Der Deutschunterricht in Klasse 5 beträgt 5 Wochenstunden, in Klasse 6 beträgt er vier Wochenstunden.
Die Fachschaft Deutsch legt sich für die Klasse 5 auf folgende Aufsatzarten als Klassenarbeiten fest:
Für die Klasse 6 sind folgende Aufsatzarten als Klassenarbeiten zu schreiben:
Der Schwerpunkt der Arbeit ist in der Klasse 5 auf die Wortarten und Satzglieder, in der Klasse 6 auf die Attribute als Teil eines Satzglieds und auf die Unterscheidung von Haupt- und Nebensätzen zu legen.
Die noch zur Verfügung stehende Zeit wird in den Klassen 5 und 6 zur Förderung des Lesens verwendet. Für die Klasse 6 ist die Teilnahme am Vorlesewettbewerb vorgesehen. Der Sieger muss bis Ende November ermittelt sein.
| Kompetenzen / Bildungsziele / laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| I. Sprechen | |||
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1. Gespräche
führen: SchülerInnen lernen im Gespräch aufeinander einzugehen und sich sachorientiert zu äußern. Sie können Informationen beschaffen und adressatenbezogen weitergeben |
sprachlicher Umgang mit anderen;
Wünsche, Bitten, Aufforderungen,
Anregungen, Problemstellungen mit
entsprechenden Begründungen
äußern und von anderen
aufnehmen Beschaffen und Weitergeben von Informationen |
Zweier und Gruppengespräch;
Gesprächskarussell;
Rollenspiele Arbeit mit Lexika; Internet; Interview; Stadtführung; Buch-, Filmvorstellung |
Erdkunde/Biologie: Vorstellung unterschiedlicher Herkunftsländer; Sitten und Gebräuche; Führung durch landes- oder naturkundliche Museen |
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2. Mündliches
Erzählen: SchülerInnen erzählen anschaulich, lebendig, zuhörerorientiert und achten auf nichtverbale Ausdrucksmittel. Sie gestalten bewusst den Aufbau ihrer Erzählung und können einen Text oder die Handlung eines Films nacherzählen |
Erzählen von Erlebnissen; Nacherzählung; Nacherzählung mit veränderter Perspektive | Rollen und Stegreifspiel; Pantomime (ausgehend von Situationen in Texten oder von selbstentworfenen Situationen); Buch-, Filmvorstellung | |
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3. Textvortrag: Die SchülerInnen bereiten einen Text zum Vorlesen vor und tragen ihn sinngestaltend vor der Klasse vor (Dynamik, Tempo, Sprechpause, Blickkontakt) Gedichtvortrag (auswendig) |
Lautreines, sinngerechtes und flüssiges Lesen; freier Vortrag von Gedichten; Zusammenhänge zwischen Inhalt und Form vermitteln | Sprechtechnische Übungen; Arbeit mit dem Tonband; Vorlesewettbewerb; Bezug zur Buchvorstellung | |
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4. Szenische
Verfahren: SchülerInnen setzen Spielideen um. Sie improvisieren kurze Szenen, gestalten eine Kommunikationssituation dialogisch aus oder dialogisieren einen kurzen Erzähltext. |
pantomimisches Umsetzen, Standbilder,
besprechen, Anwenden von Techniken der Figurencharakterisierung Mimik und Gestik einsetzen, Requisite, Kostüme gestalten |
Pantomime, Rollenspiel, Standbilder. (Fotodokumentation der Ergebnisse) | |
| II. Schreiben | |||
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1.
Schreibkompetenz: Die SchülerInnen verfassen Texte in einer gut lesbaren Schrift. Sie entwerfen Gliederungspläne für eigene Texte. Sie überarbeiten eigene und fremde Schreibprodukte und nutzen dabei auch Nachschlagewerke und Textverarbeitungsprogramme. |
Eigene Textproduktionen. Gliederungspläne für eigene Texte anlegen |
Anlegen eines eigenen
„Literatur“-Heftes
(Märchen, Sagen, Fabeln) auf
Folie Arbeit am Computer. (Layout) |
Erarbeiten von Kompetenzen für alle anderen Fächer |
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2. Schriftliches
Erzählen: Die SchülerInnen erzählen anschaulich, lebendig und adressatenbezogen. Sie bauen ihre Erzählung sinnvoll auf und unterscheiden dabei zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem. Sie achten auf Erzähllogik und wenden Techniken des Erzählens an. |
Bildergeschichte,
Erlebniserzählung. Erzählperspektive, innere und äußere Handlung, Dehnung und Raffung, Dialog, Aufbau: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Erzählen nach literarischen Mustern (Münchhausen-Geschichten, Eulenspiegelgeschichten, Fabeln, Märchen, Sagen); Textvorgaben ausgestalten (Ausgestalten eines Erzählkerns; Nacherzählen (mit Perspektivenänderung) |
Aufsatz handschriftlich oder am Computer | |
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3. Informieren: Die SchülerInnen beschaffen Informationen und geben sie adressatenbezogen weiter. Sie berichten schriftlich über Erlebtes und beschreiben Personen, Gegenstände und Vorgänge. |
Gegenstands-, Personen- und Vorgangsbeschreibung |
Aufsatz handschriftlich oder am
Computer. „Biographien“ bekannter Persönlichkeiten und Stadtführer entwerfen |
Erdkunde/Biologie: Vorstellung unterschiedlicher Herkunftsländer; Sitten und Gebräuche; Führung durch landes- oder naturkundliche Museen |
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4. Kreatives
Schreiben: Die SchülerInnen verwenden Sprache spielerisch, schreiben nach Schreibimpulsen und gestalten Phantasiegeschichten. |
spielerischer Umgang mit Rhythmus und Reim. Märchen, Sagentravestie. Schreiben nach Bildimpuls (Karikatur), Phantasiegeschichten. | Ausgestalten der Texte. | |
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5. Rechtschreibung und
Zeichensetzung: SchülerInnen können die Grundregeln der Rechtschreibung anwenden und die eigene Rechtschreibung überprüfen. SchülerInnen nutzen Wörterbücher und Rechtschreibprogramme zur Verbesserung ihrer Rechtschreibfähigkeit, sie wenden wichtige Regeln der Zeichensetzung an. |
Dehnung und Schärfung, gleich- und
ähnlich klingende Laute, s-Laute.
Großschreibung von Adjektiven und
Verben, nach Mengenwörtern,
Silbentrennung Gebrauch des Wörterbuches Satzschlusszeichen, Zeichensetzung bei wörtlicher Rede, Aufzählung, Anrede, Ausruf, Apposition, Satzreihe und Satzgefüge |
Übungsblätter, Diktate,
Lernplakate, computerunterstützter
Unterricht Texte korrigieren |
Erarbeiten von Grundlagen für die anderen Fächer |
| III. Lesen / Umgang mit Texten und Medien | |||
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1.
Leseförderung: SchülerInnen wenden verschiedene Formen des Lesens an, sie nehmen konzentriert Texte auf, sie stellen ein selbst gewähltes Buch vor, sie tauschen Leseerfahrungen aus |
sinnerfassendes und identifikatorisches
Lesen Hörerziehung Buchvorstellung, Anregungen zum Lesen weitergeben |
Vorlesen durch den Lehrer Präsentation mit Folie |
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2. Umgang mit
literarischen/nicht-literarischen
Texten: Die Schüler wenden Methoden der Texterschließung an, geben gezielt Informationen aus Texten, Bildern, Tabellen und Graphiken in eigenen Worten wieder, erfassen Inhalt und Intention altersgemäßer Texte und stellen Bezüge zu eigenen Erfahrungen her, verständigen sich im Gespräch über einen Text und belegen ihre Aussagen an diesem Text |
Markieren, gliedern, Bezüge
herstellen. Inhalte erfassen und Intention erkennen, Textarten unterscheiden Erzählung, Märchen, Sage, Fabel, dramatische Gedichte, Bericht, Beschreibung, Jugendbuch und dabei wesentliche Gattungsmerkmale berücksichtigen Zusammenhänge zwischen Inhalt und Gestaltung benennen erste Grundbegriffe der Textbeschreibung verwenden (äußere und innere Handlung, Erzählperspektive, Wortwahl, Bilder, Strophe, Vers, Reimformen, Versmaß, Rhythmus |
handlungs- und produktionsorientierte Formen | Erarbeiten von Grundlagen für die anderen Fächer |
| IV. Sprachbewusstsein entwickeln | |||
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1.
Kommunikation: Die Schülerinnen und Schüler können
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z.B..:P. Bichsel, Ein Tisch ist ein
Tisch Szenisches Spiel anhand von Kommunikations-Situationen Aneignung verschiedener Sprachregister und ihrer Anwendung in bestimmten Situation: Wortwahl und Satzstrukturen in Gesprächen und im Aufsatz |
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| 2. Wortarten: |
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3. Syntax: Die Schülerinnen und Schüler können
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Aussagesatz, Fragesatz,
Aufforderung Umstellprobe Attribute als Teile von Satzgliedern identifizieren und ihre Funktion beschreiben beiordnende und unterordnende Konjunktionen |
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4.
Wortbedeutung: Die Schülerinnen und Schüler können
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Wortbausteine ihr Wissen bei der
Rechtschreibung und nutzen In der Alltagssprache, in Redensarten und Sprichwörtern und in Texten (auch als poetisches Bild, Metapher) Zusammensetzung, Ableitungen mit Präfixen und Suffixen unterscheiden |
Nachschlagewerke und Computer Bedeutungsnetz Verschiedene Arten der graphischen Darstellung |
Einbeziehung der Fremdsprachen Absprache mit den Fremdsprachen |