Das PG-CMS ist in PHP geschrieben. Es erzeugt HTML-Dateien auf dem Server, in die die tatsächlichen Inhalte geschrieben werden. Daher kommt es völlig ohne herkömmliche Datenbank aus.
Dynamische
Inhalte werden jeweils in XML-Dateien
gespeichert, sodass eine herkömmliche
Datenbank nicht benötigt wird und eine
besonders einfache Datensicherung via FTP
gegeben ist.
Dieser Verzicht auf "echte Datenbanken" ist zwar etwas langsamer, jedoch unterstützt das dateibasierte Prinzip des PG-CMS "altmodische Arbeitsweisen" (FTP). Der Geschwindigkeitsaspekt tritt am deutlichsten bei der Suchfunktion auf, ansonsten ist er aber kaum bis überhaupt nicht wahrnehmbar.
Einige der Module verwenden auch HTML-Dateien als Vorlagen (Templates), sodass auch hier Anpassungen über herkömmliche Editoren weiterhin vorgenommen werden können.
Das PG-CMS verwendet
den TinyMCE von
Moxiecode
Systems als Seiteneditor, der auch in
anderen Content Management Sytemen immer mehr
Verbreitung findet.
Um die zahlreichen Zusatzfunktionen innerhalb des Editors zu realisieren, wurde ein umfangreiches Plugin für den TinyMCE entwickelt, welches auf der einen Seite dem Benutzer enge Grenzen bei den Gestaltungsmöglichkeiten setzt, das aber auf der anderen Seite die ursprünglichen Möglichkeiten des Editors stark erweitert. Insbesondere die Einbindung von Bildergalerien, interaktiven Lernspielen oder Abspielmöglichkeiten von multimedialen Inhalten direkt auf der Website gehören zu den Erweiterungen durch das Plugin.
Das PG-CMS geht davon aus,
dass die visuelle Gestaltung an zentraler
Stelle geregelt wird und verwendet daher
Cascading Stylesheets (CSS). Es gibt
zusätzlich zu einer zentralen CSS-Datei
aber in jedem Verzeichnis die Möglichkeit,
eine lokale Zusatzdatei einzubinden, die
besondere Effekte innerhalb des jeweiligen
Verzeichnisses ermöglicht. Damit sind
Webmaster in der Lage auch ausgefallenen
Wünschen bei der Darstellung von Inhalten
nachzukommen. Diese Möglichkeit ist zwar
direkt über den WYSIWYG-Editor für
jeden Benutzer erreichbar, setzt aber einige
Kenntnisse im Umgang mit CSS voraus.
Durch diese Architektur ist es möglich, dass Seiten, die das PG-CMS einsetzen, visuell völlig unterschiedlich sind und ihr individuelles Äußere erhalten. Dieses wird dann auch durch spätere technische Veränderungen am PG-CMS nicht beeinträchtigt. Ebenso kann ein sogenanntes "Re-Design" erfolgen, ohne dass umfangreiche Modifikationen an den jeweiligen Inhaltsseiten vorgenommen werden müssten.
Als CMS für Schulwebseiten unterstützt das PG-CMS das Erstellen von interaktiven Lernaufgaben. Dabei können im regulären Seiteneditor entsprechende Aufgaben erstellt werden, wobei im Editor bereits Vorlagen für die diversen Aufgabentypen abgerufen werden können. Diese Aufgaben können auch ausgedruckt und als herkömmliche Arbeitsblätter verwendet werden, auch wenn die Interaktion im Browser natürlich dann so nicht mehr gegeben ist.