Klasse 10c und 10d, K. Blumenstock
Anhand von Texten über den Nationalsozialismus, die „Große deutsche Kunstausstellung“ und die Ausstellung „Entartete Kunst“ von 1937, die Verfolgung der so genannten „entarteten Künstler“ wie Ernst, Kirchner, Barlach oder Pechstein sowie mittels Bildbetrachtung wurde in den historischen Hintergrund eingeführt. Durch den Vergleich von Bildern wurden danach die Merkmale der Kunstrichtung Expressionismus erarbeitet, zum Beispiel die Farbgebung. (Abbildung: Karl Schmidt-Rottluff: Grünes Mädchen, 1915)
Als ersten Schritt hin zum Selbstportrait, fertigten die Schüler und Schülerinnen in mehreren Phasen eine Kohle – oder Graphitzeichnung an, diese wurde auf ein großes Format übertragen. Mit Dispersionsfarben wurde dann das Portrait gemalt, wobei darauf geachtet werden sollte, dass sowohl eine expressionistische Wirkung erzielt, als auch das Gesicht der Spiegel einer inneren Befindlichkeit werden sollte.
Eine Allegorie ist die bildliche Darstellung eines abstrakten Begriffes wie zum Beispiel „Armut“. Das 1830 von E. Delacroix gemalte Bild „Die Freiheit führt das Volk an“ ist wohl eine der bekanntesten allegorischen Darstellungen (hier ein Ausschnitt). Früher waren allegorische Darstellungen sehr beliebt, und auch heute gibt es Begriffe, die allegorisch dargestellt werden können. In Kleingruppen erarbeiteten die Schüler und Schülerinnen abstrakte Begriffe, die in der heutigen Zeit von gesellschaftlicher Bedeutung sind. Und einigten sich auf einen bzw. zwei gegensätzliche Begriffe. Diese sollten szenisch und mit passenden Utensilien dargestellt und fotografisch festgehalten und eventuell am PC nachbearbeitet werden. Ein begleitender Text zu den Fotos erklärt, warum die Gruppe ihre gewählten Begriffe für gesellschaftlich relevant, somit für darstellenswert halten und warum sie mit ihren Bildern so auf die Probleme hinweisen wollen. Hier einige Beispiele für Begriffe und Fotos: Gewalt und Mobbing an Schulen, Formen der Sucht, Hoffnung, Trauer, Einsamkeit aber auch Freude und Patriotismus.
Von den
ägyptischen Pyramiden über die
antiken Tempel, die romanischen und gotischen
Kirschen zur Renaissance und Barock, ... und in
die Zukunft. Jede Architekturepoche hat
ihre eigenen Merkmale, doch den Architekten der
Zukunft sind in ihrer Kreativität kaum
mehr Grenzen gesetzt. Schon heute machen
moderne Materialien und Bauweisen
unvorstellbare Gebäude möglich. Wie
bei jedem Architekten steht am Anfang die Idee,
das Bild im Kopf.
Er bringt es zu
Papier, hat neue Ideen, verwirft die alte,
landet in einer Sackgasse und fängt von
neuem an. Alle Entwürfe und Skizzen hebt
er sorgfältig auf... zum Beispiel in
einem Skizzenbuch oder auch abgespeichert im
PC. So auch die Zehntklässler. Ihr
gesamter Arbeitsprozess ist dokumentiert in
einem Skizzenbuch, ganz am Ende steht die
Zeichnung eines verrückten Gebäudes
der Zukunft.