Schulcurriculum für Klasse 8

Curricula

Bildende Kunst Klasse 7 und 8

Der Kunstunterricht in Klasse 7 beträgt 2 Wochenstunden, in Klasse 8 beträgt er 1 Wochenstunde.

Kompetenzen / Bildungsziele Inhalte laut Bildungsplan Methoden Hinweise

Klasse 7 und 8

Themen orientieren sich am differenzierten Einsatz der bildnerischen Mittel. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit gegenständlichen und abstrakten Darstellungsweisen wird angestrebt

Projektorientiertes Arbeiten (Einzel- und Gruppenarbeit) mit mehr konzeptioneller Grundstruktur.

Auseinandersetzung mit komplexeren Sachverhalten, die zeichnerisch / grafisch dargestellt und in der Gruppe diskutiert werden

Klasse 7

Im Zweidimensionalen

Natur- und Sachzeichnen: Körperräumliche Darstellung von Gegenständen/ Darstellung von Licht und Schatten mit Hell-Dunkel-Abstufungen, Versuche in der stofflichen Charakterisierung von Gegenständen mit zeichnerischen Mitteln

  • Einsatz der Linie ( Kontur, Schraffur)
  • Formlinie zur Darstellung von plastischen Körpern
  • Verdichtung und Auflösung der zeichnerischen Strukturen

- Räumliche Verkürzung

Entwurf und Umsetzung von Bildwerken.

Verschiedenen Arbeitsverfahren und Methoden werden dabei erprobt (zielorientiert u. experimentell).

Raumdarstellung: Malerische Darstellung von Bildmotiven im Raum (z.B. Baum in der Landschaft)

  • Form: Begrenzung und Auflösung, plastisch – flächig
  • Farbdifferenzierung
  • Raumdarstellung- räumliche Gliederung der Landschaft, Farb- und Luftperspektive, Diagonale im Raum

Komposition: Motivverteilung, Haupt- und Nebenmotive

D: Formale und inhaltliche Analyse

Werkbetrachtung: Illusionistische Malerei, wie Römische Wandmalerei, Renaissance, Barocke Malerei (Stadtkirche Ellwangen) Impressionismus

G: Große Stilepochen

Renaissance

Darstellung des Menschen, seinen Proportionen und Bewegungen

Druckgrafik/ Linolschnitt (Schwarz- und Weißlinienschnitt)

Die Gliederung in eine Entwurfs- und Realisationsphase intensiviert die Auseinandersetzung mit dem Motiv,

die Technik bedingt eine Konzentration auf das Wesentliche, lässt ausdrucksstarke Vereinfachungen entstehen und ermöglicht ein groß angelegtes Projekt innerhalb der Klasse

  • Formvereinfachung/ Abstrahierung
  • Figur-Grund-Beziehung
  • Hell-Dunkel-Verteilung
  • Lineares Bildgerüst / die Schräge

Werkbetrachtung: Spätgotische Einblattdrucke, Expressionistische Druckgrafik- E.L.Kirchner und Karl Stirner

Re: Das Menschenbild im Wandel

der Zeit

D: Bildinterpretation

Im Dreidimensionalen

Raumkonstruktion aus Naturmaterialien/ Fundmaterialien: Blockhaus, Skelettbauweise

  • Möglichkeiten der Eckverbindungen
  • Aspekte von Tragen und Lasten

Werkbetrachtung: Bauweise der Romanik und der Gotik am Beispiel der Basilika

Rel: Kirche vor Ort

Darstellung von bewegten Motiven innerhalb einem dreidimensionalen Bild: Flach-, Halb- und Hochrelief

Ton/ Gips/ Fundmaterialien

Werkbetrachtung: Griechische Plastik und Renaissance

G: Große Stilepochen

Renaissance

Klasse 7 oder Klasse 8

Aktion/Zeit

Thema: Der Mensch, sein Umfeld und sein Tun

Einsatz von Fotografie / Film

z.B. die Lochkamera: Sie ermöglicht eine experimentelle Auseinandersetzung mit dem Thema

Portrait und Raum im Kontext der Zeit

  • Funktionsweise der Kamera
  • Verhältnis von Lochgröße/Blende, Lichtverhältnissen, Belichtungszeit und Fotomaterial
  • Arbeiten im Fotolabor

Klasse 8

Im Zweidimensionalen

Von der Gegenständlichkeit zur Abstraktion.

An projektorientierten Themen werden Gestaltungsprozesse initiiert:

  • Vom Ganzen zum Detail
  • Vom Komplexen zum Einfachen
  • Vom Statischen zum Bewegten
  • Vom gegenständlich Erkennbaren zum Abstrakten

Einsatz der Malmittel und ihre spezifischen Möglichkeiten

- Kreiden, Deckfarben und selbst angerührte Leimfarben

Werkbetrachtung: Gegenständlichkeit und Abstraktion, z.B. Das Baummotiv bei P. Mondrian, die Seerosenbilder von C. Monet

( Motiv und Malweise im Wandel der künstlerischen Entwicklung)

Abstrakter Expressionismus und Informelle Malerei

Von der Einzelarbeit zur Gruppenarbeit:

Voraussetzungen, Chancen und Nachteile

Rel: Selbst- und Fremdwahr-

nehmung / Selbstdarstellung

und Selbstfindung

D : Charakterisierung von

Personen

Im Dreidimensionalen

Das bewegte Objekt / Plastik

Motive wie Mobile, Kugelbahn, Flugobjekten etc.

Materialien wie Papier, Draht, Holz, Glas, Fundstücke

Werkbetrachtung: Entwicklungsreihe- Von der virtuellen zur realen Bewegung (Calder, Tinguely, Objektkunst der 60iger Jahre)

Das Wohnhaus und der Wohnraum (Teil 1)

- Bebauungsplan / Baufenster

- Zeichnerische Entwürfe im Grundriss und Aufriss

- Dreidimensionale Entwurfe / Modell

Werkbetrachtung: Atrium und regionale Wohnformen

(Standort – Klima – Raumbedarf - Material/Kosten)

D, Sp, Ph: Vorgangsbeschreibung, Bewegungsabläufe

Deutsch Klasse 7 und 8

Der Deutschunterricht in den Klassen 7 und 8 beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen:

1. Zu den Aufsatzarten

Die Fachschaft Deutsch legt sich für die Klasse 7 auf drei Aufsatzarten fest, von denen zwei als Klassenarbeiten verpflichtend sind:

Für die Klasse 8 sind folgende Aufsatzarten als Klassenarbeiten zu schreiben:

2. Zur Grammatik

In der Klasse 7 ist im Zusammenhang mit der Inhaltsangabe die indirekte Rede durchzunehmen.

3. Zur Lektüre

Die Einführung des klassischen Dramas ist in der Klasse 7 anhand von Schillers „Wilhelm Tell“ vorzunehmen. Hinzu kommt in der Klasse 7 noch eine Erzählung / Novelle aus dem Literaturkanon.

In der Klasse 8 ist J.W. von Goethes „Götz von Berlichingen“ zu lesen. Hinzu kommt eine Novelle / Erzählung aus dem Literaturkanon.

4. Zum Schulprofil

Die noch zur Verfügung stehende Zeit wird zur Wiederholung und Vertiefung des Stoffes verwendet. Dabei ist auch eine Hinführung zur gestaltenden Interpretation wünschenswert.  Nicht deutschsprachige Literatur ist – wenn möglich – heranzuziehen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
I. Sprechen

Die Schülerinnen und Schüler sind fähig, die Standardsprache weitgehend sicher zu gebrauchen und

deutlich zu artikulieren.

1. Informieren

2. Gespräche führen

3. Diskutieren und Argumentieren

4. Textvortrag

5.Szenische Verfahren

Bericht

Beschreibung

Referat

Präsentation mit Visualisierungsmitteln und Beurteilung von Präsentationen

Hinführung zum Ergebnisprotokoll

Aktives Zuhören

Reflexion von Kommunikationssituationen (z.B. im Unterricht und anhand literarischer Texte)

Regeln der Höflichkeit

Kritik aufgreifen und konstruktiv Kritik üben

Gesprächsleitung

-verschiedene Formen der Diskussion unterscheiden und ihre Regeln anwenden

-eine Diskussion organisatorisch und inhaltlich vorbereiten

-wichtige Beiträge in Stichworten zusammenfassen und explizit auf andere Argumente und Meinungen

eingehen

-sachlich und fair mit den Argumenten anderer umgehen

-die eigenen Argumente sinnvoll strukturieren und präzise darstellen

-eine begründete Stellungnahme abgeben

Die Schülerinnen und Schüler

- können Gedichte und Balladen und kürzere epische oder dramatische Textpassagen auswendig vortragen.

 -verschiedene Ausdrucksformen der Körpersprache (Gestik, Mimik, Haltung, Gang) situationsbezogen

einsetzen

-auf unterschiedliche Weise einen Text szenisch erarbeiten

-verschiedene gestaltende Zugänge zu literarischen Figuren nutzen

-einen einfachen dramatischen Text inszenieren

Informationen sammeln, auswählen, ordnen

Verschiedene Formen des Gesprächs einüben

Einfaches gedankliches und argumentatorisches Strukturieren (Behauptung – Begründung – Folgerung)

Methoden des Vortrags

Sprecherziehung

BK

II. Schreiben

1. Schreibkompetenz

2. Argumentieren

3. Interpretieren

4. Kreatives Schreiben

5. Rechtschreibung und Zeichensetzung

Funktionen des Schreibens (informativ – argumentativ – appellativ; privat – offiziell etc.)

Spezifische Möglichkeiten des Computers nutzen

Beschreiben (Gegenstände, Vorgänge, Wege, Orte, Personen, Bilder)

Berichten

Schriftlich informieren

Einfache steigernde Erörterung

Charakterisierung von Personen und literarischen Figuren

Inhaltsangabe

Handlungs- und produnktionsorientiert mit Texten umgehen

Texte nach unterschiedlichen Schreibimpulsen als Ausdruck individueller Phantasie und Kreativität gestalten

-in eigenen Schreibprodukten elementare Gestaltungsmittel verwenden

-einen Grundbestand an Rechtschreibregeln anwenden und die häufigsten Zeichensetzungsregeln

befolgen

-schwierige Fälle der Groß- und Kleinschreibung beachten und Regeln der Zusammen- und Getrenntschreibung  anwenden

-selbstständig die Schreibung von Fremdwörtern klären

-Fehlervermeidungsstrategien anwenden und die eigene Rechtschreibung selbstständig überprüfen

-bewusst und kritisch mit einem Rechtschreibprogramm arbeiten

Texte unter Berücksichtigung bestimmter inhaltlicher und formaler Vorgaben planen, schreiben

und überarbeiten

Texte in gut lesbarer Schrift und angemessener Form verfassen

Geschichten verändern, fortsetzen

Perspektivwechsel (auch bezogen auf Geschlechterrollen)

Stilebenen, -wechsel

Textsorten, -wechsel

Gestaltungsmittel

Ausfüllen von Leerstellen

Erarbeiten von Grundlagen für die anderen Fächer

Bildende Kunst

Erarbeiten von Grundlagen für die anderen Fächer

III. Lesen/Umgang mit Texten und Medien

1. Lesekompetenz

2. Umgang mit literarischen und nichtliterarischen Texten

3. Medienkompetenz

Lesestrategien

Lautreines, sinngestaltendes Lesen

Inhalt und Aussage eines Textes erfassen

Grundmuster von Verhalten und Erfahrung erkennen

Auseinandersetzung mit Wertvorstellungen

verschiedene Textarten an grundlegenden Gattungsmerkmalen und Gestaltungsmitteln erkennen

und unterscheiden (Kurzgeschichte, Kalendergeschichte, Novelle, Drama, Gedicht/Ballade, Jugend-buch / Bearbeitungen von Werken der Weltliteratur für Jugendliche)

allgemeine Erweiterung des Lesehorizonts

Möglichkeiten der verschiedenen Medien als Mittel der Information, Kommunikation, Meinungsbildung

Werbung und Unterhaltung nutzen

zwischen elementaren Formen der Nachrichten- und Informationsvermittlung in Rundfunk, Zeitung,

Fernsehen und Internet unterscheiden und ihre Wirkung kritisch reflektieren

sich sowohl analytisch als auch im Rahmen eigener Produktionsversuche mit dem Medienangebot

für Jugendliche auseinander setzen und es kritisch nutzen

Markieren, Randnotizen, Zwischenüberschrift,

Grundbegriffe der Textbeschreibung (offener Anfang – offener Schluss, Rahmen- und Binnenhandlung, Erzählhaltung)

Zusammenhänge zwischen Inhalt, Sprache und Form eines Textes herstellen

mit einfachen Hypertexten umgehen

produktiv und kreativ mit dem Computer (Textgestaltung, grafische Gestaltung) umgehen

IV. Sprachbewusstsein entwickeln

1. Satzfolgen und Satzgefüge

2. Modalität

3. Wortgeschichte

4. Sprache und Stil

- die grammatische Funktion von Attribut-, Subjekt-, Objekt- und Adverbialsätzen bestimmen

- komplexe Satzgefüge übersichtlich konstruieren

- Adverbialsätze nach ihrer inhaltlichen Bedeutung unterscheiden

Adverbialsätze und andere Formen adverbialer Bestimmungen verwenden, um Zusammenhänge

zu verdeutlichen

Indirekte Rede, Konjunktiv I u. II

Einfluss fremder Sprachen

Unterschied zwischen Erb-, Fremd- und Lehnwort

auffällige sprachliche Mittel in Texten auf eine zu Grunde liegende kommunikative Absicht beziehen

syntaktische (Parataxe, Hypotaxe) und semantische Stilmittel (Synonym, mehrdeutiger Ausdruck,

Metapher, Vergleich) benennen und ihre Funktion im Text beschreiben (auch Alltagssprache,

Werbung)

die Kenntnis sprachlich-stilistischer Mittel bei der Analyse von Texten nutzen

in der geschriebenen Sprache bei der indirekten Rede vorrangig den Konjunktiv I verwenden

eine starke Häufung von würde-Formen vermeiden

Benutzung eines etymologischen Wörterbuchs

Thematisierung von geschlechtsneutraler Sprache

Evangelische Religion Klasse 7 und 8

Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 7 beträgt 2 Wochenstunden, in Klasse 8 eine Wochenstunde.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Amos

Schüler/innen

- können Beispiele von Ungerechtigkeit beschreiben und nach deren Ursachen und Folgen fragen.

- kennen die biblische Weisung, für Gerechtigkeit einzutreten und können ihr eigenes Gerechtigkeitsempfinden dazu in Beziehung setzen.

- können zeigen, dass Hilfsbereitschaft zu einem besseren Zusammenleben in der Gesellschaft beiträgt.

- können Botenspruch und Visionsbericht als charakteristische Form prophetischer Rede beschreiben.

- können am Beispiel des Amos verdeutlichen, wie der Gott der Gerechtigkeit gegen soziale Ungerechtigkeit zur Geltung gebracht wird.

Rollenspiel/szenisches Spiel ausarbeiten und gestalten, eine Rede gestalten,

Kritik angemessen äußern, schriftliches Formulieren von Ergebnissen, Textstrukturierung

Standard

Sucht

Schüler/innen

- können wahrnehmen, dass Menschen auf Beziehung und Bestätigung angewiesen sind, zugleich auch verführbar sind, können zeigen, dass nach christlicher Auffassung der Mensch mit Leib und Seele von Gott erschaffen ist und ihm damit Selbst-Bejahung und Selbstverantwortung ermöglicht werden.

- erkennen, dass Menschen für ihr Leben verantwortlich und zugleich auf Barmherzigkeit angewiesen sind.

- wissen, dass diakonisches Handeln eine Grundfunktion von Kirche ist und kennen als Beispiel die Suchthilfe diakonischer Einrichtungen.

- können am Beispiel der Arbeit mit Suchtkranken die diakonische Arbeit der Kirche begründen und darstellen

Arbeit mit fiktionalen Texten

fächerverbindend

Standard

 

Islam

Schüler/innen

- können Ausdrucksformen und zentrale Inhalte des islamischen Glaubens und Lebens beschreiben.

- können die Biographie Mohammeds in Grundzügen darstellen und Vergleiche zu Jesus ziehen.

- können Informationen über islamisches Leben in der eigenen Region beschaffen und präsentieren.

- können die Bedeutung Jesu im Islam darstellen und erklären

- können Gemeinsamkeiten und Unterschiede des islamischen und des christlichen Gottesverständnisses benennen und reflektieren.

- können Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kirchengebäuden und Moscheen mit ihrer je eigenen Symbolik erläutern.

 

Infos teilweise selbständig sammeln, strukturieren, präsentieren Lernstraße

Schriftliches Formulieren von Ergebnissen

Teamarbeit einüben

Themenorientierte Diskussionskultur einüben

fächerverbindend

Gäste in den Unterricht einladen

Besuch einer Moschee

Standard

Wunder

Schüler/innen

- kennen biblische Heilungsgeschichten und deren Hoffnungsaspekt für Menschen in Not

- können unterschiedliche Deutungen von Wundergeschichten darstellen

- können an ausgewählten Wundergeschichten zeigen, wie Jesus sich Menschen zuwendet.

Rollenspiel (Bibliodrama)

Pantomime

Analyse von Zeitungsberichten/Schlagertexten

Mind – Map

Diskutieren in der Gruppe

Standard

Arm und Reich

Soziales Lernen:

Schüler/Innen entdecken

- den Zusammenhang unseres Reichtums mit der Armut der sog. Dritte Welt Länder anhand alltäglicher Vorgänge und Gegenstände

- Kinderschicksale in der Dritten Welt

- Ursachen der ungleichen Verteilung

- Modelle von Partnerschaftshilfe

- Denken über Änderungen des Lebensstils nach als Schritte zum solidarischen Leben zwischen Arm und Reich

- gerechte Preise (z.B. Gepa), Selbsthilfegruppen

 

Freiarbeitsstunden im Lernzirkel, Verteilungsspiel, Phantasiereise, Besuch des Eine–Welt–Ladens oder des Tafel-Ladens

Profil

Reformation

Schüler/innen

- erkennen, dass Menschen für ihr Leben verantwortlich und zugleich auf Barmherzigkeit angewiesen sind

- können Luthers Bibelübersetzung erzählerisch in seine Biographie einbetten

- kennen die kulturelle Wirkung der Lutherbibel

- können die zentrale Bedeutung der Bibel in der evangelischen Kirche darlegen und begründen

- können darstellen, inwiefern die Wiederentdeckung des menschenfreundlichen Gottes auf Luther befreiend gewirkt hat

- können zeigen, dass die in der Reformation neu entdeckte Bedeutung Jesu sich in konkreter Kritik an der katholischen Kirche ausgewirkt hat (Ablass)

- können Ursachen der Kirchentrennung in der Reformation darstellen

Filmanalyse, Bildinterpretationen, Liedanalyse

Fachsprache einüben, Quellenarbeit, Darstellung von Sachverhalten im Schaubild

Standard

Sekten

Schüler/innen entdecken,

- dass Sondergemeinschaften auf sinnsuchende Menschen besonders in Zeiten der Krise und bei Orientierungsproblemen starke Anziehungskraft ausüben können

- dass der Eintritt in solche Gemeinschaften zu psychischer und ökonomischer Abhängigkeit von Gruppe und Führer führt

- wie biblische Geschichten und Traditionen manipuliert werden können zur Untermauerung eigener, besonderer Positionen (Prophetie, Zeugen Jehovas, Wunderheiler)

Schüler/innen

- kennen traditionelle Sekten aus verschiedenen Religionen, Jugendsekten, Psychokulte und Satanismus

- kennen kritische Gesichtspunkte dieser Bewegungen: Isolierung, Realitätsverlust, Machtstrukturen, Profitinteresse, Psychoterror

- wissen, dass Sekten eine kritische Herausforderung an die Großkirchen darstellen, Jugendlichen die Möglichkeit einzuräumen, positive Erfahrungen in deren Einrichtungen zu machen.

Gruppenpuzzle (Gruppenarbeit organisieren, Strukturiertes Erfassen von komplexen Zusammenhängen, Rollen übernehmen, über längeren Zeitraum verantwortlich im Team arbeiten)

Mind – Map erstellen,

Ergebnisse in der Gruppe diskutieren, Diskussionskultur einüben

Standard

Was mir wichtig ist

Schüler/innen beschäftigen sich mit ihrer außerschulischen Lebenswirklichkeit und machen sich selbst zum Gegenstand des Unterrichts (Selbstvertrauen, Wahrnehmen und Kommunizieren der eigenen Persönlichkeit, Gruppenerfahrungen):

Schüler/Innen

- lernen sich in ihrer Individualität kennen und schätzen.

- entwickeln Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und lernen zu ihren Schwächen zu stehen

- entdecken die Religiosität als Tiefendimension eines jeden Menschen

- wägen ab, wieweit sie sich einer Gruppe anvertrauen können und lernen ihre Erfahrungen über Wünsche, Ängste, Versagen auszutauschen und vertrauensvoll miteinander umzugehen, dem anderen würdevoll zu begegnen.

- kommunizieren über ihre Suche nach Glück, Sinn, über Erwartungen anderer und eigene Vorstellung der Gestaltung des Alltags

Präsentation mit Hilfe verschiedener Medien:

Videofilm erstellen, Musizieren, Büchervortrag, Power Point, Plakatcollage erstellen, Visualisierungstechniken üben, Schreibmeditation

Profil

Latein Klasse 7 und 8

Der Lateinunterricht in Klasse 7 und 8 beträgt jeweils 3 Wochenstunden.

In Klasse 7 kommt dabei noch eine Poolstunde hinzu (Alt- und Neugriechisch im Lateinunterricht und systematische Übersicht über das sprachliche System zur Vorbereitung auf die Wahl der dritten Fremdsprache).

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Arbeitsbereich 1:

Grundwortschatz

Wortbildungslehre

ungefähr 1200 Wörter

erarbeitet an Lehrbuchtexten von Interesse 2 und Originaltexten

Fortführen der Wortschatzarbeit

lektürebezogenes Wortschatzheft

erstes Arbeiten mit dem Lexikon

Interesse S. 219 (WB in Auswahl)

Hinweis auf dt. Lehn- bzw. Fremdwörter und engl. Entsprechungen

Arbeitsbereich 2:

Vertiefung und Erweiterung im Bereich von Syntax und Semantik

Ergänzung: z.B. –nd- Formen

- Abl.abs.

- Konjunktiv im HS und GS

erarbeitet an Lehrbuchtexten von Interesse 2 und Originaltexten mit

induktiven, deduktiven und analogen Methoden

(einzelne syntakt. Erscheinungen können in der Lektürephase behandelt werden: z.B. Konj. im Relativsatz, Oratio obliqua

Fortführung des Grammatikheftes, aber auch verstärkte Benutzung des Grammatikteils von Interesse 2

Einführung einer systematischen

(Kurz-)Grammatik

Unterschiede und Parallelen zu Deutsch und den modernen Fremdsprachen: z.B. Gebrauch des Konjunktivs

dabei: zeitliche Absprache mit Deutsch zur Klärung der Unterschiede

Arbeitsbereich 3:

erweiterte Kenntnisse in der Formenlehre

Erweiterung der Kenntnisse

s. Jahrgangsstufe 5/6

s. Jahrgangsstufe 5/6

Arbeitsbereich 4:

alle Texterschließungsmethoden

Übersetzung

Übersetzungsvergleich

Interpretation nach sachl. und hist.

Kriterien

verschiedene Dokumentationsformen

Einbeziehung von Kunst,Literatur und Musik

bis Weihnachten der Klasse 8 sollte das Lehrbuch Interesse 2 abgeschlossen sein (Lektion 46)

auch: Verzicht auf einige B – Stücke danach: Übergangslektüre (bis Ostern) z.B. Hyginus, Caesarius von Haisterbach, Phaedrus, Auswahl aus

C.C. Buchners Reihe „Antike und Gegenwart“

Beginn mit Caesars „Bellum Gallicum“ (einzelne Szenen) oder Nepos, Gesta Romanorum, Carmina Burana

Inschriften

s. Jahrgangsstufe 5/6

Bewusstmachen der stilistischen Gestaltung

Gliederung

Arbeit mit vorgegebener Übersetzung

Interpretation sowohl textimmanent wie aus heutiger Sicht

kreatives Schreiben (Umsetzung in eine andere Textsorte)

verschiedene Dokumentations- und Präsentationsformen

Einbeziehung von europäischer Kunst, Literatur und Musik

selbständiges Entwerfen kleiner lat.Textformen (z.B. Inschriften oder Rätsel

Museumsbesuche

Projekt: Latein im Alltag

Illustrieren der Texte

Arbeitsbereich 5:

Einfluss der Römer auf die europäische Kultur

Kenntnis der antiken Geschichte und wichtiger Persönlichkeiten

kritisches Auseinandersetzen mit antiken Lebensformen

Auswirkungen auf das Mittelalter

entsprechend der Lektüre

zunehmend eigene Recherche

z.B. Internet, Bibliothek

Erarbeitung in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen

verschiedene Präsentationsformen

z.B. Referat, Plakat, Power-Point

Dias und Filme entsprechend der Lektüre

Sport Klasse 7 und 8

Der Sportunterricht in den Klasse 7 und 8 beträgt 3 Wochenstunden.

90 Std. Kerncurriculum - 30 Std. Ergänzungscurriculum:

SW 30 Std Ergänzung u.Vertief: TU, LA, Gy / Tanz
LA 15 Std HB, BM, TT, Hockey, TE
TU 15 Std Andere Sportarten
Ju: SP(FB,BB,VB) 30 Std Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern)
Mä: SP(FB,BB,VB) 20 Std Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)
Mä: GY / Tanz 10 Std
Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

In den leichtathletischen Disziplinen jeweils eine alters- und schülergemäße Technik ausführen

Längere Läufe absolvieren und eine Ausdauerleistung erbringen

Einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren

A: Leichtathletik

Laufen:

a) Kurzstrecken

75m Lauf

b) Ausdauerläufe

800m /1000m

Cooper-Test (12Min)

Für alle Sportarten gilt:

Lerntechnik: Arbeitsanweisungen verstehen, Sachverhalte erklären

Partnerarbeit – Gruppenarbeit

Lernen an Stationen

Einsatz von Lerntafeln

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 20 Min.

15 Stunden

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Jugend trainiert

Bundesjugendspiele

Sportabzeichen

Springen:

a) Weitsprung

Schrittweitsprung

Hocksprung

b) Hochsprung (Flop)

Hinführung zum Absprung vom Balken (Weitsprung)

Hopserlauf, Steigesprünge,

Schrittsprünge

einbeinig, zweibeinig

Hinführung zum Flop in Grobform

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und

die Regeln der unterrichteten Sportarten in grundlegender Form benennen können

Werfen:

a) Ballweitwurf:

200g Schlagball aus dem 5er

Rhythmus

b) Schleuderball :

Einführung des Drehwurfs

Anlaufschulung

Prüfung in einer der beiden Techniken

Auf der Basis der in Klasse 5/6 erlernten turnerischen Grundformen an drei Geräten alters- u. schülergemäße Fertigkeiten sowie einfache akrobatische Figuren und normfreie Bewegungen ausführen

B:Geräteturnen

Boden

Felgrolle

Handstandschwingen und abrollen

Rollen

Rad

Radwende

Salto vw. auf Mattenberg

Vorbereitung Handstandüberschlag

15 Stunden

Verbindung von Übungselementen , die in Klasse 5/6 erlernt wurden

Durch Geräte Auf- und Abbau, Helfen und Sichern,

Gruppenunterricht

wird durchgehend soziale und personale Kompetenz gefordert und geschult.

Die Schüler müssen Regeln und Bewegungsbeschreibungen lernen

Reck

Hinführung zur Laufkippe

Hocke

Barren

Kippe in den Grätschsitz

Rolle vw. in den Grätschsitz

Wende re, li

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Grätsche

Hocke

Kasten seit und längs

Helfen und Sichern

Ringe

Schwingen

Drehungen

Vorbereitung Salto rw.

L-Hang

Schwebebalken:Mä

Schrittdrehungen

Sprungelemente

Schrittarten

Hüpfen

Standwaage

Radwende

Balance

Gleichgewicht

Geschicklichkeit

Gymnastik/Tanz Mädchen

10 Stunden (Mä)

Die gymnastischen Grundformen sowie einen Tanzstil in einfacher Form umsetzen

Mit zwei Handgeräten umgehen

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreographischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

mit Gerät: Reifen, Band

ohne Gerät

Schrittdrehungen

Sprünge aus der Bewegung und dem Stand

Federn

Schrittarten (tief, hoch, groß, klein, Wechselschrittübungen)

In zwei Schwimmtechniken schwimmen können

eine weitere kennen gelernt haben

eine längere Strecke ohne Pause schwimmen können

C: Schwimmen

Brustschwimmen

Erarbeiten de Feinkoordination

30 Stunden

Kenntnisse von Baderegeln

Hygieneregeln – fächerübergreifend mit Biologie

Brustkraul

Startsprung

Armzug, Beinschlag, Atmung

Wende

Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben können und

Regeln der unterrichteten Disziplinen nennen könne.

Rückenkraul

Erarbeiten der Technik

In drei Disziplinen wird 50 m auf Zeit geschwommen

Delphin

Erarbeiten der Technik in Grobform

Start und Wendetechniken

Ausdauer

800m Freistil

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Sportbereich III

D: Mannschafts- sportarten

Basketball

Individualtechnik aus Klasse 5/6 weiterführen u. erweitern

Körperfinten mit u. ohne Ball

Korbleger nach Dribbling und Zuspiel

Positionswurf aus mittlerer Entfernung

Vorbereitung Give and Go 1:1+1

Überzahl- u. Gleichzahlspiele bis 3:3 auf 1 Korb

Zielspiel 5:5 mit Manndeckung

Regelkunde:

Schrittregel, Dribbelregel, Foulregel, Rückspiel, 3sec Regel, Seitaus

Aus dem Sportbereich III (BB FB werden mindestens 3 Sportarten unterrichtet

Jungen. 30 Stunden

Mädchen: 20 Stunden

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

Fußball

Individualtechnik aus Klasse 5/6 erweitern

Flache und hohe Bälle an- und mitnehmen

Torschüsse aus verschiedenen Positionen Überzahlspiele

Freilaufen- u. anbieten

1:1 Finten u. Verteidigung

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Regelkunde:

Abseits, Foulspiel

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsport-Wettbewerben

Regelverstöße begründen können

Volleyball

Aufschlag und Ballannahme

Pritschen

Baggern

Spiele im Kleinfeld bis zum Spiel 4 mit 4 und 4:4

Spiel mit 3 Ballkontakten

Regelkunde:

Zählweise, Rotation, Aufschlag, Netzregel, Ballannahmefehler

Handball

Grundelemente aus Klasse 5/6

Sprungwurf, Fallwurf

Freilaufen und Anbieten

Übergang von der Mann- zur Raumdeckung

6:0 und 1:5 Deckung

Regelkunde:

3 Schritt Regel, Dribbelregel, Freiwurfregel, 7m, Foulspiel - Körpereinsatz

Komplexere Übungsformen

Bildungsziele entsprechen dem Sportbereich III

Sportbereich IV

Sportarten aus dem offiziellen Schulsport-Wettkampfprogramm

Aus dem Sportbereich IV (Sportarten aus dem offiziellen Schulsport-Wettkampfprogramm) werden 1 – 2 Sportarten unterrichtet

Badminton:

Ballgewöhnung

Clear, Drop, Aufschlag, Smash

Einzel- und Doppelspiel

Tischtennis:

Vorhand – Angriff

Rückhand – Angriff

Schmettern - Abwehr

Einzel- und Doppelspiel

Schul-

curriculum

Spiele und Sportarten aus dem Wahlbereich (BM, TT, Hockey, Inline, TE)

Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)

30 Stunden

Ergänzung und Vertiefung in anderen Sportarten (Tu, LA,GY ..)

Schulsporttage,

Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern, usw.)

Biologie Klasse 8

In Klasse 8 findet kein Biologieunterricht statt.

Chemie Klasse 8

Der Chemieunterricht in Klasse 8 beträgt 2 Wochenstungen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1.Eigenschaften der Stoffe und Kombination von Stoffeigenschaften kennen lernen (4 Std.)

Aggregatzustand, Schmelz– und Siedetemperatur mit Hilfe des Teilchenmodells, Dichte, Stoffe : Wasser, Eisen, Kupfer, Silber , Magnesium

Praktikum

Laborgeräte und ihr sachgerechter Umgang

 

Zusammenarbeit mit dem Fach Physik (Teilchenmodell und Leitfähigkeit)

2. Nachweise wichtiger Stoffe kennen (2 Std.)

Sauerstoff; Kohlenstoffdioxid; Wasser; Wasserstoff

EC Kohlenstoffdioxid als Produkt von Atmung und alkoholischer Gärung (2 Std.)

EC Verwendung von Wasserstoff:

Zeppeline, Brennstoffzellen (4 Std.)

Praktikum : Nachweise

Internetprojekt: Wasserstoff als Energieträger

 

3. Beispiele für saure und alkalische Lösungen angeben können

(4 Std.)

Nachweisreaktionen

Natronlauge, Salzsäure, Kohlensäure, Schwefelsäure oder Essigsäure

„sauer“, „alkalisch“ und „neutral“ der pH -Skala zuordnen

EC pH -Messungen in Lebensmitteln und Umwelt (2 Std.)

EC Neutralisation von sauren und alkalischen Abfällen (2 Std.)

experimentelle Hausaufgabe

Gefahrensymbole und Schutzmaßnahmen beim Experimentieren

 

 

4. Informationsgehalt einer chemischen Formel erfassen

(2 Std.)

Verhältnisformel und Molekülformel

 

 

 

 

 

 

 

5. Reaktionen und Energieaspekte verstehen (6 Std.)

endotherme / exotherme Reaktion; Aktivierungsenergie, Katalysator (Platin und Wasserstoff)

EC Drei-Wege-Katalysator und andere Anwendungen (6 Std.)

 

Praktikum : Katalysatoren

(Braunstein und Katalase)

Diagramme und Statistiken lesen und auswerten

 

Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie

 

6. Ordnungsschemata in der Chemie kennen lernen (8 Std.)

Stoff; Reinstoff; Element ; Verbindung; Metall ; Nichtmetall; Stoffgemisch; Lösung ; Emulsion ; Suspension

EC Trennmethoden in Industrie und Forschung, Chromatographische Methoden (10 Std.)

Stofftrennung: Destillation, Zentrifugation, Chromatographie

 

 

7. Massengesetze anwenden können (6 Std.)

Gesetz von der Erhaltung der Masse

Gesetz der konstanten Massenverhältnisse

Herstellung einer Verbindung aus den Elementen: Kupfersulfid

Bei Berechnungen auf Größen und Einheiten achten

 

 

8. Reaktionsschemata und Reaktionsgleichungen qualitativ und quantitativ beherrschen(6 Std.)

Berechnungen, Stoffmengen, Molare Massen, energetische Aspekte

 

Praktikum: Ermittlung eines Massenverhältnisses

 

 

Synergieeffekt im mathematisch- naturwissenschaftlichen Bereich: Umformen von Gleichungen, Umrechnen von Einheiten

 

9. Redoxreaktionen kennen und erstellen können (4 Std.)

Sauerstoffübertragung: Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid, Magnesiumoxid

 

Brandschutz und Sicherheitsmaßnahmen

 

Insgesamt 42 Std.

 

 

 

Leistungskontrolle 8 Std.

 

 

 

Kerncurriculum 50 Std.

 

 

Ergänzungscurriculum: 26 Std.

Englisch Klasse 8

Der Englischunterricht in Klasse 8 beträgt 4 Wochenstungen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Erweiterung und Vertiefung der Inhalte aus Klasse 7

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

ein breites Spektrum von Alltagssituationen sprachlich sicher und situationsgerecht bewältigen

ohne große Vorbereitung ein einfaches Gespräch oder eine Diskussion führen und dabei persönliche Meinungen angemessen ausdrücken

zu behandelten Themen und erarbeiteten Texten Fragen stellen und beantworten sowie Kommentare in einfacher Form abgeben

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

in altersgemäßer Form ihre Meinung darlegen und begründen

Themen aus dem Unterricht oder ihren Interessengebieten sachgerecht darstellen

vertraute Themen

wichtige Informationen austauschen

Argumentieren

Themen aus dem Unterricht; Interessensgebiete

Partnergespräche

Diskussion

Fishbowl

Diskussion / Fishbowl

Kurzreferate

→ Deutsch

Leseverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

auch einen Text zu nicht bekannten Themen erfassen

allgemein bei Texten nicht nur den Inhalt erfassen, sondern auch die jeweiligen Hauptmerkmale wahrnehmen

kürzere, nicht zu schwierige literarische Texte, Textauszüge oder Szenenfolgen inhaltlich und hinsichtlich ihrer wichtigsten Merkmale erfassen

überwiegend bekanntes Sprachmaterial

Sprache und Aufbau

Merkmale literarischer Texte, Textauszüge und Szenenfolgen

Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler können

zu Textaussagen und behandelten Themen eine Stellungnahme abgeben und dabei ihren Standpunkt argumentativ in zusammenhängender und sprachlich korrekter Form untermauern

ihr eigenes Verständnis von literarischen Texten zum Ausdruck bringen

sich einfacher Formen kreativen Schreibens bedienen

How to write an argument...

in einer ihnen gemäßen Form

Wechsel von Perspektive und Textsorte, Füllen von Leerstellen

→ Deutsch

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

geeignete Textausschnitte verschiedener Textsorten ins Deutsche übertragen

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

Dialektmerkmale des Englisch erkennen, um auf reale Sprechsituationen vorbereitet zu sein

British English; American English

Tonträger, Film

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen

über den Wortschatz zur Benennung wichtiger grammatischer Erscheinungen

über Kenntnisse im Bereich der Wortbildung

über einen zunehmend differenzierten Verknüpfungswortschatz

über einen angemessenen Wortschatz, um sich in den unter 4. „Kulturelle Kompetenz“ genannten Bereichen äußern zu können

prefixes, suffixes, conversion, compounds

s. „Kult. Kompetenz“

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können sich hinreichend korrekt in vertrauten Situationen verständigen. Trotz muttersprachlicher Interferenzen verfügen sie über weitgehende Sicherheit im Gebrauch der im Folgenden aufgeführten Satzmuster, grammatischen Strukturen und Formen. Dabei gewinnen sie zunehmend Einsicht in sprachliche Gesetzmäßigkeiten.

Die Schülerinnen und Schüler können

wiedergeben, was andere gesagt haben

Personen, Gegenstände, Sachverhalte und Geschehnisse durch Relativsätze näher bezeichnen

weitere Aussagen über Umstände machen

vom Deutschen abweichende Strukturen verstehen und angemessen verwenden

reported speech

non-defining relative clauses

adverbials, adverbial clauses

infinitives, participles, gerunds

3. Umgang mit Texten

Die Schülerinnen und Schüler können

die logischen Strukturen von Texten erkennen und beschreiben

zunehmend problemorientierte Songs und einfache Gedichte verstehen und mündlich und schriftlich kommentieren

Zusammenfassungen, Erfahrungsberichte und Reportagen schreiben

die besonderen Strukturmerkmale eines short play erarbeiten

eine Ganzschrift weitgehend selbstständig lesen und unter Anleitung auswerten

problemorientierte Songs, Gedichte

short play

Ganzschrift

Lückentexte

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler

verfügen über Kenntnisse über amerikanische Großstädte sowie über Regionen in den USA

können sich exemplarisch über wichtige Errungenschaften des angelsächsischen Kulturraums und ihre Folgen äußern

haben Kenntnisse über die Entstehung Amerikas, die Erschließung des amerikanischen Westensund die Rolle der Indianer

kennen die Bedeutung der National Parks in den USA

kennen die Grundzüge des amerikanischen Schulalltags

Geographie und Bevölkerung der USA

Boston Tea Party; Independence Day

Frontier; Native Americans

Möglichkeiten zur Gruppenarbeit / Kurzreferate / GFS

Internetprojekt

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

sich in Standardsituationen den sozialen Konventionen in Großbritannien und den USA entsprechend verhalten

Probleme im Zusammenleben von britischen und amerikanischen Jugendlichen beschreiben

geographische, kulturelle oder historische Besonderheiten in Großbritannien und den USA exemplarisch beschreiben

ansatzweise über ihnen vertraute Themen sowie über Personen aus der englischsprachigen Welt sprechen, die ihnen Identifikationsmöglichkeiten bieten

Vor- und Nachteile des US-amerikanischen, britischen und deutschen Schulalltags aus ihrer persönlichen Sicht darstellen

Jugendliche, die verschiedenen gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen angehören

dem Erfahrungshorizont Jugendlicher entsprechend

Schulalltag in GB, USA und Deutschland

role-play

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die bereits bis zur Klasse 6 erworbenen Lern- und Arbeitstechniken werden weiter ausgebaut und zunehmend systematisch eingesetzt. Sie sind Voraussetzung für die Wahrnehmung und Mitgestaltung vielfältiger Unterrichtsformen, durch die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit im Sinne

des erweiterten Lernbegriffs gestärkt werden. Der Lernfortschritt wird im Sprachenportfolio dokumentiert. Die Schülerinnen und Schüler erfahren überdies Formen der individuellen Förderung.

Die Schülerinnen und Schüler können

Informationen systematisch sammeln, in Beziehung setzen und ordnen

Leseverfahren bewusst einsetzen

verschiedene Verfahren verwenden, um Notizen von Textvorlagen und Hörtexten anzufertigen

Verfahren der Texterschließung ausbauen

formale Kriterien für Textproduktionen einhalten

Nachschlagetechniken benutzen

einfache Worterschließungsmethoden einsetzen

einfache statistische Darstellungen auswerten

weitergehende Formen der Selbsteinschätzung sowie Rückmeldungen von Mitschülerinnen und Mitschülern für die Überprüfung des Lernfortschritts nutzen

in Kleingruppen zielorientiert zusammenarbeiten

skimming, scanning

sequential outline notes, mind mapping

cue words, signal words, qualifying words

paraphrasierende Randbemerkung, Gliederungsverfahren

introduction, body, conclusion

zweisprachiges Wörterbuch

kontextuelles Verstehen oder Übertragbarkeit aus anderen Sprachen

tables, graphs, charts

Portfolio

Gruppenarbeit

s. Texte, Lexik, Schreiben

s. Lesen

s. Texte

s. Texte

s. Texte

s. Lexik

s. Lexik und Text

Abstimmung mit Ek

s. Kernkompetenzen 1-4

s. Kernkompetenzen 1-4

Medienkompetenz und

Präsentation

Der Umgang mit dem Computer soll nicht nur zur Textverarbeitung, sondern auch zur Präsentation von landeskundlichen Inhalten eingeübt werden.

Das Internet stellt eine wesentliche Informationsquelle dar, wozu Recherchestrategien für den Umgang mit Suchmaschinen und Datenbanken entwickelt werden müssen.

Die Schülerinnen und Schüler können

Kurzpräsentationen zu Aspekten der Landeskunde gestalten und vorstellen

einige Visualisierungstechniken anwenden

Anwendungssoftware zu Vokabeln, Grammatik und Textverarbeitung einsetzen

das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium nutzen

Aspekte der Landeskunde

OHP, Folien, Powerpoint

Vokabeln, Grammatik und Textverarbeitung

Kurzpräsentationen

Internetrecherche

Erdkunde Klasse 8

Der Erdkundeunterricht in Klasse 8 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

-disparitäre Entwicklungen auf der Erde im Zusammenspiel vielfältiger Faktoren erörtern

Wirtschaftsbündnisse und

Handelsschranken

Verschuldung, Abhängigkeit der Entwicklungsländer

Zusammensetzung von

Produktpreisen

Tabellen, Statistiken

-Maßnahmen für eine ausgleichsorientierte Entwicklung in der Einen Welt erörtern und Lösungsansätze nachhaltigen Wirtschaftens aufzeigen

Bezug

Gemeinschaftskunde – Das Problem der Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt

Wirtschaft

Schuldenerlass

EC Gerechter Handel

Eigenes Einkaufsverhalten

Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft und Produktion

Fair Trade z.B. Kaffee

Einkaufskorb zusammenstellen

Raumbeispiele weltweit

Besuch im Dritte-Welt-Laden

3. Themenfeld: Weltweite Mobilität

Die Schülerinnen und Schüler können

-Daten zu Struktur und Verteilung der Weltbevölkerung interpretieren

Vergleich von Nordhalbkugel und Südhalbkugel

Statistiken/ Texte zu Bevölkerungs- und Wohlstandsgefälle, Sterblichkeit und generativem Verhalten

Ländervergleich

-Grundlagen und Formen der Mobilität aufzeigen und Strukturen des Verkehrs darstellen

Mobilität und räumliche Auswirkungen: Straße, Schiene, Wasser, Luft

Verkehrsnetze in Karten bestimmen und begründen

-die Verflechtung von Wirtschaft und Verkehr am Beispiel eines Welthandelsgutes aufzeigen

Beispiel Eisenerz oder Erdöl

Weg des Handelsgutes nachvollziehen und erklären (Gewinnung der Rohstoffe, Produktion, Verbrauch, Entsorgung bzw. Recycling)

-den Ferntourismus in seinen Funktionen und Auswirkungen bewerten und Strategien zum nachhaltigen

Handeln erörtern

Bedürfnis nach Erholung

Folgen: Verkehrsbelastung, Niedriglöhne in Zielländern, Umweltbelastung

EC Sanfter Tourismus

Karten, Prospekte der Reiseveranstalter

Beispiele vorstellen, Planspiel

In die Rolle eines Ferienklubbesitzers schlüpfen

-Migrationen und Fluchtbewegungen als Folgen politischer, religiöser, ökonomischer und ökologischer

Ursachen erfassen und deren Auswirkungen erörtern

Bedürfnis nach Sicherheit und Wohlstand

Folgen: Flüchtlingslager, illegale Einwanderung

EU bzw. Deutschland als Zielgebiet

Beispiele für Verfolgung weltweit

Vorstellung eines Krisengebietes

Möglichkeiten und Grenzen der Immigration aus Statistiken und Texten herausarbeiten

-Möglichkeiten einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung und Mobilität aufzeigen und diskutieren

Bezug Gmk Einwanderung nach D

Gemeinschaftskunde Klasse 10 – Einwanderung nach Deutschland

Vergleich von Verkehrsmitteln

Nachhaltigkeit

Eigenes Verhalten beobachten und dokumentieren

Verhaltensänderungen

Recherche der unterschiedlichen Umweltbelastungen und relevanten Parameter

Mobilitätstagebuch führen

Beratung zu nachhaltigem Verhalten durch Selbsterkenntnis und Mitschüler

Ethik Klasse 8

Der Ethikunterricht in Klasse 8 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Problemfelder der Moral

Freiheit und Verantwortung

Konsum

Konsumverhalten beschreiben und kritisch erörtern

Medien

verschiedene Arten der Medien beschreiben/Chancen und Gefahren analysieren

Natur

Naturphänomene beschreiben und in ihrer Bedeutung für den Menschen erörtern

das eigene Konsumverhalten bewusst machen

verantwortungsvolles Konsumverhalten erörtern

Medien im Alltag. Chancen und Gefahren

verantwortungsvoller Umgang

Konkordia 9, 205-251

Konkordia 9, 45-85

Fallanalyse

Belastung der Umwelt

Analyse persönlicher Verhaltensmuster

Scheinwelt/Idole

Konkordia 11, 7-63

Konsumcollage/Werbung

Besuch Mülldeponie

Tagebuch: mein Umgang mit Medien, Computerspiele und trendige TV-Sendungen analysieren

Religion

Judentum

Religion / Lebensweise / Bräuche im Judentum

Geschichtliche Aspekte des Lebens der Juden in Deutschland

AT

jüdische Feste im Kalender

Ägypten, Babylon, Rom

Leben  in der Diaspora

Juden in Deutschland

vor und nach 45

Besuch einer Synagoge

Jüdische Beiträge zur deutschen Kultur

Evangelische Religion Klasse 8

Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 8 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan Methoden Hinweise

8.1 Reformation

Schüler/innen

- erkennen, dass Menschen für ihr Leben verantwortlich und zugleich auf Barmherzigkeit angewiesen sind

- können Luthers Bibelübersetzung erzählerisch in seine Biographie einbetten

- kennen die kulturelle Wirkung der Lutherbibel

- können die zentrale Bedeutung der Bibel in der evangelischen Kirche darlegen und begründen

- können darstellen, inwiefern die Wiederentdeckung des menschenfreundlichen Gottes auf Luther befreiend gewirkt hat

- können zeigen, dass die in der Reformation neu entdeckte Bedeutung Jesu sich in konkreter Kritik an der katholischen Kirche ausgewirkt hat (Ablass)

- können Ursachen der Kirchentrennung in der Reformation darstellen

Filmanalyse, Bildinterpretationen, Liedanalyse

Fachsprache einüben, Quellenarbeit, Darstellung von Sachverhalten im Schaubild

Standard

8.2 Sekten

Schüler/innen entdecken,

- dass Sondergemeinschaften auf sinnsuchende Menschen besonders in Zeiten der Krise und bei Orientierungsproblemen starke Anziehungskraft ausüben können

- dass der Eintritt in solche Gemeinschaften zu psychischer und ökonomischer Abhängigkeit von Gruppe und Führer führt

- wie biblische Geschichten und Traditionen manipuliert werden können zur Untermauerung eigener, besonderer Positionen (Prophetie, Zeugen Jehovas, Wunderheiler)

Schüler/innen

- kennen traditionelle Sekten aus verschiedenen Religionen, Jugendsekten, Psychokulte und Satanismus

- kennen kritische Gesichtspunkte dieser Bewegungen: Isolierung, Realitätsverlust, Machtstrukturen, Profitinteresse, Psychoterror

- wissen, dass Sekten eine kritische Herausforderung an die Großkirchen darstellen, Jugendlichen die Möglichkeit einzuräumen, positive Erfahrungen in deren Einrichtungen zu machen.

Gruppenpuzzle (Gruppenarbeit organisieren, Strukturiertes Erfassen von komplexen Zusammenhängen, Rollen übernehmen, über längeren Zeitraum verantwortlich im Team arbeiten)

Mind – Map erstellen,

Ergebnisse in der Gruppe diskutieren, Diskussionskultur einüben

Standard

8.3 Was mir wichtig ist

Schüler/innen beschäftigen sich mit ihrer außerschulischen Lebenswirklichkeit und machen sich selbst zum Gegenstand des Unterrichts (Selbstvertrauen, Wahrnehmen und Kommunizieren der eigenen Persönlichkeit, Gruppenerfahrungen):

Schüler/Innen

- lernen sich in ihrer Individualität kennen und schätzen.

- entwickeln Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und lernen zu ihren Schwächen zu stehen

- entdecken die Religiosität als Tiefendimension eines jeden Menschen

- wägen ab, wieweit sie sich einer Gruppe anvertrauen können und lernen ihre Erfahrungen über Wünsche, Ängste, Versagen auszutauschen und vertrauensvoll miteinander umzugehen, dem anderen würdevoll zu begegnen.

- kommunizieren über ihre Suche nach Glück, Sinn, über Erwartungen anderer und eigene Vorstellung der Gestaltung des Alltags

Präsentation mit Hilfe verschiedenster Medien:

Videofilm erstellen, Musizieren, Büchervortrag, Power Point, Plakatcollage erstellen, Visualisierungstechniken üben, Schreibmeditation

Profil

Französisch Klasse 8

Am Peutinger-Gymnasium kann man Französisch entweder

lernen. Das Curriculum ist daher entsprechend angepasst.

Französisch als zweite Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 8 (als zweite Fremdsprache) beträgt 3 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte verstehen

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags verstehen. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- einfachere, auch medial vermittelte Gespräche, Erzählungen, Beschreibungen global verstehen, sofern deutlich gesprochen wird

- einfachere, möglichst von Muttersprachlern gesprochene Hör- und Hör-/Sehtexte (aus dem Lehrwerk) erschließen, die z. T. vorentlastet wurden

- aus kurzen authentischen Ton- und Videoaufnahmen zu vertrauten Themen wesentliche Informationen entnehmen (selektives Hören)

Situationen des Alltags

(Familie,Schule, Stadt und Land)

Ton- und Videoaufnahmen

- Kommunizieren, auch diskuttieren

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

- mit anderen Personen in Kontakt treten und an einfachen Gesprächen teilnehmen

- bei Verständnis- und Ausdrucksproblemen das Gespräch mit einfachen Strategien in Gang halten

Zusammenhängend sprechen

-Inhalte wiedergeben oder in einfacher Form zusammenfassen

- mit einfachen sprachlichen Mitteln Arbeitsergebnisse vortragen

erzählen

formulieren und erläutern

jemanden begrüßen, vorstellen; danken; Informationen einholen und weitergeben

wiederholen, nachfragen, präzisieren, neu ansetzen

- Vorlieben, Meinungen und Gefühle in einfacher Form erfragen und äußern, sowie höflich Zustimmung und Ablehnung ausdrücken

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen treffen

- in vorbereiteten Dialogen mit zunehmender Selbstständigkeit eine Rolle gestaltend übernehmen

- Texten mit vertrauter Thematik

- eine einfache Geschichte, gestützt auf inhaltliche, sprachliche oder visuelle Impulse

- über Aspekte des eigenen Alltags in einfacher Form erzählen (Menschen, Orte, Schule, Freizeit)

- Pläne, Vorhaben, Absichten formulieren und erläutern sowie über vergangene Erfahrungen berichten

wiederholen

nachfragen

präzisieren

neu ansetzen

Vortragen von bekannten Texten

Leseverstehen

- Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen

- Texte mit teilweise unbekanntem, aber erschließbarem Sprachmaterial, auch einfache Sachtexte, stilllesend verstehen

- verschiedenen Gebrauchstexten mit unterschiedlicher Informationsdichte (Fahrpläne, Werbespots, Briefe) gezielt Informationen entnehmen (selektiv lesen) sowie Berichte, Interviews, Beschreibungen, bandes dessinées usw. mit Inhalten aus ihrem Wissens- und Erfahrungsbereich global verstehen

- altersgemäße und einfache längere Texte mit einem geringen Anteil an unbekanntem, aber erschließbarem Sprachmaterial global und ausgewählte Abschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln auch im Detail verstehen

- erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/Textteile sinndarstellend vorlesen

EC: Kurze Ganzschrift

-selektiv lesen

-stilllesen

-Sprachmaterial erschließen

-Informationen entnehmen

-Inhalte verstehen

-vorlesen

-vortragen

Schreiben

- bei der eigenen Sprachproduktion orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- Texte nach Vorgaben, Fragen, Stichwörtern zusammenfassen

- einfache Texte/Dialoge nach Vorgaben verfassen

- einfache kreative Texte schreiben

- eigene Ansichten und Meinungen zu bekannten Themen formulieren

- in persönlichen Mitteilungen und Briefen an Freunde über sich selbst berichten und in einfacher Form Gefühle wie Freude, Trauer, Mitgefühl ausdrücken

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen in einfacher Form darstellen und begründen

- eine Geschichte weiterschreiben, eine Vorgeschichte oder Dialoge erfinden, Bildfolgen versprachlichen

Texte in der FS erstellen

Bande dessinée

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können in einfachen zweisprachigen Situationen des Alltags vermitteln. Sie können in mündlicher und schriftlicher Kommunikation die wichtigsten Informationen in einfacher Form weitergeben.

dolmetschen

übersetzen

(auch simultan übersetzen)

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

- die Laute, Lautfolgen, Sprechtakte und Intonationsmuster des Französischen erkennen, unterscheiden und im Zusammenhang weitgehend richtig aussprechen

- Schrift-/Lautentsprechungen in unbekannten Wörtern erkennen und somit auch neue Wörter richtig aussprechen

- die Lautschrift nutzen, um die Aussprache unbekannter Wörter bei Bedarf auch nachzuschlagen

français standard

Vokabelverzeichnis des Lehrwerks; Wörterbücher

hören

sprechen

Lautschrift erkennen

nachschlagen

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über einen ausreichenden produktiven Wortschatz, um elementaren Kommunikationsbedürfnissen des Alltags gerecht zu werden und sich zu vertrauten Themen äußern zu können.

Die Schülerinnen und Schüler können

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext erschließen, sofern die Inhalte altersgemäß und der Umfang des neuen Wortmaterials begrenzt sind

- transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang selbstständig erschließen (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund erster Einsichten in die Wortbildung)

Erschließen von Sprachmaterial

Einfache Techniken der Wortbildung

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die bis zum Ende der Klasse 6 erworbenen elementaren Strukturen mit weitgehender Sicherheit. Darüber hinaus können sie die bis zum Ende der Klasse 8 im Rahmen des Lehrwerks erarbeiteten komplexeren Strukturen zunehmend integrieren, um ihre eigenen Mitteilungsbedürfnisse und Interessen etwas differenzierter auszudrücken. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie die kommunikative Absicht verwirklicht ist.

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen und zukünftig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen und einzuschränken

- weitere Zeit- und Ortsangaben zu machen

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Mengen und Zahlen zu benennen

- Vergleiche anzustellen

- Begründungen und Folgen zu formulieren

- Gefühle auszudrücken

- Aufforderungen und Bitten auszudrücken, Wünsche und Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung in einfacher Form zu formulieren

weitere Adjektive, Adverbien, unverbundene Personalpronomen, Reflexivpronomen, Indefinita und Adverbialpronomen)

présent, passé composé, imparfait, plus-que-parfait, futur simple/composé der regelmäßigen, auch der reflexiven Verben und weiterer häufig gebrauchter unregelmäßiger Verben

Inversionsfrage, satzverkürzende Infinitivkonstruktionen wie il me dit de ..., il m’a demandé de ..., Hervorhebung durch c'est ... qui, c'est ... que

personne ... ne, rien ... ne, ne ... aucun

auch Adverbialpronomen y und en

Bruchzahlen, Ordnungszahlen

Steigerung von Adjektiv und Adverb

c’est pourquoi, comme, alors, donc

je suis content,e de + infinitif; je suis content,e que + subjonctif

impératif, conditionnel; subjonctif: je veux qu ..., il (ne) faut (pas) que ..., il est important que ...

conditionnel, subjonctif: il est possible que ...

conditionnel, Bedingungssätze (si j’ai, si j’avais)

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich zunehmend auf adaptierte Sachtexte und vereinfachte Texte aus der Jugendliteratur. Die Erschließung der Texte geht mehr und mehr in die Hand der Schülerinnen und Schüler über. Durch gezielte Aufgaben erreichen sie das jeweils intendierte Textverständnis. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen das Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

EC: Produktion eines Chansons

- Gruppenarbeit verstärkt

- Diskussion der Texte im Team

- Präsentation von Argumenten

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler besitzen erste Kenntnisse über

verschiedene Regionen Frankreichs und über soziale und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben in Frankreich und im frankophonen Raum prägen, und haben auf diese Weise ihr soziokulturelles Wissen erweitert.

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben erste Voraussetzungen erworben,

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um in privaten oder schulischen Kontakten sich verständnisvoll und offen begegnen und gegebenenfalls zusammenarbeiten zu können

- um interkulturelle Missverständnisse und Konfliktsituationen wahrzunehmen und sich um deren Bewältigung zu bemühen

Lebenswelten vergleichen

zusammenarbeiten

Kontakte knüpfen

EC: Schüleraustausch

5. Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über verschiedene Lern- und Arbeitstechniken, um das Sprachenlernen effizient und nachhaltig zu gestalten.

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern zielorientiert zusammenarbeiten

- individuelle Lernstrategien entwickeln, gestützt auf ihr Wissen um verschiedene Lernertypen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess zunehmend selbstverantwortlich unterstützen und im Sprachenportfolio dokumentieren

- beim Wortschatzlernen verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken (Vokabelnetze, Assoziationsfelder) anwenden

- zum Verstehen von Texten außersprachliche Entschlüsselungshilfen nutzen (Illustrationen), Sinnzusammenhänge kombinieren und auch schon Vorkenntnisse aus anderen Sprachen einbringen

- im zweisprachigen (Schüler-)Wörterbuch nachschlagen

- Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten

markieren, gliedern, Notizen machen, zusammenfassen

Partnerarbeit

Präsentation von vorstrukturierten Inhalten (= vorherige Lektionen, andere Texte)

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten (eigenverantwortliches Üben und Wiederholen)

- moderne Technologien zur Kommunikation nutzen (für Brief- und Austauschkontakte)

- einfache Zusammenhänge im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren (Bildtexte, Plakate)

EC: Ton- und Videoaufnahmen

Französisch als dritte Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 8 (als dritte Fremdsprache) beträgt 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

- die Laute und Intonationsmuster des Französischen erkennen und in ihrer Bedeutungsrelevanz unterscheiden, sofern Standardsprache gesprochen wird

- kurze, konkrete, insbesondere mimisch, gestisch oder visuell unterstützte Informationen und Erklärungen verstehen

- einfache, kurze Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags verstehen. Dies gilt auch für die vornehmlich einsprachige Unterrichtssituation

- einfache, auch medial vermittelte Gespräche, Erzählungen, Beschreibungen usw. global verstehen, sofern nicht zu schnell gesprochen wird

- einfache, altersgemäße, möglichst von Muttersprachlern gesprochene Hör- und Hör-/Sehtexte (aus dem Lehrwerk) erschließen, die vorentlastet wurden

- aus kurzen authentischen Ton- und Videoaufnahmen gezielt Informationen entnehmen (Mengen-, Preis-, Zeit- und Ortsangaben, Angaben zu Personen und Personengruppen)

- hören

- sprechen

- auswendiglernen

Sprechen

- sich durch imitierendes Sprechen Sprachkompetenz aneignen (Dialog- und Textteile, Verse und Gedichte reproduzieren, Lieder singen)

- in einfacher Form mit anderen Personen in Kontakt treten (jemanden grüßen, ansprechen, einladen; sich vorstellen, sich entschuldigen, zustimmen bzw. ablehnen)

- in Alltagssituationen Informationen einholen und austauschen

- bei Verständnisproblemen nachfragen

- Fragen, Bitten, Gefühle, Vorlieben und eigene Meinung in einfacher Form zum Ausdruck bringen

- mit ihren Gesprächspartnern in altersgemäßen Situationen praktische Entscheidungen treffen

- in erarbeiteten Dialogen eine Rolle gestaltend übernehmen

- einfache Geschichten wiedergeben und einfache Sachverhalte und Ereignisse darstellen

- in einfacher Form etwas über sich selbst und über andere erzählen (über Vorlieben, Hobbys, Freunde, die eigene Familie, die Schule, den Wohnort)

EC: Kleinere Theaterprojekte

Leseverstehen

- Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang verstehen

- einfache Texte mit überwiegend bekanntem Sprachmaterial stilllesend verstehen (Lehrwerktexte)

- didaktisierten und einfachen authentischen Texten gezielt Informationen entnehmen, sofern ihnen der Sachverhalt vertraut ist. Sie können dabei außersprachliche Informationen zum Verständnis nutzen und gelegentlich auch schon auf sprachliches Vorwissen zurückgreifen

- altersgemäße vereinfachte längere Texte mit einem geringen Anteil an unbekanntem, aber aus der Situation und dem Kontext erschließbarem Sprachmaterial verstehen

- erarbeitete Texte oder Textteile sinndarstellend vorlesen

- Texte erschließen

- Text markieren nach vorgegebener Fragestellung

- Schlüsselbegriffe suchen

Schreiben

- Texte richtig abschreiben

- eingeübtes Sprachmaterial orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- Fragen zu erarbeiteten Hör- und Lesetexten beantworten und auch selbst stellen

- kleinere Texte/Dialoge verfassen, in denen sie bekannte Inhalte nach Vorgaben abwandeln und neu kombinieren

- (didaktisierte) Bildfolgen sprachlich gestalten

- einfache Texte über sich selbst und ihr Umfeld gestalten (Steckbrief, Familiendossier, Postkarte, Brief, Tagebuchnotiz)

- einfache Texte gestalten

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können in simulierten zweisprachigen Situationen mit vertrautem Inhalt vermitteln, einfache Informationen einholen und weitergeben.

- übersetzen

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

- die Laute, Lautfolgen, Sprechtakte und Intonationsmuster des Französischen (français standard) erkennen, unterscheiden und im Zusammenhang weitgehend richtig imitieren

- die wichtigen Besonderheiten der französischen Aussprache bewusst wahrnehmen und weitgehend richtig nachbilden

- häufige Schrift-/Lautentsprechungen in unbekannten Wörtern silbenweise erkennen und somit auch einfache neue Wörter richtig aussprechen

- die Symbole der Lautschrift zur Sicherung der Aussprache heranziehen

- aussprechen

- nachsprechen

- Lautschrift lesen

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen im Rahmen der erarbeiteten altersgemäßen Situationen und Themen über einen überwiegend konkreten Wortschatz und – in geringerem Umfang – über einen an

ihren Interessen orientierten individuellen Wortschatz, den sie weitgehend situations- und adressatengerecht anwenden können. Trotz ihrer relativ geringen Spracherfahrung können sie – allerdings in begrenztem Umfang – Sprachmaterial aus dem situativen Kontext oder aufgrund von sprachlichen Vorkenntnissen erschließen (Aufbau eines potenziellen Wortschatzes).

- Vokabeln lernen

- Wortschatzkartei erstellen

- mind map

- network

- clustering

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verstehen frequente elementare Strukturen und Satzmuster und wenden diese überwiegend reproduktiv und hinreichend korrekt an. Darüber hinaus können sie die erarbeiteten Strukturen auch anwenden, um ihre eigenen Mitteilungsbedürfnisse und Interessen auszudrücken. Dabei ist allerdings von einer größeren Fehlertoleranz auszugehen, weil für die Beurteilung der Sprachkompetenz nicht allein entscheidend ist, wie korrekt, sondern besonders wie differenziert

die kommunikative Absicht verwirklicht wird.

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Sachverhalte, Tätigkeiten und Geschehnisse in einfacher Form zu bezeichnen und zu beschreiben

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig– und erst in begrenztem Umfang – als zukünftig und vergangen darzustellen

- Informationen, Sachverhalte usw. zu erfragen und weiterzugeben

- Aufforderungen und Bitten auszudrücken

- Aussagen zu verneinen und einzuschränken

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Begründungen zu geben

- Mengen anzugeben

- Möglichkeit, Willensäußerung, Verpflichtung auszudrücken

Singular und Plural der Nomen, Begleiter, Subjektpronomen, frequente unverbundene Personalpronomen, direkte und indirekte Objekte und Objektpronomen, Indefinita, Relativpronomen qui, que, où, Adjektive, ursprüngliche Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen

présent

futur composé

Verben auf -er, -dre und -ir sowie einige häufig gebrauchte unregelmäßige Verben

passé composé, Angleichung des Partizips bei être

Intonationsfrage, Fragen mit est-ce que, Fragewörter: qui, que, où, quand, pourquoi, combien, comment; Interrogativbegleiter: quel; indirekte Rede/Frage (il dit que, il demande si, il veut savoir si)

Frage als Aufforderung, impératif

ne ... pas, ne ... plus, ne ... rien, ne ... jamais, ne ...pas encore, ne ... personne

- Zeit- und Ortsangaben zu machen

- adjectif possessif

- parce que, car

unbestimmter Artikel im Singular und Plural, Grundzahlen, partitives de, Teilungsartikel, Adverbialpronomen en

modale Hilfsverben: pouvoir, vouloir,

devoir

- Muster erkennen

- Transferleistung erbringen

- einüben

3. Umgang mit Texten

Auf dieser Stufe werden überwiegend Texte des Lehrwerks verwendet und gegebenenfalls durch geeignete authentische Dokumente ergänzt. Die Texte werden gehört und/oder gelesen. Anhand von Aufgaben zeigen die Schülerinnen und Schüler inwieweit sie die Texte verstanden haben. Die Texte liefern ihnen Modelle für die eigene variierende Sprachausübung. Außerdem können sie ihre Meinung in kurzen Sätzen äußern. Im Rollenspiel können sie erarbeitete Situationen des Alltags nachgestalten.

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler besitzen Kenntnisse über das Alltagsleben in Frankreich (Leben in der Familie, Freunde, Schule, Freizeit, Hobbys, Essensgewohnheiten, Ferien, Leben in der Großstadtund auf dem Land, Feste). Sie verfügen über einige Grundkenntnisse der Geografie Frankreichs.

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Lebenswelt gleichaltriger Jugendlicher und wissen um einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu ihrer eigenen Lebenswelt. In der Begegnung mit den Jugendlichen des Lehrwerks oder auch durch persönliche Kontakte (Brieffreundschaft, Begegnungen in den Ferien oder im Schüleraustausch) entwickeln die Schülerinnen und Schüler Interesse und wachsendes Verständnis für andere Lebensformen. Durch ihre alterstypische Spontaneität sind sie in

der Lage, im Rollenspiel oder im Kontakt mit französischen Jugendlichen über ihren Alltag, ihre Interessen und altersspezifische Erfahrungen in einfachen Worten zu sprechen.

Briefkontakt

Partnerschulen

Rollenspiel

5. Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben elementare Lern- und Arbeitstechniken erworben, um das Sprachenlernen effizient und nachhaltig gestalten zu können. Im Einzelnen können sie

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

beim Hör- und Leseverstehen

- Signalwörter erkennen

- Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden

- Sinnzusammenhänge kombinieren, gesteuert durch Hör- und Leseerwartungen

beim Sprechen und Schreiben

beim Festigen der sprachlichen Mittel

- Memorierungs- und Vernetzungstechniken zur Sicherung des Wortschatzes (Vokabelnetze, Wortschatzkarteien) nutzen

- in verschiedenen Teilen des Lehrwerks (Wörterverzeichnis grammatischer Anhang des Lehrwerks) nachschlagen

zur Entwicklung des selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernens

- mithilfe von Lösungsblättern sich selbst kontrollieren und korrigieren

- zunehmend selbstverantwortlich üben und wiederholen

- in Tandems und Kleingruppen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen

- ihren Lernzuwachs im sprachlichen und methodischen Bereich im Sprachenportfolio selbstständig dokumentieren

einfache Markierungstechnik

Nutzung von visuellen und außersprachlichen Hilfen

- mit- und nachsprechen

Techniken zum Reproduzieren und Auswendiglernen einsetzen

Informationen sammeln und gruppieren, Stichwortnotizen als Grundlage für die Sprachproduktion anfertigen

- Selbstkontrolle

- Gruppenarbeit

- Partnerarbeit

- Freiarbeit

- Portfolio

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren.

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Tonträgern selbstständig Aussprache und Intonation üben

- mit Lernsoftware arbeiten

- moderne Technologien zur Kommunikation nutzen

- Bildtexte, Collagen, Wandzeitungen usw. anfertigen und angemessen präsentieren

Einsatz von Technik

Fächerverbindender Unterricht Klasse 8

1. Synergieeffekte

Leitfach: D

Die Fachlehrer sind verpflichtet, sich rechtzeitig abzusprechen, um so die möglichen Synergien zu erreichen.

Thema Fächer Inhalte / Methoden
Synergien im Sprachenbereich Sprache in Theorie D Entstehung und Verwendung von Fachsprachen
L Methoden der Texterschließung, Gliederung, Interpretation
Arbeiten mit wiss. Hilfsmitteln wie Lexika, Sekundärliteratur
Arbeit mit zweisprachigen Texten
F Sprachmaterial erschließen
Bedingungssätze, Bande dessinée und comic strips
Wortbildungsmuster vergleichen
Verfassen von Texten D Protokoll
Inhaltsangabe von Sachtexten
Charakterisierung von Personen
E Einfache Form der Erörterung
F Erörterung
Sprache in der Anwendung Alle Fächer Rechtschreibung und Zeichensetzung
Mu Singen fremdsprachiger Lieder, Popsongs, Folklore, Jazz etc.
Spo Bewegungsabläufe beschreiben können
F Präsentationen, Argumentation (Araber in Frankreich)
Synergien im Mat-Nat-Bereich M, Ph, Ch, NWT Energie als zentraler Begriff
Terme (Größengleichungen umformen)
Interpretation von Graphen und Termen

2. Projektorientierte Themen

Verantwortlich: Klassenlehrer

Die Klassenkonferenz legt zu Beginn des Schuljahres ein verbindliches Thema fest

Thema Fächer Inhalte / Methoden
Mensch und Umwelt Ph, Ch Abläufe im menschlichen Körper
Stoffeigenschaften, Teilchenmodell, Leitfähigkeit
Ph, Ek Erdmagnetfeld
Spo Problematik des Sporttreibens in der Natur
Rel Jugendkulturen
Eth Judentum, Besuch einer Synagoge
E National Parks in den USA
Amerikanische Revolution, American West
Gr Kunst und Architektur, Tempelbau, griechische Plastik (Archaik, Klassik, Hellenismus), Vasenmalerei
Gk Eigene / fremde Identität im Spannungsfeld, Selbstverwirklichung und soziales Miteinander.
Veränderung der Familie durch wirtschaftliche Veränderungen in den letzten 200 Jahren (Befragung von alten Leuten zum Thema mit Ergebnisprotokoll)
Naturwissenschaften im Kontext Ph, Ch Reelle Zahlen, Entdeckung und Nachweis (Pythagoras, Cantor)
M Wahrscheinlichkeitsverteilung, Pfadregeln (Mendel)
G Beginn der industriellen Revolution in England und Deutschland; Schlüsselerfindungen, Statistiken, Diagramme. Modellbau
Eth Besuch einer Mülldeponie

Gemeinschaftskunde Klasse 8

Der Gemsinschaftskundeunterricht in Klasse 8 beträgt 1 Wochenstunde.

Kompetenzen (Die Schülerinnen und Schüler können …) Inhalte Methoden Hinweise
Kinder und Jugendliche in Familie und Gesellschaft

Die Schülerinnen und Schüler können

das Spannungsverhältnis zwischen Selbstverwirklichung und sozialen Erwartungen beschreiben;

Sozialisation, Werte, Normen, Rolle, Rollenerwartungen, Rollenkonflikte

Erziehungsziele unterscheiden und bewerten;

Erziehungsziele

Chancen und Gefahren bei Gruppenprozessen erörtern;

Chancen und Gefahren bei Gruppenprozessen

Lebensformen in unserer Gesellschaft beschreiben und vergleichen;

Familie, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Partnerschaften

Ansätze zur Überwindung spezifischer Benachteiligungen beider Geschlechter darstellen und beurteilen.

z.B. Ehenamensrecht, Elternzeit

Demokratie in der Gemeinde – Teilhabe und Mitwirkung Jugendlicher am Willensbildungsprozess

den Zusammenhang zwischen den Interessen Jugendlicher und politischer Entscheidungen auf kommunaler Ebene darstellen;

Jugendgemeinderat, lokale Agenda

kommunale Entscheidungskompetenzen an einem Beispiel darstellen;

Freiwillige Aufgaben, Pflichtaufgaben, Weisungsaufgaben

Möglichkeiten zur Beteiligung an der demokratischen Willensbildung in Schule und Gemeinde beschreiben.

Schulische Gremien, SMV, Bürgerinitiative, Gemeinderat, Bürgerbeteiligung, Kommunalwahl

Das Problem der Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt

Exemplarisch eine Gefahr für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts darstellen;

z.B. Weltwasserkrise

Möglichkeiten für die Sicherung eines weltweiten ökologischen Gleichgewichts darstellen und beurteilen.

Nachhaltigkeit, z.B. Umgang mit Wasser

Jugendliche als Konsumenten

rechtliche Rahmenbedingungen für einen jugendlichen Konsumenten (Geschäftsfähigkeit, Kaufvertrag, Verbraucherschutz) erläutern;

Geschäftsfähigkeit, Kaufvertrag, Verbraucherschutz

Funktionen des Geldes (Einkommen, Sparen, Kredit, Investition) darlegen;

Einkommen, Sparen, Kredit, Investition

ihre Stellung als Konsumenten beurteilen, auch die Beeinflussung ihrer Konsumentscheidungen durch Medien und Auswirkungen ihres Konsumverhaltens, insbesondere unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit;

Beeinflussung von Konsumentscheidungen durch Medien (Werbung), Auswirkungen des Konsumverhaltens, z.B. Nachhaltigkeit vs. Produkte aus Kinderarbeit

einen Haushaltsplan erstellen;

Einnahmen und Ausgaben

integriert

Der Betrieb

grundlegende Aufgaben eines Unternehmens (Beschaffung, Produktion und Absatz), vorzugsweise aus der Region, unterscheiden und Beispiele nachhaltigen Produzierens erläutern;

Beschaffung, Produktion und Absatz am Beispiel eines Unternehmens aus der Region

Nachhaltige Produktion

Gruppenarbeit

ökonomische Sachverhalte grafisch darstellen und auswerten;

z.B. Tabellen in Grafiken umsetzen

integriert

Informationen über Unternehmen der Region gewinnen;

Bildungspartner und andere Unternehmen der Region

Recherche, Expertenbesuch, Betriebsbesichtigung

Berufsorientierung am Gymnasium

sich Kenntnisse über die Berufs- und Arbeitswelt aneignen (auch im sozialen Bereich, Berufsorientierung am Gymnasium)

Berufsorientierendes Praktikum (BOGY) und Sozialpraktikum (Compassion)

integriert

Geschichte Klasse 8

Der Geschichtsunterricht in Klasse 8 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Das Ergänzungscurriculum wird kursiv dargestellt. Die Stundenzahl liegt im Ermessen des Lehrers. Die Methodik wird nicht extra ausgeführt, sie entspricht der des Kerncurriculums.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Ursachen, wesentliche Ereignisse und Ergebnisse der Französischen Revolution sowie ihre Auswirkungen

auf die Entstehung der modernen Nationalstaaten erläutern

Die Umwandlung Württembergs als Auswirkung der französischen Revolution lokal und regionalgeschichtlich erforschen

Daten und Begriffe

14. Juli 1789 Sturm auf die Bastille; Französische Verfassung von 1791; Entstehung des modernen

Baden und Württemberg; 1806 Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation; Generalstände;

Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte; Schreckensherrschaft der Jakobiner

Fürstprobstei Ellwangen wird württembergisch

Quellenanalyse

→Französisch

12 Std.

-den Verlauf und die Auswirkungen der Industrialisierung auf Deutschland beschreiben

Daten und Begriffe

um 1780 bzw. 1830 Beginn der Industriellen Revolution in England und Deutschland; 1835 Erste

Eisenbahn in Deutschland; Industrielle Revolution; Schlüsselerfindungen; Schrittmacherindustrien;

Fabrikordnungen; Soziale Frage

Referat

Statistiken und Diagramme

→Chemie

→Englisch

→Physik

8 Std.

-Ursachen, Ziele und Auswirkungen der Revolution von 1848/49 in Deutschland erläutern und regionalgeschichtliche

Beispiele heranziehen

Daten und Begriffe

1848/49 Revolution in Deutschland; 1849 Ablehnung der Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm

IV. von Preußen; Restauration und liberale Opposition; Märzereignisse; Nationalversammlung;

Reichsverfassungskampagne

Historische Lieder

6 Std.

3. Kaiserreich, Imperialismus und Erster Weltkrieg

Die Schülerinnen und Schüler können

-Voraussetzungen der Reichsgründung „von oben“ erläutern

-die Lebensverhältnisse unter den Bedingungen des Obrigkeitsstaats beschreiben

-verschiedene Motive und Methoden europäischer imperialistischer Politik erkennen und deren

Folgen für die betroffenen Völker erläutern

-Ursachen für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs nennen

-die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Soldaten und den Alltag der Zivilbevölkerung

nennen und diese auf die Technisierung des Krieges zurückführen

Daten und Begriffe

1871 Reichsgründung; 1878 Sozialistengesetz; Militarismus; Kulturkampf

Daten und Begriffe

1880-1914 Epoche des Imperialismus; 1914-1918 Erster Weltkrieg; Nationalismus; Imperialismus

Quellenarbeit

Denkmähler

18 Std.

4. Die Russische Revolution

Die Schülerinnen und Schüler können

-Methoden und Folgen des Machterwerbs der Bolschewiki in der Oktoberrevolution von 1917 in

Russland beschreiben

Daten und Begriffe

1917 Oktoberrevolution; Sowjets; Entstehung der Sowjetunion

Filmanalyse,

6 Std.

Griechisch Klasse 8

Der Griechischunterricht in Klasse 8 beträgt 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

 

Einführung in griechische Schrift

und Aussprache

 

Griechisches Alphabet, Laute und

Lautwerte, Satzzeichen, Hauch- und Lesezeichen, Akzente

 

 

Lese- Sprech- und Schreibübungen

 

Einführung: vom griechischen zum

lateinischen Alphabet

 

Arbeitsbereich 1: Wortschatz

 

Wortschatz

bis Ende Kl.8: ca. 400 Wörter

bis Ende Kl.9: ca. 800 Wörter

 

 

 

Grundwortschatz nach M. Mader:

LEU Griechisch 12

 

 

 

Wortschatz erarbeitet aus Lektions texten; Anlage eines Vokabel-

heftes; Fremdwörter als Lernhilfe

 

 

 

Erkennen der Fortwirkung der

griechischen Sprache im gemein-

samen kulturellen Erbe Europas;

Bedeutungswandel der Fremdwör-

ter durch Erweiterung bzw.

Verengung

 

 

 

Arbeitsbereich 2: Formenlehre und Methode

 

 

Einblicke in die Gesetzmäßigkei-

ten der Formenbildung

 

 

 

 

 

 

Konjugationen, Deklinationen,

Wortarten

 

 

 

 

 

 

M. erarbeitet aus Lektionstexten;

Anlage eines lektürebezogenen

Grammatikheftes

 

 

 

 

 

 

 

Kein aktives Bilden von Formen; ggf. Hinweise auf Parallelen bzw.

Unterschiede zur latein. Formen-

bildung

Selten vorkommende Verbformen

werden erklärt, brauchen aber nicht gelernt zu werden;

 

 

 

Arbeitsbereich 3: Satzlehre

 

 

Fähigkeit zur Satzanalyse durch

Kenntnis der syntaktischen und

semantischen Funktion unter Ver-

wendung der neusprachlichen

Terminologie

 

 

 

 

 

Der Gebrauch des Artikels, attribu-

tive u. prädikative Stellung; Wort-

Arten, Partikel, attributive u. prä-

dikative Partizipien; Tempora,

Aktionsarten, Modi, Infinitivkonstruktionen

 

 

 

 

 

graphische Darstellung von

Satzmodellen

 

 

 

 

 

Bewusstmachung der Abwei-

chungen u. Übereinstimmungen

der sprachlichen Strukturen in

Gr – L – D bei der Übersetzungs-

arbeit

 

Arbeitsbereich 4: Texte

 

Einführung in die Methode der

Texterschließung u. Interpretation;

sprachliche Erfassung der Lektions texte;

Übersetzung in ein angemessenes

Deutsch

 

 

 

Lehrbuchtexte erschließen nach Text, Satz, Wortgrammatik;

Übersetzung, Interpretation;

ggf. Ergänzung durch entsprech-

ende adaptierte Originaltexte;

Ende Klasse 8 sollen die ersten ca. 25 Lektionen im Kantharos-LB abgeschlossen sein.

 

 

 

 

Verschiedene Texterschließungsmethoden an Lehrbuchtexten;

Anwendung verschiedener Über-

setzungsmethoden; Beobachtung

und Wiedergabe des Ausdrucks-

reichtums der griechischen Sprache: z.B. Partikel, Verbal-

aspekte, Wortbildung

 

 

 

Entsprechung von Form und

Inhalt, besonders Stilfiguren;

lautes Lesen;

Textsorte, Textgestaltung

 

Arbeitsbereich 5: Kultur

 

Verständnis für die Eigenart grie-

chischer Kultur: Geschichte,

Lebensformen, Kunst, Religion,

Mythologie, Philosophie, Geographie

 

 

 

Bedeutende Ereignisse u. Personen

Sklaven, Familie, Staat u. Gesell-

schaft;

Vasenmalerei, Architektur, Plastik;

Götter, Kulte, Feste, Mythen;

Platon, Sokrates, Vorsokratiker

 

 

 

 

Lehrbuch (Kantharos) mit Ergän-

zungen (zweisprachig bzw. in

deutscher Übersetzung);

Erstellung von Referaten mit

Kurzpräsentation zu Kunst, Mythologie oder Autoren.

 

Erstellung einer Hausklausur, z.B. Grunddaten griechischer Geschichte. etc.

 

 

 

Kooperation mit dem Fach Kunst:

Architektur, Plastik, Malerei;

Kooperation mit den Fächern Ethik.und Religion (z.B.: Mythen, Kulte etc.)

Katholische Religion Klasse 8

Der katholische Religionsunterricht in Klasse 8 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Zeitbedarf

Die Schüler

UE 1 Autorität -Persönlichkeitsentwicklung und Gewissensbildung - Entstehung von Aggression — Wege zu gewaltfreier Konfliktlösung

 

8 h

Die Schüler

- können exemplarisch aufzeigen, in welchem Maße Gesellschaften durch Religionen wie das Christentum oder den Islam geprägt sind

- einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Gottesvorstellungen im Islam und im Christentum benennen und die Nähe erläutern, die zwischen dem Glauben der Muslime an Allah und dem biblischen Gottesglauben besteht

--können die Bedeutung Muhammads für die Muslime in Ansätzen erläutern (Siegel der Pro­pheten, Weitergabe des Koran> und mit der Bedeutung vergleichen, die Jesus Christus für Christen hat

- kennen Gründe für das Entstehen von Vorurteilen gegenüber Muslimen und können sich mit einigen gängigen Vorurteilen kritisch auseinander setzen

- sind in Ansätzen befähigt zu einem Gesprächsaustausch mit Menschen islamischen Glau­bens

UE 2 Islam: Muslime in Deutschland, Nebeneinander und Miteinander der Kulturen – Muhammad und der Koran, Ausbreitung des Islam  - Gottesvorstellung und Ethik -Lebensordnung Islam

Besuch eines muslim. Gotteshauses

10 h

Die Schüler

- können an Zeugnissen des Mittelalters (Texte, Bilder, Bauwerke) exemplarisch das religiö­se Selbstverständnis und Lebensgefühl erläutern

- kennen einige geschichtliche und theologische Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahr­hundert

- kennen die Grundbedeutung des Wortes „Ökumene“ und können deren Anliegen an einem Beispiel erläutern

- können an Beispielen die kulturelle Leistung der Kirche aufzeigen

UE 3 Kirchengeschichte: Mittelalter und Reformation

- Kirche als Lebensraum im Mittelalter  - Reformation: Ursachen, Anliegen, Folgen

Referate über Personen und Ereignisse

10 h

Die Schüler

- Sollen sich über die Gefahren von Suchtmitteln und –handlungen kundig machen.

- Selbstbewußtsein entwickeln ohne Drogen

- Sich mit dem werwartungsdruck auseinandersetzen und widerstehen lernen

UE 4 Suchtprophylaxe

-Ich-stärkungs-übungen

-Information

-Zusammen-arbeit mit anderen Fächern

8 h

Mathematik Klasse 8

Der Mathematikunterricht in Klasse 8 beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen:

1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.

2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten.

3. Was nicht mehr erwartet wird:

Kongruenzabbildungen und ihre Eigenschaften, Das Viereck und seine Sonderfälle, Binomische Formeln, Bruchterme und ihre Definitionsmengen, Bruchgleichungen mit einer Variablen

4. Folgende Themen, die zuvor in eckigen Klammern standen sind in den Standards enthalten:

Mathematische Aufsätze, Problemlösen in der Geometrie, Arbeiten mit mathematischen Texten

5. Beispiele für im Anspruch reduzierte Themen:

Lineare Gleichungen, Kongruenzsätze für Dreiecke, Rechnen mit Quadratwurzeln, Rechnerische Lösungsverfahren für quadratische Gleichungen

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Leitidee „Zahl“

  • die Unvollständigkeit von Zahlbereichen verstehen und aufzeigen
  • Zahlbereiche unterscheiden, Zahlen diesen zuordnen
  • Zahlterme vereinfachen

reelle Zahlen

Quadratwurzeln

Problemstellungen erkennen und in der Fachsprache darstellen

In Partner- oder Gruppenarbeit: Lesen und arbeiten mit mathematischen Texten, Kurzvortrag, Referat

Zusammenhang zwischen den verschiedenen Zahlenmengen verständlich erklären und diese schriftlich festhalten

Referat vorbereiten und gestalten

20 h

Beweis und indirekter Beweis

Zusammenhang mit der Streckenmessung

Auf die geschichtliche Entwicklung (Pythagoras, Cantor) kann hingewiesen werden

An ein ausführliches Rechnen mit Quadratwurzeln ist nicht gedacht

2. Leitidee „Algorithmus“

  • Gleichungen und Ungleichungen erkennen sowie manuell, grafisch und mithilfe des GTR lösen.
  • lineare Gleichungssysteme manuell, grafisch und mithilfe des GTR lösen

quadratische Gleichungen (Gleichungen, die auf quadratische Gleichungen führen, Lösbarkeit einer quadratischen Gleichung)

Lineare Gleichungssysteme (2x2)

Schüler entdecken mit Hilfe von Arbeitsanweisungen die Mitternachtsformel und verbalisieren ihre Erkenntnisse

Hilfsmittel wie z.B. GTR und PC sinnvoll einsetzen

25 h

An ein extensives Üben mit der Mitternachtsformel ist nicht gedacht

Die Schüler können mit dem Gaußschen Algorithmus einfache 2x2-Systeme lösen, Einsatz des GTR

3. Leitidee „Variable“

  • Größengleichungen umformen

Terme (auch mit mehreren Variablen)

5 h

Zusammenarbeit mit dem Fach Physik

5. Leitidee „Raum und Form“

  • Eigenschaften ebener geometrischer Figuren erkennen und begründen
  • ebene Figuren mit vorgegebenen Eigenschaften darstellen
  • Kongruenz von Dreiecken erkennen und anwenden

Inkreis und Umkreis von Dreiecken

Einfache Dreieckskonstruktionen

auch Bestimmung wahrer Größen bei Strecken und Flächen im Raum

kongruente Figuren

Konstruktionsbeschreibungen in angemessener Fachsprache

Gruppenpuzzle: Erarbeitung der Kongruenzsätze, Präsentation der Ergebnisse

Behutsames Erarbeiten von Strategien des Problemlösens und Beweisens, Arbeiten mit mathematischen Texten (gedacht ist auch an historische Texte)

Kurzvortrag, Referat

20 h

Der Einsatz einer geeigneten Geometrie-Software (z.B. Euklid) ist hier sinnvoll

z.B. „Wie dick ist ein Punkt?“

6. Leitidee „Funktionaler Zusammenhang“

  • Funktionale Zusammenhänge erkennen und darstellen
  • Kennzeichnende Eigenschaften von Funktionen kennen und sachgerecht nutzen
  • Funktionen dynamisch deuten

quadratische Funktionen;

Potenzfunktionen mit natürlichen Hochzahlen

Mit dem GTR entdecken die Schüler mit Hilfe von Arbeitsanweisungen Eigenschaften der verschiedenen Funktionen und präsentieren ihre Ergebnisse im Team mit geeigneten Hilfsmittel (z.B. Folien, . . .) vor der Klasse

Anwendungen der Funktionen im Alltag (z.B. Mini-Max.-Aufgaben)

20 h

An quadratische Ergänzung ist bei der Scheitelbestimmung nicht gedacht, Scheitel eventuell mit Hilfe der Nullstellen

7. Leitidee „Daten und Zufall“

  • den Begriff „Wahrscheinlichkeit“ verstehen
  • Wahrscheinlichkeiten bei mehrstufigen Zufallsexperimenten berechnen

Wahrscheinlichkeitsverteilung

Pfadregeln

Durch Würfeln und sonstige Glücksspiele erarbeiten die Schüler den Wahrscheinlichkeitsbegriff und Visualisieren ihre Ergebnisse

Simulationen z.B. mit Excel oder anderer Software

Tabellenkalkulation mit Excel

15 h

Auf relative Häufigkeiten bei den MENDEL’schen (1822 – 1884) Experimenten kann eingegangen werden

Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie

8. Leitidee „Vernetzung“

  • verschiedene Darstellungsformen einer Funktion ineinander übersetzen
  • algebraische und geometrische Fragestellungen in geeigneten Fällen ineinander überführen und gegebenenfalls auf diesem Weg lösen
  • Prozesse des Begründens verstehen und anwenden, insbesondere bei Beweisen in der Geometrie
  • mathematische Sachverhalte und Problemlösungen verbal beschreiben
  • den GTR als Hilfsmittel einsetzen

Übersetzung von Darstellungsformen:

verbale Beschreibung

Tabelle

Term

Graph

Beweis

Konstruktionsbeschreibungen

mathematischer Aufsatz

Einsatz des GTR bei Graphen und Gleichungen

Die Schüler stellen Probleme und Sachverhalte in der Fachsprache vor

Präsentation,

Umgang mit dem GTR beherrschen

Tabellenkalkulation mit Excel

Siehe die anderen Leitideen wie z.B. 5 und 6

9. Leitidee „Modellieren“

  • inner- und außermathematische Sachverhalte mithilfe von Tabellen, Termen oder Graphen beschreiben
  • und umgekehrt Tabellen, Terme und Graphen in Bezug auf einen Sachverhalt interpretieren
  • ein Zufallsexperiment durch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung beschreiben

Interpretation von Graphen und einfachen Termen

Aufstellen von Termen

Die Schüler erkennen an selbst gewählten Beispielen aus Zeitschriften, Zeitungen, ... die vielfältige Anwendung der Mathematik in der Praxis (Bremsweg, nichtlineares Wachstum) und beim Glücksspiel

15 h

Zusammenarbeit mit dem Fach Physik

10. Ergänzungscurriculum

Lineare Optimierung

oder

Das Viereck und seine Sonderfälle

Anwendung der LGS in der Praxis

Selbstorganisiertes Lernen

8 h

Methodencurriculum Klasse 8

Wichtiger Hinweis: Das in Klammer zuerst genannte Fach ist als Leitfach verantwortlich für die Einführung der Methode.

Lerntechniken,
Umgang mit Texten

Erweiterung der Erörterung / Inhaltsangabe (D)

Problemorientierte Songs und Gedichte (FS)

Shortplays (E)

Ganzschriften (FS, D)

Textarbeit zu Oper und Musical (Mu)

Quellenarbeit (Rel, G)

Gestalten,
Visualisieren,
Präsentieren

Präsentieren der GA bei der Erörterung (D, alle)

Graphische Darstellung der Textstruktur, grammatischer Phänomene, der Inhalte (L)

Diagramme und Statistiken lesen und auswerten (Ek, alle)

Referate vorbereiten und gestalten (D, alle)

Stoffsammlung (D, alle)

Mind-Map erstellen (Rel, alle)

Partner- und Gruppenarbeit

Erarbeitung des soziokulturellen Wissens (FS)

Projekte / Experimente in der Gruppe planen, durchführen und dokumentieren (Nw)

Kommunikation,
Gesprächsführung,
Rethorik

Kurzvortrag  (D, alle)

Diskussionen führen, Fishbowl (Rel bzw. Ethik, alle)

Befragung außerschulischer Personen des Musiklebens (Mu)

Beobachtung stilistischer und rhetorischer Mittel (z.B. Mimik, Gestik, Körpersprache) (D, FS)

Leserlenkung (L)

eventuell Schüleraustausch (FS)

Multimedia

Textraffung, Textgestaltung mit dem PC (D alle)

Medien beim Kurzvortrag, Grafikbearbeitung (D, alle)

Internetprojekt (E, alle)

PC-unterstützte Texterschließung (FS)

Ton-und Videoaufnahmen (Mu, alle)

Film- / Liedanalyse (Rel)

Tabellenkalkulation mit Excel (M, Nw, alle)

Messwerterfassung  mit dem PC (Ph, Nw)

Simulationen (M, Nw)

Methodentage

Kommunikation und Gesprächsführung

Musik Klasse 8

Der Musikunterricht in Klasse 8 beträgt 1 Wochenstunde.

Allgemeine Bemerkungen

Die drei Bereiche der Gestaltung, des Hörens und Verstehens und des Reflektierens durchdringen sich gegenseitig und sind methodisch miteinander zu verknüpfen, auch durch gemeinsames Singen und Musizieren. Toleranz und Offenheit gegenüber der Vielfalt der Kulturen ist ein wichtiges übergreifendes Lernziel. Anknüpfend an die in den Klassen 5-7 erarbeiteten Grundlagen sind die Schülerinnen und Schüler nun in der Lage differenzierter Musik wahrzunehmen und zu beschreiben.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Musik gestalten

Vokales Musizieren

1- und 2-stimmige Lieder
fremdsprachige Lieder,
altersgemäßes Repertoire

Singen, auswendig Singen,

Musizieren zum Gesang

Liedverzeichnis
evtl. fächerverbindend mit Fremdsprachen und/oder Geographie

10

Singstimme differenzieren und der Mutation angemessen einsetzen, Klassenchor

fortgeschrittene Stimmbildung: Körper, Atmung, Stütze

Instrumentales Musizieren

mehrstimmige Instrumentalbegleitungen

Proben, Musikpraxis
mit verschiedenen Instrumenten

Bluesimprovisation

z.B. Call&Response im Jazzstil

 

Projektgestaltung

z.B. Rap

Musik hören und verstehen

Notenschrift und -text

Übung, Wiederholung, Vertiefung von Inhalten aus Klasse 5-8

praktische Anwendung an vorhandenen Klasseninstrumenten

13

Triole, Synkope, Pausenwerte, ungerade Taktarten

Offbeat

Akkordsymbolschrift

Gestaltungsmittel

Blues, Jazz, Spiritual

Bluestonleiter, Pentatonik spielen

Hören, Beschreiben, Verstehen

Werke unterschiedlicher Stile, Gattungen und Besetzungen,
Programm-Musik

konzentriertes Zuhören und Analysieren

Höranalyse

nach Parametern beschreiben

Intentionen der Komponisten

Ausdruck, Wirkungen, Aussagen beschreiben

Musik reflektieren

Gattungen und Stile

Jazz, Rock- und Popmusik,

Stile erkennen

Vgl. Werkverzeichnis,
fächerverbindend Englisch/Landeskunde, Geographie

10

Sonatenform

Formen analysieren

Gebrauch von Musik

Lied, Musiktheater (Oper oder Musical)

historischen Kontext verstehen,

Texte, Gesten (Methodencurriculum: Kommunikation/Gesprächsführung)

Soziologie, Moden, fächerverbindend mit Geschichte, Gemeinschaftskunde,

Naturwissenschaft und Technik Klasse 8

Der NwT-Unterricht in Klasse 8 beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Eine weitere Stunde wird als Praktikum im Fach Biologie durchgeführt.

Nach Möglichkeit sollte im Stundenplan eine Doppelstunde als Randstunde vorgesehen werden, um vorgeschriebene Exkursionen außerhalb der Unterrichtszeit durchführen zu können.

Es werden drei verschiedene Lehrer im Wechsel eingesetzt.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Mechanische Konstruktions- und Funktionsprinzipien anwenden

Erfassen und Beschreiben von Bewe­gungsvorgängen

Messungen planen, durchführen und die Ergebnisse grafisch darstellen; Messungen mit einem selbst hergestellten Instrument durchführen; Computer als Werkzeug nutzen;

ein­fache elektronische Schaltungen bauen

EC:

Entwicklung der Momentangeschwindigkeit durch grafisches Differenzieren

ITG:

Differenzieren mit Hilfe der Tabellenkalkulation; Interpretation von Graphen und Termen

Die Schülerinnen und Schüler können Körperfunktionen auf physikalische und chemische Vorgänge

zurückführen. Sie wissen, welche Einflüsse eigenes Verhalten auf ihren Körper hat, werden dadurch sensibilisiert und in ihrer Eigenverantwortlichkeit gestärkt, um ihr erworbenes Wissen in gesundheitsbewusstes Handeln umzusetzen. Sie wissen um den Nutzen und die Risiken des medizintechnischen Fortschrittes und können diesen auch unter ethischen Gesichtspunkten bewerten.

Den Gehörsinn des Menschen, seinen Aufbau und seine Leistungen untersuchen und mit einer technischen Entsprechung vergleichen

Statistiken lesen und auswerten

EC:

Die vielfältigen Lärmschutzmaßnahmen für die Bereiche Arbeit, Freizeit und Verkehr beurteilen (Messungen durchführen und auswerten; Exkursion).

Die Bedeutung des Schalls für die Kommunikation im Tierreich an Beispielen erkennen (Tondokumente erstellen und auswerten).

Den Bau und die Funktionen des Lagesinns und Drehsinns vergleichen (Schülerexperimente mit selbst gebauten Instrumenten)

die schädigende Wirkung von Lärm erläutern, z.B. Schwerhörigkeit, Tinitus

Messungen mit einem selbst hergestellten Instrument durchführen

Nähr- und Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln nachweisen und deren Bedeutung begründen

Diagramme erstellen, auswerten und interpretieren

Konservierungsmethoden von Lebensmitteln vergleichen und bewerten

Mikrobiologische und enzymatische Untersuchungen durchführen

Ernährungsgewohnheiten und -pläne im Hinblick auf gesundheitliche und ökologische Folgen beurteilen

In Größenordnungen denken und sinnvolle Abschätzungen durchführen

an einer Zivilisationskrankheit Ursachen und Folgen aufzeigen

Hilfsmittel sachgerecht als Informationsquellen nutzen

medizintechnische Diagnose- und Therapieverfahren erklären

Statistiken lesen und auswerten

Die Wirkung von Inhaltsstoffen eines Produkts begründen

die Zusammensetzung eines Alltagspro­duktes ermitteln

Statistiken lesen und auswerten

Physik Klasse 8

Der Physikunterricht in Klasse 8 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele.

Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Naturerscheinungen und technische Anwendungen

Magnete und magnetisches Feld

Erdmagnetfeld

Modellbildung

Elementarmagnete

→ Erdkunde

6 Stunden

Strukturen und Analogien

Stromkreis, Stromantrieb, Widerstand

Energietransport: mechanisch und elektrisch

Energiespeicher (Batterie, mechanische Speicher)

Qualitativ

Quantitativ: Mathematische Ergänzung (EC + ITG)

Sicherheitsaspekte

→ Chemie

10 Stunden

Grundlegende physikalische

Größen

Elektrische Stromstärke, elektrisches Potenzial, elektrische Spannung, qualitativ: elektrische Ladung

Schülerübungen, z.B. Ohm

Zunehmende mathematische Formalisierung (EC)

Messinstrumente verstehen (z.B. basteln EC) und bedienen

18 Stunden

Spezifisches Methodenrepertoire der Physik

Wirkungen des elektrischen Stroms

Bau und Kalibrierung eines Messinstrumentes EC:

z.B. Hitzdrahtamperemeter oder Drehspulinstrument

Naturerscheinungen und technische Anwendungen

Energieversorgung:

Kraftwerke und ihre Komponenten (z.B. Generator)

Regenerative Energieversorgung (z.B. Solarzelle, Brennstoffzelle)

Mensch: physikalische Abläufe im menschlichen Körper, medizinische Geräte, Sicherheitsaspekte

Alltagsgeräte (z. B. Elektromotor)

Schülerreferate

→ Biologie

16 Stunden

Leistungsmessung

Ergänzungscurriculum (EC)

Methodentraining (ITG)

(maximal / bei 38 Unterrichtswochen ohne Ausfälle) 26 Stunden

Sozialcurriculum Klasse 8

Folgende Inhalte sind die Konkretisierung unserer Leitgedanken zum Sozialcurriculum:

Thema/Inhalt Beteiligte
Selbstbehauptung:
Gefahren erkennen und sich angemessen wehren
Sportlehrerinnen Frau Papadopulu Frau Hummel
Kriminalprävention:
Thema:
  • Ladendiebstahl
  • Strafmündigkeit
Deutschlehrer
Polizei
Auf Wunsch:
Thematischer Elternabend zum Jugendschutzgesetz und zur Strafmündigkeit
Klassenlehrer
Polizei

Sport Klasse 8

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise