Liebe zukünftige Praktikantinnen und Praktikanten,
die richtige Schule für das Praxissemester auszuwählen ist gar nicht so einfach, da das von ganz verschiedenen Dingen abhängt. Wir wollen im Folgenden ein paar wichtige Fragen beantworten und euch den Ablauf des Praxissemesters am Peutinger-Gymnasium ein wenig näherbringen. Vielleicht fällt euch danach die Wahl etwas leichter und ihr entscheidet euch wie wir für eine äußerst lehr- und erkenntnisreiche Zeit in Ellwangen, die euch auf eurem weiteren Weg in eurem Berufswunsch bestärken soll.
Vorneweg sei gesagt, dass ihr keine Angst oder Bedenken haben müsst, von der Klasse nicht akzeptiert zu werden. In aller Regel verhalten sich die Schüler aufmerksam und brav, denn Praktikanten sind neue Gesichter, haben sozusagen einen kleinen Bonus.
Viel Spaß & Erfolg!
Eure Praktikanten 2010/2011
Am besten so früh wie möglich. Wann genau ihr anfangt, liegt natürlich ganz bei euch. Wir haben im Durchschnitt ca. 14 Tage nach Beginn des Praxissemesters angefangen. Die ersten beiden Wochen haben wir ausschließlich hospitiert.
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Insgesamt müsst ihr ungefähr 30 Stunden Unterricht im Praxissemester halten. Das läuft auf ca. 3-4 Stunden pro Woche hinaus, anfangs eher weniger, gegen Ende eher mehr. Dabei müsst ihr nicht gleich eine volle Stunde übernehmen, anfangs reicht ein Einstieg bzw. ein Teil der Stunde. Später werdet ihr dann auch kleinere Einheiten und auch größere Sequenzen (5-6 Stunden am Stück) unterrichten.
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Vorgeschrieben sind insgesamt 120 Hospitationsstunden, was also ungefähr 10 Stunden pro Woche entspricht. Das ist an sich ein guter Durchschnitt, an dem ihr euch orientieren könnt. Wichtig ist noch, dass ihr möglichst in allen Klassenstufen hospitiert, um ein breit gefächertes Bild zu bekommen.
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Für jedes eurer Fächer bekommt ihr einen Mentor zugewiesen, bei dem ihr hauptsächlich hospitieren und unterrichten werdet. Dieser steht euch auch für Fragen aller Art mit Rat und Tat zur Seite. Zusätzlich dazu gibt es spezielle Ausbildungslehrer, die sich mit euch einmal in der Woche zusammensetzen und über alle Anliegen sprechen. Außerdem könnt ihr euch natürlich an jeden anderen Lehrer wenden, wenn ihr Fragen habt. Die Kollegen sind hier sehr hilfsbereit.
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Jede gehaltene Stunde findet in Rücksprache mit den Mentoren bzw. den jeweiligen Fachlehrern statt. Das heißt im Klartext, dass die Stundenplanung im Vorfeld besprochen wird, um grobe Fehler zu vermeiden. Natürlich bekommt ihr nach der Stunde auch ein gutes Feedback: was war gut, worauf sollte man achten, was kann man verbessern?
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In der ersten Zeit werdet ihr euch vor allem am Seminar für Lehrerbildung in Heilbronn oder Stuttgart aufhalten. Die Ausbildung teilt sich auf in pädagogische und fachdidaktische Sitzungen. Nach dieser intensiven Seminarphase müsst ihr nur noch einmal pro Woche die Fahrt ans Seminar antreten.
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Am Ende eures Semesters müsst ihr einen kleinen Abschlussbericht abgeben, in dem ihr über eure Erwartungen, den Verlauf und auch eure Unterrichtsversuche berichten sollt. Es empfiehlt sich, diesen Bericht semesterbegleitend zu schreiben und nicht erst in der letzten Woche.