Griechisch Klasse 9 und 10

Curricula

Der Griechischunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt jeweils 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Arbeitsbereich 1: Wortschatz

bis Ende Kl.9: ca. 800 Wörter

Klasse 10: Grundwortschatz erarbeitet, Erweiterung an Originaltexten

800 Wörter; Grundwortschatz nach M. Mader, LEU 12

Erweiterungen ab Klasse 10

Wortarten, Wortbildungslehre, Strukturierung nach Wort- und Satzfeldern

Wortschatz erarbeitet aus Lektionstexten; Weiterführung des Vokabelheftes

Lektürebezogene Vokabelsammlung;

Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch;

Fremdwörter als Lernhilfe

Erkennen der Fortwirkung der griechischen Sprache im gemein samen kulturellen Erbe Europas;

Bedeutungswandel der Fremdwör ter durch Erweiterung bzw. Verengung

Weiterwirken des altgriechischen Wortschatzes im Neugriechischen

Arbeitsbereich 2: Satzlehre

Fähigkeit zur Satzanalyse durch Kenntnis der syntaktischen und semantischen Funktion unter Ver wendung der neusprachlichen Terminologie

Systematisierung der sprachlichen Erscheinungen;

Verwendung der metasprachlichen Terminologie

Der Gebrauch des Artikels, attributive u. prädikative Stellung; Wortarten, Partikel, attributive u. prädikative Partizipien; Tempora, Aktionsarten, Modi, Infinitivkonstruktionen

Übersicht über grundsätzliche Erscheinungen der griechischen

Sprache

Erarbeitung am Text;

graphische Darstellung von Satz-

modellen

Ab Klasse 9: Benutzung einer systematischen Grammatik;

Bewusstmachung der Abwei-

chungen u. Übereinstimmungen

der sprachlichen Strukturen in

Gr – L – D bei der Übersetzungsarbeit;

Erschließung des gedanklichen Inhalts durch Analyse der

syntaktischen Form

Arbeitsbereich 3: Formenlehre

Bildungsgesetze der Formenlehre;

Anwendung für die Erschließung

von Texten

Konjugationen, Deklinationen,

Wortarten

Übersicht über die Erscheinungen

der griechischen Morphologie

Erarbeitung aus Lektionstexten;

Weiterführung des lektürebezogenen Grammatikheftes

Benutzung einer systematischen Grammatik

Kein aktives Bilden von Formen; ggf. Hinweise auf Parallelen bzw.

Unterschiede zur latein. Formenbildung

Selten vorkommende Verbformen

werden erklärt, brauchen aber nicht gelernt zu werden;

Stammformen nur der am häufigsten vorkommenden Verben;

Gelegentlicher Verweis auf For-

menbildung im Neugriechischen

Arbeitsbereich 4: Texte

Texterschließung u. Interpretation;

sprachliche Erfassung der Lektions texte; Übersetzung in ein angemessenes Deutsch

Ab Klasse 10: Originale Texte erschließen, , strukturieren, übersetzen und interpretieren.

Erkennen des Zusammenhangs zwischen stilistischer Gestaltung

und inhaltlicher Aussage

Lehrbuchtexte erschließen nach Text, Satz, Wortgrammatik;

Übersetzung, Interpretation;

ggf. Ergänzung durch entsprech-

ende adaptierte Originaltexte;

Ende Klasse 9 muss das Kantharos-LB abgeschlossen sein. (bis mind. L.44)

Ab Klasse 10:

Erarbeiten von mindestens zwei der folgenden Gestalten:

Odysseus (Homer, Odyssee)

Solon (vor allem Herodot)

Sokrates (vor allem Platon)

Alexander d.Gr. (vor allem Arrian)

Jesus oder Paulus (NT)

Verschiedene Texterschließungsmethoden an Lehrbuchtexten;

Anwendung verschiedener Übersetzungsmethoden; Beobachtung und Wiedergabe des Ausdrucksreichtums der griechischen Sprache: z.B. Partikel, Verbalaspekte, Wortbildung

Ab Klasse 10:

Arbeit mit vorgegebener Übersetzung

Vergleich des Originaltextes mit

der literarischen und künstlerischen Rezeption

Benutzung wissenschaftlicher

Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärliteratur, Internetrecherche)

Selbständige Organisation der Arbeit durch die Schüler;

kreativer Umgang mit Texten,

z.B. Umsetzung in eine andere

Darstellungsform.

Entsprechung von Form und

Inhalt, besonders Stilfiguren;

lautes Lesen;

Textsorte, Textgestaltung

Griechisch als Grundlage der

europäischen Tradition;

Textsorte, Textgattung, Textstil

Arbeitsbereich 5: Kultur

Verständnis für die Eigenart grie-

chischer Kultur: Geschichte,

Lebensformen, Kunst, Religion,

Mythologie, Philosophie, frühes Christentum, Geographie

Vertiefung dieser Kenntnisse in Klasse 10

Vertieftes Verständnis der Besonderheiten der griechischen Kultur und ihrer Bedeutung für die geistesgeschichtliche und kulturelle

Entwicklung Europas

Bedeutende Ereignisse u. Personen

Sklaven, Familie, Staat u. Gesellschaft;

Vasenmalerei, Architektur, Plastik;

Götter, Kulte, Feste, Mythen;

Platon, Sokrates, Vorsokratiker

Geographie und Geschichte

Griechenlands;

Staat und Gesellschaft,

privates und öffentliches Leben;

Religion und Mythologie;

Formen griechischer Kunst;

Fortwirken griechischer Kultur;

Stoa, Epikur, NT

Lehrbuch (Kantharos) mit Ergänzungen (zweisprachig bzw. in

deutscher Übersetzung);

Erstellung von Referaten mit

Kurzpräsentation und verschiedenen Arbeitsformen zu Kunst, Mythologie oder Autoren;

Bild- und Kunstbeschreibung;

Ab Klasse 10:

Erstellen von Referaten mit ver-

schiedenen Präsentationsformen;

zunehmend selbständiges Erarbeiten in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen;

Anfertigung von Hausklausuren z.B. Die griechische Tragödie; Homerische Frage; NT –

Sokrates / Platon o.ä.

Kooperation mit dem Fach Kunst:

Architektur, Plastik, Malerei;

Weiterleben der Antike in Renais-

sance, Barock bis zur Moderne.

Kooperation mit den Fächern Ethik, Philosophie.und Religion (z.B.: Mythen, Kulte, NT-Sokrates; etc.)

Kooperation mit dem Fach Deutsch: Drama u. Theater;

Museums- und Theaterbesuchebesuche;

Studienfahrt nach Griechenland;: