Französisch Klasse 10

Curricula

Am Peutinger-Gymnasium kann man Französisch entweder

lernen. Das Curriculum ist daher entsprechend angepasst.

Französisch als zweite Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 10 (als zweite Fremdsprache) beträgt 3 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können verstehen

einem Gespräch folgen

Informationen entnehmen

Videoaufnahmen / -mitschnitte über vertraute Themen global verstehen

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen

zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird

- einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird

wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist

Filmsequenzen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird und deren Sprache klar und unkompliziert ist.

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Dabei sind sie in der Lage

- Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen

- ein einfaches Gespräch führen

- persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen

- Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren

- geeignete Strategien anzuwenden, um nachzufragen und das Gespräch auch dann aufrecht zu erhalten, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt.

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

-Informationen zusammenfassen,

auf einfache Weise wiedergeben

-Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren

-erzählen

-Gegenstände und Vorgänge beschreiben

-relativ detailliert über Erfahrungen und Ereignisse berichten und ihre Ansichten, Pläne und Handlungen in einfacher Weise begründen oder erklären.

Alltägliches Leben, vertraute Themen

mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind

zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten

Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit

Text mit vertrauter Thematik

Handlung einer Lektüre oder eines Films

mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien

Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen

Alltag

Partnergespräch

Rollenspiele

Buchvorstellung

Medieneinsatz

Präsentieren

Stichwörter anlegen

Schlüsselwörter suchen

Leseverstehen

- verstehen

- selektiv lesen

- kursorisch erschließen

- kurze und nicht zu anspruchsvolle Texte oder Textabschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln im Detail verstehen.

- erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/ Textteile sinndarstellend vorlesen

Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang

Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen

- Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden

- alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren)

- einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte

Hilfsmittel einsetzen

Schreiben

- orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- berichten, ausdrücken und abwägen

- unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen

- zusammenhängend darstellen und begründen

- schriftlich reagieren

- eine Bewerbung inklusive (tabellarischem) Lebenslauf schreiben

- Texte gestalten, ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen usw.

- bei der eigenen Sprachproduktion

- einen zusammenfassenden gegliederten Text

- vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen

- Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften)

Zeitschriften studieren

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

- vermitteln und Inhalte weitergeben

zweisprachige Situationen, vertraute Themen

mündliche und schriftliche Kommunikation

Vereinfachung

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen.

Außerdem sind sie in der Lage

- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen

- die Aussprache schwieriger unbekannter Wörter bei Bedarf nachzuschlagen.

Arbeit mit dem Wörterbuch

Nachschlagetechniken

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik.

Die Schülerinnen und Schüler können

- erschließen

- selbstständig erschließen

- anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist

- transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung)

- sich mit Umschreibungen behelfen, um spezifische Sachverhalte auszudrücken

- einige wichtige lexikalische Elemente aus der Umgangssprache verstehen

Siehe Klasse 9

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen).

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Meinungen zu äußern

- Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen, einzuschränken

- Ort, Zeit und Mengen anzugeben

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Vergleiche anzustellen

- Gefühle auszudrücken

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen

-zeitliche Abfolgen wiederzugeben

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren

- häufige Unterschiede zwischen code oral und code écrit zu erkennen und bei der schriftlichen Sprachproduktion zu beachten.

Die Schülerinnen und Schüler können

auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen in ihrer Bedeutung verstehen.

zusätzlich: Demonstrativpronomen

subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que

subjonctif présent: weitere frequente Auslöser

gérondif

erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge

ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que

neu: Prozentzahlen

kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen

Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ...

konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit

- gérondif (in modaler, konditionaler und konzessiver Bedeutung)

- passif

- Relativpronomen (ce qui, ce que, dont)

- absolute Fragekonstruktion

- passé simple

- participe présent

Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir

sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten.

Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter Grundstrukturen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

Die Schülerinnen und Schüler können

-schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen

-frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen

- mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen

- im Unterricht gehörte und gelesene Texte

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können.

Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones

Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen.

Ebenso verfügen sie über Einblicke in ausgewählte Aspekte der Geschichte Frankreichs. Sie kennen die Bedeutung der deutsch - französischen Zusammenarbeit für Europa.

siehe Erdkunde,

Gemeinschaftskunde,

Geschichte

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind

-um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten

einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten

- ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen)

- den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren

- Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden)

- zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen

- bei der Textproduktion Formulierungsschwierigkeiten überwinden

- Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten

Lernsoftware

Illustrationen

durch Umschreibungen, Bitte um Hilfe, Nutzen von Nachschlagewerken

Computerarbeit

Wortschatzlernen mit Vernetzungs- und Memorierungstechniken

markieren, gliedern, Notizen machen, Textverlaufsplan oder Mindmap erstellen, zusammenfassen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten

- zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen

- moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen

- Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen

- Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren

traditionelle und moderne Medien

Textverarbeitung / Präsentationssoftware

Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien

EC: Ausländisches Fernsehen

EC: Filmsequenzen

Französisch als dritte Fremdspache

Der Französischunterricht in Klasse 10 (als dritte Fremdsprache) beträgt 4 Wochenstunden.

Kompetenzen / Bildungsziele laut Bildungsplan Inhalte Methoden Hinweise
1. Kommunikative Fertigkeiten

Hör- und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können verstehen

einem Gespräch folgen

Informationen entnehmen

Videoaufnahmen/-mitschnitte über vertraute Themen global verstehen

Filmsequenzen folgen, deren Handlung im Wesentlichen durch Bild und Aktion getragen wird und deren Sprache klar und unkompliziert ist.

- Anweisungen, Erklärungen, Informationen und einfache Berichte

- Aufforderungen, Bitten und Fragen in realen oder auch medial vermittelten Situationen des Alltags. Dies gilt auch für die einsprachige Unterrichtssituation

- was ihnen in einem Alltagsgespräch gesagt wird, wobei sie gelegentlich darum bitten müssen, bestimmte Wörter und Wendungen zu wiederholen

zwischen Muttersprachlern über vertraute Themen in den Hauptpunkten, sofern deutlich gesprochen und die Standardsprache verwendet wird

- einfachen authentischen Tonaufnahmen zu vertrauten Themen die wesentlichen, wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist und Standardsprache gesprochen wird

wenn das Sprechtempo nicht sehr hoch ist, Standardsprache gesprochen wird und das Bild-Text-Verhältnis überwiegend redundant ist

Sprechen

An Gesprächen teilnehmen

Dabei sind sie in der Lage

- Informationen einzuholen, weiterzugeben oder auszutauschen

- ein einfaches Gespräch führen

- persönliche Ansichten und Meinungen zu erfragen, selbst zu äußern und zu begründen

- mit ihren Gesprächspartnern praktische Entscheidungen zu treffen oder Probleme zu lösen und dabei Zustimmung zu äußern oder höflich zu widersprechen

- Gefühle in einfacher Weise auszudrücken und auf Gefühlsäußerungen anderer zu reagieren

- geeignete Strategien anzuwenden, um nachzufragen und das Gespräch auch dann aufrecht zu erhalten, wenn es zu Verständigungsproblemen kommt.

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

-Informationen zusammenfassen,

auf einfache Weise wiedergeben

-Arbeitsergebnisse vortragen bzw. über persönliche Interessen referieren

-erzählen

-Gegenstände und Vorgänge beschreiben

-relativ detailliert über Erfahrungen und Ereignisse berichten und ihre Ansichten, Pläne und Handlungen in einfacher Weise begründen oder erklären.

Alltägliches Leben, vertraute Themen

mit einem Partner/einer Partnerin (auch in Lernsituationen) über ihnen vertraute oder sie persönlich interessierende Themen zu, wobei sie noch von der gelegentlichen Unterstützung durch den Partner/die Partnerin abhängig sind

zu ihnen vertrauten Themen und Sachverhalten

Überraschung, Freude und Trauer sowie Interesse und Gleichgültigkeit

Text mit vertrauter Thematik

Handlung einer Lektüre oder eines Films

mit einfachen sprachlichen Mitteln, auch unter Nutzung von Medien

Geschichten, gegebenenfalls ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen

Alltag

Partnergespräch

Medieneinsatz

Präsentieren

Stichwörter anlegen

Schlüsselwörter suchen

Leseverstehen

- verstehen

- selektiv lesen

- kursorisch erschließen

- kurze und nicht zu anspruchsvolle Texte oder Textabschnitte unter Nutzung von Hilfsmitteln im Detail verstehen.

- erarbeitete oder einfache unbekannte Texte/ Textteile sinndarstellend vorlesen

Arbeitsanweisungen im Unterrichtszusammenhang

Sachtexte – gegebenenfalls unter Nutzung von Hilfsmitteln – in den wesentlichen Zusammenhängen verstehen (global verstehen), sofern sie klar gegliedert und für eine breite Leserschaft geschrieben sind und es um Themen geht, die im Unterricht behandelt wurden oder die mit ihren Interessen in Zusammenhang stehen

- Texte überfliegen und spezifische Informationen und Fakten finden

- alltägliche Gebrauchstexte (Briefe, Informationsbroschüren)

- einfache bzw. adaptierte altersgemäße fiktionale Texte

Hilfsmittel einsetzen

Schreiben

- orthografisch und grammatisch hinreichend korrekt schreiben

- berichten, ausdrücken und abwägen

- unterschiedliche Formen der Korrespondenz beginnen und fortführen

- zusammenhängend darstellen und begründen

- schriftlich reagieren

- eine Bewerbung inklusive (tabellarischem) Lebenslauf schreiben

- Texte gestalten, ausgehend von Schlüsselwörtern, Stichwörtern, visuellen oder auditiven Impulsen usw.

- bei der eigenen Sprachproduktion

- einen zusammenfassenden gegliederten Text

- vertraute Themen oder sie (persönlich) interessierende Dinge in einfach formulierten Texten und (persönliche) Ansichten und Meinungen

- Wünsche, Pläne, Vorstellungen

- Annoncen, Inserate und Leserbriefe (Jugendzeitschriften)

Zeitschriften studieren

Sprachmittlung

Die Schülerinnen und Schüler können

- vermitteln und Inhalte weitergeben

zweisprachige Situationen, vertraute Themen

mündliche und schriftliche Kommunikation

Vereinfachung

2. Beherrschung der sprachlichen Mittel

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Aussprache der authentischen sprachlichen Norm so weit angenähert, dass im Allgemeinen keine Missverständnisse entstehen.

Außerdem sind sie in der Lage

- von der Schreibung eines Wortes in der Regel auf seine Aussprache zu schließen

- die Aussprache schwieriger unbekannter Wörter bei Bedarf nachzuschlagen.

Arbeit mit dem Wörterbuch

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen einen größeren produktiven Wortschatz, um sich in Situationen des Alltags und über Themen persönlicher, zunehmend aber auch allgemeiner Erfahrungsbereiche äußern zu können. Er enthält somit auch einen an ihren individuellen Interessen orientierten ergänzenden Wortschatz. Sie nutzen ihre bisherigen Sprachlernerfahrungen bei der Erschließung, Vernetzung und Memorierung der Lexik.

Die Schülerinnen und Schüler können

- erschließen

- selbstständig erschließen

- anhand frequenter Konnektoren logische Zusammenhänge erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen

- Sprachmaterial aus dem situativen Kontext, sofern die Inhalte altersgemäß und das neue Wortmaterial nicht zu umfangreich ist

- transparenten Wortschatz in zunehmendem Umfang (aufgrund ihres wachsenden Weltwissens, ihrer Vorkenntnisse aus anderen Sprachen und aufgrund von Einsichten in die Wortbildung)

- sich mit Umschreibungen behelfen, um spezifische Sachverhalte auszudrücken

- einige wichtige lexikalische Elemente aus der Umgangssprache verstehen

s. Klasse 9

Grammatische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können die bis Klasse 8 erworbenen frequenten Strukturen aus dem grundlegenden Repertoire sprachlicher Mittel verstehen und daraus die wichtigsten Strukturen beim Sprechen und Schreiben hinreichend korrekt anwenden. Bis zum Ende der Sekundarstufe I haben sie dieses Strukturenrepertoire um einige zusätzliche frequente Realisierungsmöglichkeiten erweitert, die nachfolgend in Klammern aufgeführt sind. Auch auf dieser Stufe ist neben dem Grad der Korrektheit entscheidend, wie sprachlich differenziert die kommunikative Absicht verwirklicht ist (Ausdrucksvermögen).

Die Schülerinnen und Schüler sind weitgehend in der Lage

- Personen, Sachen, Tätigkeiten oder Sachverhalte zu bezeichnen und zu beschreiben

- Meinungen zu äußern

- Aufforderungen, Bitten, Wünsche, Willen oder Befürchtungen zu äußern

- Sachverhalte und Vorgänge als gegenwärtig, vergangen, zukünftig, Vorgänge als gleichzeitig darzustellen

- Informationen zu erfragen und weiterzugeben

- Aussagen zu verneinen, einzuschränken

- Ort, Zeit und Mengen anzugeben

- Besitzverhältnisse auszudrücken

- Vergleiche anzustellen

- Gefühle auszudrücken

- Sachverhalte als möglich darzustellen

- Begründungen zu geben, Argumente vorzubringen und abzuwägen

- zeitliche Abfolgen wiederzugeben

- eine Annahme, Hypothese oder Bedingung zu formulieren

- häufige Unterschiede zwischen code oral und code écrit zu erkennen und bei der schriftlichen Sprachproduktion zu beachten.

Die Schülerinnen und Schüler können

auch komplexere und spezifisch schriftsprachliche Strukturen in ihrer Bedeutung verstehen.

zusätzlich: Demonstrativpronomen

subjonctif présent: je trouve bon/mauvais que; je n'aime pas que

subjonctif présent: weitere frequente Auslöser

gérondif

erweitert durch discours indirect: Zeitenfolge

ne ... ni ... ni, ni ... ni ... ne, ne ... que

neu: Prozentzahlen

kausale, konsekutive, adversative, konzessive und finale Verknüpfungen

Infinitivkonstruktionen mit avant de ...; après avoir ...

konditionales Satzgefüge mit si in realen und irrealen Bedingungssätzen der Gegenwart und der Vergangenheit

- gérondif (in modaler, konditionaler und konzessiver Bedeutung)

- passif

- Relativpronomen (ce qui, ce que, dont)

- absolute Fragekonstruktion

- passé simple

- participe présent

Diese Strukturen und die Angleichung des Partizips bei den zusammengesetzten Zeiten mit avoir

sowie die Behandlung der reflexiven Verben, bei denen das Reflexivpronomen indirektes Objekt ist, gehören auf dieser Stufe nicht zu den sprachlichen Mitteln, die auch bei der Sprachproduktion verfügbar sein sollten.

Zentrales Ziel des Unterrichts bleibt die zunehmend korrekte und differenzierte Anwendung frequenter Grundstrukturen.

3. Umgang mit Texten

Die Textarbeit stützt sich im Wesentlichen noch auf leicht adaptierte Sachtexte bzw. Auszüge aus der Jugendliteratur. Die Schülerinnen und Schüler können mithilfe entsprechender Aufgaben Texte weitgehend selbstständig erschließen. Sie beziehen in einfacher Form Stellung zu Personen und Ereignissen und nutzen Sprachmaterial zur eigenen Textproduktion (zur gelenkten Texterstellung, zur kreativen Um- oder Neugestaltung von Texten).

Die Schülerinnen und Schüler können

-schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen

-frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen

- mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen

- im Unterricht gehörte und gelesene Texte

4. Kulturelle Kompetenz

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können.

Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones

Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen.

Ebenso verfügen sie über Einblicke in ausgewählte Aspekte der Geschichte Frankreichs. Sie kennen die Bedeutung der deutsch - französischen Zusammenarbeit für Europa.

EC: Les jeunes

siehe Erdkunde,

Gemeinschaftskunde,

Geschichte

In Verbindung mit Deutsch und/oder Religion

Interkulturelle Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben wichtige Voraussetzungen erworben

- um im Sprachgebiet kulturspezifische Verhaltensweisen des Alltags zu erkennen, sie mit der eigenen Lebenswelt zu vergleichen und gegebenenfalls Missverständnisse zu vermeiden

- um zu verstehen, dass bestimmte Begriffe im Deutschen und Französischen mit jeweils verschiedenen kulturell geprägten Vorstellungen und Erfahrungen verbunden sind

- um mit gleichaltrigen Franzosen zusammenzuarbeiten

einfachere Auszügen aus Presse, Funk oder Fernsehen besondere aktuelle Ereignisse in Frankreich und Bezüge zu Geschehnissen in Deutschland

Fernsehen

Partnerschule

5. Methodenkompetenz

Lern- und Arbeitstechniken, Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Grundlage ihrer Muttersprache(n) und weiterer Fremdsprachen Einblick in den Systemcharakter von Sprache gewonnen. Sie können sprachliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten z. T. selbstständig erschließen. Diese Fähigkeiten können zur Vertiefung der Französischkenntnisse und beim Erlernen weiterer Fremdsprachen individuell genutzt werden. Sie kennen elementare Kommunikationsstrategien.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Partnern effektiv zusammenarbeiten

- ihrem Lerntyp entsprechende Lernstrategien auswählen und sie gezielt einsetzen

- eigene Texte auf Fehler im elementaren Strukturenbereich hin überprüfen und verbessern

- den Lernprozess selbstverantwortlich unterstützen und ergänzen (Defizite erkennen und mithilfe von Lernsoftware ausgleichen)

- den Lernprozess selbstständig im Sprachenportfolio dokumentieren

- Lernerfahrungen fächerübergreifend und lernökonomisch nutzen (beim Wortschatzlernen gezielt verschiedene Vernetzungs- und Memorierungstechniken anwenden)

- zum Verstehen von Texten Entschlüsselungshilfen hinzuziehen, Sinnzusammenhänge kombinieren, auf Vorkenntnisse aus anderen Sprachen zurückgreifen und Nachschlagewerke nutzen

- bei der Textproduktion Formulierungsschwierigkeiten überwinden

- Texte und Dokumente erarbeiten und auswerten

Lernsoftware

Illustrationen

durch Umschreibungen, Bitte um Hilfe, Nutzen von Nachschlagewerken

Computerarbeit

Wortschatzlernen mit Vernetzungs- und Memorierungstechniken

markieren, gliedern, Notizen machen, Textverlaufsplan oder Mindmap erstellen, zusammenfassen

Medienkompetenz und

Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler haben Kenntnisse im Umgang mit einigen der nachfolgenden Medien und können Arbeitsergebnisse mit geeigneten Medien angemessen präsentieren.

Die Schülerinnen und Schüler können

- mit Lernsoftware arbeiten

- zu ausgewählten Themen Informationen sammeln und zusammenstellen

- moderne Kommunikationsmedien für Brief- und Austauschkontakte nutzen

- Standardsoftware inhaltlich adäquat nutzen

- Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren

traditionelle und moderne Medien

Textverarbeitung / Präsentationssoftware

Collagen, Wandzeitungen, Overheadfolien

EC: Ausländisches Fernsehen

EC: Filmsequenzen