Jahrgangsstufe 1 und 2
| Kompetenzen und Bildungsziele | Sporttheoretische Fachkenntnisse | Hinweise |
|---|---|---|
| Trainingslehre | ||
|
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns für eine gesunde Lebensführung erklären; die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren erklären; die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in differenzierter Form erklären; die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings erklären; die Trainingsprinzipien erklären und anwenden; grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen eines Fitnesstrainings erklären und anwenden; sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben; |
Spezifische konditionelle Fähigkeiten charakterisieren: biologische Grundlagen leistungsbestimmende Faktoren Kraft – Schnelligkeit – Ausdauer (Grundlagenausdauer, spezielle Ausdauer) – Beweglichkeit Trainingsziele Trainingsmethoden Trainingsmittel Trainingswirkungen Wahlmodul: Beweglichkeitstraining Schnelligkeitstraining Trainingsplanung |
Mediengestützte Präsentationstechniken Computeranalyse Laktatmessung Energiegewinnung – Biologie |
| Bewegungslehre | ||
|
biomechanische Prinzipien an ausgewählten Bewegungsabläufen anwenden; Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional belegen; Bewegungsspielräume erkennen und Fehler korrigieren; |
Physikalische und biomechanische Grundlagen aufzeigen Gesetzmäßigkeiten sportspezifisch verdeutlichen Bewegungsabläufe beobachten, kennen lernen und beschreiben Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional belegen Bewegungsspielräume und Fehler erkennen, Fehler korrigieren |
Selbständiges Erarbeiten, Teamarbeit. Referat und medien-, und comptuergestützte Auswertung |
| Gesellschaft und Sport | ||
|
den Sport in seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung reflektieren. |
Wahlmodule (Ein Wahlmodul ist zu unterrichten) Psychologischer Themenbereich Soziologischer Themenbereich Gesellschaftspolitischer Themenbereich |
Motive, Motivierung und Motivation (Leistungsmotivation) Aggression, Fairness, Angst Fächerübergreifend – Religion Soziale Konflikte Schule und Vereinssport Bewegungsmangelkrankheiten und Gesundheitssport Doping Sport und Umwelt |
Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens zwei Individualsportarten in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
TurnenReckSpannbarren (Schülerinnen) Beinschwungbewegungen Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen Unter-, Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
|||
|
Barren (Schüler) Roll-, Stemmbewegungen Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen |
||
|
Sprung Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen bzw. Überschlagbewegungen |
Spannstütz nach erster Flugphase |
Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären |
|
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Boden |
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Beinschwung-, Roll-, Felg-, Überschlagbewegungen |
Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen, |
Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Gruppenpräsentationen |
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Gymnastik/Tanz (mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten) |
|||
|
Die gymnastischen Grundformen verbessern Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern. Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren |
Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen Den Ausdruck verbessern Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben) Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen Auch aktuelle Formen des Tanzes Moderner Tanz Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichtren Jazztanz Hip-Hop Modern Dance Andere Stilrichtungen Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern |
Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Improvisation Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik |
|
|
Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten. Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten. |
Leichtathletik Mindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten I. Laufen: a) Kurzstrecken 100m 200 m 100m / 110m Hürden b) Grundlagenausdauer |
Läufe über kurze Entfernungen Steigerungsläufe Staffeln, Reaktionsspiele Schulung der aeroben Ausdauer (Geländelauf, Fahrtspiel) Tempogefühl entwickeln Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität. Partnerläufe, Fahrtspiel Coopertest |
Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf: Sportabzeichen Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen |
|
II. Springen: Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken Weitsprung Hochsprung |
Anlauf und Absprung optimieren, Ablaufmarken setzen, Absenken des Körperschwerpunkts Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse, Mehrfachsprünge |
Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären |
|
|
III. Werfen/Stoßen: Kugelstoßen Speerwerfen Diskus |
Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten |
Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären |
|
|
Schwimmen Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten Brustschwimmen Kraulschwimmen Rückenschwimmen Delphinschwimmen |
Lagenschwimmen Schwimmen über längere Strecken Spiele und Staffeln Wasserspringen Rettungsschwimmen Fitnesstraining im Wasser |
Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens zwei Mannschaftssportarten anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
|
Volleyball Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Komplexere Spiel- und Übungsformen Frontaler Angriffsschlag Lob und Abwehrbagger Scharfe und platzierte Aufschläge Gruppentaktik Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Zuspiel- und Angriffsvariationen Angriffssicherung Block- und Blocksicherung Feldabwehr Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Angriff über verschiedene Positionen Unterschiedliche Blockvarianten Beachvolleyball Quattrovolleyball Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs |
Differenzierung durch angepasste Netzhöhe |
|
|
Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden |
Basketball Individualtechnik weiterführen u. erweitern Sprungwurf Rebound Taktik: Give and Go Mann – Mann Verteidigung Schnellangriff Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV Wettkampfspiel 5:5 . |
Für alle Mannschaftssportarten gilt: Beachtung von Spielregeln, Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren, eigene Spiele erfinden, Fair Play, Rücksichtnahme, verlieren können, fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße |
|
|
1 |
Fußball Individualtechnik erweitern Flügelspiel Flanken Spielverlagerung Modernes Abwehrverhalten Viererkette Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2 Verdeutlichung von Positionen im System |
Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren |
Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben |
|
Handball Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Täuschungen Individuelle Abwehrtechnik Gruppentaktik Bewegungsabläufe schulen Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Stoßen auf Lücke Parallelstoß Kreuzen Übergänge Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß) Gruppentaktisches Abwehrverhalten Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Komplexere Übungsformen 1:1 Situationen Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen Übergeben – Übernehmen Einfaches Kreuzen im Rückraum Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation) Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation) |
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
|
bis zu zwei weitere Sportarten können gewählt werden oder Abbau von Defiziten |
wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt |
Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten, Grundlagenausdauer ist zu unterrichten |
Jahrgangsstufe 1 und 2
| Kompetenzen und Bildungsziele | Sporttheoretische Fachkenntnisse | Hinweise |
|---|---|---|
| Trainingslehre | ||
|
Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns für eine gesunde Lebensführung erklären; die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren erklären; die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in differenzierter Form erklären; die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings erklären; die Trainingsprinzipien erklären und anwenden; grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen eines Fitnesstrainings erklären und anwenden; sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben; |
Ausdauer: Grundlagenausdauer Technik, Taktik, Spielsysteme, Regeln Wahlmodul: a) Kraft Kraftfähigkeiten Grundlegende Trainingsmethoden b) Bewegungsabläufe bei ausgewählten sportlichen Bewegungen beobachten und kennen lernen Zusammenhänge zwischen Aktion und Funktion verstehen Grundlegende Fehler erkennen und korrigieren |
Die Theorie wird praxisbegleitend, in einfacher Form und mit aktuellem Bezug unterrichtet und muss bei der Notengebung angemessen berücksichtigt werden Selbständiges Planen und Trainieren Biomechanische Prinzipien Gegenseitiges korrigieren Fächerübergreifend mit Biologie |
Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens einer Individualsportart in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
TurnenReckSpannbarren (Schülerinnen) Beinschwungbewegungen Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen Unter-, Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
Eine Individualsportart ist zu unterrichten (25 Stunden) |
||
|
Barren (Schüler) Roll-, Stemmbewegungen Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen |
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Sprung Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen bzw. Überschlagbewegungen |
Spannstütz nach erster Flugphase |
Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären |
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Boden |
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Beinschwung-, Roll-, Felg-, Überschlagbewegungen |
Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen, |
Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Gruppenpräsentationen |
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Schwebebalken: Mä Sprung-, Roll-, Schwung-, Überschlagbewegungen |
Gymnastische Grundformen Statische Elemente |
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Gymnastik/Tanz (mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten) |
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|
Die gymnastischen Grundformen verbessern Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern. Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren |
Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen Den Ausdruck verbessern Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben) Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen Auch aktuelle Formen des Tanzes Moderner Tanz Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichten Jazztanz Hip-Hop Modern Dance Andere Stilrichtungen Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern |
Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Improvisation Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik |
|
|
Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten. Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten. |
Leichtathletik Mindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten I. Laufen: a) Kurzstrecken 100m 200 m 100m / 110m Hürden b) Grundlagenausdauer |
Läufe über kurze Entfernungen Steigerungsläufe Staffeln, Reaktionsspiele Schulung der aeroben Ausdauer (Geländelauf, Fahrtspiel) Tempogefühl entwickeln Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität. Partnerläufe, Fahrtspiel Coopertest |
Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf: Sportabzeichen Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen |
|
II. Springen: Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken Weitsprung Hochsprung |
Anlauf und Absprung optimieren, Ablaufmarken setzen, Absenken des Körperschwerpunkts Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse, Mehrfachsprünge |
Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären |
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III. Werfen/Stoßen: Kugelstoßen Speerwerfen Diskus |
Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten |
Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären |
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|
Schwimmen Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten Brustschwimmen Kraulschwimmen Rückenschwimmen Delphinschwimmen |
Lagenschwimmen Schwimmen über längere Strecken Spiele und Staffeln Wasserspringen Rettungsschwimmen Fitnesstraining im Wasser |
Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens einer Mannschaftssportart anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten. (25 Std)
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
|
Volleyball
Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Komplexere Spiel- und Übungsformen Frontaler Angriffsschlag Lob und Abwehrbagger Scharfe und platzierte Aufschläge Gruppentaktik Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Zuspiel- und Angriffsvariationen Angriffssicherung Block- und Blocksicherung Feldabwehr Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Angriff über verschiedene Positionen Unterschiedliche Blockvarianten Beachvolleyball Quattrovolleyball Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs |
Eine Mannschaftssportart ist zu unterrichten; (25 Stunden) Differenzierung durch angepasste Netzhöhe |
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1 |
Fußball Individualtechnik erweitern Flügelspiel Flanken Spielverlagerung Modernes Abwehrverhalten Viererkette Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2 Verdeutlichung von Positionen im System |
Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren |
Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben |
|
Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden |
Basketball Individualtechnik weiterführen u. erweitern Sprungwurf Rebound Taktik: Give and Go Mann – Mann Verteidigung Schnellangriff Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV Wettkampfspiel 5:5 . |
Für alle Mannschaftssportarten gilt: Beachtung von Spielregeln, Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren, eigene Spiele erfinden, Fair Play, Rücksichtnahme, verlieren können, fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße |
|
|
Handball Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Täuschungen Individuelle Abwehrtechnik Gruppentaktik Bewegungsabläufe schulen Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Stoßen auf Lücke Parallelstoß Kreuzen Übergänge Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß) Gruppentaktisches Abwehrverhalten Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Komplexere Übungsformen 1:1 Situationen Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen Übergeben – Übernehmen Einfaches Kreuzen im Rückraum Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation) Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation) |
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Sportbereich 4 |
Wahlbereich (50 Std) Grundlagenausdauer ist zu unterrichten |
wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt Im Wahlbereich können bis zu zwei weitere Sportarten gewählt werden |
Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten Erweitertes Angebot zusätzlicher Sportarten (Klettern, Inline,etc) (50 Stunden) |
Dieses Curriculum gilt für die Jahrgangsstufen 1 und 2 ab Abitur 2013.
| Kompetenzen und Bildungsziele | Sporttheoretische Fachkenntnisse | Hinweise |
|---|---|---|
| Trainingslehre | ||
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Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns für eine gesunde Lebensführung erklären; die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren erklären; die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in differenzierter Form erklären; die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings erklären; die Trainingsprinzipien erklären und anwenden; grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen eines Fitnesstrainings erklären und anwenden; sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben; |
Spezifische konditionelle Fähigkeiten charakterisieren: biologische Grundlagen leistungsbestimmende Faktoren Kraft – Schnelligkeit – Ausdauer (Grundlagenausdauer, spezielle Ausdauer) – Beweglichkeit Trainingsziele Trainingsmethoden Trainingsmittel Trainingswirkungen Wahlmodul: Beweglichkeitstraining Schnelligkeitstraining Trainingsplanung |
Mediengestützte Präsentationstechniken Computeranalyse Laktatmessung Energiegewinnung – Biologie |
| Bewegungslehre | ||
|
biomechanische Prinzipien an ausgewählten Bewegungsabläufen anwenden; Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional belegen; Bewegungsspielräume erkennen und Fehler korrigieren; |
Physikalische und biomechanische Grundlagen aufzeigen Gesetzmäßigkeiten sportspezifisch verdeutlichen Bewegungsabläufe beobachten, kennen lernen und beschreiben Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional belegen Bewegungsspielräume und Fehler erkennen, Fehler korrigieren |
Selbständiges Erarbeiten, Teamarbeit. Referat und medien-, und comptuergestützte Auswertung |
| Gesellschaft und Sport | ||
|
den Sport in seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung reflektieren. |
Wahlmodule (Ein Wahlmodul ist zu unterrichten) Psychologischer Themenbereich Soziologischer Themenbereich Gesellschaftspolitischer Themenbereich |
Motive, Motivierung und Motivation (Leistungsmotivation) Aggression, Fairness, Angst Fächerübergreifend – Religion Soziale Konflikte Schule und Vereinssport Bewegungsmangelkrankheiten und Gesundheitssport Doping Sport und Umwelt |
Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens zwei Individualsportarten in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
TurnenReckSpannbarren (Schülerinnen) Beinschwungbewegungen Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen Unter-, Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
|||
|
Barren (Schüler) Roll-, Stemmbewegungen Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen |
||
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Sprung Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen bzw. Überschlagbewegungen |
Spannstütz nach erster Flugphase |
Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären |
|
|
Boden |
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|
Beinschwung-, Roll-, Felg-, Überschlagbewegungen |
Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen, |
Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Gruppenpräsentationen |
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|
Gymnastik/Tanz (mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten) |
|||
|
Die gymnastischen Grundformen verbessern Erarbeitung von Pflichtelementen aus den Abiturvorschriften Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern. Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren |
Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen Den Ausdruck verbessern Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben) Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen Auch aktuelle Formen des Tanzes Moderner Tanz Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichtren Jazztanz Hip-Hop Modern Dance Andere Stilrichtungen Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern |
Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Improvisation Handgeräte: Umsetzen von Pflichtelementen und Verbinden durch selbstgestaltete Übergänge Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik |
|
|
Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten. Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten. |
LeichtathletikMindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten I. Laufen: a) Kurzstrecken 100m 200 m 100m / 110m Hürden b) Grundlagenausdauer |
Läufe über kurze Entfernungen Steigerungsläufe Staffeln, Reaktionsspiele Schulung der aeroben Ausdauer (Geländelauf, Fahrtspiel) Tempogefühl entwickeln Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität. Partnerläufe, Fahrtspiel Coopertest |
Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf: Sportabzeichen Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen |
|
II. Springen: Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken Weitsprung Hochsprung |
Anlauf und Absprung optimieren, Ablaufmarken setzen, Absenken des Körperschwerpunkts Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse, Mehrfachsprünge |
Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären |
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III. Werfen/Stoßen: Kugelstoßen Speerwerfen Diskus |
Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten |
Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären |
|
|
Schwimmen Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten Brustschwimmen Kraulschwimmen Rückenschwimmen Delphinschwimmen |
Lagenschwimmen Schwimmen über längere Strecken Spiele und Staffeln Wasserspringen Rettungsschwimmen Fitnesstraining im Wasser |
Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens zwei Mannschaftssportarten anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
|
Volleyball Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Komplexere Spiel- und Übungsformen Frontaler Angriffsschlag Lob und Abwehrbagger Scharfe und platzierte Aufschläge Gruppentaktik Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Zuspiel- und Angriffsvariationen Angriffssicherung Block- und Blocksicherung Feldabwehr Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Angriff über verschiedene Positionen Unterschiedliche Blockvarianten Beachvolleyball Spiel 4:4 Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs |
Differenzierung durch angepasste Netzhöhe |
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Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden |
Basketball Individualtechnik weiterführen u. erweitern Sprungwurf Rebound Taktik: Give and Go Mann – Mann Verteidigung Schnellangriff Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV Wettkampfspiel 5:5 . |
Für alle Mannschaftssportarten gilt: Beachtung von Spielregeln, Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren, eigene Spiele erfinden, Fair Play, Rücksichtnahme, verlieren können, fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße |
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1 |
Fußball Individualtechnik erweitern Flügelspiel Flanken Spielverlagerung Modernes Abwehrverhalten Viererkette Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2 Verdeutlichung von Positionen im System |
Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren |
Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben |
|
Handball Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Täuschungen Individuelle Abwehrtechnik Gruppentaktik Bewegungsabläufe schulen Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Stoßen auf Lücke Parallelstoß Kreuzen Übergänge Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß) Gruppentaktisches Abwehrverhalten Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Komplexere Übungsformen 1:1 Situationen Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen Übergeben – Übernehmen Einfaches Kreuzen im Rückraum Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation) Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation) |
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
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bis zu zwei weitere Sportarten können gewählt werden oder Abbau von Defiziten |
wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt |
Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten, Grundlagenausdauer ist zu unterrichten |
Jahrgangsstufe 1 und 2
| Kompetenzen und Bildungsziele | Sporttheoretische Fachkenntnisse | Hinweise |
|---|---|---|
| Trainingslehre | ||
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Die Schülerinnen und Schüler können die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns für eine gesunde Lebensführung erklären; die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren erklären; die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in differenzierter Form erklären; die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings erklären; die Trainingsprinzipien erklären und anwenden; grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen eines Fitnesstrainings erklären und anwenden; sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben; |
Ausdauer: Grundlagenausdauer Technik, Taktik, Spielsysteme, Regeln Wahlmodul: a) Kraft Kraftfähigkeiten Grundlegende Trainingsmethoden b) Bewegungsabläufe bei ausgewählten sportlichen Bewegungen beobachten und kennen lernen Zusammenhänge zwischen Aktion und Funktion verstehen Grundlegende Fehler erkennen und korrigieren |
Die Theorie wird praxisbegleitend, in einfacher Form und mit aktuellem Bezug unterrichtet und muss bei der Notengebung angemessen berücksichtigt werden Selbständiges Planen und Trainieren Biomechanische Prinzipien Gegenseitiges korrigieren Fächerübergreifend mit Biologie |
Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens einer Individualsportart in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
TurnenReckSpannbarren (Schülerinnen) Beinschwungbewegungen Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen Unter-, Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
Eine Individualsportart ist zu unterrichten (25 Stunden) |
||
|
Barren (Schüler) Roll-, Stemmbewegungen Kipp-, Felgbewegungen Auf-, Abgänge |
Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen |
||
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Sprung Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen bzw. Überschlagbewegungen |
Spannstütz nach erster Flugphase |
Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären |
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|
Boden |
|||
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Beinschwung-, Roll-, Felg-, Überschlagbewegungen |
Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen, |
Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Gruppenpräsentationen |
|
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Schwebebalken: Mä Sprung-, Roll-, Schwung-, Überschlagbewegungen |
Gymnastische Grundformen Statische Elemente |
||
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Gymnastik/Tanz (mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten) |
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Die gymnastischen Grundformen verbessern Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern. Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren |
Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen Den Ausdruck verbessern Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben) Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen Auch aktuelle Formen des Tanzes Moderner Tanz Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichten Jazztanz Hip-Hop Modern Dance Andere Stilrichtungen Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern |
Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten Improvisation Handgeräte: Umsetzen von Pflichtelementen und Verbinden durch selbstgestaltete Übergänge Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik |
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Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten. Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten. |
Leichtathletik Mindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten I. Laufen: a) Kurzstrecken 100m 200 m 100m / 110m Hürden b) Grundlagenausdauer |
Läufe über kurze Entfernungen Steigerungsläufe Staffeln, Reaktionsspiele Schulung der aeroben Ausdauer (Geländelauf, Fahrtspiel) Tempogefühl entwickeln Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität. Partnerläufe, Fahrtspiel Coopertest |
Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf: Sportabzeichen Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen |
|
II. Springen: Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken Weitsprung Hochsprung |
Anlauf und Absprung optimieren, Ablaufmarken setzen, Absenken des Körperschwerpunkts Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse, Mehrfachsprünge |
Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären |
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III. Werfen/Stoßen: Kugelstoßen Speerwerfen Diskus |
Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten |
Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären |
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Schwimmen Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten Brustschwimmen Kraulschwimmen Rückenschwimmen Delphinschwimmen |
Lagenschwimmen Schwimmen über längere Strecken Spiele und Staffeln Wasserspringen Rettungsschwimmen Fitnesstraining im Wasser |
Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens einer Mannschaftssportart anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten. (25 Std)
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …) |
|---|---|---|---|
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Volleyball Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Komplexere Spiel- und Übungsformen Frontaler Angriffsschlag Lob und Abwehrbagger Scharfe und platzierte Aufschläge Gruppentaktik Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Zuspiel- und Angriffsvariationen Angriffssicherung Block- und Blocksicherung Feldabwehr Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Angriff über verschiedene Positionen Unterschiedliche Blockvarianten Beachvolleyball Spiel 4:4 Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs |
Eine Mannschaftssportart ist zu unterrichten; (25 Stunden) Differenzierung durch angepasste Netzhöhe |
|
|
1 |
Fußball Individualtechnik erweitern Flügelspiel Flanken Spielverlagerung Modernes Abwehrverhalten Viererkette Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2 Verdeutlichung von Positionen im System |
Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren |
Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben |
|
Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden |
Basketball Individualtechnik weiterführen u. erweitern Sprungwurf Rebound Taktik: Give and Go Mann – Mann Verteidigung Schnellangriff Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV Wettkampfspiel 5:5 . |
Für alle Mannschaftssportarten gilt: Beachtung von Spielregeln, Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren, eigene Spiele erfinden, Fair Play, Rücksichtnahme, verlieren können, fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße |
|
|
Handball Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden. Grundtechniken und schwierigen Bedingungen. Täuschungen Individuelle Abwehrtechnik Gruppentaktik Bewegungsabläufe schulen Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln Stoßen auf Lücke Parallelstoß Kreuzen Übergänge Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß) Gruppentaktisches Abwehrverhalten Mannschaftstaktik verbessern und situativ anwenden Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr |
Komplexere Übungsformen 1:1 Situationen Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen Übergeben – Übernehmen Einfaches Kreuzen im Rückraum Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation) Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation) |
||
|
Sportbereich 4 |
Wahlbereich (50 Std) Grundlagenausdauer ist zu unterrichten |
wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt Im Wahlbereich können bis zu zwei weitere Sportarten gewählt werden |
Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten Erweitertes Angebot zusätzlicher Sportarten (Klettern, Inline,etc) (50 Stunden) |
Auf der Grundlage der Bildungsstandards Bildungsplan Gymnasium BW 2004
| Kompetenzen | Kerncurriculum | Hinweise Schulcurriculum |
Std. ca Kernc. |
|---|---|---|---|
| LPE 1 Von der Zelle zum Organ | |||
|
Zelle und Stoffwechsel Die Schülerinnen und Schüler können
|
Grundprinzipien, Systemebenen: Moleküle, Zellen, Organe, Organismen, Ökosysteme Fluid-mosaic-Modell SF Passiver und aktiver Transport P Experimente zur Osmose z.B. Plasmolyse, Osmometer SF Zellorganellen: Struktur und Funktion Z Anzahl der Zellorganellen, Hinweise auf die Funktion der Zelle Z
Energiefluss, Energieumwandlung,
Entropie anbahnen |
P Mikroskopieren von Zellen,
zeichnen P arbeitsteilig weitere Versuche mit Präsentation
Energiebegriff entsprechend
Absprache mit Physik |
25 |
|
Moleküle des Lebens und Grundlagen der Vererbung Die Schülerinnen und Schüler können
|
Überblick: Biomoleküle
Systemebene Moleküle Aufbau der DNA, genetischer Code SM Aufbau und Funktion von Proteinen, Bedeutung der räumlichen Struktur, Beispiele für Proteinfunktion SM Enzym als Biokatalysator Enzym – Substrat – Komplex SM Enzymfunktion modellhaft SM Abhängigkeit der Enzymaktivität von verschiedenen Faktoren: Temperatur, pH-Wert, Substratkonzentration, Enzymkonzentration, Hemmung, Aktivierung Reg z.B. Urease, Katalase Proteinbiosynthese SM Syntheseketten z.B. Blütenfarbstoff, Phenylalaninstoffwechsel, Marfansyndrom z.B. Operonmodell bei Bakterien Reg Drosophila Entwicklungsgene Reg |
Bezug zum Fach Chemie
Puzzle DNA oder Rollenspiel Modelle, Animationen P Stärkesynthese Lernzirkel Enzyme; P Entwicklung von Mehlkäferlarven bei verschiedenen Temperaturen |
25 |
| LPE 2 Aufnahme, Weitergabe und Verarbeitung von Informationen | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
|
Bau und Funktion der Nervenzelle
SF, Z Ruhepotenzial, Aktionspotenzial, Synapse, Vorgänge an der Membran SF Bau und Funktion von Sinneszellen an einem Beispiel (Riechzelle oder Geschmacksinneszelle oder Sehsinneszelle....) SF Prinzip: second messenger SM W
Erregende und hemmende Synapsen,
Verrechnung, Verarbeitung im Gehirn
am Beispiel Sehwahrnehmung
Humorale und zelluläre
Immunreaktion: Zellen,
Wechselwirkung,
Schlüssel-Schloss-Prinzip HIV, Struktur und Vermehrung W Grundprinzip Regulation Reg Sehwahrnehmung siehe oben
Sprache: anatomische
Voraussetzungen, Sprachzentrum im
Gehirn |
Magnetmodelle, PC-Programm Neuron, Wiederholung Transport durch Membranen Synapsengifte, Sucht Übungsaufgabe: Transfer auf ein anderes unbekanntes Beispiel
PC-Programm Neuron P ELISA-Test / Western Blot Bedeutung der Impfung Symptome und Krankheitsverlauf, Therapieansätze (Übung zur Hypothesenbildung)
Wirkunsgweise von Hormonen
second- messenger-Prinzip Gehirnforschung |
35 |
| LPE 3 Evolution und Ökosysteme | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
|
Ökosystem Wiese oder Hecke oder Wald auf dem Schulgelände V Vielfalt: Nomenklatur, Systematische Ebenen, Ordnungskriterien definieren V Vergleich der Wirbeltierextremitäten SF
Homologie und Analogie an
verschiedenen Beispielen Lebende Fossilien: z.B. Lungenfisch, Latimeria, Schnabeltier V, A DNA-Hybridisierung, Präzipitintest SM Synthetische Evolutionstheorie: Evolutionsfaktoren Mutation, Isolation, Gendrift, Selektion A Zusammenwirken der Faktoren: Adaptive Radiation Rekombination: Meiose, Crossover, Befruchtung R Vergleich der Theorien, Würdigung beider Forscher
Wichtige Funde, regionale Fundorte
(Steinheim, Mauer,
Neandertal) |
P Artenerfassung eines begrenzten Gebiets, Bestimmungsübungen Linné als Forscherpersönlichkeit Gruppenpuzzle Evolution der Wirbeltiere: Vom Wasser aufs Land und zurück Ein weiteres Beispiel für adaptive Radiation: z.B. Filmauswertung Beuteltiere Kreationismus und Evolution Vergleich von Schädeln Gruppenarbeit
Zusammenfassung Evolution: |
30 |
| LPE 4 Angewandte Biologie | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
|
Isolierung, Vervielfältigung und Transfer eines Gens, Selektion von transgenen Zellen bei Bakterien
z.B. Insulinherstellung Definition: Stammzellen adult und embryonal
Differenzierung Omnipotenz –
Pluripotenz
Reg Antisensetechnik, Plasmidisolation je nach Thema P
grüne Gentechnik ein Beispiel
(z.B. Mais, Reis)
W z.B. Stammzellenforschung, Embryonenschutzgesetz, Organtransplantation, Pro und Contra grüne Gentechnik W |
Viren und Bakterien: Bau und Lebensweise, mikrobiologische Techniken
Stützpunktschule –
S1-Labor
Immunbiologie P Klonen bei Pflanzen, Hefe Erbkrankheiten z.B. als GFS P Differenzierung von Zellen bei Pflanzen (Mikroskopierübungen)
Konventionelle Züchtung b.
Pflanzen Dilemmadiskussion Textanalyse Umsetzung Text – Grafik und Grafik-Text à schriftliche Abiturprüfung |
25 |
| Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip |
| SF | Struktur und Funktion | Z | zelluläre Organisation | SM | Spezifische Molekülinteraktion |
| E | Energieumwandlung | Reg | Regulation | IK | Information und Kommunikation |
| R | Reproduktion | V | Variabilität | A | Angepasstheit |
| W | Wechselwirkung |
P Praktikum
Stundenberechnung: ca. 60 Wochen bis zur schriftlichen Abiturprüfung entspricht ca. 240 h
Kerncurriculum ca. 140 h, Schulcurriculum ca. 70 h, Leistungsmessung und Diagnose ca. 30 h
Maßgebend für die Abiturprüfung sind nur die Inhalte, die sich aus den Standards ableiten lassen. In den Standards werden keine Wahlthemen beschrieben. Diese sind inhaltlich Gegenstand des Schulcurriculums und inhaltlich kein Gegenstand der Abiturprüfung. Zusätzliche Inhalte können jedoch bei den Aufgaben herangezogen werden, um Kompetenzen zu überprüfen. Dabei sind die Inhalte in der Aufgabenstellung so dargestellt, dass auch Schülerinnen und Schüler, die das entsprechende Thema nicht behandelt haben, die Aufgabe lösen können.
| Kompetenzen | Kerncurriculum | Hinweise Schulcurriculum | Std. ca. Kernc. |
|---|---|---|---|
| LPE 1 Von der Zelle zum Organ | |||
|
Zelle und Stoffwechsel Die Schülerinnen und Schüler können
|
|
SC: 4h |
12 |
|
Moleküle des Lebens und Grundlagen der Vererbung Die Schülerinnen und Schüler können
|
|
SC: 8h |
|
| LPE 2 Aufnahme, Weitergabe und Verarbeitung von Informationen | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
Eigenschaften hinzu. |
|
SC: 6h |
18 |
| LPE 3 Evolution und Ökosysteme | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
|
|
SC: 9h |
16 |
| LPE 4 Angewandte Biologie | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
|
|
SC: 8h |
10 |
| Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip |
| SF | Struktur und Funktion | Z | zelluläre Organisation | SM | Spezifische Molekülinteraktion |
| E | Energieumwandlung | Reg | Regulation | IK | Information und Kommunikation |
| R | Reproduktion | V | Variabilität | A | Angepasstheit |
| W | Wechselwirkung |
P Praktikum
Stundenberechnung: ca. 60 Wochen bis zur schriftlichen Abiturprüfung entspricht ca. 120 h
Kerncurriculum ca. 70 h, Schulcurriculum ca. 35 h, Leistungsmessung und Diagnose ca. 15 h
Maßgebend für die Abiturprüfung sind nur die Inhalte, die sich aus den Standards ableiten lassen. In den Standards werden keine Wahlthemen beschrieben. Diese sind inhaltlich Gegenstand des Schulcurriculums und inhaltlich kein Gegenstand der Abiturprüfung. Zusätzliche Inhalte können jedoch bei den Aufgaben herangezogen werden, um Kompetenzen zu überprüfen. Dabei sind die Inhalte in der Aufgabenstellung so dargestellt, dass auch Schülerinnen und Schüler, die das entsprechende Thema nicht behandelt haben, die Aufgabe lösen können.
| Kompetenzen/ Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 1. Chemische Energetik (28Std.) | |||
|
Grundlegende energetische Betrachtungen bei chemischen Reaktionen erläutern |
offene, geschlossene und isolierte Systeme definieren |
Literaturarbeit, Umsetzung von Vorwissen der Fächer Physik/Chemie Klassen 8 -10 |
|
|
Chemische Reaktionen unter stofflichen und energetischen Aspekten erläutern |
exotherme und endotherme Reaktionen, Unterscheidung zwischen Heizwert und Brennwert |
Erläuterung an geeigneten Beispielen Berechnungen zu Heizwerten und Brennwerten an geeigneten Beispielen |
|
|
Kalorimetrische Messung planen, durchführen und auswerten |
Bestimmung der Wärmekapizität eines Kalorimeters, Bestimmung der Reaktionsenthalpie |
Praktikum: Planung, Durchführung und Auswertung einer kalorimetrischen Messung, einfache Fehlerbetrachtung |
|
|
Satz von der Erhaltung der Energie anwenden |
Satz von Hess, innere Energie und Enthalpie, Bildungsenthalpien und Reaktionsenthalpien |
Rechenübungen zu Bildungs- und Reaktionsenthalpien (auch Standard- Reaktionsenthalpien) |
|
|
Entropiebegriff beschreiben |
Entropiebegriff als Maß für die Wahrscheinlichkeit eines Zustandes beschreiben, Reaktionsentropien berechnen, Richtung spontaner Vorgänge, Änderung der Entropie bei chemischen Reaktionen abschätzen |
Abschätzung einer Größe aus einfachen Überlegungen als wissenschaftliche Methode, vielfältige Rechenübungen |
Kenntnisse über den Entropiebegriff aus dem Bildungsplan Physik der Klasse 10 nutzen |
|
Gibbs-Helmholtz-Gleichung anwenden |
Bedeutung der Gibbs-Helmholtz-Gleichung und ihre Anwendung, freie Reaktionsenthalpie, Grenzen der energetischen Betrachtungsweise (metastabiler Zustand) |
Rechenübungen, Diskussion über „Energieverluste“ |
Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie (metastabiler Zustand bei komplexen organischen Molekülen/Energiegewinnung in der Zelle) |
| 2. chemische Gleichgewichte (20Std.) | |||
|
umkehrbare Reaktionen beschreiben |
umkehrbare Reaktionen an geeigneten Beispielen beschreiben, z.B. Bildung und Zerlegung von Ammoniumchlorid, gebrannten Kalk löschen/ gelöschten Kalk brennen, Veresterung und Ester - Hydrolyse |
Modellversuch zur Einstellung eines chemischen Gleichgewichts, Schülerübungen möglich |
Wiederholung der Säure-Base - Reaktionen |
|
Massenwirkungsgesetz anwenden |
Massenwirkungsgesetz zur quantitativen Beschreibung von homogenen Gleichgewichtsreaktionen; Hin-und Rückreaktion; dynamisches Gleichgewicht EC: Massenwirkungsgesetz für Gasreaktionen |
Rechenübungen, Bestimmung von Kc, Bestimmung von Konzentrationen im Gleichgewicht Bestimmung von KP |
|
|
Prinzip von Le Chatelier anwenden |
Beeinflussung von Gleichgewichten durch Änderung von Konzentration, Druck und Temperatur, Rolle des Katalysators für Gleichgewichte erläutern |
experimentelle und theoretische Untersuchung geeigneter Gleichgewichte |
|
|
Ammoniaksynthese kommentieren und erläutern |
Leistungen von Haber und Bosch präsentieren, Faktoren, die die Gleichgewichtseinstellung beeinflussen, nennen; technische Probleme kommentieren; gesellschaftliche Bedeutung der Synthese erläutern |
Internetrecherche, Schülervorträge, auch als GFS denkbar |
|
| 3. Säure-Base-Gleichgewichte (30Std.) | |||
|
Säure-Base-Gleichgewichte mithilfe der Theorie von Brønsted beschreiben |
das Arrhenius - und das Brønsted - Konzept erläutern und Unterschiede beschreiben; Gleichgewichtslehre auf Säure-Base-Reaktionen mit Wasser anwenden; das Donator-Akzeptor-Prinzip anwenden |
||
|
Gleichgewichtslehre auf wässrige Lösungen anwenden |
Autoprotolyse des Wassers; Ampholyte; Berechnung von pH-Werten starker und schwacher Säuren bzw. Hydroxid-Lösungen; Säuren und Basen mithilfe der pKS- bzw. pKB-Werte klassifizieren |
vielfältige Rechenübungen, experimentelle pH-Wertuntersuchungen |
|
|
Bedeutung von Indikatoren erläutern |
Indikatoren als Säuren und Basen; verschiedene Indikatoren und ihre Umschlagbereiche kennen; Bedeutung von Indikatoren z.B. bei quantitativen Neutralisationen kennen |
Chromatographie |
|
|
Säure-Base-Titrationen planen und experimentell durchführen |
Säure-Base-Titrationen zur Konzentrations- , Stoffmengen- und Massebestimmung |
Praktikum zur quantitativen Neutralisation planen, durchführen und auswerten |
|
|
Puffersysteme und deren Bedeutung erklären |
Bedeutung und Wirkungsweise eines Puffersystems (z.B. Acetat-Puffer, Kohlensäure-Puffer im Blut), Titrationskurven zu Puffersystemen erläutern |
||
| 4. Naturstoffe (30Std.) | |||
|
grundlegende Kenntnisse über Kohlenhydrate anwenden |
Einteilung der Kohlenhydrate, Struktur, Chiralität, asymmetrisches Kohlenstoffatom, Enantiomere, optische Aktivität und funktionelle Gruppen |
Wiederholung von Isomeriearten (Struktur-und Stellungsisomerie) aus dem Bildungsplan Chemie Klasse10 |
|
|
Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Monosacchariden angeben, beschreiben und erläutern |
Vorkommen, Eigenschaften und Verwendung von Monosacchariden beschreiben (Fructose, Glucose), Strukturformeln in der Fischer-Projektion und in der Darstellung nach Haworth, Isomerie der Monosaccharide, Reduktion und Oxidation von Monosacchariden (Ringschluss), Nachweis von Fructose und Glucose (Seliwanow - Reaktion, GOD-Test, Tollens - Probe), Fructose als Ketose EC: Assimilations- und Dissimilationsprozesse in der Natur, Kohlenstoffkreislauf |
Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch) |
|
|
Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Monosacchariden angeben, beschreiben und erläutern |
Vorkommen, Eigenschaften, Bildung und Verwendung von Disacchariden beschreiben (Saccharose, Maltose, Cellobiose) Strukturformeln in der Fischer– Projektion und in der Darstellung nach Haworth, glykosidische Bindung, Isomerie EC: Technische Herstellung von Saccharose |
Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch) |
|
|
Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften von Polysacchariden angeben, beschreiben und erläutern |
Amylose und Amylopektin als Bestandteile von Stärke, Eigenschaften und Nachweis der Stärkekomponenten; Vorkommen, Eigenschaften, Nachweis und Verwendung von Cellulose EC: biologisch wichtige Zucker (Ribose, Lactose), Glycokalyx, Antigene des Blutes |
Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch) Praktikum: Nachweis und Identifizierung von Kohlenhydraten |
|
|
Grundlegende Kenntnisse über Peptide und Proteine kennen und anwenden |
Einteilung von Aminosäuren, Struktur von Aminosäuren, funktionelle Gruppen der Aminosäuren; Säure-Base-Konzept der Aminosäuren, Primärstruktur eines Peptids aus vorgegebenen Aminosäuren darstellen, Kondensation-Bildung von Peptidbindungen; Hydrolyse von Peptiden Struktur von Proteinen (Primär-, Sekundär-, Tertiär- und Quartärstruktur); Eigenschaften der Proteine-Denaturierung; Nachweis von Proteinen (Xanthoproteinreaktion, Biuret- oder Ninhydrin- Reaktion) Vorkommen und Bedeutung der DNA, Aufbau der DNA (Phosphorsäureester, Desoxyribose, Basenpaarung durch Wasserstoffbrücken) EC: Biotechnologische Prozesse z.B. Insulinherstellung, Käseproduktion |
Molekülbaukasten, Modelle, Visualisierungsprogramme Praktikum: Nachweis von Aminosäuren Modelle der DNA nutzen Internetrecherche, Referate |
Kenntnisse über Carbonsäuren aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen Kenntnisse über Ester und Wasserstoffbrücken aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen |
| 5. Aromaten (10Std.) | |||
|
Kenntnisse über den Stoff Benzol erläutern und anwenden |
Eigenschaften, Vorkommen und Verwendung von Benzol; mögliche Gesundheitsproblematik des Benzols; MAK (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) und TRK (Technische Richtkonzentration) an geeigneten Beispielen erläutern; Molekülstruktur des Benzols: delokalisiertes - Elektronensystem, Mesomerie, Grenzen von Bindungsmodellen angeben; Eigenschaften aus besonderer Molekülstruktur erklären; Klassifizierung von Aromaten: Hückel-Regel |
Visualisierungsprogramme nutzen |
Kenntnisse über cyclische Kohlenwasserstoffe aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen |
|
weitere Aromaten kennen |
Bedeutung, Eigenschaften Verwendung und Struktur weiterer Aromaten (Phenol, Toluol, Anilin, Benzaldehyd, Benzoesäure, Styrol, Phenylalanin); chemische Reaktionen der Aromaten: Salzbildung, Veresterung (z.B. mit Salicylsäure) EC: elektrophile Substitution am Benzolring, Zweitsubstitution an Aromaten |
Internetrecherche, Referate, auch als GFS denkbar als GFS denkbar |
|
| 6. Kunststoffe (23Std.) | |||
|
Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Molekülstruktur erläutern |
Bedeutung von Kunststoffen in Alltag und Technik (ev. geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung der Kunststoffe); Untersuchung von Kunststoffen-Einteilung der Kunststoffe nach ihren Eigenschaften (Verhalten beim Erwärmen) in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere |
Praktikum: Untersuchen von Kunststoffen (z.B. Haushaltsverpackungen) |
|
|
Kunststoffsynthesen erläutern |
Erläuterung der Begriffe Monomer und Polymer; Prinzip der Polymerisation: Teilschritte einer radikalischen Polymerisationsreaktion mit Strukturformeln und Reaktionsgleichungen erläutern können (Startreaktion, Kettenwachstum, Abbruchreaktion), Polykondensation und Polyaddition an geeigneten Beispielen erläutern und auf geeigneten Beispiele anwenden (Polyethen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyamid, Polyester, Polyurethan) |
Erläuterung an geeigneten Beispielen, Reaktionsgleichungen mit Strukturformeln erarbeiten Praktikum: Herstellung von Polymerisaten, Polykondensaten und Untersuchung auf deren Eigenschaften |
|
|
Verarbeitung von Kunststoffen darstellen |
Geeignete Verfahren zur Verarbeitung von Kunststoffen in Abhängigkeit ihrer Eigenschaften erläutern (z.B. Extrudieren, Spritzgießen, Spinnverfahren) |
Referate möglich |
|
|
Lösungsstrategien zur Verwertung von Kunststoffabfällen darstellen |
Werkstoffrecycling, Rohstoffrecycling, energetische Verwertung und der damit verbundenen Umweltproblematik; Aspekte der Nachhaltigkeit beim Einsatz von Kunststoffen zusammenstellen (PET- Flaschen, Kraftfahrzeugteile) |
||
| 7. Elektrochemie (28Std.) | |||
|
Donator-Akzeptor-Prinzip anwenden |
Donator-Akzeptor-Prinzip auf Reaktionen mit Elektronenübergang anwenden; Erläuterung der Begriffe Oxidation, Reduktion, Vorgänge an den Elektroden mithilfe von Teilgleichungen beschreiben, Angabe von Redoxpaaren |
vielfältiges Aufstellen von Reaktionsgleichungen |
Nutzung der Kenntnisse über Redoxreaktionen aus dem Bildungsplan Chemie der Klasse 8 |
|
Oxidationszahlen anwenden |
mithilfe von Oxidationszahlen Redoxreaktionen identifizieren |
||
|
Standard-Wasserstoff-Halbzelle erläutern |
Aufbau und Funktion der Standard-Wasserstoff- Halbzelle erläutern; Tabelle der Standardpotentiale zur Vorhersage von elektrochemischen Reaktionen anwenden |
||
|
Galvanische Zellen beschreiben |
Aufbau einer galvanischen Zelle beschreiben; wesentliche Prozesse bei galvanischen Zellen nennen und beschreiben; Zusammenhang zwischen Ionen-Konzentration und messbarer Potenzialdifferenz in galvanischen Zellen erläutern; die Elektrolyse als erzwungene Redoxreaktion erläutern und beschreiben; Akkumulatoren als Anwendungsbeispiele für galvanische Zellen kennen, Möglichkeiten zur elektrochemischen Speicherung von Energie beschreiben |
Referate möglich Praktikum: elektrochemische Experimente durchführen und auswerten |
|
|
Wirtschaftliche Bedeutung von elektrochemischer Speicherung von Energie beschreiben |
herkömmliche Stromquellen mit aktuellen und zukunftsweisenden Entwicklungen vergleichen (Brennstoffzelle) |
Referate möglich; auch als GFS denkbar |
|
| Kompetenzen/ Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Naturstoffe (28Std.) | |||
|
grundlegende Kenntnisse über Kohlenhydrate anwenden |
Einteilung der Kohlenhydrate, Struktur, funktionelle Gruppen |
Wiederholung von Isomeriearten, Bildungsplan Chemie Kl.10 |
|
|
Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Monosacchariden angeben, beschreiben und erläutern |
Vorkommen, Eigenschaften und Verwendung von Monosacchariden beschreiben(Fructose,Glucose), Strukturformeln in der Fischer– Projektion und in der Darstellung nach Haworth, Nachweis von Fructose und Glucose (Seliwanow - Reaktion, GOD – Test,Tollens - Probe), EC: Assimilations- und Dissimilationsprozesse in der Natur, Kohlenstoffkreislauf |
Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch) |
|
|
Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Disacchariden angeben, beschreiben und erläutern |
Vorkommen, Eigenschaften, Bildung und Verwendung von Disacchariden beschreiben(Saccharose, Maltose) Strukturformeln in verschiedenen Projektionen EC: Technische Herstellung von Saccharose |
Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch) |
|
|
Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften von Polysacchariden angeben, beschreiben und erläutern |
Amylose und Amylopektin als Bestandteile von Stärke, Eigenschaften und Nachweis der Stärkekomponenten; Vorkommen, Eigenschaften, Nachweis und Verwendung von Cellulose; Bau von Stärke und Cellulose; glycosidische Verknüpfung EC: biologisch wichtige Zucker (Ribose, Lactose) |
Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch) Praktikum: Nachweis und Identifizierung von Kohlenhydraten |
|
|
Grundlegende Kenntnisse über Peptide und Proteine kennen und anwenden Grundlegende Kenntnisse über Nukleinsäuren kennen |
Proteine und Aminosäuren an ihrer Struktur erkennen, Nachweis von Proteinen; besondere Strukturmerkmale und Eigenschaften Vorkommen und Bedeutung der DNA, Aufbau der DNA(Phosphorsäureester, Desoxyribose, Basenpaarung durch Wasserstoffbrücken) EC: Biotechnologische Prozesse z.B. Insulinherstellung, Käseproduktion |
Molekülbaukasten, Modelle, Visualisierungsprogramme Praktikum: Nachweis von Aminosäuren oder Proteinen Modelle der DNA nutzen Internetrecherche, Referate |
Kenntnisse über Carbonsäuren aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen Kenntnisse über Ester und Wasserstoffbrücken aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen |
| Kunststoffe (12Std.) | |||
|
Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Molekülstruktur erläutern |
Bedeutung von Kunststoffen in Alltag und Technik (ev. geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung der Kunststoffe); Untersuchung von Kunststoffen - Einteilung der Kunststoffe nach ihren Eigenschaften (Verhalten beim Erwärmen) in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere |
Praktikum: Untersuchen von Kunststoffen (z.B. Haushaltsverpackungen) |
|
|
Kunststoffsynthesen erläutern |
Erläuterung der Begriffe Monomer und Polymer; Prinzip der Polymerisation, Polykondensation und Polyaddition an geeigneten Beispielen erläutern und auf geeigneten Beispiele anwenden (Polyethen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyamid, Polyester, Polyurethan) |
Erläuterung an geeigneten Beispielen, Reaktionsgleichungen mit Strukturformeln erarbeiten Praktikum: Herstellung von Polymerisaten, Polykondensaten und Untersuchung auf deren Eigenschaften |
|
|
Verarbeitung von Kunststoffen darstellen |
Geeignete Verfahren zur Verarbeitung von Kunststoffen in Abhängigkeit ihrer Eigenschaften erläutern (z.B. Extrudieren, Spritzgießen, Spinnverfahren) |
Referate möglich |
|
|
Lösungsstrategien zur Verwertung von Kunststoffabfällen darstellen |
Werkstoffrecycling, Rohstoffrecycling, energetische Verwertung und der damit verbundenen Umweltproblematik; Aspekte der Nachhaltigkeit beim Einsatz von Kunststoffen zusammenstellen (PET- Flaschen, Kraftfahrzeugteile) |
||
| chemische Gleichgewichte (27Std.) | |||
|
Einstellung des chemischen Gleichgewichts erklären |
umkehrbare Reaktionen an geeigneten Beispielen beschreiben, z.B. Bildung und Zerlegung von Ammoniumchlorid, gebrannten Kalk löschen/ gelöschten Kalk brennen; Veresterung und Ester – Hydrolyse |
Modellversuch zur Einstellung eines chemischen Gleichgewichts, Schülerübungen möglich |
Wiederholung der Säure – Base - Reaktionen |
|
Massenwirkungsgesetz anwenden |
Massenwirkungsgesetz zur quantitativen Beschreibung von homogenen Gleichgewichtsreaktionen; Hin – und Rückreaktion; dynamisches Gleichgewicht |
Rechenübungen, Bestimmung von Kc, Bestimmung von Konzentrationen im Gleichgewicht |
|
|
Prinzip von Le Chatelier anwenden |
Beeinflussung von Gleichgewichten durch Änderung von Konzentration, Druck und Temperatur, Rolle des Katalysators für Gleichgewichte erläutern |
experimentelle und theoretische Untersuchung geeigneter Gleichgewichte |
|
|
Ammoniaksynthese kommentieren und erläutern |
Leistungen von Haberund Bosch präsentieren, Faktoren, die die Gleichgewichtseinstellung beeinflussen, nennen; technische Probleme kommentieren; gesellschaftliche Bedeutung der Synthese erläutern EC: weitere gesellschaftlich wichtige Synthesen |
Internetrecherche, Schülervorträge, auch als GFS denkbar |
|
|
Säure – Base – Gleichgewichte mithilfe der Theorie von Brønstedbeschreiben |
das Brønsted - Konzept erläutern; Gleichgewichtslehre auf Säure – Base – Reaktionen mit Wasser anwenden; das Donator – Akzeptor – Prinzip anwenden |
Praktikum: Säure – Base - Reaktionen |
|
|
Gleichgewichtslehre auf wässrige Lösungen anwenden |
Autoprotolyse des Wassers; Ampholyte; EC: pKS- und pKB – Werte; Berechnung von pH – Werten |
||
| Elektrische Energie und Chemie (18Std.) | |||
|
Reaktionsgleichungen für Redoxreaktionen formulieren und Oxidationszahlen anwenden |
Erläuterung der Begriffe Oxidation, Reduktion; Angabe von Redoxpaaren; mithilfe von Oxidationszahlen Redoxreaktionen identifizieren; Vorgänge an den Elektroden mithilfe von Teilgleichungen beschreiben, |
vielfältiges Aufstellen von Reaktionsgleichungen |
Nutzung der Kenntnisse über Redoxreaktionen aus dem Bildungsplan Chemie der Klasse 8 |
|
Redoxreaktionen beschreiben |
Aufbau einer galvanischen Zelle beschreiben; wesentliche Prozesse bei galvanischen Zellen nennen und beschreiben; die Elektrolyse als erzwungene Redoxreaktion erläutern und beschreiben; Akkumulatoren und Brennstoffzelle als Anwendungsbeispiele für galvanische Zellen kennen, Möglichkeiten zur elektrochemischen Speicherung von Energie beschreiben |
Referate möglich Praktikum: elektrochemische Experimente durchführen und auswerten |
|
|
Bedeutung der Brennstoffzelle für zukünftige Energiebereitstellung erklären |
herkömmliche Stromquellen mit aktuellen und zukunftsweisenden Entwicklungen vergleichen(Brennstoffzelle) |
Referate möglich; auch als GFS denkbar |
|
In den beiden oben genannten Jahrgangsstufen sind bis zum Abitur 2013 folgende Themen für den Unterricht verpflichtend:
Zu den oben genannten Abiturthemen müssen die entsprechenden Aufsatzarten eingeübt werden:
Außerdem muss die Pflichtlektüre bezüglich gemeinsamer Themen (Bs.: Recht und Gerechtigkeit) vergleichen werden.
Wünschenswert ist die Behandlung eines Epochenüberblicks im Zusammenhang mit der Gedichtinterpretation.
| Kompetenzen | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Sprechen/praktische Rhetorik | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler wenden verschiedene Methoden des Informierens und der Gesprächsführung an. |
Redebeiträge liefern und eine Rede
gestalten Verschiedene Vortrags- und Präsentationstechniken funktional einsetzen Präsentationen angemessen beurteilen Referate halten Diskussionsteilnahme- und -führung üben |
Informationen beschaffen, Stichwortzettel, Exzerpt, Tabellen, Grafiken auswerten, freies Sprechen Methoden der Erarbeitung eines Referats Kurzreferat als Teilaufgabe eines Diskussion |
Arbeit mit verschiedenen Medien (Tafel, Folienprojektor, PC, Laptop u. Beamer) |
| Schreiben | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler beherrschen unterschiedliche Formen schriftlicher Erörterung und berücksichtigen dabei den situativen Kontext Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage fiktionale und nicht fiktionale Texte zu analysieren und Stellung zu beziehen Die Schülerinnen und Schüler können nach Schreibimpulsen Texte verfassen und dabei unterschiedliche Gestaltungsmittel einsetzen |
Erfassen und Wiedergeben des
Textinhalts Erörterung von Sachfragen, Erörterung von gegensätzlichen Standpunkten, Methoden der Argumentation (Thesen, Argumente, Belege, Schlussfolgerung) Entfaltung der Argumentations-struktur Erörterungsaufsätze:
-stilistische und rhetorische Gestaltungsmittel, Stellungnahme zum Text, Interpretationsaufsatz Interpretierende Umgestaltung von Textvorlagen, kreatives Schreiben, gestaltende Interpretation als Teil eines Interpretationsaufsatzes. |
Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe
von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung
von Texten Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten, Erfassen und Anwenden von Strukturen, Grafische Gestaltung von Texten, szenisches Spiel |
PC-Einsatz möglich
(Textverarbeitung, Internet,
Powerpoint), im Ergänzungsbereich
bei Bedarf Wiederholung einzelner
Elemente von Rechtschreibung und
Grammatik PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint) PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung) |
| Lesen/Umgang mit literarischen sowie nicht literarischen Texten und Medien | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler erwerben Lesekompetenz im Hinblick auf komplexere Texte Die Schülerinnen und Schüler können die wesentlichen Merkmale literarischer und nicht literarischer Texte benennen und in ihrer Funktion beschreiben (Kennenlernen und Unterscheidung literarischer Gattungen) Die Schülerinnen und Schüler können die Texte unter Einbeziehung von Fachausdrücken interpretieren und das Werk im Hinblick auf Autor und Entstehungszeit beurteilen Die Schülerinnen und Schüler sollen Medien kritische nutzen und anwenden können, insbes. die informationstechnischen Medien |
Texte lesen und vortragen Texte in ihrer spezifischen Aussage erfassen können Behandlung von Lektüren aus verschiedenen Epochen (exemplarische Einzellektüre, thematischer Vergleich von Werken verschiedener Epochen, gattungsorientierter Längsschnitt, Vergleiche mit den Pflichtlektüren) Texte aus der Rezeptionsgeschichte und epochenspezifische Ausdrucksmittel Kennenlernen unterschiedlicher Medien und deren selbstständiger Gebrauch, Vgl. mit Verfilmungen |
Lesetechniken vermitteln Erarbeitung von Texten in Gruppenarbeit, Darstellung von Ergebnissen in Referat und Präsentation, szenisches Spiel - Einbeziehung von Bibliothek, Internet und Film - Besuch von Theateraufführungen - Textformen in Gruppenarbeit |
PC-Einsatz und fächerverbindender
Unterricht (Geschichte, Ethik,
Religion) empfehlenswert Fächerverbindender Unterricht insbesondere mit Musik, Bildender Kunst, Geschichte und Gemeinschaftskunde Fächerverbindender Unterricht insbesondere mit Musik, Bildender Kunst, Geschichte und Gemeinschaftskunde |
| Sprachbewusstsein entwickeln | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler sollen Standardsprache, Fach- und gruppenspezifische Sprachen unterscheiden und in ihrer Funktion erläutern können. Wesen und Ursprung der Sprache Entstehung der deutschen Sprache Entwickeln von Sprachbewusstsein durch Sprachkritik Ästhetische Möglichkeiten von Sprache |
Besonderheiten gesprochener und
geschriebener Sprache erkennen und
situationsgerecht einsetzen Fach- und gruppenspezifische Elemente erkennen und benennen können Wesentliche Faktoren, die zur Herausbildung der deutschen Sprache geführt haben, erfassen. Die Mundarten als natürliche Fortentwicklungen des Mittelhochdeutschen verstehen lernen. Sprachkritik innerhalb literarischer Werke Sprachkritik anhand von Sachtexten Künstlerische Gestaltung in verschiedenen Epochen |
Textarbeit, Interview, Umfrage Strukturen von Sachtexten erfassen Erfassen von Sein und Schein in den Dürrenmattschen Dialogen Politische Reden Vergleich verschiedener Fassungen von Werken |
regionalgeschichtlicher Bezug
sinnvoll Kennzeichnen von Fachsprachen Geschichtlichen Hintergrund heranziehen Film, Tonaufnahmen |
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Kompetenzen / Bildungsziele |
Inhalte / Themenvorschläge |
Methoden / Medien |
Hinweise |
|---|---|---|---|
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1. Kommunikative Fertigkeiten |
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Hör- und Hör-/Sehverstehen Die Schülerinnen und Schüler können • allen Alltagsgesprächen folgen und Hauptaussagen sowie Detailinformationen verstehen, sofern in Standardsprache gesprochen wird; • bei einigermaßen vertrauter Thematik längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern diese – auch durch explizite Signale – klar strukturiert sind und Standardsprache gesprochen wird; • Tonaufnahmen, Tondokumenten, Rundfunk- und TV-Sendungen die Hauptinformationen entnehmen, sofern das Sprechtempo nicht zu hoch und die Artikulation deutlich ist, und dabei auch – bedingt – Standpunkte und Einstellungen der Sprechenden erfassen; • Spiel- und Dokumentarfilmen wesentliche Aussagen entnehmen beziehungsweise die wesentlichen Elemente der Handlungsentwicklung (plot) verstehen. |
BBC English/General American Nachrichten, Reportagen, Interviews |
Tonträger, Filme |
→ Klasse 10 |
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Sprechen Die Schülerinnen und Schüler können • sich im Alltag ohne thematische Einschränkung aktiv und angemessen an Gesprächen beteiligen; • sich in Gesprächen flüssig äußern und • eigene Erfahrungen, auch mit Lektüre, darstellen; • eigene Standpunkte argumentativ vertreten und Vor- und Nachteile einer Problemlösung darstellen; • innerhalb und außerhalb der Schule an Diskussionen teilnehmen, auch wenn in der lebhaften Debatte mit Muttersprachlern die Kommunikationsleistung eventuell eingeschränkt sein kann; • Gespräche steuern beziehungsweise in eine gewünschte Richtung lenken; • detailliert und flüssig über eigene Erlebnisse und Erfahrungen berichten und Ideen, Pläne oder Aktivitäten erläutern oder begründen; • ohne große Vorbereitung Unterrichtsinhalte sprachlich sicher wiedergeben; • eine vorbereitete Präsentation inhaltlich korrekt und strukturiert darstellen und kommentieren, sodass das Publikum problemlos folgen kann; • sich in Bewerbungsgesprächen präsentieren und behaupten. |
klare, detaillierte Beschreibungen beziehungsweise Darstellungen von Sachverhalten und deren Abstützung durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele strukturierte Wiedergabe der Handlung eines Films oder des Inhalts literarischer Texte eigene Bewertung und Begründung |
Debates fish bowl Präsentationen role play |
→ GFS |
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Leseverstehen Die Schülerinnen und Schüler können • persönliche Mitteilungen jeder Art verstehen; • selbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und dabei gegebenenfalls Nachschlagewerke benutzen; • längere und komplexe Texte sowohl global verstehen als auch rasch auf Einzelinformationen hin durchsuchen; • rasch den Inhalt und die Wichtigkeit von Informationen in verschiedenen Textsorten erfassen und entscheiden, ob sich ein genaueres Lesen lohnt; • selbstständig die Struktur verschiedener nichtfiktionaler und fiktionaler Textsorten erkennen. |
Arbeit mit einsprachigen Wörterbüchern Skimming and scanning (extensive reading) |
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Schreiben Die Schülerinnen und Schüler können • Texte paraphrasieren und umschreiben; • nicht nur sprachlich korrekte, sondern stilistisch anspruchsvollere Texte verfassen, indem sie für die Schriftsprache typische syntaktische Mittel benutzen sowie sich eines differenzierteren Wortschatzes bedienen; • die zur Erzielung von Textkohärenz notwendigen Mittel beim Schreiben auch längerer Texte bewusst einsetzen;sowie unterschiedliche Schreibintentionen verwirklichen unter Berücksichtigung des Adressatenbezugs • visuell codierte Informationen versprachlichen; • literarische Texte unter expliziter Berücksichtigung des Verhältnisses von Inhalt und Form interpretieren; • durch entsprechende Aufgabenstellung angeleitet kreativ mit Texten umgehen und selbstständig Texte verfassen unter Beachtung textspezifischer Konventionen. |
Hypotaxe, Partizipial- und Gerundialkonstruktionen linking words, connectors Bild, Grafik, Karikatur, Tabelle auswerten und bewerten Interpretation creative writing; formal / informal letter, speech, editorial, etc. |
→ Klasse 10 → Deutsch |
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Sprachmittlung Die Schülerinnen und Schüler können • in zweisprachigen Situationen mündlich vermitteln; • deutsche und englische Texte, auch unter Nutzung von Hilfsmitteln, schriftlich zusammenfassend übertragen; • Teile authentischer Texte unter Berücksichtigung von Sinn und Aussageabsicht des Textes angemessen ins Deutsche übertragen bzw. übersetzen und dabei auf stilistische Angemessenheit von Satzbau und Wortgebrauch achten. |
Mediating: Translating Interpreting Transforming |
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2. Beherrschung der sprachlichen Mittel |
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Phonologische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler können • die phonetischen und intonatorischen Elemente des BBC English/General American in der Kommunikation weitgehend sicher verwenden und haben eine klare, natürliche Aussprache erworben; • einige markante regionale/soziale Varietäten voneinander unterscheiden und verstehen; • die korrekte Aussprache ihnen unbekannter Wörter unter Verwendung der internationalen Lautschrift in Lexika erschließen; • einen anspruchsvolleren Text mit weitgehend bekanntem Sprachmaterial flüssig phonetisch und intonatorisch angemessen vorlesen. |
BBC English/General American internationale Lautschrift |
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Lexikalische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfügen • über angemessene sprachliche Mittel, um in Gesprächssituationen die sozialen Normen und Konventionen erfüllen zu können; • über einen angemessenen Wortschatz und idiomatische Wendungen, um sich über die meisten Themen des Alltags und aktuelle Themen äußern zu können, ohne den Eindruck zu erwecken, sich einschränken zu müssen; • über hinreichend sprachliche Mittel, um Wiederholungen zu vermeiden, Formulierungen zu variieren und zu umschreiben; • über einen Funktionswortschatz, der es ihnen ermöglicht, literarische und nichtliterarische Texte angemessen zu beschreiben und zu interpretieren; • über Mittel und Methoden zur Textstrukturierung und Schaffung von Textkohärenz; • im Rahmen des bekannten Wortschatzes über Sicherheit in der Rechtschreibung (BBC English/ General American) und kennen grundlegende Regeln der Zeichensetzung. • über einen angemessenen Wortschatz, um sich in ihren Interessensgebieten und in den unter 4. „Kulturelle Kompetenzen“ genannten Bereichen äußern zu können. |
s.o. |
debating presentations |
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Grammatische Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler können • in einer Vielzahl von Situationen trotz geringer muttersprachlicher Interferenzen ein hohes Maß an grammatischer Korrektheit beibehalten; • grundlegende Gesetzmäßigkeiten der englischen Sprache und ihres Gebrauchs erkennen; • sich vorwiegend sicher häufig verwendeter, auch komplexerer syntaktischer Strukturen bedienen, die auch besonders im schriftsprachlichen Englisch verwendet werden; • Unterschiede zwischen Registern erkennen und diese angemessen verwenden. |
s.o. |
→ Wdh. SEK I |
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3. Umgang mit Texten |
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Die Schülerinnen und Schüler können • aus verschiedenen Quellen (auch modernen Medien) Informationen und Argumente entnehmen und sie strukturiert schriftlich und mündlich zusammenfassen; • ein breites Spektrum von Sachtexten, fiktionalen Texten und visuell kodierten Texten jeweils zusammenfassen und dabei die Hauptthemen und unterschiedlichen Standpunkte darstellen und kommentieren; • unterschiedliche Darstellungsweisen eines Themas vergleichen; • literarische Texte vor ihrem soziokulturellen Hintergrund verstehen; • Autorenintentionen und Wirkabsichten von Texten erkennen, am Text belegen und Stellung dazu nehmen; • die für Textsorten konstitutiven Merkmale erkennen und bei der eigenen Textproduktion zum Teil mit berücksichtigen; • sprachliche Stilmittel, besonders in der Dichtung, erkennen und ihre Funktion beschreiben; • die Wechselbeziehung zwischen Form und Inhalt im besonderen Einzelfall beschreiben; • Merkmale des Mediums Film erläutern und einen Spielfilm mit angemessenen Fachbegriffen analysieren; • längere Texte (Roman, Drama) selbstständig lesen; den Appellcharakter von Texten in kreative Textproduktion umsetzen; • existenziell bedeutsame Themen/Situationen in Bezug zu sich selbst setzen; • kürzere literarische Texte, besonders Gedichte, Sinn gebend vortragen und Szenen gestalten. |
s.o. Bild, Cartoon, Film Film, literarischer Text Textsortenmerkmale Stilmittel Filmanalyse |
Role plays acing out |
→ vgl. 4. → Literatur-empfehlungen der Fachschaft |
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4. Kulturelle Kompetenz |
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Soziokulturelles Wissen Die Schülerinnen und Schüler kennen • zentrale Elemente des nationalen Selbstverständnisses Großbritanniens und der USA • wichtige Erscheinungen des zeitgenössischen öffentlichen Lebens und der politischen Kultur Großbritanniens und der USA; • die jeweilige Bedeutung der Beziehung zwischen Deutschland und den USA beziehungsweise Großbritannien • die derzeitigen Lebens- und politischen Verhältnisse in den USA und Großbritannien auch in ihrer historischen Bedingtheit • Chancen und Probleme sozialen Wandels vor dem Hintergrund der Globalisierung; • ausgewählte Aspekte eines weiteren, über die USA und Großbritannien hinausgehenden Teils der englischsprachigen Welt; • mindestens zwei umfangreichere Werke der englischsprachigen Literatur und Beispiele verschiedener literarischer Gattungen sowie sonstiger künstlerischer Produktionen der englischsprachigen Welt. • die Bedeutung des Englischen als Lingua franca und die Probleme des sogenannten Sprachimperialismus. |
multiculturalism, Britain and Europe, the global role of the US, American Dream; Political system (parties, majority vote, etc.) immigration, British Empire, Commonwealth; globalisation area studies (e.g. Australia, Canada, etc.) Novel Drama English as world language; |
Authentisches Material Lektüre Internet |
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Interkultureller Arbeitsbereich Die Schülerinnen und Schüler können • komplexe Alltagssituationen im englischsprachigen Ausland angemessen bewältigen; • im In- und Ausland auf Englisch sprachlich vermitteln; • ihre eigenen Lebenserfahrungen mit denen ihrer Altersgenossen in englischsprachigen Ländern austauschen, diskutieren und problematisieren; • Verhältnisse in Deutschland und anderen europäischen Ländern miteinander vergleichen und persönlich dazu einen Standpunkt beziehen; • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Wertsystemen erkennen; • Klischees und Vorurteile, Stereotype und Autostereotype erkennen und ihr eigenes kulturspezifisches Wertesystem im Vergleich mit anderen relativieren; • die Reflexion und/oder Brechung gesellschaftlicher Wirklichkeit in englischsprachiger Literatur erkennen und exemplarisch beschreiben; • an ausgewählten Werken der englischsprachigen Literatur Grundsituationen menschlichen Daseins und unterschiedliche Lebensentwürfe nachvollziehen. |
role plays |
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5. Methodenkompetenz |
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Lern- und Arbeitstechniken / Sprachlernkompetenz Zum selbstständigen Umgang mit der Fremdsprache verfügen die Schülerinnen und Schüler über ein umfangreiches Inventar an Lern- und Arbeitstechniken und Verfahrensweisen. Sie können • je nach Bedarf Strategien des orientierenden, kursorischen, selektiven, detailorientierten Hör- und besonders Leseverstehens einsetzen; • für das fremdsprachliche Leseverstehen Erschließungs-, Markierungs- und Strukturierungstechniken anwenden; • selbstständig neuen Wortschatz erschließen ; • beim Wortschatzlernen verschiedene Memorierungstechniken und Vernetzungstechniken anwenden; • mit ein- und zweisprachigen Wörterbüchern sicher umgehen; • in den Bereichen Grammatik und Wortschatz Hilfsmittel, auch moderne Technologien, sachgerecht nutzen; • Referate selbstständig planen, organisieren und möglichst frei halten; • anspruchsvollere Visualisierungstechniken zur Themenerarbeitung einsetzen; • Informationen in grafischer Form darstellen; • Fehlervermeidungsstrategien gezielt einsetzen; • Konzeptionen für eigenständige Lernleistungen erarbeiten; • Grundprinzipien der Rhetorik in ein Redekonzept einbauen; • das Sprachenportfolio routiniert handhaben und es ebenso zur Optimierung der eigenen Lernkompetenz nutzen wie Rückmeldungen von Mitschülerinnen und Mitschülern. • in verschiedenen Formen der Gruppenarbeit ihre sozialen Kompetenz ausbauen. |
Wortbildungslehre, intelligent guessing, Vernetzung der gelernten Sprachen Moderationstechnik |
Versch. Formen der Gruppenarbeit |
|
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Medienkompetenz und Präsentation Die Schülerinnen und Schüler können • traditionelle Medien und moderne Technologien zur gezielten fremdsprachlichen Recherche,Kommunikation und kritischen Informationsentnahme nutzen sowie für Präsentationen von Sachverhalten im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete in der Fremdsprache gezielt einsetzen; • mit digitalen Texten arbeiten. |
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Die Schnittmenge für G8 und G9 richtet sich nach den Vorgaben des Bildungslehrplans und dem Schwerpunktthemenerlass für das Abitur 2012.
| Bildungsplan | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Reliefsphäre | ||
| Grundlegende endogene Prozesse | ||
| Plattentektonik | Schalenbau der Erde, Theorie der Kontinentalverschiebung | Internetrecherche |
| Gebirgsbildung | Kollision von Platten und Prozesse der Hebung, Sea Floor Spreading, divergierende und konvergierende Platten, Transformstörungen, Wilson-Zyklus | |
| Grabenbildung | Kontinentale Gräben und Bruchschollen-tektonik, Verwerfungen | Erstellen von Profilen |
| Materialtransport von Gesteinsschmelzen | Plutonismus und Vulkanismus | |
| Gesteinskreislauf | Gesteinsarten und ihre Entstehung Klassifizierung von Gesteinen | Bestimmungsübungen |
| Grundlegende exogene Prozesse | ||
| Verwitterungsformen | Physikalische und chemische Verwitterung | Experimente |
| Fluviatile Prozesse | Talformen Schlingen- und Mäanderbildung, Flussdelta | Längsprofile erstellen |
| Endogene Bildung von Lagerstätten | Primäre Lagerstätten, Erzlagerstätten Hydrothermale Lagerstätten | Auswertung von Karten |
| Exogene Bildung von Lagerstätten | Sekundäre Lagerstätten Kohlelagerstätten, Salzlagerstätten, Erdöl- und Erdgaslagerstätten | Gruppenpräsentationen |
| Küstenlandschaften in Europa | ||
| Gestaltung der Küste | Gezeiten, Brandung, Meeresspiegel | Experimente |
| Litorale Serie | Flachküste, Steilküste, Abrasion | Erstellen von Profilen |
| Küstenlandschaften | Ausgleichsküste, Fjord, Schären, Bodden, Nehrungsküste, Watt, Ästuar, Delta, Canale, Rias | Atlasarbeit |
| Küstenklassifikationen | Effektive und genetische Klassifikationen | Atlasarbeit |
| Hydrosphäre | ||
| Wasserkreislauf als grundlegender Prozess | Faktoren und Zusammenhänge | |
| Meerwasser und Ozeane | Thermohaline Konvektion | |
| Meeresströmungen | Bedeutung für die Stoff- und Energieverteilung in den Ozeanen und für die Ausbreitung von Organismen Kohlenstoffkreislauf, Ozean als CO2-Senke Raumbeispiele (Golfstrom, Humboldtstrom) | Internetrecherche |
| Ressource Süßwasser | ||
| Vorkommen, Verteilung, Nutzung | Wasserüberschuss- und Wasserdefizitgebiete Verschwendung von Wasser | Befragung |
| Konflikte um Süßwasser und Lösungsansätze | Zwischenstaatliche Konflikte Spar- und Optimierungsansätze | Recherche |
| Wasserbauliche Großprojekte | Staudammprojekte | Fallbeispiele präsentieren |
| Atmosphäre | ||
| Strahlungsenergieumsatz | Horizontale, vertikale und zeitliche Struktur des bodennahen Temperaturfeldes im Nahraum | Modelle, Experimente |
| Thermisch bedingte Zirkulation | Temperaturbedingte Luftdruckunterschiede, lokale Windsysteme | Experimente |
| Globale atmosphärische Zirkulation | Tropische Zirkulation, Monsun Außertropische Zirkulation, Jetstreams Polarfronten, Zyklonen | Analysieren aktueller Wetterlagen, Auswertung von Satellitenbildern |
| El Nino-Southern Oscillation | Phänomen, Zyklus, Fernwirkungen | Internet-Recherche |
| Klimazonierung der Erde | Klimaklassifikationen | Interpretation von Klimadiagrammen |
| Stadtklima | ||
| Indikatoren | Temperaturunterschiede, Windverhältnisse | |
| Ursachen | Aktivitäten im Bereich von Wohnen, Arbeiten und Verkehr, Art der Bebauung | Feldforschung vor Ort |
| Wirkungszusammenhänge zwischen Stadtlandschaft und Peplosphäre | Wärmeinsel, Versiegelungsgrad, Oberflächenbedeckung | Interpretation von Thermalscanneraufnahmen |
| Pedosphäre | ||
| System Boden | Wasser-, Luft-, Wärme- und Nährstoffhaushalt von Böden, Bodenfruchtbarkeit | Untersuchung vor Ort |
| Ausbildung von Bodenhorizonten | Bodenbildende Prozesse in variabler Abhängigkeit von Bodenbildungsfaktoren | Bodenprofilaufnahme |
| Veränderung von Bodeneigenschaften | Verdichtung, Versiegelung, Versauerung, Kontaminationen, Versalzung | Experimente |
| Bodenabtragung und Schutzmaßnahmen | Folgen, erosionsmindernde Maßnahmen, nachhaltige Bewirtschaftungsformen | Erstellen eines Wirkungsgefüges |
| Wirtschaftsstrukturen und -prozesse | ||
| Konventionelle und moderne Produktionskonzepte in der Industrie | Produktionskonzepte, Flexibilisierung, Logistik, Marketing, Konsum, Entsorgung, Verbleib Analyse von Konzepten, z. B. Produktlinienanalysen, Lebenswegbilanzen, Stoffströme, Kreislaufwirtschaft, Öko-Audits, Materialinput pro Serviceeinheit (MIPS), Arbeitsplatzbilanzen | Betriebserkundung Daten erheben, darstellen und auswerten Mediengebundene Präsentation |
| Unternehmerische Standortwahl | Motive der Standortwahl, Standortfaktoren, Analyse und Bewertung eines Standortes | Planspiel |
| Entwicklungszyklen der Wirtschaft | Produktlebenszyklus, Modell der langen Wellen | |
| Landwirtschaftliche Produktion in Deutschland | Erkundung eines landwirtschaftlichen Betriebs | |
| Rahmenbedingungen | Agrarpolitik der EU, Weltmarkt | |
| Strukturprobleme in der Landwirtschaft | Produktionssteigerung Veränderungen in der Betriebsstruktur | |
| Tertiärisierung der Wirtschaft | Entwicklung, Ausmaß, Folgen | Modellbildung |
| Struktur, Natur und Wirtschaftspotenzial ausgewählter Regionen | Gunstfaktoren, Entwicklungsfaktoren Regionale Disparitäten, Erklärungsansätze Wachstumsregionen, Entwicklungszonen | Arbeitsteilige Raumanalyse Raumvergleich |
| Weltweite Disparitäten | ||
| Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes | Indikatoren des Entwicklungsstandes | Szenariotechnik |
| Entwicklungsprozesse | Kernprobleme der Entwicklungsländer | Fallbeispiele |
| Rolle der Länder im Globalisierungsprozess | Chancen, Risiken der Globalisierung, Direktinvestitionen | Präsentation eines Global Players |
| Strategien für eine ausgleichsorientierte Entwicklung | Möglichkeiten von Entwicklungshilfe | Internetrecherche |
| Ausgewählte globale Problemfelder | ||
| Verstädterung | Ausmaß, Ursachen und Folgen | Fallbeispiele |
| Ursache-Wirkungszusammenhänge eines globalen Problemfeldes | Wirtschaftliche, gesellschaftliche und räumliche Faktoren | Wirkungsgefüge erstellen |
| Prinzip der Nachhaltigkeit | Handlungsansätze | Szenariotechnik |
Dieses Curriculum gilt ab Abitur 2013.
| Bildungsplan | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Reliefsphäre | ||
| Grundlegende endogene Prozesse | ||
| Plattentektonik | Schalenbau der Erde, Theorie der Kontinentalverschiebung | Internetrecherche |
| Gebirgsbildung | Kollision von Platten und Prozesse der Hebung, Sea Floor Spreading, divergierende und konvergierende Platten, Transformstörungen, Wilson-Zyklus | |
| Grabenbildung | Kontinentale Gräben und Bruchschollen-tektonik, Verwerfungen | Erstellen von Profilen |
| Materialtransport von Gesteinsschmelzen | Plutonismus und Vulkanismus | |
| Gesteinskreislauf | Gesteinsarten und ihre Entstehung Klassifizierung von Gesteinen | Bestimmungsübungen |
| Grundlegende exogene Prozesse | ||
| Verwitterungsformen | Physikalische und chemische Verwitterung | Experimente |
| Fluviatile Prozesse | Talformen Schlingen- und Mäanderbildung, Flussdelta | Längsprofile erstellen |
| Endogene Bildung von Lagerstätten | Primäre Lagerstätten, Erzlagerstätten Hydrothermale Lagerstätten | Auswertung von Karten |
| Exogene Bildung von Lagerstätten | Sekundäre Lagerstätten Kohlelagerstätten, Salzlagerstätten, Erdöl- und Erdgaslagerstätten | Gruppenpräsentationen |
| Küstenlandschaften in Europa | ||
| Gestaltung der Küste | Gezeiten, Brandung, Meeresspiegel | Experimente |
| Litorale Serie | Flachküste, Steilküste, Abrasion | Erstellen von Profilen |
| Küstenlandschaften | Ausgleichsküste, Fjord, Schären, Bodden, Nehrungsküste, Watt, Ästuar, Delta, Canale, Rias | Atlasarbeit |
| Küstenklassifikationen | Effektive und genetische Klassifikationen | Atlasarbeit |
| Hydrosphäre | ||
| Wasserkreislauf als grundlegender Prozess | Faktoren und Zusammenhänge | |
| Meerwasser und Ozeane | Thermohaline Konvektion | |
| Meeresströmungen | Bedeutung für die Stoff- und Energieverteilung in den Ozeanen und für die Ausbreitung von Organismen Kohlenstoffkreislauf, Ozean als CO2-Senke Raumbeispiele (Golfstrom, Humboldtstrom) | Internetrecherche |
| Ressource Süßwasser | ||
| Vorkommen, Verteilung, Nutzung | Wasserüberschuss- und Wasserdefizitgebiete Verschwendung von Wasser | Befragung |
| Konflikte um Süßwasser und Lösungsansätze | Zwischenstaatliche Konflikte Spar- und Optimierungsansätze | Recherche |
| Wasserbauliche Großprojekte | Staudammprojekte | Fallbeispiele präsentieren |
| Atmosphäre | ||
| Strahlungsenergieumsatz | Horizontale, vertikale und zeitliche Struktur des bodennahen Temperaturfeldes im Nahraum | Modelle, Experimente |
| Thermisch bedingte Zirkulation | Temperaturbedingte Luftdruckunterschiede, lokale Windsysteme | Experimente |
| Globale atmosphärische Zirkulation | Tropische Zirkulation, Monsun Außertropische Zirkulation, Jetstreams Polarfronten, Zyklonen | Analysieren aktueller Wetterlagen, Auswertung von Satellitenbildern |
| El Nino-Southern Oscillation | Phänomen, Zyklus, Fernwirkungen | Internet-Recherche |
| Klimazonierung der Erde | Klimaklassifikationen | Interpretation von Klimadiagrammen |
| Stadtklima | ||
| Indikatoren | Temperaturunterschiede, Windverhältnisse | |
| Ursachen | Aktivitäten im Bereich von Wohnen, Arbeiten und Verkehr, Art der Bebauung | Feldforschung vor Ort |
| Wirkungszusammenhänge zwischen Stadtlandschaft und Peplosphäre | Wärmeinsel, Versiegelungsgrad, Oberflächenbedeckung | Interpretation von Thermalscanneraufnahmen |
| Pedosphäre | ||
| System Boden | Wasser-, Luft-, Wärme- und Nährstoffhaushalt von Böden, Bodenfruchtbarkeit | Untersuchung vor Ort |
| Ausbildung von Bodenhorizonten | Bodenbildende Prozesse in variabler Abhängigkeit von Bodenbildungsfaktoren | Bodenprofilaufnahme |
| Veränderung von Bodeneigenschaften | Verdichtung, Versiegelung, Versauerung, Kontaminationen, Versalzung | Experimente |
| Bodenabtragung und Schutzmaßnahmen | Folgen, erosionsmindernde Maßnahmen, nachhaltige Bewirtschaftungsformen | Erstellen eines Wirkungsgefüges |
| Wirtschaftsstrukturen und -prozesse | ||
| Konventionelle und moderne Produktionskonzepte in der Industrie | Produktionskonzepte, Flexibilisierung, Logistik, Marketing, Konsum, Entsorgung, Verbleib Analyse von Konzepten, z. B. Produktlinienanalysen, Lebenswegbilanzen, Stoffströme, Kreislaufwirtschaft, Öko-Audits, Materialinput pro Serviceeinheit (MIPS), Arbeitsplatzbilanzen | Betriebserkundung Daten erheben, darstellen und auswerten Mediengebundene Präsentation |
| Unternehmerische Standortwahl | Motive der Standortwahl, Standortfaktoren, Analyse und Bewertung eines Standortes | Planspiel |
| Entwicklungszyklen der Wirtschaft | Produktlebenszyklus, Modell der langen Wellen | |
| Landwirtschaftliche Produktion in Deutschland | Erkundung eines landwirtschaftlichen Betriebs | |
| Rahmenbedingungen | Agrarpolitik der EU, Weltmarkt | |
| Strukturprobleme in der Landwirtschaft | Produktionssteigerung Veränderungen in der Betriebsstruktur | |
| Tertiärisierung der Wirtschaft | Entwicklung, Ausmaß, Folgen | Modellbildung |
| Struktur, Natur und Wirtschaftspotenzial ausgewählter Regionen | Gunstfaktoren, Entwicklungsfaktoren Regionale Disparitäten, Erklärungsansätze Wachstumsregionen, Entwicklungszonen | Arbeitsteilige Raumanalyse Raumvergleich |
| Weltweite Disparitäten | ||
| Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes | Indikatoren des Entwicklungsstandes | Szenariotechnik |
| Entwicklungsprozesse | Kernprobleme der Entwicklungsländer | Fallbeispiele |
| Rolle der Länder im Globalisierungsprozess | Chancen, Risiken der Globalisierung, Direktinvestitionen | Präsentation eines Global Players |
| Strategien für eine ausgleichsorientierte Entwicklung | Möglichkeiten von Entwicklungshilfe | Internetrecherche |
| Ausgewählte globale Problemfelder | ||
| Verstädterung | Ausmaß, Ursachen und Folgen | Fallbeispiele |
| Ursache-Wirkungszusammenhänge eines globalen Problemfeldes | Wirtschaftliche, gesellschaftliche und räumliche Faktoren | Wirkungsgefüge erstellen |
| Prinzip der Nachhaltigkeit | Handlungsansätze | Szenariotechnik |
Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.
Der Evangelische Religionunterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 beträgt 2 Wochenstunden.
Die betroffene Lerngruppe Evangelische Religionslehre, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 11 (G9) und Klasse 10 (G8) zusammensetzt, wird bereits seit dem Schuljahr 2008/09 (Klasse 10/G9 und Klasse 9/G8) in dieser Zusammensetzung unterrichtet.
Grundlage des Unterrichtes war und ist für diese Lerngruppe das Schulcurriculum des Peutinger-Gymnasiums für das Fach Evangelische Religionslehre. D. h., die Schülerinnen und Schüler beider Züge werden zu Beginn der Kursstufe denselben Wissensstand haben.
Ein besonderes Schnittmengencurriculum erübrigt sich daher.
Für die Kursstufe werden jährlich zwei Schwerpunktthemen verpflichtend festgelegt, zwei weitere Themen müssen – je nach Interessenlage der Schülerinnen und Schüler – zusätzlich behandelt werden.
Die Inhalte der Schwerpunktthemen sind im Bildungsplan der Kursstufe vom 23.8.2001 formuliert.
| Kompetenzen/ Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
|
DIMENSION: MENSCH Schülerinnen und Schüler
|
Konkurrierende Menschenbilder Mann und Frau Freiheit Gewissen Menschenbild einer nicht-christlichen Religion Menschenwürde- Menschenrechte Aktuelles Problemfeld |
|
|
DIMENSION: JESUS CHRISTUS Schülerinnen und Schüler
|
Jesus in seiner Zeit Bergpredigt Nachfolge Hoheitstitel christologische Klärungsprozesse Glaube an die Gegenwart Christi Rezeption der Gestalt Jesu Rezeption Jesu Christi in der Ökumene Jesus im Kontext einer nicht-christlichen Religion |
|
Allgemeine Bemerkungen:
In den beiden Jahrgängen 11/12 sind bis zum Abitur 2013 folgende Themen für den Unterricht verpflichtend:
Zur Förderung der Sprachkompetenzen wird dem Hör- und Leseverstehen eine große Bedeutung beigemessen. Ebenso sollte das freie, mitteilungsbezogene Sprechen und Schreiben gefördert werden.
| Kompetenzen / Bildungsziele | Inhalte / Themenvorschläge | Methoden / Medien | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 1. Kommunikative Fertigkeiten | |||
|
Hör- und Hör-/Sehverstehen Die Schülerinnen und Schüler können
|
Interviews, Reportagen, Nachrichten TV/Radio |
CD DVD Filme |
Klasse 10 |
|
Sprechen
Die Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler können
|
Beschreibungen, Darstellungen von Sachverhalten eigene Bewertung und Begründung |
Debatten Präsentationen Rollenspiele |
GfS |
|
Leseverstehen Die Schülerinnen und Schüler können
|
Compréhension |
Arbeit mit Lexika Markierungs- / Gliederungstech- niken Kursorisches Lesen |
|
|
Schreiben Die Schülerinnen und Schüler können
|
Commentaire de texte Commentaire personnel |
Kl. 10 Deutsch |
|
|
Sprachmittlung Die Schülerinnen und Schüler können
|
Version Traduction |
||
| 2. Beherrschung der sprachlichen Mittel | |||
|
Phonologische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler
|
francais standard francais familier langue des jeunes |
||
|
Lexikalische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler
|
Langues parlée Langue écrite |
Diskussion Präsentation |
|
|
Grammatische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler
|
Sekundarstufe 1 |
||
| 3. Umgang mit Texten | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
|
Bilder Filme BD Filmanalyse Stilmittel |
Rollenspiele |
Sekundarstufe 1 |
| 4. Kulturelle Kompetenz | |||
|
Soziokulturelles Wissen Die Schülerinnen und Schüler
|
Système politique, les partis, points chauds Transfer Geschichte |
Medien Internet Lektüre |
Klasse 10 |
|
Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler
|
Rollenspiele |
||
| 5. Methodenkompetenz | |||
|
Lern- und Arbeitstechniken Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein umfangreiches Inventar an verschiedenen Lern- und Arbeitstechniken, das sie selbstständig anwenden und sich so eine Grundlage für lebenslanges Fremdsprachen- lernen schaffen. Sie können
|
Medien |
Sekundarstufe 1 |
|
|
Selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen Die Schülerinnen und Schüler
|
|||
|
Medienkompetenz und Präsentation Die Schülerinnen und Schüler können
|
Medien |
Sekundarst. 1 |
|
| Schnittmengencurriculum | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Politische Institutionen und Prozesse in der Demokratie | ||
| 1. Politische Teilhabe und Prozesse | ||
| Politische Beteiligungsformen |
Überblick über die direkte
und indirekte Teilhaberechte und
über verschiedene Ebenen der
Teilhabe Bedeutung der Medien für die politische Teilhabe |
Analyse von Zeitungsartikeln |
| Parteien (Wahlmodul) |
Angebote der Parteien: Information,
Partizipationsmöglichkeiten,
Programme Überprüfung der Kritik an den Parteien und am Parteienstaat |
Gruppenarbeit Recherche Präsentation |
| Wahlen (Wahlmodul) |
Fallanalyse einer Wahl: Wahlrecht und
Wahlsystem, Kandidaten- und
Programmangebot, Medien und Wahlkampf,
Wählermobilisierung, Wahlprognosen
und Wahlbeeinflussung,
Wahlbeteiligung Wahlanalyse |
Gruppenarbeit Recherche Präsentation |
| Bürgerbeteiligung und Zukunft der Demokratie |
Repräsentative und
plebiszitäre Demokratie Voraussetzungen für Demokratie, unkonventionelle Beteiligungsformen |
Synoptische Darstellung Bürgerengagement Protestbewegungen |
| Ausweitung politischer Teilhaberechte (Wahlmodul) | Chancen und Risiken plebiszitärer Elemente in einer repräsentativen Verfassung | Debatte |
| 2. Kontrolle politischer Herrschaft und politischer Entscheidungsprozess | ||
| Gewaltenteilung und –verschränkung in der parlamentarischen Demokratie |
Interpretation von Art. 20, 43, 63 und
67 GG Untersuchung der Rolle von Regierung, Mehrheits- und Minderheitsfraktionen bei der parlamentarischen Kontrolle Berichte, Kommentare oder Foren zu einem aktuellen politischen Streit |
Gruppenarbeit Recherche Präsentation |
| Föderalistische Ordnung (Wahlmodul) |
Begründung für
Föderalismus Probleme des Föderalismus |
Exemplarische Behandlung Expertengespräch Exkursion (Landesinstitution) |
| Gesetzgebungsverfahren |
Verfassungsrecht und
Verfassungswirklichkeit an einem
Beispiel der aktuellen
Gesetzgebung Staatliche Handlungs- und Reformfähigkeit |
Synoptische Darstellung Fallanalyse |
| Europäisierung der Gesetzgebung (Wahlmodul) |
Europäische Gemeinschafts-,
Koordinations- und
Kooperationsbereiche |
Recherche |
| Schnittmengencurriculum | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Weltwirtschaft und Staatenwelt | ||
| 1. Weltwirtschaft und internationale Politik | ||
| Globalisierung der Weltwirtschaft |
Weltproduktion, Welthandel,
Direktinvestitionen,
Finanzmärkte Ursachen und Auswirkungen |
Recherche |
| Internationale Arbeitsteilung (Wahlmodul) | Historische und moderne Erklärungsansätze |
Gruppenarbeit Präsentation |
| Wettbewerb nationaler Volkswirtschaften (Wahlmodul) | Globalisierungsfolgen und mögliche Strategien | Szenariotechnik |
| Politische Gestaltung der globalisierten Wirtschaft | Weltweite und regionale Institutionen: WTO, IWF, OECD, G7 bzw. G8, EU, NAFTA |
Gruppenarbeit Synoptische Darstellung |
| Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (Wahlmodul) |
Stand der wirtschaftlichen
Integration Vor- und Nachteile |
Recherche Debatte |
| Internationale Organisationen (Wahlmodul) |
Rolle der WTO Fairer Handel und Wettbewerb: einheitliche Normen, Standards, Bestimmungen |
Fallanalyse |
| 2. Friedenssicherung und Konfliktbewältigung | ||
| Sicherheitspolitische Herausforderungen und Lösungsversuche |
Internationale Ordnung: staatliche
entgrenzte Weltordnung und Bildung
neuer Staaten, multipolare oder
unipolare Ordnung Ethnonationale Konfliktkonstellationen Weiterverbreitung von Massenvernichtungsmitteln und Trägertechnologie „Weltrisikogesellschaft“ |
Gruppenarbeit Recherche Präsentation Fallanalysen |
| Die Rolle der NATO und Bundeswehr (Wahlmodul) |
Schutzfunktion und Führungsrolle
der USA Auslandseinsätze der Bundeswehr |
Debatte Expertengespräch mit Jugendoffizier |
| Die Vereinten Nationen und die Sicherung des Friedens (Wahlmodul) | UN-Charta, Instrumente der UN |
Recherche Synoptische Darstellung Fallanalyse |
| Humanitäre Intervention |
Rechtslage Legitimierung durch UN-Sicherheitsrat Völkerrecht und unilaterale Intervention Gewaltfreie und militärische Intervention |
Recherche Fallanalyse |
| Universalität der Menschenrechte (Wahlmodul) |
Entwicklung der Menschenrechte Allgemeingültigkeit bzw. Relativierung einzelner Menschenrechte |
Recherche Debatte |
Das Schnittmengencurriculum für G8 und G9 richtet sich nach den Vorgaben des Bildungslehrplans.
| Bildungsplan | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Themenfeld 1: Nutzung, Gestaltung und Veränderung der Landschaft in der Region, Beispiel Landwirtschaft | ||
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Veränderungen des Landschaftshaushaltes |
Strukturwandel in der Landwirtschaft Agrarpolitischer Rahmen: EU-Agrarpolitik |
Karten auswerten Internetrecherche |
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Auswirkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten |
Problemfelder der modernen Landwirtschaft (Massentierhaltung, Überdüngung usw.) Vergleich ökologische und konventionelle Landwirtschaft Gefährdungen und Entwicklungspotentiale des ländlichen Raums aufzeigen Prinzip der Nachhaltigkeit, Agenda 21 Neue Wege der Landwirtschaft: Agrarfabriken, Farm Scrapers usw. |
Textanalysen, Recherche Eventuell Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes Wirkungsgefüge erstellen |
| Themenfeld 2: Wirtschaftliches Handeln und dessen Raumwirksamkeit ausgehend von der lokalen Ebene | ||
|
Wandel wirtschaftlichen Handelns in seinen Auswirkungen auf die Gesellschaft |
Wandel von der Agrar- zur Informationsgesellschaft Entwicklungszyklen der Wirtschaft (Kondratieff-Zyklen) Sektorenmodell |
Diagramme auswerten und erstellen |
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Moderne Produktionskonzepte analysieren |
Flexibilisierung, Lean Production, Just-in-time, Outsourcing, Global sourcing usw. |
Betriebserkundung |
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Ansätze nachhaltiger Entwicklung |
Ökologischer Fußabdruck, ökologischer Rucksack, Produktlinienanalyse, Kreislaufwirtschaft Produktökobilanzen Position des Konsumenten analysieren |
Internetrecherche Berechnen des eigenen ökol. Fußabdrucks |
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Unternehmerische Standortwahl |
Harte und weiche Standortfaktoren Standorttheorien Wandel der Standortfaktoren Fallbeispiel: Textilindustrie Produktlebenszyklus Strategien eines Global Players |
Möglichkeiten der Clusterbildung Texte auswerten Entwerfen einer Strukturskizze Schülerpräsentationen |
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Tertiärisierung |
Fallbeispiel: Wachstumsbranche Tourismus |
Recherche |
| Themenfeld 3: Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftsprozesse auf regionaler und globaler Ebene | ||
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Ausgewählte Wirtschaftsregionen in Deutschland, Europa und außerhalb Europas |
Entwicklungstendenzen herausarbeiten, bewerten und vergleichen Rahmenbedingungen, Strukturpolitik der EU, Disparitäten innerhalb der EU Raumbeispiel Deutschland: Strukturwandel im Ruhrgebiet Raumbeispiel Europa: Midlands, Tschechien o. a. Raumbeispiele außerhalb Europas: Mosambik, Singapur |
Modell der Blauen Banane analysieren Durchführen einer Raumanalyse Referate Auswerten und Vergleichen verschiedener Materialien |
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Verflechtungen im Prozess der Globalisierung |
Direktinvestitionen, Funktion der Weltbank Chancen und Gefahren der Globalisierung |
Podiumsdiskussion |
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Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes im Globalisierungsprozess |
Indikatoren des Entwicklungsstandes Ländervergleich |
Auswerten von Diagrammen und Karten |
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Projekte für eine ausgleichsorientierte Entwicklung |
Strategien der Entwicklungszusammenarbeit Beispiele: Grameen-Bank, Fair-Trade usw. |
Filmauswertung |
| 4. Themenfeld: Globales Problemfeld und Handlungsansätze für nachhaltige Entwicklung | ||
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Globales Problemfeld |
Syndromkonzept Mögliche Fallbeispiele: Verstädterung, Bodendegradation, Süßwasserproblematik Problemlösung im Hinblick auf Nachhaltigkeit bewerten |
Wirkungsgefüge erstellen Schülerpräsentationen |
Hinweis: Die methodischen Elemente sind ein Angebot und nicht verbindlich.
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Abitur 2012 Geschichte Kursstufe |
Inhalte | Methodische Elemente |
|---|---|---|
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1.1.Prozesse der Modernisierung Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft durch die Industrialisierung Die Industrialisierung als einen sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Umwälzungsprozess analysieren und beurteilen; die Veränderungen im Bereich Technik, Arbeit oder Umwelt untersuchen und beurteilen sowie ihre Ergebnisse darstellen; unterschiedliche Ansätze zur Lösung der Sozialen Frage und ihre Wirkungsmöglichkeiten beurteilen. |
Industrialisierung als sozial-und wirtschaftlicher Umwälzungsprozess -Der Wirtschaftsliberalismus -Agrarrevolution -Schrittmacherindustrie -Erfindergeist und Unternehmertum -Die Eisenbahn -Industrialisierung in Deutschland -Big business -Great Depression; New Deal -Gründung von Arbeiterparteien (1863) -Sozialgesetzgebung (1883) Sozialenzyklika Rerum Novarum (118919 |
Erklären von Zusammenhängen Auswertung von Diagrammen |
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Politische Revolutionen und die Entwicklung von Partizipation Die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in den USA im 18. und 19. Jahrhundert sowie Ziele, Wege und Folgen der Französischen Revolution beschreiben und analysieren; die Bedeutung der Amerikanischen und der Französischen Revolution für die Entwicklung der modernen Demokratien vergleichen und bewerten. Verlauf und Ergebnis der russischen Revolutionen des Jahres 1917 beschreiben, den Weg der sozialistischen Neuordnung erklären sowie Ausbau und Kennzeichen der stalinistischen Diktatur beurteilen; verschiedene Revolutionsbegriffe erklären und beurteilen. |
Politische Revolutionen der Moderne im Vergleich -Die Ursachen der Amerikanischen Revolution -Staatsgründung und Ausgestaltung der Demokratie -Go West! -Der Sezessionskrieg und seine Folgen -Die russische Gesellschaft vor 1917 -Marxismus-Leninismus -Von der Februar- zur Oktoberrevolution -Revolutionsbegriff und Revolutionstheorie -Der Stalinismus |
Historischer Vergleich Multiperspektivität |
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Individuum und Gesellschaft im Wandel Zeichen von Kontinuität und Wandel der Verhaltensformen und Einstellungen zu menschlichen Grundsituationen erkennen und beurteilen; erkennen, dass die Entwicklung neuer Lebensformen durch veränderte Bedingungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gefördert wird. |
Geschichte der Familie als Beispiel der Herausbildung neuer Lebens- und Gesellschaftsformen |
Hinweise zur Präsentation |
Die demokratische und nationale Bewegung in der Auseinandersetzung mit dem Obrigkeitsstaat Die Kräfte und Gegenkräfte im Ringen um Verfassungsstaat, demokratische Partizipation und nationale Einigung erkennen; vorzugsweise an regionalgeschichtlichen Beispielen die Entwicklung der Revolution 1848/49 untersuchen, deren Ursachen und Gründe für ihr Scheitern verdeutlichen sowie ihre Bedeutung für die demokratische Entwicklung in Deutschland beurteilen; die Bedingungen der Reichsgründung „von oben“ analysieren und bewerten sowie deren Einfluss auf die Grundlagen des politischen Systems des Kaiserreichs erörtern. |
Deutschland 1815 -1945 -Europa zwischen Restauration und Revolution 1815-47 - Die Revolution 1848(Völkerfrühling) -Die Paulskirche (Parlament und politische Öffentlichkeit) -Das Scheitern von Einheit und Freiheit -Volksstaat oder Fürstenstaat -Eisen und Blut- die Einigung durch Preußen -Die Verfassung des Deutschen Reiches |
Auswertung von Schaubildern |
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Die Entwicklung der Politischen Kultur im Kaiserreich und in der Weimarer Republik An einem ausgewählten Thema (Konsolidierung des Obrigkeitsstaates, Formierung politischer Interessen, Konflikte und politische Kultur) Verfassungswirklichkeit und politische Kultur im Kaiserreich untersuchen und erkennen, dass die ökonomische Modernität neben der Herrschaft der traditionellen Eliten stand; die Entstehungsbedingungen und die wesentlichen Belastungsfaktoren der Weimarer Republik analysieren und die Gründe für ihr Scheitern erklären. |
-Staat ,Wirtschaft und Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich -Das Kaiserreich im Spannungsfeld europäischer Politik -Die Revolution von 1918/19 -Verfassung und Verfassungswirklichkeit in der Weimarer Republik -Brüning und die Weltwirtschaftskrise -Regieren ohne Mehrheiten -Gründe des Scheiterns der Weimarer Republik |
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Die nationalsozialistische Diktatur Dokumente der nationalsozialistischen Ideologie analysieren und diese ideologiekritisch bewerten sowie wesentliche Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus erläutern; Kennzeichen der totalitären NS Herrschaft darlegen und bewerten sowie den Zweiten Weltkrieg als Folge dieses Systems verdeutlichen; die Begriffe „Totalitarismus“ und“ „Faschismus“ diskutieren und das NS-System mit anderen totalitären und faschistischen Staaten in Europa vergleichen; Terror und Völkermord an den Juden, Sinti und Roma als Mittel des Systems und Folge der Ideologie des Nationalsozialismus erkennen; Gründe für Ausmaß und Formen von Akzeptanz und Widerstand in der Bevölkerung erörtern und die Problematik von Widerstand in totalitären Systemen diskutieren; anhand ausgewählter Kontroversen aus der Nachkriegszeit die Frage der Kollektivschuld diskutieren und ein Bewusstsein für die historische Verantwortung entwickeln, die sich aus der NS-Vergangenheit ergibt. |
-Die nationalsozialistische Ideologie im Vergleich zu den faschistischen Bewegungen in Europa -Machtübertragung und Gleichschaltung -Das Herrschaftssystem des NS-Staates -Außenpolitik und Zweiter Weltkrieg -Krieg gegen die Sowjetunion und Kriegswende -Terror und Völkermord: Juden und andere -Widerstand gegen die NS-Diktatur -Nationalsozialismus und deutsche Geschichte-Vergangenheit, die nicht vergeht |
Auswertung von Karikaturen, Plakaten, |
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2.1.Deutschland nach 1945 Besatzungszeit und Teilung Deutschlands im Rahmen des Ost-West Konfliktes Frage nach Besonderheiten in der deutschen Geschichte im Ringen um staatliche Einheit, eine demokratische Ordnung, die territorialen Grenzen und die Stellung in der internationalen Staatengemeinschaft an einem ausgewählten Thema erkennen und diskutieren . |
Ost-Westkonflikt und deutsche Teilung -Von der Kooperation zur Konfrontation -Gesellschaftlicher und politischer Neubeginn in Deutschland -Flucht und Vertreibung -Die Besatzungspolitik -Die doppelte Staatsgründung |
Vergleich zweier schriftlicher Quellen |
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Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in de r Bundesrepublik Deutschland und in der DDR Grundlinien und Herausforderungen der inneren Entwicklung der beiden deutschen Staaten darstellen; die aus den unterschiedlichen politischen Systemen resultierenden Formen des gesellschaftlichen Lebens vergleichen und beurteilen, wie die Bundesrepublik und die DDR die Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft bewältigt haben; die Interdependenz von innenpolitischer Entwicklung und außenpolitischer Integration formulieren. |
Die BRD und die DDR Vertiefung der Teilung -Die Anfänge in der BRD und der DDR -In der BRD- soziale Marktwirtschaft und struktureller Wandel - In der DDR- Planwirtschaft und neue sozialen Strukturen -Von der Ära Adenauer zur „Großen Koalition -Die Ära Ulbricht, die DDR vom Juni-Aufstand 1953 bis zum Mauerbau1961 -Die BRD zur Zeit der sozialliberalen Koalition -Die Ära Honecker- der autoritäre Versorgungsstaat -Die BRD zur Zeit der christlich-liberalen Koalition |
Fotografien als historische Quellen |
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Die Staatliche Einheit Ursachen und Besonderheiten der friedlichen Revolution in der DDR darstellen und erörtern; den Prozess der deutschen Einigung im internationalen Rahmen erläutern und sich fundiert mit den Chancen und Problemen des vereinigten Deutschlands auseinander setzen. |
Das Ende des Ost-West-Konflikts Und die deutsche Einheit -Die DDR in den 1980-ger Jahren -Die friedliche Revolution in der DDR -Neue Ostpolitik -Chancen und Probleme des vereinigten Deutschlands |
Filmanalyse |
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2.2.Konfrontation und Kooperation in der internationalen Politik Europa auf dem Weg zur Einheit Die Entstehung gesamteuropäischer Ideen auf kulturellem und politischem Gebiet im 20. Jahrhundert erklären und verschiedene Ausprägungen des Europagedankens erläutern; den Prozess der europäischen Einigung nach 1945 beschreiben und beurteilen sowie an ausgewählten Beispielen Chancen der EU im internationalen Rahmen diskutieren. |
Europa auf dem Weg zur Einheit -Europakonzepte vor 1945 -Nach dem Zweiten Weltkrieg-Aufbruch nach Europa -Stationen der europäischen Integration -Europa in der internationalen Politik |
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Die bipolare Welt nach 1945 Ursachen und Kennzeichen des Prozesses der weltweiten Blockbildung und der aus ihr erwachsenden Krisen formulieren; die Bedeutung der Entspannungspolitik für Konfliktabbau und Friedenssicherung darstellen und erörtern; die Folgen der Auflösung des Ostblocks erläutern sowie Ansätze und Möglichkeiten einer Neuordnung des internationalen Systems erörtern. |
Die Blockbildung -Die Formierung der Blöcke -Konfrontation und Entspannung - Das Ende des Kalten Krieges |
Die Arbeit mit sozialwissenschaftlichen Rankings |
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Wendepunkte des 20. Jahrhunderts Entwicklungen und Wendepunkten des 20. Jahrhunderts die Bedeutung von Zäsuren und langfristigen Entwicklungen festmachen und diese beurteilen. |
Die Europäisierung der Welt Der Erste Weltkrieg- Beginn des Katastrophenzeitalters Die UNO Dekolonisation Globalisierung |
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Brennpunkte und Entwicklungen der Gegenwart in historischer perspektive An Beispielen zentrale Vorgänge der internationalen Politik aus der historischen Perspektive untersuchen und beurteilen sowie ihre Ergebnisse und Thesen präsentieren; erkennen, dass die Möglichkeiten zur Friedenssicherung von der Berücksichtigung historischer Bedingungen abhängen beziehungsweise die Bereitschaft zur Kooperation und gegenseitigen Akzeptanz voraussetzen. |
China. Vom Reich der Mitte zur Industriemacht Japan- Weltwirtschaft und Demokratie |
Dieses Curriculum gilt ab Abitur 2013.
Hinweis: Die methodischen Elemente sind ein Angebot und nicht verbindlich.
| Bildungsstandards für Geschichte Kursstufe | Inhalte | Methodische Elemente |
|---|---|---|
| 1. Prozesse der Modernisierung | ||
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Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft durch die Industrialisierung Die Schülerinnen und Schüler können die Industrialisierung als einen sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Umwälzungsprozess analysieren und beurteilen; Entwicklungsprozesse sowie fördernde und hemmende Faktoren der Industrialisierung in verschiedenen europäischen Ländern und Nordamerika vergleichen; die Veränderungen im Bereich Technik, Arbeit oder Umwelt untersuchen und beurteilen sowie ihre Ergebnisse darstellen; unterschiedliche Ansätze zur Lösung der Sozialen Frage und ihre Wirkungsmöglichkeiten beurteilen. |
Industrialisierung als sozial-und wirtschaftlicher Umwälzungsprozess
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Erklären von Zusammenhängen Auswertung von Diagrammen |
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Politische Revolutionen und die Entwicklung von Partizipation Die Schülerinnen und Schüler können die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Nordamerika beziehungsweise den USA im 18. und 19. Jahrhundert sowie Ziele, Wege und Folgen der Französischen Revolution beschreiben und analysieren; die Bedeutung der Amerikanischen und der Französischen Revolution für die Entwicklung der modernen Demokratien vergleichen und bewerten; Verlauf und Ergebnis der russischen Revolutionen des Jahres 1917 beschreiben, den Weg der sozialistischen Neuordnung erklären sowie Ausbau und Kennzeichen der stalinistischen Diktatur beurteilen; verschiedene Revolutionsbegriffe erklären und beurteilen. |
Politische Revolutionen der Moderne im Vergleich
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Historischer Vergleich Multiperspektivität |
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Individuum und Gesellschaft im Wandel Die Schülerinnen und Schüler können Zeichen von Kontinuität und Wandel der Verhaltensformen und Einstellungen zu menschlichen Grundsituationen erkennen und beurteilen; erkennen, dass die Entwicklung neuer Lebensformen durch veränderte Bedingungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gefördert wird; an den Themen „Entwicklung der Menschenrechte“, „Migration“ und „Geschichte der Familie“ in selbstständiger Arbeit die Herausbildung neuer Lebens- und Gesellschaftsformen untersuchen und ihre Ergebnisse präsentieren. |
Geschichte der Familie als Beispiel der Herausbildung neuer Lebens- und Gesellschaftsformen |
Hinweise zur Präsentation |
| 2. Deutschlands im Spannungsfeld zwischen Demokratie und Diktatur | ||
|
Die demokratische und nationale Bewegung in der Auseinandersetzung mit dem Obrigkeitsstaat Die Schülerinnen und Schüler können die Kräfte und Gegenkräfte im Ringen um Verfassungsstaat, demokratische Partizipation und nationale Einigung erkennen; vorzugsweise an regionalgeschichtlichen Beispielen die Entwicklung der Revolution 1848/49 untersuchen, deren Ursachen und Gründe für ihr Scheitern verdeutlichen sowie ihre Bedeutung für die demokratische Entwicklung in Deutschland beurteilen; die Bedingungen der Reichsgründung „von oben“ analysieren und bewerten sowie deren Einfluss auf die Grundlagen des politischen Systems des Kaiserreichs erörtern. |
Deutschland 1815 - 1945
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Auswertung von Schaubildern |
|
Die Entwicklung der Politischen Kultur im Kaiserreich und in der Weimarer Republik Die Schülerinnen und Schüler können an einem ausgewählten Thema (Konsolidierung des Obrigkeitsstaates, Formierung politischer Interessen, Konflikte und politische Kultur) Verfassungswirklichkeit und politische Kultur im Kaiserreich untersuchen und erkennen, dass die ökonomische Modernität neben der Herrschaft der traditionellen Eliten stand; die Entstehungsbedingungen und die wesentlichen Belastungsfaktoren der Weimarer Republik analysieren und die Gründe für ihr Scheitern erklären. |
|
|
|
Die nationalsozialistische Diktatur Die Schülerinnen und Schüler können Dokumente der nationalsozialistischen Ideologie analysieren und diese ideologiekritisch bewerten sowie wesentliche Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus erläutern; Kennzeichen der totalitären NS-Herrschaft darlegen und bewerten sowie den Zweiten Weltkrieg als Folge dieses Systems verdeutlichen; die Begriffe „Totalitarismus“ und „Faschismus“ diskutieren und das NS-System mit anderen totalitären und faschistischen Staaten in Europa vergleichen; Terror und Völkermord an den Juden, Sinti und Roma als Mittel des Systems und Folge der Ideologie des Nationalsozialismus erkennen; Gründe für Ausmaß und Formen von Akzeptanz und Widerstand in der Bevölkerung erörtern und die Problematik von Widerstand in totalitären Systemen diskutieren; anhand ausgewählter Kontroversen aus der Nachkriegszeit die Frage der Kollektivschuld diskutieren und ein Bewusstsein für die historische Verantwortung entwickeln, die sich aus der NS-Vergangenheit ergibt. |
|
Auswertung von Karikaturen, Plakaten, |
| 3. Deutschland nach 1945 | ||
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Besatzungszeit und Teilung Deutschlands im Rahmen des Ost-Westkonflikts Die Schülerinnen und Schüler können die Situation am Ende des Zweiten Weltkrieges (Potsdamer Abkommen; wirtschaftliche, politische, infrastrukturelle Zerstörung; Flucht und Vertreibung) darstellen; die Bedingungen und den Verlauf des gesellschaftlichen und politischen Neubeginns in Deutschland bis zur doppelte Staatsgründung beschreiben und erörtern sowie die Spielräume der politisch Handelnden bewerten; den Einfluss des Kalten Krieges auf die Entwicklung im geteilten Deutschland sowie die Prinzipien und Wendepunkte der Besatzungspolitik bis 1949 erkennen. |
Ost-Westkonflikt und deutsche Teilung
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Vergleich zweier schriftlicher Quellen |
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Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR Die Schülerinnen und Schüler können Grundlinien und Herausforderungen der inneren Entwicklung der beiden deutschen Staaten darstellen; die aus den unterschiedlichen politischen Systemen resultierenden Formen des gesellschaftlichen Lebens vergleichen und beurteilen, wie die Bundesrepublik und die DDR die Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft bewältigt haben; die Interdependenz von innenpolitischer Entwicklung und außenpolitischer Integration formulieren. |
Die BRD und die DDR Vertiefung der Teilung
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Fotografien als historische Quellen |
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Die Staatliche Einheit Die Schülerinnen und Schüler können Ursachen und Besonderheiten der friedlichen Revolution in der DDR darstellen und erörtern; den Prozess der deutschen Einigung im internationalen Rahmen erläutern und sich fundiert mit den Chancen und Problemen des vereinigten Deutschlands auseinander setzen. |
Das Ende des Ost-West-Konflikts und die deutsche Einheit
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Filmanalyse |
| 4. Konfrontation und Kooperation in der internationalen Politik | ||
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Europa auf dem Weg zur Einheit Die Schülerinnen und Schüler können die Entstehung gesamteuropäischer Ideen auf kulturellem und politischem Gebiet im 20. Jahrhundert erklären und verschiedene Ausprägungen des Europagedankens erläutern; den Prozess der europäischen Einigung nach 1945 beschreiben und beurteilen sowie an ausgewählten Beispielen Chancen der EU im internationalen Rahmen diskutieren. |
Europa auf dem Weg zur Einheit
|
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Die bipolare Welt nach 1945 Die Schülerinnen und Schüler können Ursachen und Kennzeichen des Prozesses der weltweiten Blockbildung und der aus ihr erwachsenden Krisen formulieren; die Bedeutung der Entspannungspolitik für Konfliktabbau und Friedenssicherung darstellen und erörtern; die Folgen der Auflösung des Ostblocks erläutern sowie Ansätze und Möglichkeiten einer Neuordnung des internationalen Systems erörtern. |
Die Blockbildung
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Die Arbeit mit sozialwissenschaftlichen Rankings |
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Wendepunkte des 20. Jahrhunderts Die Schülerinnen und Schüler können an Entwicklungen und Wendepunkten des 20. Jahrhunderts die Bedeutung von Zäsuren und langfristigen Entwicklungen festmachen und diese beurteilen. |
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Brennpunkte und Entwicklungen der Gegenwart in historischer Perspektive Die Schülerinnen und Schüler können in selbstständiger Arbeit an zwei ausgewählten Beispielen zentrale Vorgänge der internationalen Politik aus der historischen Perspektive untersuchen und beurteilen sowie ihre Ergebnisse und Thesen präsentieren; erkennen, dass die Möglichkeiten zur Friedenssicherung von der Berücksichtigung historischer Bedingungen abhängen beziehungsweise die Bereitschaft zur Kooperation und gegenseitigen Akzeptanz voraussetzen. |
|
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| Kompetenzen | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Arbeitsbereich 1 (Grundwortschatz): | ||
|
Festigung und Erweiterung des Grundwortschatzes; Bedeutungsvielfalt - zentraler griechischer Begriffe - des Kulturwortschatzes |
etwa 1200 Wörter Bedeutungsspektrum zentraler griechischer Begriffe (ἀρετή, ἔρως, εὐδαιμονία, κόσμος, λόγος, μῦϑος) Bedeutung der griech. Sprache für die internationale Kultur- und Wissenschaftssprache |
Arbeit mit dem Grundwortschatz (Klett); Hinweise auf das Weiterwirken der griechischen Sprache im Deutschen, Lateinischen und Neugriechischen und der wissenschaftlichen Terminologie Anwendung von Kenntnissen zur Wortbildungslehre verstärkte Arbeit mit dem Wörterbuch |
| Arbeitsbereich 2 (Satzlehre): | ||
|
Systematisierung der sprachlichen Erscheinungen Verwendung der metasprachlichen Terminologie |
Übersicht über grundlegende Erscheinungen der griechischen Syntax (z.B. Verbalaspekt, große Bedeutung von Partizipien im Griechischen) |
Erarbeitung am Originaltext Benutzung einer systematischen Kurzgrammatik Übungen zu unterschiedlichen Aspekten der Syntax |
| Arbeitsbereich 3 (Formenlehre): | ||
|
Festigung und Erweiterung des Formenschatzes Bildungsgesetze der Formenlehre sicherer Umgang mit der metasprachlichen Terminologie |
Übersicht über grundlegende Erscheinungen der griechischen Morphologie Erweiterung des Formenschatzes (z.B. μι-Verben) Arbeit mit Repetitionstabellen (Kaegi) |
Benutzung einer systematischen Kurzgrammatik Arbeit mit Repetitionstabellen Übungen zur Festigung |
| Arbeitsbereich 4 (Literatur): | ||
|
Originaltexte
|
Schwerpunktthemen: Übersetzung: Platon (frühe und mittlere Dialoge) Interpretation: Herodot, Historien (Vergleichsautoren: Thukydides, Aischylos [die |
Benutzung wissenschaftlicher Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärliteratur, Internetrecherche) selbstständige Organisation der Arbeit Präsentation der Ergebnisse |
Als Grundlage für die Prüfungsaufgaben der Abiturprüfung 2012 dient der vom Kultusministerium herausgegebene Schnittmengenlehrplan, der aus dem Kursstufenplan 2001 und dem Bildungsplan 2004 erstellt wurde. Inhalte, die nicht in beiden Plänen enthalten sind, fallen in der Schriftlichen Abiturprüfung 2012 weg.
Die curricularen Schnittmengen sind als "Ergänzende Hinweise" in den Schwerpunktthemenerlass Abitur 2012 aufgenommen worden.
Für das Fach Katholische Religionslehre
umfasst das Schnittmengencurriculum demnach
folgende Inhalte und Methoden:
Inhalte
Jesus Christus
Annäherung an die Person
Jesus und das Reich Gottes
Tod und Auferstehung
Ausdrucksformen für die Bedeutung Jesu Christi
Mensch sein
Alltagserfahrungen, Selbstbeobachtung und Wahrnehmen von Leitbildern
Grundfragen der philosophischen Anthropologie
Biblische Antworten
Der Mensch und sein Gewissen, Verantwortung, Schuld und Vergebung
Ethische Probleme der Gegenwart wahrnehmen und sich entscheiden können
Methoden
Für den weitergehenden Unterricht in der gemeinsamen Kursstufe gilt der Bildungsplan 2004.
Hingewiesen wird auf den Grundsatz aus dem Bildungsplan 2004 (S. 50), wonach die Gestaltung der verpflichtenden Themen sowie der verbleibenden Unterrichtszeit inhaltlich und organisatorisch durch den kirchlich genehmigten Bildungsplan der Kursstufe vom 23. August 2001 festgelegt wurde.
VERBINDLICHE THEMENFELDER
THEMENPAAR I
Von der Schulbehörde wird auf Vorschlag der Kirchen vorab ein Themenpaar für einen Abiturjahrgang festgelegt. Die Behandlung dieses Themenpaares ist verpflichtend. „Jesus Christus“ ist im Unterricht des Neigungsfaches in jedem Fall zu berücksichtigen.
Die Gestaltung der verpflichtenden Themen sowie der verbleibenden Unterrichtszeit wurde für das Neigungsfach inhaltlich und organisatorisch durch den kirchlich genehmigten Bildungsplan der Kursstufe vom 23. August 2001 festgelegt. Mit diesem Unterricht werden die Kompetenzen und Inhalte erarbeitet.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte |
|---|---|
|
Die Schüler können
|
Ausdrucksformen für die Bedeutung Jesu Christi
|
|
Die Schüler können
|
Annäherung an die Person
Jesus und das Reich Gottes
|
|
Die Schüler können
|
Tod und Auferstehung
|
|
|
|
Die Schüler
|
Welt und Verantwortung Wirklichkeit und Wirklichkeiten, unterschiedliche Zugänge Die naturwissenschaftliche Methode, ihre Voraussetzungen und Grenzen Geisteswissenschaftlicher Zugang zur Wirklichkeit, Hermeneutik Biblische Hermeneutik |
|
Der Mensch als Geschöpf und als Produkt der Evolution Eigenwert der Schöpfung, unverfügbare Würde des Menschen, Gott als Vollender Bioethik und medizinische Ethik |
|
Verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung Wissenschaft und Verantwortung |
|
Die Schüler
|
Kirche gründet in Jesus Christus Verkündigung und Gemeinschaft stiftendes Handeln Jesu Erscheinungsbild der urchristlichen Gemeinden |
|
Kirchenbild des Vaticanum II: Volk Gottes, Leib Christi, Communio |
|
Reformatorisches Kirchenverständnis Einheit in Verschiedenheit Kirchen trennende Probleme |
|
Beitrag zur Humanisierung Kritische Funktion Wächteramt |
Verbindliches Themenpaar 1: Kirche und Wissen und Glauben (Abi 2013)
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte |
|---|---|
|
Die Schüler
|
Welt und Verantwortung Wirklichkeit und Wirklichkeiten, unterschiedliche Zugänge Die naturwissenschaftliche Methode, ihre Voraussetzungen und Grenzen Geisteswissenschaftlicher Zugang zur Wirklichkeit, Hermeneutik Biblische Hermeneutik |
|
Der Mensch als Geschöpf und als Produkt der Evolution Eigenwert der Schöpfung, unverfügbare Würde des Menschen, Gott als Vollender Bioethik und medizinische Ethik |
|
Verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung Wissenschaft und Verantwortung |
|
Die Schüler
|
Kirche gründet in Jesus Christus Verkündigung und Gemeinschaft stiftendes Handeln Jesu Erscheinungsbild der urchristlichen Gemeinden |
|
Kirchenbild des Vaticanum II: Volk Gottes, Leib Christi, Communio |
|
Reformatorisches Kirchenverständnis Einheit in Verschiedenheit Kirchen trennende Probleme |
|
Beitrag zur Humanisierung Kritische Funktion Wächteramt |
|
Kompetenzen |
Inhalte |
Methoden |
Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Arbeitsbereich l: Erweiterung des Grundwortschatzes Bedeutungsvielfalt zentraler lat. Begriffe |
ungefähr 1600 Wörter |
lektürebezogene Vokabelsammlung mit Hinweisen auf
Anwendung der Kenntnisse zur Wortbildungslehre verstärkte Arbeit mit dem Wörterbuch |
Bedeutung der lat. Vokabeln für die wissenschaftl. Terminologie und die romanischen Sprachen (vgl. Michael Maders Wortkunde der romanischen Sprachen) |
|
Arbeitsbereich 2: Systematisierung der sprachl. Erscheinungen Verwendung der metasprachlichen Terminologie |
Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Syntax (z.B. innerlich abhängiger Konjunktiv) |
Erarbeitung am Originaltext Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik, ergänzt durch lektürebezogene Grammatikübersichten (Tafelabschriebe) |
Vergleich mit modernen Fremdsprachen |
|
Arbeitsbereich 3: Bildungsgesetze der Formenlehre sicherer Umgang mit der metasprachl. Terminologie |
Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Morphologie |
Benutzung einer systematischen (Kurz-) Grammatik |
|
|
Arbeitsbereich 4: Originaltexte
Zusammenhang zwischen stilistischer Gestaltung und inhaltl. Aussage Vergleich des Originaltextes mit der lit. und künstlerischen Rezeption
|
Schwerpunktthemen: Vergil, Aeneis (Interpretation) / Seneca, philos. Schriften (Übersetzung) je ein Autor: Caesar / Cicero / Livius / Sallust Cicero / Seneca Catull / Ovid u.a. Z.B. Roma aeterna |
Benutzung wiss. Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundär- lit., Internetrecherche) selbständige Organisation der Ar- beit durch die Schüler (Themenvorschläge, Arbeitsform, Präsentation der Ergebnisse) kreativer Umgang mit Texten (z.B. Umsetzung in eine andere Darstellungsform) Sicht auf das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln (vernetztes Denken) |
Weiterwirken in der europäischen Literatur (Rezeptionsgeschichte) |
|
Arbeitsbereich 5: Grundkenntnisse in den Bereichen Politik, Geschichte, Religion, Kunst Wissen um den Einfluss der Römer auf die europäische Kultur und Geschichte |
Imperium Romanum Staat und Gesellschaft Religion und Mythologie röm. Architektur und Kunst röm. Wertbegriffe |
Erarbeitung durch Interpretation der Originaltexte, aus der Sekundärlit. und sonstigen wiss. Hilfsmitteln dabei: selbständige Recherche und Präsentation mit Visualisierung, sowie verschiedene Arbeits- und Sozialformen Anlage eines Realienportfolios projektorientierter Unterricht |
Romanisierung Süddeutschlands und Europas Studienfahrten, z.B. nach Trier, Augst, Florenz Museumsbesuche Entwicklung der europäischen Kultur unter Berücksichtigung der römischen Vorbilder, z.B. karolingische Renaissance, Renaissance, Klassizismus |
1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.
2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „Mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten.
Die vorgeschlagenen Methoden stellen eine mögliche Auswahl dar.
3. Was nicht im Abitur 2012 erwartet wird:
Polynomdivision, Wurzelgleichungen, Näherungsverfahren zur Lösung von Gleichjungen und Bestimmung von Integralen, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Folgen, Vollständige Induktion, Nachweis lin. Unabhängigkeit (nur anschaulich), Beweisen mit Hilfe von Vektoren
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Kompetenzen, Leitideen und Bildungsziele laut Bildungsplan |
Inhalte |
Methoden |
Hinweise |
|---|---|---|---|
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Modellieren Die Schülerinnen und Schüler können
Funktionaler Zusammenhang Die Schülerinnen und Schüler können
Algorithmus Die Schülerinnen und Schüler können
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I Wiederholungen Funktionen, Änderungsrate, Ableitung, Ableitung berechnen, Ableitungsfunktion, Ableitungsregeln für Potenz, Summe und konstanter Faktor |
Gruppenpuzzle
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Probleme im Umfeld der Tangente: Tangente in einem Kurvenpunkt Tangente parallel zu einer Geraden Tangente von einem Punkt Die Bestimmung von Wendepunkte wurde schon in Klasse 10/11 behandelt Zur Beachtung: Nicht im Abitur verlangt: Quotientenregel, Polynomdivision 4 h |
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Kompetenzen, Leitideen und Bildungsziele laut Bildungsplan |
Inhalte |
Methoden |
Hinweise |
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Funktionaler Zusammenhang Die Schülerinnen und Schüler
Algorithmus Die Schülerinnen und Schüler können
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II Alte und neue Funktionen und ihre Ableitungen Neue Funktionen aus alten Funktionen: Produkt, Verkettung Kettenregel Produktregel Die natürliche Exponentialfunktion und ihre Ableitung Exponentialgleichungen und natürlicher Logarithmus Funktionenscharen |
Gruppenpuzzle: Verschieben und Strecken von Kurven |
20 h Hinweis: Die Quotientenregel ist nicht verlangt |
|
Beziehung und Änderung Muster und Struktur Die Schülerinnen und Schüler
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III Schlüsselkonzept: Integral Rekonstruieren einer Größe Das Integral Der Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung Bestimmung von Stammfunktionen Integralfunktionen Integral und Flächeninhalt Unbegrenzte Flächen Mittelwerte von Funktionen Integral und Rauminhalt |
Gruppenpuzzle: Rekonstruieren einer Größe an verschiedenen Beispielen Arbeitsplan: Bestimmung von Stammfunktionen Arbeitsplan: Flächen zwischen zwei Kurven |
24 h |
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Beziehung und Änderung Modell und Simulation, Modellieren Die Schülerinnen und Schüler
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IV Graphen und Funktionen analysieren Achsen- und Punktsymmetrie bei Graphen Definitionslücken und senkrechte Asymptoten Gebrochenrationale Funktionen - Verhalten für x Nullstellen, Extremstellen und Wendestellen Funktionsanalyse: Nachweis von Eigenschaften Funktionen mit Parametern Eigenschaften von trigonometrischen Funktionen Funktionsanpassung bei trigonometrischen Funktionen |
Lernzirkel: Eigenschaften trigonometrischer Funktionen Gruppenpuzzle: Verschieben und Strecken von Kurven |
Hinweis: Polynomdivision zur Berechnung der schiefen Asymptote ist nicht verlangt. 25 h |
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Beziehung und Änderung Modell und Simulation
Folgen,
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V Wachstum Veränderungen mit Folgen beschreiben Monotonie und Beschränktheit von Folgen Grenzwerte von Folgen Exponentielles Wachstum modellieren Beschränktes Wachstum Differenzialgleichungen bei Wachstum Logistisches Wachstum Datensätze modellieren |
Arbeitsplan zur Erarbeitung von Wachstumsprozessen |
Hinweis: Folgen sind im Abitur 2012 nicht Prüfungsstoff 16 h |
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Beziehung und Änderung Modell und Simulation Die Schülerinnen und Schüler
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VI Lineare Gleichungssysteme Das Gauß-Verfahren Lösungsmengen linearer Gleichungssysteme Bestimmung ganzrationaler Funktionen Anwendungen linearer Gleichungssysteme |
Arbeitsplan: Wiederholung aus Klasse 10 / 11 |
8 h Hinweis: Die Bestimmung ganzrationaler Funktionen wurde schon in Klasse 10 /11 behandelt |
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Kompetenzen, Leitideen und Bildungsziele laut Bildungsplan |
Inhalte |
Methoden |
Hinweise |
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Muster und Struktur Form und Raum Die Schülerinnen und Schüler
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VII Schlüsselkonzept: Vektoren Punkte im Raum Vektoren Rechnen mit Vektoren Geraden Lage von Geraden Längen messen mit Vektoren Ebenen im Raum Zueinander orthogonale Vektoren – Skalarprodukt Normalengleichung und Koordinatengleichung einer Ebene Ebenengleichungen im Überblick Lagen von Ebenen erkennen und Ebenen zeichnen Gegenseitige Lage von Ebenen |
Lernwerkstatt: Geraden und Lage von Geraden |
25 h |
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Muster und Struktur Form und Raum Die Schülerinnen und Schüler
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VIII Geometrische Probleme lösen Abstand eines Punktes von einer Ebene Die Hesse´sche Normalenform Abstand eines Punktes von einer Geraden Abstand windschiefer Geraden Winkel zwischen Vektoren – Skalarprodukt Schnittwinkel Spiegelung und Symmetrie |
Arbeitsplan:
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25 h |
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Muster und Struktur Form und Raum Die Schülerinnen und Schüler
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IX Beweisen in der Geometrie Eine neue Beweisidee Lineare Abhängigkeit und Unabhängigkeit von Vektoren Vektorielle Beweise zur Orthogonalität Teilverhältnisse Vektorielle Beweise zu Teilverhältnissen |
Gruppenpuzzle: Bearbeitung vektorieller Beweise. |
Hinweis: Nicht Prüfungsstoff beim Abi 2012 10 h |
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Muster und Struktur , Form und Raum Daten und Zufall , Modell und Simulation Die Schülerinnen und Schüler
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X Schlüsselkonzept: Wahrscheinlichkeit Wiederholung: Binomialverteilung Problemlösen mit der Binomialverteilung Binomialverteilung – Standardabweichung Zweiseitiger Signifikanztest Einseitiger Signifikanztest Stetige Zufallsvariable: Integrale besuchen die Stochastik Die Analysis der Gauß´schen Glockenfunktion Die Normalverteilung Die Exponentialverteilung |
Hinweis: Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist für diesen Jahrgang nicht Prüfungsstoff 28 h |
Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.
Der Unterricht im Neigungsfach Musik beträgt 4 Wochenstunden.
Schwerpunkt des vierstündigen Neigungsfaches Musik bildet ein Überblick über die Musikgeschichte von den Anfängen bis zur Neuzeit.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Musik reflektieren | |||
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Die Schüler können
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aufgezeigt an den jeweils vorgegebenen Schwerpunktthemen |
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Verbindungen zu anderen Fachbereichen wie Bildende Kunst, Deutsch, Geschichte |
| Musik hören und verstehen | |||
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Die Schüler können
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Fachpraktisches ist stetes Element im Unterricht. |
| Musik gestalten | |||
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Die Schüler musizieren, sowohl im Kursverband, als auch solistisch und organisieren gegebenenfalls einen Vortragsabend. |
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eventuell geeignete Projekte, Tonaufnahmen etc. |
Dieses Curriculum gilt ab dem Jahrgang mit Abitur 2013.
Der Unterricht im Neigungsfach Musik beträgt 4 Wochenstunden.
Schwerpunkt des vierstündigen Neigungsfaches Musik bildet ein Überblick über die Musikgeschichte von den Anfängen bis zur Neuzeit.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Musik reflektieren | |||
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Die Schüler können
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aufgezeigt an den jeweils vorgegebenen Schwerpunktthemen |
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Verbindungen zu anderen Fachbereichen wie Bildende Kunst, Deutsch, Geschichte |
| Musik hören und verstehen | |||
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Die Schüler können
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Fachpraktisches ist stetes Element im Unterricht. |
| Musik gestalten | |||
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Die Schüler musizieren, sowohl im Kursverband, als auch solistisch und organisieren gegebenenfalls einen Vortragsabend. |
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eventuell geeignete Projekte, Tonaufnahmen etc. |
Dieses Curriculum gilt ab dem Jahrgang mit Abitur 2013.
Der Musikunterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 beträgt 2 Wochenstunden.
Schwerpunkt in diesem Schuljahr bildet ein Überblick über die Epochen der Musikgeschichte, von der Gregorianik bis zur Moderne. Dieser Überblick kann entweder an Musikbeispielen verschiedener Gattungen erarbeitet werden, er kann aber auch an einer Gattung durch die Epochen aufgezeigt werden.
Die punktuell angesprochenen Lehrplaninhalte aus der Klassenstufe 10 (respektive 11) einstündig werden in der Kursstufe im größeren Zusammenhang vertiefend dargstellt.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Musik reflektieren | |||
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Gattungen, Stile, Kontexte |
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aufgezeigt an Beispielen der entsprechenden Epoche |
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| Musik hören und verstehen | |||
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Hören, Beschreiben,
Verstehen |
Hörbeispiele, Beispiele aus Kunst und Literatur |
differenziert beschreiben
(Ausdruck, Wirkung,
Parameter) |
Fachübergreifend |
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Notenschrift und -text |
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wiederholen, festigen |
Anwendungsbeispiele zu den Epochen (vgl. Bereich „Musik reflektieren“) |
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Gestaltungsmittel |
Homophonie, Polyphonie |
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| Musik gestalten | |||
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Vokales und instrumentales Musizieren |
2 - 4-stimmige Lieder |
Singen und Musizieren zur Veranschaulichung der musiktheoretischen bzw. musikgeschichtlichen Zusammenhänge |
Praktische Anwendung als vertiefendes Verständnis musikalischen Schaffens |
Der Philosophieunterricht in der Jahrgangsstufe1 beträgt zwei Wochenstunden.
| Kompetenzen gemäß Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
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Definition der Philosophie I: Philosophie als Denkprozess, System und akademische Disziplin beschreiben |
Die kantischen Grundfragen der Philosophie Mischformen zwischen Philosophie und Literatur (z. B. Platon, Seneca, Montaigne, Camus) Die philosophischen Disziplinen
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Assoziation, Brainstorming und Mindmap als Mittel der Themenerschließung Internetrecherche/Umfrage zum Wortfeld Philosophie Porträts gegenwärtiger Universitätsphilosophen Kreativaufgabe, z. B. Schüler-Essay „Meine (Lebens-) Philosophie“ TV-Analyse „Das Philosophische Quartett“ Bildinterpretation „Die Schule von Athen“ |
Deutlich sollte das breite alltagssprachliche Bedeutungsfeld von „Philosophie“, ihre „Methodenfreiheit“ und ihre disziplinenübergreifende Fragestellung werden. Fächerübergreifend: Zusammenarbeit mit dem Fremdsprachenunterricht, z. B. Seneca (Latein), Camus (Französisch) |
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Definition der Philosophie II: Die Philosophie in ihrer historischen Entwicklung verorten |
Mythos und Logos in der Antike Vorsokratische Philosophie Epochen der Philosophiegeschichte Erklärungshoheit in Philosophie und Religion |
Textanalyse Mythos (Hesiod, „Theogonie“, Ödipus-Mythos o. ä.) Pro- und Contra-Diskussion des Alltagsverstands (Klassische Paradoxien) |
Die Philosophie emanzipiert sich in ihrer Entwicklung von der Religion. In den Blick genommen werden können hier exemplarisch die Anfänge der Philosophie in antiken Griechenland. Fächerübergreifend: Religion („Gott der Philosophen“, Weischedel) |
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Anthropologische Grundlagen des Erkennens und Wissens beschreiben und erörtern |
Sinnlichkeit – Vernunft - Verstand, klassische Positionen des Rationalismus (Descartes) und des Empirismus (Locke) Zweifel als Grundlage von Erkenntnis: Platons Höhlengleichnis, Skeptizismus (Montaigne) |
Untersuchung optischer Täuschungen (M. C. Escher) Fallbeispielanalyse (Phantomschmerz, psychosomatischer Schmerz) Bildanalyse (z. B. R. Magritte, „Ceci n’est ne pas une pipe“) Reflexion von Alltagssituationen Rollenspiele |
Exemplarische Erfassung des Körper-Geist-Dualismus und seiner Konsequenzen für Erkennen und Wissen |
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Aktuelle Positionen der Erkenntnistheorie darstellen und erörtern |
Begriff personaler Identität Evolutionäre Erkenntnistheorie (G. Vollmer), Radikaler Konstruktivismus (P. Watzlawick), Kritischer Rationalismus (R. Popper), Gehirnforschung (W. Singer) |
kreative Formen: Collage, Gedicht Gedankenexperiment: Schafft materielle Verdopplung zwei Personen? (D. Parfit) Filmanalyse: „Matrix“ Gedankenexperiment: Das Schiff des Theseus |
Vergleich theoretischer Positionen mit der unreflektierten Voreinstellung eigener Identität
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Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie kennen und beschreiben |
Naturgesetz, Axiom, Verifikation, Falsifikation, Experiment, Erklären, Verstehen, Paradoxie induktive Hypothesenbildung und deduktiv-nomologische Erklärung Begriff der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften (W. Dilthey, G. Simmel) zyklische Wissenschaftsgeschichte (T. Kuhn) Problematik der Letztbegründung von Wissen |
Anwendung textanalytischer Methoden Sokratisches Gespräch („Was ist Wissen?“) Textanalyse paradoxer Darstellungen: L. Carroll, „Alice in wonderland“ Visualisierungstechniken: Struktur axiomatischer Wissenschaft Gedankenexperiment: Achill und die Schildkröte |
Sinnvoll ist hier eine kurze Einführung in die Aussagenlogik (Syllogismenlehre). Illustrativ sind Bezüge zur aufkommenden Idee der mathematischen Naturgesetzlichkeit in der Frühen Neuzeit (Galilei) Fächerübergreifend: Deutsch (Brecht, „Leben des Galilei“), Mathematik (Axiomatische Methode in der Geometrie: Euklid) oder Physik (mathematisierte Beschreibung von Natur) |
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Positionen der Anthropologie darstellen und erörtern |
Mensch als Natur- und Kulturwesen Mensch als Mängelwesen (A. Gehlen), als Lernwesen (J. G. Herder, L. Schenk-Danzinger), als „nicht festgestelltes Tier“ (F. Nietzsche) |
Detailanalyse religiöser Texte: Schöpfungsbericht Genesis, Platons Prometheusmythos Experteninterview (Religionslehrer) |
Fächerübergreifend: Religion (Gottebenbildlichkeit des Menschen) |
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Moderne Entwicklungen im Menschenbild kennen und erörtern |
Definition Intelligenz - Künstliche Intelligenz vs. menschliche Intelligenz Hirnforschung und Konstruktivismus Gehirn und Bewusstsein (Biologismus und Freiheit des Menschen) Auflösung des Ich in der Neurophilosophie (T. Metzinger) |
Mindmap: Was/wer bin „Ich“? Liedanalyse, z. B. H. Grönemeyer, „Mensch“ Internet-/Bibliotheksrecherche Expertenbefragung KI Fallanalyse (Libet-Experiment) |
Vertiefung aktueller Bezüge durch Lektüre von Auszügen aus R. D. Precht, „Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?“ Fächerübergreifend: Informatik (Metapher „Computer“ für das Denken), Biologie (Gehirnforschung und Neurophilosophie) |
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Sinnkonstitutionen in Religion und Geschichtsphilosophie darstellen und erörtern |
Modell christlicher Heilsgeschichte Weltaltermythen Kulturentstehungslehren (zyklisch, aszendent, deszendent) und Positivismus (A. Comte) klassische Geschichtsphilosophie (G. Vico, G. W. Hegel, K. Marx) |
Assoziation, Brainstorming und Mindmap als Mittel der Themenerschließung Freie Erörterung („Kann man aus der Geschichte lernen?“) Textanalyse: W. Dilthey: „Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften“ (Auszüge) |
Fächerübergreifend: Geschichte (Historischer Materialismus, Linkshegelianismus, Marxismus), Religion (Heilsgeschichte, Eschatologie) |
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Kritik der Sinnkonstitutionen kennen und erörtern |
Postmoderne Theorien vom Ende der Geschichte (Fukuyama, Lyotard) |
Kreative Arbeit: Essay/Gedicht/Collage zum Thema „Der Sinn des Lebens“ Empirische Umfrage Pro- und Kontra-Diskussion Textanalyse, z. B. Camus, „Der Mythos des Sisyphos“, L. Wittgenstein, „Vortrag über Ethik“ |
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Lehrbücher: „Philosophieren 1“ und „Philosophieren 2“ (C. C. Buchner)
Physik wird in der Kursstufe sowohl als zweistündiges, als auch als vierstündiges Fach angeboten.
Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele.
Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:
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Kompetenzen / Bildungsziele
laut Bildungsplan |
Inhalte | Methoden | Ergänzungscurriculum |
|---|---|---|---|
|
Grundlegende physikalische Größen Naturerscheinungen und technische Anwendungen |
Elektrische Ladung, Stromstärke, Potenzial, Spannung, Feldstärke, Kapazität Magnetische Flussdichte Induktion, Induktivität Energiespeicher und Energietransport in Feldern |
Größen bilanzieren und Zusammenhänge zwischen ihnen untersuchen Computerunterstützte Messwerterfassungs- und Auswertungssysteme im Praktikum selbstständig einsetzen |
Bewegung von Ladungen im elektrischen Längsfeld Bewegung von Ladungen im Magnetfeld Erdmagnetfeld |
|
Strukturen und Analogien Formalisierung und Mathematisierung in der Physik |
Schwingung (qualitativ); Frequenz, Periodendauer, Amplitude Harmonische mechanische und elektromagnetische Schwingung Mechanische und elektromagnetische Welle (qualitativ) Wellenlänge, Ausbreitungsgeschwindigkeit |
Strukturen erkennen und Analogien hilfreich einsetzen Experimente selbstständig planen und durchführen |
Einfache quantitative Beschreibung von harmonischen Schwingungen und Wellen Beugung Interferenz Einzelspalt, Doppelspalt, Gitter Überblick über das elektromagnetische Spektrum |
|
Struktur der Materie Modellvorstellungen und Weltbilder |
Quantenphysik Merkmale und Verhalten von Quantenobjekten: Interferenzfähigkeit (Superposition der Möglichkeiten), stochastisches Verhalten, Verhalten beim Messprozess, Komplementarität, Nichtlokalität Energie-Quantisierung, Folgerungen aus der Schrödingergleichung Aspekte der Elementarteilchenphysik: Leptonen, Hadronen, Quarks |
Methoden der Deduktion und Induktion anwenden |
Fotoeffekt |
Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele.
Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Ergänzungscurriculum |
|---|---|---|---|
|
Grundlegende physikalische Größen Naturerscheinungen und technische Anwendungen |
Elektrische Ladung, Stromstärke, Potenzial, Spannung, Feldstärke, Kapazität Magnetische Flussdichte, Lorentzkraft, Wechselwirkung mit Materie, Induktion, Induktivität, Naturkonstanten Energiespeicher und Energietransport auch in Feldern |
Größen bilanzieren und Zusammenhänge zwischen ihnen untersuchen Computerunterstützte Messwerterfassungs- und Auswertungssysteme im Praktikum selbstständig einsetzen |
Kapazität des Plattenkondensators Materie im elektrischen Feld Bewegung von Ladungen im elek- trischen Längsfeld Bewegung von Ladungen im homogenen Magnetfeld Erdmagnetfeld Magnetische Flussdichte einer langgestreckten Spule Erzeugung sinusförmiger Wechselspannung |
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Strukturen und Analogien Formalisierung und Mathematisierung in der Physik |
Schwingung; Frequenz, Periodendauer, Amplitude Harmonische mechanische und elektromagnetische Schwingung Differenzialgleichung Mechanische und elektromagnetische Welle (unter Einbezug von Licht); einfache mathematische Beschreibung Wellenlänge, Ausbreitungsgeschwindigkeit Überlagerung von Wellen (stehende Welle, Interferenz), Reflexion, Streuung, Brechung, Beugung, Polarisation |
Strukturen erkennen und Analogien hilfreich einsetzen Experimente selbstständig planen und durchführen |
Mathematische Behandlung Eigenschwingungen Einzelspalt, Doppelspalt, Mehrfachspalt, Gitter Überblick über das elektromagnetische Spektrum Geschichtliche Entwicklung von Modellen am Beispiel des Lichts |
|
Struktur der Materie Modellvorstellungen und Weltbilder |
Quantenphysik Merkmale und Verhalten von Quantenobjekten: Interferenzfähigkeit (Superposition der Möglichkeiten), stochastisches Verhalten, Verhalten beim Messprozess, Komplementarität, Nichtlokalität Energie-Quantisierung, Folgerungen aus der Schrödingergleichung und ihre Bedeutung für die Atomphysik Atomkern Aspekte der Elementarteilchenphysik: Leptonen, Hadronen, Quarks Untersuchungsmethoden (Spektren, hochenergetische Strahlen, Detektoren |
Methoden der Deduktion und Induktion anwenden |
Fotoeffekt Planck’sches Wirkungsquantum Zusammenhang zwischen Energie und Frequenz bei Photonen Zusammenhang zwischen Impuls und Wellenlänge Determiniertheit der Wellenfunktion Unbestimmtheitsrelation Erkenntnistheoretische Aspekte der Quantenphysik Eindimensionaler Potenzialtopf Atomhülle Linienspektren |
In der Kursstufe beträgt der Spanischunterricht vier Wochenstunden.
| Kompetenzen | Inhalt | Methoden |
|---|---|---|
| Kommunikative Kompetenz | ||
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Sprechen: Die Schüler können:
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Die Schüler können Texte verstehen, durch:
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Die Schüler können Texten gezielt Informationen entnehmen. |
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Schreiben: Die Schüler können sich weitgehend korrekt in der Fremdsprache ausdrücken. Sie verfügen über komplexere Satzbaumuster und können paraphrasieren, um Lücken in Wortschatz und Grammatik zu kompensieren. |
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Sprachmittlung: Die Schüler können deutsche und spanische Texte (auch anspruchsvollere Texte) unter Nutzung von Hilfsmitteln in die jeweils andere Sprache übertragen. |
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| Sprachliche Mittel | ||
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Wortschatz: Die Schüler beherrschen:
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Grammatik: Die Schüler beherrschen sowohl im Schriftlichen als auch im Mündlichen:
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Textumgang: Die Schüler können selbständig nicht zu anspruchsvolle Texte
Die Schüler können
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| Kulturelle Kompetenz | ||
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Die Schüler kennen:
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Lateinamerika:
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„Skármeta: El cartero de Neruda/ Ardiente paciencia“ weitere mögliche Bereiche:
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| Methodenkompetenz | ||
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Die Schüler können:
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