Auf der Grundlage der Bildungsstandards Bildungsplan Gymnasium BW 2004
| Kompetenzen | Kerncurriculum | Hinweise Schulcurriculum |
Std. ca Kernc. |
|---|---|---|---|
| LPE 1 Von der Zelle zum Organ | |||
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Zelle und Stoffwechsel Die Schülerinnen und Schüler können
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Grundprinzipien, Systemebenen: Moleküle, Zellen, Organe, Organismen, Ökosysteme Fluid-mosaic-Modell SF Passiver und aktiver Transport P Experimente zur Osmose z.B. Plasmolyse, Osmometer SF Zellorganellen: Struktur und Funktion Z Anzahl der Zellorganellen, Hinweise auf die Funktion der Zelle Z
Energiefluss, Energieumwandlung,
Entropie anbahnen |
P Mikroskopieren von Zellen,
zeichnen P arbeitsteilig weitere Versuche mit Präsentation
Energiebegriff entsprechend
Absprache mit Physik |
25 |
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Moleküle des Lebens und Grundlagen der Vererbung Die Schülerinnen und Schüler können
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Überblick: Biomoleküle
Systemebene Moleküle Aufbau der DNA, genetischer Code SM Aufbau und Funktion von Proteinen, Bedeutung der räumlichen Struktur, Beispiele für Proteinfunktion SM Enzym als Biokatalysator Enzym – Substrat – Komplex SM Enzymfunktion modellhaft SM Abhängigkeit der Enzymaktivität von verschiedenen Faktoren: Temperatur, pH-Wert, Substratkonzentration, Enzymkonzentration, Hemmung, Aktivierung Reg z.B. Urease, Katalase Proteinbiosynthese SM Syntheseketten z.B. Blütenfarbstoff, Phenylalaninstoffwechsel, Marfansyndrom z.B. Operonmodell bei Bakterien Reg Drosophila Entwicklungsgene Reg |
Bezug zum Fach Chemie
Puzzle DNA oder Rollenspiel Modelle, Animationen P Stärkesynthese Lernzirkel Enzyme; P Entwicklung von Mehlkäferlarven bei verschiedenen Temperaturen |
25 |
| LPE 2 Aufnahme, Weitergabe und Verarbeitung von Informationen | |||
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Die Schülerinnen und Schüler können
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Bau und Funktion der Nervenzelle
SF, Z Ruhepotenzial, Aktionspotenzial, Synapse, Vorgänge an der Membran SF Bau und Funktion von Sinneszellen an einem Beispiel (Riechzelle oder Geschmacksinneszelle oder Sehsinneszelle....) SF Prinzip: second messenger SM W
Erregende und hemmende Synapsen,
Verrechnung, Verarbeitung im Gehirn
am Beispiel Sehwahrnehmung
Humorale und zelluläre
Immunreaktion: Zellen,
Wechselwirkung,
Schlüssel-Schloss-Prinzip HIV, Struktur und Vermehrung W Grundprinzip Regulation Reg Sehwahrnehmung siehe oben
Sprache: anatomische
Voraussetzungen, Sprachzentrum im
Gehirn |
Magnetmodelle, PC-Programm Neuron, Wiederholung Transport durch Membranen Synapsengifte, Sucht Übungsaufgabe: Transfer auf ein anderes unbekanntes Beispiel
PC-Programm Neuron P ELISA-Test / Western Blot Bedeutung der Impfung Symptome und Krankheitsverlauf, Therapieansätze (Übung zur Hypothesenbildung)
Wirkunsgweise von Hormonen
second- messenger-Prinzip Gehirnforschung |
35 |
| LPE 3 Evolution und Ökosysteme | |||
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Die Schülerinnen und Schüler können
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Ökosystem Wiese oder Hecke oder Wald auf dem Schulgelände V Vielfalt: Nomenklatur, Systematische Ebenen, Ordnungskriterien definieren V Vergleich der Wirbeltierextremitäten SF
Homologie und Analogie an
verschiedenen Beispielen Lebende Fossilien: z.B. Lungenfisch, Latimeria, Schnabeltier V, A DNA-Hybridisierung, Präzipitintest SM Synthetische Evolutionstheorie: Evolutionsfaktoren Mutation, Isolation, Gendrift, Selektion A Zusammenwirken der Faktoren: Adaptive Radiation Rekombination: Meiose, Crossover, Befruchtung R Vergleich der Theorien, Würdigung beider Forscher
Wichtige Funde, regionale Fundorte
(Steinheim, Mauer,
Neandertal) |
P Artenerfassung eines begrenzten Gebiets, Bestimmungsübungen Linné als Forscherpersönlichkeit Gruppenpuzzle Evolution der Wirbeltiere: Vom Wasser aufs Land und zurück Ein weiteres Beispiel für adaptive Radiation: z.B. Filmauswertung Beuteltiere Kreationismus und Evolution Vergleich von Schädeln Gruppenarbeit
Zusammenfassung Evolution: |
30 |
| LPE 4 Angewandte Biologie | |||
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Die Schülerinnen und Schüler können
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Isolierung, Vervielfältigung und Transfer eines Gens, Selektion von transgenen Zellen bei Bakterien
z.B. Insulinherstellung Definition: Stammzellen adult und embryonal
Differenzierung Omnipotenz –
Pluripotenz
Reg Antisensetechnik, Plasmidisolation je nach Thema P
grüne Gentechnik ein Beispiel
(z.B. Mais, Reis)
W z.B. Stammzellenforschung, Embryonenschutzgesetz, Organtransplantation, Pro und Contra grüne Gentechnik W |
Viren und Bakterien: Bau und Lebensweise, mikrobiologische Techniken
Stützpunktschule –
S1-Labor
Immunbiologie P Klonen bei Pflanzen, Hefe Erbkrankheiten z.B. als GFS P Differenzierung von Zellen bei Pflanzen (Mikroskopierübungen)
Konventionelle Züchtung b.
Pflanzen Dilemmadiskussion Textanalyse Umsetzung Text – Grafik und Grafik-Text à schriftliche Abiturprüfung |
25 |
| Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip |
| SF | Struktur und Funktion | Z | zelluläre Organisation | SM | Spezifische Molekülinteraktion |
| E | Energieumwandlung | Reg | Regulation | IK | Information und Kommunikation |
| R | Reproduktion | V | Variabilität | A | Angepasstheit |
| W | Wechselwirkung |
P Praktikum
Stundenberechnung: ca. 60 Wochen bis zur schriftlichen Abiturprüfung entspricht ca. 240 h
Kerncurriculum ca. 140 h, Schulcurriculum ca. 70 h, Leistungsmessung und Diagnose ca. 30 h
Maßgebend für die Abiturprüfung sind nur die Inhalte, die sich aus den Standards ableiten lassen. In den Standards werden keine Wahlthemen beschrieben. Diese sind inhaltlich Gegenstand des Schulcurriculums und inhaltlich kein Gegenstand der Abiturprüfung. Zusätzliche Inhalte können jedoch bei den Aufgaben herangezogen werden, um Kompetenzen zu überprüfen. Dabei sind die Inhalte in der Aufgabenstellung so dargestellt, dass auch Schülerinnen und Schüler, die das entsprechende Thema nicht behandelt haben, die Aufgabe lösen können.
| Kompetenzen | Kerncurriculum | Hinweise Schulcurriculum | Std. ca. Kernc. |
|---|---|---|---|
| LPE 1 Von der Zelle zum Organ | |||
|
Zelle und Stoffwechsel Die Schülerinnen und Schüler können
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SC: 4h |
12 |
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Moleküle des Lebens und Grundlagen der Vererbung Die Schülerinnen und Schüler können
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SC: 8h |
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| LPE 2 Aufnahme, Weitergabe und Verarbeitung von Informationen | |||
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Die Schülerinnen und Schüler können
Eigenschaften hinzu. |
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SC: 6h |
18 |
| LPE 3 Evolution und Ökosysteme | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können
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SC: 9h |
16 |
| LPE 4 Angewandte Biologie | |||
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Die Schülerinnen und Schüler können
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|
SC: 8h |
10 |
| Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip | Abk. | Grundprinzip |
| SF | Struktur und Funktion | Z | zelluläre Organisation | SM | Spezifische Molekülinteraktion |
| E | Energieumwandlung | Reg | Regulation | IK | Information und Kommunikation |
| R | Reproduktion | V | Variabilität | A | Angepasstheit |
| W | Wechselwirkung |
P Praktikum
Stundenberechnung: ca. 60 Wochen bis zur schriftlichen Abiturprüfung entspricht ca. 120 h
Kerncurriculum ca. 70 h, Schulcurriculum ca. 35 h, Leistungsmessung und Diagnose ca. 15 h
Maßgebend für die Abiturprüfung sind nur die Inhalte, die sich aus den Standards ableiten lassen. In den Standards werden keine Wahlthemen beschrieben. Diese sind inhaltlich Gegenstand des Schulcurriculums und inhaltlich kein Gegenstand der Abiturprüfung. Zusätzliche Inhalte können jedoch bei den Aufgaben herangezogen werden, um Kompetenzen zu überprüfen. Dabei sind die Inhalte in der Aufgabenstellung so dargestellt, dass auch Schülerinnen und Schüler, die das entsprechende Thema nicht behandelt haben, die Aufgabe lösen können.