Französisch Klasse 9

Curricula

Am Peutinger-Gymnasium kann man Französisch entweder

lernen. Das Curriculum ist daher entsprechend angepasst.

Französisch als zweite Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 9 (als zweite Fremdsprache) beträgt 3 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können verstehen

einem Gespräch folgen

Informationen entnehmen

Videoaufnahmen/-mitschnitte über vertraute Themen global verstehen

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen

zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird

- einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird

wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Dabei sind sie in der Lage

- Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen

- ein einfaches Gespräch führen

- persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen

- Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

Informationen zusammenfassen,

auf einfache Weise wiedergeben

Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren

Erzählen

Gegenstände und Vorgänge beschreiben

Alltägliches Leben, vertraute Themen

mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind

zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten

Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit

Text mit vertrauter Thematik

Handlung einer Lektüre oder eines Films

mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien

Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen

Alltag

Partnergespräch

Rollenspiele

Medieneinsatz

Präsentieren

Stichwörter anlegen

Schlüsselwörter suchen

Leseverstehen

Verstehen

selektiv lesen

kursorisch erschließen

Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang

Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen

- Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden

- alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren)

- einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte

Hilfsmittel einsetzen

Schreiben

orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

berichten, ausdrücken und abwägen

unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen

zusammenhängend darstellen und begründen

schriftlich reagieren

- bei der eigenen Sprachproduktion

- einen zusammenfassenden gegliederten Text

- vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen

- Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften)

Kontakte mit Partnerschulen

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können vermitteln und Inhalte weitergeben

zweisprachige Situationen, vertraute Themen

mündliche und schriftliche Kommunikation

Vereinfachung

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen.

Außerdem sind sie in der Lage

- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen

Arbeit mit dem Wörterbuch

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik.

Die Schülerinnen und Schüler können

Erschließen

selbstständig erschließen

anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist

transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung)

Carte mentale

mindmap

network

clustering

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit

entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen).

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Meinungen zu äußern

- Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen, einzuschränken

- Ort, Zeit und Mengen anzugeben

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Vergleiche anzustellen

- Gefühle auszudrücken

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen

-zeitliche Abfolgen wiederzugeben

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren

zusätzlich: Demonstrativpronomen

subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que

subjonctif présent: weitere frequente Auslöser

erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge

ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que

kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen

Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ...

konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit

Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir

sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist,

gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar

sein sollten.

Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter

Grundstrukturen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

Die Schülerinnen und Schüler können

schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen

frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen

- mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen

- im Unterricht gehörte und gelesene Texte

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können.

Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones

Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen.

EC: Les jeunes

Dossiers

Plakate

Projekte

In Verbindung mit Deutsch und/oder Religion

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind

-um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten

einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten

- ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen)

- den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren

- Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden)

- zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen (Illustrationen) hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten

- zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen

- moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen

- Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen

- Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren

traditionelle und moderne Medien

Textverarbeitung/Präsentationssoftware

Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien

Französisch als dritte Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 9 (als dritte Fremdsprache) beträgt 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte verstehen

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags verstehen. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- einfachere, auch medial vermittelte Gespräche, Erzählungen, Beschreibungen global verstehen, sofern deutlich gesprochen wird

- einfachere, möglichst von Muttersprachlern gesprochene Hör- und Hör-/Sehtexte (aus dem Lehrwerk) erschließen, die z. T. vorentlastet wurden

- aus kurzen authentischen Ton- und Videoaufnahmen zu vertrauten Themen wesentliche Informationen entnehmen (selektives Hören)

Situationen des Alltags

(Familie, Schule, Stadt und Land)

Ton- und Videoaufnahmen

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

- mit anderen Personen in Kontakt treten und an einfachen Gesprächen teilnehmen

- bei Verständnis- und Ausdrucksproblemen das Gespräch mit einfachen Strategien in Gang halten

Zusammenhängend sprechen

-Inhalte wiedergeben oder in einfacher Form zusammenfassen

- mit einfachen sprachlichen Mitteln Arbeitsergebnisse vortragen

erzählen

formulieren und erläutern

jemanden begrüßen, vorstellen; danken; Informationen einholen und weitergeben

wiederholen, nachfragen, präzisieren, neu ansetzen

- Vorlieben, Meinungen und Gefühle in einfacher Form erfragen und äußern, sowie höflich Zustimmung und Ablehnung ausdrücken

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen treffen

- in vorbereiteten Dialogen mit zunehmender Selbstständigkeit eine Rolle gestaltend übernehmen

- Texten mit vertrauter Thematik

- eine einfache Geschichte, gestützt auf inhaltliche, sprachliche oder visuelle Impulse

- über Aspekte des eigenen Alltags in einfacher Form erzählen (Menschen, Orte, Schule, Freizeit)

- Pläne, Vorhaben, Absichten formulieren und erläutern sowie über vergangene Erfahrungen berichten

wiederholen

nachfragen

präzisieren

neu ansetzen

Vortragen von bekannten Texten

Leseverstehen

- Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen

- Texte mit teilweise unbekanntem, aber erschließbarem Sprachmaterial, auch einfache Sachtexte, stilllesend verstehen

- verschiedenen Gebrauchstexten mit unterschiedlicher Informationsdichte (Fahrpläne, Werbespots, Briefe) gezielt Informationen entnehmen (selektiv lesen) sowie Berichte, Interviews, Beschreibungen, bandes dessinées usw. mit Inhalten aus ihrem Wissens- und Erfahrungsbereich global verstehen

- altersgemäße und einfache längere Texte mit einem geringen Anteil an unbekanntem, aber erschließbarem Sprachmaterial global und ausgewählte Abschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln auch im Detail verstehen

- erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/Textteile sinndarstellend vorlesen

EC: Kurze Ganzschrift

-selektiv lesen

-stilllesen

-Sprachmaterial erschließen

-Informationen entnehmen

-Inhalte verstehen

-vorlesen

-vortragen

Schreiben

- bei der eigenen Sprachproduktion orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- Texte nach Vorgaben, Fragen, Stichwörtern zusammenfassen

- einfache Texte/Dialoge nach Vorgaben verfassen

- einfache kreative Texte schreiben

- eigene Ansichten und Meinungen zu bekannten Themen formulieren

- in persönlichen Mitteilungen und Briefen an Freunde über sich selbst berichten und in einfacher Form Gefühle wie Freude, Trauer, Mitgefühl ausdrücken

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen in einfacher Form darstellen und begründen

-eine Geschichte weiterschreiben, eine Vorgeschichte oder Dialoge erfinden, Bildfolgen versprachlichen

Texte in der FS erstellen

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zweisprachigen Situationen des Alltags vermitteln. Sie können in mündlicher und schriftlicher Kommunikation die wichtigsten Informationen in einfacher Form weitergeben.

dolmetschen

übersetzen

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

- die Laute, Lautfolgen, Sprechtakte und Intonationsmuster des Französischen erkennen, unterscheiden und im Zusammenhang weitgehend richtig aussprechen

- Schrift-/Lautentsprechungen in unbekannten Wörtern erkennen und somit auch neue Wörter richtig aussprechen

- die Lautschrift nutzen, um die Aussprache unbekannter Wörter bei Bedarf auch nachzuschlagen

français standard

Vokabelverzeichnis des Lehrwerks; Wörterbücher

hören

sprechen

Lautschrift erkennen

nachschlagen

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über einen ausreichenden produktiven Wortschatz, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen des Alltags gerecht zu werden und sich zu vertrauten Themen äußern zu können.

Die Schülerinnen und Schüler können

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext erschließen, sofern die Inhalte altersgemäß und der Umfang des neuen Wortmaterials begrenzt sind

- transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang selbstständig erschließen (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund erster Einsichten in die Wortbildung)

Erschließen von Sprachmaterial

Einfache Techniken der Wortbildung

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die bis zum Ende der Klasse 6 erworbenen elementaren Strukturen mit weitgehender Sicherheit. Darüber hinaus können sie die bis zum Ende der Klasse 8 im Rahmen des Lehrwerks erarbeiteten komplexeren Strukturen zunehmend integrieren, um ihre eigenen Mitteilungsbedürfnisse und Interessen etwas differenzierter auszudrücken. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie die kommunikative Absicht verwirklicht ist.

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen und zukünftig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen und einzuschränken

- weitere Zeit- und Ortsangaben zu machen

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Mengen und Zahlen zu benennen

- Vergleiche anzustellen

- Begründungen und Folgen zu formulieren

- Gefühle auszudrücken

- Aufforderungen und Bitten auszudrücken, Wünsche und Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung in einfacher Form zu formulieren

weitere Adjektive, Adverbien, unverbundene Personalpronomen, Reflexivpronomen, Indefinita und Adverbialpronomen)

présent, passé composé, imparfait, plus-que-parfait, futur simple/composé der regelmäßigen, auch der reflexiven Verben und weiterer häufig gebrauchter unregelmäßiger Verben

Inversionsfrage, satzverkürzende Infinitivkonstruktionen wie il me dit de ..., il m’a demandé de ..., Hervorhebung durch c'est ... qui, c'est ... que

personne ... ne, rien ... ne, ne ... aucun

auch Adverbialpronomen y und en

Bruchzahlen, Ordnungszahlen

Steigerung von Adjektiv und Adverb

c’est pourquoi, comme, alors, donc

je suis content,e de + infinitif; je suis content,e que + subjonctif

impératif, conditionnel; subjonctif: je veux qu ..., il (ne) faut (pas) que ..., il est important que ...

conditionnel, subjonctif: il est possible que …

conditionnel, Bedingungssätze (si j’ai, si j’avais)

Die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten. Dies gilt auch für weitere komplexe Strukturen, wie z. B. das konditionale Satzgefüge (Typ III), die Relativpronomen (ce qui, ce que, …) und die Verwendung zweier Objektpronomen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich zunehmend auf adaptierte Sachtexte und vereinfachte Texte aus der Jugendliteratur. Die Erschließung der Texte geht mehr und mehr in die Hand der Schülerinnen und Schüler über. Durch gezielte Aufgaben erreichen sie das jeweils intendierte Textverständnis. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen das Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

EC: Produktion eines Chansons

-Gruppenarbeit verstärkt

-Diskussion der Texte im Team

-Sprechen vor der Klasse

-Texte szenisch gestalten

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler besitzen erste Kenntnisse über

verschiedene Regionen Frankreichs und über soziale und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben in Frankreich und im frankophonen Raum prägen, und haben auf diese Weise ihr soziokulturelles Wissen erweitert.

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben erste Voraussetzungen erworben,

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um in privaten oder schulischen Kontakten sich verständnisvoll und offen begegnen und gegebenenfalls zusammenarbeiten zu können

- um interkulturelle Missverständnisse und Konfliktsituationen wahrzunehmen und sich um deren Bewältigung zu bemühen

Lebenswelten vergleichen

zusammenarbeiten

Kontakte knüpfen

Vorbereitung zu Schüleraustausch

5. Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über verschiedene Lern- und Arbeitstechniken, um das Sprachenlernen effizient und nachhaltig zu gestalten.

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern zielorientiert zusammenarbeiten

- individuelle Lernstrategien entwickeln, gestützt auf ihr Wissen um verschiedene Lernertypen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess zunehmend selbstverantwortlich unterstützen und im Sprachenportfolio dokumentieren

- beim Wortschatzlernen verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken (Vokabelnetze, Assoziationsfelder) anwenden

- zum Verstehen von Texten außersprachliche Entschlüsselungshilfen nutzen (Illustrationen), Sinnzusammenhänge kombinieren und auch schon Vorkenntnisse aus anderen Sprachen einbringen

- im zweisprachigen (Schüler-)Wörterbuch nachschlagen

- Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten

markieren, gliedern, Notizen machen, zusammenfassen

Partnerarbeit

Diskussionen in der Gruppe führen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten (eigenverantwortliches Üben und Wiederholen)

- moderne Technologien zur Kommunikation nutzen (für Brief- und Austauschkontakte)

- einfache Zusammenhänge im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren (Bildtexte, Plakate)

EC: Ton- und Videoaufnahmen