Schulcurriculum für Klasse 9

Curricula

Bildende Kunst Klasse 9

Der Kunstunterricht in Klasse 9 beträgt 1 Wochenstunde.

Allgemeine Bemerkungen

Die Themen orientieren sich an der persönlichen Wahrnehmung der Schüler und an den Möglichkeiten der Erfassung von Wirklichkeit → Verstärkte Einzelarbeit

Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan Methoden Hinweise

Im Zweidimensionalen

Sachzeichnen / Naturstudium

Stillleben

Plastische Darstellung (W)

  • Der Körper im räumlichen Kontext

  • Das Licht und seine Bedeutung

Perspektivisches Zeichnen

Geometrische Körper:

- Parallelperspektive, räumliche Verkürzung

Architektonischer Außen- und Innenraum /Interieur:

  • Zentralperspektive, Fluchtpunkt/Horizontlinie,

  • räumliche Gliederung einer Fläche, Verkleinerung

  • Zentralperspektivische Konstruktion einer Treppe

  • Übereck- / Zweifluchtpunktperspektive

Frosch- und Vogelperspektive/ räumliche Konstruk-

tion mit drei Fluchtpunkten

Werkbetrachtung: Renaissance - Leonardo da Vinci,

M.C. Escher

Der präzise Umgang mit der Fachsprache wird mit der Besprechung der Ergebnisse in der Klasse gefördert.

Das Verhältnis von systematischen Regeln und subjektiver Empfindung und Wahrnehmung wird in der Gruppe thematisiert

G (Kl.8): Beginn der Neuzeit

Im Dreidimensionalen

Das menschliche Antlitz in Gestalt und Wirkung

  • Portraitzeichnen: Form, Größe, Proportion

  • Portraitbüste: Der menschliche Kopf als dreidimensionales Objekt / Abstimmung und Angleichung der Profile

Werkbetrachtung: Dürer, Selbstbildnisse

Ergänzungsbereich:

Digitale Veränderung eines Gesichtes, Schminken, Verkleiden etc.

Vergleichende Werkbetrachtung: Das Menschenbild

in Werken während der Weimarer Republik und dem

Nationalsozialismus

Gegenseitiges Portraitieren in Partnerarbeit- Hilfestellung und Korrektur (Selbst- und Fremdwahrnehmung )

Rel: Der Mensch als Ebenbild Gottes

G : Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Wohnen (Teil 2)

Persönliche Gestaltung eines Wohnraumes

  • Entwurfsphase: Raumaufteilung und Raumgliederung einer begrenzten Wohnfläche

  • Am Modell: Gestaltung und Ausstattung eines Raumes

Werkbetrachtung:

- Renaissance- und Barockarchitektur-

(Wohnen im Schloss- Hierarchie und Ausstattung

  • Bauhaus, Le Corbusier –Siedlung in Stuttgart

Soziale Wohnungsbau ( Fuggerei Augsburg...)

Biologie Klasse 9

Der Biologieunterricht in Klasse 9 beträgt 1 Wochenstunde.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

- den Ablauf der Mitose beschreiben und ihre Bedeutung erläutern

- mikroskopische Präparate von Mitosestadien herstellen und analysieren

- Präparate verschiedener Zelltypen herstellen und analysieren

- Zelldifferenzierung als Grundlage für die Gewebe- und Organbildung beschreiben

Zelluläre Organisation der Lebewesen:

Mitose im Überblick

Zelldifferenzierung, Gewebe und Organe

Herstellung mikroskopischer Präparate

Färbetechniken

Mikroskopieren

Auswertung von lichtmikroskopischen Bildern

Untersuchung von Geweben und Organen

Zeit: 10h

- die Sinnesorgane des Menschen im Überblick beschreiben

- das Wirkungsprinzip der Sinneszellen als Signalwandler beschreiben. Sie wissen, dass Reize in elektrische Signale umgewandelt werden, die zum Zentralnervensystem weitergeleitet und dort verarbeitet werden

- den Aufbau des Auges beschreiben und den Zusammenhang zwischen Bau und Funktion erläutern

- Experimente zur Funktion des Auges durchführen und auswerten

- ein Wirbeltierauge präparieren

- den Bau des Nervensystems im Überblick und die grundlegende Bedeutung des peripheren, des zentralen und des vegetativen Nervensystems beschreiben

Sinnesorgane und Nervensystem:

Reizaufnahme

Bau und Funktion der Sinnesorgane

Auge: Aufbau und Funktion

Nervensystem im Überblick

Bau einer Nervenzelle

Reflexe

Gehirn

Experimente

Versuche protokollieren

Präparation eines Schweineauges

zeichnen

Reaktionstests

Computerprogramme

Zeit: 14h

- das Hormonsystem des Menschen im Überblick beschreiben und das Wirkungsprinzip der Hormone modellhaft erklären

- das Regelungsprinzip der Hormone über fördernde und hemmende Wirkungen erklären und auf die Blutzuckerregulation anwenden

- die grundlegende Bedeutung des Hormon- und Nervensystems für Steuerung und Regelung im Organismus erläutern und erklären, wie Störungen zu Krankheiten führen

Hormonsystem

Hormone und Hormondrüsen im Überblick

Steuerung und Regelung

Blutzuckerspiegel

Diabetes

Schilddrüse

Modelle

Vergleich mit technischen Regelkreisen

Fallbeispiele

Zeit: 8

Chemie Klasse 9

Der Chemieunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Kern – Hülle – Modell (7 Std.)

Protonen, Elektronen, Neutronen

Schalenmodell

Ionisierungsenergie

Forscherpersönlichkeiten: Ehepaar Curie

EC Geschichte der Atomforschung; RUTHERFORD, BALMER, Spektroskopie (4 Std.)

Diagramme auswerten

Zusammenarbeit mit dem Fach Physik

2. PSE (4 Std.)

Zusammenhänge: Ordnungszahl, Protonenzahl, Elektronenzahl, Massenzahl, Valenzelektronen, Hauptgruppe, Periode

Internetrecherche

Diagramme auswerten

Synergie : verschiedene Vortrags – und Präsentationstechniken

3. Entstehung und Eigenschaften von Ionenverbindungen (5 Std.)

Elektronenübergänge, Edelgasregel

Nachweis von Chlorid - Ionen

EC „Salze“: Verhältnisformeln, Gitterenthalpie (6 Std.)

Bildung von Natriumchlorid

Elektrolyse einer Salzlösung

4. Moleküle (8 Std.)

Elektronenpaarbindung

Räumlicher Bau

Polare Moleküle / Dipole; Elektronegativität

Forscherpersönlichkeit : Linus Pauling

Eigenschaften von Wasser

Van der Waals Kräfte, Dipolwechselwirkung, Wasserstoffbrücken

Stoffe : Wasserstoff, Wasser, Ammoniak, Stickstoff, Methan, Ethen

EC HABE R- BOSCH - Verfahren; Boden u. Nährstoffe

Molekülbaukasten

PC - Recherche: Bedeutung von Wasserstoffbrücken

Vortrag : Ammoniaksynthese

Synergie: Arbeiten mit wissenschaftlichen Hilfsmitteln, Texterschließung Recherche und Präsentation zu chemischen Kampfstoffen

5. Anorganische Kohlenstoffverbindungen (7 Std.)

- Carbonatkreislauf

Kohlenstoffdioxid als

Treibhausgas

Internetrecherche über Herstellung synthetischer Diamanten

Besuch einer Tropfsteinhöhle

6. Protonenübergänge in wässrigen Lösungen (5 Std.)

Reaktionen von Säuren/ Basen mit Wasser als Protonenübergang (Chlorwasserstoff; Ammoniak)

Typische Teilchen in sauren und alkalischen Lösungen ( Oxonium – Ion, Hydroxid – Ion)

Donator – Akzeptor - Prinzip

Praktikum: Säure – Base – Titration zur Konzentrationsermittlung

Versuchsauswertung mit PC

7. Elektronenübergang als weiterer Reaktionstyp (6 Std.)

Zündholz und Feuerwerk, Oxidationszahl, Oxidationsmittel

Donator - Akzeptor – Prinzip

EC Elektrolytische Verfahren

(4 Std.)

EC Batterien und Akkumulatoren

(4 Std.)

Insgesamt 42 Std.

Leistungskontrolle 8 Std.

Kerncurriculum 50 Std.

Ergänzungscurriculum 26 Std.

Englisch Klasse 9

Der Englischunterricht in Klasse 9 beträgt 3 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

Anweisungen, Mitteilungen und Erklärungen verstehen,

Informationen verstehen und dabei die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen,

Gesprächen zwischen Muttersprachlern folgen

ausgewählten Radiosendungen oder Hörtexten die Hauptinformationen entnehmen,

Erzählungen verstehen

das Wesentliche von Fernsehsendungen und Filmen erfassen

die deutlich und in Standardsprache geäußert werden

BBC English/General American

 

sofern in deutlich artikulierter Standardsprache und mit vertrautem Akzent über gewöhnliche alltagsbezogene Themen gesprochen wird

deutlich und in normalem Tempo sprechenden, wenn deutlich über alltägliche Sachverhalte gesprochen wird

teilweise unbekanntes, aber erschließbares Sprachmaterial über vertraute Themen

teilweise unbekanntes Sprachmaterial

vertraute Themen und die Sprache klar und

unkompliziert

Tonträger

Tonträger

Tonträger

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

die meisten Standardsituationen sprachlich richtig und situationsgerecht bewältigen

ein einfaches, aber längeres Gespräch mit einem

Gesprächspartner initiieren, in Gang halten und beenden

Informationen austauschen, prüfen und bestätigen

Fragen stellen und beantworten, Probleme benennen sowie

Stellung beziehen

Gedanken über Themen aus ihren Interessengebieten

ausdrücken

die Standpunkte anderer kurz kommentieren

Überzeugungen und Meinungen in angemessener Form artikulieren

bei Begegnungen im In- und Ausland, auch wenn diese weniger vertraut sind

ein vertrautes oder sie persönlich interessierendes

Thema

zu behandelten Themen und erarbeiteten Texten

informelle Gespräche und Diskussionen

Partnergespräch

Partnerarbeit

Gruppenarbeit

Dikussion

Zusammenhängend sprechen

ihre Meinungen, Pläne und Wünsche erklären und begründen

eine Geschichte erzählen oder die Handlung wiedergeben

eine vorbereitete Präsentation vortragen

eines Buches oder Films

zu einem vertrauten Thema

Partnergespräch

Schülervortrag

Präsentation

Leseverstehen

ausführlichere persönliche Mitteilungen verstehen

Gebrauchstexte verstehen

klar formuliert und unkompliziert

Partnerarbeit

Einzelarbeit

Schreiben

strukturierte Notizen und Mitteilungen verfassen

Briefe adressatengerecht verfassen

eine Bewerbung (mit tabellarischem Lebenslauf) schreiben

für andere Personen oder sich selbst

persönliche und einfache formelle Briefe

Bewerbung

Sprachmittlung

in zweisprachigen Situationen vermitteln,

vertraute Inhalte kommen zur Sprache

dolmetschen, simultan übersetzen

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

haben ihre Aussprache der authentischen Norm so weit angenähert, dass sie gut verstanden werden, auch wenn ein fremder Akzent teilweise offensichtlich ist und manchmal etwas falsch ausgesprochen wird

verstehen verschiedene nationale und regionale Aussprachevarianten

beherrschen die Lautschrift passiv und können in der

Regel von der Schreibweise eines Wortes selbstständig

auf seine Lautung schließen

können einen Text phonetisch und intonatorisch angemessen vorlesen

BBC English/General American

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mit weitgehend bekanntem Sprachmaterial

Tonträger, Video, Film

Arbeit mit dem WB

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen

über hinreichend sprachliche Mittel, um klare Beschreibungen zu geben, Standpunkte auszudrücken, etwas zu erörtern

über Vokabular, um bei fehlenden Worten das Gemeinte zu umschreiben

im Rahmen des bekannten Wortschatzes über Sicherheit in der Rechtschreibung

über einen angemessenen Wortschatz, um sich in den in 4. „Kulturelle Kompetenz“ genannten Bereichen äußern zu können

BBC Englisch/ General American

s. „Kult. Kompetenz“

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können sich in vertrauten Situationen hinreichend korrekt verständigen und machen kaum Fehler, die zu Missverständnissen führen. Sie verfügen trotz geringer muttersprachlicher Interferenzen über weitgehende Sicherheit im Gebrauch der für das Englische grundlegenden morphologischen und syntaktischen Strukturen. Sie vertiefen ihre Einsicht in die strukturellen Gesetzmäßigkeiten der englischen Sprache.

Die Schülerinnen und Schüler können

Sachverhalte und Handlungen als vergangen, gegenwärtig und zukünftig darstellen

Dauer/Wiederholung von Sachverhalten und Handlungen ausdrücken

Modalitäten ausdrücken

Sachverhalte und Handlungen betonen und hervorheben

Bedeutungsunterschiede bei komplexeren, vom Deutschen abweichenden Strukturen erkennen und verwenden

Formen des formal und informal English unterscheiden und angemessen verwenden

alle Zeiten, Zeitenfolge, auch kontrastiv, aspect

progressive forms: passive, past perfect, future;

dynamic/stative verbs; would, used to

 

modals and their substitutes: could, might, be able to, be

allowed to, have to, verneinte Formen

 

emphatic do, inversion

 

have/make/let; verbs with infinitive or gerund, participle

constructions

formal und informal English

3. Umgang mit Texten

Die Schülerinnen und Schüler können

authentischen Hör- und Hör-/Sehtexten, die auf dieser Stufe verstärkt zum Einsatz kommen, aufgabengemäß Informationen entnehmen

bildliche und grafische Darstellungen verstehen und versprachlichen

Textsorten und Aussageabsichten erkennen

authentische Hör- und Hör-/Sehtexte

Bildliche und graphische Darstellungen

Tonträger

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, die für eine altersgemäße und kulturspezifisch angemessene Kommunikation mit anglophonen Sprechern erforderlich ist.

Sie können sich äußern zu

den Besonderheiten eines Commonwealthlandes, Fragen des Zusammenlebens verschiedener ethnischer/religiöser Gruppen, Jugend und Jugendkultur und Medien.

in den Bereichen Geographie, Geschichte, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft

Bezugspunkte sind das UK, die USA sowie weitere englischsprachige Länder und Kulturräume.

Besonderheiten eines Commonwealthlandes

Zusammenleben verschiedener ethnischer/religiöser Gruppen

Jugend und Jugendkultur

Medien

Kugellager

Tonträger

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können:

sich in wichtigen Situationen des Alltags kulturspezifisch verhalten.

Vergleiche zwischen ihrem eigenen kulturellen Hintergrund und dem von Jugendlichen in anglophonen Ländern anstellen und sind bereit, andere Kulturen zu verstehen und zu akzeptieren

an der Planung, Durchführung und Bewertung eines konkreten sozialen Kontaktes mitwirken

anglophoner Raum (UK und USA)

Höflichkeitskonventionen, Begrüßungsformeln, Essge-

wohnheiten und komplexere Alltagssituationen

ausgehend von den im Unterricht behandelten Kommuniktionsbereichen und Themen

konkreter sozialer Kontakt mit englischsprachigen Jugend-

lichen

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Bereits erworbene Lern- und Arbeitsstrategien werden kontinuierlich ausgebaut und stufengemäß erweitert. Der Lernprozess wird zunehmend aktiv von den Schülern und Schülerinnen gesteuert. Die wachsende Selbstständigkeit befähigt sie, den Anforderungen im Bereich eigenverantwortlichen Arbeitens auf der Sekundarstufe zu genügen und ihre Kenntnisse in Spezialbereichen zu vertiefen. Sie dokumentieren ihre Selbstevaluation mithilfe des Sprachenportfolios.

Sprachenportfolios

Die Schülerinnen und Schüler können

eine eigenständige Recherche anstellen und angemessen dokumentieren

Referate weitgehend selbstständig planen, verfassen und halten

ein Projekt planen und durchführen

Texte in visueller Form auswerten (Strukturdiagramme)

Statistiken (grafische und numerische Formen) versprachlichen

systematische Wortschatzerweiterung betreiben

ihre sprachlichen Fähigkeiten selbst beurteilen und ihren individuellen Fortschritt einschätzen und dies ebenso zur Weiterentwicklung eigener Lernstrategien nutzen wie Rückmeldungen von Mitschülerinnen und Mitschülern

in einer Gruppe effektiv zusammenarbeiten

Statistiken (grafische und numerische Formen)

eigenständige Recherche

Referate

Projekt

Gruppenarbeit

s. Kernkompetenzen 1-4

Medienkompetenz und Präsentation

Der gestalterische Aspekt von Präsentationen jeder Art gewinnt an Bedeutung, auch wenn nach wie

vor der Inhalt zentral bleibt.

Die Schülerinnen und Schüler können

Suchmaschinen und Metasuchmaschinen englischsprachiger Länder einsetzen

Arbeitsergebnisse bzw. Projekte jeder Art in einer

selbstgestalteten Form präsentieren

Präsentationen (nach Möglichkeit mit PC-Programmen)

gestalten und dabei Visualisierungstechniken zur

Unterstützung einsetzen

moderne Medien zur Kommunikation nutzen

Internet

Projekte

Präsentationen

moderne Medien

s. Kernkompetenzen 1-4

Ethik Klasse 9

Der Ethikunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Anthropologie

Individualität:

Entscheidende Phasen der Entwicklung und Sozialisation reflektieren

Rücksichtnahme und Verantwortung vertiefen

Grundlagen eigener Lebensgestaltung

Verfehlte Lebensorientierung

Konkordia 10, S. 7-66 / 67-115

Fallbeispiele: Medien, Sucht, Alkohol und andere Drogen, Sekten

Texte oder Collagen zum Thema „Ich“

Fächerverbindung zum Fach Deutsch. Z.B.: Jugendbuch

Sozialität:

Gesellschaftlicher Wandel des Rollenverständnisses

Bedeutung von Zuwendung, Bindung und Erziehung für die Entwicklung des Menschen erkennen

Jugend in der Gesellschaft, Kleidung, Sprache, Verhalten, Interessen, Wertvorstellungen

Besuch bei Beratungsstellen

Konflikte:

Konflikte analysieren.

Ursachen menschlicher Aggressionen erläutern

Notwendigkeit von Konfliktregelung erkennen

Konfrontation mit Ansprüchen der Gesellschaft

Selbstfindung

Konkordia 11, S. 63-115

Text-, Filmanalyse, Rollenspiel

Interview Stadt – Land

Problemfelder der Moral

Liebe, Ehe, Familie.

Freundschaft, Liebe, Geschlechtlichkeit

Gelungene Partnerschaft

Sexualethik

Versprechen und Bindung

Alternative Formen des Zusammenlebens

Familie und Gesellschaft

Konkordia 10, S. 7-66

Persönliche Erfahrungsberichte aus der Familie

Bezug zum Bio-Unterricht, Sexualkunde, AIDS, etc.

Altern, Sterben, Tod

Endlichkeit menschlichen Lebens

Leid und Mitleid

Biologischer Alterungsprozess

Soziale Aspekte des Alterns

Sterben und Tod als unmittelbarer Teil der Lebenswirklichkeit (Unfälle, Krankheit)

Deutungen und Einstellungen zum Tod

Der Tod in unserer Gesellschaft

Sterbehilfe

Trauern

Jenseitsvorstellungen

Leben nach dem Tod?

Konkordia 10, S. 66-110

Aufsuchen eines Altersheims.

Erfahrungen von Sterbebegleitern

Gewalt und Gewaltlosigkeit

Phänomene der Gewalt in unserer Gesellschaft

Gewalt an der Schule

Definition von Gewalt

Mobbing

Ursachen menschlicher Aggression

Rechtfertigung von Gewalt

Friedensfähigkeit

Gewaltmonopol des Staates

Aktuelle Fallbeispiele/Aktuelle Krisengebiete/Internetrecherche/

Konkordia 11, S. 63-115

Sensibilisierung für Gewalt in Sprache und Medien

Evangelische Religion Klasse 9

Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan Methoden Hinweise

9.1 Bergpredigt

Schüler/innen

- können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist

- können zentrale ethische Aussagen der Bibel (wichtige Abschnitte der Bergpredigt, z.B. Goldene Regel, Doppelgebot der Liebe) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen

- kennen daraus sich ergebende Herausforderungen für die eigene Lebensführung und die Mitgestaltung der Gesellschaft

- können am Beispiel der Biographie eines Menschen oder der Geschichte einer Gemeinschaft zeigen, dass der Glaube an Jesus Christus die konkrete Lebensführung im Alltag und in extremen Situationen bestimmen kann

- können anhand der Bergpredigt den Vollmachtsanspruch Jesu darstellen

Referate selbständig konzipieren und visualisieren.

Erörtern, argumentieren, kritisch beurteilen, themenorientierte Debatten führen, kursorische Lesen von Bibeltexten

Standard

9.2 Buddhismus

Schüler/innen

- können das Verständnis Jesu im christlichen Glauben abheben vom Verständnis religiös herausragender Menschen im Buddhismus

- kennen die Buddhalegende und können sie auf Lehrinhalte des Buddhismus beziehen

- können Ausdrucksformen buddhistischen Glaubens und Lebens erläutern

- können die konstitutive Bedeutung des Mönchtums für den Buddhismus darstellen

- können das buddhistische Verständnis von Leben und Tod entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen

Längere Arbeit planen, strukturieren und durchführen (Gruppenpuzzle),

Exzerpieren von Sachtexten,

Erkennen von gleichartigen Strukturen in verschiedenen Religionen,

Denkansätze interpretieren und vergleichen

Standard

9.3 Gottes Schöpfung – uns anvertraut

Schüler/Innen gewinnen die Einsicht in elementare Lebenszusammen-

hänge wie sie schon in der Bibel dargestellt sind ( Psalm 104)

- S. können den Sinn der Rede von der Schöpfung Gottes verstehen

und darlegen ( Essentials aus Gen 1+2)

- S. können die ökologische Verantwortung des Menschen als

Konsequenz aus dem Schöpfungsglauben ableiten

- S.kennen A. Schweitzers Ethik der „ Ehrfurcht vor dem Leben“

- S. werden zu konkreten Schritten ökologischen Handelns ermutigt

Gruppenarbeit mit komplexen

Aufgabenstellungen, selbständiges

Erschließen schwieriger Bibeltexte

Standard

9.4 Kirche und Auschwitz

Schüler/innen

- kennen zentrale ethische Aussagen der Bibel und die daraus sich ergebenden Herausforderungen für die Mitgestaltung der Gesellschaft

- können an einem Beispiel Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren

- können unterschiedliche Haltungen von Christen/Innen zum Nationalsozialismus aus deren theologischen Vorstellungen herleiten

- können an einem Beispiel erläutern, wie aus christlicher Überzeugung gegen die nationalsozialistische Ideologie und Praxis Widerstand geleistet wurde

Freiarbeit,

Problematik historischer Wertung reflektieren,

kritische Quellenanalyse,

argumentieren,

Filmbesprechung,

Diskussion komplexer Sachverhalte und kritisches Beurteilen,

projektorientiertes Arbeiten (Entwurf eines Denkmals)

Standard

9.5 Jesusdarstellungen

Schüler/innen

- verstehen Jesusdarstellungen aus den Zeitumständen und der jeweiligen Frömmigkeit – im Kontext sozialer und politischer Umstände und Interessen

- können eigene Vorstellungen von Jesus und seiner aktuellen Bedeutung zur Darstellung bringen (hermeneutische und ästhetische Kompetenz)

Interpretation verschiedener Jesusbilder der darstellenden Kunst,

Deutungen von Chorälen, Spirituals, Popmusik

Analyse von Filmausschnitten,

Interpretation literarischer Texte

Profil

Französisch Klasse 9

Am Peutinger-Gymnasium kann man Französisch entweder

lernen. Das Curriculum ist daher entsprechend angepasst.

Französisch als zweite Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 9 (als zweite Fremdsprache) beträgt 3 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können verstehen

einem Gespräch folgen

Informationen entnehmen

Videoaufnahmen/-mitschnitte über vertraute Themen global verstehen

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen

zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird

- einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird

wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Dabei sind sie in der Lage

- Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen

- ein einfaches Gespräch führen

- persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen

- Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

Informationen zusammenfassen,

auf einfache Weise wiedergeben

Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren

Erzählen

Gegenstände und Vorgänge beschreiben

Alltägliches Leben, vertraute Themen

mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind

zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten

Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit

Text mit vertrauter Thematik

Handlung einer Lektüre oder eines Films

mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien

Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen

Alltag

Partnergespräch

Rollenspiele

Medieneinsatz

Präsentieren

Stichwörter anlegen

Schlüsselwörter suchen

Leseverstehen

Verstehen

selektiv lesen

kursorisch erschließen

Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang

Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen

- Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden

- alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren)

- einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte

Hilfsmittel einsetzen

Schreiben

orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

berichten, ausdrücken und abwägen

unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen

zusammenhängend darstellen und begründen

schriftlich reagieren

- bei der eigenen Sprachproduktion

- einen zusammenfassenden gegliederten Text

- vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen

- Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften)

Kontakte mit Partnerschulen

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können vermitteln und Inhalte weitergeben

zweisprachige Situationen, vertraute Themen

mündliche und schriftliche Kommunikation

Vereinfachung

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen.

Außerdem sind sie in der Lage

- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen

Arbeit mit dem Wörterbuch

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik.

Die Schülerinnen und Schüler können

Erschließen

selbstständig erschließen

anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist

transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung)

Carte mentale

mindmap

network

clustering

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit

entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen).

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Meinungen zu äußern

- Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen, einzuschränken

- Ort, Zeit und Mengen anzugeben

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Vergleiche anzustellen

- Gefühle auszudrücken

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen

-zeitliche Abfolgen wiederzugeben

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren

zusätzlich: Demonstrativpronomen

subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que

subjonctif présent: weitere frequente Auslöser

erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge

ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que

kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen

Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ...

konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit

Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir

sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist,

gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar

sein sollten.

Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter

Grundstrukturen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

Die Schülerinnen und Schüler können

schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen

frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen

- mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen

- im Unterricht gehörte und gelesene Texte

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können.

Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones

Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen.

EC: Les jeunes

Dossiers

Plakate

Projekte

In Verbindung mit Deutsch und/oder Religion

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind

-um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten

einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten

- ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen)

- den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren

- Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden)

- zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen (Illustrationen) hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten

- zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen

- moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen

- Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen

- Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren

traditionelle und moderne Medien

Textverarbeitung/Präsentationssoftware

Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien

Französisch als dritte Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 9 (als dritte Fremdsprache) beträgt 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte verstehen

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags verstehen. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- einfachere, auch medial vermittelte Gespräche, Erzählungen, Beschreibungen global verstehen, sofern deutlich gesprochen wird

- einfachere, möglichst von Muttersprachlern gesprochene Hör- und Hör-/Sehtexte (aus dem Lehrwerk) erschließen, die z. T. vorentlastet wurden

- aus kurzen authentischen Ton- und Videoaufnahmen zu vertrauten Themen wesentliche Informationen entnehmen (selektives Hören)

Situationen des Alltags

(Familie, Schule, Stadt und Land)

Ton- und Videoaufnahmen

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

- mit anderen Personen in Kontakt treten und an einfachen Gesprächen teilnehmen

- bei Verständnis- und Ausdrucksproblemen das Gespräch mit einfachen Strategien in Gang halten

Zusammenhängend sprechen

-Inhalte wiedergeben oder in einfacher Form zusammenfassen

- mit einfachen sprachlichen Mitteln Arbeitsergebnisse vortragen

erzählen

formulieren und erläutern

jemanden begrüßen, vorstellen; danken; Informationen einholen und weitergeben

wiederholen, nachfragen, präzisieren, neu ansetzen

- Vorlieben, Meinungen und Gefühle in einfacher Form erfragen und äußern, sowie höflich Zustimmung und Ablehnung ausdrücken

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen treffen

- in vorbereiteten Dialogen mit zunehmender Selbstständigkeit eine Rolle gestaltend übernehmen

- Texten mit vertrauter Thematik

- eine einfache Geschichte, gestützt auf inhaltliche, sprachliche oder visuelle Impulse

- über Aspekte des eigenen Alltags in einfacher Form erzählen (Menschen, Orte, Schule, Freizeit)

- Pläne, Vorhaben, Absichten formulieren und erläutern sowie über vergangene Erfahrungen berichten

wiederholen

nachfragen

präzisieren

neu ansetzen

Vortragen von bekannten Texten

Leseverstehen

- Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen

- Texte mit teilweise unbekanntem, aber erschließbarem Sprachmaterial, auch einfache Sachtexte, stilllesend verstehen

- verschiedenen Gebrauchstexten mit unterschiedlicher Informationsdichte (Fahrpläne, Werbespots, Briefe) gezielt Informationen entnehmen (selektiv lesen) sowie Berichte, Interviews, Beschreibungen, bandes dessinées usw. mit Inhalten aus ihrem Wissens- und Erfahrungsbereich global verstehen

- altersgemäße und einfache längere Texte mit einem geringen Anteil an unbekanntem, aber erschließbarem Sprachmaterial global und ausgewählte Abschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln auch im Detail verstehen

- erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/Textteile sinndarstellend vorlesen

EC: Kurze Ganzschrift

-selektiv lesen

-stilllesen

-Sprachmaterial erschließen

-Informationen entnehmen

-Inhalte verstehen

-vorlesen

-vortragen

Schreiben

- bei der eigenen Sprachproduktion orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- Texte nach Vorgaben, Fragen, Stichwörtern zusammenfassen

- einfache Texte/Dialoge nach Vorgaben verfassen

- einfache kreative Texte schreiben

- eigene Ansichten und Meinungen zu bekannten Themen formulieren

- in persönlichen Mitteilungen und Briefen an Freunde über sich selbst berichten und in einfacher Form Gefühle wie Freude, Trauer, Mitgefühl ausdrücken

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen in einfacher Form darstellen und begründen

-eine Geschichte weiterschreiben, eine Vorgeschichte oder Dialoge erfinden, Bildfolgen versprachlichen

Texte in der FS erstellen

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zweisprachigen Situationen des Alltags vermitteln. Sie können in mündlicher und schriftlicher Kommunikation die wichtigsten Informationen in einfacher Form weitergeben.

dolmetschen

übersetzen

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

- die Laute, Lautfolgen, Sprechtakte und Intonationsmuster des Französischen erkennen, unterscheiden und im Zusammenhang weitgehend richtig aussprechen

- Schrift-/Lautentsprechungen in unbekannten Wörtern erkennen und somit auch neue Wörter richtig aussprechen

- die Lautschrift nutzen, um die Aussprache unbekannter Wörter bei Bedarf auch nachzuschlagen

français standard

Vokabelverzeichnis des Lehrwerks; Wörterbücher

hören

sprechen

Lautschrift erkennen

nachschlagen

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über einen ausreichenden produktiven Wortschatz, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen des Alltags gerecht zu werden und sich zu vertrauten Themen äußern zu können.

Die Schülerinnen und Schüler können

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext erschließen, sofern die Inhalte altersgemäß und der Umfang des neuen Wortmaterials begrenzt sind

- transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang selbstständig erschließen (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund erster Einsichten in die Wortbildung)

Erschließen von Sprachmaterial

Einfache Techniken der Wortbildung

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die bis zum Ende der Klasse 6 erworbenen elementaren Strukturen mit weitgehender Sicherheit. Darüber hinaus können sie die bis zum Ende der Klasse 8 im Rahmen des Lehrwerks erarbeiteten komplexeren Strukturen zunehmend integrieren, um ihre eigenen Mitteilungsbedürfnisse und Interessen etwas differenzierter auszudrücken. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie die kommunikative Absicht verwirklicht ist.

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen und zukünftig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen und einzuschränken

- weitere Zeit- und Ortsangaben zu machen

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Mengen und Zahlen zu benennen

- Vergleiche anzustellen

- Begründungen und Folgen zu formulieren

- Gefühle auszudrücken

- Aufforderungen und Bitten auszudrücken, Wünsche und Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung in einfacher Form zu formulieren

weitere Adjektive, Adverbien, unverbundene Personalpronomen, Reflexivpronomen, Indefinita und Adverbialpronomen)

présent, passé composé, imparfait, plus-que-parfait, futur simple/composé der regelmäßigen, auch der reflexiven Verben und weiterer häufig gebrauchter unregelmäßiger Verben

Inversionsfrage, satzverkürzende Infinitivkonstruktionen wie il me dit de ..., il m’a demandé de ..., Hervorhebung durch c'est ... qui, c'est ... que

personne ... ne, rien ... ne, ne ... aucun

auch Adverbialpronomen y und en

Bruchzahlen, Ordnungszahlen

Steigerung von Adjektiv und Adverb

c’est pourquoi, comme, alors, donc

je suis content,e de + infinitif; je suis content,e que + subjonctif

impératif, conditionnel; subjonctif: je veux qu ..., il (ne) faut (pas) que ..., il est important que ...

conditionnel, subjonctif: il est possible que …

conditionnel, Bedingungssätze (si j’ai, si j’avais)

Die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten. Dies gilt auch für weitere komplexe Strukturen, wie z. B. das konditionale Satzgefüge (Typ III), die Relativpronomen (ce qui, ce que, …) und die Verwendung zweier Objektpronomen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich zunehmend auf adaptierte Sachtexte und vereinfachte Texte aus der Jugendliteratur. Die Erschließung der Texte geht mehr und mehr in die Hand der Schülerinnen und Schüler über. Durch gezielte Aufgaben erreichen sie das jeweils intendierte Textverständnis. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen das Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

EC: Produktion eines Chansons

-Gruppenarbeit verstärkt

-Diskussion der Texte im Team

-Sprechen vor der Klasse

-Texte szenisch gestalten

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler besitzen erste Kenntnisse über

verschiedene Regionen Frankreichs und über soziale und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben in Frankreich und im frankophonen Raum prägen, und haben auf diese Weise ihr soziokulturelles Wissen erweitert.

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben erste Voraussetzungen erworben,

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um in privaten oder schulischen Kontakten sich verständnisvoll und offen begegnen und gegebenenfalls zusammenarbeiten zu können

- um interkulturelle Missverständnisse und Konfliktsituationen wahrzunehmen und sich um deren Bewältigung zu bemühen

Lebenswelten vergleichen

zusammenarbeiten

Kontakte knüpfen

Vorbereitung zu Schüleraustausch

5. Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über verschiedene Lern- und Arbeitstechniken, um das Sprachenlernen effizient und nachhaltig zu gestalten.

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern zielorientiert zusammenarbeiten

- individuelle Lernstrategien entwickeln, gestützt auf ihr Wissen um verschiedene Lernertypen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess zunehmend selbstverantwortlich unterstützen und im Sprachenportfolio dokumentieren

- beim Wortschatzlernen verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken (Vokabelnetze, Assoziationsfelder) anwenden

- zum Verstehen von Texten außersprachliche Entschlüsselungshilfen nutzen (Illustrationen), Sinnzusammenhänge kombinieren und auch schon Vorkenntnisse aus anderen Sprachen einbringen

- im zweisprachigen (Schüler-)Wörterbuch nachschlagen

- Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten

markieren, gliedern, Notizen machen, zusammenfassen

Partnerarbeit

Diskussionen in der Gruppe führen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten (eigenverantwortliches Üben und Wiederholen)

- moderne Technologien zur Kommunikation nutzen (für Brief- und Austauschkontakte)

- einfache Zusammenhänge im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren (Bildtexte, Plakate)

EC: Ton- und Videoaufnahmen

Fächerverbindender Unterricht Klasse 9

1. Synergieeffekte

Die Fachlehrer sind verpflichtet, sich rechtzeitig abzusprechen, um so die möglichen Synergien zu erreichen.

Thema Fächer Inhalte / Methoden
Synergien im Sprachenbereich Mu, E, F Fremdsprachiger Lieder
Umgang mit Texten, Kommunikation D, alle Fächer Methoden der Texterschließung – Arbeiten mit wissenschaftlichen Hilfsmitteln
ITG und Multimedia Ph, M Auswertung am Computer, Tabellen, Grafiken
Gm, M Daten sammeln, verarbeiten, Diagramme erstellen und auswerten
D, alle Fächer Verschiedene Vortrags und Präsentationstechniken

2. Projektorientierte Themen

Verantwortlich: Klassenlehrer

Die Klassenkonferenz legt zu Beginn des Schuljahres ein verbindliches Thema fest

Thema Fächer Inhalte / Methoden
Leben mit anderen Kulturen Mu, G, Ek Außereuropäische Musik
F, E Kontaktaufbau mit Partnerschulen
Gm, Mu, Bk, D, Rel Kulturelle Brüche – Gespräche mit Jugendlichen aus anderen Ländern führen
Gm, G Migration
Rel, Ek Leben und Teilen in Einer Welt
D, G Juden in Deutschland
Drittes Reich G, D, Gm Weimarer Republik und Nationalsozialismus: Ideologie und Gleichschaltung
Leben in der Gemeinschaft Eth, Bio Sexualkunde
Eth, Rel Besuch im Altersheim – Compassion-Projekt
Gm, Eth, Rel Unterscheidung Recht - Gerechtigkeit
Der menschliche Körper Bio, Spo Bewegungssystem der Menschen
Bio, Ph Bau und Funtion der Sinnesorgane
Naturwissen-schaften im Kontext M, Ph Lineares und beschränktes Wachstum
M, Bk, Ph, Bio Zentrische Streckung, Strahlensätze, Licht
M, G Satz des Pythagoras, Historische Rückblicke: Leistung der Griechen in der Mathematik
Ek, NWT Klima
Ph, Ch Atomhülle und –kern. Kernspaltung und Radioaktivität
Ph, G, Ek, Rel, Bio, Ch Chancen und Risiken technischer Anwendungen (Atombombe)

Gemeinschaftskunde Klasse 9

Der Gemeinschaftskundeunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen (Die Schülerinnen und Schüler können …) Inhalte Methoden Hinweise
Einwanderung nach Deutschland

die Bevölkerungszusammensetzung mithilfe von geeigneten Indikatoren beschreiben;

Zusammensetzung der Bevölkerung

Formen, Ursachen und Folgen der Migration erläutern;

Formen, Ursachen und Folgen der Migration

Möglichkeiten und Probleme der Integration in eine pluralistische Migrationsgesellschaft darstellen und fallbezogen beurteilen;

Fallanalyse

die Grundzüge des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts darstellen.

Grundzüge des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts

Auftrag und Probleme des Sozialstaates

Daten zu Aspekten sozialer Differenzierung unter einer Fragestellung auswerten;

Aspekte sozialer Differenzierung

das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes erläutern und exemplarisch kontroverse sozialpolitische Konzeptionen unterscheiden;

Sozialstaatsgebot des GG, kontroverse sozialpolitische Konzeptionen

das System der sozialen Sicherung in der Bundesrepublik Deutschland darstellen;

System der sozialen Sicherung

Reformansätze in einem Bereich der sozialen Sicherung beschreiben und auf ihre Realisierbarkeit hin überprüfen.

Reformansätze

Recht und Rechtsordnung in der Bundesrepublik Deutschland

die besondere Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen darstellen;

rechtliche Altersstufen, Jugendschutz durch Gesetze

Fallanalysen

die Funktion des Rechts erläutern und die Bereiche des öffentlichen und privaten Rechts voneinander abgrenzen;

Funktion des Rechts, Öffentliches Recht und Privatrecht

Expertenbefragung

an einem Fall Ursachen von Kriminalität und Formen sowie Zweck von Strafe erörtern.

Ursachen von Kriminalität, Formen und Zweck von Strafe

Fallanalyse, Gerichtsverhandlung, Expertenbefragung

Der politische Willensbildungs- und Entscheidungsprozess in der Bundesrepublik Deutschland
5.1 Teilhabe am politischen Willensbildungsprozess

Möglichkeiten der politischen Teilhabe anhand des Grundgesetzes beschreiben;

Möglichkeiten der politischen Teilhabe

die durch den Art. 21 GG verbriefte Mitwirkung der Parteien am politischen Willensbildungsprozess benennen und erläutern;

Mitwirkung der Parteien am politischen Willensbildungsprozess gemäß Art. 21 GG

Parteien gegenüber Verbänden und Bürgerinitiativen abgrenzen;

Parteien, Verbände, Bürgerinitiativen

Synoptische Darstellung

das Wahlrecht zum Bundestag darstellen;

Wahlrecht zum Bundestag

Möglichkeiten der Erweiterung des repräsentativen Systems durch direktdemokratische Elemente darstellen und beurteilen;

Möglichkeiten der Erweiterung des repräsentativen Systems durch direktdemokratische Elemente

die Bedeutung der Medien für die politische Öffentlichkeit darstellen.

Bedeutung der Medien für die politische Teilhabe

5.2 Die Gesetzgebung des Bundes

das Gesetzgebungsverfahren des Bundes erläutern

Gesetzgebungsverfahren des Bundes

den Prozess der Entscheidungsfindung in der Verfassungswirklichkeit an einem ausgewählten Beispiel erläutern.

Prozess der Entscheidungsfindung in der Verfassungswirklichkeit

Fallbeispiel

Geschichte Klasse 9

Der Geschichtsunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Das Ergänzungscurriculum wird kursiv dargestellt. Die Stundenzahl liegt im Ermessen des Lehrers. Die Methodik wird nicht extra ausgeführt, sie entspricht der des Kerncurriculums.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Die Schülerinnen und Schüler können

-wichtige Belastungsfaktoren der ersten Demokratie in Deutschland sowie Ursachen ihres Scheiterns erläutern

-wesentliche Elemente der nationalsozialistischen Ideologie erläutern

-Maßnahmen der „Gleichschaltung“ sowie Kennzeichen der totalitären Herrschaft – vorzugsweise

im lokalen und regionalen Bereich – recherchieren und deren Einfluss auf den Alltag der Menschen

erkennen, diese in einen übergeordneten Zusammenhang stellen und ihre Ergebnisse präsentieren

-persönliche Schicksale der weltanschaulichen und rassischen Verfolgung vor und im Zweiten

Weltkrieg beschreiben und diese auf die nationalsozialistische Ideologie und Herrschaftspolitik zurückführen

-Formen der Akzeptanz und des Widerstands in der Bevölkerung beschreiben und beurteilen

-die sich aus der nationalsozialistischen Vergangenheit ergebende historische Verantwortung erkennen

Die NS Zeit in Ellwangen

Daten und Begriffe

1919 Weimarer Verfassung; 1919 Vertrag von Versailles; Parteien; Krisenjahr1923; Außenpolitik; 1930 Präsidialkabinette; Notverordnungen

Rassenlehre; Lebensraumideologie; Antisemitismus; Führerprinzip

Daten und Begriffe

30.1.1933 Machtübertragung;

Machtergreifung und Gleichschaltung; SS-Staat

9.11.1938 Reichspogromnacht;

1.9.1939 Angriff auf Polen;

Holocaust; Konzentrationslager

Terror in den besetzten Gebieten

20.7.1944 Attentat auf Hitler

Widerstandsgruppen

8.5.1945 bedingungslose Kapitulation

Kirchenkampf

KZ Außenstellen

Hessenthaler Todesmarsch

Wahlplakate

Zeugenbefragung

Filmanalyse

Planung, Durchführung einer Exkursion

Streitgespräch

Podiumsdiskussion

Einführung in Archivarbeit

Lernzirkel

→Gemeinschaftskunde

→Deutsch

→Musik

→Kunst

18 Std.

2. Deutschland nach 1945 im internationalen und europäischen Kontext

Internationale Entwicklungen und Beziehungen im Spannungsfeld zwischen Konfrontation

und Kooperation

Die Schülerinnen und Schüler können

-wesentliche Ereignisse und Kennzeichen des Kalten Krieges beschreiben und in diesem Rahmen

die Bedeutung der Weltmächte USA und Sowjetunion erklären

Die Entwicklung im geteilten und vereinten Deutschland

Die Schülerinnen und Schüler können

-Kennzeichen und Ausmaße von Zerstörung, physischer und psychischer Not sowie Flucht und

Vertreibung – soweit möglich im lokalen bzw. regionalen Bereich – recherchieren und den Stellenwert

dieser Faktoren in der allgemeinen Situation am Ende des Zweiten Weltkrieges erkennen

-wesentliche Stationen der Entwicklung der Besatzungszonen bis zur doppelten Staatsgründung beschreiben

und den prägenden Einfluss des wachsenden Ost-West-Gegensatzes erläutern

-Auswirkungen der unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Systeme auf die innere Entwicklung

und den Alltag der Menschen in den beiden deutschen Staaten unter den Bedingungen

von Demokratie und Diktatur erläutern

-die entscheidenden Schritte der Entspannung erklären

-Ursachen und Besonderheiten der friedlichen Revolution in der DDR erklären, den Prozess der

deutschen Einigung beschreiben und die mit der Entwicklung im vereinigten Deutschland verbundenen

Schwierigkeiten und Chancen erörtern

Daten und Begriffe

1945 Konferenz von Potsdam;

1948/1949 Berlin Blockade; 1949

NATO; 1962 Kuba-Krise; Kalter

Krieg; Blockbildung; Containment

„Stunde Null“; Entnazifizierung

1948 Währungsreform; 23.5.1949

Verkündung des Grundgesetzes;1949 Gründung der DDR;

Daten und Begriffe

1949-1963 Ära Adenauer; 1967/68 APO; 17.06.1953 Aufstand in der DDR ; 13.08.1961 Bau der

Mauer; Soziale Marktwirtschaft; Westintegration; SED-Staat

Daten und Begriffe

1970-1972 Ostverträge; 1973 Grundlagenvertrag Bundesrepublik

– DDR; Entspannungspolitik

Daten und Begriffe

1989 Friedliche Revolution in der DDR; 9.11.1989 Öffnung der Grenze zur Bundesrepublik;

3.10.1990 Beitritt der neuen Länder zur Bundesrepublik; Auflösung des Ostblocks

22 Std.

Katholische Religion Klasse 9

Der katholische Religionsunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

0

UE 1: Lebensängste und –hoffnungen / Leben in der Einen Welt - konziliarer Prozess

-Zukunftshoffnungen und Zukunftsängste Jugendlicher heute

-Herausforderung durch die Bergpredigt

-konziliarer Prozess, Gerechtigkeit - Frieden — Bewahrung der Schöpfung

 Umgang mit Leid und Tod

-Kollagen

-Musikbeispiele und moderne Liedtexte

-Besuch im Weltladen

Klasse 9

 

15 h

Die Schüler

- verstehen, dass es zum Menschsein gehört, sich entscheiden zu müssen und zu Entschei­dungen zu stehen

- an einem Beispiel den Zusammenhang zwischen Werten und Normen aufzeigen und Schritte der ethischen Entscheidungsfindung darlegen

- an einem Beispiel aufzeigen, in welcher Weise sich Christen bei einer ethischen Entschei­dung an Weisungen des Dekalogs, an Jesu Leben, Handeln und Lehre und an kirchlichen Traditionen orientieren

- verstehen, dass Gott sich den Menschen bedingungslos zuwendet und dass dieses Ange­bot ernst zu nehmen Konsequenzen hat (u. a. Weisungen und Normen)

UE 2 Werte und Normen - Christliche Ethik

- gut und böse, richtig und falsch in einer pluralen Gesellschaft

- Normbegründung

- Gewissensbildung, Stufen des Gewissens

 

- Dilemma-geschichten

- Einladung von MAZlern und Zivis der Sozialstation

 

 

10 h

Die Schüler

- an konkreten Beispielen die diakonische, missionarische und kritische Funktion der Kirche in der Gesellschaft darstellen

- vor dem Hintergrund des Verhältnisses von Staat und Kirche in der Bundesrepublik Deutschland begründen, warum es an ihrer Schule Religionsunterricht gibt

- unterschiedliche Verhaltensweisen von Christen in der Zeit des Dritten Reiches darlegen und bewerten

- kennen Beispiele für christlichen Antijudaismus und können sich kritisch damit auseinan­dersetzen

UE 3 Kirche - Staat - Gesellschaft

- wie Kirche gesehen und erfahren wird

-diakonische, missionarische und kritische Funktion der Kirche in der Gesellschaft

- Basisgemeinden, Taizé

- die Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus: Zeugnis und Versagen

- Weiße Rose

 

 

15 h

Mathematik Klasse 9

Der Mathematikunterricht in Klasse 9 beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen:

1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.

2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten.

3. Was nicht mehr erwartet wird:

Einfache Wurzelgleichungen, Ähnlichkeit von Dreiecken, die in 2 Winkeln übereinstimmen, Kathetensatz und Höhensatz, Satz vom Umfangswinkel, Vernetzte System, Sinus- und Kosinussatz

4. Folgende Themen, die zuvor in eckigen Klammern standen sind in den Standards enthalten:

Einfache lineare Gleichungssysteme mit mehr als zwei Variablen, Anwendungen in der Geodäsie

5. Beispiele für im Anspruch reduzierte Themen:

Potenzen mit rationalen Exponenten, n-te Wurzel, Rechengesetze, Rechnen mit Potenzen, der Logarithmus und seine Rechengesetze

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Leitidee „Zahl“

  • besondere Darstellungsformen von reellen Zahlen kennen und sinnvoll anwenden

Potenzen mit rationalen

Hochzahlen

Potenzgesetze

Normdarstellung

Logarithmus und seine Rechengesetze

Geeignet für selbständige Erarbeitung z.B. in Form von Planarbeit oder Gruppenpuzzle

Ergebnisse vor der Klasse präsentieren

10 h

An ein extensives Üben der Rechengesetze ist nicht gedacht

Vgl. Leitidee 3 „Variable“

2. Leitidee „Algorithmus“

  • lineare Gleichungssysteme manuell und mithilfe des GTR lösen
  • Werte iterativ berechnen

lineare Gleichungssysteme (3x2)

Iteration

Schülerreferat:

Carl Friedrich Gauß,

Vgl. Modellieren und Vernetzung Arbeiten am PC mit geeigneter Software wie z.B. MatheAss, Maple, . . .

10 h

LGS in realem Bezug

Gauß und seine Zeit: Zusammenarbeit mit dem Fach Geschichte

3. Leitidee „Variable“

  • einfache Terme umformen
  • elementare Gleichungen lösen

Rechenregeln für Potenzen und Logarithmen (soweit sie zum Lösen von einfachen Gleichungen notwendig sind)

10 h

An ein extensives Üben ist nicht gedacht

Vgl. Leitidee 1 “Zahl“

4. Leitidee „Messen“

  • Inhaltsformeln einfacher Körper kennen und mithilfe der Ideen „Zerlegung“ und „Annäherung“ einsichtig machen
  • Maße von Figuren und Körpern abschätzen und mithilfe der Formelsammlung berechnen

Rauminhalt und Oberflächeninhalt von Prisma und Zylinder

Umfang und Inhalt von Figuren, die auch von Kreisen und Kreisbögen begrenzt sind

zusammengesetzte Körper

Schüler erarbeiten in Gruppen Formeln (z.B. mit Hilfe des Lehrbuches)

Sie lernen dabei das aktive Zuhören und miteinander Reden

Präsentation der Ergebnisse

20

Hier kann auf Archimedes, auf die Geschichte der Zahl und auf die Geschichte des Problems der „Quadratur des Kreises“ eingegangen werden

Bonaventura Cavalieri

5. Leitidee „Raum und Form“

  • Figuren zentrisch strecken; Eigenschaften der zentrischen Streckung kennen und anwenden
  • grundlegende Sätze zur Berechnung von Streckenlängen kennen und anwenden
  • Seitenlängen und Winkelweiten am rechtwinkligen Dreieck berechnen

zentrische Streckung

Strahlensätze

Satz des Pythagoras

Berechnung von Streckenlängen und Inhalten bei Körpern

sin(), cos(), tan()

Projektarbeit:

Strahlensätze und ihre praktische Anwendung im Gelände

(Försterdreieck, Jakobusstab, . . . )

Schüler stellen die Ergebnisse der Projektarbeit dar (Schriftlich und Präsentation)

Schüler erkennen die Anwendungsmöglichkeiten in der Geodäsie: Messungen im Gelände

30 h

Abstimmung mit den Fächern Physik und Kunst:

Optische Strahlengänge

Zentralperspektive

Pythagoras in Gedichtform: Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch

Problem der Irrationalität

Auf die Leistungen der griechischen Mathematiker sollte hingewiesen werden

Historische Rückblicke, alternative Beweise (z.B. Pythagoras in Gedichtform)

„Wie dick ist ein Punkt?“

6. Leitidee „Funktionaler Zusammenhang“

  • über Grundkompetenzen im Umgang mit Funktionen verfügen

Eigenschaften von Funktionen:

verschobene und gestreckte Graphen

Mit dem GTR entdecken die Schüler mit Hilfe von Arbeitsanweisungen Eigenschaften der verschiedenen Funktionenklassen und präsentieren ihre Ergebnisse im Team mit geeigneten Hilfsmittel vor der Klasse (z.B. Folien, . . .

20 h

9. Leitidee „Modellieren“

  • einen Sachverhalt auf angemessene Weise mathematisch beschreiben.
  • Eine zugehörige Problemstellung in dem gewählten mathematischen Modell lösen sowie die Ergebnisse auf die Ausgangssituation übertragen, interpretieren und ihre Gültigkeit prüfen
  • Wachstumsvorgänge durch diskrete Modelle beschreiben und simulieren

Proportionalität

lineares, natürliches, beschränktes Wachstum

Simulation dynamischer Vorgänge

Geeignet für eine selbständige Erarbeitung z.B. in Form von Planarbeit oder Gruppenpuzzle

Einsatz von PC und GTR zur Modellentwicklung und Simulation

20 h

Zusammenarbeit mit dem Fach Physik

10. Ergänzungscurriculum

Vernetzte Systeme

oder

Anwendungsbereich und Grenzen von Modellen

Gruppenarbeit, auch eigenständiges Erarbeiten in Form von Hausarbeiten

8 h

Methodencurriculum Klasse 9

Wichtiger Hinweis: Das in Klammer zuerst genannte Fach ist als Leitfach verantwortlich für die Einführung der Methode.

Lerntechniken,
Umgang mit Texten

Erweiterung der Erörterung / Inhaltsangabe (D)

Textsorten und Aussage-absichten erkennen (D)

Texterschließung mit verschiedenen Methoden (grammatikalisch, textgrammatisch, inhaltlich) (L)

Kursorisches Lesen von Bibeltexten, Exzerpieren (Rel)

Gestalten,
Visualisieren,
Präsentieren

Vortrag zu einem Buch / Film (FS, alle)

Graphische Darstellung d. SHF (Mu)

Diagramme und Statistiken lesen und auswerten (Ek, alle)

Präsentieren eines Projekts (NwT,  alle)

Partner- und Gruppenarbeit

Projekte / Experimente in der Gruppe planen, durchführen und dokumentieren (Nw, alle)

Aktives Zuhören und miteinander Reden (D, alle)

Erschließen schwieriger Texte (Rel, alle)

Kommunikation,
Gesprächsführung,
Rethorik

Sprechen vor der Klasse (alle F.)

Stellung beziehen und Standpunkte kommunizieren (D, alle)

Simultan übersetzen (FS)

ev. Schüleraustausch (FS)

Rede und Gegenrede (D, alle)

Multimedia

Internetrecherche (Gk, alle)

Vertonung eines Projekts  mit dem PC (Mu)

Ausländisches Fernsehen (FS)

Website erstellen (Ku, alle)

Umgang mit Programmen(Euklid, Excel (Makros)), Kodierung, Steuerung (M, Ph)

Methodentage

Rhetorik

Präsentieren  und Visualisieren

Musik Klasse 9

Der Musikunterricht in Klasse 9 beträgt 1 Wochenstunde.

Allgemeine Bemerkungen

Die drei Bereiche der Gestaltung, des Hörens und Verstehens und des Reflektierens durchdringen sich gegenseitig und sind methodisch miteinander zu verknüpfen, auch durch gemeinsames Singen und Musizieren.

Toleranz und Offenheit gegenüber der Vielfalt der Kulturen ist ein wichtiges übergreifendes Lernziel.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Musik gestalten

10

Vokales Musizieren

1- und mehrstimmige Lieder unterschiedliche Genres, Stile und Kulturen

Singen, Musizieren zum Gesang

Liedverzeichnis
evtl. fächerverbindend mit Fremdsprachen und/oder Geographie

Musik hören und verstehen

13

Notenschrift und -text

 

wiederholen, festigen

 

Gestaltungsmittel

Konzertform (Barock)

 

 

 

Jazz und Jazz-Stile

Hören, Beschreiben, Verstehen

Hörbeispiele

differenziert beschreiben (Ausdruck, Wirkung, Parameter): (Methodencurriculum: Rhetorik)

 

Musik reflektieren

10

Gattungen und Stile

Außereuropäische Musik

 

fächerverbindend mit Geschichte, Gemeinschaftskunde

Naturwissenschaft und Technik Klasse 9

Der NwT-Unterricht in Klasse 9 beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Eine weitere Stunde wird als Praktikum im Fach Chemie durchgeführt.

Nach Möglichkeit sollte im Stundenplan eine Doppelstunde als Randstunde vorgesehen werden, um vorgeschriebene Exkursionen außerhalb der Unterrichtszeit durchführen zu können.

Es werden drei verschiedene Lehrer im Wechsel eingesetzt.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler kennen Leistungen des menschlichen Erfinder­geistes und der Ingenieurkunst

sowie deren Bedeutung und Nutzen für den Menschen.

Anwendungen der Informationstechnik

Messungen mit einem selbst herge­stellten Instrument durchführen; ein­fache elektronische Schaltungen bauen

EC:

Mathematische Ergänzungen (Berechnungen bei Widerstandsarrays

ITG:

Computer als Werkzeug nutzen für Messwerterfassung und –auswertung, Steuerung von Prozess­abläufen

Die Schülerinnen und Schüler erwerben durch gezieltes Forschen vertiefte Kennt­nisse über ihre natürliche und technische Umwelt. Sie untersuchen einen Lebens­raum und ermitteln an alltäglichen Pro­dukten deren stoffliche Bestandteile.

einen Lebensraum analysieren

Langzeitbeobachtungen und –messungen aufnehmen und auswerten

erläutern, wie Lebewesen ihre Umwelt formen und von ihr geformt werden

Eigenschaften verschiedener Mineralien, Gesteine und Böden ermit­teln;

Klima- und Wetterdaten ermitteln; Objekte nach Kategorien ordnen und einen Bestimmungsschlüssel erstellen

Eigenschaften verschiedener Böden ermitteln

Chemische Trennverfahren durchführen

Faktoren, die Wetter und Klima beeinflussen, untersuchen

Klima- und Wetterdaten ermitteln

EC:

Eigenschaften und Verhalten der Gase;

Wärmeenergie in Natur und Technik;

Geschichte technischer Entwicklungen und deren gesellschaftliche Relevanz

Energieströme mit atmosphärischen Vorgängen in Verbindung setzen

Veränderungen des Systems Erde durch menschliches Eingreifen analysieren und bewerten

Physik Klasse 9

Der Physikunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele. Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Naturerscheinungen und technische Anwendungen

Mensch: physikalische Abläufe im menschlichen Körper, medizinische Geräte, Sicherheitsaspekte

Alltagsgeräte (z. B. Elektromotor)

Energieversorgung: Kraftwerke und ihre Komponenten (z. B. Generator) – auch regenerative

Energieversorgung (z. B. Solarzelle, Brennstoffzelle)

Informationstechnologie und Elek-tronik – auch einfache Schaltungen mit elektronischen Bauteilen

Schülerreferate

Schülerübungen mit ausführlichen Protokollen (EC)

Teilweise Wiederholung aus Klasse 8

Auswertung am Computer, Tabellen, Grafiken (ITG)

12 Stunden

Struktur der Materie

Atomhülle und –Kern

Kernspaltung und Radioaktivität

Modellierung

→ Chemie

8 Stunden

Technische Entwicklungen und ihre Folgen

Anwendungsbezug und gesellschaftliche Relevanz der Physik

Chancen und Risiken technischer Anwendungen

Schülerreferate

→ Geschichte, Erdkunde, Religion, Biologie, Chemie, NWL

8 Stunden

Grundlegende physikalische

Größen

Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Wurfbewegungen (EC)

Möglichst viel schon in 9 bearbeiten wegen Zeitdruck in 10 22 Stunden

Leistungsmessung

Ergänzungscurriculum (EC)

Methodentraining (ITG)

(maximal / bei 38 Unterrichtswochen ohne Ausfälle) 26 Stunden

Sozialcurriculum Klasse 9

Folgende Inhalte sind die Konkretisierung unserer Leitgedanken zum Sozialcurriculum:

Thema/Inhalt Beteiligte

Mentorensystem:

Patenschaften für die Klassen 5

Betreuung, Aus- und Fortbildung der Paten

NN

Kriminalprävention:

Thema: Herausforderung Gewalt

Polizei

Auf Wunsch:

Thematischer Elternabend zur Gewaltprävention

Klassenlehrer

Polizei

 

Bei Bedarf absolvieren einzelne Klassen mit mehreren Lehrkräften ein zweitägiges intensives Sozialtraining.

Bei Bedarf können Elternveranstaltungen jahrgangsübergreifend angeboten werden.

Deutsch Klasse 9 und 10

Der Deutschunterricht in den Klassen 9 und 10 beträgt jeweils 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

1. Zu den Aufsatzarten

Um den Stoff der Klasse 10 zu entlasten, legt sich die Fachschaft Deutsch für die Klasse 9 auf folgernde Klassenarbeiten fest:

Bei den Epochen wird die Besprechung des Mittelalters empfohlen. Dies kann in Verbindung mit sprachgeschichtlichen Aspekten geschehen.

Für die Klasse 10 sind zwei der folgenden drei Aufsatzarten als Klassenarbeiten verbindlich vorgeschrieben:

2. Zur Lektüre

In Klasse 9 werden „Maria Stuart“ und „Sansibar oder der letzte Grund“ gelesen.

In Klasse 10 legt sich die Fachschaft auf folgende Lektüre fest:

G.E. Lessings „Emilia“ oder „Nathan“

3. Zum Schulprofil

Die noch zur Verfügung stehende Zeit wird zur Vertiefung und Wiederholung des Stoffes genutzt. Wenn möglich ist auch nicht deutschsprachige Literatur heranzuziehen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Sprechen/praktische Rhetorik

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in komplexen Kommunikationssituationen differenziert und stilistisch angemessen ausdrücken können.

Redebeiträge liefern und eine Rede gestalten

Verschiedene Vortrags- und Präsentationstechniken funktional einsetzen

Präsentationen angemessen beurteilen

Referate halten

Diskussionsteilnahme- und -führung üben

Informationen beschaffen,

Stichwortzettel,

Exzerpt,

Tabellen,

Grafiken auswerten,

freies Sprechen

Arbeit mit verschiedenen Medien (Tafel, Folienprojektor, PC, Laptop u. Beamer)

2. Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen unterschiedliche Formen schriftlicher Erörterung und berücksichtigen dabei den situativen Kontext

Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage fiktionale und nicht fiktionale Texte zu analysieren und Stellung zu beziehen

Die Schülerinnen und Schüler können nach Schreibimpulsen Texte verfassen und dabei unterschiedliche Gestaltungsmittel einsetzen

- Erfassen und Wiedergeben des Textinhalts

- Erörterung von Sachfragen,

- Erörterung von gegensätzlichen Standpunkten,

- Methoden der Argumentation,

Entfaltung der Argumentationsstruktur (-> Vorbereitung bereits in Kl. 8, statt wie bisher in Kl. 9!?)

Funktionale Interpretation anfertigen (Bezug Inhalt-Form-Sprache herstellen können)

-stilistische und rhetorische Gestaltungsmittel, Stellungnahme zum Text, Interpretationsaufsatz

Interpretierende Umgestaltung von Textvorlagen, kreatives Schreiben.

Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten

Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten

Grafische Gestaltung von Texten, szenisches Spiel.

PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint), im Ergänzungsbereich bei Bedarf Wiederholung einzelner Elemente von Rechtschreibung und Grammatik

PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint)

PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung)

3. Lesen/Umgang mit literarischen sowie nicht literarischen Texten und Medien

Die Schülerinnen und Schüler erwerben Lesekompetenz im Hinblick auf komplexere Texte

Die Schülerinnen und Schüler können die wesentlichen Merkmale literarischer und nicht literarischer Texte benennen und in ihrer Funktion beschreiben (Kennenlernen und Unterscheidung literarischer Gattungen)

Die Schülerinnen und Schüler können die Texte unter Einbeziehung von Fachausdrücken interpretieren und das Werk im Hinblick auf Autor und Entstehungszeit beurteilen

Die Schülerinnen und Schüler sollen Medien kritische nutzen und anwenden können, insbes. die informationstechnischen Medien

- Texte lesen und vortragen

- Texte in ihrer spezifischen Aussage erfassen können

- Behandlung von Lektüren aus den Epochen Mittelalter??????,

Barock,

Aufklärung,

Literatur des 20. Jh.

- Drama der Antike

(exemplarische Einzellektüre, thematischer Vergleich von Werken verschiedener Epochen, gattungsorientierter Längsschnitt)

Texte aus der Rezeptionsgeschichte und epochenspezifische Ausdrucksmittel

- Kennenlernen unterschiedlicher Medien und deren selbständiger Gebrauch,

- Zeitung als Mittel der Information, Meinungsbildung und Unterhaltung

- Vgl. mit Film und Fernsehen

Lesetechniken vermitteln

Erarbeitung von Texten in Gruppenarbeit,

Darstellung von Ergebnissen in Referat und Präsentation,

szenisches Spiel

- Einbeziehung von Bibliothek, Internet und Film

- Besuch in Redaktion und Druckerei,

- Analyse verschiedener Zeitungen und verschiedener journalistischer Textformen in Gruppenarbeit

PC-Einsatz und fächerverbindender Unterricht (Geschichte, Ethik, Religion) empfehlenswert

Fächerverbindender Unterricht insbesondere mit Gemeinschaftskunde

4. Sprachbewusstsein entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler sollen Standardsprache, Fach- und gruppenspezifische Sprachen unterscheiden und in ihrer Funktion erläutern können.

Besonderheiten gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und situationsgerecht einsetzen

Fach- und gruppenspezifische Elemente erkennen und benennen können

Wesentliche Faktoren, die zur Herausbildung der deutschen Sprache geführt haben, erfassen. Die Mundarten als natürliche Fortentwicklungen des Mittelhochdeutschen verstehen lernen.

Textarbeit, Interview, Umfrage

regionalgeschichtlicher Bezug sinnvoll

Kennzeichnen von Fachsprachen

Geschichtlichen Hintergrund heranziehen

Evangelische Religion Klasse 9 und 10

Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan Methoden Hinweise

Bergpredigt

Schüler/innen

- können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist

- können zentrale ethische Aussagen der Bibel (wichtige Abschnitte der Bergpredigt, z.B. Goldene Regel, Doppelgebot der Liebe) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen

- kennen daraus sich ergebende Herausforderungen für die eigene Lebensführung und die Mitgestaltung der Gesellschaft

- können am Beispiel der Biographie eines Menschen oder der Geschichte einer Gemeinschaft zeigen, dass der Glaube an Jesus Christus die konkrete Lebensführung im Alltag und in extremen Situationen bestimmen kann

- können anhand der Bergpredigt den Vollmachtsanspruch Jesu darstellen

Referate selbständig konzipieren und visualisieren.

Erörtern, argumentieren, kritisch beurteilen, themenorientierte Debatten führen, kursorische Lesen von Bibeltexten

Standard

Buddhismus

Schüler/innen

- können das Verständnis Jesu im christlichen Glauben abheben vom Verständnis religiös herausragender Menschen im Buddhismus

- kennen die Buddhalegende und können sie auf Lehrinhalte des Buddhismus beziehen

- können Ausdrucksformen buddhistischen Glaubens und Lebens erläutern

- können die konstitutive Bedeutung des Mönchtums für den Buddhismus darstellen

- können das buddhistische Verständnis von Leben und Tod entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen

Längere Arbeit planen, strukturieren und durchführen (Gruppenpuzzle),

Exzerpieren von Sachtexten,

Erkennen von gleichartigen Strukturen in verschiedenen Religionen,

Denkansätze interpretieren und vergleichen

Standard

Gottes Schöpfung – uns anvertraut

Schüler/Innen gewinnen die Einsicht in elementare Lebenszusammenhänge wie sie schon in der Bibel dargestellt sind (Psalm 104)

- S. können den Sinn der Rede von der Schöpfung Gottes verstehen

und darlegen (Essentials aus Gen 1+2)

- S. können die ökologische Verantwortung des Menschen als

Konsequenz aus dem Schöpfungsglauben ableiten

- S.kennen A. Schweitzers Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“

- S. werden zu konkreten Schritten ökologischen Handelns ermutigt

Gruppenarbeit mit komplexen

Aufgabenstellungen, selbständiges

Erschließen schwieriger Bibeltexte

Profil

Kirche und Auschwitz

Schüler/innen

- kennen zentrale ethische Aussagen der Bibel und die daraus sich ergebenden Herausforderungen für die Mitgestaltung der Gesellschaft

- können an einem Beispiel Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren

- können unterschiedliche Haltungen von Christen/Innen zum Nationalsozialismus aus deren theologischen Vorstellungen herleiten

- können an einem Beispiel erläutern, wie aus christlicher Überzeugung gegen die nationalsozialistische Ideologie und Praxis Widerstand geleistet wurde

Freiarbeit,

Problematik historischer Wertung reflektieren,

kritische Quellenanalyse,

argumentieren,

Filmbesprechung,

Diskussion komplexer Sachverhalte und kritisches Beurteilen,

projektorientiertes Arbeiten (Entwurf eines Denkmals)

Standard

Projekt „Maria“ (Klasse 9)

Teenager-Schwangerschaften

in Zusammenarbeit mit der Stadt Ellwangen und der Fachschaft Biologie

Gespräche mit
- Caritas / Diakonische Bezirksstelle
- Ärzten in Ellwangen

Profil

Stärker als der Tod

Schüler/innen

- können erläutern, wie die Begrenztheit menschlichen Lebens zur Deutung von Angst, Leid und Tod herausfordert

- kennen christliche Bilder der Hoffnung, insbesondere der Auferstehung und können sie mit entsprechenden Vorstellungen anderer Religionen vergleichen

- können darstellen, dass christliche Hoffnungsbilder angesichts des Todes im Glauben an Gott gründen

- kennen die kirchlich verantwortete ehrenamtliche Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen

- können das Jenseitsverständnis verschiedener Religionen entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen

Interpretation verschiedener Jesusbilder der darstellenden Kunst,

Deutungen von Chorälen, Spirituals, Popmusik

Analyse von Filmausschnitten,

Interpretation literarischer Texte

Standard

Gerechtigkeit in der einen Welt

Schüler/innen

- können am Beispiel Kleidung die weltweite Textile Kette und unwürdigen Arbeitsbedingungen der Menschen in der Bekleidungsindustrie beschreiben

- kennen die Abhängigkeit und Konkurrenz im Welthandel mit Bekleidung (Ursachen von Ungleichheit)

- können zwei wirtschaftspolitische Grundpositionen (Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft) darlegen

- entwickeln die Vision einer solidarischen Welt und kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten, damit Ungerechtigkeit abnimmt (Kampagne für saubere Kleidung)

- kennen die biblische Option für die Armen, Gerechtigkeit und Recht nach der Bibel als Verheißung für die Welt

Themenorientierte Debatten führen, Diskussion komplexer Sachverhalte, Kritisches Beurteilen,

Stundenprotokolle,

Referat selbständig vorbereiten und halten

Standard

Bibel verstehen

Schüler/innen

- können unterschiedliche Ansätze oder Methoden der Textauslegung auf biblische Beispiele anwenden (historisch-kritische Methode, tiefenpsychologische Deutung u.a.)

- können historische Informationen zu biblischen Texten beschaffen (Entstehungssituation der Hebräischen Bibel im Zusammenhang der Geschichte Israels)

- können an einem Beispiel (Antijudaismus) Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren

- können die Vielfalt biblischer Sprachformen als Ausdruck unterschiedlicher Erfahrungen mit Gott deuten

Angemessene Zitiertechnik,

kritische Quellenanalyse biblischer Texte,

selbstständiges Exzerpieren von Sachtexten,

Umgang mit der Fachsprache

Standard

Einführung in die Ethik

Schüler/innen

- können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist

- können zentrale ethische Aussagen der Bibel ( Dekalog, wichtige Abschnitte der Bergpredigt ) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen

- können zwei weitere, gegenwärtig relevante (z.B. Nutzenethik, Verantwortungsethik, Prinzipienethik) ethische Ansätze darstellen und mögliche Auswirkungen für die Bearbeitung aktueller ethischer Probleme daraus ableiten

Modellhaftes Denken, Stundenprotokolle erörtern, argumentieren, eigene Standpunkte zu aktuellen ethischen Fragen artikulieren

Standard

10.5 Compassion Projekt

Profil

Griechisch Klasse 9 und 10

Der Griechischunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt jeweils 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Arbeitsbereich 1: Wortschatz

bis Ende Kl.9: ca. 800 Wörter

Klasse 10: Grundwortschatz erarbeitet, Erweiterung an Originaltexten

800 Wörter; Grundwortschatz nach M. Mader, LEU 12

Erweiterungen ab Klasse 10

Wortarten, Wortbildungslehre, Strukturierung nach Wort- und Satzfeldern

Wortschatz erarbeitet aus Lektionstexten; Weiterführung des Vokabelheftes

Lektürebezogene Vokabelsammlung;

Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch;

Fremdwörter als Lernhilfe

Erkennen der Fortwirkung der griechischen Sprache im gemein samen kulturellen Erbe Europas;

Bedeutungswandel der Fremdwör ter durch Erweiterung bzw. Verengung

Weiterwirken des altgriechischen Wortschatzes im Neugriechischen

Arbeitsbereich 2: Satzlehre

Fähigkeit zur Satzanalyse durch Kenntnis der syntaktischen und semantischen Funktion unter Ver wendung der neusprachlichen Terminologie

Systematisierung der sprachlichen Erscheinungen;

Verwendung der metasprachlichen Terminologie

Der Gebrauch des Artikels, attributive u. prädikative Stellung; Wortarten, Partikel, attributive u. prädikative Partizipien; Tempora, Aktionsarten, Modi, Infinitivkonstruktionen

Übersicht über grundsätzliche Erscheinungen der griechischen

Sprache

Erarbeitung am Text;

graphische Darstellung von Satz-

modellen

Ab Klasse 9: Benutzung einer systematischen Grammatik;

Bewusstmachung der Abwei-

chungen u. Übereinstimmungen

der sprachlichen Strukturen in

Gr – L – D bei der Übersetzungsarbeit;

Erschließung des gedanklichen Inhalts durch Analyse der

syntaktischen Form

Arbeitsbereich 3: Formenlehre

Bildungsgesetze der Formenlehre;

Anwendung für die Erschließung

von Texten

Konjugationen, Deklinationen,

Wortarten

Übersicht über die Erscheinungen

der griechischen Morphologie

Erarbeitung aus Lektionstexten;

Weiterführung des lektürebezogenen Grammatikheftes

Benutzung einer systematischen Grammatik

Kein aktives Bilden von Formen; ggf. Hinweise auf Parallelen bzw.

Unterschiede zur latein. Formenbildung

Selten vorkommende Verbformen

werden erklärt, brauchen aber nicht gelernt zu werden;

Stammformen nur der am häufigsten vorkommenden Verben;

Gelegentlicher Verweis auf For-

menbildung im Neugriechischen

Arbeitsbereich 4: Texte

Texterschließung u. Interpretation;

sprachliche Erfassung der Lektions texte; Übersetzung in ein angemessenes Deutsch

Ab Klasse 10: Originale Texte erschließen, , strukturieren, übersetzen und interpretieren.

Erkennen des Zusammenhangs zwischen stilistischer Gestaltung

und inhaltlicher Aussage

Lehrbuchtexte erschließen nach Text, Satz, Wortgrammatik;

Übersetzung, Interpretation;

ggf. Ergänzung durch entsprech-

ende adaptierte Originaltexte;

Ende Klasse 9 muss das Kantharos-LB abgeschlossen sein. (bis mind. L.44)

Ab Klasse 10:

Erarbeiten von mindestens zwei der folgenden Gestalten:

Odysseus (Homer, Odyssee)

Solon (vor allem Herodot)

Sokrates (vor allem Platon)

Alexander d.Gr. (vor allem Arrian)

Jesus oder Paulus (NT)

Verschiedene Texterschließungsmethoden an Lehrbuchtexten;

Anwendung verschiedener Übersetzungsmethoden; Beobachtung und Wiedergabe des Ausdrucksreichtums der griechischen Sprache: z.B. Partikel, Verbalaspekte, Wortbildung

Ab Klasse 10:

Arbeit mit vorgegebener Übersetzung

Vergleich des Originaltextes mit

der literarischen und künstlerischen Rezeption

Benutzung wissenschaftlicher

Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärliteratur, Internetrecherche)

Selbständige Organisation der Arbeit durch die Schüler;

kreativer Umgang mit Texten,

z.B. Umsetzung in eine andere

Darstellungsform.

Entsprechung von Form und

Inhalt, besonders Stilfiguren;

lautes Lesen;

Textsorte, Textgestaltung

Griechisch als Grundlage der

europäischen Tradition;

Textsorte, Textgattung, Textstil

Arbeitsbereich 5: Kultur

Verständnis für die Eigenart grie-

chischer Kultur: Geschichte,

Lebensformen, Kunst, Religion,

Mythologie, Philosophie, frühes Christentum, Geographie

Vertiefung dieser Kenntnisse in Klasse 10

Vertieftes Verständnis der Besonderheiten der griechischen Kultur und ihrer Bedeutung für die geistesgeschichtliche und kulturelle

Entwicklung Europas

Bedeutende Ereignisse u. Personen

Sklaven, Familie, Staat u. Gesellschaft;

Vasenmalerei, Architektur, Plastik;

Götter, Kulte, Feste, Mythen;

Platon, Sokrates, Vorsokratiker

Geographie und Geschichte

Griechenlands;

Staat und Gesellschaft,

privates und öffentliches Leben;

Religion und Mythologie;

Formen griechischer Kunst;

Fortwirken griechischer Kultur;

Stoa, Epikur, NT

Lehrbuch (Kantharos) mit Ergänzungen (zweisprachig bzw. in

deutscher Übersetzung);

Erstellung von Referaten mit

Kurzpräsentation und verschiedenen Arbeitsformen zu Kunst, Mythologie oder Autoren;

Bild- und Kunstbeschreibung;

Ab Klasse 10:

Erstellen von Referaten mit ver-

schiedenen Präsentationsformen;

zunehmend selbständiges Erarbeiten in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen;

Anfertigung von Hausklausuren z.B. Die griechische Tragödie; Homerische Frage; NT –

Sokrates / Platon o.ä.

Kooperation mit dem Fach Kunst:

Architektur, Plastik, Malerei;

Weiterleben der Antike in Renais-

sance, Barock bis zur Moderne.

Kooperation mit den Fächern Ethik, Philosophie.und Religion (z.B.: Mythen, Kulte, NT-Sokrates; etc.)

Kooperation mit dem Fach Deutsch: Drama u. Theater;

Museums- und Theaterbesuchebesuche;

Studienfahrt nach Griechenland;:

Latein Klasse 9 und 10

Der Lateinunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt jeweils 3 Wochenstunden. In Klasse 9 kommt eine dritte Stunde ("Poolstunde") hinzu für die Einübung im Umgang mit wissenschaftl. Hilfsmittel z.B. Lexika / zweisprachige Texte / Sekundärliteratur

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Arbeitsbereich 1:

Erweiterung des Grundwortschatzes

Bedeutungsvielfalt zentraler lat. Begriffe

ungefähr 16oo Wörter

lektürebezogene Vokabelsammlung mit Hinweisen auf – die Bedeutungsvielfalt (z.B. ratio/pietas)

_ das Weiterwirken in den romanischen Sprachen und der wissenschaftl. Terminologie

Anwendung der Kenntnisse zur Wortbildungslehre

verstärkte Arbeit mit dem Wörterbuch

Bedeutung der lat. Vokabeln für die wissenschaftl. Terminologie und die romanischen Sprachen

(vgl. Michael Maders Wortkunde der romanischen Sprachen)

Arbeitsbereich 2:

Systematisierung der sprachl. Erscheinungen

Verwendung der metasprachlichen Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Syntax (z.B. innerlich abhängiger Konjunktiv)

Erarbeitung am Originaltext

Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik, ergänzt durch lektürebezogene Grammatikübersichten (Tafelabschriebe)

Vergleich mit modernen Fremdsprachen

Arbeitsbereich 3:

Bildungsgesetze der Formenlehre

sicherer Umgang mit der metasprachl. Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Morphologie

Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik

Arbeitsbereich 4:

Originaltexte erschließen

strukturieren

übersetzen

interpretieren

Zusammenhang zwischen stilistischer Gestaltung und inhaltl. Aussage

Vergleich des Originaltextes mit der lit. und künstlerischen Rezeption

--histor. – polit. Texte. Gesichtspunkte der röm. Politik und Geschichtsauffassung

--philosoph. Texte: grundlegende philosoph. Fragestellungen

--Poesie: Ausdruchsmöglichkeit menschlichen Verhaltens bzw. Instrument zur Offenlegung gesellschaftl. Missstände oder menschl. Schwächen

--Sachthema

Je ein Autor:

Caesar / Cicero / Plinius / Sallust

Cicero / Seneca

Catull / Ovid u.a.

Z.B. Roma aeterna

Benutzung wiss. Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärlit.,Internetrecherche)

selbständige Organisation der Arbeit durch die Schüler (Themenvorschläge, Arbeitsform, Präsentation der Ergebnisse)

kreativer Umgang mit Texten (z.B. Umsetzung in eine andere Darstellungsform)

Sicht auf das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln (vernetztes Denken)

Weiterwirken in der europäischen

Literatur (Rezeptionsgeschichte)

Arbeitsbereich 5:

Grundkenntnisse in den Bereichen Politik, Geschichte, Religion, Kunst

Wissen um den Einfluss der Römer auf die europäische Kultur und Geschichte

Imperium Romanum

Staat und Gesellschaft

Religion und Mythologie

röm. Architektur und Kunst

röm. Wertbegriffe

Erarbeitung durch Interpretation der Originaltexte, aus der Sekundärlit. und sonstigen wiss. Hilfsmitteln

dabei: selbständige Recherche und Präsentation mit Visualisierung, sowie verschiedene Arbeits- und Sozialformen

Anlage eines Realienportefolios

projektorientierter Unterricht

Romanisierung Süddeutschlands und Europas

Studienfahrten Z.B. nach Trier, Augst, Florenz

Museumsbesuche

Entwicklung der europäischen Kultur unter Berücksichtigung der römischen Vorbilder z.B. karolingische Renaissance, Renaissance, Klassizismus

Sport Klasse 9 und 10

Der Sportunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Klasse 9

80 Std. Kerncurriculum - 40 Std. Ergänzungscurriculum
LA 20 Std Ergänzung u. Vertief: TU, LA, GY / TANZ
TU 20 Std SPIELE
BM / TT (Sportbereich IV) 10 Std Andere Sportarten
Ju: SP (FB,BB,VB,HB) 30 Std Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern)
Mä: SP (FB,BB,VB,HB) 20 Std Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)
Mä: GY / Tanz 10 Std

Klasse 10

60 Std. Kerncurriculum - 20 Std. Ergänzungscurriculum
LA 15 Std Ergänzung u. Vertief: TU, LA, GY/TANZ
TU 10 Std. SPIELE
BM / TT 10 Std. Andere Sportarten
Ju: SP (FB, BB, VB, HB) 25 Std. Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern)
Mä: SP (FB, BB, VB, HB) 15 Std Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)
Mä: GY / TANZ 10 Std.

 

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Die in Klasse 8 gelernten leichtathletischen Techniken anwenden

Längere Läufe absolvieren und eine Ausdauerleistung erbringen

Einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren

A: Leichtathletik

Laufen:

a) Kurzstrecken

100m Lauf

b) Ausdauerläufe

800m Mädchen

1000m Jungen

Cooper-Test (12Min)

Für alle Sportarten gilt:

Selbständiges Umsetzen des seither Erlernten

Projekte in der Gruppe Planen, Erarbeiten und Präsentieren

Verschiedene Medien variabel und zielgerichtet einsetzen

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 20 Min.

15 Stunden

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Jugend trainiert

Bundesjugendspiele

Sportabzeichen

Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen

Springen:

a) Weitsprung

b) Hochsprung (Flop)

Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken

Anlauf und Absprung optimieren,

Ablaufmarken setzen,

Absenken des Körperschwerpunkts

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen

Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen

Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären

Werfen/Stoßen:

Einführung in das

Kugelstoßen

Speerwerfen

Erlernen der Angleittechnik

Rhythmisierung des Anlaufs

Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären

Auf der Basis der in Klasse 7/8 erlernten Fertigkeiten an Übungsverbindungen an zwei Geräten turnen sowie Figuren aus der Akrobatik und normfreie Bewegungen turnen

B: Geräteturnen

Boden

Handstandüberschlag vw

Schwung- und Druckimpuls koordinieren;

Blockieren der Schultergelenke

Die Schüler müssen Hauptfunktionsphase eines Bewegungsaktes erkennen und nennen.

10 Stunden.

Verbindung von Übungselementen , die in Klasse 7/8 erlernt wurden

Durch Geräte Auf- und Abbau, Helfen und Sichern,

Gruppenunterricht

wird durchgehend soziale und personale Kompetenz gefordert und geschult.

Reck

Hinführung zur Laufkippe

Hocke

Partnerarbeit

Fachsprache

Barren

Oberarmkippe in den Stütz

Oberarmstemmaufschwung in den Stütz

Event. Barren als 3. Gerät

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Sprunghocke über den Kasten längs oder das Pferd (1,10m hoch)

Spannstütz nach erster Flugphase

Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären

Sichern und Helfen

Schwebebalken: Mä

Höhe 1,00 – 1,20m

Sprung in den Stütz

Überspreizen eines Beines

Sprünge

Einbeinige Drehungen

Gymnastik/Tanz (Mä)

10 Stunden (Mä)

Die gymnastischen Grundformen auf Schulniveau

Mit einem weiteren Handgeräte

umgehen und haben den in 7/8 gelernten Tanzstil verbessert

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreograghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen, den Ausdruck verbessern

Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben)

Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen

Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen

Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen

Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen

Auch aktuelle Formen des Tanzes

Gruppenarbeit

Partnerarbeit

Selbstkontrolle

Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen

sachlich kritisieren können

sich sachbezogen äußern können

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Sportbereich III

Mannschaftssportarten

Basketball

Individualtechnik aus Klasse 7/8 weiterführen u. erweitern

Sprungwurf

Rebound

Taktik: Give and Go

Mann – Mann Verteidigung

Schnellangriff

Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV

Wettkampfspiel 5:5

Aus dem Sportbereich III (BB FB HB VB) werden mindestens

2 Sportarten unterrichtet

Jungen : 25 Stunden

Mädchen: 15 Stunden

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

Fußball

Individualtechnik aus Klasse 7/8 erweitern

Flügelspiel

Flanken

Spielverlagerung

Modernes Abwehrverhalten

Viererkette

Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2

Verdeutlichung von Positionen im System

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben

Volleyball

Individualtechnik aus Klasse 7/8 erweitern

Komplexere Spiel- und Übungsformen

Frontalangriff und Einerblock

Vom Spiel 4:4 zum Spiel 6:6

Spielaufbau über Position II od. III

Position VI vor- oder zurückgezogen

Aufgabe von oben

Überkopfspiel nach hinten

Spiel mit 3 Ballkontakten

Differenzierung durch angepasste Netzhöhe

Handball

Grundelemente aus Klasse 7/8 vertiefen und festigen

Schulung des Angriffsspiels 3:3 gegen offensives Raumdeckungssystem

Übergeben – Übernehmen

Tempogegenstoß

Sprungwurfabspiel

Ballannahme im schnellen Lauf

Torwürfe als Heber

Verfeinerung Deckungssystem

5:1 u. 6:0 Deckung

Angriffssystem 3:3 u. 2:4

Komplexere Übungsformen

2 Angreifer, 4 Rückraumspieler

Bildungsziele entsprechend dem Sportbereich III

Sportbereich IV

Sportarten aus dem offiziellen Schulsportwettkampfprogramm

Aus dem Sportbereich IV werden 1 – 2 Sport- arten unterrichtet

10 Stunden

Badminton:

Ballgewöhnung, Clear, Drop, Aufschlag, Smash

Einsatz der Schlagtechniken unter Wettkampfbedingungen

Angriffsclear, Drive

Aufschlag kurz oder lang

Einzel- und Doppelspiel

Tischtennis:

Vorhand – Angriff

Rückhand – Angriff

Schmettern - Abwehr

Abwehr Block

Topspind

Aufschlagvarianten

Einzel- und Doppelspiel

Schulcurriculum

Spiele und Sportarten aus dem Wahlsbereich (BM, TT, Hockey, Te)

Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)

20 Std.

Ergänzung und Vertiefung in anderen Sportarten (Tu, LA, GYM/Tanz)

Schulsporttage

Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern usw.)