Der Deutschunterricht in den Klassen 7 und 8 beträgt 4 Wochenstunden.
Allgemeine Bemerkungen:
Die Fachschaft Deutsch legt sich für die Klasse 7 auf drei Aufsatzarten fest, von denen zwei als Klassenarbeiten verpflichtend sind:
Für die Klasse 8 sind folgende Aufsatzarten als Klassenarbeiten zu schreiben:
In der Klasse 7 ist im Zusammenhang mit der Inhaltsangabe die indirekte Rede durchzunehmen.
Die Einführung des klassischen Dramas ist in der Klasse 7 anhand von Schillers „Wilhelm Tell“ vorzunehmen. Hinzu kommt in der Klasse 7 noch eine Erzählung / Novelle aus dem Literaturkanon.
In der Klasse 8 ist J.W. von Goethes
„Götz von Berlichingen“ zu
lesen. Hinzu kommt eine Novelle /
Erzählung aus dem Literaturkanon.
Die noch zur Verfügung stehende Zeit wird zur Wiederholung und Vertiefung des Stoffes verwendet. Dabei ist auch eine Hinführung zur gestaltenden Interpretation wünschenswert. Nicht deutschsprachige Literatur ist – wenn möglich – heranzuziehen.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| I. Sprechen | |||
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Die Schülerinnen und Schüler sind fähig, die Standardsprache weitgehend sicher zu gebrauchen und deutlich zu artikulieren. 1. Informieren 2. Gespräche führen 3. Diskutieren und Argumentieren 4. Textvortrag 5.Szenische Verfahren |
Bericht Beschreibung Referat Präsentation mit Visualisierungsmitteln und Beurteilung von Präsentationen Hinführung zum Ergebnisprotokoll Aktives Zuhören Reflexion von Kommunikationssituationen (z.B. im Unterricht und anhand literarischer Texte) Regeln der Höflichkeit Kritik aufgreifen und konstruktiv Kritik üben Gesprächsleitung -verschiedene Formen der Diskussion unterscheiden und ihre Regeln anwenden -eine Diskussion organisatorisch und inhaltlich vorbereiten -wichtige Beiträge in Stichworten zusammenfassen und explizit auf andere Argumente und Meinungen eingehen -sachlich und fair mit den Argumenten anderer umgehen -die eigenen Argumente sinnvoll strukturieren und präzise darstellen -eine begründete Stellungnahme abgeben Die Schülerinnen und Schüler - können Gedichte und Balladen und kürzere epische oder dramatische Textpassagen auswendig vortragen. -verschiedene Ausdrucksformen der Körpersprache (Gestik, Mimik, Haltung, Gang) situationsbezogen einsetzen -auf unterschiedliche Weise einen Text szenisch erarbeiten -verschiedene gestaltende Zugänge zu literarischen Figuren nutzen -einen einfachen dramatischen Text inszenieren |
Informationen sammeln, auswählen, ordnen Verschiedene Formen des Gesprächs einüben Einfaches gedankliches und argumentatorisches Strukturieren (Behauptung – Begründung – Folgerung) Methoden des Vortrags Sprecherziehung |
BK |
| II. Schreiben | |||
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1. Schreibkompetenz 2. Argumentieren 3. Interpretieren 4. Kreatives Schreiben 5. Rechtschreibung und Zeichensetzung |
Funktionen des Schreibens (informativ – argumentativ – appellativ; privat – offiziell etc.) Spezifische Möglichkeiten des Computers nutzen Beschreiben (Gegenstände, Vorgänge, Wege, Orte, Personen, Bilder) Berichten Schriftlich informieren Einfache steigernde Erörterung Charakterisierung von Personen und literarischen Figuren Inhaltsangabe Handlungs- und produnktionsorientiert mit Texten umgehen Texte nach unterschiedlichen Schreibimpulsen als Ausdruck individueller Phantasie und Kreativität gestalten -in eigenen Schreibprodukten elementare Gestaltungsmittel verwenden -einen Grundbestand an Rechtschreibregeln anwenden und die häufigsten Zeichensetzungsregeln befolgen -schwierige Fälle der Groß- und Kleinschreibung beachten und Regeln der Zusammen- und Getrenntschreibung anwenden -selbstständig die Schreibung von Fremdwörtern klären -Fehlervermeidungsstrategien anwenden und die eigene Rechtschreibung selbstständig überprüfen -bewusst und kritisch mit einem Rechtschreibprogramm arbeiten |
Texte unter Berücksichtigung bestimmter inhaltlicher und formaler Vorgaben planen, schreiben und überarbeiten Texte in gut lesbarer Schrift und angemessener Form verfassen Geschichten verändern, fortsetzen Perspektivwechsel (auch bezogen auf Geschlechterrollen) Stilebenen, -wechsel Textsorten, -wechsel Gestaltungsmittel Ausfüllen von Leerstellen |
Erarbeiten von Grundlagen für die anderen Fächer Bildende Kunst Erarbeiten von Grundlagen für die anderen Fächer |
| III. Lesen/Umgang mit Texten und Medien | |||
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1. Lesekompetenz 2. Umgang mit literarischen und nichtliterarischen Texten 3. Medienkompetenz |
Lesestrategien Lautreines, sinngestaltendes Lesen Inhalt und Aussage eines Textes erfassen Grundmuster von Verhalten und Erfahrung erkennen Auseinandersetzung mit Wertvorstellungen verschiedene Textarten an grundlegenden Gattungsmerkmalen und Gestaltungsmitteln erkennen und unterscheiden (Kurzgeschichte, Kalendergeschichte, Novelle, Drama, Gedicht/Ballade, Jugend-buch / Bearbeitungen von Werken der Weltliteratur für Jugendliche) allgemeine Erweiterung des Lesehorizonts Möglichkeiten der verschiedenen Medien als Mittel der Information, Kommunikation, Meinungsbildung Werbung und Unterhaltung nutzen zwischen elementaren Formen der Nachrichten- und Informationsvermittlung in Rundfunk, Zeitung, Fernsehen und Internet unterscheiden und ihre Wirkung kritisch reflektieren sich sowohl analytisch als auch im Rahmen eigener Produktionsversuche mit dem Medienangebot für Jugendliche auseinander setzen und es kritisch nutzen |
Markieren, Randnotizen, Zwischenüberschrift, Grundbegriffe der Textbeschreibung (offener Anfang – offener Schluss, Rahmen- und Binnenhandlung, Erzählhaltung) Zusammenhänge zwischen Inhalt, Sprache und Form eines Textes herstellen mit einfachen Hypertexten umgehen produktiv und kreativ mit dem Computer (Textgestaltung, grafische Gestaltung) umgehen |
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| IV. Sprachbewusstsein entwickeln | |||
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1. Satzfolgen und Satzgefüge 2. Modalität 3. Wortgeschichte 4. Sprache und Stil |
- die grammatische Funktion von Attribut-, Subjekt-, Objekt- und Adverbialsätzen bestimmen - komplexe Satzgefüge übersichtlich konstruieren - Adverbialsätze nach ihrer inhaltlichen Bedeutung unterscheiden Adverbialsätze und andere Formen adverbialer Bestimmungen verwenden, um Zusammenhänge zu verdeutlichen Indirekte Rede, Konjunktiv I u. II Einfluss fremder Sprachen Unterschied zwischen Erb-, Fremd- und Lehnwort auffällige sprachliche Mittel in Texten auf eine zu Grunde liegende kommunikative Absicht beziehen syntaktische (Parataxe, Hypotaxe) und semantische Stilmittel (Synonym, mehrdeutiger Ausdruck, Metapher, Vergleich) benennen und ihre Funktion im Text beschreiben (auch Alltagssprache, Werbung) die Kenntnis sprachlich-stilistischer Mittel bei der Analyse von Texten nutzen in der geschriebenen Sprache bei der indirekten Rede vorrangig den Konjunktiv I verwenden eine starke Häufung von würde-Formen vermeiden |
Benutzung eines etymologischen Wörterbuchs |
Thematisierung von geschlechtsneutraler Sprache |