Der Deutschunterricht in den Klassen 9 und 10 beträgt jeweils 4 Wochenstunden.
1. Zu den Aufsatzarten
Um den Stoff der Klasse 10 zu entlasten, legt sich die Fachschaft Deutsch für die Klasse 9 auf folgernde Klassenarbeiten fest:
Bei den Epochen wird die Besprechung des Mittelalters empfohlen. Dies kann in Verbindung mit sprachgeschichtlichen Aspekten geschehen.
Für die Klasse 10 sind zwei der folgenden drei Aufsatzarten als Klassenarbeiten verbindlich vorgeschrieben:
2. Zur Lektüre
In Klasse 9 werden „Maria Stuart“ und „Sansibar oder der letzte Grund“ gelesen.
In Klasse 10 legt sich die Fachschaft auf folgende Lektüre fest:
G.E. Lessings „Emilia“ oder „Nathan“
3. Zum Schulprofil
Die noch zur Verfügung stehende Zeit wird zur Vertiefung und Wiederholung des Stoffes genutzt. Wenn möglich ist auch nicht deutschsprachige Literatur heranzuziehen.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
1. Sprechen/praktische Rhetorik Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in komplexen Kommunikationssituationen differenziert und stilistisch angemessen ausdrücken können. |
Redebeiträge liefern und eine Rede gestalten Verschiedene Vortrags- und Präsentationstechniken funktional einsetzen Präsentationen angemessen beurteilen Referate halten Diskussionsteilnahme- und -führung üben |
Informationen beschaffen, Stichwortzettel, Exzerpt, Tabellen, Grafiken auswerten, freies Sprechen |
Arbeit mit verschiedenen Medien (Tafel, Folienprojektor, PC, Laptop u. Beamer) |
|
2. Schreiben Die Schülerinnen und Schüler beherrschen unterschiedliche Formen schriftlicher Erörterung und berücksichtigen dabei den situativen Kontext Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage fiktionale und nicht fiktionale Texte zu analysieren und Stellung zu beziehen Die Schülerinnen und Schüler können nach Schreibimpulsen Texte verfassen und dabei unterschiedliche Gestaltungsmittel einsetzen |
- Erfassen und Wiedergeben des Textinhalts - Erörterung von Sachfragen, - Erörterung von gegensätzlichen Standpunkten, - Methoden der Argumentation, Entfaltung der Argumentationsstruktur (-> Vorbereitung bereits in Kl. 8, statt wie bisher in Kl. 9!?) Funktionale Interpretation anfertigen (Bezug Inhalt-Form-Sprache herstellen können) -stilistische und rhetorische Gestaltungsmittel, Stellungnahme zum Text, Interpretationsaufsatz Interpretierende Umgestaltung von Textvorlagen, kreatives Schreiben. |
Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten Grafische Gestaltung von Texten, szenisches Spiel. |
PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint), im Ergänzungsbereich bei Bedarf Wiederholung einzelner Elemente von Rechtschreibung und Grammatik PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint) PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung) |
|
3. Lesen/Umgang mit literarischen sowie nicht literarischen Texten und Medien Die Schülerinnen und Schüler erwerben Lesekompetenz im Hinblick auf komplexere Texte Die Schülerinnen und Schüler können die wesentlichen Merkmale literarischer und nicht literarischer Texte benennen und in ihrer Funktion beschreiben (Kennenlernen und Unterscheidung literarischer Gattungen) Die Schülerinnen und Schüler können die Texte unter Einbeziehung von Fachausdrücken interpretieren und das Werk im Hinblick auf Autor und Entstehungszeit beurteilen Die Schülerinnen und Schüler sollen Medien kritische nutzen und anwenden können, insbes. die informationstechnischen Medien |
- Texte lesen und vortragen - Texte in ihrer spezifischen Aussage erfassen können - Behandlung von Lektüren aus den Epochen Mittelalter??????, Barock, Aufklärung, Literatur des 20. Jh. - Drama der Antike (exemplarische Einzellektüre, thematischer Vergleich von Werken verschiedener Epochen, gattungsorientierter Längsschnitt) Texte aus der Rezeptionsgeschichte und epochenspezifische Ausdrucksmittel - Kennenlernen unterschiedlicher Medien und deren selbständiger Gebrauch, - Zeitung als Mittel der Information, Meinungsbildung und Unterhaltung - Vgl. mit Film und Fernsehen |
Lesetechniken vermitteln Erarbeitung von Texten in Gruppenarbeit, Darstellung von Ergebnissen in Referat und Präsentation, szenisches Spiel - Einbeziehung von Bibliothek, Internet und Film - Besuch in Redaktion und Druckerei, - Analyse verschiedener Zeitungen und verschiedener journalistischer Textformen in Gruppenarbeit |
PC-Einsatz und fächerverbindender Unterricht (Geschichte, Ethik, Religion) empfehlenswert Fächerverbindender Unterricht insbesondere mit Gemeinschaftskunde |
|
4. Sprachbewusstsein entwickeln Die Schülerinnen und Schüler sollen Standardsprache, Fach- und gruppenspezifische Sprachen unterscheiden und in ihrer Funktion erläutern können. |
Besonderheiten gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und situationsgerecht einsetzen Fach- und gruppenspezifische Elemente erkennen und benennen können Wesentliche Faktoren, die zur Herausbildung der deutschen Sprache geführt haben, erfassen. Die Mundarten als natürliche Fortentwicklungen des Mittelhochdeutschen verstehen lernen. |
Textarbeit, Interview, Umfrage |
regionalgeschichtlicher Bezug sinnvoll Kennzeichnen von Fachsprachen Geschichtlichen Hintergrund heranziehen |
Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|
|
Bergpredigt Schüler/innen - können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist - können zentrale ethische Aussagen der Bibel (wichtige Abschnitte der Bergpredigt, z.B. Goldene Regel, Doppelgebot der Liebe) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen - kennen daraus sich ergebende Herausforderungen für die eigene Lebensführung und die Mitgestaltung der Gesellschaft - können am Beispiel der Biographie eines Menschen oder der Geschichte einer Gemeinschaft zeigen, dass der Glaube an Jesus Christus die konkrete Lebensführung im Alltag und in extremen Situationen bestimmen kann - können anhand der Bergpredigt den Vollmachtsanspruch Jesu darstellen |
Referate selbständig konzipieren und visualisieren. Erörtern, argumentieren, kritisch beurteilen, themenorientierte Debatten führen, kursorische Lesen von Bibeltexten |
Standard |
|
Buddhismus Schüler/innen - können das Verständnis Jesu im christlichen Glauben abheben vom Verständnis religiös herausragender Menschen im Buddhismus - kennen die Buddhalegende und können sie auf Lehrinhalte des Buddhismus beziehen - können Ausdrucksformen buddhistischen Glaubens und Lebens erläutern - können die konstitutive Bedeutung des Mönchtums für den Buddhismus darstellen - können das buddhistische Verständnis von Leben und Tod entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen |
Längere Arbeit planen, strukturieren und durchführen (Gruppenpuzzle), Exzerpieren von Sachtexten, Erkennen von gleichartigen Strukturen in verschiedenen Religionen, Denkansätze interpretieren und vergleichen |
Standard |
|
Gottes Schöpfung – uns anvertraut Schüler/Innen gewinnen die Einsicht in elementare Lebenszusammenhänge wie sie schon in der Bibel dargestellt sind (Psalm 104) - S. können den Sinn der Rede von der Schöpfung Gottes verstehen und darlegen (Essentials aus Gen 1+2) - S. können die ökologische Verantwortung des Menschen als Konsequenz aus dem Schöpfungsglauben ableiten - S.kennen A. Schweitzers Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“ - S. werden zu konkreten Schritten ökologischen Handelns ermutigt |
Gruppenarbeit mit komplexen Aufgabenstellungen, selbständiges Erschließen schwieriger Bibeltexte |
Profil |
|
Kirche und Auschwitz Schüler/innen - kennen zentrale ethische Aussagen der Bibel und die daraus sich ergebenden Herausforderungen für die Mitgestaltung der Gesellschaft - können an einem Beispiel Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren - können unterschiedliche Haltungen von Christen/Innen zum Nationalsozialismus aus deren theologischen Vorstellungen herleiten - können an einem Beispiel erläutern, wie aus christlicher Überzeugung gegen die nationalsozialistische Ideologie und Praxis Widerstand geleistet wurde |
Freiarbeit, Problematik historischer Wertung reflektieren, kritische Quellenanalyse, argumentieren, Filmbesprechung, Diskussion komplexer Sachverhalte und kritisches Beurteilen, projektorientiertes Arbeiten (Entwurf eines Denkmals) |
Standard |
|
Projekt „Maria“ (Klasse 9) Teenager-Schwangerschaften |
in Zusammenarbeit mit der Stadt Ellwangen und der Fachschaft Biologie
Gespräche mit |
Profil |
|
Stärker als der Tod Schüler/innen - können erläutern, wie die Begrenztheit menschlichen Lebens zur Deutung von Angst, Leid und Tod herausfordert - kennen christliche Bilder der Hoffnung, insbesondere der Auferstehung und können sie mit entsprechenden Vorstellungen anderer Religionen vergleichen - können darstellen, dass christliche Hoffnungsbilder angesichts des Todes im Glauben an Gott gründen - kennen die kirchlich verantwortete ehrenamtliche Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen - können das Jenseitsverständnis verschiedener Religionen entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen |
Interpretation verschiedener Jesusbilder der darstellenden Kunst, Deutungen von Chorälen, Spirituals, Popmusik Analyse von Filmausschnitten, Interpretation literarischer Texte |
Standard |
|
Gerechtigkeit in der einen Welt Schüler/innen - können am Beispiel Kleidung die weltweite Textile Kette und unwürdigen Arbeitsbedingungen der Menschen in der Bekleidungsindustrie beschreiben - kennen die Abhängigkeit und Konkurrenz im Welthandel mit Bekleidung (Ursachen von Ungleichheit) - können zwei wirtschaftspolitische Grundpositionen (Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft) darlegen - entwickeln die Vision einer solidarischen Welt und kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten, damit Ungerechtigkeit abnimmt (Kampagne für saubere Kleidung) - kennen die biblische Option für die Armen, Gerechtigkeit und Recht nach der Bibel als Verheißung für die Welt |
Themenorientierte Debatten führen, Diskussion komplexer Sachverhalte, Kritisches Beurteilen, Stundenprotokolle, Referat selbständig vorbereiten und halten |
Standard |
|
Bibel verstehen Schüler/innen - können unterschiedliche Ansätze oder Methoden der Textauslegung auf biblische Beispiele anwenden (historisch-kritische Methode, tiefenpsychologische Deutung u.a.) - können historische Informationen zu biblischen Texten beschaffen (Entstehungssituation der Hebräischen Bibel im Zusammenhang der Geschichte Israels) - können an einem Beispiel (Antijudaismus) Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren - können die Vielfalt biblischer Sprachformen als Ausdruck unterschiedlicher Erfahrungen mit Gott deuten |
Angemessene Zitiertechnik, kritische Quellenanalyse biblischer Texte, selbstständiges Exzerpieren von Sachtexten, Umgang mit der Fachsprache |
Standard |
|
Einführung in die Ethik Schüler/innen - können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist - können zentrale ethische Aussagen der Bibel ( Dekalog, wichtige Abschnitte der Bergpredigt ) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen - können zwei weitere, gegenwärtig relevante (z.B. Nutzenethik, Verantwortungsethik, Prinzipienethik) ethische Ansätze darstellen und mögliche Auswirkungen für die Bearbeitung aktueller ethischer Probleme daraus ableiten |
Modellhaftes Denken, Stundenprotokolle erörtern, argumentieren, eigene Standpunkte zu aktuellen ethischen Fragen artikulieren |
Standard |
|
10.5 Compassion Projekt |
Profil |
Der Griechischunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt jeweils 4 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Arbeitsbereich 1: Wortschatz bis Ende Kl.9: ca. 800 Wörter Klasse 10: Grundwortschatz erarbeitet, Erweiterung an Originaltexten |
800 Wörter; Grundwortschatz nach M. Mader, LEU 12 Erweiterungen ab Klasse 10 Wortarten, Wortbildungslehre, Strukturierung nach Wort- und Satzfeldern |
Wortschatz erarbeitet aus Lektionstexten; Weiterführung des Vokabelheftes Lektürebezogene Vokabelsammlung; Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch; Fremdwörter als Lernhilfe |
Erkennen der Fortwirkung der griechischen Sprache im gemein samen kulturellen Erbe Europas; Bedeutungswandel der Fremdwör ter durch Erweiterung bzw. Verengung Weiterwirken des altgriechischen Wortschatzes im Neugriechischen |
|
Arbeitsbereich 2: Satzlehre Fähigkeit zur Satzanalyse durch Kenntnis der syntaktischen und semantischen Funktion unter Ver wendung der neusprachlichen Terminologie Systematisierung der sprachlichen Erscheinungen; Verwendung der metasprachlichen Terminologie |
Der Gebrauch des Artikels, attributive u. prädikative Stellung; Wortarten, Partikel, attributive u. prädikative Partizipien; Tempora, Aktionsarten, Modi, Infinitivkonstruktionen Übersicht über grundsätzliche Erscheinungen der griechischen Sprache |
Erarbeitung am Text; graphische Darstellung von Satz- modellen Ab Klasse 9: Benutzung einer systematischen Grammatik; |
Bewusstmachung der Abwei- chungen u. Übereinstimmungen der sprachlichen Strukturen in Gr – L – D bei der Übersetzungsarbeit; Erschließung des gedanklichen Inhalts durch Analyse der syntaktischen Form |
|
Arbeitsbereich 3: Formenlehre Bildungsgesetze der Formenlehre; Anwendung für die Erschließung von Texten |
Konjugationen, Deklinationen, Wortarten Übersicht über die Erscheinungen der griechischen Morphologie |
Erarbeitung aus Lektionstexten; Weiterführung des lektürebezogenen Grammatikheftes Benutzung einer systematischen Grammatik |
Kein aktives Bilden von Formen; ggf. Hinweise auf Parallelen bzw. Unterschiede zur latein. Formenbildung Selten vorkommende Verbformen werden erklärt, brauchen aber nicht gelernt zu werden; Stammformen nur der am häufigsten vorkommenden Verben; Gelegentlicher Verweis auf For- menbildung im Neugriechischen |
|
Arbeitsbereich 4: Texte Texterschließung u. Interpretation; sprachliche Erfassung der Lektions texte; Übersetzung in ein angemessenes Deutsch Ab Klasse 10: Originale Texte erschließen, , strukturieren, übersetzen und interpretieren. Erkennen des Zusammenhangs zwischen stilistischer Gestaltung und inhaltlicher Aussage |
Lehrbuchtexte erschließen nach Text, Satz, Wortgrammatik; Übersetzung, Interpretation; ggf. Ergänzung durch entsprech- ende adaptierte Originaltexte; Ende Klasse 9 muss das Kantharos-LB abgeschlossen sein. (bis mind. L.44) Ab Klasse 10: Erarbeiten von mindestens zwei der folgenden Gestalten: Odysseus (Homer, Odyssee) Solon (vor allem Herodot) Sokrates (vor allem Platon) Alexander d.Gr. (vor allem Arrian) Jesus oder Paulus (NT) |
Verschiedene Texterschließungsmethoden an Lehrbuchtexten; Anwendung verschiedener Übersetzungsmethoden; Beobachtung und Wiedergabe des Ausdrucksreichtums der griechischen Sprache: z.B. Partikel, Verbalaspekte, Wortbildung Ab Klasse 10: Arbeit mit vorgegebener Übersetzung Vergleich des Originaltextes mit der literarischen und künstlerischen Rezeption Benutzung wissenschaftlicher Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärliteratur, Internetrecherche) Selbständige Organisation der Arbeit durch die Schüler; kreativer Umgang mit Texten, z.B. Umsetzung in eine andere Darstellungsform. |
Entsprechung von Form und Inhalt, besonders Stilfiguren; lautes Lesen; Textsorte, Textgestaltung Griechisch als Grundlage der europäischen Tradition; Textsorte, Textgattung, Textstil |
|
Arbeitsbereich 5: Kultur Verständnis für die Eigenart grie- chischer Kultur: Geschichte, Lebensformen, Kunst, Religion, Mythologie, Philosophie, frühes Christentum, Geographie Vertiefung dieser Kenntnisse in Klasse 10 Vertieftes Verständnis der Besonderheiten der griechischen Kultur und ihrer Bedeutung für die geistesgeschichtliche und kulturelle Entwicklung Europas |
Bedeutende Ereignisse u. Personen Sklaven, Familie, Staat u. Gesellschaft; Vasenmalerei, Architektur, Plastik; Götter, Kulte, Feste, Mythen; Platon, Sokrates, Vorsokratiker Geographie und Geschichte Griechenlands; Staat und Gesellschaft, privates und öffentliches Leben; Religion und Mythologie; Formen griechischer Kunst; Fortwirken griechischer Kultur; Stoa, Epikur, NT |
Lehrbuch (Kantharos) mit Ergänzungen (zweisprachig bzw. in deutscher Übersetzung); Erstellung von Referaten mit Kurzpräsentation und verschiedenen Arbeitsformen zu Kunst, Mythologie oder Autoren; Bild- und Kunstbeschreibung; Ab Klasse 10: Erstellen von Referaten mit ver- schiedenen Präsentationsformen; zunehmend selbständiges Erarbeiten in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen; Anfertigung von Hausklausuren z.B. Die griechische Tragödie; Homerische Frage; NT – Sokrates / Platon o.ä. |
Kooperation mit dem Fach Kunst: Architektur, Plastik, Malerei; Weiterleben der Antike in Renais- sance, Barock bis zur Moderne. Kooperation mit den Fächern Ethik, Philosophie.und Religion (z.B.: Mythen, Kulte, NT-Sokrates; etc.) Kooperation mit dem Fach Deutsch: Drama u. Theater; Museums- und Theaterbesuchebesuche; Studienfahrt nach Griechenland;: |
Der Lateinunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt jeweils 3 Wochenstunden. In Klasse 9 kommt eine dritte Stunde ("Poolstunde") hinzu für die Einübung im Umgang mit wissenschaftl. Hilfsmittel z.B. Lexika / zweisprachige Texte / Sekundärliteratur
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Arbeitsbereich 1: Erweiterung des Grundwortschatzes Bedeutungsvielfalt zentraler lat. Begriffe |
ungefähr 16oo Wörter |
lektürebezogene Vokabelsammlung mit Hinweisen auf – die Bedeutungsvielfalt (z.B. ratio/pietas) _ das Weiterwirken in den romanischen Sprachen und der wissenschaftl. Terminologie Anwendung der Kenntnisse zur Wortbildungslehre verstärkte Arbeit mit dem Wörterbuch |
Bedeutung der lat. Vokabeln für die wissenschaftl. Terminologie und die romanischen Sprachen (vgl. Michael Maders Wortkunde der romanischen Sprachen) |
|
Arbeitsbereich 2: Systematisierung der sprachl. Erscheinungen Verwendung der metasprachlichen Terminologie |
Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Syntax (z.B. innerlich abhängiger Konjunktiv) |
Erarbeitung am Originaltext Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik, ergänzt durch lektürebezogene Grammatikübersichten (Tafelabschriebe) |
Vergleich mit modernen Fremdsprachen |
|
Arbeitsbereich 3: Bildungsgesetze der Formenlehre sicherer Umgang mit der metasprachl. Terminologie |
Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Morphologie |
Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik |
|
|
Arbeitsbereich 4: Originaltexte erschließen strukturieren übersetzen interpretieren Zusammenhang zwischen stilistischer Gestaltung und inhaltl. Aussage Vergleich des Originaltextes mit der lit. und künstlerischen Rezeption --histor. – polit. Texte. Gesichtspunkte der röm. Politik und Geschichtsauffassung --philosoph. Texte: grundlegende philosoph. Fragestellungen --Poesie: Ausdruchsmöglichkeit menschlichen Verhaltens bzw. Instrument zur Offenlegung gesellschaftl. Missstände oder menschl. Schwächen --Sachthema |
Je ein Autor: Caesar / Cicero / Plinius / Sallust Cicero / Seneca Catull / Ovid u.a. Z.B. Roma aeterna |
Benutzung wiss. Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärlit.,Internetrecherche) selbständige Organisation der Arbeit durch die Schüler (Themenvorschläge, Arbeitsform, Präsentation der Ergebnisse) kreativer Umgang mit Texten (z.B. Umsetzung in eine andere Darstellungsform) Sicht auf das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln (vernetztes Denken) |
Weiterwirken in der europäischen Literatur (Rezeptionsgeschichte) |
|
Arbeitsbereich 5: Grundkenntnisse in den Bereichen Politik, Geschichte, Religion, Kunst Wissen um den Einfluss der Römer auf die europäische Kultur und Geschichte |
Imperium Romanum Staat und Gesellschaft Religion und Mythologie röm. Architektur und Kunst röm. Wertbegriffe |
Erarbeitung durch Interpretation der Originaltexte, aus der Sekundärlit. und sonstigen wiss. Hilfsmitteln dabei: selbständige Recherche und Präsentation mit Visualisierung, sowie verschiedene Arbeits- und Sozialformen Anlage eines Realienportefolios projektorientierter Unterricht |
Romanisierung Süddeutschlands und Europas Studienfahrten Z.B. nach Trier, Augst, Florenz Museumsbesuche Entwicklung der europäischen Kultur unter Berücksichtigung der römischen Vorbilder z.B. karolingische Renaissance, Renaissance, Klassizismus |
Der Sportunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| 80 Std. Kerncurriculum - 40 Std. Ergänzungscurriculum | ||
|---|---|---|
| LA | 20 Std | Ergänzung u. Vertief: TU, LA, GY / TANZ |
| TU | 20 Std | SPIELE |
| BM / TT (Sportbereich IV) | 10 Std | Andere Sportarten |
| Ju: SP (FB,BB,VB,HB) | 30 Std | Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern) |
| Mä: SP (FB,BB,VB,HB) | 20 Std | Trendsportarten (z.B. Inline-Skating) |
| Mä: GY / Tanz | 10 Std | |
| 60 Std. Kerncurriculum - 20 Std. Ergänzungscurriculum | ||
|---|---|---|
| LA | 15 Std | Ergänzung u. Vertief: TU, LA, GY/TANZ |
| TU | 10 Std. | SPIELE |
| BM / TT | 10 Std. | Andere Sportarten |
| Ju: SP (FB, BB, VB, HB) | 25 Std. | Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern) |
| Mä: SP (FB, BB, VB, HB) | 15 Std | Trendsportarten (z.B. Inline-Skating) |
| Mä: GY / TANZ | 10 Std. | |
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Die in Klasse 8 gelernten leichtathletischen Techniken anwenden Längere Läufe absolvieren und eine Ausdauerleistung erbringen Einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren |
A: Leichtathletik Laufen: a) Kurzstrecken 100m Lauf b) Ausdauerläufe 800m Mädchen 1000m Jungen Cooper-Test (12Min) |
Für alle Sportarten gilt: Selbständiges Umsetzen des seither Erlernten Projekte in der Gruppe Planen, Erarbeiten und Präsentieren Verschiedene Medien variabel und zielgerichtet einsetzen Läufe über kurze Entfernungen Steigerungsläufe Staffeln, Reaktionsspiele Schulung der aeroben Ausdauer (Geländelauf, Fahrtspiel) Tempogefühl entwickeln Ausdauerläufe bis 20 Min. |
15 Stunden Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf: Jugend trainiert Bundesjugendspiele Sportabzeichen Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen |
|
Springen: a) Weitsprung b) Hochsprung (Flop) |
Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken Anlauf und Absprung optimieren, Ablaufmarken setzen, Absenken des Körperschwerpunkts |
Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären |
|
|
Werfen/Stoßen: Einführung in das Kugelstoßen Speerwerfen |
Erlernen der Angleittechnik Rhythmisierung des Anlaufs |
Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären |
|
|
Auf der Basis der in Klasse 7/8 erlernten Fertigkeiten an Übungsverbindungen an zwei Geräten turnen sowie Figuren aus der Akrobatik und normfreie Bewegungen turnen |
B: Geräteturnen Boden Handstandüberschlag vw |
Schwung- und Druckimpuls koordinieren; Blockieren der Schultergelenke Die Schüler müssen Hauptfunktionsphase eines Bewegungsaktes erkennen und nennen. |
10 Stunden. Verbindung von Übungselementen , die in Klasse 7/8 erlernt wurden Durch Geräte Auf- und Abbau, Helfen und Sichern, Gruppenunterricht wird durchgehend soziale und personale Kompetenz gefordert und geschult. |
|
Reck Hinführung zur Laufkippe Hocke |
Partnerarbeit |
Fachsprache |
|
|
Barren Oberarmkippe in den Stütz Oberarmstemmaufschwung in den Stütz |
Event. Barren als 3. Gerät Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen |
||
|
Sprung Sprunghocke über den Kasten längs oder das Pferd (1,10m hoch) |
Spannstütz nach erster Flugphase |
Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären Sichern und Helfen |
|
|
Schwebebalken: Mä Höhe 1,00 – 1,20m Sprung in den Stütz Überspreizen eines Beines Sprünge Einbeinige Drehungen |
|||
|
Gymnastik/Tanz (Mä) |
10 Stunden (Mä) |
||
|
Die gymnastischen Grundformen auf Schulniveau Mit einem weiteren Handgeräte umgehen und haben den in 7/8 gelernten Tanzstil verbessert Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreograghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren |
Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen, den Ausdruck verbessern Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben) Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen Auch aktuelle Formen des Tanzes |
Gruppenarbeit Partnerarbeit Selbstkontrolle Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen |
sachlich kritisieren können sich sachbezogen äußern können |
|
Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden |
Sportbereich III Mannschaftssportarten Basketball Individualtechnik aus Klasse 7/8 weiterführen u. erweitern Sprungwurf Rebound Taktik: Give and Go Mann – Mann Verteidigung Schnellangriff Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV Wettkampfspiel 5:5 |
Aus dem Sportbereich III (BB FB HB VB) werden mindestens 2 Sportarten unterrichtet Jungen : 25 Stunden Mädchen: 15 Stunden Für alle Mannschaftssportarten gilt: Beachtung von Spielregeln, Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren, eigene Spiele erfinden, Fair Play, Rücksichtnahme, verlieren können, fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße |
|
|
Fußball Individualtechnik aus Klasse 7/8 erweitern Flügelspiel Flanken Spielverlagerung Modernes Abwehrverhalten Viererkette Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2 Verdeutlichung von Positionen im System |
Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren |
Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben |
|
|
Volleyball Individualtechnik aus Klasse 7/8 erweitern Komplexere Spiel- und Übungsformen Frontalangriff und Einerblock Vom Spiel 4:4 zum Spiel 6:6 Spielaufbau über Position II od. III Position VI vor- oder zurückgezogen Aufgabe von oben Überkopfspiel nach hinten |
Spiel mit 3 Ballkontakten |
Differenzierung durch angepasste Netzhöhe |
|
|
Handball Grundelemente aus Klasse 7/8 vertiefen und festigen Schulung des Angriffsspiels 3:3 gegen offensives Raumdeckungssystem Übergeben – Übernehmen Tempogegenstoß Sprungwurfabspiel Ballannahme im schnellen Lauf Torwürfe als Heber Verfeinerung Deckungssystem 5:1 u. 6:0 Deckung Angriffssystem 3:3 u. 2:4 |
Komplexere Übungsformen 2 Angreifer, 4 Rückraumspieler |
||
|
Bildungsziele entsprechend dem Sportbereich III |
Sportbereich IV Sportarten aus dem offiziellen Schulsportwettkampfprogramm |
Aus dem Sportbereich IV werden 1 – 2 Sport- arten unterrichtet 10 Stunden |
|
|
Badminton: Ballgewöhnung, Clear, Drop, Aufschlag, Smash Einsatz der Schlagtechniken unter Wettkampfbedingungen Angriffsclear, Drive Aufschlag kurz oder lang |
Einzel- und Doppelspiel |
||
|
Tischtennis: Vorhand – Angriff Rückhand – Angriff Schmettern - Abwehr Abwehr Block Topspind Aufschlagvarianten |
Einzel- und Doppelspiel |
||
|
Schulcurriculum |
Spiele und Sportarten aus dem Wahlsbereich (BM, TT, Hockey, Te) Trendsportarten (z.B. Inline-Skating) |
20 Std. Ergänzung und Vertiefung in anderen Sportarten (Tu, LA, GYM/Tanz) Schulsporttage Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern usw.) |
Der Kunstunterricht in Klasse 10 beträgt 1 Wochenstunde.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
An allgemeinen Themenkomplexen entwickeln sich prozess- und projektorientierte Fragestellungen (Mensch, Natur, Mythologie, Mode, Sport, Ernährung etc.) |
Einzel- und Gruppenarbeit ergeben sich aus der Themenstellung. Das Unterrichtsgespräch wird zum wesentlichen Bestandteil der bildnerischen Auseinandersetzung. |
Rel: Existenzielle Themen wie Leben, Tod, Liebe und Sexualität |
|
|
Im Zweidimensionalen Inhaltliche und bildnerische Auseinandersetzung mit einem Thema in verschiedenen Techniken und unterschiedlichen Ausdrucksformen Zeichnung: Grafit, Tusche, Kohle/Kreide
Druckgrafik: Monotypie / Holzschnitt / Radierung
Werkbetrachtung: Kunsthistorische Beispiele der Druckgrafik seit ihrer Entstehung |
Referate konzipieren und visualisieren und der selbständige und kritische Umgang mit Medien. |
D: Entstehung von Druckerzeugnissen / Zeitung Gestaltung einer Textseite D: Epochenspezifische Ausdrucksmittel |
|
|
Im angewandten Bereich / zwei- oder dreidimensionale Produktgestaltung
|
Projektunterricht |
||
|
Ergänzungsbereich Kl.9 und Kl.10: Thema „Körper und Raum“ Umsetzung in Gruppenarbeit mit verschiedenen Ansätzen und Ausdrucksmöglichkeiten
Weiterführende Werkbetrachtung je nach Unterrichtsverlauf: Beispiele aus der Kunst des 20.Jahrhunderts z.B. Der Lauf der Dinge von Fischli und Weiß |
Präsentation der Gruppenarbeiten: Ausstellung, Projektion, Performance, Dokumentation, Videoanimation |
Der Biologieunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
- die Bedeutung des Zellkerns und der Chromosomen für die Vererbung erklären - Mitose und Meiose hinsichtlich Ablauf und Bedeutung vergleichen - die MENDELSCHEN Regeln auf einfache Erbgänge und zur Stammbaumanalyse anwenden - den Aufbau der Proteine mit einem einfachen Modell beschreiben und die Bedeutung der Proteine als Wirk- und Bausubstanzen im Organismus erklären - den Aufbau der DNA mit einem einfachen Modell beschreiben. Sie verstehen, dass die Erbinformation auf der Basensequenz beruht und wissen, dass diese Sequenz in spezifische Proteine übersetzt wird - Mutation und Selektion als wichtige Evolutionsfaktoren erläutern - an Beispielen erläutern, dass Veränderungen der Erbsubstanz zu Erbkrankheiten führen können. Sie kennen die Bedeutung der genetischen Beratung |
Reproduktion und Vererbung Phänomene der Vererbung: Konstanz und Variation von Merkmalen Chromosomen als Träger der Erbinformation Karyogramme Meiose Vererbung des Geschlechts Mendelsche Regeln Stammbaumanalyse: dominant-rezessiv autosomal-gonosomal EC: Wahrscheinlichkeit der Vererbung Erbkrankheiten Genetische Beratung DNA: Bau, Funktion und Bedeutung Evolutionsfaktoren: Mutation und Selektion |
Auswertung von Statistiken Modelle Computersimulation Familienforschung Evolutionsspiele Rollenspiele |
Zeit: 20h fächerübergreifend (Mathematik, Chemie, Ethik) Mitose → Klasse 9 |
|
EC: Fortschritte in Medizin und Technik erhöhen die Lebenserwartung: Technische Geräte (z.B. Blutwäsche, Dialyse, Herzschrittmacher) Diagnose genetischer Krankheiten Implantation (Herzklappen, Gelenke) Transplantation |
Zeitungsartikel analysieren Auswerten von Statistiken Diskussion |
Zeit: 6h |
|
|
- ein schulnahes Ökosystem erkunden und wichtige Daten erfassen - die Wechselwirkung zwischen Lebewesen eines Ökosystems anhand von Nahrungsketten und Nahrungsnetzen darstellen und den Energiefluss erläutern - mit ihrem Wissen über Fotosynthese und Zellatmung die Bedeutung der Energieumwandlung in einem Ökosystem erläutern - an Beispielen erläutern, dass sich die Stabilität eines Ökosystems aus dem Zusammenwirken vieler Faktoren ergibt und dass Eingriffe bei einzelnen Faktoren weitreichende und unerwartete Folgen haben können - Ursachen für das Aussterben von Lebewesen an Beispielen erläutern |
Ökologie Wirkung von abiotischen und biotischen Umweltfaktoren auf Lebewesen: Pflanze und Licht: Fotosynthese im Überblick, Verwertung der Fotosyntheseprodukte Pflanze und Wasser: Aktiver Transport, Ionenaufnahme, Anpassung von Pflanzen Tiere und Temperatur: Energieumsatz und Wärmehaushalt, tiergeographische Regeln Zusammenwirken abiotischer Faktoren in einem Biotop Biotische Faktoren: Feinde, Konkurrenten, Parasiten, Symbionten Populationen: Wachstum, Dynamik Räuber-Beute-Beziehung Ökologische Nische Anpassung durch Selektion Vorgängen in Ökosystemen: Erkunden eines Ökosystems (Wald, See,...) Nahrungsbeziehungen Stoffkreisläufe Zeitliche Veränderung |
Formulierung von Hypothesen Versuche zur Fotosynthese in der Gruppe durchführen Ergebnisse protokollieren und interpretieren Erstellen und interpretieren von Diagrammen Simulation dynamischer Prozesse mit Computereinsatz projektorientiertes Arbeiten Exkursionen Feldarbeit |
Zeit: 28h Behandlung eines schulnahen Ökosystems als Projekt. |
|
EC: Belastungen und Schutz der Biosphäre: Umweltbelastungen und ihre Ursachen Auswirkungen der Luftbelastung mögliche Maßnahmen zum Schutz der Natur |
Interpretation von Tabellen Auswertung von Zeitungsartikeln |
Zeit: 10h fächerübergreifend (Chemie, Erdkunde, Ethik) |
Der Chemieunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
1. Einfache organische Stoffe (12 Std.) |
Alkane; Alkene ; Alkine Nachweis von Alkenen Prinzip der Struktur eines Makromoleküls am Beispiel von Polyethen Homologe Reihe Benennung isomerer Strukturen Recycling von Altöl Katalysator |
Untersuchung von Kraftstoffen und/oder Erdöl Standpunkte vertreten (alternative Energiequellen) Exkursion zu einer Erdölraffinerie |
|
|
2. Alkanole (8 Std.) |
Änderung der Stoffeigenschaften innerhalb der homologen Reihe. Vergleich mit Alkanen Ethanol als Genuss– und Suchtmittel EC Ethanol: Bedeutung in Industrie und Gesellschaft. „Alcotest“, Ethanol als Kraftstoff (6 Std.) |
Destillation von Rotwein und Untersuchung des Destillats z.B. mit Aräometer Umsetzen von Vorwissen zur Erarbeitung der Struktur und den daraus resultierenden Eigenschaften von Alkanolen |
Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie : Gärung Synergieeffekt: Texte aus Zeitungen und Fachliteratur erfassen und auswerten (Stellungnahme) |
|
3. Oxidation von Alkanolen (4 Std.) |
Alkanale am Beispiel von Methanal und Ethanal Aceton als Lösungsmittel Glucose als Beispiel für eine Aldose |
Praktikum : Oxidation eines Alkanols als Beispiel für eine Dehydrierung |
|
|
4.Alkansäuren (8 Std.) |
homologe Reihe bis Hexansäure mit Trivialnamen Methansäure und Ethansäure EC Speiseessig als Konservierungsmittel, Lebensmittel-Zusatzstoffe, E-Nummern (6 Std.) EC Hydroxy- und Dicarbonsäuren (4 Std.) |
Herstellung und Titration von Essigsäure. Angabe des Gehaltes in Prozent oder Mol pro Liter |
|
|
5. Ester und Fette (10 Std.) |
Ester als Aromastoffe Fette : Zusammensetzung und Eigenschaften pflanzlicher und tierischer Fette. Hydrolyse EC Recherche und Präsentation zu anorganischen Estern; EC Fette und Öle in Haushalt und Industrie (5 Std.) |
Praktikum : Estersynthese als Beispiel für eine Kondensationsreaktion Praktikum : Nachweis ungesättigter Fette |
Insgesamt 42 Std.
Leistungskontrolle 8 Std.
Kerncurriculum 50 Std.
Ergänzungscurriculum 26 Std.
Der Englischunterricht in Klasse 10 beträgt 3 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 1. Kommunikative Fertigkeiten | |||
|
Hör- und Hör-/Sehverstehen Die Schülerinnen und Schüler können verstehen, was ihnen in einem Alltagsgspräch gesagt wird |
auch über weniger vertraute Themen |
Tonträger Authentisches Filmmaterial Werbung |
|
|
Sprechen An Gesprächen teilnehmen Die Schülerinnen und Schüler können die meisten Standardsituationen sprachlich richtig und situationsgerecht bewältigen ein einfaches, aber längeres Gespräch mit einem Gesprächspartner, in Gang halten und beenden Vergleiche anstellen und verschiedene Möglichkeiten einander gegenüberstellen und wertend Stellung beziehen Überzeugungen und Meinungen in angemessener Form artikulieren |
bei Begegnungen im In- und Ausland, auch wenn diese weniger vertraut sind ein vertrautes oder sie persönlich interessierendes Thema Standpunkte vertreten |
Rollenspiele Partnergespräch Telefongespräch Diskussionen und Stellungnahmen Debating |
? Deutsch |
|
Zusammenhängend sprechen Die Schülerinnen und Schüler können zunehmend freier sprechen ihre Meinungen, Pläne und Wünsche erklären und begründen einen Standpunkt erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten abwägen Themen aus dem Unterricht oder ihren Interessengebieten strukturiert und detailliert darstellen eine Geschichte erzählen oder die Handlung wiedergeben ihre Reaktionen auf Gelesenes, Gehörtes oder Gesehenes in strukturierter und detaillierter Form zum Ausdruck bringen |
Erlebnisse sowie Ziele Argumentieren Themen aus dem Unterricht; Interessensgebiete Geschichte, Buch, Film |
Schülervortrag Gruppengespräch Referat Präsentation Vortrag |
|
|
Leseverstehen Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt erfassen und den logischen Aufbau sowie die Funktion auffälliger stilistischer Merkmale erkennen wichtige Einzelinformationen auffinden Texte in strukturierter Form auswerten Texte inhaltlich und im Hinblick auf ihre grundlegenden Gestaltungsweisen erschließen, deuten und persönlich dazu Stellung nehmen |
einfach gehaltenen Zeitungsartikeln oder -berichten zu vertrauten Themen komplexere Texte literarischer Texte, Textauszüge und Szenenfolgen |
Flowchart Textanalyse Textarbeit |
|
|
Schreiben Die Schülerinnen und Schüler können eine Bewerbung schreiben Texte in verschiedener Form auswerten, indem sie dazu Fragen beantworten, die Argumentations- bzw. Handlungsstruktur beschreiben, Inhalte zusammenfassen oder aber Stellung beziehen über Themen kohärente, klar strukturierte Texte schreiben, in denen sie ihre persönliche Meinung in begründeter Form zum Ausdruck bringen oder das Für und Wider eines Sachverhalts darlegen sich nach genauer Textbetrachtung mithilfe bestimmter Grundbegriffe interpretierend äußern freier mit verschiedenen Formen kreativen Schreibens umgehen |
mit tabellarischem Lebenslauf verschiedene ihnen vertraute Themen Comment literarische Texte kreatives Schreiben |
Visualisierungstechniken |
|
|
Sprachmittlung Die Schülerinnen und Schüler können anspruchsvollere Textausschnitte angemessen ins Deutsche übertragen |
verschiedene Textsorten |
||
| 2. Beherrschung der sprachlichen Mittel | |||
|
Phonologische Kompetenz |
|||
|
Lexikalische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfügen über hinreichend sprachliche Mittel, um sich auszudrücken, etwas zu erörtern über einen angemessenen Wortschatz und idiomatische Wendungen, um sich an Gesprächen aktiv zu beteiligen über eine gute Beherrschung des Grundwortschatzes über grundlegende und notwendige Begriffe über Mittel und Methoden zur Schaffung von Textkohärenz im Rahmen des bekannten Wortschatzes über Sicherheit in der Rechtschreibung über einen angemessenen Wortschatz, um sich in den in 4. „Kulturelle Kompetenz“ genannten Bereichen äußern zu können |
klare Beschreibungen und Standpunkte Alltags- und aktuelle Themen Kollokationen, idiomatische Wendungen, Phrasen und Reaktionsmustern Unterschiede BBC English/General American Grundbegriffe der Texterschließung und -interpretation BBC Englisch/ General American Themenspezifisches Vokabular |
Debating Präsentationen role- play |
s. „Kult. Kompetenz“ |
|
Grammatische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sich in vertrauten Situationen hinreichend korrekt verständigen und machen kaum Fehler, die zu Missverständnissen führen. Sie verfügen trotz geringer muttersprachlicher Interferenzen über weitgehende Sicherheit im Gebrauch der für das Englische grundlegenden morphologischen und syntaktischen Strukturen. Sie vertiefen ihre Einsicht in die strukturellen Gesetzmäßigkeiten der englischen Sprache. Die Schülerinnen und Schüler können Bedeutungsunterschiede bei komplexeren, vom Deutschen abweichenden Strukturen erkennen und verwenden |
have/make/let; verbs with infinitive or gerund, participle constructions |
||
| 3. Umgang mit Texten | |||
|
Die Schülerinnen und Schüler können aufgabengemäß Informationen entnehmen bildliche und grafische Darstellungen verstehen und versprachlichen Textsorten und Aussageabsichten erkennen kürzere literarische Texte erschließen, gliedern, deuten, eine persönliche Stellungnahme dazu abgeben und kreativ umgestalten elementare sprachliche und formale Mittel der Textgestaltung erkennen und benennen grundlegende Begriffe der Filmanalyse auf einen Spielfilm anwenden einen Jugendroman eigenständig lesen und eine Buchbesprechung verfassen oder ein Lesetagebuch führen |
authentischen Hör- und Hör-/Sehtexten, die auf dieser Stufe verstärkt zum Einsatz kommen (Filme, Fernsehsendungen, Radio) Bilder und Graphiken Gedicht, Dramen- oder Romanauszüge Mittel der Textgestaltung Filmanalyse Jugendroman, Buchbesprechung, Lesetagebuch |
Tonträger, Film Thematische Diagramme, karten und Graphiken auswerten Texterfassung, gestaltende Interpretation Filmbesprechung / -kritik book reports |
|
| 4. Kulturelle Kompetenz | |||
|
Soziokulturelles Wissen Die Schülerinnen und Schüler verfügen in den Bereichen Geographie, Geschichte, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft über Kenntnisse, die für eine altersgemäße und kulturspezifisch angemessene Kommunikation mit anglophonen Sprechern erforderlich ist.. Sie können sich äußern zu Fragen des Zusammenlebens Orientierung an Werten und Normen Fragen der Berufsorientierung Medien Englisch als lingua franca |
Bezugspunkte sind das UK, die USA sowie weitere englischsprachige Länder und Kulturräume. verschiedene ethnische/religiöse Gruppen Living and working in a changing world Englisch in seiner Bedeutung als Weltsprache |
Authentisches Material Lektüre Internet Projekt Kurzreferate Präsentationen |
|
|
Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sich in wichtigen Situationen des Alltags kulturspezifisch verhalten sie kennen Höflichkeitskonventionen, Begrüßungsformeln, Essgewohnheiten, wobei sie auch komplexere Alltagssituationen bewältigen kulturelle Unterschiede zwischen der anglophonen Welt und ihrer eigenen erkennen und beschreiben an der Planung, Durchführung und Bewertung eines konkreten sozialen Kontaktes mit englischsprachigen Jugendlichen mitwirken |
anglophoner Raum (UK und USA) Kulturkenntnisse, Alltagssituationen Höflichkeitskonventionen, Begrüßungsformeln, Essgewohnheiten, komplexere Alltagssituationen Dokumente (aus Presse, Filmen oder Literatur) konkreter sozialer Kontakt |
Rollenspiel acting out evtl..exchange programme |
|
| 5. Methodenkompetenz | |||
|
Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz Bereits erworbene Lern- und Arbeitsstrategien werden kontinuierlich ausgebaut und stufengemäß erweitert. Der Lernprozess wird zunehmend aktiv von den Schülern und Schülerinnen gesteuert. Die wachsende Selbstständigkeit befähigt sie, den Anforderungen im Bereich eigenverantwortlichen Arbeitens auf der Sekundarstufe zu genügen und ihre Kenntnisse in Spezialbereichen zu vertiefen. Sie dokumentieren ihre Selbstevaluation mithilfe des Sprachenportfolios. Die Schülerinnen und Schüler können eine eigenständige Recherche anstellen und angemessen dokumentieren Referate weitgehend selbstständig planen, verfassen und halten ein Projekt planen und durchführen Texte in visueller Form auswerten (Strukturdiagramme) Statistiken versprachlichen systematische Wortschatzerweiterung betreiben ihre sprachlichen Fähigkeiten selbst beurteilen und ihren individuellen Fortschritt einschätzen und dies ebenso zur Weiterentwicklung eigener Lernstrategien nutzen wie Rückmeldungen von Mitschülerinnen und Mitschülern in einer Gruppe effektiv zusammenarbeiten |
Recherche und Dokumentation Strukturdiagramme erstellen grafische und numerische Formen Wordformation |
Portfolio Internetrecherche Präsentationen, Referate Projekte commenting tables and charts wordbuilding strategies word families clustering Selbstevaluation Gruppenarbeit |
s. Kernkompetenzen 1-4 |
|
Medienkompetenz und Präsentation Der gestalterische Aspekt von Präsentationen jeder Art gewinnt an Bedeutung, auch wenn nach wie vor der Inhalt zentral bleibt. Die Schülerinnen und Schüler können Suchmaschinen und Metasuchmaschinen englischsprachiger Länder einsetzen Arbeitsergebnisse bzw. Projekte jeder Art in einer selbstgestalteten Form präsentieren Präsentationen gestalten und dabei Visualisierungstechniken zur Unterstützung einsetzen moderne Medien zur Kommunikation nutzen |
nach Möglichkeit mit PC-programmen |
Internetrecherche Präsentationen Powerpoint e-mail Projekt |
s. Kernkompetenzen 1-4 |
Der Erdkundeunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Menschen prägen Räume Die Schülerinnen und Schüler können die Wirkung menschlicher Existenz und deren Funktion auf den Raum erfassen und raumprägende Strukturen und Prozesse analysieren |
Wie ist eine Stadt aufgebaut, Infrastruktur, Flächennutzungspläne. Ökologische Auswirkungen – Stadtklima, Ökosystem Stadt, Versiegelung. EC Landschaftsbelastung durch Flächenverbrauch. Verdichtungsräume Wohnen, Ernähren, Arbeit, Freizeit |
Untersuchungen vor Ort Temperaturmessreihe – Wärmeinsel Innenstadt Auswertung eines Flächennutzungsplanes |
Punktuelle Inhalte wie z.B. Windräder, Baugebiete, Industriegebiete |
|
Räumliche Muster interpretieren |
Möglichkeiten der innerstädtischen Nutzung in der Zukunft – Vergleich mit der grünen Wiese Kohleabbau und die Auswirkungen auf die Landschaft – Verdichtungsraum Ruhrgebiet. Industrielle Flächennutzung – Industriegebiete Landwirtschaftlich genutzte Räume |
Untersuchungen vor Ort Betriebserkundung Wirkungsgefüge erstellen |
|
|
Strukturen wie Monostruktur und Polystruktur unterscheiden |
Raumbeispiel Ruhrgebiet: Vergleich der raumprägenden Wirtschaftsstruktur gestern und heute |
Karten aus unterschiedlichen Epochen, Vergleich von Strukturdaten |
|
|
Die Raumwirksamkeit sozialer Gruppen und Gesellschaften erfassen und erklären |
Bedürfnisse von Familien, Jugendlichen, Gutverdienenden hinterfragen. Platzbedarf für Kinder und Jugendliche Freizeitangebote Platzbedarf für die Industrie Innerstädtischer Platzbedarf für Handel- und Gewerbe |
Befragungen Erarbeiten eines Fragenkataloges Wirkungsgefüge erstellen |
|
|
Die Möglichkeiten und Grenzen der Stadt- und Raumplanung exemplarisch aufzeigen |
Problem Flächenversiegelung Ausweisung von Baugebieten Verdichtete Bauweise |
Raumanalyse durchführen |
|
|
Entwicklung und Struktur der Lithosphäre Die Schülerinnen und Schüler können die Entwicklungsgeschichte der Erde in ihren Grundzügen darstellen. |
Endogene und exogene Kräfte Verschiebung der Kontinente Zeitraum: 220 Millionen Jahre bis heute |
Trickfilme Folien |
|
|
Die innere Struktur der Erde und die Explorationsverfahren erläutern |
Schalenbau der Erde Konvektionsströme |
Exkursion |
|
|
Die Entstehung der Gesteine als Kreislaufprozess erklären und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Nutzung von Lagerstätten erkennen |
Sedimentgesteine Metamorphite Vulkanite Magmatite Vulkanite Endlichkeit der Lagerstätten |
Wichtige Gesteine und Mineralien bestimmen |
|
|
Theorien auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes zur gegenwärtigen Verteilung der Kontinente und Ozeane interpretieren und dazu kritisch Stellung nehmen |
Wegeners Theorie der Konti- nentalverschiebung Theorie der Plattentektonik Konstruktive, destruktive, Konservative Plattengrenzen Horizontalverschiebung Hot Spots EC Neuere Erkenntnisse |
Internet-Recherche Folienmappe Filme Experiment Hot Spots |
Erdbeben/Vulkanismus an einem konkreten Beispiel mit Präsentation |
|
Prinzipielle Strukturen und Prozesse an den Grenzen wie im Innern tektonischer Platten charakterisieren |
Entstehung von Lagerstätten Erdbeben Vulkanismus |
Atlasarbeit |
|
|
Atmosphärische Prozesse Die Schülerinnen und Schüler können den Aufbau und die Zusammensetzung der Atmosphäre beschreiben |
Aufbau der Atmosphäre Wirkungsweise der einzelnen Schichten Ozonproblematik |
Wolkenbeobachtung Wettertagebuch |
|
|
Den Strahlungshaushalt in seinen Auswirkungen verstehen |
Sonneneinstrahlung Strahlungsbilanz Glashauseffekt langwellige Strahlung kurzwellige Strahlung |
Experimente |
|
|
Die Grundzüge des Wettergeschehens im Zusammenspiel der Klimafaktoren und Klimaelemente erklären |
Sonneneinstrahlung, Globaler Wasserhaushalt Klimafaktoren Eigenschaften eines Raumes die das Klima beeinflussen Klimaelemente Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Strahlung, Verdunstung Wetter, Witterung, Klima |
Wettertagebuch Internet – Deutscher Wetterdienst u.a. |
|
|
Die Grundlagen der globalen atmosphärischen Zirkulation in ihrer Dynamik darlegen |
Land-Seewind System Corioliskraft Planetarische Druckverteilung Luftdruckgefälle Gradientwinde Das globale Windsystem Wetterverlauf beim Durchzug einer Zyklone |
Wetterkarten und Satelliten- bilder auswerten |
|
|
Bedrohung und Schutz der Erdatmosphäre Die Schülerinnen und Schüler können den natürlichen Wandel des Klimas erklären |
|||
|
Den Zusammenhang zwischen anthropogen bedingten Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre und globalen Klimaänderungen verstehen |
Ozonloch Entstehung, Ansätze zur Vermeidung, Spurengase in der Atmosphäre |
Interpretation von Satellitenbildern |
|
|
Strategien und Maßnahmen zum Schutz der Erdatmosphäre in Politik und Gesellschaft beurteilen |
Klimaabkommen von Kyoto, Umweltpolitik in Deutschland Umweltpolitik weltweit, Konferenzen in Rio und Johannesburg |
Umgang mit Texten |
|
|
Möglichkeiten der Technik zur energieeffizienten und sparsamen Nutzung von Energieträgern aufzeigen |
Erneuerbare Energiequellen Energieverbrauch Energieverbrauch weltweit Sparsame Nutzung von Energie Schule ressourceschonend nutzen – Schritte zu einer nachhaltigen Schule |
Internetrecherche Schülerpräsentation Exkursion - Windkraftanlage |
|
|
Strategien zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung erörtern |
Flächenbedarf den vorhandenen Flächen gegenüber stellen Ziele definieren Grünflächenplan...... |
Simulationen unter Einbezug mehrer Faktoren durchführen |
Der Ethikunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Moralphilosophie | |||
|
Lebensgestaltung Formen der Verantwortung unterscheiden und den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung erklären am Beispiel des Verhältnisses von Mensch - Natur |
Mensch und Natur |
Problemfelder: Umweltethik, ökologische Ethik Lokale Realität der Agenda 21, Internetrecherche zu Naturschutzgruppen |
|
|
Philosophische Ethik Sokrates als paradigmatische Verkörperung des Philosophen und seine moralische Argumentationsweise erörtern |
Sokrates Wirken in Athen. Der sokratische Dialog als Möglichkeit der ethischen Argumentation. Tod des Sokrates. Technik der Mäeutik und Ironie. Einheit von Denken und Handeln und Person und Denken. |
Auszüge aus den platonischen Dialogen Kreatives Schreiben Konkordia, 11, S. 136-177 |
Verweis auf den Griechischunterricht |
|
Grundgedanken der Ethik und Staatskonzeption von Thomas Hobbes erfassen |
Das Modell des Naturzustandes. Der Krieg aller gegen alle Die Rolle der Vernunft Die Begründung moralischer Normen durch das Vertragsmodell Die Begründung des Staates und seine Funktionen |
Geschichte der Idee des Gesellschaftsvertrages |
|
|
Eine auf Gefühle gestützte Moraltheorie in ihren Grundzügen nachvollziehen |
Die Überwindung des Egoismus durch Mitleid bei Schopenhauer. Die existentielle Leiderfahrung und ihre Deutung |
Bedeutung des Ichs in der eigenen Gesellschaft erörtern |
|
| Religion | |||
|
Das Christentum als monotheistische Religionen |
Christliche Feste und Bräuche Leben des Jesu von Nazareth Das Gebot der Liebe Jesus als Christus und Messias Entwicklung und Geschichte des Christentums Verschiedene christliche Kirchen z.B. Orthodoxie Grundzüge christlicher Ethik |
Besuch einer Kirche, eines Gottesdienste mit Einführung Konkordia 10, S. 175-230 |
Juden und Christen Kontrast zum Buddhismus |
|
Der Islam als monotheistische Religion Entstehung und Lehre des Islam Soziale und politische Strukturen islamischer Gesellschaften Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Islam |
Die fünf Säulen des Islam. Die Stellung der Frau / Familienstruktur im Islam |
Auszüge aus dem Koran. Besuch einer Moschee. Interview mit islamischen Mitschülern und Mitbürgern. Reale Begegnungen mit der islamischen Kultur Konkordia 8, S. 109-207 |
Hans Küng: Weltethos |
|
Der Buddhismus als Kontrast zu den monotheistischen Religionen Christentum und Islam |
Das Leben Gautamas Die Lehre Buddhas von Karma, Wiedergeburt und Nirvana Die Weg zur Erleuchtung Verschiedene Ausprägungen des Buddhismus |
Erarbeitung der Bilderwelt des Buddhismus |
|
Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|
|
10.1 Stärker als der Tod Schüler/innen - können erläutern, wie die Begrenztheit menschlichen Lebens zur Deutung von Angst, Leid und Tod herausfordert - kennen christliche Bilder der Hoffnung, insbesondere der Auferstehung und können sie mit entsprechenden Vorstellungen anderer Religionen vergleichen - können darstellen, dass christliche Hoffnungsbilder angesichts des Todes im Glauben an Gott gründen - kennen die kirchlich verantwortete ehrenamtliche Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen - können das Jenseitsverständnis verschiedener Religionen entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen |
Interpretation verschiedener Jesusbilder der darstellenden Kunst, Deutungen von Chorälen, Spirituals, Popmusik Analyse von Filmausschnitten, Interpretation literarischer Texte |
Profil |
|
10.2 Gerechtigkeit in der einen Welt Schüler/innen - können am Beispiel Kleidung die weltweite Textile Kette und unwürdigen Arbeitsbedingungen der Menschen in der Bekleidungsindustrie beschreiben - kennen die Abhängigkeit und Konkurrenz im Welthandel mit Bekleidung (Ursachen von Ungleichheit) - können zwei wirtschaftspolitische Grundpositionen (Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft) darlegen - entwickeln die Vision einer solidarischen Welt und kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten, damit Ungerechtigkeit abnimmt (Kampagne für saubere Kleidung) - kennen die biblische Option für die Armen, Gerechtigkeit und Recht nach der Bibel als Verheißung für die Welt |
Themenorientierte Debatten führen, Diskussion komplexer Sachverhalte, Kritisches Beurteilen, Stundenprotokolle, Referat selbständig vorbereiten und halten |
Profil |
|
10.3 Bibel verstehen Schüler/innen - können unterschiedliche Ansätze oder Methoden der Textauslegung auf biblische Beispiele anwenden (historisch-kritische Methode, tiefenpsychologische Deutung u.a.) - können historische Informationen zu biblischen Texten beschaffen (Entstehungssituation der Hebräischen Bibel im Zusammenhang der Geschichte Israels) - können an einem Beispiel (Antijudaismus) Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren - können die Vielfalt biblischer Sprachformen als Ausdruck unterschiedlicher Erfahrungen mit Gott deuten |
Angemessene Zitiertechnik, kritische Quellenanalyse biblischer Texte, selbstständiges Exzerpieren von Sachtexten, Umgang mit der Fachsprache |
Profil |
|
10.4 Einführung in die Ethik Schüler/innen - können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist - können zentrale ethische Aussagen der Bibel ( Dekalog, wichtige Abschnitte der Bergpredigt ) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen - können zwei weitere, gegenwärtig relevante (z.B. Nutzenethik, Verantwortungsethik, Prinzipienethik) ethische Ansätze darstellen und mögliche Auswirkungen für die Bearbeitung aktueller ethischer Probleme daraus ableiten |
Modellhaftes Denken, Stundenprotokolle erörtern, argumentieren, eigene Standpunkte zu aktuellen ethischen Fragen artikulieren |
Profil |
|
10.5 Compassion Projekt |
Profil |
Am Peutinger-Gymnasium kann man Französisch entweder
lernen. Das Curriculum ist daher entsprechend angepasst.
Der Französischunterricht in Klasse 10 (als zweite Fremdsprache) beträgt 3 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 1. Kommunikative Fertigkeiten | |||
|
Hör- und Hör-/Sehverstehen Die Schülerinnen und Schüler können verstehen einem Gespräch folgen Informationen entnehmen Videoaufnahmen / -mitschnitte über vertraute Themen global verstehen |
- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte - Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation - was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird - einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist Filmsequenzen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird und deren Sprache klar und unkompliziert ist. |
||
|
Sprechen An Gesprächen teilnehmen Dabei sind sie in der Lage - Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen - ein einfaches Gespräch führen - persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen - mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen - Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren - geeignete Strategien anzuwenden, um nachzufragen und das Gespräch auch dann aufrecht zu erhalten, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt. Zusammenhängend sprechen Die Schülerinnen und Schüler können -Informationen zusammenfassen, auf einfache Weise wiedergeben -Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren -erzählen -Gegenstände und Vorgänge beschreiben -relativ detailliert über Erfahrungen und Ereignisse berichten und ihre Ansichten, Pläne und Handlungen in einfacher Weise begründen oder erklären. |
Alltägliches Leben, vertraute Themen mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit Text mit vertrauter Thematik Handlung einer Lektüre oder eines Films mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen Alltag |
Partnergespräch Rollenspiele Buchvorstellung Medieneinsatz Präsentieren Stichwörter anlegen Schlüsselwörter suchen |
|
|
Leseverstehen - verstehen - selektiv lesen - kursorisch erschließen - kurze und nicht zu anspruchsvolle Texte oder Textabschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln im Detail verstehen. - erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/ Textteile sinndarstellend vorlesen |
Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen - Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden - alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren) - einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte |
Hilfsmittel einsetzen |
|
|
Schreiben - orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben - berichten, ausdrücken und abwägen - unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen - zusammenhängend darstellen und begründen - schriftlich reagieren - eine Bewerbung inklusive (tabellarischem) Lebenslauf schreiben - Texte gestalten, ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen usw. |
- bei der eigenen Sprachproduktion - einen zusammenfassenden gegliederten Text - vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen - Wünsche, Pläne, Vorstellungen - Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften) |
Zeitschriften studieren |
|
|
Sprachmittlung Die Schülerinnen und Schüler können - vermitteln und Inhalte weitergeben |
zweisprachige Situationen, vertraute Themen |
mündliche und schriftliche Kommunikation Vereinfachung |
|
| 2. Beherrschung der sprachlichen Mittel | |||
|
Phonologische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen. Außerdem sind sie in der Lage |
- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen - die Aussprache schwieriger unbekannter Wörter bei Bedarf nachzuschlagen. |
Arbeit mit dem Wörterbuch Nachschlagetechniken |
|
|
Lexikalische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik. Die Schülerinnen und Schüler können - erschließen - selbstständig erschließen - anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen |
- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist - transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung) - sich mit Umschreibungen behelfen, um spezifische Sachverhalte auszudrücken - einige wichtige lexikalische Elemente aus der Umgangssprache verstehen |
Siehe Klasse 9 |
|
|
Grammatische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen). Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage |
|||
|
- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben - Meinungen zu äußern - Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern - Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen - Informationen zu erfragen und weiterzugeben - Aussagen zu verneinen, einzuschränken - Ort, Zeit und Mengen anzugeben - Besitzverhältnisse auszudrücken - Vergleiche anzustellen - Gefühle auszudrücken - Sachverhalte als möglich darzustellen - Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen -zeitliche Abfolgen wiederzugeben - eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren - häufige Unterschiede zwischen code oral und code écrit zu erkennen und bei der schriftlichen Sprachproduktion zu beachten. Die Schülerinnen und Schüler können auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen in ihrer Bedeutung verstehen. |
zusätzlich: Demonstrativpronomen subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que subjonctif présent: weitere frequente Auslöser gérondif erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que neu: Prozentzahlen kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ... konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit - gérondif (in modaler, konditionaler und konzessiver Bedeutung) - passif - Relativpronomen (ce qui, ce que, dont) - absolute Fragekonstruktion - passé simple - participe présent |
Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten. Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter Grundstrukturen. |
|
| 3. Umgang mit Texten | |||
|
Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten). Die Schülerinnen und Schüler können -schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen -frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen - mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen |
- im Unterricht gehörte und gelesene Texte |
||
| 4. Kulturelle Kompetenz | |||
|
Soziokulturelles Wissen Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können. |
Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen. Ebenso verfügen sie über Einblicke in ausgewählte Aspekte der Geschichte Frankreichs. Sie kennen die Bedeutung der deutsch - französischen Zusammenarbeit für Europa. |
siehe Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Geschichte |
|
|
Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben - um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden - um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind -um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten |
einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland |
||
| 5. Methodenkompetenz | |||
|
Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien. Die Schülerinnen und Schüler können |
|||
|
- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten - ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen - eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern - den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen) - den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren - Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden) - zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen - bei der Textproduktion Formulierungsschwierigkeiten überwinden - Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten |
Lernsoftware Illustrationen durch Umschreibungen, Bitte um Hilfe, Nutzen von Nachschlagewerken |
Computerarbeit Wortschatzlernen mit Vernetzungs- und Memorierungstechniken markieren, gliedern, Notizen machen, Textverlaufsplan oder Mindmap erstellen, zusammenfassen |
|
|
Medienkompetenz und Präsentation Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler können |
|||
|
- mit Lernsoftware arbeiten - zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen - moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen - Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen - Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren |
traditionelle und moderne Medien Textverarbeitung / Präsentationssoftware Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien EC: Ausländisches Fernsehen EC: Filmsequenzen |
||
Der Französischunterricht in Klasse 10 (als dritte Fremdsprache) beträgt 4 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| 1. Kommunikative Fertigkeiten | |||
|
Hör- und Hör-/Sehverstehen Die Schülerinnen und Schüler können verstehen einem Gespräch folgen Informationen entnehmen Videoaufnahmen/-mitschnitte über vertraute Themen global verstehen Filmsequenzen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird und deren Sprache klar und unkompliziert ist. |
- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte - Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation - was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird - einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist |
||
|
Sprechen An Gesprächen teilnehmen Dabei sind sie in der Lage - Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen - ein einfaches Gespräch führen - persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen - mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen - Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren - geeignete Strategien anzuwenden, um nachzufragen und das Gespräch auch dann aufrecht zu erhalten, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt. Zusammenhängend sprechen Die Schülerinnen und Schüler können -Informationen zusammenfassen, auf einfache Weise wiedergeben -Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren -erzählen -Gegenstände und Vorgänge beschreiben -relativ detailliert über Erfahrungen und Ereignisse berichten und ihre Ansichten, Pläne und Handlungen in einfacher Weise begründen oder erklären. |
Alltägliches Leben, vertraute Themen mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit Text mit vertrauter Thematik Handlung einer Lektüre oder eines Films mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen Alltag |
Partnergespräch Medieneinsatz Präsentieren Stichwörter anlegen Schlüsselwörter suchen |
|
|
Leseverstehen - verstehen - selektiv lesen - kursorisch erschließen - kurze und nicht zu anspruchsvolle Texte oder Textabschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln im Detail verstehen. - erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/ Textteile sinndarstellend vorlesen |
Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen - Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden - alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren) - einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte |
Hilfsmittel einsetzen |
|
|
Schreiben - orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben - berichten, ausdrücken und abwägen - unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen - zusammenhängend darstellen und begründen - schriftlich reagieren - eine Bewerbung inklusive (tabellarischem) Lebenslauf schreiben - Texte gestalten, ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen usw. |
- bei der eigenen Sprachproduktion - einen zusammenfassenden gegliederten Text - vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen - Wünsche, Pläne, Vorstellungen - Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften) |
Zeitschriften studieren |
|
|
Sprachmittlung Die Schülerinnen und Schüler können - vermitteln und Inhalte weitergeben |
zweisprachige Situationen, vertraute Themen |
mündliche und schriftliche Kommunikation Vereinfachung |
|
| 2. Beherrschung der sprachlichen Mittel | |||
|
Phonologische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen. Außerdem sind sie in der Lage |
- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen - die Aussprache schwieriger unbekannter Wörter bei Bedarf nachzuschlagen. |
Arbeit mit dem Wörterbuch |
|
|
Lexikalische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik. Die Schülerinnen und Schüler können - erschließen - selbstständig erschließen - anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen |
- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist - transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung) - sich mit Umschreibungen behelfen, um spezifische Sachverhalte auszudrücken - einige wichtige lexikalische Elemente aus der Umgangssprache verstehen |
s. Klasse 9 |
|
|
Grammatische Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen). Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage |
|||
|
- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben - Meinungen zu äußern - Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern - Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen - Informationen zu erfragen und weiterzugeben - Aussagen zu verneinen, einzuschränken - Ort, Zeit und Mengen anzugeben - Besitzverhältnisse auszudrücken - Vergleiche anzustellen - Gefühle auszudrücken - Sachverhalte als möglich darzustellen - Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen - zeitliche Abfolgen wiederzugeben - eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren - häufige Unterschiede zwischen code oral und code écrit zu erkennen und bei der schriftlichen Sprachproduktion zu beachten. Die Schülerinnen und Schüler können auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen in ihrer Bedeutung verstehen. |
zusätzlich: Demonstrativpronomen subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que subjonctif présent: weitere frequente Auslöser gérondif erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que neu: Prozentzahlen kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ... konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit - gérondif (in modaler, konditionaler und konzessiver Bedeutung) - passif - Relativpronomen (ce qui, ce que, dont) - absolute Fragekonstruktion - passé simple - participe présent |
Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten. Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter Grundstrukturen. |
|
| 3. Umgang mit Texten | |||
|
Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten). Die Schülerinnen und Schüler können -schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen -frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen - mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen |
- im Unterricht gehörte und gelesene Texte |
||
| 4. Kulturelle Kompetenz | |||
|
Soziokulturelles Wissen Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können. |
Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen. Ebenso verfügen sie über Einblicke in ausgewählte Aspekte der Geschichte Frankreichs. Sie kennen die Bedeutung der deutsch - französischen Zusammenarbeit für Europa. EC: Les jeunes |
siehe Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Geschichte In Verbindung mit Deutsch und/oder Religion |
|
|
Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben - um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden - um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind - um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten |
einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland |
Fernsehen Partnerschule |
|
| 5. Methodenkompetenz | |||
|
Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien. Die Schülerinnen und Schüler können |
|||
|
- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten - ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen - eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern - den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen) - den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren - Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden) - zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen - bei der Textproduktion Formulierungsschwierigkeiten überwinden - Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten |
Lernsoftware Illustrationen durch Umschreibungen, Bitte um Hilfe, Nutzen von Nachschlagewerken |
Computerarbeit Wortschatzlernen mit Vernetzungs- und Memorierungstechniken markieren, gliedern, Notizen machen, Textverlaufsplan oder Mindmap erstellen, zusammenfassen |
|
|
Medienkompetenz und Präsentation Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler können |
|||
|
- mit Lernsoftware arbeiten - zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen - moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen - Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen - Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren |
traditionelle und moderne Medien Textverarbeitung / Präsentationssoftware Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien EC: Ausländisches Fernsehen EC: Filmsequenzen |
||
Die Fachlehrer sind verpflichtet, sich rechtzeitig abzusprechen, um so die möglichen Synergien zu erreichen.
| Thema | Fächer | Inhalte / Methoden |
|---|---|---|
| Synergien im Sprachenbereich | Mu, E, F | Fremdsprachige Lieder |
| Umgang mit Texten, Kommunikation | D, alle Fächer | Zusammenfassung und Erörterung schwieriger Sachtexte |
| Gm, D | Texte erfassen und auswerten – Medienanalyse | |
| E, D | Wertende Stellungnahmen | |
| D, G | Entstehung der dt. Schriftsprache | |
| ITG und Multimedia | D, F | Videos und Filme, Computerartbeit |
| E, F | Buchvorstellungen, Zeitschriften | |
| alle Fächer | Verschiedene Vortrags und Präsentationstechniken |
Verantwortlich: Klassenlehrer
Die Klassenkonferenz legt zu Beginn des Schuljahres ein verbindliches Thema fest
| Thema | Fächer | Inhalte / Methoden |
|---|---|---|
| Leben mit anderen Kulturen | Mu, G, Ek | Musik unterschiedlicher Kulturen |
| Gm, F, Ek | Die dt.-fr. Zusammenarbeit in Europa | |
| Gm, G | Der europäische Einigungsprozess | |
| G, Phil | Formen der Identitätsbildung in Europa | |
| Gm, E | Aktuelle pol. und gesellsch. Fragen in den USA | |
| Überblicke | D, Bk | Barock |
| D, Rel | Aufklärung | |
| D, Nat.wiss. | 20. Jahrhundert – Homo Faber, Leben des Galilei | |
| Mu, G | Gattungen und Stile der Musikgeschichte | |
| G, Rel | Formierung Europas im Mittelalter | |
| Gm, G | Die Entwicklung des Menschenrechtsgedankens | |
| Eth, Gr | Sokrates | |
| Leben in der Gemeinschaft | Eth, Rel | Hans Küng: Weltethos |
| Rel, Eth | Compassion-Projekt | |
| Der menschliche Körper | B, M | Reproduktion und Vererbung (Auswertung von Statistiken) |
| B, Eth/Rel | Genetische Beratung | |
| Spo, B | Grundsätze sportlicher Ernährung | |
| Spo, Ph | Bewegungsbeschreibung | |
| Umwelt | Ph, Ch, Ek | Der Treibhauseffekt |
| Eth, B | Naturschutz, Internetrecherche, Besuch von Naturschutzgruppen | |
| Ek, Ch | Spurengase in der Atmosphäre | |
| Ek, Ph | Aufbau der Atmosphäre | |
| Ek, Gm | Ausweisung von Baugebieten, Flächenversiegelung | |
| B, Ch, Eth | Belastung und Schutz der Biosphäre | |
| M, Ph, B, Gm | Untersuchung von Funktionen im realen Bezug – Verkehrs- und Umwelterziehung | |
| Naturwissenschaften im Kontext | Ph, M | Gleichungen |
| M, G | Die Ableitung: Gesellschaftliche Veränderungen durch Entdeckungen | |
| Gm, Ek | Demographische Entwicklung | |
| Gm, Ek | Probleme der Globalisierung | |
| Ek, Ph | Schalenbau der Erde | |
| Ek, NWT | Kreislauf der Gesteine | |
| Ek, Gm | Raumwirksamkeit sozialer Gruppen |
Der Gemeinschaftskundeunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen (Die Schülerinnen und Schüler können …) | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Demokratie und Herrschaftskontrolle in der Bundesrepublik Deutschland | ||
|
die Bedeutung der Grundrechte darstellen und an einem Fall das Spannungsverhältnis zwischen einzelnen Prinzipien erläutern; |
Bedeutung der Grundrechte, Spannungsverhältnis zwischen einzelnen Prinzipien |
Fallbeispiel |
|
die Prinzipien der freiheitlichen Demokratie im Grundgesetz erläutern; |
Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit, repräsentative Demokratie, Föderalismus, Sozialstaatlichkeit, Gewaltenteilung |
arbeitsteilige Gruppenarbeit |
|
einen Überblick über die Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland geben; |
Verfassungsorgane auf Bundes-, Länder-, und kommunaler Ebene |
|
|
die verschiedenen Formen der Herrschaftskontrolle vergleichen. |
z.B. Rolle der Opposition, parlamentarische Kontrolle, Verbände, |
arbeitsteilige Gruppenarbeit |
| Wirtschaftsordnung (integratives Modul) | ||
|
Grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge in einem Wirtschaftskreislaufmodell (Haushalte, Unternehmen, Staat, Ausland) entwickeln; |
Wirtschaftskreislauf |
|
|
Grundlegende Aufgaben einer Wirtschaftsordnung darlegen und Wirtschaftsordnungen unterscheiden; |
Aufgaben einer Wirtschaftsordnung, Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft |
|
|
Möglichkeiten und Grenzen der sozialen Marktwirtschaft erörtern. |
Leistungsfähigkeit der sozialen Marktwirtschaft |
|
| Wirtschaftspolitik | ||
|
Funktionen des Staates in der sozialen Marktwirtschaft erläutern; |
Rechtsrahmen, Sicherung des Wettbewerbs, soziale Sicherung |
|
|
die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland anhand ausgewählter Indikatoren beschreiben; |
Konjunktur, Arbeitslosigkeit, Bruttoinlandsprodukt, Staatsverschuldung |
arbeitsteilige Gruppenarbeit |
|
Wirkungsweisen nationaler und europäischer Wirtschaftspolitik darlegen; |
angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, Strukturpolitik, Geldpolitik |
|
|
ein aktuelles wirtschaftliches Problem unter Einbeziehung internationaler Verflechtungen erläutern. |
aktuelles wirtschaftliches Problem oder Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung, Wirtschaftskonzentrationen |
|
| Berufs- und Arbeitswelt | ||
|
Möglichkeiten des Interessenausgleichs zwischen Arbeit und Kapital erläutern (auch Mitbestimmung, Schutzrechte der Arbeitnehmer); |
Interessenvertretung im Betrieb, Verbände, Mitbestimmung, Tarifautonomie, Schutzrechte der Arbeitnehmer |
|
|
den Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt beschreiben und damit verbundene Auswirkungen erörtern; |
Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt und daraus resultierende Auswirkungen |
Besuch im BIZ, Expertenbesuch |
|
wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der eigenen Berufswahl reflektieren |
Berufsorientierung am Gymnasium |
|
| Internationale Politik: Menschenrechte und Friedenssicherung | ||
|
Generationen von Menschenrechte unterscheiden und ihren universalen Geltungsanspruch darstellen; |
Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, Menschenrechtscharta der VN, Grundgesetz |
|
|
Möglichkeiten zum Schutz der Menschenrechte bzw. zur Wahrung von Frieden und Sicherheit darstellen und bewerten. |
Vereinte Nationen, Charta der VN, VN-Mandat |
|
| Die Zukunft Europas und der Europäischen Union | ||
|
einen Überblick über die Ziele des europäischen Einigungsprozesses seit 1945 geben; |
z.B. Frieden, Stabilität, Binnenmarkt, einheitliche Währung, Wohlstand |
|
|
die Institutionen der Europäischen Union darstellen und beispielhaft einen Entscheidungsprozess in der Europäischen Union beschreiben; |
Europäischer Rat, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Ministerrat, Europäischer Gerichtshof; Entscheidungsprozess |
Fallbeispiel |
|
Chancen und Probleme der Friedenssicherung in Europa an einem Beispiel darstellen. |
Europäische Außen- und Sicherheitspolitik, z.B. Kosovo |
Fallbeispiel |
Der Geschcihtsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
Das Ergänzungscurriculum wird kursiv dargestellt. Die Stundenzahl liegt im Ermessen des Lehrers. Die Methodik wird nicht extra ausgeführt, sie entspricht der des Kerncurriculums.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
1. Vielfalt und Einheit Europas Formen der Identitätsbildung Die Schülerinnen und Schüler können -am Beispiel von Sagen, Mythen und Religion verschiedene Formen der Identitätsbildung in der Geschichte beschreiben und deren Funktion darstellen -erkennen, dass die europäische Identität auf eine lange zurückreichende Geschichte zurückgreifen kann |
Der griechisch-römische Polytheismus |
Präsentation |
→Religion →4 Std. |
|
2. Antike Wurzeln Europas Die Schülerinnen und Schüler können -die Bedeutung der antiken Philosophie, Kunst und Wissenschaft für die Entwicklung der europäischen Kultur beschreiben -Entstehungsbedingungen und Wesensmerkmale der gesellschaftlichen und politischen Ordnung Athens im 5. Jh. erläutern und die Spannung zwischen demokratischem Anspruch und politischer Wirklichkeit erkennen -Elemente des Rechts und der Staatstheorie im Römischen Reich sowie deren Rezeptionen in Mittelalter und Neuzeit beschreiben und deren Bedeutung als Grundlage der europäischen Rechts- und Gesellschaftsordnungen darstellen |
Klassische Kultur Reformen Solons; Isonomie Corpus Juris Civilis; Gemeines Recht BGB |
Diskussion / Rollenspiel |
→Philosophie →Std. 10 |
|
3. Formierung Europas im Mittelalter Die Schülerinnen und Schüler können -die kulturellen Aktivitäten der Klöster und deren Bedeutung für den zivilisatorischen Fortschritt erläutern sowie den Einfluss von christlicher Kirche und Mönchtum auf die Schaffung gemeinsamer Wertvorstellungen in Europa beurteilen -Ursachen und Folgen der Kreuzzüge beschreiben und deren Bedeutung für die Formierung Europas beurteilen -die zeitlichen, geographischen, gesellschaftlichen und politischen Dimensionen des fränkischen Reichs beschreiben und beurteilen, inwiefern das karolingische Imperium ein Bezugspunkt des Europa-Gedankens sein kann -Kennzeichen und Veränderungen des Verhältnisses von Kirche und Staat erläutern und beurteilen -die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Bedeutung der Stadt benennen und in der Herausbildung von städtischer Autonomie und Stadtbürgertum eine Abgrenzung zu feudaler Gesellschaft und feudalen Lebensformen in Europa sowie die Ansätze für den Aufstieg des Bürgertums erkennen |
Benediktinerregel Klosterwesen Reichskirchensystem 1095 Aufruf Papst Urbans zum Kreuzzug Das Reich Karls des Großen Investiturstreit Stadtregiment Zunftkämpfe |
→Religion →12 Std |
|
|
4. Aufbruch Europas in die Moderne Die Schülerinnen und Schüler können -die Rezeption der Antike in Renaissance und Humanismus beschreiben und darin eine wichtige Voraussetzung für die Herausbildung eines neuen Welt- und Menschenbildes für die Herausbildung der abendländischen Rationalität in ihrer Bedeutung für die Entwicklung des modernen Europa erkennen -die Hexenverfolgung als Phänomen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels -die Europäisierung der Erde als Folge der überseeischen Expansion der Europäer erkennen und deren Rückwirkungen auf Europa beurteilen -wesentliche wirtschaftliche und soziale Veränderungen in der frühen Neuzeit beschreiben und deren Bedeutung für die Entwicklung von Marktwirtschaft und Globalisierung erörtern -die Bewegung der Aufklärung als umfassenden geistigen Aufbruch in Europa darstellen und erkennen, dass deren Ideen Grundlage moderner Staats- und Gesellschaftsvorstellungen sind -die Frage der europäischen Identität problemorientiert erläutern sowie Vielfalt und Einheit Europas bilanzierend darstellen |
Renaissance in Florenz Humanisten Ellwanger Hexenprozesse Verlagssystem Frühkapitalismus volonté générale; Naturrecht; Volkssouveränität; Gewaltenteilung |
→ Deutsch →Kunst →Erdkunde → 12 Std. |
Der katholische Religionsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Die Schüler - können aufzeigen, wie Kenntnisse über die Entstehungssituation biblischer Texte zu deren Verständnis beitragen - können an einem biblischen Beispiel den Zusammenhang von literarischer Gattung, Aussageabsicht und Sitz im Leben erläutern - kennen verschiedene methodische Zugänge zu biblischen Texten und können sie hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen vergleichen - können aufzeigen, wie Menschen versuchen sich in unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Wirklichkeit Gottes anzunähern - können an einem Beispiel Möglichkeiten und Grenzen des Redens von Gott erläutern - können an biblischen Texten zeigen, wie Geschichte als Weg Gottes mit den Menschen gedeutet wird und wie Nähe und Abwesenheit Gottes erfahren werden |
UE 1 Bibel verstehen und die Frage nach Gott - Voraussetzungen für einen kritischen, wissenschaftlich reflektierten Umgang mit der Bibel: historisch-kritische Methode - biblische Texte als Zeugnisse von Glaubenserfahrungen - Schülerinnen und Schüler begegnen biblischen Texten über existentielle Zugänge und im Spiegel literarischer oder künstlerischer Bearbeitungen |
Fachwissenschaftlicher und spiritueller Zugang zur Bibel (Werke der Kunst, der Literatur und Musik) bibliodramatische Übungen |
Klasse 10
12 h |
|
Die Schüler können - können anhand einer Weisung der Bergpredigt und des Doppelgebots der Liebe die Relevanz der Botschaft Jesu für heute aufzeigen - können Jesu Umgang mit der Thora an einem Beispiel erläutern - verstehen, dass Jesus Gottes Nähe erfahrbar machte, u.a. in seiner Zuwendung zu Sündern und Ausgestoßenen und seinem Verzicht auf Gewalt - können an einem Beispiel aus dem Neuen Testament zeigen, inwiefern es sich dabei um ein Glaubenszeugnis handelt, nicht um einen historischen Bericht |
UE2 Jesus und die Frage nach Gott und den Menschen - Gottesverkündigung Jesu - Konsequenzen aus den Gottesglauben: Jesus und die Menschen - Jesus: Beispiel für heute?
|
|
8 h |
|
Die Schüler 1.1.- wissen, dass Partnerschaft Entwicklungsschritte zur eigenen Identität und zur Liebesfähigkeit voraussetzt 1.2.- können den Stellenwert, den Sexualität in unserer Gesellschaft hat, reflektieren und Kriterien eines verantwortlichen Umgangs mit Sexualität erläutern
|
UE 3 Leben in Beziehungen — Liebe, Freundschaft, Sexualität -Freundschaft, Liebe, Partnerschaft -Sexualität und Liebe — Missbrauch und Instrumentalisierung von Sexualität -verantwortete Elternschaft -Familie und Familienbilder
|
Referate über Personen und Ereignisse |
12 h |
|
Die Schüler - können den Hinduismus in Grundzügen darstellen, z.B. Prägung des Alltagslebens, verschiedene Gottesvorstellungen und ihn mit dem Christentum vergleichen - können anhand der Biographie des Buddha zentrale Überzeugungen und Lebensziele des Buddhismus erläutern und mit dem Christentum vergleichen - sind aufgrund eines kritischen und selbstkritischen Vergleichs in Ansätzen zu einem Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen befähigt |
UE 4: Religionen Begegnung mit Hinduismus und Buddhismus -Religion und Alltag in Indien -Biographie des Siddharta Gautama -Leben als Leiden (Buddhismus) oder als Geschenk (Judentum, Christentum, Islam>, Erlösungsvorstellungen im Vergleich -das Göttliche in Hinduismus und Buddhismus, verglichen mit den abrahamitischen Religionen -Dialog der Religionen |
Meditationspraxis bei Christen, Hindus und Buddhisten |
10 h |
|
Die Schüler sollen: Jenseits der Theorie praktische Erfahrungen mit dem Glauben machen |
Meine eigene Lebensperspektive / Glauben leben und konkret erfahren: |
Compassion-Projekt / Tage der Orientierung Assisi- oder Taizéfahrt |
2-3 Tage bis 1 Woche |
Der Mathematikunterricht in Klasse 10 beträgt 4 Wochenstunden.
1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.
2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „Mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten.
3. Was nicht mehr erwartet wird:
Einfache Wurzelgleichungen, Ähnlichkeit von Dreiecken, die in 2 Winkeln übereinstimmen, Kathetensatz und Höhensatz, Satz vom Umfangswinkel, Vernetzte System, Sinus- und Kosinussatz
4. Folgende Themen, die zuvor in eckigen Klammern standen sind in den Standards enthalten:
Einfache lineare Gleichungssysteme mit mehr als zwei Variablen, Anwendungen in der Geodäsie
5. Beispiele für im Anspruch reduzierte Themen:
Potenzen mit rationalen Exponenten, n-te Wurzel, Rechengesetze, Rechnen mit Potenzen, der Logarithmus und seine Rechengesetze
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
1. Leitidee „Zahl“
|
Vektor Linearkombination |
8 h |
|
|
2. Leitidee „Algorithmus“
|
Ableitung von und Ableitungsregeln für Potenz, Summe und konstanter Faktor |
Die Schüler erschließen selbständig mit Hilfe des Buches die Ableitungen und Präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse (SOL) |
24 h |
|
5. Leitidee „Raum und Form“
|
Ortsvektor Geradengleichung |
Gruppenpuzzle: Schnitt von Geraden Räumliche Probleme auf die geometrische Fachsprache übertragen |
12 h Legen einer Struktur mit den bisherigen Begriffen aus der Vektorgeometrie: Beschreiben mathematischer Sachverhalte im Rückgriff auf bekannte Definitionen und Aussagen |
|
6. Leitidee „Funktionaler Zusammenhang“
|
Eigenschaften von Funktionen: Nullstellen, Extremstellen, Monotonie (Wendestellen?) ganzrationale Funktionen, Änderungsrate und Ableitung Ableitungsfunktion |
Gruppenpuzzle: Schüler lernen die Änderungsrate in verschiedenen Anwendungen kennen und erkennen gleichartige Strukturen Legen einer Struktur: Beschreiben mathematischer Sachverhalte im Rückgriff auf bekannte Definitionen und Aussagen |
40 h Auf gesellschaftliche Veränderungen durch Wissenschaft und Entdeckungen sollte hingewiesen werden |
|
7. Leitidee „Daten und Zufall“
|
Unabhängigkeit von Ereignissen Binomialverteilung Erwartungswert |
Einsatz des PC und GTR Simulationen, Präsentation mit Interaktion |
12 h Auf die geschichtliche Entwicklung über das Glücksspiel kann eingegangen werden (De MERE, BERNOULLI, . . . ) |
|
8. Leitidee „Vernetzung“
|
Umgang mit Hilfsmitteln wie Formelsammlung grafikfähiger Taschenrechner Rechner mit geeigneter Software elektronische Medien Internet Problemlösetechniken |
Aus der Geschichte der Differenzialrechnung: Schüler lesen und bearbeiten historische Texte (aus dem Internet, Zeitschriften, auch in englischer Sprache) Einsatz des PC und GTR |
12 h Newton, Leibniz, Euler Zusammenarbeit mit den Fächern Geschichte und Englisch Mini-Max-Aufgaben aus verschiedenen Bereichen des täglichen Leben |
|
9. Leitidee „Modellieren“
|
Momentanänderung von Größen |
Es bieten sich Projektaufgaben an, z.B. auch im Hinblick auf Verkehrs- und Umwelterziehung mit Hilfe von PC und GTR. Dabei: verschiedene Medien variabel und zielgerichtet einsetzen |
12 h Untersuchungen von Funktionen im realen Bezug (Bevölkerungswachstum, Physik, . . .) |
|
10. Ergänzungscurriculum |
Siehe Leitidee 9 „Modellieren“ |
Projekte als Anwendung der Differenzialrechnung |
8 h |
Wichtiger Hinweis: Das in Klammer zuerst genannte Fach ist als Leitfach verantwortlich für die Einführung der Methode.
|
Lerntechniken, Umgang mit Texten |
Selbstständiges Umsetzen des seither Erlernten (Ch, alle) Zeitschriften konsultieren (FS, alle) Umfangreiches Material sichten, selbstständiger Umgang mit verschiedenen Informationsquellen (Gk, alle) |
|---|---|
|
Gestalten, Visualisieren, Präsentieren |
Selbstständiges Umsetzen des seither erlernten (G, alle) Präsentationen (Gk, alle) Langfristige Hausarbeit erstellen (mit Zeitplan), (G, alle) Buchvorstellung (D, FS) |
| Partner- und Gruppenarbeit |
Gattungen und Stile der Musikgeschichte im Team erarbeiten (Mu) Europa, z.B. dt-fr. Zusammenarbeit (F, G) Wissenschaftliche Texte diskutieren, schlüssig argumentieren (Ph, alle) |
|
Kommunikation, Gesprächsführung, Rethorik |
Kommunikationsmodelle (D, alle) Präsentation von Recherchen und Befragungen (Gk, alle) Präsentation mit Interaktion (G, alle) ev. Schüleraustausch (FS) |
| Multimedia |
Powerpointpräsentation zu Gattungen und Stile der Musikgeschichte (Mu) Filmsequenzen (FS, alle) Simulationen (M, Nw, alle) Verschiedene Medien variabel und zielgerichtet einsetzen (alle) Internetrecherche: Kontinentalverschiebung, Wetter, Klima, Sparsame Nutzung von Energie (Ek) |
| Methodentage |
GFS |
Der Musikunterricht in Klasse 10 beträgt 1 Wochenstunde.
Die drei Bereiche der Gestaltung, des Hörens und Verstehens und des Reflektierens durchdringen sich gegenseitig und sind methodisch miteinander zu verknüpfen, auch durch gemeinsames Singen und Musizieren.
Toleranz und Offenheit gegenüber der Vielfalt der Kulturen ist ein wichtiges übergreifendes Lernziel. Der Unterricht in Klasse 10 soll die Zusammenhänge zwischen Geschichte und Musik in besonderem Maße in den Blick nehmen.
Die Schüler sollen durch die selbständig erarbeiteten Präsentationen im Ergänzungscurriculum auf die Oberstufe vorbereitet werden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Musik gestalten |
5 |
||
|
Vokales Musizieren |
1- und mehrstimmige Lieder |
Singen, Musizieren zum Gesang, z.B. Kanons zur Veranschaulichung der musiktheoretischen Zusammenhänge |
Liedverzeichnis |
| Musik hören und verstehen |
10 |
||
|
Notenschrift und -text |
wiederholen, festigen |
||
|
Gestaltungsmittel |
Homophonie, Polyphonie, Fuge |
||
|
Wiederholung: Tonleitern, Akkorde, Funktionen zur Analyse |
Anwendungsbeispiele zu den Epochen (Vgl. unten „Musik reflektieren“) |
||
|
Hören, Beschreiben, Verstehen |
Hörbeispiele |
differenziert beschreiben (Ausdruck, Wirkung, Parameter) |
|
| Musik reflektieren |
13 |
||
|
Gattungen und Stile - Kontexte |
Überblick aus mindestens zwei Epochen (Barock, Klassik, Romantik, 20. + 21. Jahrhundert) |
Beispiele (Oratorium oder Vergleichbares, Sinfonie, Konzert: (Methodencurriculum: Präsentieren und Visualisieren)) |
|
Der NwT-Unterricht in Klasse 10 beträgt 4 Wochenstunden.
Eine weitere Stunde wird als Praktikum im Fach Physik durchgeführt.
Nach Möglichkeit sollte im Stundenplan eine Doppelstunde als Randstunde vorgesehen werden, um vorgeschriebene Exkursionen außerhalb der Unterrichtszeit durchführen zu können.
Es werden drei verschiedene Lehrer im Wechsel eingesetzt.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Mechanische Konstruktions- und Funktionsprinzipien anwenden; Analogien zwischen technischen und natürlichen Systemen erkennen und beschreiben; den Bewegungsapparat unter biomechanischen Aspekten beschreiben. |
Antrieb, Leistung, Drehmoment und Biomechanik am Objekt Fahrrad |
Messungen planen, durchführen und dokumentieren; Computer als Werkzeug nutzen |
EC: Leistungsmessung am selbst entwickelten Fahrradergometer (fächerübergreifend mit Sp und Ph) ITG: Computer als Werkzeug für Berechnungen und Dokumentationen nutzen |
|
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Energiefluss und Energieumwandlung bei der Aufrechterhaltung aller Systeme eine zentrale Rolle spielen. |
Energieströme mit atmosphärischen Vorgängen in Verbindung setzen; Möglichkeiten der Energienutzung analysieren und bewerten; Perspektiven der Energieversorgung der Zukunft nachvollziehen und bewerten; Veränderungen des Systems Erde durch menschliches Eingreifen analysieren und bewerten; die statische Konstruktion eines Bauwerks erläutern |
Messungen planen, durchführen und die Ergebnisse grafisch darstellen; Messungen mit einem selbst hergestellten Instrument durchführen; Diagramme erstellen, auswerten und interpretieren; Langzeitbeobachtungen und –messungen aufnehmen und auswerten |
EC: Energiebilanzen Quantitative Aspekte der Energieversorgung Anfertigen einer eigenen Holz- oder Metallkonstruktion |
|
Die Schülerinnen und Schüler sind sich der Stellung des Menschen im System Erde und im Weltall bewusst. Sie erkennen die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen den Komponenten und wissen um die besondere Verantwortung des Menschen für den Schutz der Erdatmosphäre. |
den Himmelsanblick dokumentieren und erklären, Objekte identifizieren und sich damit auf der Erde orientieren; Methoden astronomischer Beobachtung und Forschung erläutern; astronomische Vorgänge einordnen und erklären; die Entwicklung des Sonnensystems beschreiben; die Bedeutung der Sonne für das Leben auf der Erde erläutern; bedeutende Schritte der Geschichte des Lebens beschreiben |
Diagramme erstellen, auswerten und interpretieren; in Größenordnungen denken und sinnvolle Abschätzungen durchführen; Hilfsmitte sachgerecht als Informationsquellen nutzen |
EC: Milchstraße, Galaxien, Weltall |
Der Physikunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele.
Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Grundlegende physikalische Größen |
Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Impuls (Impulserhaltung), Energie (Energieerhaltung) Qualitativ: Zentripetalkraft (ansatzweise quantitativ EC), Drehimpuls, (Drehimpulserhaltung) |
Methoden der Deduktion und Induktion an Beispielen erläutern Möglichkeiten zur Projektarbeit: Messwerterfassungssysteme Simulationen (ITG) Geschichtliche Entwicklung Modellbildung als iterativer Prozess |
Wiederholung aus 9 zu F=ma Zeit, Masse, Massendichte, Temperatur, Druck, Energie (Energieerhaltung) werden jeweils an geeigneter Stelle wiederholt 25 Stunden |
|
Modellvorstellungen und Weltbilder |
Geschichtliche Entwicklung von Modellen und Weltbildern (z. B. Sonnensystem, Universum, Folgerungen aus der speziellen Relativitätstheorie, Kausalität, deterministisches Chaos) |
||
|
Strukturen und Analogien |
Innere Energie als Summe der kinetischen Teilchenenergien (EC) Entropie (Entropieerzeugung) Energiewirtschaft |
Bedeutung von physikalischen Modellen |
Je nach Zugang zu Entropie z.B. Zusammenhang zwischen Temperatur und mittlerer Teichenenergie(EC), oder Bestimmung von Wahrscheinlichkeiten (dann → Mathematik) 12 Stunden |
|
Strukturen und Analogien |
Magnetisches Feld → elektrisches Feld → Gravitationsfeld |
Analogien anwenden |
5 Stunden |
|
Technische Entwicklungen und ihre Folgen Anwendungsbezug und gesellschaftliche Relevanz der Physik |
Natürlicher und anthropogener Treibhauseffekt |
Schülerreferate |
→ Chemie, Erdkunde 8 Stunden |
|
Leistungsmessung Ergänzungscurriculum (EC) Methodentraining (ITG) |
(maximal / bei 38 Unterrichtswochen ohne Ausfälle) 26 Stunden |
Folgende Inhalte sind die Konkretisierung unserer Leitgedanken zum Sozialcurriculum:
| Thema/Inhalt | Beteiligte |
|---|---|
|
Mentorensystem: Patenschaften für die Klassen 5 Betreuung und Fortbildung der Paten |
NN |
|
Schulsanitätsdienst |
Frau Kalka, Herr Rupp |
|
Soziales Projekt (3-5 Tage): Compassion-Projekt |
Deutschlehrer Religionslehrer |
Bei Bedarf absolvieren einzelne Klassen mit mehreren Lehrkräften ein zweitägiges intensives Sozialtraining.
Bei Bedarf können Elternveranstaltungen jahrgangsübergreifend angeboten werden.
Ausgangssituation: Das Fach Erdkunde wird momentan in der 10. Klasse (G8) 2-stündig und in der 11. Klasse (G9) 1-stündig unterrichtet.
In Hinführung auf die Kursstufe und insbesondere auch bezüglich des Neigungsfaches Geographie wird folgende Schnittmenge vereinbart:
| Bildungsplan | Inhalte | Methoden |
|---|---|---|
| Entwicklung und Struktur der Lithosphäre | ||
| Schalenbau der Erde | Aufbau Konvektionsströme | |
| Entstehung der Kontinente und Ozeane |
|
|
| Entwicklungsgeschichte der Erde | Geologische Zeittafel der Erde | |
| Gesteinskreislauf |
Gesteinsbestimmung
|
Gruppenpuzzle |
| Atmosphärische Prozesse | ||
| Aufbau der Atmosphäre | Stockwerke, Ozonproblematik | |
| Strahlungshaushalt der Erde |
|
Experimente |
| Wolkenbildung und Niederschlag | Luftfeuchtigkeit, Taupunktkurve, Kondensation | Wolkenbeobachtung |
| Luftdruck und Wind | Hoch- und Tiefdruckgebiete, Land-See-Wind-System | Experimente |
| Planetarische Zirkulation | Planetarische Druckverteilung, Coriolis-Kraft, Passatwinde, Westwindzone | Auswertung von Satellitenbildern |
| Bedrohung und Schutz der Erdatmosphäre | ||
| Mensch und Klimawandel | Ozonloch, Treibhauseffekt | Wirkungsgefüge erstellen |
| Klimaschutz | Internationale Abkommen, Kyotoprotokoll | Internet-Recherche |
In G9 entfällt somit die Thematik Böden, so dass mehr Zeit für die oben genannten Themen als gemeinsame Schnittmenge bleibt!
Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.
Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 10(bzw. 11) beträgt 2 Wochenstunde.
Die betroffene Lerngruppe Evangelische Religionslehre, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 11 (G9) und Klasse 10 (G8) zusammensetzt, wird bereits seit dem Schuljahr 2008/09 (Klasse 10/ G9 und Klasse 9/ G8) in dieser Zusammensetzung unterrichtet. Grundlage des Unterrichtes waren und sind für diese Lerngruppe die Bildungsstandards und das Schulcurriculum des Peutinger-Gymnasiums für das Fach Evangelische Religionslehre. D. h., die Schülerinnen und Schüler beider Züge werden zu Beginn der Kursstufe denselben Wissensstand haben.
Ein besonderes Schnittmengencurriculum erübrigt sich daher.
Der Themenbereich „Internationale Politik: Menschenrechte und Friedenssicherung“ wird durch den Bildungsplan von 1994 nicht abgebildet und wird deshalb in den Klassen 11c und 11d als zusätzliche Lehrplaneinheit unterrichtet. Es werden zwei Schwerpunkte gebildet:
Durch diese zusätzliche Lehrplaneinheit sieht die Fachschaft die Vorbereitungen im Fach Gemeinschaftskunde der Klassen 11 (G9) auf das Schnittmengencurriculum als erfüllt an. Somit herrschen inhaltlich identische Eingangsvoraussetzungen für den „Doppeljahrgang“.
Der Geschichtsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.
Curricula für die Klassen 10(G8) und 11(G9) zur Vorbereitung auf das Schnittmengencurriculum der gemeinsamen Jahrgangsstufe 11/12
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
4. Aufbruch Europas in die Moderne Die Schülerinnen und Schüler können -die Rezeption der Antike in Renaissance und Humanismus beschreiben und darin eine wichtige Voraussetzung für die Herausbildung eines neuen Welt- und Menschenbildes für die Herausbildung der abendländischen Rationalität in ihrer Bedeutung für die Entwicklung des modernen Europa erkennen -die Hexenverfolgung als Phänomen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels -die Europäisierung der Erde als Folge der überseeischen Expansion der Europäer erkennen und deren Rückwirkungen auf Europa beurteilen -wesentliche wirtschaftliche und soziale Veränderungen in der frühen Neuzeit beschreiben und deren Bedeutung für die Entwicklung von Marktwirtschaft und Globalisierung erörtern |
Renaissance in Florenz
Humanisten
Ellwanger Hexenprozesse
Verlagssystem Frühkapitalismus
volonté générale; Naturrecht; Volkssouveränität; Gewaltenteilung |
Bildanalyse
Textanalyse
Gruppenarbeit
Mind Map
Multiperspektivität
Perspektivenwechsel |
→ Deutsch
→ Kunst
→ Erdkunde |
Im Fach Griechisch werden die Schülerinnen und Schüler des neun- und achtjährigen Gymnasiums bereits seit Beginn des Lehrgangs gemeinsam unterrichtet. Ein Schnittmengencurriculum für das Fach Griechisch ist somit nicht erforderlich!
Der Mathematikunterricht in Klasse 10(bzw. 11) beträgt 4 Wochenstunden.
1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.
2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten. Die vorgeschlagenen Methoden stellen eine mögliche Auswahl dar.
3. Was nicht im Abitur 2012 erwartet wird:
Polynomdivision, Wurzelgleichungen, Näherungsverfahren, Wahrscheinlichkeitsrechnung
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
|
Modellieren Die Schülerinnen und Schüler können
Funktionaler Zusammenhang Die Schülerinnen und Schüler können
Algorithmus Die Schülerinnen und Schüler können
|
KAP I Abhängigkeiten und Änderungen Funktionen, Änderungsrate, Ableitung, Ableitung berechnen, Ableitungsfunktion, Ableitungsregeln für Potenz, Summe und konstanter Faktor |
Lernzirkel bzw. Arbeitspläne zur Erarbeitung der Änderungsrate (vgl. Serviceband Klett S.6 - S.9)
Arbeitsplan zur Ableitungsfunktion (vgl. Serviceband Klett S 16) Arbeitsplan zur Tangentengleichung (vgl. Serviceband Klett S.14) Mindmap: Verschiedene Bedeutung der Ableitung |
Ergänzungen: Nicht im neuen Buch der Klassen 10 Lineare Funktion Geraden: Steigung, Schnittpunkt, Parallelität und Orthogona-lität Strecke: Länge und Mittelpunkt Probleme im Umfeld der Tangente: Tangente in einem Kurvenpunkt Tangente parallel zu einer Geraden Tangente von einem Punkt 32 h |
|
Funktionaler Zusammenhang Die Schülerinnen und Schüler können
Algorithmus Die Schülerinnen und Schüler können
|
KAP II Eigenschaften von Funktionen Gemeinsame Punkte mit den Koordinatenachsen Extremstellen, Monotonie, Wendestellen, Iteration geometrische Bedeutung der 1.ten und 2.ten Ableitung Verhalten für x→±∞ bei ganzrationalen Funktionen, Polynomdivision |
Gruppenpuzzle: Extremwertprobleme (vgl. Serviceband Klett S.23 - S.25) Arbeitsplan zur Berechnung von Nullstellen ganzrationaler Funktionen (vgl. Serviceband Klett S.44) Lernwerkstatt: ABC der ganzrationalen Funktionen |
Ergänzungen: Nicht im neuen Buch der Klassen 10 Wendestellen, geometrische Bedeutung der 1.ten und 2.ten Ableitung Polynomdivision 18 h |
|
Funktionaler Zusammenhang Die Schülerinnen und Schüler können
|
KAP III Alte und neue Bekannte (Funktionsklassen) Exponentialfunktionen Ganzrationale Funktionen Eigenschaften ganzrationaler Funktionen Sinus- und Kosinusfunktion Ableitung der Sinus- und Kosinusfunktion (Bogenmaß!!) Verschieben und Strecken von Graphen (Affine Abbildungen) Funktionenscharen x) |
Gruppenpuzzle: Eigenschaften ganzrationaler Funktionen (vgl. Serviceband Klett S.47 - S.50) Arbeitsplan: Ableitung der Sinus- und Kosinusfunktion (vgl. Serviceband Klett S.56) Lernzirkel: Verschieben und Strecken von Graphen (vgl. Serviceband Klett S.52 - S.54) Arbeitsplan: Winkel im Bogenmaß (vgl. Serviceband Klett S.55) Arbeitsplan: Variation der Sinusfunktion (vgl. Serviceband Klett S.57) |
20 h |
Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.
Der Musikunterricht in Klasse 10(bzw. 11) beträgt 1 Wochenstunde.
Schwerpunkt in diesem Schuljahr bildet ein Überblick über die vier Epochen Barock, Klassik, Romantik und Moderne, da dieses Schuljahr für manche Schüler(innen) das letzte mit Musikunterricht sein wird.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Musik reflektieren | |||
|
Gattungen, Stile, Kontexte |
|
aufgezeigt an Beispielen der entsprechenden Epoche |
|
| Musik hören und verstehen | |||
|
Hören, Beschreiben, Verstehen |
Hörbeispiele |
differenziert beschreiben (Ausdruck, Wirkung, Parameter) |
|
|
Notenschrift und -text |
|
wiederholen, festigen |
Anwendungsbeispiele zu den Epochen (vgl. Bereich „Musik reflektieren“) |
|
Gestaltungsmittel |
Homophonie, Polyphonie |
||
| Musik gestalten | |||
|
Vokales Musizieren |
2 - 4-stimmige Lieder |
Singen, Musizieren zum Gesang, z.B. Kanons zur Veranschaulichung der musiktheoretischen Zusammenhänge |
Liedverzeichnis |
Der Sportunterricht in Klasse 10 (G8) und 11 (G9) beträgt 2 Wochenstunden.
| Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan | Inhalte | Methoden | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Sportbereich I Leichtathletik | |||
|
Die in Klasse 9 gelernten leichtathletischen Techniken anwenden Längere Läufe absolvieren und eine Ausdauerleistung erbringen Einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren |
I. Laufen: a) Kurzstrecken 100m Lauf b) Ausdauerläufe 800m Mädchen 1000m Jungen Cooper-Test (12Min) |
Läufe über kurze Entfernungen Steigerungsläufe Staffeln, Reaktionsspiele Schulung der aeroben Ausdauer (Geländelauf, Fahrtspiel) Tempogefühl entwickeln Ausdauerläufe bis 20 Min. |
15 Stunden Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf: Jugend trainiert Bundesjugendspiele Sportabzeichen Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen |
|
II. Springen: Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken a) Weitsprung b) Hochsprung (Flop) |
Anlauf und Absprung optimieren, Ablaufmarken setzen, Absenken des Körperschwerpunkts |
Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären |
|
|
III. Werfen/Stoßen: Einführung in das Kugelstoßen und Speerwerfen |
Erlernen der Angleittechnik Rhythmisierung des Anlaufs |
Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären |
|
| Sportbereich II Geräteturnen | |||
|
Auf der Basis der in Klasse 9 erlernten Fertigkeiten an Übungsverbindungen an zwei Geräten turnen sowie Figuren aus der Akrobatik und normfreie Bewegungen turnen |
Boden Handstandüberschlag vw |
Schwung- und Druckimpuls koordinieren; Blockieren der Schultergelenke |
10 Stunden Verbindung von Übungselementen , die in Klasse 9 erlernt wurden Durch Geräte Auf- und Abbau, Helfen und Sichern, Gruppenunterricht wird durchgehend soziale und personale Kompetenz gefordert und geschult. Die Schüler müssen Hauptfunktionsphase eines Bewegungsaktes erkennen und nennen. |
|
Reck Hinführung zur Laufkippe Hocke |
|||
|
Barren Oberarmkippe in den Stütz Oberarmstemmaufschwung in den Stütz |
Event. Barren als 3. Gerät Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen |
||
|
Sprung Sprunghocke über den Kasten längs oder das Pferd (1,10m hoch) |
Spannstütz nach erster Flugphase |
Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären |
|
|
Schwebebalken: Mä Höhe 1,00 – 1,20m Sprung in den Stütz Überspreizen eines Beines Sprünge Einbeinige Drehungen |
|||
Gymnastik/Tanz |
|||
|
Die gymnastischen Grundformen auf Schulniveau Mit einem weiteren Handgeräte umgehen und haben den in 9 gelernten Tanzstil verbessert Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreograghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren |
Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen Den Ausdruck verbessern Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben) Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen Auch aktuelle Formen des Tanzes |
Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen |
10 Std |
| Sportbereich III Mannschaftssportarten | |||
|
Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden |
Basketball Individualtechnik aus Klasse 9 weiterführen u. erweitern Sprungwurf Rebound Taktik: Give and Go Mann – Mann Verteidigung Schnellangriff Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV Wettkampfspiel 5:5 |
Aus dem Sportbereich III werden mindestens 2 Sportarten unterrichtet Ju: 25Std. Mä: 15 Std Für alle Mannschaftssportarten gilt: Beachtung von Spielregeln, Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren, eigene Spiele erfinden, Fair Play, Rücksichtnahme, verlieren können, fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße |
|
|
Fußball Individualtechnik aus Klasse 9 erweitern Flügelspiel Flanken Spielverlagerung Modernes Abwehrverhalten Viererkette Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2 Verdeutlichung von Positionen im System |
Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren |
Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben |
|
|
Volleyball Individualtechnik aus Klasse 9 erweitern Komplexere Spiel- und Übungsformen Frontalangriff und Einerblock Vom Spiel 4:4 zum Spiel 6:6 Spielaufbau über Position II od. III Position VI vor- oder zurückgezogen Aufgabe von oben Überkopfspiel nach hinten |
Spiel mit 3 Ballkontakten |
Differenzierung durch angepasste Netzhöhe |
|
|
Handball Grundelemente aus Klasse 9 vertiefen und festigen Schulung des Angriffsspiels 3:3 gegen offensives Raumdeckungssystem Übergeben – Übernehmen Tempogegenstoß Sprungwurfabspiel Ballannahme im schnellen Lauf Torwürfe als Heber Verfeinerung Deckungssystem 5:1 u. 6:0 Deckung Angriffssystem 3:3 u. 2:4 (2 Angreifer, 4 Rückraumspieler) |
Komplexere Übungsformen |
||
| Sportbereich IV | |||
|
Bildungsziele entsprechen dem Sportbereich III |
Sportarten aus dem offiziellen Schulsportwettkampfprogramm |
Aus dem Sportbereich IV werden 1 – 2 Sportarten unterrichtet |
|
|
Badminton: Ballgewöhnung Clear, Drop, Aufschlag, Smash Einsatz der Schlagtechniken unter Wettkampfbedingungen Angriffsclear, Drive Aufschlag kurz oder lang |
Einzel- und Doppelspiel |
10 Std. |
|
|
Tischtennis: Vorhand – Angriff Rückhand – Angriff Schmettern - Abwehr Abwehr Block Topspin Aufschlagvarianten |
Einzel- und Doppelspiel |
||