Zum Design-Wettbewerb wurden genau zwei Einsendungen eingereicht. Daher hatte die Jury nun eine nur anscheinend leichte Aufgabe zu bewältigen, als es daran ging, einen Gewinner zu ermitteln.
Aus den beiden (einzigen) eingesandten Designs konnte die Jury keinen eindeutigen Gewinner ermitteln und hat sich daher dazu entschlossen, beiden Einsendern das zur Verfügung stehende Preisgeld zu gleichen Teilen in Form von einem Einkaufsgutschein (wie in der Ausschreibung versprochen) zu überreichen.
Nach reiflicher Überlegung kam die Jury zu dem Entschluss, dass eine Umsetzung der Designs als neuer Look der Schulwebsite (auch ein Versprechen der Ausschreibung) keine Verbesserung der aktuellen Seite mit sich brächte. Daher wird an dem bisherigen "offiziellen" Design weiterhin festgehalten, auch wenn es ein Hauptziel des Wettbewerbs gewesen war, durch diesen zu einem neuen Design zu gelangen.
Da beide eingesandten Designs keine nennenswert anderen Wege gingen, als es das zum Zeitpunkt aktuelle Design der Schulwebsite ohnehin schon tat, konnte keines so wirklich überzeugen. Herr Kraut kritisierte demnach auch von der künstlerischen Seite her, dass hier der Mut gefehlt hätte, wirklich Neues zu probieren; stattdessen seien die Vorschläge lediglich Varianten dessen, was bereits vorhanden sei.
Auch Yannik Baron sah von der Schülerseite her in den Vorschlägen keinen wirklichen Favoriten und stimmte für eine gleichwertige Beurteilung der Einsendungen.
Aus der Sicht des Webmasters blieben bei beiden Entwürfen konzeptionelle Fragen unbeantwortet, sodass für eine technische Umsetzung ohnehin wesentliche Ergänzungen oder Änderungen in beiden Arbeiten notwendig gewesen wären. Daher konnte auch hier kein Teilnehmer einen Vorsprung erreichen.
Es verwundert, dass trotz der relativ langen Laufzeit des Wettbewerbs von über sechs Wochen am Ende doch nur ganze zwei Einsendungen zusammen kamen. Dabei stellt sich die Frage, ob der Anreiz von Seiten der Preise nicht verlockend genug war, oder ob Schüler eine solche Aufgabenstellung schlicht nicht leisten können.
Da Letzteres angesichts der zwei Einsendungen durchaus bezweifelt werden darf, und da die Preise nach Aussagen einiger am Wettbewerb durchaus Interessierten als durchaus attraktiv erachtet wurden, bleibt für mich als Webmaster eigentlich nur noch ein dritter Grund als Schlussfolgerung für die sehr spärliche Teilnahme übrig: Schüler und Schülerinnen nutzen das Medium Internet in erster Linie konsumierend und nicht unbedingt kreativ. Daher sind sie für einen solchen Wettbewerb anscheinend nicht die richtige Zielgruppe.
Riesterer.