Schulcurriculum in der Kursstufe

Curricula

Schnittmengencurriculum Sport - Neigungsfach -

Jahrgangsstufe 1 und 2

Sportbereich I: Sporttheorie (50 Std)

Kompetenzen und Bildungsziele Sporttheoretische Fachkenntnisse Hinweise
Trainingslehre

Die Schülerinnen und Schüler können

die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns

für eine gesunde Lebensführung erklären;

die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren

erklären;

die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in

differenzierter Form erklären;

die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings

erklären;

die Trainingsprinzipien erklären und anwenden;

grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen

eines Fitnesstrainings erklären und anwenden;

sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben;

Spezifische konditionelle Fähigkeiten

charakterisieren:

biologische Grundlagen

leistungsbestimmende Faktoren

Kraft – Schnelligkeit – Ausdauer (Grundlagenausdauer, spezielle Ausdauer) – Beweglichkeit

Trainingsziele

Trainingsmethoden

Trainingsmittel

Trainingswirkungen

Wahlmodul: Beweglichkeitstraining

Schnelligkeitstraining

Trainingsplanung

Mediengestützte Präsentationstechniken

Computeranalyse

Laktatmessung

Energiegewinnung –

Biologie

Bewegungslehre

biomechanische Prinzipien an ausgewählten

Bewegungsabläufen anwenden;

Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional

belegen;

Bewegungsspielräume erkennen

und Fehler korrigieren;

Physikalische und biomechanische Grundlagen aufzeigen

Gesetzmäßigkeiten sportspezifisch verdeutlichen

Bewegungsabläufe beobachten, kennen lernen und beschreiben

Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional belegen

Bewegungsspielräume und Fehler erkennen, Fehler korrigieren

Selbständiges Erarbeiten, Teamarbeit.

Referat und medien-, und comptuergestützte Auswertung

Gesellschaft und Sport

den Sport in seiner gesellschaftspolitischen

Bedeutung reflektieren.

Wahlmodule (Ein Wahlmodul ist zu unterrichten)

Psychologischer Themenbereich

Soziologischer Themenbereich

Gesellschaftspolitischer Themenbereich

Motive, Motivierung und Motivation (Leistungsmotivation)

Aggression, Fairness, Angst

Fächerübergreifend –

Religion

Soziale Konflikte

Schule und Vereinssport

Bewegungsmangelkrankheiten und Gesundheitssport

Doping

Sport und Umwelt

Sportbereich II: Individualsportarten (60 Std)

Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens zwei Individualsportarten in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

Turnen

Reck

Spannbarren (Schülerinnen)

Beinschwungbewegungen

Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen

Unter-, Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Barren (Schüler)

Roll-, Stemmbewegungen

Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen

bzw. Überschlagbewegungen

Spannstütz nach erster Flugphase

Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären

Boden

Beinschwung-,

Roll-,

Felg-,

Überschlagbewegungen

Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen,

Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Gruppenpräsentationen

Gymnastik/Tanz

(mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten)

Die gymnastischen Grundformen verbessern

Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern.

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen

Den Ausdruck verbessern

Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät

Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben)

Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen

Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen

Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen

Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen

Auch aktuelle Formen des Tanzes

Moderner Tanz

Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichtren

Jazztanz

Hip-Hop

Modern Dance

Andere Stilrichtungen

Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern

Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Improvisation

Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen

Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten

Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik

Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten.

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten.

Leichtathletik

Mindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten

I. Laufen:

a) Kurzstrecken

100m

200 m

100m / 110m Hürden

b) Grundlagenausdauer

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität.

Partnerläufe, Fahrtspiel

Coopertest

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Sportabzeichen

Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen

II. Springen:

Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken

Weitsprung

Hochsprung

Anlauf und Absprung optimieren,

Ablaufmarken setzen,

Absenken des Körperschwerpunkts

Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse,

Mehrfachsprünge

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen

Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen

Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären

III. Werfen/Stoßen:

Kugelstoßen

Speerwerfen

Diskus

Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten

Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären

Schwimmen

Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten

Brustschwimmen

Kraulschwimmen

Rückenschwimmen Delphinschwimmen

Lagenschwimmen

Schwimmen über längere Strecken

Spiele und Staffeln

Wasserspringen

Rettungsschwimmen

Fitnesstraining im Wasser

Sportbereich III: Mannschaftssportarten (40 Std)

Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens zwei Mannschaftssportarten anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

Volleyball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Komplexere Spiel- und Übungsformen

Frontaler Angriffsschlag

Lob und Abwehrbagger

Scharfe und platzierte Aufschläge

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen

Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Zuspiel- und Angriffsvariationen

Angriffssicherung

Block- und Blocksicherung

Feldabwehr

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Angriff über verschiedene Positionen

Unterschiedliche Blockvarianten

Beachvolleyball

Quattrovolleyball

Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs

Differenzierung durch angepasste Netzhöhe

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Basketball

Individualtechnik weiterführen u. erweitern

Sprungwurf

Rebound

Taktik: Give and Go

Mann – Mann Verteidigung

Schnellangriff

Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV

Wettkampfspiel 5:5

.

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

1

Fußball

Individualtechnik erweitern

Flügelspiel

Flanken

Spielverlagerung

Modernes Abwehrverhalten

Viererkette

Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2

Verdeutlichung von Positionen im System

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben

Handball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Täuschungen

Individuelle Abwehrtechnik

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe schulen

Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Stoßen auf Lücke

Parallelstoß

Kreuzen

Übergänge

Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß)

Gruppentaktisches Abwehrverhalten

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Komplexere Übungsformen

1:1 Situationen

Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen

Übergeben – Übernehmen

Einfaches Kreuzen im Rückraum

Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation)

Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation)

Sportbereich IV: Wahlbereich (50 Std)

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

bis zu zwei weitere Sportarten können gewählt werden oder Abbau von Defiziten

wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt

Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher

Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten,

Grundlagenausdauer ist zu unterrichten

Schnittmengencurriculum Sport - Pflichtfach -

Jahrgangsstufe 1 und 2

Sportbereich I : Sporttheorie

Kompetenzen und Bildungsziele Sporttheoretische Fachkenntnisse Hinweise
Trainingslehre

Die Schülerinnen und Schüler können

die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns

für eine gesunde Lebensführung erklären;

die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren

erklären;

die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in

differenzierter Form erklären;

die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings

erklären;

die Trainingsprinzipien erklären und anwenden;

grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen

eines Fitnesstrainings erklären und anwenden;

sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben;

Ausdauer: Grundlagenausdauer

Technik, Taktik, Spielsysteme, Regeln

Wahlmodul:

a) Kraft

Kraftfähigkeiten

Grundlegende Trainingsmethoden

b) Bewegungsabläufe bei ausgewählten sportlichen

Bewegungen beobachten und kennen lernen

Zusammenhänge zwischen Aktion und Funktion

verstehen

Grundlegende Fehler erkennen und korrigieren

Die Theorie wird praxisbegleitend, in einfacher Form

und mit aktuellem Bezug unterrichtet

und muss bei der Notengebung angemessen berücksichtigt werden

Selbständiges Planen und Trainieren

Biomechanische Prinzipien

Gegenseitiges korrigieren

Fächerübergreifend mit Biologie

Sportbereich II: Individualsportarten

Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens einer Individualsportart in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

Turnen

Reck

Spannbarren (Schülerinnen)

Beinschwungbewegungen

Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen

Unter-, Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Eine Individualsportart ist zu unterrichten

(25 Stunden)

Barren (Schüler)

Roll-, Stemmbewegungen

Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen

bzw. Überschlagbewegungen

Spannstütz nach erster Flugphase

Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären

Boden

Beinschwung-,

Roll-,

Felg-,

Überschlagbewegungen

Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen,

Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Gruppenpräsentationen

Schwebebalken: Mä

Sprung-, Roll-, Schwung-, Überschlagbewegungen

Gymnastische Grundformen

Statische Elemente

Gymnastik/Tanz

(mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten)

Die gymnastischen Grundformen verbessern

Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern.

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen

Den Ausdruck verbessern

Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät

Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben)

Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen

Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen

Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen

Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen

Auch aktuelle Formen des Tanzes

Moderner Tanz

Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichten

Jazztanz

Hip-Hop

Modern Dance

Andere Stilrichtungen

Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern

Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Improvisation

Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen

Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten

Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik

Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten.

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten.

Leichtathletik

Mindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten

I. Laufen:

a) Kurzstrecken

100m

200 m

100m / 110m Hürden

b) Grundlagenausdauer

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität.

Partnerläufe, Fahrtspiel

Coopertest

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Sportabzeichen

Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen

II. Springen:

Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken

Weitsprung

Hochsprung

Anlauf und Absprung optimieren,

Ablaufmarken setzen,

Absenken des Körperschwerpunkts

Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse,

Mehrfachsprünge

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen

Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen

Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären

III. Werfen/Stoßen:

Kugelstoßen

Speerwerfen

Diskus

Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten

Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären

Schwimmen

Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten

Brustschwimmen

Kraulschwimmen

Rückenschwimmen Delphinschwimmen

Lagenschwimmen

Schwimmen über längere Strecken

Spiele und Staffeln

Wasserspringen

Rettungsschwimmen

Fitnesstraining im Wasser

Sportbereich III: Mannschaftssportarten

Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens einer Mannschaftssportart anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten. (25 Std)

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)
Volleyball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Komplexere Spiel- und Übungsformen

Frontaler Angriffsschlag

Lob und Abwehrbagger

Scharfe und platzierte Aufschläge

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen

Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Zuspiel- und Angriffsvariationen

Angriffssicherung

Block- und Blocksicherung

Feldabwehr

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Angriff über verschiedene Positionen

Unterschiedliche Blockvarianten

Beachvolleyball

Quattrovolleyball

Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs

Eine Mannschaftssportart ist zu unterrichten; (25 Stunden)

Differenzierung durch angepasste Netzhöhe

1

Fußball

Individualtechnik erweitern

Flügelspiel

Flanken

Spielverlagerung

Modernes Abwehrverhalten

Viererkette

Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2

Verdeutlichung von Positionen im System

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Basketball

Individualtechnik weiterführen u. erweitern

Sprungwurf

Rebound

Taktik: Give and Go

Mann – Mann Verteidigung

Schnellangriff

Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV

Wettkampfspiel 5:5

.

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

Handball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Täuschungen

Individuelle Abwehrtechnik

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe schulen

Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Stoßen auf Lücke

Parallelstoß

Kreuzen

Übergänge

Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß)

Gruppentaktisches Abwehrverhalten

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Komplexere Übungsformen

1:1 Situationen

Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen

Übergeben – Übernehmen

Einfaches Kreuzen im Rückraum

Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation)

Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation)

Sportbereich 4

Wahlbereich (50 Std)

Grundlagenausdauer ist zu unterrichten

wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt

Im Wahlbereich können bis zu zwei weitere Sportarten gewählt werden

Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher

Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten

Erweitertes Angebot zusätzlicher Sportarten (Klettern, Inline,etc)

(50 Stunden)

Curriculum Sport - Neigungsfach -

Dieses Curriculum gilt für die Jahrgangsstufen 1 und 2 ab Abitur 2013.

Sportbereich I: Sporttheorie (50 Std)

Kompetenzen und Bildungsziele Sporttheoretische Fachkenntnisse Hinweise
Trainingslehre

Die Schülerinnen und Schüler können

die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns

für eine gesunde Lebensführung erklären;

die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren

erklären;

die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in

differenzierter Form erklären;

die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings

erklären;

die Trainingsprinzipien erklären und anwenden;

grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen

eines Fitnesstrainings erklären und anwenden;

sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben;

Spezifische konditionelle Fähigkeiten

charakterisieren:

biologische Grundlagen

leistungsbestimmende Faktoren

Kraft – Schnelligkeit – Ausdauer (Grundlagenausdauer, spezielle Ausdauer) – Beweglichkeit

Trainingsziele

Trainingsmethoden

Trainingsmittel

Trainingswirkungen

Wahlmodul: Beweglichkeitstraining

Schnelligkeitstraining

Trainingsplanung

Mediengestützte Präsentationstechniken

Computeranalyse

Laktatmessung

Energiegewinnung –

Biologie

Bewegungslehre

biomechanische Prinzipien an ausgewählten

Bewegungsabläufen anwenden;

Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional

belegen;

Bewegungsspielräume erkennen

und Fehler korrigieren;

Physikalische und biomechanische Grundlagen aufzeigen

Gesetzmäßigkeiten sportspezifisch verdeutlichen

Bewegungsabläufe beobachten, kennen lernen und beschreiben

Aktionen und Aktionsmodalitäten funktional belegen

Bewegungsspielräume und Fehler erkennen, Fehler korrigieren

Selbständiges Erarbeiten, Teamarbeit.

Referat und medien-, und comptuergestützte Auswertung

Gesellschaft und Sport

den Sport in seiner gesellschaftspolitischen

Bedeutung reflektieren.

Wahlmodule (Ein Wahlmodul ist zu unterrichten)

Psychologischer Themenbereich

Soziologischer Themenbereich

Gesellschaftspolitischer Themenbereich

Motive, Motivierung und Motivation (Leistungsmotivation)

Aggression, Fairness, Angst

Fächerübergreifend –

Religion

Soziale Konflikte

Schule und Vereinssport

Bewegungsmangelkrankheiten und Gesundheitssport

Doping

Sport und Umwelt

Sportbereich II: Individualsportarten (60 Std)

Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens zwei Individualsportarten in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

Turnen

Reck

Spannbarren (Schülerinnen)

Beinschwungbewegungen

Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen

Unter-, Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Barren (Schüler)

Roll-, Stemmbewegungen

Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen

bzw. Überschlagbewegungen

Spannstütz nach erster Flugphase

Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären

Boden

Beinschwung-,

Roll-,

Felg-,

Überschlagbewegungen

Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen,

Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Gruppenpräsentationen

Gymnastik/Tanz

(mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten)

Die gymnastischen Grundformen verbessern

Erarbeitung von Pflichtelementen aus den Abiturvorschriften

Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern.

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen

Den Ausdruck verbessern

Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät

Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben)

Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen

Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen

Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen

Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen

Auch aktuelle Formen des Tanzes

Moderner Tanz

Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichtren

Jazztanz

Hip-Hop

Modern Dance

Andere Stilrichtungen

Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern

Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Improvisation

Handgeräte:

Umsetzen von Pflichtelementen und Verbinden durch selbstgestaltete Übergänge

Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten

Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik

Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten.

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten.

Leichtathletik

Mindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten

I. Laufen:

a) Kurzstrecken

100m

200 m

100m / 110m Hürden

b) Grundlagenausdauer

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität.

Partnerläufe, Fahrtspiel

Coopertest

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Sportabzeichen

Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen

II. Springen:

Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken

Weitsprung

Hochsprung

Anlauf und Absprung optimieren,

Ablaufmarken setzen,

Absenken des Körperschwerpunkts

Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse,

Mehrfachsprünge

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen

Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen

Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären

III. Werfen/Stoßen:

Kugelstoßen

Speerwerfen

Diskus

Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten

Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären

Schwimmen

Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten

Brustschwimmen

Kraulschwimmen

Rückenschwimmen Delphinschwimmen

Lagenschwimmen

Schwimmen über längere Strecken

Spiele und Staffeln

Wasserspringen

Rettungsschwimmen

Fitnesstraining im Wasser

Sportbereich III: Mannschaftssportarten (40 Std)

Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens zwei Mannschaftssportarten anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

Volleyball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Komplexere Spiel- und Übungsformen

Frontaler Angriffsschlag

Lob und Abwehrbagger

Scharfe und platzierte Aufschläge

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen

Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Zuspiel- und Angriffsvariationen

Angriffssicherung

Block- und Blocksicherung

Feldabwehr

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Angriff über verschiedene Positionen

Unterschiedliche Blockvarianten

Beachvolleyball

Spiel 4:4

Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs

Differenzierung durch angepasste Netzhöhe

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Basketball

Individualtechnik weiterführen u. erweitern

Sprungwurf

Rebound

Taktik: Give and Go

Mann – Mann Verteidigung

Schnellangriff

Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV

Wettkampfspiel 5:5

.

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

1

Fußball

Individualtechnik erweitern

Flügelspiel

Flanken

Spielverlagerung

Modernes Abwehrverhalten

Viererkette

Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2

Verdeutlichung von Positionen im System

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben

Handball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Täuschungen

Individuelle Abwehrtechnik

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe schulen

Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Stoßen auf Lücke

Parallelstoß

Kreuzen

Übergänge

Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß)

Gruppentaktisches Abwehrverhalten

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Komplexere Übungsformen

1:1 Situationen

Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen

Übergeben – Übernehmen

Einfaches Kreuzen im Rückraum

Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation)

Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation)

Sportbereich IV: Wahlbereich (50 Std)

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

bis zu zwei weitere Sportarten können gewählt werden oder Abbau von Defiziten

wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt

Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher

Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten,

Grundlagenausdauer ist zu unterrichten

Schnittmengencurriculum Sport - Pflichtfach -

Jahrgangsstufe 1 und 2

Sportbereich I : Sporttheorie

Kompetenzen und Bildungsziele Sporttheoretische Fachkenntnisse Hinweise
Trainingslehre

Die Schülerinnen und Schüler können

die Bedeutung des eigenen sportlichen Handelns

für eine gesunde Lebensführung erklären;

die Bedeutung physischer Leistungsfaktoren

erklären;

die Bedeutung konditioneller Fähigkeiten in

differenzierter Form erklären;

die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Trainings

erklären;

die Trainingsprinzipien erklären und anwenden;

grundlegende Trainingsmethoden und Wirkungen

eines Fitnesstrainings erklären und anwenden;

sportartspezifisches Grundwissen wiedergeben;

Ausdauer: Grundlagenausdauer

Technik, Taktik, Spielsysteme, Regeln

Wahlmodul:

a) Kraft

Kraftfähigkeiten

Grundlegende Trainingsmethoden

b) Bewegungsabläufe bei ausgewählten sportlichen

Bewegungen beobachten und kennen lernen

Zusammenhänge zwischen Aktion und Funktion

verstehen

Grundlegende Fehler erkennen und korrigieren

Die Theorie wird praxisbegleitend, in einfacher Form

und mit aktuellem Bezug unterrichtet

und muss bei der Notengebung angemessen berücksichtigt werden

Selbständiges Planen und Trainieren

Biomechanische Prinzipien

Gegenseitiges korrigieren

Fächerübergreifend mit Biologie

Sportbereich II: Individualsportarten

Die Schülerinnen und Schüler können in mindestens einer Individualsportart in mindestens zwei Disziplinen beziehungsweise an zwei Geräten beziehungsweise in zwei Techniken die sportartspezifischen Fertigkeiten demonstrieren; eine Ausdauerleistung erbringen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

Turnen

Reck

Spannbarren (Schülerinnen)

Beinschwungbewegungen

Auf-, Ab-, Unterschwungbewegungen

Unter-, Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Eine Individualsportart ist zu unterrichten

(25 Stunden)

Barren (Schüler)

Roll-, Stemmbewegungen

Kipp-, Felgbewegungen

Auf-, Abgänge

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Stützsprünge mit Beinschwungbewegungen

bzw. Überschlagbewegungen

Spannstütz nach erster Flugphase

Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären

Boden

Beinschwung-,

Roll-,

Felg-,

Überschlagbewegungen

Statische Elemente Schülerinnen, Sprungkombinationen,

Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Gruppenpräsentationen

Schwebebalken: Mä

Sprung-, Roll-, Schwung-, Überschlagbewegungen

Gymnastische Grundformen

Statische Elemente

Gymnastik/Tanz

(mindestens ein Handgerät ist zu unterrichten)

Die gymnastischen Grundformen verbessern

Mit Handgeräten umgehen und haben den bisher gelernten Tanzstil verbessern.

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreo- graghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen

Den Ausdruck verbessern

Einfache und schwierige Elemente mit und ohne Handgerät

Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben)

Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen

Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen

Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen

Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen

Auch aktuelle Formen des Tanzes

Moderner Tanz

Mindestens eine Stilrichtung ist zu unterrichten

Jazztanz

Hip-Hop

Modern Dance

Andere Stilrichtungen

Allgemeine Fitnesss erhalten und verbessern

Bewegungs- und Übungsverbindungen gemeinsam gestalten

Improvisation

Handgeräte:

Umsetzen von Pflichtelementen und Verbinden durch selbstgestaltete Übergänge


Experimentieren mit Bewegungsmöglichkeiten und Ausdrucksfähigkeiten


Aktuelle Methoden der Fitnessgymnastik

Festigen und Erweitern der bisher gelernten leichtathletischen Techniken und Fertigkeiten.

Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, besonders konditioneller und koordinativer Fähigkeiten.

Leichtathletik

Mindestens eine Disziplin aus jeder Disziplingruppe ist zu unterrichten

I. Laufen:

a) Kurzstrecken

100m

200 m

100m / 110m Hürden

b) Grundlagenausdauer

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 30 Min. in unterschiedlichem Gelände mit wechselnder Intensität.

Partnerläufe, Fahrtspiel

Coopertest

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Sportabzeichen

Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen

II. Springen:

Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken

Weitsprung

Hochsprung

Anlauf und Absprung optimieren,

Ablaufmarken setzen,

Absenken des Körperschwerpunkts

Vielfältige Sprungformen auf und über Hindernisse,

Mehrfachsprünge

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen

Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen

Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären

III. Werfen/Stoßen:

Kugelstoßen

Speerwerfen

Diskus

Stoßen und Werfen mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten

Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären

Schwimmen

Mindestens zwei Schwimm- techniken sind zu unterrichten

Brustschwimmen

Kraulschwimmen

Rückenschwimmen Delphinschwimmen

Lagenschwimmen

Schwimmen über längere Strecken

Spiele und Staffeln

Wasserspringen

Rettungsschwimmen

Fitnesstraining im Wasser

Sportbereich III: Mannschaftssportarten

Die Schülerinnen und Schüler können spielspezifische Fertigkeiten im gemeinsamen Spiel in mindestens einer Mannschaftssportart anwenden; gruppen- und mannschaftstaktische Strategien anwenden; Spiele entwickeln, organisieren und leiten. (25 Std)

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise (z.B. fächerübergreifend, Wahlbereich, nicht im Kerncurriculum, Zeit, …)

Volleyball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Komplexere Spiel- und Übungsformen

Frontaler Angriffsschlag

Lob und Abwehrbagger

Scharfe und platzierte Aufschläge

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe im Zusammenspiel schulen

Gruppentaktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Zuspiel- und Angriffsvariationen

Angriffssicherung

Block- und Blocksicherung

Feldabwehr

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Angriff über verschiedene Positionen

Unterschiedliche Blockvarianten

Beachvolleyball

Spiel 4:4

Spiel 6:6 mit zurückgezogener Sechs

Eine Mannschaftssportart ist zu unterrichten; (25 Stunden)

Differenzierung durch angepasste Netzhöhe

1

Fußball

Individualtechnik erweitern

Flügelspiel

Flanken

Spielverlagerung

Modernes Abwehrverhalten

Viererkette

Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2

Verdeutlichung von Positionen im System

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Basketball

Individualtechnik weiterführen u. erweitern

Sprungwurf

Rebound

Taktik: Give and Go

Mann – Mann Verteidigung

Schnellangriff

Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV

Wettkampfspiel 5:5

.

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

Handball

Individualtechnik u. Taktik weiterführen, verbessern, festigen, variieren u. situationsangepasst anwenden.

Grundtechniken und schwierigen Bedingungen.

Täuschungen

Individuelle Abwehrtechnik

Gruppentaktik

Bewegungsabläufe schulen

Taktisches Verständnis und Können weiter entwickeln

Stoßen auf Lücke

Parallelstoß

Kreuzen

Übergänge

Schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgegehrt (Gegenstoß)

Gruppentaktisches Abwehrverhalten

Mannschaftstaktik

verbessern und situativ anwenden

Ein Spielsystem in Angriff und Abwehr

Komplexere Übungsformen

1:1 Situationen

Körper-, Lauf- und Wurftäuschungen

Übergeben – Übernehmen

Einfaches Kreuzen im Rückraum

Positionsangriff (3:3, 4:2 - Angriffsformation)

Offensive Abwehr (3:2:1 -, 3:3 –Abwehrformation)

Sportbereich 4

Wahlbereich (50 Std)

Grundlagenausdauer ist zu unterrichten

wird von personellen und örtlichen Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes bestimmt

Im Wahlbereich können bis zu zwei weitere Sportarten gewählt werden

Erweiterung des Lebens- und Erfahrungsbereiches, Förderung sportschwacher sowie begabter Jugendlicher

Abbau von Defiziten in den Individual- und Mannschaftssportarten

Erweitertes Angebot zusätzlicher Sportarten (Klettern, Inline,etc)

(50 Stunden)

Biologie Kursstufe

Curriculum Biologie 4-stündig

Auf der Grundlage der Bildungsstandards Bildungsplan Gymnasium BW 2004

Kompetenzen Kerncurriculum Hinweise Schulcurriculum Std. ca
Kernc.
LPE 1 Von der Zelle zum Organ

Zelle und Stoffwechsel

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Zelle als Grundbaustein des Lebens und als geordnetes System beschreiben.
  • an Hand eines Modells den Aufbau und die Eigenschaften der Biomembran beschreiben.
  • die Bedeutung der Zellmembran für den geregelten Stofftransport erläutern.
  • das Prinzip der Osmose und ihre Bedeutung für den Stoffaustausch über Membranen an Hand von Experimenten erklären.
  • die Bedeutung der Kompartimentierung der Zelle erklären und den Zusammenhang zwischen Bau und Funktion bei folgenden Zellorganellen erläutern: Zellkern, Mitochondrium, Chloroplast, Endoplasmatisches Reticulum, Ribosom.
  • elektronenmikroskopische Bilder der Zelle interpretieren.
  • erklären, dass zum Erhalt und Aufbau geordneter Systeme Energie aufgewendet werden muss.
  • erläutern, dass Zellen offene Systeme sind, die mit der Umwelt Stoffe und Energie austauschen.
  • erklären, dass das Zusammenwirken energieliefernder mit energieverbrauchenden Reaktionen notwendig ist. Sie können die Bedeutung von ATP als Energieüberträger erläutern

Grundprinzipien, Systemebenen: Moleküle, Zellen, Organe, Organismen, Ökosysteme

Fluid-mosaic-Modell SF

Passiver und aktiver Transport

P Experimente zur Osmose z.B. Plasmolyse, Osmometer SF

Zellorganellen: Struktur und Funktion Z

Anzahl der Zellorganellen, Hinweise auf die Funktion der Zelle Z

Energiefluss, Energieumwandlung, Entropie anbahnen
E
Zelle als System
Energetische Koppelung an einem Beispiel E

P Mikroskopieren von Zellen, zeichnen
P Untersuchung eines Organs

P arbeitsteilig weitere Versuche mit Präsentation

Energiebegriff entsprechend Absprache mit Physik
Übersicht Energieumwandlung: Fotosynthese, Zellatmung, Gärungen, Chemosynthese

25

Moleküle des Lebens und Grundlagen der Vererbung

Die Schülerinnen und Schüler können

  • beschreiben, dass das Leben auf Strukturen und Vorgängen auf der Ebene der Makromoleküle beruht.
  • ein Experiment zur Isolierung von DNA durchführen.
  • die Doppelhelix-Struktur der DNA über ein Modell beschreiben und erläutern, wie in Nukleinsäuren die Erbinformation kodiert ist.
  • die Bedeutung der Proteine als Struktur- und Funktionsmoleküle des Lebens erläutern.
  • das Funktionsprinzip eines Enzyms und eines Rezeptors über „Schlüssel-Schloss-Mechanismen“ erläutern.
  • an einem konkreten Beispiel den Prozess der enzymatischen Katalyse beschreiben und die Vorgänge am aktiven Zentrum modellhaft darstellen; sie können den Zusammenhang zwischen Molekülstruktur und spezifischer Funktion erläutern.
  • Mechanismen zur Regulation der Enzymaktivität an konkreten Beispielen beschreiben und erklären.
  • Experimente zur Abhängigkeit der Enzymaktivität von verschiedenen Faktoren durchführen und auswerten.
  • den Weg von den Genen zu den Proteinen (Proteinsynthese) und von den Proteinen zu den Merkmalen von Lebewesen (Biosyntheseketten) erläutern.
  • die Bedeutung der Regulation der Genaktivität für den geregelten Ablauf der Stoffwechsel- und Entwicklungsprozesse mit Hilfe einfacher Modelle erläutern.

Überblick: Biomoleküle

Systemebene Moleküle
P Isolierung von DNA aus Kiwi

Aufbau der DNA, genetischer Code SM

Aufbau und Funktion von Proteinen, Bedeutung der räumlichen Struktur, Beispiele für Proteinfunktion SM

Enzym als Biokatalysator

Enzym – Substrat – Komplex SM

Enzymfunktion modellhaft SM

Abhängigkeit der Enzymaktivität von verschiedenen Faktoren: Temperatur, pH-Wert, Substratkonzentration, Enzymkonzentration, Hemmung, Aktivierung Reg

z.B. Urease, Katalase

Proteinbiosynthese SM

Syntheseketten z.B. Blütenfarbstoff, Phenylalaninstoffwechsel, Marfansyndrom

z.B. Operonmodell bei Bakterien Reg

Drosophila Entwicklungsgene Reg

Bezug zum Fach Chemie

Puzzle DNA oder Rollenspiel
Modelle

Modelle, Animationen

P Stärkesynthese

Lernzirkel Enzyme;

P Entwicklung von Mehlkäferlarven bei verschiedenen Temperaturen

25

LPE 2 Aufnahme, Weitergabe und Verarbeitung von Informationen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Nervenzellen präparieren und den Bau einer Nervenzelle erläutern.
  • die Mechanismen der elektrischen und stofflichen Informationsübertragung und die daran beteiligten Membranvorgänge am Beispiel der Nervenzellen beschreiben.
  • die elektrochemischen und molekularbiologischen Vorgänge bei der Reizaufnahme an einer Sinneszelle und der Transformation in elektrische Impulse an einem selbstgewählten Beispiel erläutern.
  • die Verrechnung erregender und hemmender Signale als Prinzip der Verarbeitung von Informationen im Zentralnervensystem beschreiben.
  • die übergeordnete Funktion des Gehirns erläutern.
  • die Funktion des Immunsystems am Beispiel einer Infektionskrankheit erläutern. Sie können zwischen humoraler und zellulärer Immunantwort differenzieren und die beteiligten Zellen und Strukturen angeben.
  • die Bedeutung des Immunsystems für die Gesunderhaltung des Menschen erläutern.
  • am Beispiel HIV erklären, wie Erreger die Immunantwort unterlaufen bzw. ausschalten können.
  • die Notwendigkeit der Regulation des Zusammenspiels der Zellen und Organe eines Organismus am Beispiel des Nervensystems und des Immunsystems erläutern.
  • am konkreten Beispiel erläutern, dass die Leistungen des Zentralnervensystems sich nicht unmittelbar aus den Merkmalen der einzelnen „Bausteine“ ergeben. Auf jeder Systemstufe des Lebens kommen neue und komplexere Eigenschaften hinzu.

Bau und Funktion der Nervenzelle SF, Z
P Präparation von Nervenzellen

Ruhepotenzial, Aktionspotenzial, Synapse, Vorgänge an der Membran SF

Bau und Funktion von Sinneszellen an einem Beispiel

(Riechzelle oder Geschmacksinneszelle oder Sehsinneszelle....) SF

Prinzip: second messenger SM W

Erregende und hemmende Synapsen, Verrechnung, Verarbeitung im Gehirn am Beispiel Sehwahrnehmung
W
Wichtige Funktionen der Gehirnteile, Übersicht Nervensystem W

Humorale und zelluläre Immunreaktion: Zellen, Wechselwirkung, Schlüssel-Schloss-Prinzip
SM
Infektionskrankheiten, Pandemien, Beispiele W

HIV, Struktur und Vermehrung W

Grundprinzip Regulation Reg

Sehwahrnehmung siehe oben

Sprache: anatomische Voraussetzungen, Sprachzentrum im Gehirn
Emergenzprinzip
Systemebenen an einem Beispiel

Magnetmodelle, PC-Programm Neuron, Wiederholung Transport durch Membranen

Synapsengifte, Sucht

Übungsaufgabe: Transfer auf ein anderes unbekanntes Beispiel

PC-Programm Neuron
P Experimente zur Sehwahrnehmung

P ELISA-Test / Western Blot

Bedeutung der Impfung

Symptome und Krankheitsverlauf,

Therapieansätze (Übung zur Hypothesenbildung)

Wirkunsgweise von Hormonen second- messenger-Prinzip
(Grundlagen Standards 10)

Gehirnforschung

35

LPE 3 Evolution und Ökosysteme

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ein Ökosystem während einer Exkursion erkunden und die in einem Lebensraum konkret erlebte Vielfalt systematisch ordnen.
  • an ausgewählten Gruppen des Tier- und Pflanzenreiches systematische Ordnungskriterien ableiten und die Nomenklatur anwenden.
  • durch morphologisch-anatomische Betrachtungen Abwandlungen im Grundbauplan rezenter und fossiler Organismen beschreiben und systematisch auswerten.
  • molekularbiologische Verfahren zur Klärung von Verwandtschaftsbeziehungen beschreiben und erklären.
  • die biologische Evolution, die Entstehung der Vielfalt und Variabilität auf der Erde auf Molekül-, Organismen- und Populationsebene erklären.
  • die Bedeutung der sexuellen Fortpflanzung für die Evolution erläutern.
  • die historischen Evolutionstheorien von Lamarck und Darwin als ihrer Zeit gemäße Theorien interpretieren und sie vergleichend aus heutiger Sicht beurteilen.
  • den Menschen in das natürliche System einordnen und seine Besonderheiten in Bezug auf die biologische und kulturelle Evolution herausstellen.

Ökosystem Wiese oder Hecke oder Wald auf dem Schulgelände V

Vielfalt: Nomenklatur, Systematische Ebenen, Ordnungskriterien definieren V

Vergleich der Wirbeltierextremitäten SF

Homologie und Analogie an verschiedenen Beispielen
bedeutende Fossilien: Archaeopteryx, Saurier

Lebende Fossilien: z.B. Lungenfisch, Latimeria, Schnabeltier V, A

DNA-Hybridisierung, Präzipitintest SM

Synthetische Evolutionstheorie: Evolutionsfaktoren Mutation, Isolation, Gendrift, Selektion A

Zusammenwirken der Faktoren: Adaptive Radiation

Rekombination: Meiose, Crossover, Befruchtung R

Vergleich der Theorien, Würdigung beider Forscher

Wichtige Funde, regionale Fundorte (Steinheim, Mauer, Neandertal)
Faktoren der Menschwerdung: Aufrechter Gang, Gehirn, Sozialverhalten, Kommunikation, Tradition, Kunst und Kultur A, IK

P Artenerfassung eines begrenzten Gebiets, Bestimmungsübungen

Linné als Forscherpersönlichkeit

Gruppenpuzzle

Evolution der Wirbeltiere: Vom Wasser aufs Land und zurück

Ein weiteres Beispiel für adaptive Radiation: z.B. Filmauswertung Beuteltiere

Kreationismus und Evolution

Vergleich von Schädeln

Gruppenarbeit

Zusammenfassung Evolution:
Exkursion Löwentormuseum oder Rosensteinmuseum

30

LPE 4  Angewandte Biologie

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die experimentellen Verfahrensschritte (Isolierung, Vervielfältigung und Transfer eines Gens, Selektion von transgenen Zellen) der genetischen Manipulation von Lebewesen an einem konkreten Beispiel beschreiben und erklären.
  • molekularbiologische Experimente durchführen und auswerten.
  • können das Prinzip der Gendiagnostik an einem Beispiel erläutern.
  • geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung gegeneinander abgrenzen.
  • Verfahren der Reproduktionsbiologie (Klonen, In-vitro-Fertilisation, Gentherapie) beschreiben und erklären.
  • embryonale und differenzierte Zellen vergleichen und die Bedeutung der Verwendung von embryonalen und adulten Stammzellen erläutern.
  • die Bedeutung gentechnologischer Methoden in der Grundlagenforschung, in der Medizin und in der Landwirtschaft erläutern.

Isolierung, Vervielfältigung und Transfer eines Gens, Selektion von transgenen Zellen bei Bakterien

z.B. Insulinherstellung
P z.B. Plasmidisolation oder PCR
Methoden: Gebrauch von Mikropipetten, Gelelektro-phorese, Sicherheit im Labor
DNA-Banken, fingerprinting-Verfahren
geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung
Keimzellen, Befruchtung, Bedeutung Mitose und Meiose, Bedeutung der Sexualität R
Klonen bei Säugetieren (Dolly), IVF, Gentherapie: somatische und Keimbahntherapie R

Definition: Stammzellen adult und embryonal

Differenzierung Omnipotenz – Pluripotenz Reg
Beispiele aus der Grundlagenforschung z.B.

Antisensetechnik, Plasmidisolation je nach Thema P

grüne Gentechnik ein Beispiel (z.B. Mais, Reis) W
Auswahl von geeigneten Texten und Themen

z.B. Stammzellenforschung, Embryonenschutzgesetz, Organtransplantation, Pro und Contra grüne Gentechnik W

Viren und Bakterien: Bau und Lebensweise, mikrobiologische Techniken

Stützpunktschule – S1-Labor
eigenes

Immunbiologie
Wiederholung Meiose, Mitose

P Klonen bei Pflanzen, Hefe

Erbkrankheiten z.B. als GFS

P Differenzierung von Zellen bei Pflanzen (Mikroskopierübungen)

Konventionelle Züchtung b. Pflanzen
Moderne Verfahren der Pflanzen-züchtung z.B. Protoplastenfusion, Antherenkultur

Dilemmadiskussion

Textanalyse

Umsetzung Text – Grafik und Grafik-Text à schriftliche Abiturprüfung

25

Biologische Grundprinzipien

Abk. Grundprinzip Abk. Grundprinzip Abk. Grundprinzip
SF Struktur und Funktion Z zelluläre Organisation SM Spezifische Molekülinteraktion
E Energieumwandlung Reg Regulation IK Information und Kommunikation
R Reproduktion V Variabilität A Angepasstheit
W Wechselwirkung

P Praktikum

Stundenberechnung: ca. 60 Wochen bis zur schriftlichen Abiturprüfung entspricht ca. 240 h

Kerncurriculum ca. 140 h, Schulcurriculum ca. 70 h, Leistungsmessung und Diagnose ca. 30 h

Maßgebend für die Abiturprüfung sind nur die Inhalte, die sich aus den Standards ableiten lassen. In den Standards werden keine Wahlthemen beschrieben. Diese sind inhaltlich Gegenstand des Schulcurriculums und inhaltlich kein Gegenstand der Abiturprüfung. Zusätzliche Inhalte können jedoch bei den Aufgaben herangezogen werden, um Kompetenzen zu überprüfen. Dabei sind die Inhalte in der Aufgabenstellung so dargestellt, dass auch Schülerinnen und Schüler, die das entsprechende Thema nicht behandelt haben, die Aufgabe lösen können.

Curriculum Biologie 2-stündig

Kompetenzen Kerncurriculum Hinweise Schulcurriculum Std. ca. Kernc.
LPE 1 Von der Zelle zum Organ

Zelle und Stoffwechsel

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Zelle als Grundbaustein des Lebens und als geordnetes System beschreiben.
  • an Hand eines Modells den Aufbau und die Eigenschaften der Biomembran beschreiben.
  • die Bedeutung der Zellmembran für den geregelten Stofftransport erläutern.
  • die Bedeutung der Kompartimentierung der Zelle erklären und den Zusammenhang zwischen Bau und Funktion bei folgenden Zellorganellen erläutern: Zellkern, Mitochondrium, Chloroplast, Endoplasmatisches Reticulum, Ribosom.
  • erläutern, dass Zellen offene Systeme sind, die mit der Umwelt Stoffe und Energie austauschen.
  • Grundprinzipien, Systemebenen: Moleküle, Zellen, Organe, Organismen, Ökosysteme
  • Fluid-mosaic-Modell SF
  • Passiver und aktiver Transport
  • Zellorganellen: Struktur und Funktion der Zelle Z
  • Zelle als System
  • P Mikroskopieren von Zellen, zeichnen
  • Übersicht Energieumwandlung: Fotosynthese, Zellatmung, Gärungen, Chemosynthese

SC: 4h

12

Moleküle des Lebens und Grundlagen der Vererbung

Die Schülerinnen und Schüler können

  • beschreiben, dass das Leben auf Strukturen und Vorgängen auf der Ebene der Makromoleküle beruht.
  • ein Experiment zur Isolierung von DNA durchführen.
  • die Doppelhelix-Struktur der DNA über ein Modell beschreiben und erläutern, wie in Nukleinsäuren die Erbinformation kodiert ist.
  • die Bedeutung der Proteine als Struktur- und Funktionsmoleküle des Lebens erläutern.
  • das Funktionsprinzip eines Enzyms und eines Rezeptors über „Schlüssel-Schloss-Mechanismen“ erläutern.
  • den Weg von den Genen zu den Proteinen erläutern und Proteinbiosynthese modellhaft darstellen
  • Überblick: Biomoleküle
  • Systemebene Moleküle
  • P Isolierung von DNA aus Kiwi
  • Aufbau der DNA, genetischer Code SM
  • Aufbau und Funktion von Proteinen, Bedeutung der räumlichen Struktur, Beispiele für Proteinfunktion SM
  • Enzym als Biokatalysator
  • Enzym – Substrat – Komplex SM
  • Enzymfunktion modellhaft SM
  • z.B. Operonmodell bei Bakterien Reg
  • Mechanismen zur Regulation der Enzymaktivität an konkreten Beispielen beschreiben und erklären
  • Abhängigkeit der Enzymaktivität von verschiedenen Faktoren: Temperatur, pH-Wert, Substratkonzentration, Enzymkonzentration, Hemmung, Aktivierung
  • Lernzirkel Enzyme: Messung der Enzymaktivität z.B. der Katalase

SC: 8h

LPE 2 Aufnahme, Weitergabe und Verarbeitung von Informationen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Bau einer Nervenzelle erläutern.
  • die Mechanismen der elektrischen und stofflichen Informationsübertragung und die daran beteiligte Membranvorgänge am Beispiel der Nervenzellen beschreiben.
  • die elektrochemischen und molekularbiologischen Vorgänge bei der Reizaufnahme an einer Sinneszelle und der Transformation in elektrische Impulse an einem selbstgewählten Beispiel erläutern.
  • die Verrechnung erregender und hemmender Signale als Prinzip der Verarbeitung von Informationen im Zentralnervensystem beschreiben.
  • die Notwendigkeit der Regulation des Zusammenspiels der Zellen und Organe eines Organismus am Beispiel des Nervensystems und des Immunsystems erläutern.

Eigenschaften hinzu.

  • Bau und Funktion der Nervenzelle SF, Z
  • Ruhepotenzial, Aktionspotenzial, Synapse, Vorgänge an der Membran SF
  • Bau und Funktion von Sinneszellen an einem Beispiel
    (Riechzelle oder Geschmacksinneszelle oder Sehsinneszelle...) SF
    Prinzip: second messenger SM W
  • Erregende und hemmende Synapsen, Verrechnung, Verarbeitung im Gehirn am Beispiel Sehwahrnehmung W
  • Grundprinzip Regulation Reg
  • Magnetmodelle, PC-Programm Neuron, Wiederholung Transport durch Membranen
  • Synapsengifte, Sucht
  • Übungsaufgabe: Transfer auf ein anderes unbekanntes Beispiel
  • PC-Programm Neuron
  • P Experimente zur Sehwahrnehmung
  • Wirkunsgweise von Hormonen second-messenger-Prinzip

SC: 6h

18
LPE 3 Evolution und Ökosysteme

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ein Ökosystem während einer Exkursion erkunden und die in einem Lebensraum konkret erlebte Vielfalt systematisch ordnen.
  • an ausgewählten Gruppen des Tier- und Pflanzenreiches systematische Ordnungskriterien ableiten und die Nomenklatur anwenden.
  • die biologische Evolution, die Entstehung der Vielfalt und Variabilität auf der Erde auf Molekül- und Organismenebene erklären.
  • die Bedeutung der sexuellen Fortpflanzung für die Evolution erläutern.
  • die historischen Evolutionstheorien von Lamarck und Darwin als ihrer Zeit gemäße Theorien interpretieren und sie vergleichend aus heutiger Sicht beurteilen.
  • den Menschen in das natürliche System einordnen und seine Besonderheiten in Bezug auf die biologische und kulturelle Evolution herausstellen.
  • Ökosystem Wiese oder Hecke oder Wald auf dem Schulgelände V
  • Vielfalt: Nomenklatur, Systematische Ebenen, Ordnungskriterien definieren V
  • Synthetische Evolutionstheorie: Evolutionsfaktoren Mutation, Isolation, Gendrift, Selektion A
  • Zusammenwirken der Faktoren: Adaptive Radiation
  • Rekombination: Meiose, Crossover, Befruchtung R
  • Vergleich der Theorien, Würdigung beider Forscher
  • Wichtige Funde, regionale Fundorte (Steinheim, Mauer, Neandertal)
    Faktoren der Menschwerdung: Aufrechter Gang, Gehirn, Sozialverhalten, Kommunikation, Tradition, Kunst und Kultur A, IK
  • P Artenerfassung eines begrenzten Gebietes, Bestimmungsübungen
  • Linné als Forscherpersönlichkeit
  • Ein weiteres Beispiel für adaptive Radiation: z.B. Filmauswertung Beuteltiere
  • Kreationismus und Evolution
  • Vergleich von Schädeln Gruppenarbeit
  • Zusammenfassung Evolution:
    Exkursion Löwentormuseum oder Rosensteinmuseum

SC: 9h

16
LPE 4 Angewandte Biologie

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die experimentellen Verfahrensschritte (Isolierung, Vervielfältigung und Transfer eines Gens, Selektion von transgenen Zellen) der genetischen Manipulation von Lebewesen an einem konkreten Beispiel beschreiben und erklären.
  • können das Prinzip der Gendiagnostik an einem Beispiel erläutern.
  • geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung gegeneinander abgrenzen.
  • embryonale und differenzierte Zellen vergleichen und die Bedeutung der Verwendung von embryonalen und adulten Stammzellen erläutern.
  • die Bedeutung gentechnologischer Methoden in der Grundlagenforschung, in der Medizin und in der Landwirtschaft erläutern.
  • Isolierung, Vervielfältigung und Transfer eines Gens, Selektion von transgenen Zellen bei Bakterien z.B. Insulinherstellung
  • DNA-Banken, fingerprinting-Verfahren
  • geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung
    Keimzellen, Befruchtung, Bedeutung Mitose und Meiose, Bedeutung der Sexualität R
  • Definition: Stammzellen adult und embryonal
  • Differenzierung Omnipotenz – Pluripotenz Reg
  • Beispiele aus der Grundlagenforschung z.B.Antisensetechnik, Plasmidisolation je nach Thema Pgrüne Gentechnik ein Beispiel (z.B. Mais, Reis)
  • Viren und Bakterien: Bau und Lebensweise, mikrobiologische Techniken
  • Wiederholung Meiose, Mitose
  • Erbkrankheiten z.B. als GFS
  • P Differenzierung von Zellen bei Pflanzen (Mikroskopierübungen)
  • Konventionelle Züchtung b. Pflanzen, Moderne Verfahren der Pflanzenzüchtung z.B. Protoplastenfusion, Antherenkultur

SC: 8h

10

Biologische Grundprinzipien

Abk. Grundprinzip Abk. Grundprinzip Abk. Grundprinzip
SF Struktur und Funktion Z zelluläre Organisation SM Spezifische Molekülinteraktion
E Energieumwandlung Reg Regulation IK Information und Kommunikation
R Reproduktion V Variabilität A Angepasstheit
W Wechselwirkung

P Praktikum

Stundenberechnung: ca. 60 Wochen bis zur schriftlichen Abiturprüfung entspricht ca. 120 h

Kerncurriculum ca. 70 h, Schulcurriculum ca. 35 h, Leistungsmessung und Diagnose ca. 15 h

Maßgebend für die Abiturprüfung sind nur die Inhalte, die sich aus den Standards ableiten lassen. In den Standards werden keine Wahlthemen beschrieben. Diese sind inhaltlich Gegenstand des Schulcurriculums und inhaltlich kein Gegenstand der Abiturprüfung. Zusätzliche Inhalte können jedoch bei den Aufgaben herangezogen werden, um Kompetenzen zu überprüfen. Dabei sind die Inhalte in der Aufgabenstellung so dargestellt, dass auch Schülerinnen und Schüler, die das entsprechende Thema nicht behandelt haben, die Aufgabe lösen können.

Chemie Kursstufe

Schnittmengencurriculum Chemie

Kompetenzen/ Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Chemische Energetik (28Std.)

Grundlegende energetische Betrachtungen bei chemischen Reaktionen erläutern

offene, geschlossene und isolierte Systeme definieren

Literaturarbeit, Umsetzung von Vorwissen der Fächer Physik/Chemie Klassen 8 -10

Chemische Reaktionen unter stofflichen und energetischen Aspekten erläutern

exotherme und endotherme Reaktionen,

Unterscheidung zwischen Heizwert und Brennwert

Erläuterung an geeigneten Beispielen

Berechnungen zu Heizwerten und Brennwerten an geeigneten Beispielen

Kalorimetrische Messung planen, durchführen und auswerten

Bestimmung der Wärmekapizität eines Kalorimeters,

Bestimmung der Reaktionsenthalpie

Praktikum: Planung, Durchführung und Auswertung einer kalorimetrischen Messung, einfache Fehlerbetrachtung

Satz von der Erhaltung der Energie anwenden

Satz von Hess, innere Energie und Enthalpie, Bildungsenthalpien und Reaktionsenthalpien

Rechenübungen zu Bildungs- und Reaktionsenthalpien (auch Standard- Reaktionsenthalpien)

Entropiebegriff beschreiben

Entropiebegriff als Maß für die Wahrscheinlichkeit eines Zustandes beschreiben, Reaktionsentropien berechnen, Richtung spontaner Vorgänge, Änderung der Entropie bei chemischen Reaktionen abschätzen

Abschätzung einer Größe aus einfachen Überlegungen als wissenschaftliche Methode, vielfältige Rechenübungen

Kenntnisse über den Entropiebegriff aus dem Bildungsplan Physik der Klasse 10 nutzen

Gibbs-Helmholtz-Gleichung anwenden

Bedeutung der Gibbs-Helmholtz-Gleichung und ihre Anwendung, freie Reaktionsenthalpie, Grenzen der energetischen Betrachtungsweise (metastabiler Zustand)

Rechenübungen, Diskussion über „Energieverluste“

Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie (metastabiler Zustand bei komplexen organischen Molekülen/Energiegewinnung in der Zelle)

2. chemische Gleichgewichte (20Std.)

umkehrbare Reaktionen beschreiben

umkehrbare Reaktionen an geeigneten Beispielen beschreiben, z.B. Bildung und Zerlegung von Ammoniumchlorid, gebrannten Kalk löschen/ gelöschten Kalk brennen, Veresterung und Ester - Hydrolyse

Modellversuch zur Einstellung eines chemischen Gleichgewichts, Schülerübungen möglich

Wiederholung der Säure-Base - Reaktionen

Massenwirkungsgesetz anwenden

Massenwirkungsgesetz zur quantitativen Beschreibung von homogenen Gleichgewichtsreaktionen; Hin-und Rückreaktion; dynamisches Gleichgewicht

EC: Massenwirkungsgesetz für Gasreaktionen

Rechenübungen, Bestimmung von Kc, Bestimmung von Konzentrationen im Gleichgewicht

Bestimmung von KP

Prinzip von Le Chatelier

anwenden

Beeinflussung von Gleichgewichten durch Änderung von Konzentration, Druck und Temperatur, Rolle des Katalysators für Gleichgewichte erläutern

experimentelle und theoretische Untersuchung geeigneter Gleichgewichte

Ammoniaksynthese kommentieren und erläutern

Leistungen von Haber und Bosch präsentieren, Faktoren, die die Gleichgewichtseinstellung beeinflussen, nennen; technische Probleme kommentieren; gesellschaftliche Bedeutung der Synthese erläutern

Internetrecherche, Schülervorträge, auch als GFS denkbar

3. Säure-Base-Gleichgewichte (30Std.)

Säure-Base-Gleichgewichte mithilfe der Theorie von

Brønsted beschreiben

das Arrhenius - und das Brønsted - Konzept erläutern und Unterschiede beschreiben; Gleichgewichtslehre auf Säure-Base-Reaktionen mit Wasser anwenden; das Donator-Akzeptor-Prinzip anwenden

Gleichgewichtslehre auf wässrige Lösungen anwenden

Autoprotolyse des Wassers; Ampholyte; Berechnung von pH-Werten starker und schwacher Säuren bzw. Hydroxid-Lösungen; Säuren und Basen mithilfe der pKS- bzw. pKB-Werte klassifizieren

vielfältige Rechenübungen, experimentelle pH-Wertuntersuchungen

Bedeutung von Indikatoren erläutern

Indikatoren als Säuren und Basen; verschiedene Indikatoren und ihre Umschlagbereiche kennen; Bedeutung von Indikatoren z.B. bei quantitativen Neutralisationen kennen

Chromatographie

Säure-Base-Titrationen planen und experimentell durchführen

Säure-Base-Titrationen zur Konzentrations- , Stoffmengen- und Massebestimmung

Praktikum zur quantitativen Neutralisation planen, durchführen und auswerten

Puffersysteme und deren Bedeutung erklären

Bedeutung und Wirkungsweise eines Puffersystems (z.B. Acetat-Puffer, Kohlensäure-Puffer im Blut), Titrationskurven zu Puffersystemen erläutern

4. Naturstoffe (30Std.)

grundlegende Kenntnisse über Kohlenhydrate anwenden

Einteilung der Kohlenhydrate, Struktur, Chiralität, asymmetrisches Kohlenstoffatom, Enantiomere, optische Aktivität und funktionelle Gruppen

Wiederholung von Isomeriearten (Struktur-und Stellungsisomerie) aus dem Bildungsplan Chemie Klasse10

Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Monosacchariden angeben, beschreiben und erläutern

Vorkommen, Eigenschaften und Verwendung von Monosacchariden beschreiben (Fructose, Glucose), Strukturformeln in der Fischer-Projektion und in der Darstellung nach Haworth, Isomerie der Monosaccharide, Reduktion und Oxidation von Monosacchariden (Ringschluss), Nachweis von Fructose und Glucose (Seliwanow - Reaktion, GOD-Test, Tollens - Probe), Fructose als Ketose

EC: Assimilations- und Dissimilationsprozesse in der Natur, Kohlenstoffkreislauf

Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch)

Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Monosacchariden angeben, beschreiben und erläutern

Vorkommen, Eigenschaften, Bildung und Verwendung von Disacchariden beschreiben (Saccharose, Maltose, Cellobiose) Strukturformeln in der Fischer– Projektion und in der Darstellung nach Haworth, glykosidische Bindung, Isomerie

EC: Technische Herstellung von Saccharose

Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch)

Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften von Polysacchariden angeben, beschreiben und erläutern

Amylose und Amylopektin als Bestandteile von Stärke, Eigenschaften und Nachweis der Stärkekomponenten; Vorkommen, Eigenschaften, Nachweis und Verwendung von Cellulose

EC: biologisch wichtige Zucker (Ribose, Lactose), Glycokalyx, Antigene des Blutes

Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch)

Praktikum: Nachweis und Identifizierung von Kohlenhydraten

Grundlegende Kenntnisse über Peptide und Proteine kennen und anwenden

Einteilung von Aminosäuren, Struktur von Aminosäuren, funktionelle Gruppen der Aminosäuren; Säure-Base-Konzept der Aminosäuren, Primärstruktur eines Peptids aus vorgegebenen Aminosäuren darstellen, Kondensation-Bildung von Peptidbindungen; Hydrolyse von Peptiden Struktur von Proteinen (Primär-, Sekundär-, Tertiär- und Quartärstruktur); Eigenschaften der Proteine-Denaturierung; Nachweis von Proteinen (Xanthoproteinreaktion, Biuret- oder Ninhydrin- Reaktion)

Vorkommen und Bedeutung der DNA, Aufbau der DNA (Phosphorsäureester, Desoxyribose, Basenpaarung durch Wasserstoffbrücken)

EC: Biotechnologische Prozesse z.B. Insulinherstellung, Käseproduktion

Molekülbaukasten, Modelle, Visualisierungsprogramme

Praktikum: Nachweis von Aminosäuren

Modelle der DNA nutzen

Internetrecherche, Referate

Kenntnisse über Carbonsäuren aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen

Kenntnisse über Ester und Wasserstoffbrücken aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen

5. Aromaten (10Std.)

Kenntnisse über den Stoff Benzol erläutern und anwenden

Eigenschaften, Vorkommen und Verwendung von Benzol; mögliche Gesundheitsproblematik des Benzols; MAK (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) und TRK (Technische Richtkonzentration) an geeigneten Beispielen erläutern; Molekülstruktur des Benzols: delokalisiertes - Elektronensystem, Mesomerie, Grenzen von Bindungsmodellen angeben; Eigenschaften aus besonderer Molekülstruktur erklären; Klassifizierung von Aromaten: Hückel-Regel

Visualisierungsprogramme nutzen

Kenntnisse über cyclische Kohlenwasserstoffe aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen

weitere Aromaten kennen

Bedeutung, Eigenschaften Verwendung und Struktur weiterer Aromaten (Phenol, Toluol, Anilin, Benzaldehyd, Benzoesäure, Styrol, Phenylalanin); chemische Reaktionen der Aromaten: Salzbildung, Veresterung (z.B. mit Salicylsäure)

EC: elektrophile Substitution am Benzolring, Zweitsubstitution an Aromaten

Internetrecherche, Referate, auch als GFS denkbar

als GFS denkbar

6. Kunststoffe (23Std.)

Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Molekülstruktur erläutern

Bedeutung von Kunststoffen in Alltag und Technik (ev. geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung der Kunststoffe);

Untersuchung von Kunststoffen-Einteilung der Kunststoffe nach ihren Eigenschaften (Verhalten beim Erwärmen) in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere

Praktikum: Untersuchen von Kunststoffen (z.B. Haushaltsverpackungen)

Kunststoffsynthesen erläutern

Erläuterung der Begriffe Monomer und Polymer; Prinzip der Polymerisation: Teilschritte einer radikalischen Polymerisationsreaktion mit Strukturformeln und Reaktionsgleichungen erläutern können (Startreaktion, Kettenwachstum, Abbruchreaktion), Polykondensation und Polyaddition an geeigneten Beispielen erläutern und auf geeigneten Beispiele anwenden (Polyethen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyamid, Polyester, Polyurethan)

Erläuterung an geeigneten Beispielen, Reaktionsgleichungen mit Strukturformeln erarbeiten

Praktikum: Herstellung von Polymerisaten, Polykondensaten und Untersuchung auf deren Eigenschaften

Verarbeitung von Kunststoffen darstellen

Geeignete Verfahren zur Verarbeitung von Kunststoffen in Abhängigkeit ihrer Eigenschaften erläutern (z.B. Extrudieren, Spritzgießen, Spinnverfahren)

Referate möglich

Lösungsstrategien zur Verwertung von Kunststoffabfällen darstellen

Werkstoffrecycling, Rohstoffrecycling, energetische Verwertung und der damit verbundenen Umweltproblematik;

Aspekte der Nachhaltigkeit beim Einsatz von Kunststoffen zusammenstellen (PET- Flaschen, Kraftfahrzeugteile)

7. Elektrochemie (28Std.)

Donator-Akzeptor-Prinzip anwenden

Donator-Akzeptor-Prinzip auf Reaktionen mit Elektronenübergang anwenden; Erläuterung der Begriffe Oxidation, Reduktion, Vorgänge an den Elektroden mithilfe von Teilgleichungen beschreiben, Angabe von Redoxpaaren

vielfältiges Aufstellen von Reaktionsgleichungen

Nutzung der Kenntnisse über Redoxreaktionen aus dem Bildungsplan Chemie der Klasse 8

Oxidationszahlen anwenden

mithilfe von Oxidationszahlen Redoxreaktionen identifizieren

Standard-Wasserstoff-Halbzelle erläutern

Aufbau und Funktion der Standard-Wasserstoff- Halbzelle erläutern; Tabelle der Standardpotentiale zur Vorhersage von elektrochemischen Reaktionen anwenden

Galvanische Zellen beschreiben

Aufbau einer galvanischen Zelle beschreiben; wesentliche Prozesse bei galvanischen Zellen nennen und beschreiben; Zusammenhang zwischen Ionen-Konzentration und messbarer Potenzialdifferenz in galvanischen Zellen erläutern; die Elektrolyse als erzwungene Redoxreaktion erläutern und beschreiben; Akkumulatoren als Anwendungsbeispiele für galvanische Zellen kennen, Möglichkeiten zur elektrochemischen Speicherung von Energie beschreiben

Referate möglich

Praktikum: elektrochemische Experimente durchführen und auswerten

Wirtschaftliche Bedeutung von elektrochemischer Speicherung von Energie beschreiben

herkömmliche Stromquellen mit aktuellen und zukunftsweisenden Entwicklungen vergleichen (Brennstoffzelle)

Referate möglich; auch als GFS denkbar

Curriculum Chemie Kursstufe 2-stündig

Kompetenzen/ Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Naturstoffe (28Std.)

grundlegende Kenntnisse über Kohlenhydrate anwenden

Einteilung der Kohlenhydrate, Struktur, funktionelle Gruppen

Wiederholung von Isomeriearten, Bildungsplan Chemie Kl.10

Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Monosacchariden angeben, beschreiben und erläutern

Vorkommen, Eigenschaften und Verwendung von Monosacchariden beschreiben(Fructose,Glucose), Strukturformeln in der Fischer– Projektion und in der Darstellung nach Haworth, Nachweis von Fructose und Glucose (Seliwanow - Reaktion, GOD – Test,Tollens - Probe),

EC: Assimilations- und Dissimilationsprozesse in der Natur, Kohlenstoffkreislauf

Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch)

Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften und Darstellung von Disacchariden angeben, beschreiben und erläutern

Vorkommen, Eigenschaften, Bildung und Verwendung von Disacchariden beschreiben(Saccharose, Maltose)

Strukturformeln in verschiedenen Projektionen

EC: Technische Herstellung von Saccharose

Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch)

Vorkommen, Verwendung, Eigenschaften von Polysacchariden angeben, beschreiben und erläutern

Amylose und Amylopektin als Bestandteile von Stärke, Eigenschaften und Nachweis der Stärkekomponenten; Vorkommen, Eigenschaften, Nachweis und Verwendung von Cellulose; Bau von Stärke und Cellulose; glycosidische Verknüpfung

EC: biologisch wichtige Zucker (Ribose, Lactose)

Molekülbaukasten und Visualisierungsprogramme nutzen (z.B. ChemSketch)

Praktikum: Nachweis und Identifizierung von Kohlenhydraten

Grundlegende Kenntnisse über Peptide und Proteine kennen und anwenden

Grundlegende Kenntnisse über Nukleinsäuren kennen

Proteine und Aminosäuren an ihrer Struktur erkennen, Nachweis von Proteinen; besondere Strukturmerkmale und Eigenschaften

Vorkommen und Bedeutung der DNA, Aufbau der DNA(Phosphorsäureester, Desoxyribose, Basenpaarung durch Wasserstoffbrücken)

EC: Biotechnologische Prozesse z.B. Insulinherstellung, Käseproduktion

Molekülbaukasten, Modelle, Visualisierungsprogramme

Praktikum: Nachweis von Aminosäuren oder Proteinen

Modelle der DNA nutzen

Internetrecherche, Referate

Kenntnisse über Carbonsäuren aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen

Kenntnisse über Ester und Wasserstoffbrücken aus dem Bildungsplan Chemie Klasse 10 nutzen

Kunststoffe (12Std.)

Zusammenhang zwischen Eigenschaften und Molekülstruktur erläutern

Bedeutung von Kunststoffen in Alltag und Technik (ev. geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung der Kunststoffe);

Untersuchung von Kunststoffen - Einteilung der Kunststoffe nach ihren Eigenschaften (Verhalten beim Erwärmen) in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere

Praktikum: Untersuchen von Kunststoffen (z.B. Haushaltsverpackungen)

Kunststoffsynthesen erläutern

Erläuterung der Begriffe Monomer und Polymer; Prinzip der Polymerisation, Polykondensation und Polyaddition an geeigneten Beispielen erläutern und auf geeigneten Beispiele anwenden (Polyethen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyamid, Polyester, Polyurethan)

Erläuterung an geeigneten Beispielen, Reaktionsgleichungen mit Strukturformeln erarbeiten

Praktikum: Herstellung von Polymerisaten, Polykondensaten und Untersuchung auf deren Eigenschaften

Verarbeitung von Kunststoffen darstellen

Geeignete Verfahren zur Verarbeitung von Kunststoffen in Abhängigkeit ihrer Eigenschaften erläutern (z.B. Extrudieren, Spritzgießen, Spinnverfahren)

Referate möglich

Lösungsstrategien zur Verwertung von Kunststoffabfällen darstellen

Werkstoffrecycling, Rohstoffrecycling, energetische Verwertung und der damit verbundenen Umweltproblematik;

Aspekte der Nachhaltigkeit beim Einsatz von Kunststoffen zusammenstellen (PET- Flaschen, Kraftfahrzeugteile)

chemische Gleichgewichte (27Std.)

Einstellung des chemischen Gleichgewichts erklären

umkehrbare Reaktionen an geeigneten Beispielen beschreiben, z.B. Bildung und Zerlegung von Ammoniumchlorid, gebrannten Kalk löschen/ gelöschten Kalk brennen; Veresterung und Ester – Hydrolyse

Modellversuch zur Einstellung eines chemischen Gleichgewichts, Schülerübungen möglich

Wiederholung der Säure – Base - Reaktionen

Massenwirkungsgesetz anwenden

Massenwirkungsgesetz zur quantitativen Beschreibung von homogenen Gleichgewichtsreaktionen; Hin – und Rückreaktion; dynamisches Gleichgewicht

Rechenübungen, Bestimmung von Kc, Bestimmung von Konzentrationen im Gleichgewicht

Prinzip von Le Chatelier

anwenden

Beeinflussung von Gleichgewichten durch Änderung von Konzentration, Druck und Temperatur, Rolle des Katalysators für Gleichgewichte erläutern

experimentelle und theoretische Untersuchung geeigneter Gleichgewichte

Ammoniaksynthese kommentieren und erläutern

Leistungen von Haberund Bosch präsentieren, Faktoren, die die Gleichgewichtseinstellung beeinflussen, nennen; technische Probleme kommentieren; gesellschaftliche Bedeutung der Synthese erläutern

EC: weitere gesellschaftlich wichtige Synthesen

Internetrecherche, Schülervorträge, auch als GFS denkbar

Säure – Base – Gleichgewichte mithilfe der Theorie von

Brønstedbeschreiben

das Brønsted - Konzept erläutern;

Gleichgewichtslehre auf Säure – Base – Reaktionen mit Wasser anwenden; das Donator – Akzeptor – Prinzip anwenden

Praktikum: Säure – Base - Reaktionen

Gleichgewichtslehre auf wässrige Lösungen anwenden

Autoprotolyse des Wassers; Ampholyte;

EC: pKS- und pKB – Werte; Berechnung von pH – Werten

Elektrische Energie und Chemie (18Std.)

Reaktionsgleichungen für Redoxreaktionen formulieren und Oxidationszahlen anwenden

Erläuterung der Begriffe Oxidation, Reduktion; Angabe von Redoxpaaren;

mithilfe von Oxidationszahlen Redoxreaktionen identifizieren;

Vorgänge an den Elektroden mithilfe von Teilgleichungen beschreiben,

vielfältiges Aufstellen von Reaktionsgleichungen

Nutzung der Kenntnisse über Redoxreaktionen aus dem Bildungsplan Chemie der Klasse 8

Redoxreaktionen beschreiben

Aufbau einer galvanischen Zelle beschreiben; wesentliche Prozesse bei galvanischen Zellen nennen und beschreiben;

die Elektrolyse als erzwungene Redoxreaktion erläutern und beschreiben; Akkumulatoren und Brennstoffzelle als Anwendungsbeispiele für galvanische Zellen kennen, Möglichkeiten zur elektrochemischen Speicherung von Energie beschreiben

Referate möglich

Praktikum: elektrochemische Experimente durchführen und auswerten

Bedeutung der Brennstoffzelle für zukünftige Energiebereitstellung erklären

herkömmliche Stromquellen mit aktuellen und zukunftsweisenden Entwicklungen vergleichen(Brennstoffzelle)

Referate möglich; auch als GFS denkbar

Deutsch Kursstufe

Schnittmengencurriculum

Allgemeine Bemerkungen

Zur Lektüre

In den beiden oben genannten Jahrgangsstufen sind bis zum Abitur 2013 folgende Themen für den Unterricht verpflichtend:

  1. Liebeslyrik (durch die Epochen)
  2. H.v. Kleist: Michael Kohlhaas
  3. F. Kafka: Der Proceß
  4. Fr. Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame

Zu den Aufsatzarten

Zu den oben genannten Abiturthemen müssen die entsprechenden Aufsatzarten eingeübt werden:

  1. Gedichtvergleich (sprachliche und inhaltliche Analyse)
  2. Dramenanalyse (Einbettung, Dialoganalyse, Charakterisierung, sprachliche Analyse, gestaltende Interpretation)
  3. Interpretationsaufsatz eines Prosatextes (Einbettung, Charakterisierung, gestaltende Interpretation, sprachliche Analyse)
  4. Erörterungsaufsatz

Außerdem muss die Pflichtlektüre bezüglich gemeinsamer Themen (Bs.: Recht und Gerechtigkeit) vergleichen werden.

Wünschenswert ist die Behandlung eines Epochenüberblicks im Zusammenhang mit der Gedichtinterpretation.

Zum Schulprofil

  1. Zur Entlastung der umfangreichen Klassen 11 und 12 sind die entsprechenden Aufsatzarten bereits in Klasse 10 eingeübt worden.
  2. Die noch zur Verfügung stehende Zeit wird zur Vertiefung und Wiederholung des Stoffes genutzt. Wenn möglich ist auch nicht deutschsprachige Literatur heranzuziehen.
  3. Zur Förderung des Sprachbewusstseins ist die (teilweise) Behandlung von Kompetenz 4 wünschenswert.
Kompetenzen Inhalte Methoden Hinweise
Sprechen/praktische Rhetorik

Die Schülerinnen und Schüler wenden verschiedene Methoden des Informierens und der Gesprächsführung an.
Redebeiträge liefern und eine Rede gestalten
Verschiedene Vortrags- und Präsentationstechniken funktional einsetzen
Präsentationen angemessen beurteilen
Referate halten
Diskussionsteilnahme- und -führung üben
Informationen beschaffen,
Stichwortzettel,
Exzerpt,
Tabellen,
Grafiken auswerten,
freies Sprechen
Methoden der Erarbeitung eines Referats
Kurzreferat als Teilaufgabe eines Diskussion
Arbeit mit verschiedenen Medien (Tafel, Folienprojektor, PC, Laptop u. Beamer)
Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen unterschiedliche Formen schriftlicher Erörterung und berücksichtigen dabei den situativen Kontext
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage fiktionale und nicht fiktionale Texte zu analysieren und Stellung zu beziehen
Die Schülerinnen und Schüler können nach Schreibimpulsen Texte verfassen und dabei unterschiedliche Gestaltungsmittel einsetzen
Erfassen und Wiedergeben des Textinhalts
Erörterung von Sachfragen,
Erörterung von gegensätzlichen Standpunkten,
Methoden der Argumentation (Thesen, Argumente, Belege, Schlussfolgerung)
Entfaltung der Argumentations-struktur
Erörterungsaufsätze:
  1. Literarische Erörterung
  2. Freie Erörterung
  3. Erörterung anhand eine Textes
Funktionale Interpretation anfertigen (Bezug Inhalt-Form-Sprache herstellen können)
-stilistische und rhetorische Gestaltungsmittel, Stellungnahme zum Text, Interpretationsaufsatz
Interpretierende Umgestaltung von Textvorlagen, kreatives Schreiben, gestaltende Interpretation als Teil eines Interpretationsaufsatzes.
Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten
Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten, Erfassen und Anwenden von Strukturen,
Grafische Gestaltung von Texten, szenisches Spiel
PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint), im Ergänzungsbereich bei Bedarf Wiederholung einzelner Elemente von Rechtschreibung und Grammatik
PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint)
PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung)
Lesen/Umgang mit literarischen sowie nicht literarischen Texten und Medien

Die Schülerinnen und Schüler erwerben Lesekompetenz im Hinblick auf komplexere Texte
Die Schülerinnen und Schüler können die wesentlichen Merkmale literarischer und nicht literarischer Texte benennen und in ihrer Funktion beschreiben (Kennenlernen und Unterscheidung literarischer Gattungen)
Die Schülerinnen und Schüler können die Texte unter Einbeziehung von Fachausdrücken interpretieren und das Werk im Hinblick auf Autor und Entstehungszeit beurteilen
Die Schülerinnen und Schüler sollen Medien kritische nutzen und anwenden können, insbes. die informationstechnischen Medien
Texte lesen und vortragen
Texte in ihrer spezifischen Aussage erfassen können
Behandlung von Lektüren aus verschiedenen Epochen
(exemplarische Einzellektüre, thematischer Vergleich von Werken verschiedener Epochen, gattungsorientierter Längsschnitt, Vergleiche mit den Pflichtlektüren)
Texte aus der Rezeptionsgeschichte und epochenspezifische Ausdrucksmittel
Kennenlernen unterschiedlicher Medien und deren selbstständiger Gebrauch,
Vgl. mit Verfilmungen
Lesetechniken vermitteln
Erarbeitung von Texten in Gruppenarbeit,
Darstellung von Ergebnissen in Referat und Präsentation,
szenisches Spiel
- Einbeziehung von Bibliothek, Internet und Film
- Besuch von Theateraufführungen
- Textformen in Gruppenarbeit
PC-Einsatz und fächerverbindender Unterricht (Geschichte, Ethik, Religion) empfehlenswert
Fächerverbindender Unterricht insbesondere mit Musik, Bildender Kunst, Geschichte und Gemeinschaftskunde
Fächerverbindender Unterricht insbesondere mit Musik, Bildender Kunst, Geschichte und Gemeinschaftskunde
Sprachbewusstsein entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler sollen Standardsprache, Fach- und gruppenspezifische Sprachen unterscheiden und in ihrer Funktion erläutern können.
Wesen und Ursprung der Sprache
Entstehung der deutschen Sprache
Entwickeln von Sprachbewusstsein durch Sprachkritik
Ästhetische Möglichkeiten von Sprache
Besonderheiten gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und situationsgerecht einsetzen
Fach- und gruppenspezifische Elemente erkennen und benennen können
Wesentliche Faktoren, die zur Herausbildung der deutschen Sprache geführt haben, erfassen. Die Mundarten als natürliche Fortentwicklungen des Mittelhochdeutschen verstehen lernen.
Sprachkritik innerhalb literarischer Werke
Sprachkritik anhand von Sachtexten
Künstlerische Gestaltung in verschiedenen Epochen
Textarbeit, Interview, Umfrage
Strukturen von Sachtexten erfassen
Erfassen von Sein und Schein in den Dürrenmattschen Dialogen
Politische Reden
Vergleich verschiedener Fassungen von Werken
regionalgeschichtlicher Bezug sinnvoll
Kennzeichnen von Fachsprachen
Geschichtlichen Hintergrund heranziehen
Film, Tonaufnahmen

Englisch Kursstufe

Curriculum Englisch

Kompetenzen / Bildungsziele

Inhalte / Themenvorschläge

Methoden / Medien

Hinweise

1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

• allen Alltagsgesprächen folgen und Hauptaussagen sowie Detailinformationen verstehen, sofern in Standardsprache gesprochen wird;

• bei einigermaßen vertrauter Thematik längeren Redebeiträgen und komplexer Argumentation folgen, sofern diese – auch durch explizite Signale – klar strukturiert sind und Standardsprache gesprochen wird;

• Tonaufnahmen, Tondokumenten, Rundfunk- und TV-Sendungen die Hauptinformationen entnehmen, sofern das Sprechtempo nicht zu hoch und die Artikulation deutlich ist, und dabei auch – bedingt – Standpunkte und Einstellungen der Sprechenden erfassen;

• Spiel- und Dokumentarfilmen wesentliche Aussagen entnehmen beziehungsweise die wesentlichen Elemente der Handlungsentwicklung (plot) verstehen.

BBC English/General American

Nachrichten, Reportagen,

Interviews

Tonträger, Filme

→ Klasse 10

Sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

• sich im Alltag ohne thematische Einschränkung aktiv und angemessen an Gesprächen beteiligen;

• sich in Gesprächen flüssig äußern und

• eigene Erfahrungen, auch mit Lektüre, darstellen;

• eigene Standpunkte argumentativ vertreten und Vor- und Nachteile einer Problemlösung darstellen;

• innerhalb und außerhalb der Schule an Diskussionen teilnehmen, auch wenn in der lebhaften Debatte mit Muttersprachlern die Kommunikationsleistung eventuell eingeschränkt sein kann;

• Gespräche steuern beziehungsweise in eine gewünschte Richtung lenken;

• detailliert und flüssig über eigene Erlebnisse und Erfahrungen berichten und Ideen, Pläne oder Aktivitäten erläutern oder begründen;

• ohne große Vorbereitung Unterrichtsinhalte sprachlich sicher wiedergeben;

• eine vorbereitete Präsentation inhaltlich korrekt und strukturiert darstellen und kommentieren, sodass das Publikum problemlos folgen kann;

• sich in Bewerbungsgesprächen präsentieren und behaupten.

klare, detaillierte Beschreibungen beziehungsweise Darstellungen von Sachverhalten und deren Abstützung durch untergeordnete Punkte und relevante Beispiele

strukturierte Wiedergabe der Handlung eines Films oder des Inhalts literarischer Texte

eigene Bewertung und Begründung

Debates

fish bowl

Präsentationen

role play

→ GFS

Leseverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

• persönliche Mitteilungen jeder Art verstehen;

• selbstständig lesen, Lesestil und -tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen und dabei gegebenenfalls Nachschlagewerke benutzen;

• längere und komplexe Texte sowohl global verstehen als auch rasch auf Einzelinformationen hin durchsuchen;

• rasch den Inhalt und die Wichtigkeit von Informationen in verschiedenen Textsorten erfassen und entscheiden, ob sich ein genaueres Lesen lohnt;

• selbstständig die Struktur verschiedener nichtfiktionaler und fiktionaler Textsorten erkennen.

Arbeit mit einsprachigen Wörterbüchern

Skimming and scanning (extensive reading)

Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler können

• Texte paraphrasieren und umschreiben;

• nicht nur sprachlich korrekte, sondern stilistisch anspruchsvollere Texte verfassen, indem sie für die Schriftsprache typische syntaktische Mittel benutzen sowie sich eines differenzierteren Wortschatzes bedienen;

• die zur Erzielung von Textkohärenz notwendigen Mittel beim Schreiben auch längerer Texte bewusst einsetzen;sowie unterschiedliche Schreibintentionen verwirklichen unter Berücksichtigung des Adressatenbezugs

• visuell codierte Informationen versprachlichen;

• literarische Texte unter expliziter Berücksichtigung des Verhältnisses von Inhalt und Form interpretieren;

• durch entsprechende Aufgabenstellung angeleitet kreativ mit Texten umgehen und selbstständig Texte verfassen unter Beachtung textspezifischer Konventionen.

Hypotaxe, Partizipial- und Gerundialkonstruktionen

linking words, connectors

Bild, Grafik, Karikatur, Tabelle auswerten

und bewerten

Interpretation

creative writing; formal / informal letter, speech, editorial, etc.

→ Klasse 10

→ Deutsch

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

• in zweisprachigen Situationen mündlich vermitteln;

• deutsche und englische Texte, auch unter Nutzung von Hilfsmitteln, schriftlich zusammenfassend übertragen;

• Teile authentischer Texte unter Berücksichtigung von Sinn und Aussageabsicht des Textes angemessen ins Deutsche übertragen bzw. übersetzen und dabei auf stilistische Angemessenheit von Satzbau und Wortgebrauch achten.

Mediating:

Translating

Interpreting

Transforming

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

• die phonetischen und intonatorischen Elemente des BBC English/General American in der Kommunikation weitgehend sicher verwenden und haben eine klare, natürliche Aussprache erworben;

• einige markante regionale/soziale Varietäten voneinander unterscheiden und verstehen;

• die korrekte Aussprache ihnen unbekannter Wörter unter Verwendung der internationalen Lautschrift in Lexika erschließen;

• einen anspruchsvolleren Text mit weitgehend bekanntem Sprachmaterial flüssig phonetisch und intonatorisch angemessen vorlesen.

BBC English/General American

internationale Lautschrift

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen

• über angemessene sprachliche Mittel, um in Gesprächssituationen die sozialen Normen und Konventionen erfüllen zu können;

• über einen angemessenen Wortschatz und idiomatische Wendungen, um sich über die meisten Themen des Alltags und aktuelle Themen äußern zu können, ohne den Eindruck zu erwecken, sich einschränken zu müssen;

• über hinreichend sprachliche Mittel, um Wiederholungen zu vermeiden, Formulierungen zu variieren und zu umschreiben;

• über einen Funktionswortschatz, der es ihnen ermöglicht, literarische und nichtliterarische Texte angemessen zu beschreiben und zu interpretieren;

• über Mittel und Methoden zur Textstrukturierung und Schaffung von Textkohärenz;

• im Rahmen des bekannten Wortschatzes über Sicherheit in der Rechtschreibung (BBC English/ General American) und kennen grundlegende Regeln der Zeichensetzung.

• über einen angemessenen Wortschatz, um sich in ihren Interessensgebieten und in den unter 4. „Kulturelle Kompetenzen“ genannten Bereichen äußern zu können.

s.o.

debating

presentations

Grammatische Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler können

• in einer Vielzahl von Situationen trotz geringer muttersprachlicher Interferenzen ein hohes Maß an grammatischer Korrektheit beibehalten;

• grundlegende Gesetzmäßigkeiten der englischen Sprache und ihres Gebrauchs erkennen;

• sich vorwiegend sicher häufig verwendeter, auch komplexerer syntaktischer Strukturen bedienen, die auch besonders im schriftsprachlichen Englisch verwendet werden;

• Unterschiede zwischen Registern erkennen und diese angemessen verwenden.

s.o.

→ Wdh. SEK I

3. Umgang mit Texten

Die Schülerinnen und Schüler können

• aus verschiedenen Quellen (auch modernen Medien) Informationen und Argumente entnehmen und sie strukturiert schriftlich und mündlich zusammenfassen;

• ein breites Spektrum von Sachtexten, fiktionalen Texten und visuell kodierten Texten jeweils zusammenfassen und dabei die Hauptthemen und unterschiedlichen Standpunkte darstellen und kommentieren;

• unterschiedliche Darstellungsweisen eines Themas vergleichen;

• literarische Texte vor ihrem soziokulturellen Hintergrund verstehen;

• Autorenintentionen und Wirkabsichten von Texten erkennen, am Text belegen und Stellung dazu nehmen;

• die für Textsorten konstitutiven Merkmale erkennen und bei der eigenen Textproduktion zum Teil mit berücksichtigen;

• sprachliche Stilmittel, besonders in der Dichtung, erkennen und ihre Funktion beschreiben;

• die Wechselbeziehung zwischen Form und Inhalt im besonderen Einzelfall beschreiben;

• Merkmale des Mediums Film erläutern und einen Spielfilm mit angemessenen Fachbegriffen analysieren;

• längere Texte (Roman, Drama) selbstständig lesen; den Appellcharakter von Texten in kreative Textproduktion umsetzen;

• existenziell bedeutsame Themen/Situationen in Bezug zu sich selbst setzen;

• kürzere literarische Texte, besonders Gedichte, Sinn gebend vortragen und Szenen gestalten.

s.o.

Bild, Cartoon, Film

Film, literarischer Text

Textsortenmerkmale

Stilmittel

Filmanalyse

Role plays

acing out

→ vgl. 4.

→ Literatur-empfehlungen der Fachschaft

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler kennen

• zentrale Elemente des nationalen Selbstverständnisses Großbritanniens und der USA

• wichtige Erscheinungen des zeitgenössischen öffentlichen Lebens und der politischen Kultur Großbritanniens und der USA;

• die jeweilige Bedeutung der Beziehung zwischen Deutschland und den USA beziehungsweise Großbritannien

• die derzeitigen Lebens- und politischen Verhältnisse in den USA und Großbritannien auch in ihrer historischen Bedingtheit

• Chancen und Probleme sozialen Wandels vor dem Hintergrund der Globalisierung;

• ausgewählte Aspekte eines weiteren, über die USA und Großbritannien hinausgehenden Teils der englischsprachigen Welt;

• mindestens zwei umfangreichere Werke der englischsprachigen Literatur und Beispiele verschiedener literarischer Gattungen sowie sonstiger künstlerischer Produktionen der englischsprachigen Welt.

• die Bedeutung des Englischen als Lingua franca und die Probleme des sogenannten Sprachimperialismus.

multiculturalism, Britain and Europe, the global role of the US, American Dream;

Political system (parties, majority vote, etc.)

immigration, British Empire, Commonwealth;

globalisation

area studies (e.g. Australia, Canada, etc.)

Novel

Drama

English as world language;

Authentisches Material

Lektüre

Internet

Interkultureller Arbeitsbereich

Die Schülerinnen und Schüler können

• komplexe Alltagssituationen im englischsprachigen Ausland angemessen bewältigen;

• im In- und Ausland auf Englisch sprachlich vermitteln;

• ihre eigenen Lebenserfahrungen mit denen ihrer Altersgenossen in englischsprachigen Ländern austauschen, diskutieren und problematisieren;

• Verhältnisse in Deutschland und anderen europäischen Ländern miteinander vergleichen und persönlich dazu einen Standpunkt beziehen;

• Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Wertsystemen erkennen;

• Klischees und Vorurteile, Stereotype und Autostereotype erkennen und ihr eigenes kulturspezifisches Wertesystem im Vergleich mit anderen relativieren;

• die Reflexion und/oder Brechung gesellschaftlicher Wirklichkeit in englischsprachiger Literatur erkennen und exemplarisch beschreiben;

• an ausgewählten Werken der englischsprachigen Literatur Grundsituationen menschlichen Daseins und unterschiedliche Lebensentwürfe nachvollziehen.

role plays

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken / Sprachlernkompetenz

Zum selbstständigen Umgang mit der Fremdsprache verfügen die Schülerinnen und Schüler über ein umfangreiches Inventar an Lern- und Arbeitstechniken und Verfahrensweisen.

Sie können

• je nach Bedarf Strategien des orientierenden, kursorischen, selektiven, detailorientierten Hör- und besonders Leseverstehens einsetzen;

• für das fremdsprachliche Leseverstehen Erschließungs-, Markierungs- und Strukturierungstechniken anwenden;

• selbstständig neuen Wortschatz erschließen ;

• beim Wortschatzlernen verschiedene Memorierungstechniken und Vernetzungstechniken anwenden;

• mit ein- und zweisprachigen Wörterbüchern sicher umgehen;

• in den Bereichen Grammatik und Wortschatz Hilfsmittel, auch moderne Technologien, sachgerecht nutzen;

• Referate selbstständig planen, organisieren und möglichst frei halten;

• anspruchsvollere Visualisierungstechniken zur Themenerarbeitung einsetzen;

• Informationen in grafischer Form darstellen;

• Fehlervermeidungsstrategien gezielt einsetzen;

• Konzeptionen für eigenständige Lernleistungen erarbeiten;

• Grundprinzipien der Rhetorik in ein Redekonzept einbauen;

• das Sprachenportfolio routiniert handhaben und es ebenso zur Optimierung der eigenen Lernkompetenz nutzen wie Rückmeldungen von Mitschülerinnen und Mitschülern.

• in verschiedenen Formen der Gruppenarbeit ihre sozialen Kompetenz ausbauen.

Wortbildungslehre, intelligent guessing, Vernetzung der gelernten Sprachen

Moderationstechnik

Versch. Formen der

Gruppenarbeit

Medienkompetenz und Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler können

• traditionelle Medien und moderne Technologien zur gezielten fremdsprachlichen Recherche,Kommunikation und kritischen Informationsentnahme nutzen sowie für Präsentationen von Sachverhalten im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete in der Fremdsprache gezielt einsetzen;

• mit digitalen Texten arbeiten.

Erdkunde Kursstufe

Schnittmengencurriculum Neigungsfach Geographie (4-stündig)

Die Schnittmenge für G8 und G9 richtet sich nach den Vorgaben des Bildungslehrplans und dem Schwerpunktthemenerlass für das Abitur 2012.

Bildungsplan Inhalte Methoden
Reliefsphäre
Grundlegende endogene Prozesse
Plattentektonik Schalenbau der Erde, Theorie der Kontinentalverschiebung Internetrecherche
Gebirgsbildung Kollision von Platten und Prozesse der Hebung, Sea Floor Spreading, divergierende und konvergierende Platten, Transformstörungen, Wilson-Zyklus
Grabenbildung Kontinentale Gräben und Bruchschollen-tektonik, Verwerfungen Erstellen von Profilen
Materialtransport von Gesteinsschmelzen Plutonismus und Vulkanismus
Gesteinskreislauf Gesteinsarten und ihre Entstehung Klassifizierung von Gesteinen Bestimmungsübungen
Grundlegende exogene Prozesse
Verwitterungsformen Physikalische und chemische Verwitterung Experimente
Fluviatile Prozesse Talformen Schlingen- und Mäanderbildung, Flussdelta Längsprofile erstellen
Endogene Bildung von Lagerstätten Primäre Lagerstätten, Erzlagerstätten Hydrothermale Lagerstätten Auswertung von Karten
Exogene Bildung von Lagerstätten Sekundäre Lagerstätten Kohlelagerstätten, Salzlagerstätten, Erdöl- und Erdgaslagerstätten Gruppenpräsentationen
Küstenlandschaften in Europa
Gestaltung der Küste Gezeiten, Brandung, Meeresspiegel Experimente
Litorale Serie Flachküste, Steilküste, Abrasion Erstellen von Profilen
Küstenlandschaften Ausgleichsküste, Fjord, Schären, Bodden, Nehrungsküste, Watt, Ästuar, Delta, Canale, Rias Atlasarbeit
Küstenklassifikationen Effektive und genetische Klassifikationen Atlasarbeit
Hydrosphäre
Wasserkreislauf als grundlegender Prozess Faktoren und Zusammenhänge
Meerwasser und Ozeane Thermohaline Konvektion
Meeresströmungen Bedeutung für die Stoff- und Energieverteilung in den Ozeanen und für die Ausbreitung von Organismen Kohlenstoffkreislauf, Ozean als CO2-Senke Raumbeispiele (Golfstrom, Humboldtstrom) Internetrecherche
Ressource Süßwasser
Vorkommen, Verteilung, Nutzung Wasserüberschuss- und Wasserdefizitgebiete Verschwendung von Wasser Befragung
Konflikte um Süßwasser und Lösungsansätze Zwischenstaatliche Konflikte Spar- und Optimierungsansätze Recherche
Wasserbauliche Großprojekte Staudammprojekte Fallbeispiele präsentieren
Atmosphäre
Strahlungsenergieumsatz Horizontale, vertikale und zeitliche Struktur des bodennahen Temperaturfeldes im Nahraum Modelle, Experimente
Thermisch bedingte Zirkulation Temperaturbedingte Luftdruckunterschiede, lokale Windsysteme Experimente
Globale atmosphärische Zirkulation Tropische Zirkulation, Monsun Außertropische Zirkulation, Jetstreams Polarfronten, Zyklonen Analysieren aktueller Wetterlagen, Auswertung von Satellitenbildern
El Nino-Southern Oscillation Phänomen, Zyklus, Fernwirkungen Internet-Recherche
Klimazonierung der Erde Klimaklassifikationen Interpretation von Klimadiagrammen
Stadtklima
Indikatoren Temperaturunterschiede, Windverhältnisse
Ursachen Aktivitäten im Bereich von Wohnen, Arbeiten und Verkehr, Art der Bebauung Feldforschung vor Ort
Wirkungszusammenhänge zwischen Stadtlandschaft und Peplosphäre Wärmeinsel, Versiegelungsgrad, Oberflächenbedeckung Interpretation von Thermalscanneraufnahmen
Pedosphäre
System Boden Wasser-, Luft-, Wärme- und Nährstoffhaushalt von Böden, Bodenfruchtbarkeit Untersuchung vor Ort
Ausbildung von Bodenhorizonten Bodenbildende Prozesse in variabler Abhängigkeit von Bodenbildungsfaktoren Bodenprofilaufnahme
Veränderung von Bodeneigenschaften Verdichtung, Versiegelung, Versauerung, Kontaminationen, Versalzung Experimente
Bodenabtragung und Schutzmaßnahmen Folgen, erosionsmindernde Maßnahmen, nachhaltige Bewirtschaftungsformen Erstellen eines Wirkungsgefüges
Wirtschaftsstrukturen und -prozesse
Konventionelle und moderne Produktionskonzepte in der Industrie Produktionskonzepte, Flexibilisierung, Logistik, Marketing, Konsum, Entsorgung, Verbleib Analyse von Konzepten, z. B. Produktlinienanalysen, Lebenswegbilanzen, Stoffströme, Kreislaufwirtschaft, Öko-Audits, Materialinput pro Serviceeinheit (MIPS), Arbeitsplatzbilanzen Betriebserkundung Daten erheben, darstellen und auswerten Mediengebundene Präsentation
Unternehmerische Standortwahl Motive der Standortwahl, Standortfaktoren, Analyse und Bewertung eines Standortes Planspiel
Entwicklungszyklen der Wirtschaft Produktlebenszyklus, Modell der langen Wellen
Landwirtschaftliche Produktion in Deutschland Erkundung eines landwirtschaftlichen Betriebs
Rahmenbedingungen Agrarpolitik der EU, Weltmarkt
Strukturprobleme in der Landwirtschaft Produktionssteigerung Veränderungen in der Betriebsstruktur
Tertiärisierung der Wirtschaft Entwicklung, Ausmaß, Folgen Modellbildung
Struktur, Natur und Wirtschaftspotenzial ausgewählter Regionen Gunstfaktoren, Entwicklungsfaktoren Regionale Disparitäten, Erklärungsansätze Wachstumsregionen, Entwicklungszonen Arbeitsteilige Raumanalyse Raumvergleich
Weltweite Disparitäten
Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes Indikatoren des Entwicklungsstandes Szenariotechnik
Entwicklungsprozesse Kernprobleme der Entwicklungsländer Fallbeispiele
Rolle der Länder im Globalisierungsprozess Chancen, Risiken der Globalisierung, Direktinvestitionen Präsentation eines Global Players
Strategien für eine ausgleichsorientierte Entwicklung Möglichkeiten von Entwicklungshilfe Internetrecherche
Ausgewählte globale Problemfelder
Verstädterung Ausmaß, Ursachen und Folgen Fallbeispiele
Ursache-Wirkungszusammenhänge eines globalen Problemfeldes Wirtschaftliche, gesellschaftliche und räumliche Faktoren Wirkungsgefüge erstellen
Prinzip der Nachhaltigkeit Handlungsansätze Szenariotechnik

Curriculum Neigungsfach Geographie (4-stündig)

Dieses Curriculum gilt ab Abitur 2013.

Bildungsplan Inhalte Methoden
Reliefsphäre
Grundlegende endogene Prozesse
Plattentektonik Schalenbau der Erde, Theorie der Kontinentalverschiebung Internetrecherche
Gebirgsbildung Kollision von Platten und Prozesse der Hebung, Sea Floor Spreading, divergierende und konvergierende Platten, Transformstörungen, Wilson-Zyklus
Grabenbildung Kontinentale Gräben und Bruchschollen-tektonik, Verwerfungen Erstellen von Profilen
Materialtransport von Gesteinsschmelzen Plutonismus und Vulkanismus
Gesteinskreislauf Gesteinsarten und ihre Entstehung Klassifizierung von Gesteinen Bestimmungsübungen
Grundlegende exogene Prozesse
Verwitterungsformen Physikalische und chemische Verwitterung Experimente
Fluviatile Prozesse Talformen Schlingen- und Mäanderbildung, Flussdelta Längsprofile erstellen
Endogene Bildung von Lagerstätten Primäre Lagerstätten, Erzlagerstätten Hydrothermale Lagerstätten Auswertung von Karten
Exogene Bildung von Lagerstätten Sekundäre Lagerstätten Kohlelagerstätten, Salzlagerstätten, Erdöl- und Erdgaslagerstätten Gruppenpräsentationen
Küstenlandschaften in Europa
Gestaltung der Küste Gezeiten, Brandung, Meeresspiegel Experimente
Litorale Serie Flachküste, Steilküste, Abrasion Erstellen von Profilen
Küstenlandschaften Ausgleichsküste, Fjord, Schären, Bodden, Nehrungsküste, Watt, Ästuar, Delta, Canale, Rias Atlasarbeit
Küstenklassifikationen Effektive und genetische Klassifikationen Atlasarbeit
Hydrosphäre
Wasserkreislauf als grundlegender Prozess Faktoren und Zusammenhänge
Meerwasser und Ozeane Thermohaline Konvektion
Meeresströmungen Bedeutung für die Stoff- und Energieverteilung in den Ozeanen und für die Ausbreitung von Organismen Kohlenstoffkreislauf, Ozean als CO2-Senke Raumbeispiele (Golfstrom, Humboldtstrom) Internetrecherche
Ressource Süßwasser
Vorkommen, Verteilung, Nutzung Wasserüberschuss- und Wasserdefizitgebiete Verschwendung von Wasser Befragung
Konflikte um Süßwasser und Lösungsansätze Zwischenstaatliche Konflikte Spar- und Optimierungsansätze Recherche
Wasserbauliche Großprojekte Staudammprojekte Fallbeispiele präsentieren
Atmosphäre
Strahlungsenergieumsatz Horizontale, vertikale und zeitliche Struktur des bodennahen Temperaturfeldes im Nahraum Modelle, Experimente
Thermisch bedingte Zirkulation Temperaturbedingte Luftdruckunterschiede, lokale Windsysteme Experimente
Globale atmosphärische Zirkulation Tropische Zirkulation, Monsun Außertropische Zirkulation, Jetstreams Polarfronten, Zyklonen Analysieren aktueller Wetterlagen, Auswertung von Satellitenbildern
El Nino-Southern Oscillation Phänomen, Zyklus, Fernwirkungen Internet-Recherche
Klimazonierung der Erde Klimaklassifikationen Interpretation von Klimadiagrammen
Stadtklima
Indikatoren Temperaturunterschiede, Windverhältnisse
Ursachen Aktivitäten im Bereich von Wohnen, Arbeiten und Verkehr, Art der Bebauung Feldforschung vor Ort
Wirkungszusammenhänge zwischen Stadtlandschaft und Peplosphäre Wärmeinsel, Versiegelungsgrad, Oberflächenbedeckung Interpretation von Thermalscanneraufnahmen
Pedosphäre
System Boden Wasser-, Luft-, Wärme- und Nährstoffhaushalt von Böden, Bodenfruchtbarkeit Untersuchung vor Ort
Ausbildung von Bodenhorizonten Bodenbildende Prozesse in variabler Abhängigkeit von Bodenbildungsfaktoren Bodenprofilaufnahme
Veränderung von Bodeneigenschaften Verdichtung, Versiegelung, Versauerung, Kontaminationen, Versalzung Experimente
Bodenabtragung und Schutzmaßnahmen Folgen, erosionsmindernde Maßnahmen, nachhaltige Bewirtschaftungsformen Erstellen eines Wirkungsgefüges
Wirtschaftsstrukturen und -prozesse
Konventionelle und moderne Produktionskonzepte in der Industrie Produktionskonzepte, Flexibilisierung, Logistik, Marketing, Konsum, Entsorgung, Verbleib Analyse von Konzepten, z. B. Produktlinienanalysen, Lebenswegbilanzen, Stoffströme, Kreislaufwirtschaft, Öko-Audits, Materialinput pro Serviceeinheit (MIPS), Arbeitsplatzbilanzen Betriebserkundung Daten erheben, darstellen und auswerten Mediengebundene Präsentation
Unternehmerische Standortwahl Motive der Standortwahl, Standortfaktoren, Analyse und Bewertung eines Standortes Planspiel
Entwicklungszyklen der Wirtschaft Produktlebenszyklus, Modell der langen Wellen
Landwirtschaftliche Produktion in Deutschland Erkundung eines landwirtschaftlichen Betriebs
Rahmenbedingungen Agrarpolitik der EU, Weltmarkt
Strukturprobleme in der Landwirtschaft Produktionssteigerung Veränderungen in der Betriebsstruktur
Tertiärisierung der Wirtschaft Entwicklung, Ausmaß, Folgen Modellbildung
Struktur, Natur und Wirtschaftspotenzial ausgewählter Regionen Gunstfaktoren, Entwicklungsfaktoren Regionale Disparitäten, Erklärungsansätze Wachstumsregionen, Entwicklungszonen Arbeitsteilige Raumanalyse Raumvergleich
Weltweite Disparitäten
Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes Indikatoren des Entwicklungsstandes Szenariotechnik
Entwicklungsprozesse Kernprobleme der Entwicklungsländer Fallbeispiele
Rolle der Länder im Globalisierungsprozess Chancen, Risiken der Globalisierung, Direktinvestitionen Präsentation eines Global Players
Strategien für eine ausgleichsorientierte Entwicklung Möglichkeiten von Entwicklungshilfe Internetrecherche
Ausgewählte globale Problemfelder
Verstädterung Ausmaß, Ursachen und Folgen Fallbeispiele
Ursache-Wirkungszusammenhänge eines globalen Problemfeldes Wirtschaftliche, gesellschaftliche und räumliche Faktoren Wirkungsgefüge erstellen
Prinzip der Nachhaltigkeit Handlungsansätze Szenariotechnik

Evangelische Religion Kursstufe

Schnittmengencurriculum Evangelische Religion

Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.

Der Evangelische Religionunterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Die betroffene Lerngruppe Evangelische Religionslehre, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 11 (G9) und Klasse 10 (G8) zusammensetzt, wird bereits seit dem Schuljahr 2008/09 (Klasse 10/G9 und Klasse 9/G8) in dieser Zusammensetzung unterrichtet.

Grundlage des Unterrichtes war und ist für diese Lerngruppe das Schulcurriculum des Peutinger-Gymnasiums für das Fach Evangelische Religionslehre. D. h., die Schülerinnen und Schüler beider Züge werden zu Beginn der Kursstufe denselben Wissensstand haben.

Ein besonderes Schnittmengencurriculum erübrigt sich daher.

Für die Kursstufe werden jährlich zwei Schwerpunktthemen verpflichtend festgelegt, zwei weitere Themen müssen – je nach Interessenlage der Schülerinnen und Schüler – zusätzlich behandelt werden.

Die Inhalte der Schwerpunktthemen sind im Bildungsplan der Kursstufe vom 23.8.2001 formuliert.

Kompetenzen/ Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden

DIMENSION: MENSCH

Schülerinnen und Schüler

  • können unterschiedliche Menschenbilder darstellen,vergleichen und beurteilen;
  • können Grundzüge des christlichen Menschenbildes und sie begründende biblische Texte aufeinander beziehen.
  • können biblische Texte sachgemäß auslegen und auf konkrete Problemstellungen beziehen;
  • können Möglichkeiten und Grenzen verantwortlichen Handelns abwägen.
  • können religiöse und weltanschauliche Standpunkte in ihrem historischen Kontext sachgerecht darstellen;
  • Menschenbilder im Alltag der Schülerinnen und Schüler
  • Themen biblischer Anthropologie:
  • Geschöpf Gottes und Teil der Schöpfung
  • Ebenbild Gottes und Herrscher
  • Sünder und Gerechtfertigter
  • Auseinandersetzung mit einem Menschenbild aus der Philosophie
  • 2 Wahlmodule:

Konkurrierende Menschenbilder

Mann und Frau

Freiheit

Gewissen

Menschenbild einer nicht-christlichen Religion

Menschenwürde- Menschenrechte

Aktuelles Problemfeld

  • Wahrnehmung und Beschreibung religiös bedeutsamer Phänomene
  • Verstehen und Deuten religiös bedeutsamer Sprache und Zeugnisse
  • Begründetes Urteilen in religiösen und ethischen Fragen
  • Argumentierende Teilnahme am religiösen Dialog
  • Reflektierte Verwendung religiös bedeutsamer Ausdrucks- und Gestaltungsformen

DIMENSION: JESUS CHRISTUS

Schülerinnen und Schüler

  • können Grundzüge der Botschaft Jesu in ihrem historischen und systematischen Zusammenhang erläutern;
  • kennen ausgewählte Texte der Botschaft Jesu vom Reich Gottes und können daraus Konsequenzen für das Selbst- und Weltverständnis ableiten.
  • können biblische Texte sachgemäß auslegen und auf konkrete Problemstellungen beziehen;
  • Rekonstruktion von Wissen, Bewusstmachen von Widerständen und Interessen
  • Botschaft und Wirken Jesu
  • Reich-Gottes-Botschaft
  • Doppelgebot der Liebe
  • Wunder Jesu
  • Leiden, Sterben und Auferstehung
  • Glaube an den Auferstandenen
  • 2 Wahlmodule

Jesus in seiner Zeit

Bergpredigt

Nachfolge

Hoheitstitel

christologische Klärungsprozesse

Glaube an die Gegenwart Christi

Rezeption der Gestalt Jesu

Rezeption Jesu Christi in der Ökumene

Jesus im Kontext einer nicht-christlichen Religion

  • Wahrnehmung und Beschreibung religiös bedeutsamer Phänomene
  • Verstehen und Deuten religiös bedeutsamer Sprache und Zeugnisse
  • Begründetes Urteilen in religiösen und ethischen Fragen
  • Argumentierende Teilnahme am religiösen Dialog
  • Reflektierte Verwendung religiös bedeutsamer Ausdrucks- und Gestaltungsformen

Französisch Kursstufe

Schnittmengencurriculum

Allgemeine Bemerkungen:

1. Lektüre:

In den beiden Jahrgängen 11/12 sind bis zum Abitur 2013 folgende Themen für den Unterricht verpflichtend:

  1. E. E. Schmitt: Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran
  2. A. Nothomb: Antéchrista

2. Schulprofil

Zur Förderung der Sprachkompetenzen wird dem Hör- und Leseverstehen eine große Bedeutung beigemessen. Ebenso sollte das freie, mitteilungsbezogene Sprechen und Schreiben gefördert werden.

Kompetenzen / Bildungsziele Inhalte / Themenvorschläge Methoden / Medien Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Alltagsgesprächen folgen und sie auch im Detail verstehen sofern Standardsprache gesprochen wird

  • Auch längeren Redebeiträgen und Äußerungen folgen, sofern ihnen die Thematik weitgehend bekannt ist.

  • die Hauptpunkte von inhaltlich und sprachlich komplexeren Redebeiträgen verstehen, sofern der Test - durch explizite Signale – klar strukturiert ist und francais standard gesprochen wird

  • aus Tondokumenten und Rundfunksendungen über aktuelle Ereignisse und allgemein verständliche Themen die Hauptinformation entnehmen, sofern das Sprachtempo nicht zu hoch und die Aussprache deutlich ist

  • Fernsehsendungen, Spiel- und Dokumentarfilme im Wesentlichen verstehen

  • Nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch deutlich artikulierte Standpunkte und Einstellungen der Sprechenden erfassen

Interviews, Reportagen,

Nachrichten

TV/Radio

CD

DVD

Filme

Klasse 10

Sprechen

  1. An Gesprächen teilnehmen

Die Schülerinnen und Schüler

  • sich im Alltag und in der Ausbildung aktiv und situationsgerecht an Gesprächen beteiligen, eigene Beiträge leisten, sowie geeignete, einfache Gesprächsstrategien flexibel einsetzen.

  • Gedanken und Meinungen äußern, eine eigene Position sachlich vertreten und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten darlegen

  • an Diskussionen teilnehmen, auch wenn in einer Debatte mit Muttersprachlern die Kommunikationsleistung eingeschränkt ist

  • Gefühle ausdrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer angemessen reagieren, wobei sie sich auf die Situation und die Gesprächspartner einstellen

  • eigene Lektüre- und Arbeitsergebnisse in ein Gespräch oder eine Diskussion einbringen

  1. Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Detailliert über Ereignisse und Erfahrungen berichten und ihre Ansichten, Pläne oder Handlungen erläutern oder begründen

  • Vorgänge beschreiben, Sachverhalte zusammenfassen und bewerten, gegebenenfalls ausgehend von Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen. Dabei wenden sie die sprachlichen Mittel weitgehend korrekt an.

  • Im Rahmen der Textarbeit Ergebnisse inhaltlich korrekt und strukturiert darstellen und kommentieren

  • Eine adressatenspezifische Präsentation zusammenhängend und so klar vortragen, dass das jeweilige Publikum gut folgen kann

  • Sich in Vorstellungsgesprächen präsentieren und behaupten

Beschreibungen, Darstellungen

von Sachverhalten

eigene Bewertung und Begründung

Debatten

Präsentationen

Rollenspiele

GfS

Leseverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Je nach Textsorte und Leseintension Texte kursorisch bzw. intensiv verstehen

  • Komplexere Texte, auch mit teilweise unbekanntem Wortmaterial verstehen. Dabei nutzen sie Signale des Kontextes für die Verstehensleistung

  • wichtige Einzelinformationen in komplexeren Texten auffinden, gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln

  • umfangreiches Textmaterial schnell sichten und diesem gezielt Informationen entnehmen

  • selbstständig verschiedene Textsorten strukturierend verstehen

  • eine Vielfalt von Strategien einsetzen um das Verstehen zu sichern

Compréhension

Arbeit mit Lexika

Markierungs- /

Gliederungstech-

niken

Kursorisches Lesen

Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler können

  • können sich weitgehend korrekt ausdrücken, verfügen über komplexere Satzbaumuster und können paraphrasieren

  • schriftlich Auskunft geben, über persönliche Erfahrungen berichten und eigene Überlegungen überzeugend darstellen

  • ihre Texte gliedern um inhaltliche Beziehungen deutlich zu machen und dabei die Zielsetzung des Textes und die Adressatengruppe berücksichtigen

  • nicht zu schwierige fiktionale und nicht fiktionale Texte inhaltlich korrekt zusammenfassen, kommentieren oder Stellung dazu beziehen

  • Abweichungen von der Standardsprache erkennen und umgangssprachliche Wendungen ins francais standard umsetzen

  • visuelle Vorlagen versprachlichen, auswerten und kommentieren

  • berufsbezogene Textformen erstellen: Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, einige standardisierte Briefformen

  • Lektüre- und Arbeitsergebnisse strukturiert und anschaulich darstellen (z.B. als Grundlage von Präsentationen)

  • Texte gestalten (frei und kreativ)

Commentaire de texte

Commentaire personnel

Kl. 10

Deutsch

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

  • In zweisprachigen Situationen mündlich vermitteln

  • deutsche und französische Texte schriftlich zusammenfassend übertragen

Version

Traduction

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • verwenden die phonetischen und intonatorischen Elemente des francais standard weitgehend sicher

  • können Texte mit klarer Aussprache und sinnentsprechender Intonation vortragen

  • können ihnen unbekannte Wörter richtig aussprechen oder über die Kenntnis der internationalen Lautschrift auf die richtige Aussprache schließen

  • sind mit einigen v. a. durch Dialekt bedingten Abweichungen des francais standard vertraut

francais standard

francais familier

langue des jeunes

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • verfügen über einen allgemeinen und themenspezifischen Wortschatz, der es ihnen ermöglicht, sich zu bekannten und aktuellen Themen mündlich oder schriftlich zu äußern

  • können aufgrund ihres fortgeschrittenen Sprach- und Weltwissens sich umfangreiches transparentes Wortmaterial selbst erschließen.

  • Verfügen über einen Funktionswortschatz, der es ihnen ermöglicht, Sachtexte und literarische Texte angemessen zu beschreiben und zu kommentieren

  • Können einige Abweichungen von der Standardsprache erkennen und umgangssprachliche Wendungen auch ins francais standard umsetzen

Langues parlée

Langue écrite

Diskussion

Präsentation

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • verfügen in der Sprachanwendung über die frequenten Grundstrukturen sicher

  • sind in der Lage, komplexere Satzstrukturen zu verwenden (z.B. im Bereich der Tempora und Modi, der Textkohärenz und Satzverknüpfung)

  • können ihre Sprachproduktion kontrollieren und Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen

  • sind in der Lage Hilfsmittel zu nutzen

  • kennen wichtige Besonderheiten des gesprochenen Französisch

Sekundarstufe 1

3. Umgang mit Texten

Die Schülerinnen und Schüler können

  • aus verschiedenen Quellen Informationen und Argumente entnehmen, sie strukturiert und inhaltlich korrekt zusammenfassen und kritisch werten

  • Autorenintentionen und Wirkabsichten von Texten erkennen, sie analysieren und dazu Stellung nehmen

  • textsortenspezifische Merkmale erkennen und bei der eigenen Textproduktion berücksichtigen

  • wichtige Stilmittel erkennen und deren Funktion analysieren

  • grundlegende bild- und filmspezifische Mittel erkennen und kommentieren

  • fächerübergreifend erworbenes Wissen und Leseerfahrungen beim Umgang mit französischer Literatur nutzbar machen

  • grundlegende Verfahren der Textrezeption auch selbstständig anwenden

  • dem Kontext Signale entnehmen und diese für kreative Textarbeit nutzen

  • (literarische) Texte und Kleinformen vortragen und szenisch gestalten

Bilder

Filme

BD

Filmanalyse

Stilmittel

Rollenspiele

Sekundarstufe 1

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verfügen über grundlegende Kenntnisse über die Gesellschaft und Kultur Frankreichs und über mindestens ein weiteres frankophones Land

  • wissen, wie der Alltag und einige wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens gestaltet sind

  • sind vertraut mit den Grundzügen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realität Frankreichs und mit einigen Aspekten des kulturellen Lebens

  • wissen um die Besonderheit der deutsch-französischen Beziehungen und kennen Eckpunkte der historischen Entwicklung

  • kennen den Beitrag beider Länder im Einigungsprozess Europas

  • kennen mindestens zwei umfangreiche Werke der französischen Literatur und sind mit weiteren literarischen Formen vertraut

Système politique,

les partis,

points chauds

Transfer Geschichte

Medien

Internet

Lektüre

Klasse 10

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • können Alltagssituationen in Frankreich angemessen bewältigen

  • können Auskunft über sich selbst und ihr soziokulturelles Umfeld geben

  • können die Lebensgestaltung gleichaltriger Jugendlicher v. a. in Frankreich mit der eigenen vergleichen, sich darüber mit frankophonen Jugendlichen austauschen und eigene Standpunkte beziehen

  • kennen Klischees und haben Problembewusstsein im Umgang mit Stereotypen und Autostereotypen

  • können aktuelle gesellschaftliche Erscheinungen und politische Entwicklungen Frankreichs verstehen und kommentieren, sofern sie nicht zu spezielles Fachwissen voraussetzen

  • können Vergleiche mit deutschen und europäischen Verhältnissen anstellen und dadurch die eigenen kulturellen Traditionen besser verstehen und reflektieren

  • können sich mit authentischen Werken des französischsprachigen Kulturraums vergleichend auseinandersetzen

  • sind in der Lage, den gesellschaftlichen und historischen Hintergrund in literarischen Texten zu erkennen und bei der Rezeption zu berücksichtigen

Rollenspiele

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein umfangreiches Inventar an verschiedenen Lern- und Arbeitstechniken, das sie selbstständig anwenden und sich so eine Grundlage für lebenslanges Fremdsprachen- lernen schaffen.

Sie können

  • Leseverstehens- Hör- und Hör-/Sehstrategien je nach Bedarf einsetzen

  • Stellungnahmen und Zusammenfassungen auf Französisch anfertigen

  • Arbeitsergebnisse adressatengerecht auf Französisch präsentieren

  • Erschließungstechniken (auch ohne Wörterbuch) anwenden

  • beim Wortschatzlernen verschiedene Memorierungs- und Vernetzungstechniken anwenden

  • in den Bereichen Wortschatz und Grammatik Hilfsmittel, auch moderne Technologien nutzen

Medien

Sekundarstufe 1

Selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen

Die Schülerinnen und Schüler

  • kennen ihre Stärken und Schwächen als Lernende

  • können Lernstrategien auswählen und gezielt und individuell einsetzen

  • können den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen

  • können Lerninhalte und Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen

  • können Inhalte und Themen auch selbstständig erarbeiten

  • können in Partner- und Gruppenarbeit effektiv zusammenarbeiten

Medienkompetenz und Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler können

  • traditionelle Medien und moderne Technologien zur gezielten Recherche, Kommunikation und kritischen Informationsentnahme nutzen

  • mit digitalen Texten arbeiten

  • ein Referat auf Französisch halten

Medien

Sekundarst. 1

Gemeinschaftskunde Kursstufe

Schnittmengencurriculum Jahrgangsstufe 1

Schnittmengencurriculum Inhalte Methoden
Politische Institutionen und Prozesse in der Demokratie
1. Politische Teilhabe und Prozesse
Politische Beteiligungsformen Überblick über die direkte und indirekte Teilhaberechte und über verschiedene Ebenen der Teilhabe
Bedeutung der Medien für die politische Teilhabe
Analyse von Zeitungsartikeln
Parteien (Wahlmodul) Angebote der Parteien: Information, Partizipationsmöglichkeiten, Programme
Überprüfung der Kritik an den Parteien und am Parteienstaat
Gruppenarbeit
Recherche
Präsentation
Wahlen (Wahlmodul) Fallanalyse einer Wahl: Wahlrecht und Wahlsystem, Kandidaten- und Programmangebot, Medien und Wahlkampf, Wählermobilisierung, Wahlprognosen und Wahlbeeinflussung, Wahlbeteiligung
Wahlanalyse
Gruppenarbeit
Recherche
Präsentation
Bürgerbeteiligung und Zukunft der Demokratie Repräsentative und plebiszitäre Demokratie
Voraussetzungen für Demokratie, unkonventionelle Beteiligungsformen
Synoptische Darstellung
Bürgerengagement
Protestbewegungen
Ausweitung politischer Teilhaberechte (Wahlmodul) Chancen und Risiken plebiszitärer Elemente in einer repräsentativen Verfassung Debatte
2. Kontrolle politischer Herrschaft und politischer Entscheidungsprozess
Gewaltenteilung und –verschränkung in der parlamentarischen Demokratie Interpretation von Art. 20, 43, 63 und 67 GG
Untersuchung der Rolle von Regierung, Mehrheits- und Minderheitsfraktionen bei der parlamentarischen Kontrolle
Berichte, Kommentare oder Foren zu einem aktuellen politischen Streit
Gruppenarbeit
Recherche
Präsentation
 
Föderalistische Ordnung (Wahlmodul) Begründung für Föderalismus
Probleme des Föderalismus
Exemplarische Behandlung
Expertengespräch
Exkursion (Landesinstitution)
Gesetzgebungsverfahren Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit an einem Beispiel der aktuellen Gesetzgebung
Staatliche Handlungs- und Reformfähigkeit
Synoptische Darstellung
Fallanalyse
Europäisierung der Gesetzgebung (Wahlmodul) Europäische Gemeinschafts-, Koordinations- und Kooperationsbereiche
 
Recherche

 

 

Schnittmengencurriculum Jahrgangsstufe 2

Schnittmengencurriculum Inhalte Methoden
Weltwirtschaft und Staatenwelt
1. Weltwirtschaft und internationale Politik
Globalisierung der Weltwirtschaft Weltproduktion, Welthandel, Direktinvestitionen, Finanzmärkte
Ursachen und Auswirkungen
Recherche
Internationale Arbeitsteilung (Wahlmodul) Historische und moderne Erklärungsansätze Gruppenarbeit
Präsentation
Wettbewerb nationaler Volkswirtschaften (Wahlmodul) Globalisierungsfolgen und mögliche Strategien Szenariotechnik
Politische Gestaltung der globalisierten Wirtschaft Weltweite und regionale Institutionen: WTO, IWF, OECD, G7 bzw. G8, EU, NAFTA Gruppenarbeit
Synoptische Darstellung
Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (Wahlmodul) Stand der wirtschaftlichen Integration
Vor- und Nachteile
Recherche
Debatte
Internationale Organisationen (Wahlmodul) Rolle der WTO
Fairer Handel und Wettbewerb: einheitliche Normen, Standards, Bestimmungen
Fallanalyse
2. Friedenssicherung und Konfliktbewältigung
Sicherheitspolitische Herausforderungen und Lösungsversuche Internationale Ordnung: staatliche entgrenzte Weltordnung und Bildung neuer Staaten, multipolare oder unipolare Ordnung
Ethnonationale Konfliktkonstellationen
Weiterverbreitung von Massenvernichtungsmitteln und Trägertechnologie
„Weltrisikogesellschaft“
Gruppenarbeit
Recherche
Präsentation
Fallanalysen
 
Die Rolle der NATO und Bundeswehr (Wahlmodul) Schutzfunktion und Führungsrolle der USA
Auslandseinsätze der Bundeswehr
Debatte
Expertengespräch mit Jugendoffizier
Die Vereinten Nationen und die Sicherung des Friedens (Wahlmodul) UN-Charta, Instrumente der UN Recherche
Synoptische Darstellung
Fallanalyse
Humanitäre Intervention Rechtslage
Legitimierung durch UN-Sicherheitsrat
Völkerrecht und unilaterale Intervention
Gewaltfreie und militärische Intervention
Recherche


Fallanalyse
Universalität der Menschenrechte (Wahlmodul) Entwicklung der Menschenrechte
Allgemeingültigkeit bzw. Relativierung einzelner Menschenrechte
Recherche
Debatte



 

Geographie Kursstufe

Schnittmengencurriculum Geographie (2-stündig)

Das Schnittmengencurriculum für G8 und G9 richtet sich nach den Vorgaben des Bildungslehrplans.

Bildungsplan Inhalte Methoden
Themenfeld 1: Nutzung, Gestaltung und Veränderung der Landschaft in der Region, Beispiel Landwirtschaft

Veränderungen des Landschaftshaushaltes

Strukturwandel in der Landwirtschaft

Agrarpolitischer Rahmen: EU-Agrarpolitik

Karten auswerten

Internetrecherche

Auswirkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten

Problemfelder der modernen Landwirtschaft (Massentierhaltung, Überdüngung usw.)

Vergleich ökologische und konventionelle Landwirtschaft

Gefährdungen und Entwicklungspotentiale des ländlichen Raums aufzeigen

Prinzip der Nachhaltigkeit, Agenda 21

Neue Wege der Landwirtschaft: Agrarfabriken, Farm Scrapers usw.

Textanalysen, Recherche

Eventuell Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes

Wirkungsgefüge erstellen

Themenfeld 2: Wirtschaftliches Handeln und dessen Raumwirksamkeit ausgehend von der lokalen Ebene

Wandel wirtschaftlichen Handelns in seinen Auswirkungen auf die Gesellschaft

Wandel von der Agrar- zur Informationsgesellschaft

Entwicklungszyklen der Wirtschaft (Kondratieff-Zyklen)

Sektorenmodell

Diagramme auswerten und erstellen

Moderne Produktionskonzepte analysieren

Flexibilisierung, Lean Production, Just-in-time, Outsourcing, Global sourcing usw.

Betriebserkundung

Ansätze nachhaltiger Entwicklung

Ökologischer Fußabdruck, ökologischer Rucksack, Produktlinienanalyse, Kreislaufwirtschaft

Produktökobilanzen

Position des Konsumenten analysieren

Internetrecherche

Berechnen des eigenen ökol. Fußabdrucks

Unternehmerische Standortwahl

Harte und weiche Standortfaktoren

Standorttheorien

Wandel der Standortfaktoren

Fallbeispiel: Textilindustrie

Produktlebenszyklus

Strategien eines Global Players

Möglichkeiten der Clusterbildung

Texte auswerten

Entwerfen einer Strukturskizze

Schülerpräsentationen

Tertiärisierung

Fallbeispiel: Wachstumsbranche Tourismus

Recherche

Themenfeld 3: Wirtschaftsstrukturen und Wirtschaftsprozesse auf regionaler und globaler Ebene

Ausgewählte Wirtschaftsregionen in Deutschland, Europa und außerhalb Europas

Entwicklungstendenzen herausarbeiten, bewerten und vergleichen

Rahmenbedingungen, Strukturpolitik der EU, Disparitäten innerhalb der EU

Raumbeispiel Deutschland: Strukturwandel im Ruhrgebiet

Raumbeispiel Europa: Midlands, Tschechien o. a.

Raumbeispiele außerhalb Europas: Mosambik, Singapur

Modell der Blauen Banane analysieren

Durchführen einer Raumanalyse

Referate

Auswerten und Vergleichen verschiedener Materialien

Verflechtungen im Prozess der Globalisierung

Direktinvestitionen, Funktion der Weltbank

Chancen und Gefahren der Globalisierung

Podiumsdiskussion

Räume unterschiedlichen Entwicklungsstandes im Globalisierungsprozess

Indikatoren des Entwicklungsstandes

Ländervergleich

Auswerten von Diagrammen und Karten

Projekte für eine ausgleichsorientierte Entwicklung

Strategien der Entwicklungszusammenarbeit

Beispiele: Grameen-Bank, Fair-Trade usw.

Filmauswertung

4. Themenfeld: Globales Problemfeld und Handlungsansätze für nachhaltige Entwicklung

Globales Problemfeld

Syndromkonzept

Mögliche Fallbeispiele: Verstädterung, Bodendegradation, Süßwasserproblematik

Problemlösung im Hinblick auf Nachhaltigkeit bewerten

Wirkungsgefüge erstellen

Schülerpräsentationen

Geschichte Kursstufe

Schnittmengencurriculum Geschichte 4-stündig

Hinweis: Die methodischen Elemente sind ein Angebot und nicht verbindlich.

Abitur 2012 Geschichte
Kursstufe
Inhalte Methodische Elemente

1.1.Prozesse der Modernisierung

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft durch die Industrialisierung

Die Industrialisierung als einen sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Umwälzungsprozess

analysieren und beurteilen;

die Veränderungen im Bereich Technik, Arbeit

oder Umwelt untersuchen und beurteilen sowie

ihre Ergebnisse darstellen;

unterschiedliche Ansätze zur Lösung der Sozialen Frage und ihre Wirkungsmöglichkeiten beurteilen.

Industrialisierung als sozial-und wirtschaftlicher Umwälzungsprozess

-Der Wirtschaftsliberalismus

-Agrarrevolution

-Schrittmacherindustrie

-Erfindergeist und Unternehmertum

-Die Eisenbahn

-Industrialisierung in Deutschland

-Big business

-Great Depression; New Deal

-Gründung von Arbeiterparteien (1863)

-Sozialgesetzgebung (1883)

Sozialenzyklika Rerum Novarum (118919

Erklären von Zusammenhängen

Auswertung von Diagrammen

Politische Revolutionen und die Entwicklung von Partizipation

Die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in den USA im 18. und 19. Jahrhundert sowie Ziele,

Wege und Folgen der Französischen Revolution beschreiben und analysieren; die Bedeutung der Amerikanischen und der

Französischen Revolution für die Entwicklung der modernen Demokratien vergleichen und

bewerten. Verlauf und Ergebnis der russischen Revolutionen des Jahres 1917 beschreiben, den Weg der sozialistischen Neuordnung erklären sowie Ausbau und Kennzeichen der stalinistischen Diktatur beurteilen; verschiedene Revolutionsbegriffe erklären und beurteilen.

Politische Revolutionen der Moderne im Vergleich

-Die Ursachen der Amerikanischen Revolution

-Staatsgründung und Ausgestaltung der Demokratie

-Go West!

-Der Sezessionskrieg und seine Folgen

-Die russische Gesellschaft vor 1917

-Marxismus-Leninismus

-Von der Februar- zur Oktoberrevolution

-Revolutionsbegriff und Revolutionstheorie

-Der Stalinismus

Historischer Vergleich

Multiperspektivität

Individuum und Gesellschaft im Wandel

Zeichen von Kontinuität und Wandel der Verhaltensformen und Einstellungen zu menschlichen

Grundsituationen erkennen und beurteilen; erkennen, dass die Entwicklung neuer Lebensformen

durch veränderte Bedingungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gefördert wird.

Geschichte der Familie als Beispiel der Herausbildung neuer Lebens- und Gesellschaftsformen

Hinweise zur Präsentation

  1. Deutschlands im Spannungsfeld zwischen Demokratie uns Diktatur

Die demokratische und nationale Bewegung in der Auseinandersetzung mit dem Obrigkeitsstaat

Die Kräfte und Gegenkräfte im Ringen um Verfassungsstaat, demokratische Partizipation und nationale Einigung erkennen; vorzugsweise an regionalgeschichtlichen Beispielen

die Entwicklung der Revolution 1848/49 untersuchen, deren Ursachen und Gründe für ihr Scheitern verdeutlichen sowie ihre Bedeutung für die demokratische Entwicklung in Deutschland beurteilen; die Bedingungen der Reichsgründung „von oben“ analysieren und bewerten sowie deren Einfluss auf die Grundlagen des politischen Systems des Kaiserreichs erörtern.

Deutschland 1815 -1945

-Europa zwischen Restauration und Revolution 1815-47

- Die Revolution 1848(Völkerfrühling)

-Die Paulskirche (Parlament und politische Öffentlichkeit)

-Das Scheitern von Einheit und Freiheit

-Volksstaat oder Fürstenstaat

-Eisen und Blut- die Einigung durch Preußen

-Die Verfassung des Deutschen Reiches

Auswertung von Schaubildern

Die Entwicklung der

Politischen Kultur im

Kaiserreich und in der

Weimarer Republik

An einem ausgewählten Thema (Konsolidierung

des Obrigkeitsstaates, Formierung politischer

Interessen, Konflikte und politische Kultur)

Verfassungswirklichkeit und politische Kultur im

Kaiserreich untersuchen und erkennen, dass die

ökonomische Modernität neben der Herrschaft

der traditionellen Eliten stand;

die Entstehungsbedingungen und die wesentlichen Belastungsfaktoren der Weimarer Republik analysieren und die Gründe für ihr Scheitern

erklären.

-Staat ,Wirtschaft und Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich

-Das Kaiserreich im Spannungsfeld europäischer Politik

-Die Revolution von 1918/19

-Verfassung und Verfassungswirklichkeit in der Weimarer Republik

-Brüning und die Weltwirtschaftskrise

-Regieren ohne Mehrheiten

-Gründe des Scheiterns der Weimarer Republik

Die nationalsozialistische

Diktatur

Dokumente der nationalsozialistischen Ideologie analysieren und diese ideologiekritisch bewerten sowie wesentliche Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus erläutern;

Kennzeichen der totalitären NS Herrschaft darlegen und bewerten sowie den Zweiten Weltkrieg als Folge dieses Systems verdeutlichen; die Begriffe „Totalitarismus“ und“ „Faschismus“ diskutieren und das NS-System mit anderen totalitären und faschistischen Staaten in Europa vergleichen; Terror und Völkermord an den Juden, Sinti und Roma als Mittel des Systems und Folge der Ideologie

des Nationalsozialismus erkennen;

Gründe für Ausmaß und Formen von Akzeptanz und Widerstand in der Bevölkerung erörtern und

die Problematik von Widerstand in totalitären Systemen diskutieren;

anhand ausgewählter Kontroversen aus der Nachkriegszeit die Frage der Kollektivschuld diskutieren und ein Bewusstsein für die historische

Verantwortung entwickeln, die sich aus der NS-Vergangenheit ergibt.

-Die nationalsozialistische Ideologie im Vergleich zu den faschistischen Bewegungen in Europa

-Machtübertragung und Gleichschaltung

-Das Herrschaftssystem des

NS-Staates

-Außenpolitik und Zweiter Weltkrieg

-Krieg gegen die Sowjetunion und Kriegswende

-Terror und Völkermord: Juden und andere

-Widerstand gegen die NS-Diktatur

-Nationalsozialismus und deutsche Geschichte-Vergangenheit, die nicht vergeht

Auswertung von Karikaturen, Plakaten,

2.1.Deutschland nach 1945

Besatzungszeit und Teilung Deutschlands im Rahmen des Ost-West Konfliktes

Frage nach Besonderheiten in der deutschen Geschichte im Ringen um staatliche Einheit, eine demokratische

Ordnung, die territorialen Grenzen und die Stellung in der internationalen Staatengemeinschaft an einem ausgewählten Thema erkennen und

diskutieren .

Ost-Westkonflikt und deutsche Teilung

-Von der Kooperation zur Konfrontation

-Gesellschaftlicher und politischer Neubeginn in Deutschland

-Flucht und Vertreibung

-Die Besatzungspolitik

-Die doppelte Staatsgründung

Vergleich zweier schriftlicher Quellen

Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in de r Bundesrepublik Deutschland und in der DDR

Grundlinien und Herausforderungen der inneren Entwicklung der beiden deutschen Staaten darstellen;

die aus den unterschiedlichen politischen Systemen

resultierenden Formen des gesellschaftlichen Lebens vergleichen und beurteilen, wie die Bundesrepublik und die DDR die Herausforderungen

der modernen Industriegesellschaft bewältigt haben; die Interdependenz von innenpolitischer Entwicklung

und außenpolitischer Integration formulieren.

Die BRD und die DDR

Vertiefung der Teilung

-Die Anfänge in der BRD und der DDR

-In der BRD- soziale Marktwirtschaft und struktureller Wandel

- In der DDR- Planwirtschaft und neue sozialen Strukturen

-Von der Ära Adenauer zur „Großen Koalition

-Die Ära Ulbricht,

die DDR vom Juni-Aufstand 1953 bis zum Mauerbau1961

-Die BRD zur Zeit der sozialliberalen Koalition

-Die Ära Honecker- der autoritäre Versorgungsstaat

-Die BRD zur Zeit der christlich-liberalen Koalition

Fotografien als historische Quellen

Die Staatliche Einheit

Ursachen und Besonderheiten der friedlichen Revolution in der DDR darstellen und erörtern; den Prozess der deutschen Einigung im internationalen Rahmen erläutern und sich fundiert mit den Chancen und Problemen des vereinigten

Deutschlands auseinander setzen.

Das Ende des Ost-West-Konflikts

Und die deutsche Einheit

-Die DDR in den 1980-ger Jahren

-Die friedliche Revolution in der DDR

-Neue Ostpolitik

-Chancen und Probleme des vereinigten Deutschlands

Filmanalyse

2.2.Konfrontation und Kooperation in der internationalen Politik

Europa auf dem Weg zur Einheit

Die Entstehung gesamteuropäischer Ideen auf kulturellem und politischem Gebiet im 20. Jahrhundert erklären und verschiedene Ausprägungen

des Europagedankens erläutern;

den Prozess der europäischen Einigung nach 1945 beschreiben und beurteilen sowie an ausgewählten

Beispielen Chancen der EU im internationalen Rahmen diskutieren.

Europa auf dem Weg zur Einheit

-Europakonzepte vor 1945

-Nach dem Zweiten Weltkrieg-Aufbruch nach Europa

-Stationen der europäischen Integration

-Europa in der internationalen Politik

Die bipolare Welt nach

1945

Ursachen und Kennzeichen des Prozesses der weltweiten Blockbildung und der aus ihr erwachsenden Krisen formulieren; die Bedeutung der Entspannungspolitik für Konfliktabbau und Friedenssicherung darstellen

und erörtern; die Folgen der Auflösung des Ostblocks erläutern

sowie Ansätze und Möglichkeiten einer Neuordnung des internationalen Systems erörtern.

Die Blockbildung

-Die Formierung der Blöcke

-Konfrontation und Entspannung

- Das Ende des Kalten Krieges

Die Arbeit mit sozialwissenschaftlichen Rankings

Wendepunkte des

20. Jahrhunderts

Entwicklungen und Wendepunkten des 20. Jahrhunderts die Bedeutung von Zäsuren und langfristigen Entwicklungen festmachen und diese beurteilen.

Die Europäisierung der Welt

Der Erste Weltkrieg- Beginn des Katastrophenzeitalters

Die UNO

Dekolonisation

Globalisierung

Brennpunkte und

Entwicklungen

der Gegenwart in

historischer perspektive

An Beispielen zentrale Vorgänge der internationalen Politik aus der historischen Perspektive untersuchen

und beurteilen sowie ihre Ergebnisse und Thesen präsentieren;

erkennen, dass die Möglichkeiten zur Friedenssicherung von der Berücksichtigung historischer

Bedingungen abhängen beziehungsweise die Bereitschaft zur Kooperation und gegenseitigen

Akzeptanz voraussetzen.

China. Vom Reich der Mitte zur Industriemacht

Japan- Weltwirtschaft und Demokratie

Methodenkompetenz

Curriculum Geschichte 4-stündig

Dieses Curriculum gilt ab Abitur 2013.

Hinweis: Die methodischen Elemente sind ein Angebot und nicht verbindlich.

Bildungsstandards für Geschichte Kursstufe Inhalte Methodische Elemente
1. Prozesse der Modernisierung

Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft durch die Industrialisierung

Die Schülerinnen und Schüler können die Industrialisierung als einen sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Umwälzungsprozess analysieren und beurteilen; Entwicklungsprozesse sowie fördernde und hemmende Faktoren der Industrialisierung in verschiedenen europäischen Ländern und Nordamerika vergleichen; die Veränderungen im Bereich Technik, Arbeit oder Umwelt untersuchen und beurteilen sowie ihre Ergebnisse darstellen; unterschiedliche Ansätze zur Lösung der Sozialen Frage und ihre Wirkungsmöglichkeiten beurteilen.

Industrialisierung als sozial-und wirtschaftlicher Umwälzungsprozess

  • Der Wirtschaftsliberalismus
  • Agrarrevolution
  • Schrittmacherindustrie
  • Erfindergeist und Unternehmertum
  • Die Eisenbahn
  • Industrialisierung in Deutschland
  • Big business
  • Great Depression; New Deal
  • Gründung von Arbeiterparteien (1863)
  • Sozialgesetzgebung (1883)
  • Sozialenzyklika Rerum Novarum (1891)

Erklären von Zusammenhängen

Auswertung von Diagrammen

Politische Revolutionen und die Entwicklung von Partizipation

Die Schülerinnen und Schüler können die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Nordamerika beziehungsweise den USA im 18. und 19. Jahrhundert sowie Ziele, Wege und Folgen der Französischen Revolution beschreiben und analysieren; die Bedeutung der Amerikanischen und der Französischen Revolution für die Entwicklung der modernen Demokratien vergleichen und bewerten; Verlauf und Ergebnis der russischen Revolutionen des Jahres 1917 beschreiben, den Weg der sozialistischen Neuordnung erklären sowie Ausbau und Kennzeichen der stalinistischen Diktatur beurteilen; verschiedene Revolutionsbegriffe erklären und beurteilen.

Politische Revolutionen der Moderne im Vergleich

  • Die Ursachen der Amerikanischen Revolution
  • Staatsgründung und Ausgestaltung der Demokratie
  • Go West!
  • Der Sezessionskrieg und seine Folgen
  • Die russische Gesellschaft vor 1917
  • Marxismus-Leninismus
  • Von der Februar- zur Oktoberrevolution
  • Revolutionsbegriff und Revolutionstheorie
  • Der Stalinismus

Historischer Vergleich

Multiperspektivität

Individuum und Gesellschaft im Wandel

Die Schülerinnen und Schüler können Zeichen von Kontinuität und Wandel der Verhaltensformen und Einstellungen zu menschlichen Grundsituationen erkennen und beurteilen; erkennen, dass die Entwicklung neuer Lebensformen durch veränderte Bedingungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gefördert wird; an den Themen „Entwicklung der Menschenrechte“, „Migration“ und „Geschichte der Familie“ in selbstständiger Arbeit die Herausbildung neuer Lebens- und Gesellschaftsformen untersuchen und ihre Ergebnisse präsentieren.

Geschichte der Familie als Beispiel der Herausbildung neuer Lebens- und Gesellschaftsformen

Hinweise zur Präsentation

2. Deutschlands im Spannungsfeld zwischen Demokratie und Diktatur

Die demokratische und nationale Bewegung in der Auseinandersetzung mit dem Obrigkeitsstaat

Die Schülerinnen und Schüler können

die Kräfte und Gegenkräfte im Ringen um Verfassungsstaat, demokratische Partizipation und nationale Einigung erkennen; vorzugsweise an regionalgeschichtlichen Beispielen die Entwicklung der Revolution 1848/49 untersuchen, deren Ursachen und Gründe für ihr Scheitern verdeutlichen sowie ihre Bedeutung für die demokratische Entwicklung in Deutschland beurteilen; die Bedingungen der Reichsgründung „von oben“ analysieren und bewerten sowie deren Einfluss auf die Grundlagen des politischen Systems des Kaiserreichs erörtern.

Deutschland 1815 - 1945

  • Europa zwischen Restauration und Revolution 1815-47
  • Die Revolution 1848(Völkerfrühling)
  • Die Paulskirche (Parlament und politische Öffentlichkeit)
  • Das Scheitern von Einheit und Freiheit
  • Volksstaat oder Fürstenstaat
  • Eisen und Blut- die Einigung durch Preußen
  • Die Verfassung des Deutschen Reiches

Auswertung von Schaubildern

 Die Entwicklung der Politischen Kultur im Kaiserreich und in der Weimarer Republik

Die Schülerinnen und Schüler können an einem ausgewählten Thema (Konsolidierung des Obrigkeitsstaates, Formierung politischer Interessen, Konflikte und politische Kultur) Verfassungswirklichkeit und politische Kultur im Kaiserreich untersuchen und erkennen, dass die ökonomische Modernität neben der Herrschaft der traditionellen Eliten stand; die Entstehungsbedingungen und die wesentlichen Belastungsfaktoren der Weimarer Republik analysieren und die Gründe für ihr Scheitern erklären.

  • Staat, Wirtschaft und Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich
  • Das Kaiserreich im Spannungsfeld europäischer Politik
  • Die Revolution von 1918/19
  • Verfassung und Verfassungswirklichkeit in der Weimarer Republik
  • Brüning und die Weltwirtschaftskrise
  • Regieren ohne Mehrheiten
  • Gründe des Scheiterns der Weimarer Republik

Die nationalsozialistische Diktatur

Die Schülerinnen und Schüler können Dokumente der nationalsozialistischen Ideologie analysieren und diese ideologiekritisch bewerten sowie wesentliche Gründe für den Aufstieg des Nationalsozialismus erläutern; Kennzeichen der totalitären NS-Herrschaft darlegen und bewerten sowie den Zweiten Weltkrieg als Folge dieses Systems verdeutlichen; die Begriffe „Totalitarismus“ und „Faschismus“ diskutieren und das NS-System mit anderen totalitären und faschistischen Staaten in Europa vergleichen; Terror und Völkermord an den Juden, Sinti und Roma als Mittel des Systems und Folge der Ideologie des Nationalsozialismus erkennen; Gründe für Ausmaß und Formen von Akzeptanz und Widerstand in der Bevölkerung erörtern und die Problematik von Widerstand in totalitären Systemen diskutieren; anhand ausgewählter Kontroversen aus der Nachkriegszeit die Frage der Kollektivschuld diskutieren und ein Bewusstsein für die historische Verantwortung entwickeln, die sich aus der NS-Vergangenheit ergibt.

  • Die nationalsozialistische Ideologie im Vergleich zu den faschistischen Bewegungen in Europa
  • Machtübertragung und Gleichschaltung
  • Das Herrschaftssystem des NS-Staates
  • Außenpolitik und Zweiter Weltkrieg
  • Krieg gegen die Sowjetunion und Kriegswende
  • Terror und Völkermord: Juden und andere
  • Widerstand gegen die NS-Diktatur
  • Nationalsozialismus und deutsche Geschichte-Vergangenheit, die nicht vergeht

Auswertung von Karikaturen, Plakaten,

3. Deutschland nach 1945

Besatzungszeit und Teilung Deutschlands im Rahmen des Ost-Westkonflikts

Die Schülerinnen und Schüler können die Situation am Ende des Zweiten Weltkrieges (Potsdamer Abkommen; wirtschaftliche, politische, infrastrukturelle Zerstörung; Flucht und Vertreibung) darstellen; die Bedingungen und den Verlauf des gesellschaftlichen und politischen Neubeginns in Deutschland bis zur doppelte Staatsgründung beschreiben und erörtern sowie die Spielräume der politisch Handelnden bewerten; den Einfluss des Kalten Krieges auf die Entwicklung im geteilten Deutschland sowie die Prinzipien und Wendepunkte der Besatzungspolitik bis 1949 erkennen.

Ost-Westkonflikt und deutsche Teilung

  • Von der Kooperation zur Konfrontation
  • Gesellschaftlicher und politischer Neubeginn in Deutschland
  • Flucht und Vertreibung
  • Die Besatzungspolitik
  • Die doppelte Staatsgründung

Vergleich zweier schriftlicher Quellen

Die politische und gesellschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und in  der DDR

Die Schülerinnen und Schüler können Grundlinien und Herausforderungen der inneren Entwicklung der beiden deutschen Staaten darstellen; die aus den unterschiedlichen politischen Systemen resultierenden Formen des gesellschaftlichen Lebens vergleichen und beurteilen, wie die Bundesrepublik und die DDR die Herausforderungen der modernen Industriegesellschaft bewältigt haben; die Interdependenz von innenpolitischer Entwicklung und außenpolitischer Integration formulieren.

Die BRD und die DDR

Vertiefung der Teilung

  • Die Anfänge in der BRD und der DDR
  • In der BRD- soziale Marktwirtschaft und struktureller Wandel
  • In der DDR- Planwirtschaft und neue sozialen Strukturen
  • Von der Ära Adenauer zur „Großen Koalition
  • Die Ära Ulbricht, die DDR vom Juni-Aufstand 1953 bis zum Mauerbau 1961
  • Die BRD zur Zeit der sozialliberalen Koalition
  • Die Ära Honecker- der autoritäre Versorgungsstaat
  • Die BRD zur Zeit der christlich-liberalen Koalition

Fotografien als historische Quellen

Die Staatliche Einheit

Die Schülerinnen und Schüler können Ursachen und Besonderheiten der friedlichen Revolution in der DDR darstellen und erörtern; den Prozess der deutschen Einigung im internationalen Rahmen erläutern und sich fundiert mit den Chancen und Problemen des vereinigten Deutschlands auseinander setzen.

Das Ende des Ost-West-Konflikts und die deutsche Einheit

  • Die DDR in den 1980-ger Jahren
  • Die friedliche Revolution in der DDR
  • Neue Ostpolitik
  • Chancen und Probleme des vereinigten Deutschlands

Filmanalyse

4. Konfrontation und Kooperation in der internationalen Politik

Europa auf dem Weg zur Einheit

Die Schülerinnen und Schüler können die Entstehung gesamteuropäischer Ideen auf kulturellem und politischem Gebiet im 20. Jahrhundert erklären und verschiedene Ausprägungen des Europagedankens erläutern; den Prozess der europäischen Einigung nach 1945 beschreiben und beurteilen sowie an ausgewählten Beispielen Chancen der EU im internationalen Rahmen diskutieren.

Europa auf dem Weg zur Einheit

  • Europakonzepte vor 1945
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg-Aufbruch nach Europa
  • Stationen der europäischen Integration
  • Europa in der internationalen Politik

Die bipolare Welt nach 1945

Die Schülerinnen und Schüler können Ursachen und Kennzeichen des Prozesses der weltweiten Blockbildung und der aus ihr erwachsenden Krisen formulieren; die Bedeutung der Entspannungspolitik für Konfliktabbau und Friedenssicherung darstellen und erörtern; die Folgen der Auflösung des Ostblocks erläutern sowie Ansätze und Möglichkeiten einer Neuordnung des internationalen Systems erörtern.

Die Blockbildung

  • Die Formierung der Blöcke
  • Konfrontation und Entspannung
  • Das Ende des Kalten Krieges

Die Arbeit mit sozialwissenschaftlichen Rankings

Wendepunkte des 20. Jahrhunderts

Die Schülerinnen und Schüler können an Entwicklungen und Wendepunkten des 20. Jahrhunderts die Bedeutung von Zäsuren und langfristigen Entwicklungen festmachen und diese beurteilen.

  • Die Europäisierung der Welt
  • Der Erste Weltkrieg- Beginn des Katastrophenzeitalters
  • Die UNO
  • Dekolonisation
  • Globalisierung

Brennpunkte und Entwicklungen der Gegenwart in historischer Perspektive

Die Schülerinnen und Schüler können in selbstständiger Arbeit an zwei ausgewählten Beispielen zentrale Vorgänge der internationalen Politik aus der historischen Perspektive untersuchen und beurteilen sowie ihre Ergebnisse und Thesen präsentieren; erkennen, dass die Möglichkeiten zur Friedenssicherung von der Berücksichtigung historischer Bedingungen abhängen beziehungsweise die Bereitschaft zur Kooperation und gegenseitigen Akzeptanz voraussetzen.

  • China. Vom Reich der Mitte zur Industriemacht
  • Japan- Weltwirtschaft und Demokratie

Griechisch Kursstufe

Schnittmengencurriculum

Kompetenzen Inhalte Methoden
Arbeitsbereich 1 (Grundwortschatz):

Festigung und Erweiterung des Grundwortschatzes;

Bedeutungsvielfalt

- zentraler griechischer Begriffe

- des Kulturwortschatzes

etwa 1200 Wörter

Bedeutungsspektrum zentraler griechischer Begriffe (ἀρετή, ἔρως, εὐδαιμονία, κόσμος, λόγος, μῦϑος)

Bedeutung der griech. Sprache für die internationale Kultur- und Wissenschaftssprache

Arbeit mit dem Grundwortschatz (Klett); Hinweise auf das Weiterwirken der griechischen Sprache im Deutschen, Lateinischen und Neugriechischen und der wissenschaftlichen Terminologie

Anwendung von Kenntnissen zur Wortbildungslehre

verstärkte Arbeit mit dem Wörterbuch

Arbeitsbereich 2 (Satzlehre):

Systematisierung der sprachlichen Erscheinungen

Verwendung der metasprachlichen Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der griechischen Syntax (z.B. Verbalaspekt, große Bedeutung von Partizipien im Griechischen)

Erarbeitung am Originaltext

Benutzung einer systematischen Kurzgrammatik

Übungen zu unterschiedlichen Aspekten der Syntax

Arbeitsbereich 3 (Formenlehre):

Festigung und Erweiterung des Formenschatzes

Bildungsgesetze der Formenlehre

sicherer Umgang mit der metasprachlichen Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der griechischen Morphologie

Erweiterung des Formenschatzes (z.B. μι-Verben)

Arbeit mit Repetitionstabellen (Kaegi)

Benutzung einer systematischen Kurzgrammatik

Arbeit mit Repetitionstabellen

Übungen zur Festigung

Arbeitsbereich 4 (Literatur):

Originaltexte

  • erschließen

  • strukturieren

  • übersetzen

Schwerpunktthemen:

Übersetzung: Platon (frühe und mittlere Dialoge)

Interpretation: Herodot, Historien

(Vergleichsautoren: Thukydides, Aischylos [die

Benutzung wissenschaftlicher Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärliteratur, Internetrecherche)

selbstständige Organisation der Arbeit

Präsentation der Ergebnisse

Katholische Religion Kursstufe

Schnittmengencurriculum

Als Grundlage für die Prüfungsaufgaben der Abiturprüfung 2012 dient der vom Kultusministerium herausgegebene Schnittmengenlehrplan, der aus dem Kursstufenplan 2001 und dem Bildungsplan 2004 erstellt wurde. Inhalte, die nicht in beiden Plänen enthalten sind, fallen in der Schriftlichen Abiturprüfung 2012 weg.

Die curricularen Schnittmengen sind als "Ergänzende Hinweise" in den Schwerpunktthemenerlass Abitur 2012 aufgenommen worden.

Für das Fach Katholische Religionslehre umfasst das Schnittmengencurriculum demnach folgende Inhalte und Methoden:

Inhalte

Jesus Christus

Annäherung an die Person

Jesus und das Reich Gottes

Tod und Auferstehung

Ausdrucksformen für die Bedeutung Jesu Christi

Mensch sein

Alltagserfahrungen, Selbstbeobachtung und Wahrnehmen von Leitbildern

Grundfragen der philosophischen Anthropologie

Biblische Antworten

Der Mensch und sein Gewissen, Verantwortung, Schuld und Vergebung

Ethische Probleme der Gegenwart wahrnehmen und sich entscheiden können

Methoden

Für den weitergehenden Unterricht in der gemeinsamen Kursstufe gilt der Bildungsplan 2004.

Hingewiesen wird auf den Grundsatz aus dem Bildungsplan 2004 (S. 50), wonach die Ge­staltung der verpflichtenden Themen sowie der verbleibenden Unterrichtszeit inhaltlich und organisatorisch durch den kirchlich genehmigten Bildungsplan der Kursstufe vom 23. Au­gust 2001 festgelegt wurde.

Curriculum für Katholische Religionslehre Kursstufe (4-stündig) Abitur 2013

VERBINDLICHE THEMENFELDER

THEMENPAAR I

Von der Schulbehörde wird auf Vorschlag der Kirchen vorab ein Themenpaar für einen Abiturjahrgang festgelegt. Die Behandlung dieses Themenpaares ist verpflichtend. „Jesus Christus“ ist im Unterricht des Neigungsfaches in jedem Fall zu berücksichtigen.

Die Gestaltung der verpflichtenden Themen sowie der verbleibenden Unterrichtszeit wurde für das Neigungsfach inhaltlich und organisatorisch durch den kirchlich genehmigten Bildungsplan der Kursstufe vom 23. August 2001 festgelegt. Mit diesem Unterricht werden die Kompetenzen und Inhalte erarbeitet.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte

Die Schüler können

  • anhand eigener Erfahrungen, literarischer Zeugnisse oder kirchlicher Traditionen darlegen, welche Bedeutung Jesus Christus für Menschen haben kann

Ausdrucksformen für die Bedeutung Jesu Christi

  • In den frühen Gemeinden
  • In der antiken Geisteswelt
  • Im reformatorischen Denken
  • Jesusbilder in der pluralen Gesellschaft heute, Verlust eines gemeinsamen verbindlichen Jesusbildes, subjektive, selektive Jesusbilder

Die Schüler können

  • zentrale Aspekte der Botschaft Jesu erläutern, wie sie in den Evangelien bezeugt sind: Reich-Gottes-Botschaft, Umkehr, Nächstenliebe

Annäherung an die Person

  • Jesus in unserer Lebenswelt
  • Jesus, bekannt und fremd
  • Historisch Gesichertes über Jesus, Quellen und Fakten
  • Zeit und Umwelt Jesu
  • Der Jude Jesus von Nazaret, seine Identitätssuche

Jesus und das Reich Gottes

  • Jesus fasziniert und provoziert
  • Jesus lehrt wie einer, der Macht hat
  • Anspruch und Selbstverständnis Jesu, Mk 1,14f; Mt 11,25-27
  • Reich-Gottes-Botschaft in Gleichnissen
  • Jesus heilt, Wunder als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches, bleibende Sehnsucht nach Heilung
  • Bergpredigt, Mt 5-7 in Auszügen, Frage nach der Erfüllbarkeit, neue Gerechtigkeit

Die Schüler können

  • ausgehend von einer Passionsgeschichte und einer Osterperikope erläutern, warum für Christen Jesus Christus der Grund ihrer Hoffnung ist

Tod und Auferstehung

  • Tod als Konsequenz eines Lebensentwurfs
  • Konflikte Jesu mit Gegnern, Tempelkritik
  • Der Tod Jesu
  • Jesu Verständnis seines Todes, Mk 14,22-25
  • Auferstehungsbotschaft und Bezeugung der Auferstehung: 1 Kor 15,3-8; Joh 20,11-18;
  • Auferstehung und Erlösung durch Jesus Christus, Vergleich mit Reinkarnationsvorstellungen,
  • Das Symbol "Kreuz": Formen und Bedeutungen, Anspruch und Missbrauch
  • zeigen, welche Auswirkungen der Glaube an die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus für das Gottes- und Menschenbild hat sowie für die Lebensgestaltung haben kann
  • sich mit anderen Sichtweisen der Person Jesu auseinander setzen
  • Einladung zur Nachfolge, Mt 11,28-30
  • Ein "Lebensprogramm" Jesu für heute, Joh 10,10b aktuell

Die Schüler

  • kennen verschiedene Deutungen der Wirklichkeit, zum Beispiel Materialismus, Ökonomismus, Szientismus, und können sie entsprechend ihren Hintergründen und Folgen kritisch bewerten

Welt und Verantwortung

Wirklichkeit und Wirklichkeiten, unterschiedliche Zugänge

Die naturwissenschaftliche Methode, ihre Voraussetzungen und Grenzen

Geisteswissenschaftlicher Zugang zur Wirklichkeit, Hermeneutik

Biblische Hermeneutik

  • können ausgehend vom christlichen Weltverständnis und Menschenbild zu ethischen Problemen der Gegenwart Stellung beziehen, zum Beispiel Gentechnik, soziale Gerechtigkeit, Ökologie, Wahrung der Würde des Menschen in Medien, Frieden und Friedenssicherung

Der Mensch als Geschöpf und als Produkt der Evolution

Eigenwert der Schöpfung, unverfügbare Würde des Menschen, Gott als Vollender

Bioethik und medizinische Ethik

  • können den eigenen Lebensstil reflektieren und werden sich der Verantwortung für sich und andere bewusst.

Verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung

Wissenschaft und Verantwortung

Die Schüler

  • können an einem Beispiel aufzeigen, inwiefern Kirche in Jesus Christus gründet und nicht mit dem Reich Gottes gleichzusetzen ist

Kirche gründet in Jesus Christus

Verkündigung und Gemeinschaft stiftendes Handeln Jesu

Erscheinungsbild der urchristlichen Gemeinden

  • können exemplarisch verdeutlichen, dass Person und Botschaft Jesu, die Bibel und die Tradition für das Selbstverständnis, die Verkündigung und das Handeln der christlichen Kirchen grundlegende Bedeutung haben

Kirchenbild des Vaticanum II: Volk Gottes, Leib Christi, Communio

  • kennen ansatzweise theologische Unterschiede zwischen der Katholischen Kirche und den Kirchen der Reformation

Reformatorisches Kirchenverständnis

Einheit in Verschiedenheit

Kirchen trennende Probleme

  • können Verpflichtungen und Leistungen der Kirchen für die Gesellschaft benennen und diese exemplarisch konkretisieren.

Beitrag zur Humanisierung

Kritische Funktion

Wächteramt

Curriculum für Katholische Religionslehre Kursstufe (2-stündig) Abitur 2013

Verbindliches Themenpaar 1: Kirche und Wissen und Glauben (Abi 2013)

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte

Die Schüler

  • kennen verschiedene Deutungen der Wirklichkeit, zum Beispiel Materialismus, Ökonomismus, Szientismus, und können sie entsprechend ihren Hintergründen und Folgen kritisch bewerten

Welt und Verantwortung

Wirklichkeit und Wirklichkeiten, unterschiedliche Zugänge

Die naturwissenschaftliche Methode, ihre Voraussetzungen und Grenzen

Geisteswissenschaftlicher Zugang zur Wirklichkeit, Hermeneutik

Biblische Hermeneutik

  • können ausgehend vom christlichen Weltverständnis und Menschenbild zu ethischen Problemen der Gegenwart Stellung beziehen, zum Beispiel Gentechnik, soziale Gerechtigkeit, Ökologie, Wahrung der Würde des Menschen in Medien, Frieden und Friedenssicherung

Der Mensch als Geschöpf und als Produkt der Evolution

Eigenwert der Schöpfung, unverfügbare Würde des Menschen, Gott als Vollender

Bioethik und medizinische Ethik

  • können den eigenen Lebensstil reflektieren und werden sich der Verantwortung für sich und andere bewusst.

Verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung

Wissenschaft und Verantwortung

Die Schüler

  • können an einem Beispiel aufzeigen, inwiefern Kirche in Jesus Christus gründet und nicht mit dem Reich Gottes gleichzusetzen ist

Kirche gründet in Jesus Christus

Verkündigung und Gemeinschaft stiftendes Handeln Jesu

Erscheinungsbild der urchristlichen Gemeinden

  • können exemplarisch verdeutlichen, dass Person und Botschaft Jesu, die Bibel und die Tradition für das Selbstverständnis, die Verkündigung und das Handeln der christlichen Kirchen grundlegende Bedeutung haben

Kirchenbild des Vaticanum II: Volk Gottes, Leib Christi, Communio

  • kennen ansatzweise theologische Unterschiede zwischen der Katholischen Kirche und den Kirchen der Reformation

Reformatorisches Kirchenverständnis

Einheit in Verschiedenheit

Kirchen trennende Probleme

  • können Verpflichtungen und Leistungen der Kirchen für die Gesellschaft benennen und diese exemplarisch konkretisieren.

Beitrag zur Humanisierung

Kritische Funktion

Wächteramt

Latein Kursstufe

Schnittmengencurriculum Latein

Kompetenzen

Inhalte

Methoden

Hinweise

Arbeitsbereich l:

Erweiterung des Grundwortschatzes

Bedeutungsvielfalt zentraler lat.

Begriffe

ungefähr 1600 Wörter

lektürebezogene Vokabelsammlung mit Hinweisen auf

  • die Bedeutungsvielfalt (z.B. ratio/pietas)
  • das Weiterwirken in den romanischen Sprachen und der wissenschaftl. Terminologie

Anwendung der Kenntnisse zur Wortbildungslehre

verstärkte Arbeit mit dem Wörterbuch

Bedeutung der lat. Vokabeln für die wissenschaftl. Terminologie und die romanischen Sprachen (vgl. Michael Maders Wortkunde der romanischen Sprachen)

Arbeitsbereich 2:

Systematisierung der sprachl. Erscheinungen

Verwendung der metasprachlichen

Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Syntax (z.B. innerlich abhängiger Konjunktiv)

Erarbeitung am Originaltext

Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik, ergänzt durch lektürebezogene Grammatikübersichten (Tafelabschriebe)

Vergleich mit modernen Fremdsprachen

Arbeitsbereich 3:

Bildungsgesetze der Formenlehre

sicherer Umgang mit der metasprachl. Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Morphologie

Benutzung einer systematischen (Kurz-) Grammatik

Arbeitsbereich 4:

Originaltexte

  • erschließen
  • strukturieren
  • übersetzen
  • interpretieren

Zusammenhang zwischen stilistischer Gestaltung und inhaltl. Aussage

Vergleich des Originaltextes mit der lit. und künstlerischen Rezeption

  • histor.-polit. Texte: Gesichtspunkte der röm. Politik und Geschichtsauffassung
  • philosoph. Texte: grundlegende philosoph. Fragestellungen
  • Poesie: Ausdrucksmöglichkeit menschlichen Verhaltens bzw. Instrument zur Offenlegung gesellschaftl. Missstände oder menschl. Schwächen
  • Sachthema

Schwerpunktthemen: Vergil, Aeneis (Interpretation) / Seneca, philos. Schriften (Übersetzung)

je ein Autor:

Caesar / Cicero / Livius / Sallust

Cicero / Seneca

Catull / Ovid u.a.

Z.B. Roma aeterna

Benutzung wiss. Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundär-

lit., Internetrecherche)

selbständige Organisation der Ar-

beit durch die Schüler (Themenvorschläge, Arbeitsform, Präsentation der Ergebnisse)

kreativer Umgang mit Texten (z.B. Umsetzung in eine andere Darstellungsform)

Sicht auf das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln (vernetztes Denken)

Weiterwirken in der europäischen

Literatur (Rezeptionsgeschichte)

Arbeitsbereich 5:

Grundkenntnisse in den Bereichen Politik, Geschichte, Religion, Kunst

Wissen um den Einfluss der Römer auf die europäische Kultur und Geschichte

Imperium Romanum

Staat und Gesellschaft

Religion und Mythologie

röm. Architektur und Kunst

röm. Wertbegriffe

Erarbeitung durch Interpretation der Originaltexte, aus der Sekundärlit. und sonstigen wiss. Hilfsmitteln

dabei: selbständige Recherche und Präsentation mit Visualisierung, sowie verschiedene Arbeits- und Sozialformen

Anlage eines Realienportfolios projektorientierter Unterricht

Romanisierung Süddeutschlands und Europas

Studienfahrten, z.B. nach Trier,

Augst, Florenz

Museumsbesuche

Entwicklung der europäischen Kultur unter Berücksichtigung der römischen Vorbilder, z.B. karolingische Renaissance, Renaissance, Klassizismus

Mathematik Kursstufe

Schnittmengencurriculum Mathematik

Allgemeine Bemerkungen

1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.

2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „Mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten.

Die vorgeschlagenen Methoden stellen eine mögliche Auswahl dar.

3. Was nicht im Abitur 2012 erwartet wird:

Polynomdivision, Wurzelgleichungen, Näherungsverfahren zur Lösung von Gleichjungen und Bestimmung von Integralen, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Folgen, Vollständige Induktion, Nachweis lin. Unabhängigkeit (nur anschaulich), Beweisen mit Hilfe von Vektoren

Kompetenzen, Leitideen und Bildungsziele laut Bildungsplan

Inhalte

Methoden

Hinweise

Modellieren

Die Schülerinnen und Schüler können

  • das Änderungsverhalten von Größen analytisch beschreiben und interpretieren

Funktionaler Zusammen­hang

Die Schülerinnen und Schüler können

  • über Grundkompetenzen im Umgang mit Funktionen verfügen;
  • das Änderungsverhalten von Funktionen quantitativ beschreiben
  • einfache Funktionen ableiten

Algorithmus

Die Schülerinnen und Schüler können

  • einfache Funktionen ableiten

I Wiederholungen

Funktionen,

Änderungsrate,

Ableitung,

Ableitung berechnen,

Ableitungsfunktion,

Ableitungsregeln für Potenz, Summe und konstanter Faktor

Gruppenpuzzle

  • Verschiedene Bedeutung der Ableitung
  • Kurvenuntersuchung

Probleme im Umfeld der Tangente:

Tangente in einem Kurvenpunkt

Tangente parallel zu einer Geraden

Tangente von einem Punkt

Die Bestimmung von Wendepunkte wurde schon in Klasse 10/11 behandelt

Zur Beachtung:

Nicht im Abitur verlangt:

Quotientenregel, Polynomdivision

4 h

Kompetenzen, Leitideen und Bildungsziele laut Bildungsplan

Inhalte

Methoden

Hinweise

Funktionaler Zusammen­hang

Die Schülerinnen und Schüler

  • kennen Verknüpfungen und Verkettungen der e-Funktion mit ganzrationalen Funktionen zur Beschreibung von inner- und außermathematischen Problemen,
  • verwenden Produkt- und Kettenregel beim Ableiten von Funktionen,
  • führen Parametervarianten zur Anpassung von Funktionen an Daten durch,
  • nutzen bei Scharen von Funktionen, die durch Verknüpfungen und Verkettungen der e-Funktion mit ganzrationalen Funktionen entstehen, charakteristische Merkmale zum Lösen inner- und außermathematischer Probleme.

Algorithmus

Die Schülerinnen und Schüler können

  • verkettete Funktionen ableiten

II Alte und neue Funktionen und ihre Ableitungen

Neue Funktionen aus alten

Funktionen: Produkt, Verkettung

Kettenregel

Produktregel

Die natürliche Exponentialfunktion

und ihre Ableitung

Exponentialgleichungen und natürlicher Logarithmus

Funktionenscharen

Gruppenpuzzle:

Verschieben und Strecken von Kurven

20 h

Hinweis:

Die Quotientenregel ist nicht verlangt

Beziehung und Änderung

Muster und Struktur

Die Schülerinnen und Schüler

  • deuten das bestimmte Integral als aus Änderungen rekonstruierter Bestand und als Flächeninhalt,
  • kennen den Zusammenhang zwischen Differenzieren und Integrieren,
  • kennen Stammfunktionen der Funktionen x ex , x sin(x) , x  und
  • x xn; darunter auch x  x,
  • nutzen den Zusammenhang zwischen Ableitung und Integral zur Bestätigung von Stammfunktionen,
  • wenden Rechengesetze für bestimmte Integrale an,
  • berechnen unbestimmte Integrale,
  • interpretieren uneigentliche Integrale als Grenzwerte sowohl von Beständen als auch von Flächeninhalten,
  • begründen geometrisch anschaulich den Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung,
  • begründen die Volumenformel für Körper, die durch Rotation um die x-Achse entstehen,
  • bestimmen Flächeninhalte unbegrenzter Flächen.

III Schlüsselkonzept: Integral

Rekonstruieren einer Größe

Das Integral

Der Hauptsatz der Differenzial- und

Integralrechnung

Bestimmung von Stammfunktionen

Integralfunktionen

Integral und Flächeninhalt

Unbegrenzte Flächen

Mittelwerte von Funktionen

Integral und Rauminhalt

Gruppenpuzzle: Rekonstruieren einer Größe an verschiedenen Beispielen

Arbeitsplan: Bestimmung von Stammfunktionen

Arbeitsplan: Flächen zwischen zwei Kurven

24 h

Beziehung und Änderung

Modell und Simulation, Modellieren

Die Schülerinnen und Schüler

  • untersuchen das Grenzverhalten von Funktionen unter Berücksichtigung von Polstellen und waagerechten Asymptoten der zugehörigen Graphen,
  • erkennen Symmetrien von Graphen und weisen vorhandene Punktsymmetrie zum Ursprung bzw. Achsensymmetrie zur y-Achse nach,
  • nutzen bei Funktionen und Scharen ganzrationaler Funktionen charakteristische Merkmale wie Extremstellen, Wendestellen und Krümmungsverhalten zum Lösen inner- und außermathematischer Probleme,
  • führen Parametervariationen zur Anpassung von Funktionen an Daten durch,
  • nutzen bei Scharen von Funktionen, die durch Verknüpfungen und Verkettungen der e-Funktion mit ganzrationalen Funktionen entstehen, charakteristische Merkmale zum Lösen inner- und außermathematischer Probleme,
  • kennen asymptotisches Verhalten.

IV Graphen und Funktionen analysieren

Achsen- und Punktsymmetrie bei

Graphen

Definitionslücken und senkrechte

Asymptoten

Gebrochenrationale Funktionen -

Verhalten für x 

Nullstellen, Extremstellen und

Wendestellen

Funktionsanalyse: Nachweis von

Eigenschaften

Funktionen mit Parametern

Eigenschaften von trigonometrischen

Funktionen

Funktionsanpassung bei

trigonometrischen Funktionen

Lernzirkel:

Eigenschaften trigonometrischer Funktionen

Gruppenpuzzle:

Verschieben und Strecken von Kurven

Hinweis:

Polynomdivision zur Berechnung der schiefen Asymptote ist nicht verlangt.

25 h

Beziehung und Änderung

Modell und Simulation

  • kennen die Monotonie und Beschränktheit von

Folgen,

  • kennen Verknüpfungen und Verkettungen der e-Funktion mit ganzrationalen Funktionen zur Beschreibung von inner- und außermathematischen Problemen und kennen begrenztes und logistisches Wachstum,
  • führen Parametervariationen zur Anpassung von Funktionen an Daten durch,
  • erkennen den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion und deuten die resultierende Differentialgleichung im Sachkontext der Wachstumsmodelle.

V Wachstum

Veränderungen mit Folgen

beschreiben

Monotonie und Beschränktheit von

Folgen

Grenzwerte von Folgen

Exponentielles Wachstum modellieren

Beschränktes Wachstum

Differenzialgleichungen bei

Wachstum

Logistisches Wachstum

Datensätze modellieren

Arbeitsplan zur Erarbeitung von Wachstumsprozessen

Hinweis:

Folgen sind im Abitur 2012 nicht Prüfungsstoff

16 h

Beziehung und Änderung

Modell und Simulation

Die Schülerinnen und Schüler

  • kennen den Gauß-Algorithmus als ein Lösungsverfahren für lineare Gleichungssysteme,
  • lösen lineare Gleichungssysteme mit der eingeführten Technologie,
  • kennen abschnittsweise definierte Funktionen

VI Lineare Gleichungssysteme ­­

Das Gauß-Verfahren

Lösungsmengen linearer

Gleichungssysteme

Bestimmung ganzrationaler

Funktionen

Anwendungen linearer

Gleichungssysteme

Arbeitsplan: Wiederholung aus Klasse 10 / 11

8 h

Hinweis:

Die Bestimmung ganzrationaler

Funktionen wurde schon in Klasse 10 /11 behandelt

Kompetenzen, Leitideen und Bildungsziele laut Bildungsplan

Inhalte

Methoden

Hinweise

Muster und Struktur

Form und Raum

Die Schülerinnen und Schüler

  • nutzen die bildliche Darstellung und Koordinatisierung zur Beschreibung und Lösung von inner- und außermathematischen Problemen in Ebene und Raum,
  • wenden die Addition, Subtraktion und skalare Multiplikation von Vektoren an und veranschaulichen sie geometrisch,
  • wenden Vektoren beim Arbeiten mit geradlinig
  • begrenzten geometrischen Objekten an,
  • kennen das Skalarprodukt
  • erfassen und begründen die unterschiedlichen Lagebeziehungen von Geraden sowie von Gerade und Ebene und Ebenen und Ebenen und lösen Schnittprobleme,
  • beschreiben Ebenen mit Parameter-, Normalen- und Koordinatengleichung.

VII Schlüsselkonzept: Vektoren

Punkte im Raum

Vektoren

Rechnen mit Vektoren

Geraden

Lage von Geraden

Längen messen mit Vektoren

Ebenen im Raum

Zueinander orthogonale Vektoren –

Skalarprodukt

Normalengleichung und

Koordinatengleichung einer Ebene

Ebenengleichungen im Überblick

Lagen von Ebenen erkennen und

Ebenen zeichnen

Gegenseitige Lage von Ebenen

Lernwerkstatt: Geraden und Lage von Geraden

25 h

Muster und Struktur

Form und Raum

Die Schülerinnen und Schüler

  • kennen den Abstand eines Punktes von einer Ebene,
  • nutzen die Hesse`sche Normalenform um den Abstand eines Punktes von einer Ebenen zu berechnen,
  • kennen den Abstand eines Punktes von einer Geraden,
  • kennen den Abstand windschiefer Geraden,
  • nutzen das Skalarprodukt zur Bestimmung der Winkelgröße zwischen Vektoren,
  • bestimmen Schnittwinkel,
  • kennen Spiegelungen und Symmetrien

VIII Geometrische Probleme lösen

Abstand eines Punktes von einer

Ebene

Die Hesse´sche Normalenform

Abstand eines Punktes von einer

Geraden

Abstand windschiefer Geraden

Winkel zwischen Vektoren –

Skalarprodukt

Schnittwinkel

Spiegelung und Symmetrie

Arbeitsplan:


Wir spiegeln einen Punkt an einer Geraden / Ebene

25 h

Muster und Struktur

Form und Raum

Die Schülerinnen und Schüler

  • kennen die Idee eines Beweises mithilfe von Vektoren,
  • nutzen die lineare Abhängigkeit und Unabhängigkeit von Vektoren um mithilfe von Vektorzügen Beweise zu führen,
  • nutzen die Orthogonalität von Vektoren zum Beweisen,
  • nutzen Teilverhältnisse zum Beweisen.

IX Beweisen in der Geometrie

Eine neue Beweisidee

Lineare Abhängigkeit und

Unabhängigkeit von Vektoren

Vektorielle Beweise zur Orthogonalität

Teilverhältnisse

Vektorielle Beweise zu

Teilverhältnissen

Gruppenpuzzle:

Bearbeitung vektorieller Beweise.

Hinweis:

Nicht Prüfungsstoff beim Abi 2012

10 h

Muster und Struktur , Form und Raum

Daten und Zufall , Modell und Simulation

Die Schülerinnen und Schüler

  • stellen Binomialverteilungen auch unter Verwendung der eingeführten Technologie grafisch dar,
  • charakterisieren und interpretieren Datenmaterial mithilfe der Kenngrößen arithmetisches Mittel, Standardabweichung und Stichprobenumfang und setzen die eingeführte Technologie sinnvoll ein,
  • charakterisieren Wahrscheinlichkeitsverteilungen anhand der Kenngrößen Erwartungswert und Standardabweichung , berechnen diese auch unter Verwendung der eingeführten Technologie und nutzen sie für Interpretationen,
  • nutzen den Erwartungswert und die Standardabweichung einer binomialverteilten Zufallsgröße für Interpretationen,
  • können den Annahmebereich und Ablehnungsbereich für den zweiseitigen Signifikanztest bestimmen,
  • testen eine Nullhypothese,
  • kennen die Gauß´sche Glockenfunktion,
  • verwenden die Normalverteilung als Näherung für die Binomialverteilung,
  • kennen die Exponentialverteilung.

X Schlüsselkonzept: Wahrscheinlichkeit

Wiederholung: Binomialverteilung

Problemlösen mit der

Binomialverteilung

Binomialverteilung –

Standardabweichung

Zweiseitiger Signifikanztest

Einseitiger Signifikanztest

Stetige Zufallsvariable: Integrale

besuchen die Stochastik

Die Analysis der Gauß´schen

Glockenfunktion

Die Normalverteilung

Die Exponentialverteilung

Hinweis:

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist für diesen Jahrgang nicht Prüfungsstoff

28 h

Musik Kursstufe

Schnittmengencurriculum

Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.

Der Unterricht im Neigungsfach Musik beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Schwerpunkt des vierstündigen Neigungsfaches Musik bildet ein Überblick über die Musikgeschichte von den Anfängen bis zur Neuzeit.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Musik reflektieren

Die Schüler können

  • Werke Epochen zuordnen
  • Stilmerkmale aufzeigen
  • epochale Zusammenhänge erkennen
  • können formale Strukturen eines Stückes aufzeigen
  • Renaissance
  • Barock
  • Klassik
  • Romantik
  • 20. + 21. Jahrhundert

aufgezeigt an den jeweils vorgegebenen Schwerpunktthemen

  • Partiturlesen und Analyse
  • Höranalyse
  • Transferaufgaben mit anderen Werken
  • Quellenstudium

Verbindungen zu anderen Fachbereichen wie Bildende Kunst, Deutsch, Geschichte

Musik hören und verstehen

Die Schüler können

  • gehörte Musik verschriftlichen (Melodie-, Rhythmus-, Intervalldiktat)
  • komponieren
  • Tonleitern
  • Akkorde
  • Rhythmen
  • Intervalle
  • Werkausschnitte Epochen zuordnen
  • Instrumentation heraushören
  • Kadenzen schreiben (Tonsatz)
  • Liedtext vertonen
  • Diktate
  • Singen
  • musizieren
  • Nachempfinden

Fachpraktisches ist stetes Element im Unterricht.

Musik gestalten

Die Schüler musizieren, sowohl im Kursverband, als auch solistisch und organisieren gegebenenfalls einen Vortragsabend.

  • gemeinsames Musizieren
  • solistisches Musizieren
  • Klassenmusizieren
  • Klassenimprovisation
  • Üben
  • szenisches Gestalten

eventuell geeignete Projekte, Tonaufnahmen etc.

Curriculum Musik Neigungskurs

Dieses Curriculum gilt ab dem Jahrgang mit Abitur 2013.

Der Unterricht im Neigungsfach Musik beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Schwerpunkt des vierstündigen Neigungsfaches Musik bildet ein Überblick über die Musikgeschichte von den Anfängen bis zur Neuzeit.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Musik reflektieren

Die Schüler können

  • Werke Epochen zuordnen
  • Stilmerkmale aufzeigen
  • epochale Zusammenhänge erkennen
  • können formale Strukturen eines Stückes aufzeigen
  • Renaissance
  • Barock
  • Klassik
  • Romantik
  • 20. + 21. Jahrhundert

aufgezeigt an den jeweils vorgegebenen Schwerpunktthemen

  • Partiturlesen und Analyse
  • Höranalyse
  • Transferaufgaben mit anderen Werken
  • Quellenstudium

Verbindungen zu anderen Fachbereichen wie Bildende Kunst, Deutsch, Geschichte

Musik hören und verstehen

Die Schüler können

  • gehörte Musik verschriftlichen (Melodie-, Rhythmus-, Intervalldiktat)
  • komponieren
  • Tonleitern
  • Akkorde
  • Rhythmen
  • Intervalle
  • Werkausschnitte Epochen zuordnen
  • Instrumentation heraushören
  • Kadenzen schreiben (Tonsatz)
  • Liedtext vertonen
  • Diktate
  • Singen
  • musizieren
  • Nachempfinden

Fachpraktisches ist stetes Element im Unterricht.

Musik gestalten

Die Schüler musizieren, sowohl im Kursverband, als auch solistisch und organisieren gegebenenfalls einen Vortragsabend.

  • gemeinsames Musizieren
  • solistisches Musizieren
  • Klassenmusizieren
  • Klassenimprovisation
  • Üben
  • szenisches Gestalten

eventuell geeignete Projekte, Tonaufnahmen etc.

 

Curriculum Musik Grundkurs

Dieses Curriculum gilt ab dem Jahrgang mit Abitur 2013.

Der Musikunterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Schwerpunkt in diesem Schuljahr bildet ein Überblick über die Epochen der Musikgeschichte, von der Gregorianik bis zur Moderne. Dieser Überblick kann entweder an Musikbeispielen verschiedener Gattungen erarbeitet werden, er kann aber auch an einer Gattung durch die Epochen aufgezeigt werden.

Die punktuell angesprochenen Lehrplaninhalte aus der Klassenstufe 10 (respektive 11) einstündig werden in der Kursstufe im größeren Zusammenhang vertiefend dargstellt.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Musik reflektieren

Gattungen, Stile, Kontexte

  • Gregorianik
  • Renaissance
  • Barock
  • Klassik
  • Romantik
  • 20. + 21. Jahrhundert
  • außereuropäische Musik

aufgezeigt an Beispielen der entsprechenden Epoche

 

Musik hören und verstehen

Hören, Beschreiben, Verstehen
Bezug zum eigenen Lebensumfeld

Hörbeispiele, Beispiele aus Kunst und Literatur

differenziert beschreiben (Ausdruck, Wirkung, Parameter)
/anwendend

Fachübergreifend

Konzertbesuch

Notenschrift und -text

  • Tonleitern
  • Akkorde
  • Rhythmik
  • Funktionen zur Analyse

wiederholen, festigen
praktische Anwendung

Anwendungsbeispiele zu den Epochen (vgl. Bereich „Musik reflektieren“)

Gestaltungsmittel

Homophonie, Polyphonie
Instrumentierung, Arrangement, Bearbeitung
Satzformen

 

 

Musik gestalten

Vokales und instrumentales Musizieren

2 - 4-stimmige Lieder
unterschiedlicher Genres, Stile und Kulturen
geeignete Arrangements

Singen und Musizieren zur Veranschaulichung der musiktheoretischen bzw. musikgeschichtlichen Zusammenhänge

Praktische Anwendung als vertiefendes Verständnis musikalischen Schaffens

Philosophie Kursstufe

Der Philosophieunterricht in der Jahrgangsstufe1 beträgt zwei Wochenstunden.

Kompetenzen gemäß Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Definition der Philosophie I: Philosophie als Denkprozess, System und akademische Disziplin beschreiben

Die kantischen Grundfragen der Philosophie

Mischformen zwischen Philosophie und Literatur (z. B. Platon, Seneca, Montaigne, Camus)

Die philosophischen Disziplinen

 

Assoziation, Brainstorming und Mindmap als Mittel der Themenerschließung

Internetrecherche/Umfrage zum Wortfeld Philosophie

Porträts gegenwärtiger Universitätsphilosophen

Kreativaufgabe, z. B. Schüler-Essay „Meine (Lebens-) Philosophie“

TV-Analyse „Das Philosophische Quartett“

Bildinterpretation „Die Schule von Athen“

Deutlich sollte das breite alltagssprachliche Bedeutungsfeld von „Philosophie“, ihre „Methodenfreiheit“ und ihre disziplinenübergreifende Fragestellung werden.

Fächerübergreifend: Zusammenarbeit mit dem Fremdsprachenunterricht, z. B. Seneca (Latein), Camus (Französisch)

Definition der Philosophie II:

Die Philosophie in ihrer historischen Entwicklung verorten

Mythos und Logos in der Antike

Vorsokratische Philosophie

Epochen der Philosophiegeschichte

Erklärungshoheit in Philosophie und Religion

Textanalyse Mythos (Hesiod, „Theogonie“, Ödipus-Mythos o. ä.)

Pro- und Contra-Diskussion des Alltagsverstands (Klassische Paradoxien)

Die Philosophie emanzipiert sich in ihrer Entwicklung von der Religion. In den Blick genommen werden können hier exemplarisch die Anfänge der Philosophie in antiken Griechenland.

Fächerübergreifend: Religion („Gott der Philosophen“, Weischedel)

Anthropologische Grundlagen des Erkennens und Wissens beschreiben und erörtern

Sinnlichkeit – Vernunft - Verstand,

klassische Positionen des Rationalismus (Descartes) und des Empirismus (Locke)

Zweifel als Grundlage von Erkenntnis: Platons Höhlengleichnis, Skeptizismus (Montaigne)

Untersuchung optischer Täuschungen (M. C. Escher)

Fallbeispielanalyse (Phantomschmerz, psychosomatischer Schmerz)

Bildanalyse (z. B. R. Magritte, „Ceci n’est ne pas une pipe“)

Reflexion von Alltagssituationen

Rollenspiele

Exemplarische Erfassung des Körper-Geist-Dualismus und seiner Konsequenzen für Erkennen und Wissen

Aktuelle Positionen der Erkenntnistheorie darstellen und erörtern

Begriff personaler Identität

Evolutionäre Erkenntnistheorie (G. Vollmer), Radikaler Konstruktivismus (P. Watzlawick), Kritischer Rationalismus (R. Popper), Gehirnforschung (W. Singer)

kreative Formen: Collage, Gedicht

Gedankenexperiment: Schafft materielle Verdopplung zwei Personen? (D. Parfit)

Filmanalyse: „Matrix“

Gedankenexperiment: Das Schiff des Theseus

Vergleich theoretischer Positionen mit der unreflektierten Voreinstellung eigener Identität

 

Grundbegriffe der Wissenschaftstheorie kennen und beschreiben

Naturgesetz, Axiom, Verifikation, Falsifikation, Experiment, Erklären, Verstehen, Paradoxie

induktive Hypothesenbildung und deduktiv-nomologische Erklärung

Begriff der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften (W. Dilthey, G. Simmel)

zyklische Wissenschaftsgeschichte (T. Kuhn)

Problematik der Letztbegründung von Wissen

Anwendung textanalytischer Methoden

Sokratisches Gespräch („Was ist Wissen?“)

Textanalyse paradoxer Darstellungen: L. Carroll, „Alice in wonderland“

Visualisierungstechniken: Struktur axiomatischer Wissenschaft

Gedankenexperiment: Achill und die Schildkröte

Sinnvoll ist hier eine kurze Einführung in die Aussagenlogik (Syllogismenlehre). Illustrativ sind Bezüge zur aufkommenden Idee der mathematischen Naturgesetzlichkeit in der Frühen Neuzeit (Galilei)

Fächerübergreifend: Deutsch (Brecht, „Leben des Galilei“), Mathematik (Axiomatische Methode in der Geometrie: Euklid) oder Physik (mathematisierte Beschreibung von Natur)

Positionen der Anthropologie darstellen und erörtern

Mensch als Natur- und Kulturwesen

Mensch als Mängelwesen (A. Gehlen), als Lernwesen (J. G. Herder, L. Schenk-Danzinger), als „nicht festgestelltes Tier“ (F. Nietzsche)

Detailanalyse religiöser Texte: Schöpfungsbericht Genesis, Platons Prometheusmythos

Experteninterview (Religionslehrer)

Fächerübergreifend: Religion (Gottebenbildlichkeit des Menschen)

Moderne Entwicklungen im Menschenbild kennen und erörtern

Definition Intelligenz - Künstliche Intelligenz vs. menschliche Intelligenz

Hirnforschung und Konstruktivismus

Gehirn und Bewusstsein (Biologismus und Freiheit des Menschen)

Auflösung des Ich in der Neurophilosophie (T. Metzinger)

Mindmap: Was/wer bin „Ich“?

Liedanalyse, z. B. H. Grönemeyer, „Mensch“

Internet-/Bibliotheksrecherche

Expertenbefragung KI

Fallanalyse (Libet-Experiment)

Vertiefung aktueller Bezüge durch Lektüre von Auszügen aus R. D. Precht, „Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?“

Fächerübergreifend: Informatik (Metapher „Computer“ für das Denken), Biologie (Gehirnforschung und Neurophilosophie)

Sinnkonstitutionen in Religion und Geschichtsphilosophie darstellen und erörtern

Modell christlicher Heilsgeschichte

Weltaltermythen

Kulturentstehungslehren (zyklisch, aszendent, deszendent) und

Positivismus (A. Comte)

klassische Geschichtsphilosophie (G. Vico, G. W. Hegel, K. Marx)

Assoziation, Brainstorming und Mindmap als Mittel der Themenerschließung

Freie Erörterung („Kann man aus der Geschichte lernen?“)

Textanalyse: W. Dilthey: „Der Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften“ (Auszüge)

Fächerübergreifend: Geschichte (Historischer Materialismus, Linkshegelianismus, Marxismus), Religion (Heilsgeschichte, Eschatologie)

Kritik der Sinnkonstitutionen kennen und erörtern

Postmoderne Theorien vom Ende der Geschichte (Fukuyama, Lyotard)

Kreative Arbeit: Essay/Gedicht/Collage zum Thema „Der Sinn des Lebens“

Empirische Umfrage

Pro- und Kontra-Diskussion

Textanalyse, z. B. Camus, „Der Mythos des Sisyphos“, L. Wittgenstein, „Vortrag über Ethik“

 

 

Lehrbücher: „Philosophieren 1“ und „Philosophieren 2“ (C. C. Buchner)

Physik Kursstufe

Schnittmengencurriculum

Physik wird in der Kursstufe sowohl als zweistündiges, als auch als vierstündiges Fach angeboten.

Physik zweistündig

Allgemeine Bemerkungen

Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele.

Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:

Kompetenzen / Bildungsziele

laut Bildungsplan

Inhalte Methoden Ergänzungscurriculum

Grundlegende physikalische

Größen

Naturerscheinungen und technische Anwendungen

Elektrische Ladung, Stromstärke, Potenzial, Spannung, Feldstärke, Kapazität

Magnetische Flussdichte

Induktion, Induktivität

Energiespeicher und Energietransport in Feldern

Größen bilanzieren und Zusammenhänge zwischen ihnen untersuchen

Computerunterstützte Messwerterfassungs- und Auswertungssysteme im Praktikum selbstständig einsetzen

Bewegung von Ladungen im elektrischen Längsfeld

Bewegung von Ladungen im Magnetfeld

Erdmagnetfeld

Strukturen und Analogien

Formalisierung und Mathematisierung in der Physik

Schwingung (qualitativ); Frequenz, Periodendauer, Amplitude

Harmonische mechanische und elektromagnetische Schwingung

Mechanische und elektromagnetische Welle (qualitativ) Wellenlänge, Ausbreitungsgeschwindigkeit

Strukturen erkennen und Analogien hilfreich einsetzen

Experimente selbstständig planen und durchführen

Einfache quantitative Beschreibung von harmonischen Schwingungen und Wellen

Beugung

Interferenz

Einzelspalt, Doppelspalt, Gitter

Überblick über das elektromagnetische Spektrum

Struktur der Materie

Modellvorstellungen und Weltbilder

Quantenphysik

Merkmale und Verhalten von Quantenobjekten:

Interferenzfähigkeit (Superposition der Möglichkeiten),

stochastisches Verhalten, Verhalten beim Messprozess,

Komplementarität, Nichtlokalität

Energie-Quantisierung, Folgerungen aus der Schrödingergleichung Aspekte der Elementarteilchenphysik: Leptonen, Hadronen, Quarks

Methoden der Deduktion und Induktion anwenden

Fotoeffekt

Physik vierstündig

Allgemeine Bemerkungen

Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele.

Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Ergänzungscurriculum

Grundlegende physikalische

Größen

Naturerscheinungen und technische Anwendungen

Elektrische Ladung, Stromstärke, Potenzial, Spannung, Feldstärke, Kapazität

Magnetische Flussdichte, Lorentzkraft, Wechselwirkung mit Materie, Induktion, Induktivität, Naturkonstanten

Energiespeicher und Energietransport auch in Feldern

Größen bilanzieren und Zusammenhänge zwischen ihnen untersuchen

Computerunterstützte Messwerterfassungs- und Auswertungssysteme im Praktikum selbstständig einsetzen

Kapazität des Plattenkondensators

Materie im elektrischen Feld

Bewegung von Ladungen im elek-

trischen Längsfeld

Bewegung von Ladungen im homogenen Magnetfeld

Erdmagnetfeld

Magnetische Flussdichte einer langgestreckten Spule

Erzeugung sinusförmiger Wechselspannung

Strukturen und Analogien

Formalisierung und Mathematisierung in der Physik

Schwingung; Frequenz, Periodendauer, Amplitude

Harmonische mechanische und elektromagnetische Schwingung

Differenzialgleichung

Mechanische und elektromagnetische Welle (unter Einbezug von Licht); einfache mathematische Beschreibung

Wellenlänge, Ausbreitungsgeschwindigkeit

Überlagerung von Wellen (stehende Welle, Interferenz), Reflexion, Streuung, Brechung, Beugung, Polarisation

Strukturen erkennen und Analogien hilfreich einsetzen

Experimente selbstständig planen und durchführen

Mathematische Behandlung

Eigenschwingungen

Einzelspalt, Doppelspalt, Mehrfachspalt, Gitter

Überblick über das elektromagnetische Spektrum

Geschichtliche Entwicklung von Modellen am Beispiel des Lichts

Struktur der Materie

Modellvorstellungen und Weltbilder

Quantenphysik

Merkmale und Verhalten von Quantenobjekten:

Interferenzfähigkeit (Superposition der Möglichkeiten),

stochastisches Verhalten, Verhalten beim Messprozess,

Komplementarität, Nichtlokalität

Energie-Quantisierung, Folgerungen aus der Schrödingergleichung und ihre Bedeutung für die Atomphysik

Atomkern

Aspekte der Elementarteilchenphysik: Leptonen, Hadronen, Quarks

Untersuchungsmethoden (Spektren, hochenergetische Strahlen, Detektoren

Methoden der Deduktion und Induktion anwenden

Fotoeffekt

Planck’sches Wirkungsquantum

Zusammenhang zwischen Energie und Frequenz bei Photonen

Zusammenhang zwischen Impuls und Wellenlänge

Determiniertheit der

Wellenfunktion

Unbestimmtheitsrelation

Erkenntnistheoretische Aspekte der Quantenphysik

Eindimensionaler Potenzialtopf

Atomhülle

Linienspektren

Spanisch Kursstufe

In der Kursstufe beträgt der Spanischunterricht vier Wochenstunden.

Kompetenzen Inhalt Methoden
Kommunikative Kompetenz

Sprechen:

Die Schüler können:

  • Alltagsgesprächen, Fernsehsendungen, Spiel-und Dokumentarfilmen im Wesentlichen folgen
  • Alltagssituationen gegebenenfalls mit Rückfragen und Präzisierungen sprachlich bewältigen
  • sich in Diskussionen einbringen
  • bei vertrauten Themen auf Nachfragen reagieren
  • komplexere Texte mit teilweise unbekanntem Wortschatz verstehen

Die Schüler können Texte verstehen, durch:

  • das Schaffen von Verstehensinseln
  • den Einbezug des Kontextes und bekannter Fremdsprachen
  • zu Texten Hypothesen bilden und diese überprüfen

Die Schüler können Texten gezielt Informationen entnehmen.

Schreiben:

Die Schüler können sich weitgehend korrekt in der Fremdsprache ausdrücken. Sie verfügen über komplexere Satzbaumuster und können paraphrasieren, um Lücken in Wortschatz und Grammatik zu kompensieren.

Sprachmittlung:

Die Schüler können deutsche und spanische Texte (auch anspruchsvollere Texte) unter Nutzung von Hilfsmitteln in die jeweils andere Sprache übertragen.

Sprachliche Mittel

Wortschatz:

Die Schüler beherrschen:

  • einen allgemeinen und themenspezifischen Wortschatz
  • einen Funktionswortschatz für Textanalyse und Textkommentar

Grammatik:

Die Schüler beherrschen sowohl im Schriftlichen als auch im Mündlichen:

  • die frequenten Grundstrukturen
  • die Tempora und Modi
  • die Zeitenfolge
  • die Präpositionen
  • Satzverknüpfungen und – verkürzungen

Textumgang:

Die Schüler können selbständig nicht zu anspruchsvolle Texte

  • verstehen
  • analysieren
  • zusammenfassen
  • kommentieren und bewerten.

Die Schüler können

  • sprachliche Mittel analysieren und bei der eigenen Textgestaltung berücksichtigen
  • Texte vortragen, umgestalten und szenisch darbieten.
Kulturelle Kompetenz

Die Schüler kennen:

  • die wesentlichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Verhältnisse in Spanien und Lateinamerika und deren Ursachen
  • Zwei Autonomías im Vergleich
  •  Segunda República
  • Guerra Civil
  • Franquismo, Transición und die Zeit danach

 

Lateinamerika:

  • Politische und gesellschaftliche Entwicklungen im 20. Jh. (Diktaturen, Parlamentarische Regierungssysteme, Revolutionen)
  • Verhältnis Hispano-Amerika – USA
  • Hispano-Amerika im 19. Jh. - allgemein oder exemplarisch an einem Land
  • Migrationen
  • mindestens ein umfangreicheres Werk der spanischen oder lateinamerikanischen Literatur und sind mit weiteren Formen des literarischen und künstlerischen Schaffens aus Spanien und Lateinamerika vertraut.

„Skármeta: El cartero de Neruda/ Ardiente paciencia“

weitere mögliche Bereiche:

  • La novela picaresca
  • Auszüge aus dem Don Quijote
  • Ein Drama aus dem Siglo de Oro
  • Romanticismo
  • Novela realista
  • La Generación del 98
  • Ein Werk aus dem 20. Jahrhundert
  • El realismo mágico
Methodenkompetenz

Die Schüler können:

  • geeignete Gesprächsstrategien einsetzen
  • Markierungs-und Strukturierungstechniken anwenden (Strukturbilder, Verlaufsdiagramme, Zwischenüberschriften, Schlüsselwörter, Mindmaps)
  • visuelle Vorlagen beschreiben, auswerten und kommentieren
  • Wörterbücher und Grammatiken effektiv nutzen
  • Kurzvorträge und Referate auf Spanisch halten
  • Medien zur gezielten fremdsprachlichen Recherche und zur kritischen Informationsentnahme nutzen