Schulcurriculum für Klasse 10

Curricula

Deutsch Klasse 9 und 10

Der Deutschunterricht in den Klassen 9 und 10 beträgt jeweils 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

1. Zu den Aufsatzarten

Um den Stoff der Klasse 10 zu entlasten, legt sich die Fachschaft Deutsch für die Klasse 9 auf folgernde Klassenarbeiten fest:

Bei den Epochen wird die Besprechung des Mittelalters empfohlen. Dies kann in Verbindung mit sprachgeschichtlichen Aspekten geschehen.

Für die Klasse 10 sind zwei der folgenden drei Aufsatzarten als Klassenarbeiten verbindlich vorgeschrieben:

2. Zur Lektüre

In Klasse 9 werden „Maria Stuart“ und „Sansibar oder der letzte Grund“ gelesen.

In Klasse 10 legt sich die Fachschaft auf folgende Lektüre fest:

G.E. Lessings „Emilia“ oder „Nathan“

3. Zum Schulprofil

Die noch zur Verfügung stehende Zeit wird zur Vertiefung und Wiederholung des Stoffes genutzt. Wenn möglich ist auch nicht deutschsprachige Literatur heranzuziehen.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Sprechen/praktische Rhetorik

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in komplexen Kommunikationssituationen differenziert und stilistisch angemessen ausdrücken können.

Redebeiträge liefern und eine Rede gestalten

Verschiedene Vortrags- und Präsentationstechniken funktional einsetzen

Präsentationen angemessen beurteilen

Referate halten

Diskussionsteilnahme- und -führung üben

Informationen beschaffen,

Stichwortzettel,

Exzerpt,

Tabellen,

Grafiken auswerten,

freies Sprechen

Arbeit mit verschiedenen Medien (Tafel, Folienprojektor, PC, Laptop u. Beamer)

2. Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen unterschiedliche Formen schriftlicher Erörterung und berücksichtigen dabei den situativen Kontext

Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage fiktionale und nicht fiktionale Texte zu analysieren und Stellung zu beziehen

Die Schülerinnen und Schüler können nach Schreibimpulsen Texte verfassen und dabei unterschiedliche Gestaltungsmittel einsetzen

- Erfassen und Wiedergeben des Textinhalts

- Erörterung von Sachfragen,

- Erörterung von gegensätzlichen Standpunkten,

- Methoden der Argumentation,

Entfaltung der Argumentationsstruktur (-> Vorbereitung bereits in Kl. 8, statt wie bisher in Kl. 9!?)

Funktionale Interpretation anfertigen (Bezug Inhalt-Form-Sprache herstellen können)

-stilistische und rhetorische Gestaltungsmittel, Stellungnahme zum Text, Interpretationsaufsatz

Interpretierende Umgestaltung von Textvorlagen, kreatives Schreiben.

Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten

Vgl. Sprechen, schriftliche Wiedergabe von Texten, Inhaltsangabe, Gliederung von Texten

Grafische Gestaltung von Texten, szenisches Spiel.

PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint), im Ergänzungsbereich bei Bedarf Wiederholung einzelner Elemente von Rechtschreibung und Grammatik

PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung, Internet, Powerpoint)

PC-Einsatz möglich (Textverarbeitung)

3. Lesen/Umgang mit literarischen sowie nicht literarischen Texten und Medien

Die Schülerinnen und Schüler erwerben Lesekompetenz im Hinblick auf komplexere Texte

Die Schülerinnen und Schüler können die wesentlichen Merkmale literarischer und nicht literarischer Texte benennen und in ihrer Funktion beschreiben (Kennenlernen und Unterscheidung literarischer Gattungen)

Die Schülerinnen und Schüler können die Texte unter Einbeziehung von Fachausdrücken interpretieren und das Werk im Hinblick auf Autor und Entstehungszeit beurteilen

Die Schülerinnen und Schüler sollen Medien kritische nutzen und anwenden können, insbes. die informationstechnischen Medien

- Texte lesen und vortragen

- Texte in ihrer spezifischen Aussage erfassen können

- Behandlung von Lektüren aus den Epochen Mittelalter??????,

Barock,

Aufklärung,

Literatur des 20. Jh.

- Drama der Antike

(exemplarische Einzellektüre, thematischer Vergleich von Werken verschiedener Epochen, gattungsorientierter Längsschnitt)

Texte aus der Rezeptionsgeschichte und epochenspezifische Ausdrucksmittel

- Kennenlernen unterschiedlicher Medien und deren selbständiger Gebrauch,

- Zeitung als Mittel der Information, Meinungsbildung und Unterhaltung

- Vgl. mit Film und Fernsehen

Lesetechniken vermitteln

Erarbeitung von Texten in Gruppenarbeit,

Darstellung von Ergebnissen in Referat und Präsentation,

szenisches Spiel

- Einbeziehung von Bibliothek, Internet und Film

- Besuch in Redaktion und Druckerei,

- Analyse verschiedener Zeitungen und verschiedener journalistischer Textformen in Gruppenarbeit

PC-Einsatz und fächerverbindender Unterricht (Geschichte, Ethik, Religion) empfehlenswert

Fächerverbindender Unterricht insbesondere mit Gemeinschaftskunde

4. Sprachbewusstsein entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler sollen Standardsprache, Fach- und gruppenspezifische Sprachen unterscheiden und in ihrer Funktion erläutern können.

Besonderheiten gesprochener und geschriebener Sprache erkennen und situationsgerecht einsetzen

Fach- und gruppenspezifische Elemente erkennen und benennen können

Wesentliche Faktoren, die zur Herausbildung der deutschen Sprache geführt haben, erfassen. Die Mundarten als natürliche Fortentwicklungen des Mittelhochdeutschen verstehen lernen.

Textarbeit, Interview, Umfrage

regionalgeschichtlicher Bezug sinnvoll

Kennzeichnen von Fachsprachen

Geschichtlichen Hintergrund heranziehen

Evangelische Religion Klasse 9 und 10

Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 9 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan Methoden Hinweise

Bergpredigt

Schüler/innen

- können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist

- können zentrale ethische Aussagen der Bibel (wichtige Abschnitte der Bergpredigt, z.B. Goldene Regel, Doppelgebot der Liebe) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen

- kennen daraus sich ergebende Herausforderungen für die eigene Lebensführung und die Mitgestaltung der Gesellschaft

- können am Beispiel der Biographie eines Menschen oder der Geschichte einer Gemeinschaft zeigen, dass der Glaube an Jesus Christus die konkrete Lebensführung im Alltag und in extremen Situationen bestimmen kann

- können anhand der Bergpredigt den Vollmachtsanspruch Jesu darstellen

Referate selbständig konzipieren und visualisieren.

Erörtern, argumentieren, kritisch beurteilen, themenorientierte Debatten führen, kursorische Lesen von Bibeltexten

Standard

Buddhismus

Schüler/innen

- können das Verständnis Jesu im christlichen Glauben abheben vom Verständnis religiös herausragender Menschen im Buddhismus

- kennen die Buddhalegende und können sie auf Lehrinhalte des Buddhismus beziehen

- können Ausdrucksformen buddhistischen Glaubens und Lebens erläutern

- können die konstitutive Bedeutung des Mönchtums für den Buddhismus darstellen

- können das buddhistische Verständnis von Leben und Tod entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen

Längere Arbeit planen, strukturieren und durchführen (Gruppenpuzzle),

Exzerpieren von Sachtexten,

Erkennen von gleichartigen Strukturen in verschiedenen Religionen,

Denkansätze interpretieren und vergleichen

Standard

Gottes Schöpfung – uns anvertraut

Schüler/Innen gewinnen die Einsicht in elementare Lebenszusammenhänge wie sie schon in der Bibel dargestellt sind (Psalm 104)

- S. können den Sinn der Rede von der Schöpfung Gottes verstehen

und darlegen (Essentials aus Gen 1+2)

- S. können die ökologische Verantwortung des Menschen als

Konsequenz aus dem Schöpfungsglauben ableiten

- S.kennen A. Schweitzers Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“

- S. werden zu konkreten Schritten ökologischen Handelns ermutigt

Gruppenarbeit mit komplexen

Aufgabenstellungen, selbständiges

Erschließen schwieriger Bibeltexte

Profil

Kirche und Auschwitz

Schüler/innen

- kennen zentrale ethische Aussagen der Bibel und die daraus sich ergebenden Herausforderungen für die Mitgestaltung der Gesellschaft

- können an einem Beispiel Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren

- können unterschiedliche Haltungen von Christen/Innen zum Nationalsozialismus aus deren theologischen Vorstellungen herleiten

- können an einem Beispiel erläutern, wie aus christlicher Überzeugung gegen die nationalsozialistische Ideologie und Praxis Widerstand geleistet wurde

Freiarbeit,

Problematik historischer Wertung reflektieren,

kritische Quellenanalyse,

argumentieren,

Filmbesprechung,

Diskussion komplexer Sachverhalte und kritisches Beurteilen,

projektorientiertes Arbeiten (Entwurf eines Denkmals)

Standard

Projekt „Maria“ (Klasse 9)

Teenager-Schwangerschaften

in Zusammenarbeit mit der Stadt Ellwangen und der Fachschaft Biologie

Gespräche mit
- Caritas / Diakonische Bezirksstelle
- Ärzten in Ellwangen

Profil

Stärker als der Tod

Schüler/innen

- können erläutern, wie die Begrenztheit menschlichen Lebens zur Deutung von Angst, Leid und Tod herausfordert

- kennen christliche Bilder der Hoffnung, insbesondere der Auferstehung und können sie mit entsprechenden Vorstellungen anderer Religionen vergleichen

- können darstellen, dass christliche Hoffnungsbilder angesichts des Todes im Glauben an Gott gründen

- kennen die kirchlich verantwortete ehrenamtliche Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen

- können das Jenseitsverständnis verschiedener Religionen entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen

Interpretation verschiedener Jesusbilder der darstellenden Kunst,

Deutungen von Chorälen, Spirituals, Popmusik

Analyse von Filmausschnitten,

Interpretation literarischer Texte

Standard

Gerechtigkeit in der einen Welt

Schüler/innen

- können am Beispiel Kleidung die weltweite Textile Kette und unwürdigen Arbeitsbedingungen der Menschen in der Bekleidungsindustrie beschreiben

- kennen die Abhängigkeit und Konkurrenz im Welthandel mit Bekleidung (Ursachen von Ungleichheit)

- können zwei wirtschaftspolitische Grundpositionen (Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft) darlegen

- entwickeln die Vision einer solidarischen Welt und kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten, damit Ungerechtigkeit abnimmt (Kampagne für saubere Kleidung)

- kennen die biblische Option für die Armen, Gerechtigkeit und Recht nach der Bibel als Verheißung für die Welt

Themenorientierte Debatten führen, Diskussion komplexer Sachverhalte, Kritisches Beurteilen,

Stundenprotokolle,

Referat selbständig vorbereiten und halten

Standard

Bibel verstehen

Schüler/innen

- können unterschiedliche Ansätze oder Methoden der Textauslegung auf biblische Beispiele anwenden (historisch-kritische Methode, tiefenpsychologische Deutung u.a.)

- können historische Informationen zu biblischen Texten beschaffen (Entstehungssituation der Hebräischen Bibel im Zusammenhang der Geschichte Israels)

- können an einem Beispiel (Antijudaismus) Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren

- können die Vielfalt biblischer Sprachformen als Ausdruck unterschiedlicher Erfahrungen mit Gott deuten

Angemessene Zitiertechnik,

kritische Quellenanalyse biblischer Texte,

selbstständiges Exzerpieren von Sachtexten,

Umgang mit der Fachsprache

Standard

Einführung in die Ethik

Schüler/innen

- können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist

- können zentrale ethische Aussagen der Bibel ( Dekalog, wichtige Abschnitte der Bergpredigt ) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen

- können zwei weitere, gegenwärtig relevante (z.B. Nutzenethik, Verantwortungsethik, Prinzipienethik) ethische Ansätze darstellen und mögliche Auswirkungen für die Bearbeitung aktueller ethischer Probleme daraus ableiten

Modellhaftes Denken, Stundenprotokolle erörtern, argumentieren, eigene Standpunkte zu aktuellen ethischen Fragen artikulieren

Standard

10.5 Compassion Projekt

Profil

Griechisch Klasse 9 und 10

Der Griechischunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt jeweils 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Arbeitsbereich 1: Wortschatz

bis Ende Kl.9: ca. 800 Wörter

Klasse 10: Grundwortschatz erarbeitet, Erweiterung an Originaltexten

800 Wörter; Grundwortschatz nach M. Mader, LEU 12

Erweiterungen ab Klasse 10

Wortarten, Wortbildungslehre, Strukturierung nach Wort- und Satzfeldern

Wortschatz erarbeitet aus Lektionstexten; Weiterführung des Vokabelheftes

Lektürebezogene Vokabelsammlung;

Einführung in die Arbeit mit dem Wörterbuch;

Fremdwörter als Lernhilfe

Erkennen der Fortwirkung der griechischen Sprache im gemein samen kulturellen Erbe Europas;

Bedeutungswandel der Fremdwör ter durch Erweiterung bzw. Verengung

Weiterwirken des altgriechischen Wortschatzes im Neugriechischen

Arbeitsbereich 2: Satzlehre

Fähigkeit zur Satzanalyse durch Kenntnis der syntaktischen und semantischen Funktion unter Ver wendung der neusprachlichen Terminologie

Systematisierung der sprachlichen Erscheinungen;

Verwendung der metasprachlichen Terminologie

Der Gebrauch des Artikels, attributive u. prädikative Stellung; Wortarten, Partikel, attributive u. prädikative Partizipien; Tempora, Aktionsarten, Modi, Infinitivkonstruktionen

Übersicht über grundsätzliche Erscheinungen der griechischen

Sprache

Erarbeitung am Text;

graphische Darstellung von Satz-

modellen

Ab Klasse 9: Benutzung einer systematischen Grammatik;

Bewusstmachung der Abwei-

chungen u. Übereinstimmungen

der sprachlichen Strukturen in

Gr – L – D bei der Übersetzungsarbeit;

Erschließung des gedanklichen Inhalts durch Analyse der

syntaktischen Form

Arbeitsbereich 3: Formenlehre

Bildungsgesetze der Formenlehre;

Anwendung für die Erschließung

von Texten

Konjugationen, Deklinationen,

Wortarten

Übersicht über die Erscheinungen

der griechischen Morphologie

Erarbeitung aus Lektionstexten;

Weiterführung des lektürebezogenen Grammatikheftes

Benutzung einer systematischen Grammatik

Kein aktives Bilden von Formen; ggf. Hinweise auf Parallelen bzw.

Unterschiede zur latein. Formenbildung

Selten vorkommende Verbformen

werden erklärt, brauchen aber nicht gelernt zu werden;

Stammformen nur der am häufigsten vorkommenden Verben;

Gelegentlicher Verweis auf For-

menbildung im Neugriechischen

Arbeitsbereich 4: Texte

Texterschließung u. Interpretation;

sprachliche Erfassung der Lektions texte; Übersetzung in ein angemessenes Deutsch

Ab Klasse 10: Originale Texte erschließen, , strukturieren, übersetzen und interpretieren.

Erkennen des Zusammenhangs zwischen stilistischer Gestaltung

und inhaltlicher Aussage

Lehrbuchtexte erschließen nach Text, Satz, Wortgrammatik;

Übersetzung, Interpretation;

ggf. Ergänzung durch entsprech-

ende adaptierte Originaltexte;

Ende Klasse 9 muss das Kantharos-LB abgeschlossen sein. (bis mind. L.44)

Ab Klasse 10:

Erarbeiten von mindestens zwei der folgenden Gestalten:

Odysseus (Homer, Odyssee)

Solon (vor allem Herodot)

Sokrates (vor allem Platon)

Alexander d.Gr. (vor allem Arrian)

Jesus oder Paulus (NT)

Verschiedene Texterschließungsmethoden an Lehrbuchtexten;

Anwendung verschiedener Übersetzungsmethoden; Beobachtung und Wiedergabe des Ausdrucksreichtums der griechischen Sprache: z.B. Partikel, Verbalaspekte, Wortbildung

Ab Klasse 10:

Arbeit mit vorgegebener Übersetzung

Vergleich des Originaltextes mit

der literarischen und künstlerischen Rezeption

Benutzung wissenschaftlicher

Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärliteratur, Internetrecherche)

Selbständige Organisation der Arbeit durch die Schüler;

kreativer Umgang mit Texten,

z.B. Umsetzung in eine andere

Darstellungsform.

Entsprechung von Form und

Inhalt, besonders Stilfiguren;

lautes Lesen;

Textsorte, Textgestaltung

Griechisch als Grundlage der

europäischen Tradition;

Textsorte, Textgattung, Textstil

Arbeitsbereich 5: Kultur

Verständnis für die Eigenart grie-

chischer Kultur: Geschichte,

Lebensformen, Kunst, Religion,

Mythologie, Philosophie, frühes Christentum, Geographie

Vertiefung dieser Kenntnisse in Klasse 10

Vertieftes Verständnis der Besonderheiten der griechischen Kultur und ihrer Bedeutung für die geistesgeschichtliche und kulturelle

Entwicklung Europas

Bedeutende Ereignisse u. Personen

Sklaven, Familie, Staat u. Gesellschaft;

Vasenmalerei, Architektur, Plastik;

Götter, Kulte, Feste, Mythen;

Platon, Sokrates, Vorsokratiker

Geographie und Geschichte

Griechenlands;

Staat und Gesellschaft,

privates und öffentliches Leben;

Religion und Mythologie;

Formen griechischer Kunst;

Fortwirken griechischer Kultur;

Stoa, Epikur, NT

Lehrbuch (Kantharos) mit Ergänzungen (zweisprachig bzw. in

deutscher Übersetzung);

Erstellung von Referaten mit

Kurzpräsentation und verschiedenen Arbeitsformen zu Kunst, Mythologie oder Autoren;

Bild- und Kunstbeschreibung;

Ab Klasse 10:

Erstellen von Referaten mit ver-

schiedenen Präsentationsformen;

zunehmend selbständiges Erarbeiten in verschiedenen Arbeits- und Sozialformen;

Anfertigung von Hausklausuren z.B. Die griechische Tragödie; Homerische Frage; NT –

Sokrates / Platon o.ä.

Kooperation mit dem Fach Kunst:

Architektur, Plastik, Malerei;

Weiterleben der Antike in Renais-

sance, Barock bis zur Moderne.

Kooperation mit den Fächern Ethik, Philosophie.und Religion (z.B.: Mythen, Kulte, NT-Sokrates; etc.)

Kooperation mit dem Fach Deutsch: Drama u. Theater;

Museums- und Theaterbesuchebesuche;

Studienfahrt nach Griechenland;:

Latein Klasse 9 und 10

Der Lateinunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt jeweils 3 Wochenstunden. In Klasse 9 kommt eine dritte Stunde ("Poolstunde") hinzu für die Einübung im Umgang mit wissenschaftl. Hilfsmittel z.B. Lexika / zweisprachige Texte / Sekundärliteratur

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Arbeitsbereich 1:

Erweiterung des Grundwortschatzes

Bedeutungsvielfalt zentraler lat. Begriffe

ungefähr 16oo Wörter

lektürebezogene Vokabelsammlung mit Hinweisen auf – die Bedeutungsvielfalt (z.B. ratio/pietas)

_ das Weiterwirken in den romanischen Sprachen und der wissenschaftl. Terminologie

Anwendung der Kenntnisse zur Wortbildungslehre

verstärkte Arbeit mit dem Wörterbuch

Bedeutung der lat. Vokabeln für die wissenschaftl. Terminologie und die romanischen Sprachen

(vgl. Michael Maders Wortkunde der romanischen Sprachen)

Arbeitsbereich 2:

Systematisierung der sprachl. Erscheinungen

Verwendung der metasprachlichen Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Syntax (z.B. innerlich abhängiger Konjunktiv)

Erarbeitung am Originaltext

Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik, ergänzt durch lektürebezogene Grammatikübersichten (Tafelabschriebe)

Vergleich mit modernen Fremdsprachen

Arbeitsbereich 3:

Bildungsgesetze der Formenlehre

sicherer Umgang mit der metasprachl. Terminologie

Übersicht über grundlegende Erscheinungen der lat. Morphologie

Benutzung einer systematischen (Kurz-)Grammatik

Arbeitsbereich 4:

Originaltexte erschließen

strukturieren

übersetzen

interpretieren

Zusammenhang zwischen stilistischer Gestaltung und inhaltl. Aussage

Vergleich des Originaltextes mit der lit. und künstlerischen Rezeption

--histor. – polit. Texte. Gesichtspunkte der röm. Politik und Geschichtsauffassung

--philosoph. Texte: grundlegende philosoph. Fragestellungen

--Poesie: Ausdruchsmöglichkeit menschlichen Verhaltens bzw. Instrument zur Offenlegung gesellschaftl. Missstände oder menschl. Schwächen

--Sachthema

Je ein Autor:

Caesar / Cicero / Plinius / Sallust

Cicero / Seneca

Catull / Ovid u.a.

Z.B. Roma aeterna

Benutzung wiss. Hilfsmittel (Grammatik, Lexika, Sekundärlit.,Internetrecherche)

selbständige Organisation der Arbeit durch die Schüler (Themenvorschläge, Arbeitsform, Präsentation der Ergebnisse)

kreativer Umgang mit Texten (z.B. Umsetzung in eine andere Darstellungsform)

Sicht auf das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln (vernetztes Denken)

Weiterwirken in der europäischen

Literatur (Rezeptionsgeschichte)

Arbeitsbereich 5:

Grundkenntnisse in den Bereichen Politik, Geschichte, Religion, Kunst

Wissen um den Einfluss der Römer auf die europäische Kultur und Geschichte

Imperium Romanum

Staat und Gesellschaft

Religion und Mythologie

röm. Architektur und Kunst

röm. Wertbegriffe

Erarbeitung durch Interpretation der Originaltexte, aus der Sekundärlit. und sonstigen wiss. Hilfsmitteln

dabei: selbständige Recherche und Präsentation mit Visualisierung, sowie verschiedene Arbeits- und Sozialformen

Anlage eines Realienportefolios

projektorientierter Unterricht

Romanisierung Süddeutschlands und Europas

Studienfahrten Z.B. nach Trier, Augst, Florenz

Museumsbesuche

Entwicklung der europäischen Kultur unter Berücksichtigung der römischen Vorbilder z.B. karolingische Renaissance, Renaissance, Klassizismus

Sport Klasse 9 und 10

Der Sportunterricht in Klasse 9 und 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Klasse 9

80 Std. Kerncurriculum - 40 Std. Ergänzungscurriculum
LA 20 Std Ergänzung u. Vertief: TU, LA, GY / TANZ
TU 20 Std SPIELE
BM / TT (Sportbereich IV) 10 Std Andere Sportarten
Ju: SP (FB,BB,VB,HB) 30 Std Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern)
Mä: SP (FB,BB,VB,HB) 20 Std Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)
Mä: GY / Tanz 10 Std

Klasse 10

60 Std. Kerncurriculum - 20 Std. Ergänzungscurriculum
LA 15 Std Ergänzung u. Vertief: TU, LA, GY/TANZ
TU 10 Std. SPIELE
BM / TT 10 Std. Andere Sportarten
Ju: SP (FB, BB, VB, HB) 25 Std. Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern)
Mä: SP (FB, BB, VB, HB) 15 Std Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)
Mä: GY / TANZ 10 Std.

 

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Die in Klasse 8 gelernten leichtathletischen Techniken anwenden

Längere Läufe absolvieren und eine Ausdauerleistung erbringen

Einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren

A: Leichtathletik

Laufen:

a) Kurzstrecken

100m Lauf

b) Ausdauerläufe

800m Mädchen

1000m Jungen

Cooper-Test (12Min)

Für alle Sportarten gilt:

Selbständiges Umsetzen des seither Erlernten

Projekte in der Gruppe Planen, Erarbeiten und Präsentieren

Verschiedene Medien variabel und zielgerichtet einsetzen

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 20 Min.

15 Stunden

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Jugend trainiert

Bundesjugendspiele

Sportabzeichen

Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen

Springen:

a) Weitsprung

b) Hochsprung (Flop)

Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken

Anlauf und Absprung optimieren,

Ablaufmarken setzen,

Absenken des Körperschwerpunkts

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen

Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen

Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären

Werfen/Stoßen:

Einführung in das

Kugelstoßen

Speerwerfen

Erlernen der Angleittechnik

Rhythmisierung des Anlaufs

Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären

Auf der Basis der in Klasse 7/8 erlernten Fertigkeiten an Übungsverbindungen an zwei Geräten turnen sowie Figuren aus der Akrobatik und normfreie Bewegungen turnen

B: Geräteturnen

Boden

Handstandüberschlag vw

Schwung- und Druckimpuls koordinieren;

Blockieren der Schultergelenke

Die Schüler müssen Hauptfunktionsphase eines Bewegungsaktes erkennen und nennen.

10 Stunden.

Verbindung von Übungselementen , die in Klasse 7/8 erlernt wurden

Durch Geräte Auf- und Abbau, Helfen und Sichern,

Gruppenunterricht

wird durchgehend soziale und personale Kompetenz gefordert und geschult.

Reck

Hinführung zur Laufkippe

Hocke

Partnerarbeit

Fachsprache

Barren

Oberarmkippe in den Stütz

Oberarmstemmaufschwung in den Stütz

Event. Barren als 3. Gerät

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Sprunghocke über den Kasten längs oder das Pferd (1,10m hoch)

Spannstütz nach erster Flugphase

Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären

Sichern und Helfen

Schwebebalken: Mä

Höhe 1,00 – 1,20m

Sprung in den Stütz

Überspreizen eines Beines

Sprünge

Einbeinige Drehungen

Gymnastik/Tanz (Mä)

10 Stunden (Mä)

Die gymnastischen Grundformen auf Schulniveau

Mit einem weiteren Handgeräte

umgehen und haben den in 7/8 gelernten Tanzstil verbessert

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreograghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen, den Ausdruck verbessern

Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben)

Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen

Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen

Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen

Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen

Auch aktuelle Formen des Tanzes

Gruppenarbeit

Partnerarbeit

Selbstkontrolle

Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen

sachlich kritisieren können

sich sachbezogen äußern können

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Sportbereich III

Mannschaftssportarten

Basketball

Individualtechnik aus Klasse 7/8 weiterführen u. erweitern

Sprungwurf

Rebound

Taktik: Give and Go

Mann – Mann Verteidigung

Schnellangriff

Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV

Wettkampfspiel 5:5

Aus dem Sportbereich III (BB FB HB VB) werden mindestens

2 Sportarten unterrichtet

Jungen : 25 Stunden

Mädchen: 15 Stunden

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

Fußball

Individualtechnik aus Klasse 7/8 erweitern

Flügelspiel

Flanken

Spielverlagerung

Modernes Abwehrverhalten

Viererkette

Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2

Verdeutlichung von Positionen im System

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben

Volleyball

Individualtechnik aus Klasse 7/8 erweitern

Komplexere Spiel- und Übungsformen

Frontalangriff und Einerblock

Vom Spiel 4:4 zum Spiel 6:6

Spielaufbau über Position II od. III

Position VI vor- oder zurückgezogen

Aufgabe von oben

Überkopfspiel nach hinten

Spiel mit 3 Ballkontakten

Differenzierung durch angepasste Netzhöhe

Handball

Grundelemente aus Klasse 7/8 vertiefen und festigen

Schulung des Angriffsspiels 3:3 gegen offensives Raumdeckungssystem

Übergeben – Übernehmen

Tempogegenstoß

Sprungwurfabspiel

Ballannahme im schnellen Lauf

Torwürfe als Heber

Verfeinerung Deckungssystem

5:1 u. 6:0 Deckung

Angriffssystem 3:3 u. 2:4

Komplexere Übungsformen

2 Angreifer, 4 Rückraumspieler

Bildungsziele entsprechend dem Sportbereich III

Sportbereich IV

Sportarten aus dem offiziellen Schulsportwettkampfprogramm

Aus dem Sportbereich IV werden 1 – 2 Sport- arten unterrichtet

10 Stunden

Badminton:

Ballgewöhnung, Clear, Drop, Aufschlag, Smash

Einsatz der Schlagtechniken unter Wettkampfbedingungen

Angriffsclear, Drive

Aufschlag kurz oder lang

Einzel- und Doppelspiel

Tischtennis:

Vorhand – Angriff

Rückhand – Angriff

Schmettern - Abwehr

Abwehr Block

Topspind

Aufschlagvarianten

Einzel- und Doppelspiel

Schulcurriculum

Spiele und Sportarten aus dem Wahlsbereich (BM, TT, Hockey, Te)

Trendsportarten (z.B. Inline-Skating)

20 Std.

Ergänzung und Vertiefung in anderen Sportarten (Tu, LA, GYM/Tanz)

Schulsporttage

Sportfreizeiten (z.B. Ski, Klettern usw.)

Bildende Kunst Klasse 10

Der Kunstunterricht in Klasse 10 beträgt 1 Wochenstunde.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

An allgemeinen Themenkomplexen entwickeln sich prozess- und projektorientierte Fragestellungen

(Mensch, Natur, Mythologie, Mode, Sport, Ernährung etc.)

Einzel- und Gruppenarbeit ergeben sich aus der Themenstellung.

Das Unterrichtsgespräch wird zum wesentlichen Bestandteil der bildnerischen Auseinandersetzung.

Rel: Existenzielle Themen wie Leben, Tod, Liebe und Sexualität

Im Zweidimensionalen

Inhaltliche und bildnerische Auseinandersetzung mit einem Thema in verschiedenen Techniken und unterschiedlichen Ausdrucksformen

Zeichnung: Grafit, Tusche, Kohle/Kreide

  • zeichnerische Annäherung an ein Thema/Motiv

  • verschiedene Möglichkeiten in der Bildanlage und im Hell-Dunkel

Druckgrafik: Monotypie / Holzschnitt / Radierung

  • Möglichkeiten der Reproduktion

  • Experimentelles Arbeiten mit dem Mehrfarbendruck

  • Erkennen und Einbeziehen von „zufällig“ Entstandenem

  • Unterschiedliche Farbmischungen und ihre Farbwirkungen

Werkbetrachtung: Kunsthistorische Beispiele der Druckgrafik seit ihrer Entstehung

Referate konzipieren und visualisieren und der selbständige und kritische Umgang mit Medien.

D: Entstehung von Druckerzeugnissen / Zeitung

Gestaltung einer Textseite

D: Epochenspezifische Ausdrucksmittel

Im angewandten Bereich / zwei- oder dreidimensionale

Produktgestaltung

  • Entwicklung eines Produktes von der Idee bis zum realisierbaren Entwurf / Modell

  • Variation gestalterischer Aspekte, wie Form, Farbe, Raum und Komposition

  • Einbeziehung von historischen, gesellschaftlichen und symbolischen Aspekten

Projektunterricht

Ergänzungsbereich Kl.9 und Kl.10:

Thema „Körper und Raum“

Umsetzung in Gruppenarbeit mit verschiedenen Ansätzen und Ausdrucksmöglichkeiten

  • Objekt: Materialien wie Ton, Gips, Draht in Kombination mit alltäglichen Gegenständen

  • Fotografische, filmische und digitale Techniken

  • Architektur: Stadtplanung und Platzgestaltung

Weiterführende Werkbetrachtung je nach Unterrichtsverlauf: Beispiele aus der Kunst des 20.Jahrhunderts

z.B. Der Lauf der Dinge von Fischli und Weiß

Präsentation der Gruppenarbeiten: Ausstellung, Projektion,

Performance, Dokumentation,

Videoanimation

Biologie Klasse 10

Der Biologieunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

- die Bedeutung des Zellkerns und der Chromosomen für die Vererbung erklären

- Mitose und Meiose hinsichtlich Ablauf und Bedeutung vergleichen

- die MENDELSCHEN Regeln auf einfache Erbgänge und zur Stammbaumanalyse anwenden

- den Aufbau der Proteine mit einem einfachen Modell beschreiben und die Bedeutung der Proteine als Wirk- und Bausubstanzen im Organismus erklären

- den Aufbau der DNA mit einem einfachen Modell beschreiben. Sie verstehen, dass die Erbinformation auf der Basensequenz beruht und wissen, dass diese Sequenz in spezifische Proteine übersetzt wird

- Mutation und Selektion als wichtige Evolutionsfaktoren erläutern

- an Beispielen erläutern, dass Veränderungen der Erbsubstanz zu Erbkrankheiten führen können. Sie kennen die Bedeutung der genetischen Beratung

Reproduktion und Vererbung

Phänomene der Vererbung: Konstanz und Variation von Merkmalen

Chromosomen als Träger der Erbinformation

Karyogramme

Meiose

Vererbung des Geschlechts

Mendelsche Regeln

Stammbaumanalyse:

dominant-rezessiv

autosomal-gonosomal

EC: Wahrscheinlichkeit der Vererbung

Erbkrankheiten

Genetische Beratung

DNA: Bau, Funktion und Bedeutung

Evolutionsfaktoren: Mutation und Selektion

Auswertung von Statistiken

Modelle

Computersimulation

Familienforschung

Evolutionsspiele

Rollenspiele

Zeit: 20h

fächerübergreifend (Mathematik, Chemie, Ethik)

Mitose → Klasse 9

EC: Fortschritte in Medizin und Technik erhöhen die Lebenserwartung:

Technische Geräte (z.B. Blutwäsche, Dialyse, Herzschrittmacher)

Diagnose genetischer Krankheiten

Implantation (Herzklappen, Gelenke)

Transplantation

Zeitungsartikel analysieren

Auswerten von Statistiken

Diskussion

Zeit: 6h

- ein schulnahes Ökosystem erkunden und wichtige Daten erfassen

- die Wechselwirkung zwischen Lebewesen eines Ökosystems anhand von Nahrungsketten und Nahrungsnetzen darstellen und den Energiefluss erläutern

- mit ihrem Wissen über Fotosynthese und Zellatmung die Bedeutung der Energieumwandlung in einem Ökosystem erläutern

- an Beispielen erläutern, dass sich die Stabilität eines Ökosystems aus dem Zusammenwirken vieler Faktoren ergibt und dass Eingriffe bei einzelnen Faktoren weitreichende und unerwartete Folgen haben können

- Ursachen für das Aussterben von Lebewesen an Beispielen erläutern

Ökologie

Wirkung von abiotischen und biotischen Umweltfaktoren auf Lebewesen:

Pflanze und Licht: Fotosynthese im Überblick, Verwertung der Fotosyntheseprodukte

Pflanze und Wasser: Aktiver Transport, Ionenaufnahme, Anpassung von Pflanzen

Tiere und Temperatur: Energieumsatz und Wärmehaushalt, tiergeographische Regeln

Zusammenwirken abiotischer Faktoren in einem Biotop

Biotische Faktoren: Feinde, Konkurrenten, Parasiten, Symbionten

Populationen:

Wachstum, Dynamik

Räuber-Beute-Beziehung

Ökologische Nische

Anpassung durch Selektion

Vorgängen in Ökosystemen:

Erkunden eines Ökosystems (Wald, See,...)

Nahrungsbeziehungen

Stoffkreisläufe

Zeitliche Veränderung

Formulierung von Hypothesen

Versuche zur Fotosynthese in der Gruppe durchführen

Ergebnisse protokollieren und interpretieren

Erstellen und interpretieren von Diagrammen

Simulation dynamischer Prozesse mit Computereinsatz

projektorientiertes Arbeiten

Exkursionen

Feldarbeit

Zeit: 28h

Behandlung eines schulnahen Ökosystems als Projekt.

EC: Belastungen und Schutz der Biosphäre:

Umweltbelastungen und ihre Ursachen

Auswirkungen der Luftbelastung

mögliche Maßnahmen zum Schutz der Natur

Interpretation von Tabellen

Auswertung von Zeitungsartikeln

Zeit: 10h

fächerübergreifend (Chemie, Erdkunde, Ethik)

Chemie Klasse 10

Der Chemieunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Einfache organische Stoffe

(12 Std.)

Alkane; Alkene ; Alkine

Nachweis von Alkenen

Prinzip der Struktur eines Makromoleküls am Beispiel von Polyethen

Homologe Reihe

Benennung isomerer Strukturen

Recycling von Altöl

Katalysator

Untersuchung von Kraftstoffen und/oder Erdöl

Standpunkte vertreten (alternative Energiequellen)

Exkursion zu einer Erdölraffinerie

2. Alkanole (8 Std.)

Änderung der Stoffeigenschaften innerhalb der homologen Reihe. Vergleich mit Alkanen

Ethanol als Genuss– und Suchtmittel

EC Ethanol: Bedeutung in Industrie und Gesellschaft. „Alcotest“, Ethanol als Kraftstoff (6 Std.)

Destillation von Rotwein und Untersuchung des Destillats z.B. mit Aräometer

Umsetzen von Vorwissen zur Erarbeitung der Struktur und den daraus resultierenden Eigenschaften von Alkanolen

Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie : Gärung

Synergieeffekt: Texte aus Zeitungen und Fachliteratur erfassen und auswerten (Stellungnahme)

3. Oxidation von Alkanolen

(4 Std.)

Alkanale am Beispiel von Methanal und Ethanal

Aceton als Lösungsmittel

Glucose als Beispiel für eine Aldose

Praktikum : Oxidation eines Alkanols als Beispiel für eine Dehydrierung

4.Alkansäuren (8 Std.)

homologe Reihe bis Hexansäure mit Trivialnamen

Methansäure und Ethansäure

EC Speiseessig als Konservierungsmittel, Lebensmittel-Zusatzstoffe, E-Nummern (6 Std.)

EC Hydroxy- und Dicarbonsäuren

(4 Std.)

Herstellung und Titration von Essigsäure. Angabe des Gehaltes in Prozent oder Mol pro Liter

5. Ester und Fette (10 Std.)

Ester als Aromastoffe

Fette : Zusammensetzung und Eigenschaften pflanzlicher und tierischer Fette. Hydrolyse

EC Recherche und Präsentation zu anorganischen Estern;

EC Fette und Öle in Haushalt und Industrie (5 Std.)

Praktikum : Estersynthese als Beispiel für eine Kondensationsreaktion

Praktikum : Nachweis ungesättigter Fette

Insgesamt 42 Std.

Leistungskontrolle 8 Std.

Kerncurriculum 50 Std.

Ergänzungscurriculum 26 Std.

Englisch Klasse 10

Der Englischunterricht in Klasse 10 beträgt 3 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

verstehen, was ihnen in einem Alltagsgspräch gesagt wird

auch über weniger vertraute Themen

Tonträger

Authentisches Filmmaterial Werbung

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

die meisten Standardsituationen sprachlich richtig und situationsgerecht bewältigen

ein einfaches, aber längeres Gespräch mit einem Gesprächspartner, in Gang halten und beenden

Vergleiche anstellen und verschiedene Möglichkeiten einander gegenüberstellen und wertend Stellung beziehen

Überzeugungen und Meinungen in angemessener Form artikulieren

bei Begegnungen im In- und Ausland, auch wenn diese weniger vertraut sind

ein vertrautes oder sie persönlich interessierendes Thema

Standpunkte vertreten

Rollenspiele

Partnergespräch

Telefongespräch

Diskussionen und Stellungnahmen

Debating

? Deutsch

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

zunehmend freier sprechen

ihre Meinungen, Pläne und Wünsche erklären und begründen

einen Standpunkt erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten abwägen

Themen aus dem Unterricht oder ihren Interessengebieten strukturiert und detailliert darstellen

eine Geschichte erzählen oder die Handlung wiedergeben

ihre Reaktionen auf Gelesenes, Gehörtes oder Gesehenes in strukturierter und detaillierter Form zum Ausdruck bringen

Erlebnisse sowie Ziele

Argumentieren

Themen aus dem Unterricht; Interessensgebiete

Geschichte, Buch, Film

Schülervortrag

Gruppengespräch

Referat

Präsentation

Vortrag

Leseverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können

den Inhalt erfassen und den logischen Aufbau sowie die Funktion auffälliger stilistischer Merkmale erkennen

wichtige Einzelinformationen auffinden

Texte in strukturierter Form auswerten

Texte inhaltlich und im Hinblick auf ihre grundlegenden Gestaltungsweisen erschließen, deuten und persönlich dazu Stellung nehmen

einfach gehaltenen Zeitungsartikeln oder -berichten zu vertrauten Themen

komplexere Texte

literarischer Texte, Textauszüge und Szenenfolgen

Flowchart

Textanalyse

Textarbeit

Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler können

eine Bewerbung schreiben

Texte in verschiedener Form auswerten, indem sie dazu Fragen beantworten, die Argumentations- bzw. Handlungsstruktur beschreiben, Inhalte zusammenfassen oder aber Stellung beziehen

über Themen kohärente, klar strukturierte Texte schreiben, in denen sie ihre persönliche Meinung in begründeter Form zum Ausdruck bringen oder das Für und Wider eines Sachverhalts darlegen

sich nach genauer Textbetrachtung mithilfe bestimmter Grundbegriffe interpretierend äußern

freier mit verschiedenen Formen kreativen Schreibens umgehen

mit tabellarischem Lebenslauf

verschiedene ihnen vertraute Themen

Comment

literarische Texte

kreatives Schreiben

Visualisierungstechniken

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

anspruchsvollere Textausschnitte angemessen ins Deutsche übertragen

verschiedene Textsorten

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler verfügen

über hinreichend sprachliche Mittel, um sich auszudrücken, etwas zu erörtern

über einen angemessenen Wortschatz und idiomatische Wendungen, um sich an Gesprächen aktiv zu beteiligen

über eine gute Beherrschung des Grundwortschatzes

über grundlegende und notwendige Begriffe

über Mittel und Methoden zur Schaffung von Textkohärenz

im Rahmen des bekannten Wortschatzes über Sicherheit in der Rechtschreibung

über einen angemessenen Wortschatz, um sich in den in 4. „Kulturelle Kompetenz“ genannten Bereichen äußern zu können

klare Beschreibungen und Standpunkte

Alltags- und aktuelle Themen

Kollokationen, idiomatische Wendungen, Phrasen und Reaktionsmustern

Unterschiede BBC English/General American

Grundbegriffe der Texterschließung und -interpretation

BBC Englisch/ General American

Themenspezifisches Vokabular

Debating

Präsentationen

role- play

s. „Kult. Kompetenz“

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können sich in vertrauten Situationen hinreichend korrekt verständigen und machen kaum Fehler, die zu Missverständnissen führen. Sie verfügen trotz geringer muttersprachlicher Interferenzen über weitgehende Sicherheit im Gebrauch der für das Englische grundlegenden morphologischen und syntaktischen Strukturen. Sie vertiefen ihre Einsicht in die strukturellen Gesetzmäßigkeiten der englischen Sprache.

Die Schülerinnen und Schüler können

Bedeutungsunterschiede bei komplexeren, vom Deutschen abweichenden Strukturen erkennen und verwenden

have/make/let; verbs with infinitive or gerund, participle constructions

3. Umgang mit Texten

Die Schülerinnen und Schüler können

aufgabengemäß Informationen entnehmen

bildliche und grafische Darstellungen verstehen und versprachlichen

Textsorten und Aussageabsichten erkennen

kürzere literarische Texte erschließen, gliedern, deuten, eine persönliche Stellungnahme dazu abgeben und kreativ umgestalten

elementare sprachliche und formale Mittel der Textgestaltung erkennen und benennen

grundlegende Begriffe der Filmanalyse auf einen Spielfilm anwenden

einen Jugendroman eigenständig lesen und eine Buchbesprechung verfassen oder ein Lesetagebuch führen

authentischen Hör- und Hör-/Sehtexten, die auf dieser Stufe verstärkt zum Einsatz kommen

(Filme, Fernsehsendungen, Radio)

Bilder und Graphiken

Gedicht, Dramen- oder Romanauszüge

Mittel der Textgestaltung

Filmanalyse

Jugendroman, Buchbesprechung, Lesetagebuch

Tonträger, Film

Thematische Diagramme, karten und Graphiken auswerten

Texterfassung, gestaltende Interpretation

Filmbesprechung / -kritik

book reports

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen

in den Bereichen Geographie, Geschichte, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft über Kenntnisse, die für eine altersgemäße und kulturspezifisch angemessene Kommunikation mit anglophonen Sprechern erforderlich ist..

Sie können sich äußern zu

Fragen des Zusammenlebens

Orientierung an Werten und Normen

Fragen der Berufsorientierung

Medien

Englisch als lingua franca

Bezugspunkte sind das UK, die USA sowie weitere englischsprachige Länder und Kulturräume.

verschiedene ethnische/religiöse Gruppen

Living and working in a changing world

Englisch in seiner Bedeutung als Weltsprache

Authentisches Material

Lektüre

Internet Projekt

Kurzreferate

Präsentationen

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

sich in wichtigen Situationen des Alltags kulturspezifisch verhalten

sie kennen Höflichkeitskonventionen, Begrüßungsformeln, Essgewohnheiten, wobei sie auch komplexere Alltagssituationen bewältigen

kulturelle Unterschiede zwischen der anglophonen Welt und ihrer eigenen erkennen und beschreiben

an der Planung, Durchführung und Bewertung eines konkreten sozialen Kontaktes mit englischsprachigen Jugendlichen mitwirken

anglophoner Raum (UK und USA)

Kulturkenntnisse, Alltagssituationen

Höflichkeitskonventionen, Begrüßungsformeln, Essgewohnheiten, komplexere Alltagssituationen

Dokumente (aus Presse, Filmen oder Literatur)

konkreter sozialer Kontakt

Rollenspiel

acting out

evtl..exchange programme

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Bereits erworbene Lern- und Arbeitsstrategien werden kontinuierlich ausgebaut und stufengemäß erweitert. Der Lernprozess wird zunehmend aktiv von den Schülern und Schülerinnen gesteuert. Die wachsende Selbstständigkeit befähigt sie, den Anforderungen im Bereich eigenverantwortlichen Arbeitens auf der Sekundarstufe zu genügen und ihre Kenntnisse in Spezialbereichen zu vertiefen. Sie dokumentieren ihre Selbstevaluation mithilfe des Sprachenportfolios.

Die Schülerinnen und Schüler können

eine eigenständige Recherche anstellen und angemessen dokumentieren

Referate weitgehend selbstständig planen, verfassen und halten

ein Projekt planen und durchführen

Texte in visueller Form auswerten (Strukturdiagramme)

Statistiken versprachlichen

systematische Wortschatzerweiterung betreiben

ihre sprachlichen Fähigkeiten selbst beurteilen und ihren individuellen Fortschritt einschätzen und dies ebenso zur Weiterentwicklung eigener Lernstrategien nutzen wie Rückmeldungen von Mitschülerinnen und Mitschülern

in einer Gruppe effektiv zusammenarbeiten

Recherche und Dokumentation

Strukturdiagramme erstellen

grafische und numerische Formen

Wordformation

Portfolio

Internetrecherche

Präsentationen, Referate

Projekte

commenting tables and charts

wordbuilding strategies

word families

clustering

Selbstevaluation

Gruppenarbeit

s. Kernkompetenzen 1-4

Medienkompetenz und Präsentation

Der gestalterische Aspekt von Präsentationen jeder Art gewinnt an Bedeutung, auch wenn nach wie vor der Inhalt zentral bleibt.

Die Schülerinnen und Schüler können

Suchmaschinen und Metasuchmaschinen englischsprachiger Länder einsetzen

Arbeitsergebnisse bzw. Projekte jeder Art in einer selbstgestalteten Form präsentieren

Präsentationen gestalten und dabei Visualisierungstechniken zur Unterstützung einsetzen

moderne Medien zur Kommunikation nutzen

nach Möglichkeit mit PC-programmen

Internetrecherche

Präsentationen

Powerpoint

e-mail Projekt

s. Kernkompetenzen 1-4

Erdkunde Klasse 10

Der Erdkundeunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Menschen prägen Räume

Die Schülerinnen und Schüler können die Wirkung menschlicher Existenz und deren Funktion auf den Raum erfassen und raumprägende Strukturen und Prozesse analysieren

Wie ist eine Stadt aufgebaut, Infrastruktur, Flächennutzungspläne.

Ökologische Auswirkungen – Stadtklima, Ökosystem Stadt, Versiegelung.

EC Landschaftsbelastung durch Flächenverbrauch.

Verdichtungsräume

Wohnen, Ernähren, Arbeit, Freizeit

Untersuchungen vor Ort

Temperaturmessreihe – Wärmeinsel Innenstadt

Auswertung eines Flächennutzungsplanes

Punktuelle Inhalte wie z.B. Windräder, Baugebiete, Industriegebiete

Räumliche Muster interpretieren

Möglichkeiten der innerstädtischen Nutzung in der Zukunft – Vergleich mit der grünen Wiese

Kohleabbau und die Auswirkungen auf die Landschaft – Verdichtungsraum Ruhrgebiet.

Industrielle Flächennutzung – Industriegebiete

Landwirtschaftlich genutzte Räume

Untersuchungen vor Ort

Betriebserkundung

Wirkungsgefüge erstellen

Strukturen wie Monostruktur und Polystruktur unterscheiden

Raumbeispiel Ruhrgebiet: Vergleich der raumprägenden Wirtschaftsstruktur gestern und heute

Karten aus unterschiedlichen Epochen, Vergleich von Strukturdaten

Die Raumwirksamkeit sozialer Gruppen und Gesellschaften erfassen und erklären

Bedürfnisse von Familien, Jugendlichen, Gutverdienenden hinterfragen.

Platzbedarf für Kinder und Jugendliche

Freizeitangebote

Platzbedarf für die Industrie

Innerstädtischer Platzbedarf für Handel- und Gewerbe

Befragungen

Erarbeiten eines Fragenkataloges

Wirkungsgefüge erstellen

Die Möglichkeiten und Grenzen der Stadt- und Raumplanung exemplarisch aufzeigen

Problem Flächenversiegelung

Ausweisung von Baugebieten

Verdichtete Bauweise

Raumanalyse durchführen

Entwicklung und Struktur der Lithosphäre

Die Schülerinnen und Schüler können die Entwicklungsgeschichte der Erde in ihren Grundzügen darstellen.

Endogene und exogene Kräfte

Verschiebung der Kontinente

Zeitraum: 220 Millionen Jahre

bis heute

Trickfilme

Folien

Die innere Struktur der Erde und die Explorationsverfahren erläutern

Schalenbau der Erde

Konvektionsströme

Exkursion

Die Entstehung der Gesteine als Kreislaufprozess erklären und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Nutzung von Lagerstätten erkennen

Sedimentgesteine

Metamorphite

Vulkanite

Magmatite

Vulkanite

Endlichkeit der Lagerstätten

Wichtige Gesteine und Mineralien bestimmen

Theorien auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes zur gegenwärtigen Verteilung der Kontinente und Ozeane interpretieren und dazu kritisch Stellung nehmen

Wegeners Theorie der Konti- nentalverschiebung

Theorie der Plattentektonik

Konstruktive, destruktive,

Konservative Plattengrenzen

Horizontalverschiebung

Hot Spots

EC Neuere Erkenntnisse

Internet-Recherche

Folienmappe

Filme

Experiment Hot Spots

Erdbeben/Vulkanismus an einem konkreten Beispiel mit Präsentation

Prinzipielle Strukturen und Prozesse an den Grenzen wie im Innern tektonischer Platten charakterisieren

Entstehung von Lagerstätten

Erdbeben

Vulkanismus

Atlasarbeit

Atmosphärische Prozesse

Die Schülerinnen und Schüler können den Aufbau und die Zusammensetzung der Atmosphäre beschreiben

Aufbau der Atmosphäre

Wirkungsweise

der einzelnen Schichten

Ozonproblematik

Wolkenbeobachtung

Wettertagebuch

Den Strahlungshaushalt in seinen Auswirkungen verstehen

Sonneneinstrahlung

Strahlungsbilanz

Glashauseffekt

langwellige Strahlung

kurzwellige Strahlung

Experimente

Die Grundzüge des Wettergeschehens im Zusammenspiel der Klimafaktoren und Klimaelemente erklären

Sonneneinstrahlung,

Globaler Wasserhaushalt

Klimafaktoren

Eigenschaften eines Raumes die das Klima beeinflussen

Klimaelemente

Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Strahlung, Verdunstung

Wetter, Witterung, Klima

Wettertagebuch

Internet – Deutscher Wetterdienst u.a.

Die Grundlagen der globalen atmosphärischen Zirkulation in ihrer Dynamik darlegen

Land-Seewind System

Corioliskraft

Planetarische Druckverteilung

Luftdruckgefälle

Gradientwinde

Das globale Windsystem

Wetterverlauf beim Durchzug einer Zyklone

Wetterkarten und Satelliten-

bilder auswerten

Bedrohung und Schutz der Erdatmosphäre

Die Schülerinnen und Schüler können den natürlichen Wandel des Klimas erklären

Den Zusammenhang zwischen anthropogen bedingten Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre und globalen Klimaänderungen verstehen

Ozonloch

Entstehung, Ansätze zur Vermeidung,

Spurengase in der Atmosphäre

Interpretation von Satellitenbildern

Strategien und Maßnahmen zum Schutz der Erdatmosphäre in Politik und Gesellschaft beurteilen

Klimaabkommen von Kyoto,

Umweltpolitik in Deutschland

Umweltpolitik weltweit,

Konferenzen in Rio und Johannesburg

Umgang mit Texten

Möglichkeiten der Technik zur energieeffizienten und sparsamen Nutzung von Energieträgern aufzeigen

Erneuerbare Energiequellen

Energieverbrauch

Energieverbrauch weltweit

Sparsame Nutzung von Energie

Schule ressourceschonend nutzen – Schritte zu einer nachhaltigen Schule

Internetrecherche

Schülerpräsentation

Exkursion - Windkraftanlage

Strategien zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung erörtern

Flächenbedarf den vorhandenen Flächen gegenüber stellen

Ziele definieren

Grünflächenplan......

Simulationen unter Einbezug mehrer Faktoren durchführen

Ethik Klasse 10

Der Ethikunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Moralphilosophie

Lebensgestaltung

Formen der Verantwortung unterscheiden und den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung erklären am Beispiel des Verhältnisses von Mensch - Natur

Mensch und Natur

Problemfelder: Umweltethik, ökologische Ethik Lokale Realität der Agenda 21, Internetrecherche zu Naturschutzgruppen

Philosophische Ethik

Sokrates als paradigmatische Verkörperung des Philosophen und seine moralische Argumentationsweise erörtern

Sokrates Wirken in Athen. Der sokratische Dialog als Möglichkeit der ethischen Argumentation.

Tod des Sokrates. Technik der Mäeutik und Ironie.

Einheit von Denken und Handeln und Person und Denken.

Auszüge aus den platonischen Dialogen

Kreatives Schreiben

Konkordia, 11, S. 136-177

Verweis auf den Griechischunterricht

Grundgedanken der Ethik und Staatskonzeption von Thomas Hobbes erfassen

Das Modell des Naturzustandes. Der Krieg aller gegen alle

Die Rolle der Vernunft

Die Begründung moralischer Normen durch das Vertragsmodell

Die Begründung des Staates und seine Funktionen

Geschichte der Idee des Gesellschaftsvertrages

Eine auf Gefühle gestützte Moraltheorie in ihren Grundzügen nachvollziehen

Die Überwindung des Egoismus durch Mitleid bei Schopenhauer.

Die existentielle Leiderfahrung und ihre Deutung

Bedeutung des Ichs in der eigenen Gesellschaft erörtern

Religion

Das Christentum als monotheistische Religionen

Christliche Feste und Bräuche

Leben des Jesu von Nazareth

Das Gebot der Liebe

Jesus als Christus und Messias

Entwicklung und Geschichte des Christentums

Verschiedene christliche Kirchen z.B. Orthodoxie

Grundzüge christlicher Ethik

Besuch einer Kirche, eines Gottesdienste mit Einführung

Konkordia 10, S. 175-230

Juden und Christen

Kontrast zum Buddhismus

Der Islam als monotheistische Religion

Entstehung und Lehre des Islam

Soziale und politische Strukturen islamischer Gesellschaften

Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Islam

Die fünf Säulen des Islam.

Die Stellung der Frau / Familienstruktur im Islam

Auszüge aus dem Koran. Besuch einer Moschee. Interview mit islamischen Mitschülern und Mitbürgern. Reale Begegnungen mit der islamischen Kultur

Konkordia 8, S. 109-207

Hans Küng: Weltethos

Der Buddhismus als Kontrast zu den monotheistischen Religionen Christentum und Islam

Das Leben Gautamas

Die Lehre Buddhas von Karma, Wiedergeburt und Nirvana

Die Weg zur Erleuchtung

Verschiedene Ausprägungen des Buddhismus

Erarbeitung der Bilderwelt des Buddhismus

Evangelische Religion Klasse 10

Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele / Inhalte laut Bildungsplan Methoden Hinweise

10.1 Stärker als der Tod

Schüler/innen

- können erläutern, wie die Begrenztheit menschlichen Lebens zur Deutung von Angst, Leid und Tod herausfordert

- kennen christliche Bilder der Hoffnung, insbesondere der Auferstehung und können sie mit entsprechenden Vorstellungen anderer Religionen vergleichen

- können darstellen, dass christliche Hoffnungsbilder angesichts des Todes im Glauben an Gott gründen

- kennen die kirchlich verantwortete ehrenamtliche Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen

- können das Jenseitsverständnis verschiedener Religionen entfalten und mit christlichen Vorstellungen vergleichen

Interpretation verschiedener Jesusbilder der darstellenden Kunst,

Deutungen von Chorälen, Spirituals, Popmusik

Analyse von Filmausschnitten,

Interpretation literarischer Texte

Profil

10.2 Gerechtigkeit in der einen Welt

Schüler/innen

- können am Beispiel Kleidung die weltweite Textile Kette und unwürdigen Arbeitsbedingungen der Menschen in der Bekleidungsindustrie beschreiben

- kennen die Abhängigkeit und Konkurrenz im Welthandel mit Bekleidung (Ursachen von Ungleichheit)

- können zwei wirtschaftspolitische Grundpositionen (Neoliberalismus und Soziale Marktwirtschaft) darlegen

- entwickeln die Vision einer solidarischen Welt und kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten, damit Ungerechtigkeit abnimmt (Kampagne für saubere Kleidung)

- kennen die biblische Option für die Armen, Gerechtigkeit und Recht nach der Bibel als Verheißung für die Welt

Themenorientierte Debatten führen, Diskussion komplexer Sachverhalte, Kritisches Beurteilen,

Stundenprotokolle,

Referat selbständig vorbereiten und halten

Profil

10.3 Bibel verstehen

Schüler/innen

- können unterschiedliche Ansätze oder Methoden der Textauslegung auf biblische Beispiele anwenden (historisch-kritische Methode, tiefenpsychologische Deutung u.a.)

- können historische Informationen zu biblischen Texten beschaffen (Entstehungssituation der Hebräischen Bibel im Zusammenhang der Geschichte Israels)

- können an einem Beispiel (Antijudaismus) Aspekte der Wirkungsgeschichte der Bibel darstellen und reflektieren

- können die Vielfalt biblischer Sprachformen als Ausdruck unterschiedlicher Erfahrungen mit Gott deuten

Angemessene Zitiertechnik,

kritische Quellenanalyse biblischer Texte,

selbstständiges Exzerpieren von Sachtexten,

Umgang mit der Fachsprache

Profil

10.4 Einführung in die Ethik

Schüler/innen

- können an Beispielen erklären, dass menschliches Leben verantwortliche Gestaltung braucht, und auf Werte, Normen und auf Vergebung angewiesen ist

- können zentrale ethische Aussagen der Bibel ( Dekalog, wichtige Abschnitte der Bergpredigt ) in eine normenkritische Urteilsbildung einbeziehen

- können zwei weitere, gegenwärtig relevante (z.B. Nutzenethik, Verantwortungsethik, Prinzipienethik) ethische Ansätze darstellen und mögliche Auswirkungen für die Bearbeitung aktueller ethischer Probleme daraus ableiten

Modellhaftes Denken, Stundenprotokolle erörtern, argumentieren, eigene Standpunkte zu aktuellen ethischen Fragen artikulieren

Profil

10.5 Compassion Projekt

Profil

Französisch Klasse 10

Am Peutinger-Gymnasium kann man Französisch entweder

lernen. Das Curriculum ist daher entsprechend angepasst.

Französisch als zweite Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 10 (als zweite Fremdsprache) beträgt 3 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können verstehen

einem Gespräch folgen

Informationen entnehmen

Videoaufnahmen / -mitschnitte über vertraute Themen global verstehen

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen

zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird

- einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird

wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist

Filmsequenzen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird und deren Sprache klar und unkompliziert ist.

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Dabei sind sie in der Lage

- Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen

- ein einfaches Gespräch führen

- persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen

- Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren

- geeignete Strategien anzuwenden, um nachzufragen und das Gespräch auch dann aufrecht zu erhalten, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt.

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

-Informationen zusammenfassen,

auf einfache Weise wiedergeben

-Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren

-erzählen

-Gegenstände und Vorgänge beschreiben

-relativ detailliert über Erfahrungen und Ereignisse berichten und ihre Ansichten, Pläne und Handlungen in einfacher Weise begründen oder erklären.

Alltägliches Leben, vertraute Themen

mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind

zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten

Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit

Text mit vertrauter Thematik

Handlung einer Lektüre oder eines Films

mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien

Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen

Alltag

Partnergespräch

Rollenspiele

Buchvorstellung

Medieneinsatz

Präsentieren

Stichwörter anlegen

Schlüsselwörter suchen

Leseverstehen

- verstehen

- selektiv lesen

- kursorisch erschließen

- kurze und nicht zu anspruchsvolle Texte oder Textabschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln im Detail verstehen.

- erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/ Textteile sinndarstellend vorlesen

Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang

Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen

- Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden

- alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren)

- einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte

Hilfsmittel einsetzen

Schreiben

- orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- berichten, ausdrücken und abwägen

- unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen

- zusammenhängend darstellen und begründen

- schriftlich reagieren

- eine Bewerbung inklusive (tabellarischem) Lebenslauf schreiben

- Texte gestalten, ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen usw.

- bei der eigenen Sprachproduktion

- einen zusammenfassenden gegliederten Text

- vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen

- Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften)

Zeitschriften studieren

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

- vermitteln und Inhalte weitergeben

zweisprachige Situationen, vertraute Themen

mündliche und schriftliche Kommunikation

Vereinfachung

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen.

Außerdem sind sie in der Lage

- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen

- die Aussprache schwieriger unbekannter Wörter bei Bedarf nachzuschlagen.

Arbeit mit dem Wörterbuch

Nachschlagetechniken

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik.

Die Schülerinnen und Schüler können

- erschließen

- selbstständig erschließen

- anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist

- transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung)

- sich mit Umschreibungen behelfen, um spezifische Sachverhalte auszudrücken

- einige wichtige lexikalische Elemente aus der Umgangssprache verstehen

Siehe Klasse 9

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen).

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Meinungen zu äußern

- Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen, einzuschränken

- Ort, Zeit und Mengen anzugeben

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Vergleiche anzustellen

- Gefühle auszudrücken

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen

-zeitliche Abfolgen wiederzugeben

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren

- häufige Unterschiede zwischen code oral und code écrit zu erkennen und bei der schriftlichen Sprachproduktion zu beachten.

Die Schülerinnen und Schüler können

auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen in ihrer Bedeutung verstehen.

zusätzlich: Demonstrativpronomen

subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que

subjonctif présent: weitere frequente Auslöser

gérondif

erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge

ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que

neu: Prozentzahlen

kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen

Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ...

konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit

- gérondif (in modaler, konditionaler und konzessiver Bedeutung)

- passif

- Relativpronomen (ce qui, ce que, dont)

- absolute Fragekonstruktion

- passé simple

- participe présent

Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir

sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten.

Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter Grundstrukturen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

Die Schülerinnen und Schüler können

-schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen

-frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen

- mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen

- im Unterricht gehörte und gelesene Texte

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können.

Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones

Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen.

Ebenso verfügen sie über Einblicke in ausgewählte Aspekte der Geschichte Frankreichs. Sie kennen die Bedeutung der deutsch - französischen Zusammenarbeit für Europa.

siehe Erdkunde,

Gemeinschaftskunde,

Geschichte

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind

-um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten

einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten

- ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen)

- den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren

- Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden)

- zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen

- bei der Textproduktion Formulierungsschwierigkeiten überwinden

- Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten

Lernsoftware

Illustrationen

durch Umschreibungen, Bitte um Hilfe, Nutzen von Nachschlagewerken

Computerarbeit

Wortschatzlernen mit Vernetzungs- und Memorierungstechniken

markieren, gliedern, Notizen machen, Textverlaufsplan oder Mindmap erstellen, zusammenfassen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten

- zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen

- moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen

- Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen

- Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren

traditionelle und moderne Medien

Textverarbeitung / Präsentationssoftware

Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien

EC: Ausländisches Fernsehen

EC: Filmsequenzen

Französisch als dritte Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 10 (als dritte Fremdsprache) beträgt 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können verstehen

einem Gespräch folgen

Informationen entnehmen

Videoaufnahmen/-mitschnitte über vertraute Themen global verstehen

Filmsequenzen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird und deren Sprache klar und unkompliziert ist.

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen

zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird

- einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird

wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Dabei sind sie in der Lage

- Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen

- ein einfaches Gespräch führen

- persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen

- Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren

- geeignete Strategien anzuwenden, um nachzufragen und das Gespräch auch dann aufrecht zu erhalten, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt.

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

-Informationen zusammenfassen,

auf einfache Weise wiedergeben

-Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren

-erzählen

-Gegenstände und Vorgänge beschreiben

-relativ detailliert über Erfahrungen und Ereignisse berichten und ihre Ansichten, Pläne und Handlungen in einfacher Weise begründen oder erklären.

Alltägliches Leben, vertraute Themen

mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind

zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten

Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit

Text mit vertrauter Thematik

Handlung einer Lektüre oder eines Films

mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien

Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen

Alltag

Partnergespräch

Medieneinsatz

Präsentieren

Stichwörter anlegen

Schlüsselwörter suchen

Leseverstehen

- verstehen

- selektiv lesen

- kursorisch erschließen

- kurze und nicht zu anspruchsvolle Texte oder Textabschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln im Detail verstehen.

- erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/ Textteile sinndarstellend vorlesen

Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang

Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen

- Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden

- alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren)

- einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte

Hilfsmittel einsetzen

Schreiben

- orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- berichten, ausdrücken und abwägen

- unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen

- zusammenhängend darstellen und begründen

- schriftlich reagieren

- eine Bewerbung inklusive (tabellarischem) Lebenslauf schreiben

- Texte gestalten, ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen usw.

- bei der eigenen Sprachproduktion

- einen zusammenfassenden gegliederten Text

- vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen

- Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften)

Zeitschriften studieren

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

- vermitteln und Inhalte weitergeben

zweisprachige Situationen, vertraute Themen

mündliche und schriftliche Kommunikation

Vereinfachung

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen.

Außerdem sind sie in der Lage

- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen

- die Aussprache schwieriger unbekannter Wörter bei Bedarf nachzuschlagen.

Arbeit mit dem Wörterbuch

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik.

Die Schülerinnen und Schüler können

- erschließen

- selbstständig erschließen

- anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist

- transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung)

- sich mit Umschreibungen behelfen, um spezifische Sachverhalte auszudrücken

- einige wichtige lexikalische Elemente aus der Umgangssprache verstehen

s. Klasse 9

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen).

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Meinungen zu äußern

- Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen, einzuschränken

- Ort, Zeit und Mengen anzugeben

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Vergleiche anzustellen

- Gefühle auszudrücken

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen

- zeitliche Abfolgen wiederzugeben

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren

- häufige Unterschiede zwischen code oral und code écrit zu erkennen und bei der schriftlichen Sprachproduktion zu beachten.

Die Schülerinnen und Schüler können

auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen in ihrer Bedeutung verstehen.

zusätzlich: Demonstrativpronomen

subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que

subjonctif présent: weitere frequente Auslöser

gérondif

erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge

ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que

neu: Prozentzahlen

kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen

Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ...

konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit

- gérondif (in modaler, konditionaler und konzessiver Bedeutung)

- passif

- Relativpronomen (ce qui, ce que, dont)

- absolute Fragekonstruktion

- passé simple

- participe présent

Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir

sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten.

Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter Grundstrukturen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

Die Schülerinnen und Schüler können

-schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen

-frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen

- mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen

- im Unterricht gehörte und gelesene Texte

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können.

Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones

Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen.

Ebenso verfügen sie über Einblicke in ausgewählte Aspekte der Geschichte Frankreichs. Sie kennen die Bedeutung der deutsch - französischen Zusammenarbeit für Europa.

EC: Les jeunes

siehe Erdkunde,

Gemeinschaftskunde,

Geschichte

In Verbindung mit Deutsch und/oder Religion

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind

- um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten

einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland

Fernsehen

Partnerschule

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten

- ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen)

- den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren

- Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden)

- zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen

- bei der Textproduktion Formulierungsschwierigkeiten überwinden

- Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten

Lernsoftware

Illustrationen

durch Umschreibungen, Bitte um Hilfe, Nutzen von Nachschlagewerken

Computerarbeit

Wortschatzlernen mit Vernetzungs- und Memorierungstechniken

markieren, gliedern, Notizen machen, Textverlaufsplan oder Mindmap erstellen, zusammenfassen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten

- zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen

- moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen

- Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen

- Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren

traditionelle und moderne Medien

Textverarbeitung / Präsentationssoftware

Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien

EC: Ausländisches Fernsehen

EC: Filmsequenzen

Fächerverbindender Unterricht Klasse 10

1. Synergieeffekte

Die Fachlehrer sind verpflichtet, sich rechtzeitig abzusprechen, um so die möglichen Synergien zu erreichen.

Thema Fächer Inhalte / Methoden
Synergien im Sprachenbereich Mu, E, F Fremdsprachige Lieder
Umgang mit Texten, Kommunikation D, alle Fächer Zusammenfassung und Erörterung schwieriger Sachtexte
Gm, D Texte erfassen und auswerten – Medienanalyse
E, D Wertende Stellungnahmen
D, G Entstehung der dt. Schriftsprache
ITG und Multimedia D, F Videos und Filme, Computerartbeit
E, F Buchvorstellungen, Zeitschriften
alle Fächer Verschiedene Vortrags und Präsentationstechniken

2. Projektorientierte Themen

Verantwortlich: Klassenlehrer

Die Klassenkonferenz legt zu Beginn des Schuljahres ein verbindliches Thema fest

Thema Fächer Inhalte / Methoden
Leben mit anderen Kulturen Mu, G, Ek Musik unterschiedlicher Kulturen
Gm, F, Ek Die dt.-fr. Zusammenarbeit in Europa
Gm, G Der europäische Einigungsprozess
G, Phil Formen der Identitätsbildung in Europa
Gm, E Aktuelle pol. und gesellsch. Fragen in den USA
Überblicke D, Bk Barock
D, Rel Aufklärung
D, Nat.wiss. 20. Jahrhundert – Homo Faber, Leben des Galilei
Mu, G Gattungen und Stile der Musikgeschichte
G, Rel Formierung Europas im Mittelalter
Gm, G Die Entwicklung des Menschenrechtsgedankens
Eth, Gr Sokrates
Leben in der Gemeinschaft Eth, Rel Hans Küng: Weltethos
Rel, Eth Compassion-Projekt
Der menschliche Körper B, M Reproduktion und Vererbung (Auswertung von Statistiken)
B, Eth/Rel Genetische Beratung
Spo, B Grundsätze sportlicher Ernährung
Spo, Ph Bewegungsbeschreibung
Umwelt Ph, Ch, Ek Der Treibhauseffekt
Eth, B Naturschutz, Internetrecherche, Besuch von Naturschutzgruppen
Ek, Ch Spurengase in der Atmosphäre
Ek, Ph Aufbau der Atmosphäre
Ek, Gm Ausweisung von Baugebieten, Flächenversiegelung
B, Ch, Eth Belastung und Schutz der Biosphäre
M, Ph, B, Gm Untersuchung von Funktionen im realen Bezug – Verkehrs- und Umwelterziehung
Naturwissenschaften im Kontext Ph, M Gleichungen
M, G Die Ableitung: Gesellschaftliche Veränderungen durch Entdeckungen
Gm, Ek Demographische Entwicklung
Gm, Ek Probleme der Globalisierung
Ek, Ph Schalenbau der Erde
Ek, NWT Kreislauf der Gesteine
Ek, Gm Raumwirksamkeit sozialer Gruppen

Gemeinschaftskunde Klasse 10

Der Gemeinschaftskundeunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen (Die Schülerinnen und Schüler können …) Inhalte Methoden
Demokratie und Herrschaftskontrolle in der Bundesrepublik Deutschland

die Bedeutung der Grundrechte darstellen und an einem Fall das Spannungsverhältnis zwischen einzelnen Prinzipien erläutern;

Bedeutung der Grundrechte, Spannungsverhältnis zwischen einzelnen Prinzipien

Fallbeispiel

die Prinzipien der freiheitlichen Demokratie im Grundgesetz erläutern;

Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit, repräsentative Demokratie, Föderalismus, Sozialstaatlichkeit, Gewaltenteilung

arbeitsteilige Gruppenarbeit

einen Überblick über die Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland geben;

Verfassungsorgane auf Bundes-, Länder-, und kommunaler Ebene

die verschiedenen Formen der Herrschaftskontrolle vergleichen.

z.B. Rolle der Opposition, parlamentarische Kontrolle, Verbände,

arbeitsteilige Gruppenarbeit

Wirtschaftsordnung (integratives Modul)

Grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenhänge in einem Wirtschaftskreislaufmodell (Haushalte, Unternehmen, Staat, Ausland) entwickeln;

Wirtschaftskreislauf

Grundlegende Aufgaben einer Wirtschaftsordnung darlegen und Wirtschaftsordnungen unterscheiden;

Aufgaben einer Wirtschaftsordnung, Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft

Möglichkeiten und Grenzen der sozialen Marktwirtschaft erörtern.

Leistungsfähigkeit der sozialen Marktwirtschaft

Wirtschaftspolitik

Funktionen des Staates in der sozialen Marktwirtschaft erläutern;

Rechtsrahmen, Sicherung des Wettbewerbs, soziale Sicherung

die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland anhand ausgewählter Indikatoren beschreiben;

Konjunktur, Arbeitslosigkeit, Bruttoinlandsprodukt, Staatsverschuldung

arbeitsteilige Gruppenarbeit

Wirkungsweisen nationaler und europäischer Wirtschaftspolitik darlegen;

angebots- und nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, Strukturpolitik, Geldpolitik

ein aktuelles wirtschaftliches Problem unter Einbeziehung internationaler Verflechtungen erläutern.

aktuelles wirtschaftliches Problem oder Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung, Wirtschaftskonzentrationen

Berufs- und Arbeitswelt

Möglichkeiten des Interessenausgleichs zwischen Arbeit und Kapital erläutern (auch Mitbestimmung, Schutzrechte der Arbeitnehmer);

Interessenvertretung im Betrieb, Verbände, Mitbestimmung, Tarifautonomie, Schutzrechte der Arbeitnehmer

den Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt beschreiben und damit verbundene Auswirkungen erörtern;

Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt und daraus resultierende Auswirkungen

Besuch im BIZ, Expertenbesuch

wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der eigenen Berufswahl reflektieren

Berufsorientierung am Gymnasium

Internationale Politik: Menschenrechte und Friedenssicherung

Generationen von Menschenrechte unterscheiden und ihren universalen Geltungsanspruch darstellen;

Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, Menschenrechtscharta der VN, Grundgesetz

Möglichkeiten zum Schutz der Menschenrechte bzw. zur Wahrung von Frieden und Sicherheit darstellen und bewerten.

Vereinte Nationen, Charta der VN, VN-Mandat

Die Zukunft Europas und der Europäischen Union

einen Überblick über die Ziele des europäischen Einigungsprozesses seit 1945 geben;

z.B. Frieden, Stabilität, Binnenmarkt, einheitliche Währung, Wohlstand

die Institutionen der Europäischen Union darstellen und beispielhaft einen Entscheidungsprozess in der Europäischen Union beschreiben;

Europäischer Rat, Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Ministerrat, Europäischer Gerichtshof; Entscheidungsprozess

Fallbeispiel

Chancen und Probleme der Friedenssicherung in Europa an einem Beispiel darstellen.

Europäische Außen- und Sicherheitspolitik, z.B. Kosovo

Fallbeispiel

Geschichte Klasse 10

Der Geschcihtsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkkungen

Das Ergänzungscurriculum wird kursiv dargestellt. Die Stundenzahl liegt im Ermessen des Lehrers. Die Methodik wird nicht extra ausgeführt, sie entspricht der des Kerncurriculums.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Vielfalt und Einheit Europas

Formen der Identitätsbildung

Die Schülerinnen und Schüler können

-am Beispiel von Sagen, Mythen und Religion verschiedene Formen der Identitätsbildung in der

Geschichte beschreiben und deren Funktion darstellen

-erkennen, dass die europäische Identität auf eine lange zurückreichende Geschichte zurückgreifen

kann

Der griechisch-römische Polytheismus

Präsentation

Religion

4 Std.

2. Antike Wurzeln Europas

Die Schülerinnen und Schüler können

-die Bedeutung der antiken Philosophie, Kunst und Wissenschaft für die Entwicklung der europäischen

Kultur beschreiben

-Entstehungsbedingungen und Wesensmerkmale der gesellschaftlichen und politischen Ordnung

Athens im 5. Jh. erläutern und die Spannung zwischen demokratischem Anspruch und politischer

Wirklichkeit erkennen

-Elemente des Rechts und der Staatstheorie im Römischen Reich sowie deren Rezeptionen in Mittelalter

und Neuzeit beschreiben und deren Bedeutung als Grundlage der europäischen Rechts- und

Gesellschaftsordnungen darstellen

Klassische Kultur

Reformen Solons; Isonomie

Corpus Juris Civilis; Gemeines Recht

BGB

Diskussion / Rollenspiel

Philosophie

Std. 10

3. Formierung Europas im Mittelalter

Die Schülerinnen und Schüler können

-die kulturellen Aktivitäten der Klöster und deren Bedeutung für den zivilisatorischen Fortschritt

erläutern sowie den Einfluss von christlicher Kirche und Mönchtum auf die Schaffung gemeinsamer

Wertvorstellungen in Europa beurteilen

-Ursachen und Folgen der Kreuzzüge beschreiben und deren Bedeutung für die Formierung Europas beurteilen

-die zeitlichen, geographischen, gesellschaftlichen und politischen Dimensionen des fränkischen

Reichs beschreiben und beurteilen, inwiefern das karolingische Imperium ein Bezugspunkt des

Europa-Gedankens sein kann

-Kennzeichen und Veränderungen des Verhältnisses von Kirche und Staat erläutern und beurteilen

-die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Bedeutung der Stadt benennen und in der Herausbildung von städtischer Autonomie und Stadtbürgertum eine Abgrenzung zu feudaler Gesellschaft

und feudalen Lebensformen in Europa sowie die Ansätze für den Aufstieg des Bürgertums

erkennen

Benediktinerregel

Klosterwesen

Reichskirchensystem

1095 Aufruf Papst Urbans zum

Kreuzzug

Das Reich Karls des Großen

Investiturstreit

Stadtregiment

Zunftkämpfe

Religion

12 Std

4. Aufbruch Europas in die Moderne

Die Schülerinnen und Schüler können

-die Rezeption der Antike in Renaissance und Humanismus beschreiben und darin eine wichtige

Voraussetzung für die Herausbildung eines neuen Welt- und Menschenbildes für die Herausbildung

der abendländischen Rationalität in ihrer Bedeutung für die Entwicklung des modernen Europa

erkennen

-die Hexenverfolgung als Phänomen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels

-die Europäisierung der Erde als Folge der überseeischen Expansion der Europäer erkennen und deren

Rückwirkungen auf Europa beurteilen

-wesentliche wirtschaftliche und soziale Veränderungen in der frühen Neuzeit beschreiben und deren

Bedeutung für die Entwicklung von Marktwirtschaft und Globalisierung erörtern

-die Bewegung der Aufklärung als umfassenden geistigen Aufbruch in Europa darstellen und erkennen,

dass deren Ideen Grundlage moderner Staats- und Gesellschaftsvorstellungen sind

-die Frage der europäischen Identität problemorientiert erläutern sowie Vielfalt und Einheit Europas

bilanzierend darstellen

Renaissance in Florenz

Humanisten

Ellwanger Hexenprozesse

Verlagssystem

Frühkapitalismus

volonté générale; Naturrecht; Volkssouveränität; Gewaltenteilung

Deutsch

Kunst

Erdkunde

12 Std.

Katholische Religion Klasse 10

Der katholische Religionsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Die Schüler

- können aufzeigen, wie Kenntnisse über die Entstehungssituation biblischer Texte zu deren Verständnis beitragen

- können an einem biblischen Beispiel den Zusammenhang von literarischer Gattung, Aus­sageabsicht und Sitz im Leben erläutern

- kennen verschiedene methodische Zugänge zu biblischen Texten und können sie hinsicht­lich ihrer Möglichkeiten und Grenzen vergleichen

- können aufzeigen, wie Menschen versuchen sich in unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Wirklichkeit Gottes anzunähern

- können an einem Beispiel Möglichkeiten und Grenzen des Redens von Gott erläutern

- können an biblischen Texten zeigen, wie Geschichte als Weg Gottes mit den Menschen gedeutet wird und wie Nähe und Abwesenheit Gottes erfahren werden

UE 1 Bibel verstehen und die Frage nach Gott

- Voraussetzungen für einen kritischen, wissenschaftlich reflektierten Umgang mit der Bibel: historisch-kritische Methode

- biblische Texte als Zeugnisse von Glaubenserfahrungen

- Schülerinnen und Schüler begegnen biblischen Texten über existentielle Zugänge und im Spiegel literarischer oder künstlerischer Bearbeitungen

Fachwissenschaftlicher und spiritueller Zugang zur Bibel

(Werke der Kunst, der Literatur und Musik)

bibliodramatische Übungen

Klasse 10

 

12 h

Die Schüler können

- können anhand einer Weisung der Bergpredigt und des Doppelgebots der Liebe die Rele­vanz der Botschaft Jesu für heute aufzeigen

- können Jesu Umgang mit der Thora an einem Beispiel erläutern

- verstehen, dass Jesus Gottes Nähe erfahrbar machte, u.a. in seiner Zuwendung zu Sün­dern und Ausgestoßenen und seinem Verzicht auf Gewalt

- können an einem Beispiel aus dem Neuen Testament zeigen, inwiefern es sich dabei um ein Glaubenszeugnis handelt, nicht um einen historischen Bericht

UE2 Jesus und die Frage nach Gott und den Menschen

- Gottesverkündigung Jesu

- Konsequenzen aus den Gottesglauben: Jesus und die Menschen

- Jesus: Beispiel für heute?

 

 

 

8 h

Die Schüler

1.1.-     wissen, dass Partnerschaft Entwicklungsschritte zur eigenen Identität und zur Liebesfähig­keit voraussetzt

1.2.-     können den Stellenwert, den Sexualität in unserer Gesellschaft hat, reflektieren und Kriteri­en eines verantwortlichen Umgangs mit Sexualität erläutern

 

UE 3 Leben in Beziehungen — Liebe, Freundschaft, Sexualität

-Freundschaft, Liebe, Partnerschaft

-Sexualität und Liebe — Missbrauch und Instrumentalisierung von Sexualität

-verantwortete Elternschaft

-Familie und Familienbilder

 

Referate über Personen und Ereignisse

12 h

Die Schüler

- können den Hinduismus in Grundzügen darstellen, z.B. Prägung des Alltagslebens, ver­schiedene Gottesvorstellungen und ihn mit dem Christentum vergleichen

- können anhand der Biographie des Buddha zentrale Überzeugungen und Lebensziele des Buddhismus erläutern und mit dem Christentum vergleichen

- sind aufgrund eines kritischen und selbstkritischen Vergleichs in Ansätzen zu einem Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen befähigt

UE 4: Religionen

Begegnung mit Hinduismus und Buddhismus

-Religion und Alltag in Indien

-Biographie des Siddharta Gautama

-Leben als Leiden (Buddhismus) oder als Geschenk (Judentum, Christentum, Islam>, Erlösungsvorstellungen im Vergleich

-das Göttliche in Hinduismus und Buddhismus, verglichen mit den abrahamitischen Re­ligionen

-Dialog der Religionen

Meditationspraxis bei Christen, Hindus und Buddhisten

10 h

Die Schüler sollen:

 Jenseits der Theorie praktische Erfahrungen mit dem Glauben machen

Meine eigene Lebensperspektive / Glauben leben und konkret erfahren:

Compassion-Projekt / Tage der Orientierung Assisi- oder Taizéfahrt

2-3 Tage bis 1 Woche

Mathematik Klasse 10

Der Mathematikunterricht in Klasse 10 beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen:

1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.

2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „Mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten.

3. Was nicht mehr erwartet wird:

Einfache Wurzelgleichungen, Ähnlichkeit von Dreiecken, die in 2 Winkeln übereinstimmen, Kathetensatz und Höhensatz, Satz vom Umfangswinkel, Vernetzte System, Sinus- und Kosinussatz

4. Folgende Themen, die zuvor in eckigen Klammern standen sind in den Standards enthalten:

Einfache lineare Gleichungssysteme mit mehr als zwei Variablen, Anwendungen in der Geodäsie

5. Beispiele für im Anspruch reduzierte Themen:

Potenzen mit rationalen Exponenten, n-te Wurzel, Rechengesetze, Rechnen mit Potenzen, der Logarithmus und seine Rechengesetze

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

1. Leitidee „Zahl“

  • Objekte und Verknüpfungen zur rechnerischen Behandlung geometrischer Fragestellungen kennen und einsetzen

Vektor

Linearkombination

8 h

2. Leitidee „Algorithmus“

  • einfache Funktionen ableiten

Ableitung von und

Ableitungsregeln für Potenz, Summe und konstanter Faktor

Die Schüler erschließen selbständig mit Hilfe des Buches die Ableitungen und Präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse (SOL)

24 h

5. Leitidee „Raum und Form“

  • geometrische Objekte im Raum analytisch beschreiben und ihre Lagebeziehungen analysieren

Ortsvektor

Geradengleichung

Gruppenpuzzle: Schnitt von Geraden

Räumliche Probleme auf die geometrische Fachsprache übertragen

12 h

Legen einer Struktur mit den bisherigen Begriffen aus der Vektorgeometrie: Beschreiben mathematischer Sachverhalte im Rückgriff auf bekannte Definitionen und Aussagen

6. Leitidee „Funktionaler Zusammenhang“

  • über Grundkompetenzen im Umgang mit Funktionen verfügen
  • Funktionen auf lokale und globale Eigenschaften untersuchen
  • Wirkungen von Parametern in Funktionstermen verstehen
  • das Änderungsverhalten von Funktionen quantitativ beschreiben

Eigenschaften von Funktionen:

Nullstellen, Extremstellen, Monotonie (Wendestellen?)

ganzrationale Funktionen,

Änderungsrate und Ableitung

Ableitungsfunktion

Gruppenpuzzle: Schüler lernen die Änderungsrate in verschiedenen Anwendungen kennen und erkennen gleichartige Strukturen

Legen einer Struktur: Beschreiben mathematischer Sachverhalte im Rückgriff auf bekannte Definitionen und Aussagen

40 h

Auf gesellschaftliche Veränderungen durch Wissenschaft und Entdeckungen sollte hingewiesen werden

7. Leitidee „Daten und Zufall“

  • Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen berechnen
  • Erwartungswert einer Zufallsvariablen verstehen und berechnen

Unabhängigkeit von Ereignissen

Binomialverteilung

Erwartungswert

Einsatz des PC und GTR

Simulationen, Präsentation mit Interaktion

12 h

Auf die geschichtliche Entwicklung über das Glücksspiel kann eingegangen werden (De MERE, BERNOULLI, . . . )

8. Leitidee „Vernetzung“

  • Hilfsmittel sinnvoll und effizient einsetzen
  • mathematisches Denken und Modellieren in außermathematischen Gebieten wie Kunst, Naturwissenschaft und Gesellschaft anwenden
  • grundlegende Problemlösetechniken kennen und anwenden

Umgang mit Hilfsmitteln wie

Formelsammlung

grafikfähiger Taschenrechner

Rechner mit geeigneter

Software

elektronische Medien

Internet

Problemlösetechniken

Aus der Geschichte der Differenzialrechnung: Schüler lesen und bearbeiten historische Texte (aus dem Internet, Zeitschriften, auch in englischer Sprache)

Einsatz des PC und GTR

12 h

Newton, Leibniz, Euler

Zusammenarbeit mit den Fächern Geschichte und Englisch

Mini-Max-Aufgaben aus verschiedenen Bereichen des täglichen Leben

9. Leitidee „Modellieren“

  • einen Sachverhalt auf angemessene Weise mathematisch beschreiben. Eine zugehörige Problemstellung in dem gewählten mathematischen Modell lösen sowie die Ergebnisse auf die Ausgangssituation übertragen, interpretieren und ihre Gültigkeit prüfen
  • das Änderungsverhalten von Größen analytisch beschreiben und interpretieren

Momentanänderung von Größen

Es bieten sich Projektaufgaben an, z.B. auch im Hinblick auf Verkehrs- und Umwelterziehung mit Hilfe von PC und GTR.

Dabei: verschiedene Medien variabel und zielgerichtet einsetzen

12 h

Untersuchungen von Funktionen im realen Bezug (Bevölkerungswachstum, Physik, . . .)

10. Ergänzungscurriculum

Siehe Leitidee 9 „Modellieren“

Projekte als Anwendung der Differenzialrechnung

8 h

Methodencurriculum Klasse 10

Wichtiger Hinweis: Das in Klammer zuerst genannte Fach ist als Leitfach verantwortlich für die Einführung der Methode.

Lerntechniken,
Umgang mit Texten

Selbstständiges Umsetzen des seither Erlernten (Ch, alle)

Zeitschriften konsultieren (FS,  alle)

Umfangreiches Material sichten, selbstständiger Umgang mit verschiedenen Informationsquellen (Gk, alle)

Gestalten,
Visualisieren,
Präsentieren

Selbstständiges Umsetzen des seither erlernten (G, alle)

Präsentationen (Gk, alle)

Langfristige Hausarbeit erstellen (mit Zeitplan), (G, alle)

Buchvorstellung (D, FS)

Partner- und Gruppenarbeit

Gattungen und Stile der Musikgeschichte im Team erarbeiten (Mu)

Europa, z.B. dt-fr. Zusammenarbeit (F, G)

Wissenschaftliche Texte diskutieren, schlüssig argumentieren (Ph, alle)

Kommunikation,
Gesprächsführung,
Rethorik

Kommunikationsmodelle (D, alle)

Präsentation von Recherchen und Befragungen (Gk, alle)

Präsentation mit Interaktion (G, alle)

ev. Schüleraustausch (FS)

Multimedia

Powerpointpräsentation zu Gattungen und Stile der Musikgeschichte (Mu)

Filmsequenzen (FS, alle)

Simulationen (M, Nw, alle)

Verschiedene Medien variabel und zielgerichtet einsetzen (alle)

Internetrecherche: Kontinentalverschiebung, Wetter, Klima, Sparsame Nutzung von Energie (Ek)

Methodentage

GFS

Musik Klasse 10

Der Musikunterricht in Klasse 10 beträgt 1 Wochenstunde.

Allgemeine Bemerkungen

Die drei Bereiche der Gestaltung, des Hörens und Verstehens und des Reflektierens durchdringen sich gegenseitig und sind methodisch miteinander zu verknüpfen, auch durch gemeinsames Singen und Musizieren.

Toleranz und Offenheit gegenüber der Vielfalt der Kulturen ist ein wichtiges übergreifendes Lernziel. Der Unterricht in Klasse 10 soll die Zusammenhänge zwischen Geschichte und Musik in besonderem Maße in den Blick nehmen.

Die Schüler sollen durch die selbständig erarbeiteten Präsentationen im Ergänzungscurriculum auf die Oberstufe vorbereitet werden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Musik gestalten

5

Vokales Musizieren

1- und mehrstimmige Lieder
unterschiedliche Genres, Stile und Kulturen

Singen, Musizieren zum Gesang, z.B. Kanons zur Veranschaulichung der musiktheoretischen Zusammenhänge

Liedverzeichnis
evtl. fächerverbindend mit Fremdsprachen und/oder Geographie
Vorspiele einzelner Schüler

Musik hören und verstehen

10

Notenschrift und -text

wiederholen, festigen

Gestaltungsmittel

Homophonie, Polyphonie, Fuge

Wiederholung: Tonleitern, Akkorde, Funktionen zur Analyse

Anwendungsbeispiele zu den Epochen (Vgl. unten „Musik reflektieren“)

Hören, Beschreiben, Verstehen

Hörbeispiele

differenziert beschreiben (Ausdruck, Wirkung, Parameter)

Musik reflektieren

13

Gattungen und Stile - Kontexte

Überblick aus mindestens zwei Epochen (Barock, Klassik, Romantik, 20. + 21. Jahrhundert)

Beispiele (Oratorium oder Vergleichbares, Sinfonie, Konzert: (Methodencurriculum: Präsentieren und Visualisieren))

Naturwissenschaft und Technik Klasse 10

Der NwT-Unterricht in Klasse 10 beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Eine weitere Stunde wird als Praktikum im Fach Physik durchgeführt.

Nach Möglichkeit sollte im Stundenplan eine Doppelstunde als Randstunde vorgesehen werden, um vorgeschriebene Exkursionen außerhalb der Unterrichtszeit durchführen zu können.

Es werden drei verschiedene Lehrer im Wechsel eingesetzt.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Mechanische Konstruktions- und Funktionsprinzipien anwenden; Analogien zwischen technischen und natürlichen Systemen erkennen und beschreiben; den Bewegungsapparat unter biomechanischen Aspekten beschreiben.

Antrieb, Leistung, Drehmoment und Biomechanik am Objekt Fahrrad

Messungen planen, durchführen und dokumentieren; Computer als Werk­zeug nutzen

EC: Leistungsmessung am selbst entwickelten Fahrradergometer (fächerübergreifend mit Sp und Ph)

ITG: Computer als Werkzeug für Berechnungen und Dokumentationen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Energiefluss und Energieumwandlung bei der Aufrechterhaltung aller Systeme eine zentrale Rolle spielen.

Energieströme mit atmosphärischen Vor­gängen in Verbindung setzen; Möglichkei­ten der Energienutzung analysieren und bewerten; Perspektiven der Energieversor­gung der Zukunft nachvollziehen und be­werten; Veränderungen des Systems Erde durch menschliches Eingreifen analysieren und bewerten; die statische Konstruktion eines Bauwerks erläutern

Messungen planen, durchführen und die Ergebnisse grafisch darstellen; Messungen mit einem selbst herge­stellten Instrument durchführen; Dia­gramme erstellen, auswerten und interpretieren; Langzeitbeobachtungen und –messungen aufnehmen und aus­werten

EC: Energiebilanzen

Quantitative Aspekte der Energieversorgung

Anfertigen einer eigenen Holz- oder Metallkonstruktion

Die Schülerinnen und Schüler sind sich der Stellung des Menschen im System Erde und im Weltall bewusst. Sie erkennen die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen den Komponenten und wissen um die besondere Verantwortung des Menschen für den Schutz der Erdatmosphäre.

den Himmelsanblick dokumentieren und erklären, Objekte identifizieren und sich damit auf der Erde orientieren; Methoden astronomischer Beobachtung und Forschung erläutern; astronomische Vor­gänge einordnen und erklären; die Ent­wicklung des Sonnensystems beschreiben; die Bedeutung der Sonne für das Leben auf der Erde erläutern; bedeutende Schritte der Geschichte des Lebens beschreiben

Diagramme erstellen, auswerten und interpretieren; in Größenordnungen denken und sinnvolle Abschätzungen durchführen; Hilfsmitte sachgerecht als Informationsquellen nutzen

EC: Milchstraße, Galaxien, Weltall

Physik Klasse 10

Der Physikunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen

Die in der linken Spalte genannten Bildungsziele sind nicht isoliert mit den jeweils zugeordneten Inhalten und Methoden zu betrachten. Genannt sind jeweils nur besonders einsichtige Beispiele.

Die besonderen Methoden der Physik sind bei allen Inhalten zu vermitteln:

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Grundlegende physikalische

Größen

Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kraft, Impuls (Impulserhaltung),

Energie (Energieerhaltung)

Qualitativ: Zentripetalkraft (ansatzweise quantitativ EC), Drehimpuls, (Drehimpulserhaltung)

Methoden der Deduktion und Induktion an Beispielen erläutern

Möglichkeiten zur Projektarbeit:

Messwerterfassungssysteme

Simulationen (ITG)

Geschichtliche Entwicklung

Modellbildung als iterativer Prozess

Wiederholung aus 9 zu F=ma

Zeit, Masse, Massendichte, Temperatur, Druck, Energie (Energieerhaltung) werden jeweils an geeigneter Stelle wiederholt

25 Stunden

Modellvorstellungen und Weltbilder

Geschichtliche Entwicklung von Modellen und Weltbildern (z. B. Sonnensystem, Universum, Folgerungen aus der speziellen Relativitätstheorie, Kausalität, deterministisches Chaos)

Strukturen und Analogien

Innere Energie als Summe der kinetischen Teilchenenergien (EC)

Entropie (Entropieerzeugung)

Energiewirtschaft

Bedeutung von physikalischen Modellen

Je nach Zugang zu Entropie z.B. Zusammenhang zwischen Temperatur und mittlerer Teichenenergie(EC), oder Bestimmung von Wahrscheinlichkeiten (dann → Mathematik) 12 Stunden

Strukturen und Analogien

Magnetisches Feld → elektrisches Feld → Gravitationsfeld

Analogien anwenden

5 Stunden

Technische Entwicklungen und ihre Folgen

Anwendungsbezug und gesellschaftliche Relevanz der Physik

Natürlicher und anthropogener Treibhauseffekt

Schülerreferate

→ Chemie, Erdkunde

8 Stunden

Leistungsmessung

Ergänzungscurriculum (EC)

Methodentraining (ITG)

(maximal / bei 38 Unterrichtswochen ohne Ausfälle) 26 Stunden

Sozialcurriculum Klasse 10

Folgende Inhalte sind die Konkretisierung unserer Leitgedanken zum Sozialcurriculum:

Thema/Inhalt Beteiligte

Mentorensystem:

Patenschaften für die Klassen 5

Betreuung und Fortbildung der Paten

NN

Schulsanitätsdienst

Frau Kalka,

Herr Rupp

Soziales Projekt (3-5 Tage):

Compassion-Projekt

Deutschlehrer

Religionslehrer

 

Bei Bedarf absolvieren einzelne Klassen mit mehreren Lehrkräften ein zweitägiges intensives Sozialtraining.

Bei Bedarf können Elternveranstaltungen jahrgangsübergreifend angeboten werden.

Erdkunde Klasse 10/11

Schnittmengencurriculum

Ausgangssituation: Das Fach Erdkunde wird momentan in der 10. Klasse (G8) 2-stündig und in der 11. Klasse (G9) 1-stündig unterrichtet.

In Hinführung auf die Kursstufe und insbesondere auch bezüglich des Neigungsfaches Geographie wird folgende Schnittmenge vereinbart:

Bildungsplan Inhalte Methoden
Entwicklung und Struktur der Lithosphäre
Schalenbau der Erde Aufbau Konvektionsströme  
Entstehung der Kontinente und Ozeane
  • Wegeners Theorie
  • Theorie der Plattentektonik
  • Isostasie
  • konstruktive, destruktive, konservative Plattengrenzen
  • Wilson-Zyklus
  • Hot Spots
  • Erdbeben und Vulkanismus
  • Internet-Recherche
  • Simulationsprogramme
  • Experiment
Entwicklungsgeschichte der Erde Geologische Zeittafel der Erde  
Gesteinskreislauf Gesteinsbestimmung
  • Metamorphite
  • Vulkanite
  • Plutonite
  • Sedimentgesteine
  • Großer und kleiner Kreislauf
Gruppenpuzzle
Atmosphärische Prozesse
Aufbau der Atmosphäre Stockwerke, Ozonproblematik  
Strahlungshaushalt der Erde
  • Strahlungsbilanz
  • Langwellige und kurzwellige Strahlung
  • Natürlicher Treibhauseffekt
Experimente
Wolkenbildung und Niederschlag Luftfeuchtigkeit, Taupunktkurve, Kondensation Wolkenbeobachtung
Luftdruck und Wind Hoch- und Tiefdruckgebiete, Land-See-Wind-System Experimente
Planetarische Zirkulation Planetarische Druckverteilung, Coriolis-Kraft, Passatwinde, Westwindzone Auswertung von Satellitenbildern
Bedrohung und Schutz der Erdatmosphäre
Mensch und Klimawandel Ozonloch, Treibhauseffekt Wirkungsgefüge erstellen
Klimaschutz Internationale Abkommen, Kyotoprotokoll Internet-Recherche

In G9 entfällt somit die Thematik Böden, so dass mehr Zeit für die oben genannten Themen als gemeinsame Schnittmenge bleibt!

Evangelische Religion Klasse 10/11

Schnittmengencurriculum

Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.

Der evangelische Religionsunterricht in Klasse 10(bzw. 11) beträgt 2 Wochenstunde.

Die betroffene Lerngruppe Evangelische Religionslehre, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Klasse 11 (G9) und Klasse 10 (G8) zusammensetzt, wird bereits seit dem Schuljahr 2008/09 (Klasse 10/ G9 und Klasse 9/ G8) in dieser Zusammensetzung unterrichtet. Grundlage des Unterrichtes waren und sind für diese Lerngruppe die Bildungsstandards und das Schulcurriculum des Peutinger-Gymnasiums für das Fach Evangelische Religionslehre. D. h., die Schülerinnen und Schüler beider Züge werden zu Beginn der Kursstufe denselben Wissensstand haben.

Ein besonderes Schnittmengencurriculum erübrigt sich daher.

Gemeinschaftskunde Klasse 10/11

Schnittmengencurriculum

Der Themenbereich „Internationale Politik: Menschenrechte und Friedenssicherung“ wird durch den Bildungsplan von 1994 nicht abgebildet und wird deshalb in den Klassen 11c und 11d als zusätzliche Lehrplaneinheit unterrichtet. Es werden zwei Schwerpunkte gebildet:

Durch diese zusätzliche Lehrplaneinheit sieht die Fachschaft die Vorbereitungen im Fach Gemeinschaftskunde der Klassen 11 (G9) auf das Schnittmengencurriculum als erfüllt an. Somit herrschen inhaltlich identische Eingangsvoraussetzungen für den „Doppeljahrgang“.

Geschichte Klasse 10/11

Der Geschichtsunterricht in Klasse 10 beträgt 2 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkkungen

Curricula für die Klassen 10(G8) und 11(G9) zur Vorbereitung auf das Schnittmengencurriculum der gemeinsamen Jahrgangsstufe 11/12

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

4. Aufbruch Europas in die Moderne

Die Schülerinnen und Schüler können

-die Rezeption der Antike in Renaissance und Humanismus beschreiben und darin eine wichtige

Voraussetzung für die Herausbildung eines neuen Welt- und Menschenbildes für die Herausbildung

der abendländischen Rationalität in ihrer Bedeutung für die Entwicklung des modernen Europa

erkennen

-die Hexenverfolgung als Phänomen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels

-die Europäisierung der Erde als Folge der überseeischen Expansion der Europäer erkennen und deren

Rückwirkungen auf Europa beurteilen

-wesentliche wirtschaftliche und soziale Veränderungen in der frühen Neuzeit beschreiben und deren

Bedeutung für die Entwicklung von Marktwirtschaft und Globalisierung erörtern

Renaissance in Florenz

 

Humanisten

 

 

Ellwanger Hexenprozesse

 

 

 

 

Verlagssystem

Frühkapitalismus

 

 

 

 

volonté générale; Naturrecht; Volkssouveränität; Gewaltenteilung

Bildanalyse

 

 

Textanalyse

 

 

Gruppenarbeit

 

 

 

Mind Map

 

 

 

 

Multiperspektivität

 

 

 

Perspektivenwechsel

Deutsch

 

Kunst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdkunde

Griechisch Klasse 10/11

Schnittmengencurriculum

Im Fach Griechisch werden die Schülerinnen und Schüler des neun- und achtjährigen Gymnasiums bereits seit Beginn des Lehrgangs gemeinsam unterrichtet. Ein Schnittmengencurriculum für das Fach Griechisch ist somit nicht erforderlich!

Mathematik Klasse 10/11

Schnittmengencurriculum

Der Mathematikunterricht in Klasse 10(bzw. 11) beträgt 4 Wochenstunden.

Allgemeine Bemerkungen:

1. Die verschiedenen Leitideen sind nicht isoliert zu betrachten. Vielmehr sollten die formulierten Kompetenzen und Inhalte im Rahmen der neun Leitideen „Zahl“, „Algorithmus“, „Messen“, „Raum und Form“, „Variable“, „Funktionaler Zusammenhang“, „Daten und Zufall“, „Vernetzung“ und “Modellieren“ an den jeweils geeigneten Stellen in den Unterricht einfließen.

2. Im Sinne der "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" soll das Problemlösen einen größeren Stellenwert erhalten. Aus diesem Grunde sollten die Schülerinnen und Schüler in allen Klassenstufen an geeigneten Stellen Problemlösetechniken, - strategien und Heurismen kennen, anwenden und neuen Situationen anpassen. Um dies zu erreichen soll an geeigneten Stellen mit den Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aufgaben über Lösungsstrategien reflektiert und dabei entsprechende heuristische Methoden herausgearbeitet werden. Gute Anregungen dazu sind u.a. in der Zeitschrift „mathematik lehren“ Nr. 115 enthalten. Die vorgeschlagenen Methoden stellen eine mögliche Auswahl dar.

3. Was nicht im Abitur 2012 erwartet wird:

Polynomdivision, Wurzelgleichungen, Näherungsverfahren, Wahrscheinlichkeitsrechnung

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise

Modellieren

Die Schülerinnen und Schüler können

  • das Änderungsverhalten von Größen analytisch beschreiben und interpretieren

Funktionaler Zusammen­hang

Die Schülerinnen und Schüler können

  • über Grundkompetenzen im Umgang mit Funktionen verfügen;
  • das Änderungsverhalten von Funktionen quantitativ beschreiben

Algorithmus

Die Schülerinnen und Schüler können

  • einfache Funktionen ableiten

KAP I Abhängigkeiten und Änderungen

Funktionen,

Änderungsrate,

Ableitung,

Ableitung berechnen,

Ableitungsfunktion,

Ableitungsregeln für Potenz, Summe und konstanter Faktor

Lernzirkel bzw. Arbeitspläne zur Erarbeitung der Änderungsrate

(vgl. Serviceband Klett S.6 - S.9)

 

Arbeitsplan zur Ableitungsfunktion (vgl. Serviceband Klett S 16)

Arbeitsplan zur Tangentengleichung (vgl. Serviceband Klett S.14)

Mindmap: Verschiedene Bedeutung der Ableitung

Ergänzungen: Nicht im neuen Buch der Klassen 10

Lineare Funktion

Geraden: Steigung, Schnittpunkt, Parallelität und Orthogona-lität

Strecke: Länge und Mittelpunkt

Probleme im Umfeld der Tangente:

Tangente in einem Kurvenpunkt

Tangente parallel zu einer Geraden

Tangente von einem Punkt

32 h

Funktionaler Zusammen­hang

Die Schülerinnen und Schüler können

  • über Grundkompetenzen im Umgang mit Funktionen verfügen;
  • Funktionen auf lokale und globale Eigenschaften untersuchen

Algorithmus

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Werte iterativ berechnen

KAP II Eigenschaften von Funktionen

Gemeinsame Punkte mit den Koordinatenachsen

Extremstellen,

Monotonie,

Wendestellen,

Iteration

geometrische Bedeutung der 1.ten

und 2.ten Ableitung

Verhalten für x→±∞ bei ganzrationalen Funktionen,

Polynomdivision

Gruppenpuzzle: Extremwertprobleme (vgl. Serviceband Klett S.23 - S.25)

Arbeitsplan zur Berechnung von Nullstellen ganzrationaler Funktionen (vgl. Serviceband Klett S.44)

Lernwerkstatt: ABC der ganzrationalen Funktionen

Ergänzungen: Nicht im neuen Buch der Klassen 10

Wendestellen,

geometrische Bedeutung der 1.ten

und 2.ten Ableitung

Polynomdivision

18 h

Funktionaler Zusammen­hang

Die Schülerinnen und Schüler können

  • über Grundkompetenzen im Umgang mit Funktionen verfügen
  • Funktionen auf lokale und globale Eigenschaften untersuchen
  • Wirkungen von Parametern in Funktionstermen verstehen

KAP III Alte und neue Bekannte (Funktionsklassen)

Exponentialfunktionen

Ganzrationale Funktionen

Eigenschaften ganzrationaler Funktionen

Sinus- und Kosinusfunktion

Ableitung der Sinus- und Kosinusfunktion (Bogenmaß!!)

Verschieben und Strecken von Graphen (Affine Abbildungen)

Funktionenscharen

x)

Gruppenpuzzle: Eigenschaften ganzrationaler Funktionen (vgl. Serviceband Klett S.47 - S.50)

Arbeitsplan: Ableitung der Sinus- und Kosinusfunktion (vgl. Serviceband Klett S.56)

Lernzirkel: Verschieben und Strecken von Graphen (vgl. Serviceband Klett S.52 - S.54)

Arbeitsplan: Winkel im Bogenmaß (vgl. Serviceband Klett S.55)

Arbeitsplan: Variation der Sinusfunktion (vgl. Serviceband Klett S.57)

20 h

Musik Klasse 10/11

Schnittmengencurriculum

Dieses Curriculum gilt für den Jahrgang, in dem Absolventen sowohl der neunjährigen, als auch der achtjährigen gymnasialen Laufbahn das Abitur machen werden.

Der Musikunterricht in Klasse 10(bzw. 11) beträgt 1 Wochenstunde.

Allgemeine Bemerkungen

Schwerpunkt in diesem Schuljahr bildet ein Überblick über die vier Epochen Barock, Klassik, Romantik und Moderne, da dieses Schuljahr für manche Schüler(innen) das letzte mit Musikunterricht sein wird.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Musik reflektieren

Gattungen, Stile, Kontexte

  • Barock
  • Klassik
  • Romantik
  • 20. + 21. Jahrhundert

aufgezeigt an Beispielen der entsprechenden Epoche

Musik hören und verstehen

Hören, Beschreiben, Verstehen

Hörbeispiele

differenziert beschreiben (Ausdruck, Wirkung, Parameter)

Notenschrift und -text

  • Tonleitern
  • Akkorde
  • Funktionen zur Analyse

wiederholen, festigen

Anwendungsbeispiele zu den Epochen (vgl. Bereich „Musik reflektieren“)

Gestaltungsmittel

Homophonie, Polyphonie

Musik gestalten

Vokales Musizieren

2 - 4-stimmige Lieder
unterschiedlicher Genres, Stile und Kulturen

Singen, Musizieren zum Gesang, z.B. Kanons zur Veranschaulichung der musiktheoretischen Zusammenhänge

Liedverzeichnis
evtl. fächerverbindend mit Deutsch, Fremdsprachen und/oder Geographie

Sport Klasse 10/11

Schnittmengencurriculum

Der Sportunterricht in Klasse 10 (G8) und 11 (G9) beträgt 2 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
Sportbereich I Leichtathletik

Die in Klasse 9 gelernten leichtathletischen Techniken anwenden

Längere Läufe absolvieren und eine Ausdauerleistung erbringen

Einen leichtathletischen Mehrkampf bestehend aus Kurzstrecke, Sprung- und Wurfdisziplin absolvieren

I. Laufen:

a) Kurzstrecken

100m Lauf

b) Ausdauerläufe

800m Mädchen

1000m Jungen

Cooper-Test (12Min)

Läufe über kurze Entfernungen

Steigerungsläufe

Staffeln, Reaktionsspiele

Schulung der aeroben Ausdauer

(Geländelauf, Fahrtspiel)

Tempogefühl entwickeln

Ausdauerläufe bis 20 Min.

15 Stunden

Alle Disziplinen dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Sportwettkämpfe/ Mehrkampf:

Jugend trainiert

Bundesjugendspiele

Sportabzeichen

Die Problematik des Sporttreibens in der Natur darlegen

II. Springen:

Stabilisierung und Verfeinerung der erlernten Techniken

a) Weitsprung

b) Hochsprung (Flop)

Anlauf und Absprung optimieren,

Ablaufmarken setzen,

Absenken des Körperschwerpunkts

Die Schüler müssen Bewegungsabläufe beschreiben und die Hauptfunktionsphase eines Bewegungsablaufes benennen

Die Möglichkeiten der Leistungssteigerung durch Training benennen

Grundsätze der sportlichen Ernährung erklären

III. Werfen/Stoßen:

Einführung in das Kugelstoßen und Speerwerfen

Erlernen der Angleittechnik

Rhythmisierung des Anlaufs

Die biologischen Hintergründe der Anpassungserscheinungen des Körpers nach Belastung und Erholung erklären

Sportbereich II Geräteturnen

Auf der Basis der in Klasse 9 erlernten Fertigkeiten an Übungsverbindungen an zwei Geräten turnen sowie Figuren aus der Akrobatik und normfreie Bewegungen turnen

 

Boden

Handstandüberschlag vw

Schwung- und Druckimpuls koordinieren;

Blockieren der Schultergelenke

10 Stunden

Verbindung von Übungselementen , die in Klasse 9 erlernt wurden

Durch Geräte Auf- und Abbau, Helfen und Sichern,

Gruppenunterricht

wird durchgehend soziale und personale Kompetenz gefordert und geschult.

Die Schüler müssen Hauptfunktionsphase eines Bewegungsaktes erkennen und nennen.

Reck

Hinführung zur Laufkippe

Hocke

Barren

Oberarmkippe in den Stütz

Oberarmstemmaufschwung in den Stütz

Event. Barren als 3. Gerät

Schüler können Risiken abschätzen, sind bereit etw. zu wagen und können Sicherheitsmaßnahmen treffen

Sprung

Sprunghocke über den Kasten längs oder das Pferd (1,10m hoch)

Spannstütz nach erster Flugphase

Grundlegende Sachverhalte aus der Bewegungslehre erklären

Schwebebalken: Mä

Höhe 1,00 – 1,20m

Sprung in den Stütz

Überspreizen eines Beines

Sprünge

Einbeinige Drehungen

Gymnastik/Tanz

Die gymnastischen Grundformen auf Schulniveau

Mit einem weiteren Handgeräte

umgehen und haben den in 9 gelernten Tanzstil verbessert

Die erlernten Bewegungsfertigkeiten zu einer Übung nach choreograghischen Gesichtspunkten verbinden und diese präsentieren

Die gelernten Bewegungsformen verfeinern und neue Elemente erlernen

Den Ausdruck verbessern

Mindestens ein Handgerät (beidseitig üben)

Seil: schwingen, springen, hüpfen, laufen

Reifen: Werfen u. fangen, rollen, schwingen

Band: Laufen u. Springen in Verbindung mit Schlangen, Spiralen, Kreisen

Ball: Schwingen, werfen, rollen, prellen

Auch aktuelle Formen des Tanzes

Umsetzen von vorgegebenen oder selbstgewählten Themen

10 Std
Sportbereich III Mannschaftssportarten

Den zu Grunde liegenden Spielgedanken erfassen und ihn im Spiel umsetzen

Die wesentlichen spielspezifischen Handlungen in Angriff und Abwehr umsetzen

Die erworbenen Grundtechniken spielspezifisch anwenden

Basketball

Individualtechnik aus Klasse 9 weiterführen u. erweitern

Sprungwurf

Rebound

Taktik: Give and Go

Mann – Mann Verteidigung

Schnellangriff

Grundaufstellung für den Angriff gegen eine MMV

Wettkampfspiel 5:5

Aus dem Sportbereich III werden mindestens 2 Sportarten unterrichtet

Ju: 25Std.

Mä: 15 Std

Für alle Mannschaftssportarten gilt:

Beachtung von Spielregeln,

Spiele mit u. ohne Schiedsrichter organisieren,

eigene Spiele erfinden,

Fair Play,

Rücksichtnahme,

verlieren können,

fördert Personal- und Sozialkompetenz im besonderen Maße

Fußball

Individualtechnik aus Klasse 9 erweitern

Flügelspiel

Flanken

Spielverlagerung

Modernes Abwehrverhalten

Viererkette

Spielsystem 4:3:3 u. 4:4:2

Verdeutlichung von Positionen im System

Übungen unter erhöhtem Tempo mit und ohne Gegner absolvieren

Hinführung zum Wettkampfspiel und Schulsportwettbewerben

Volleyball

Individualtechnik aus Klasse 9 erweitern

Komplexere Spiel- und Übungsformen

Frontalangriff und Einerblock

Vom Spiel 4:4 zum Spiel 6:6

Spielaufbau über Position II od. III

Position VI vor- oder zurückgezogen

Aufgabe von oben

Überkopfspiel nach hinten

Spiel mit 3 Ballkontakten

Differenzierung durch angepasste Netzhöhe

Handball

Grundelemente aus Klasse 9 vertiefen und festigen

Schulung des Angriffsspiels 3:3 gegen offensives Raumdeckungssystem

Übergeben – Übernehmen

Tempogegenstoß

Sprungwurfabspiel

Ballannahme im schnellen Lauf

Torwürfe als Heber

Verfeinerung Deckungssystem

5:1 u. 6:0 Deckung

Angriffssystem 3:3 u. 2:4

(2 Angreifer, 4 Rückraumspieler)

Komplexere Übungsformen

Sportbereich IV

Bildungsziele entsprechen dem Sportbereich III

Sportarten aus dem offiziellen Schulsportwettkampfprogramm

Aus dem Sportbereich IV werden 1 – 2 Sportarten unterrichtet

Badminton:

Ballgewöhnung

Clear, Drop, Aufschlag, Smash

Einsatz der Schlagtechniken unter Wettkampfbedingungen

Angriffsclear, Drive

Aufschlag kurz oder lang

Einzel- und Doppelspiel

10 Std.

Tischtennis:

Vorhand – Angriff

Rückhand – Angriff

Schmettern - Abwehr

Abwehr Block

Topspin

Aufschlagvarianten

Einzel- und Doppelspiel