Ziele

 Das Compassion-Projekt ist ein Projekt sozialen Lernens. Ziel ist die Entwicklung  sozialverpflichteter Haltungen wie Solidarität, Kooperation, Kommunikation und  Engagement für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer auf die Hilfe  anderer Menschen angewiesen sind.

 

 Wirkungen

 Das Compassion-Projekt hat alle Vorteile eines erlebnis-pädagogischen Projekts:
 Es bietet eine Alternative zu einem normalen Schulalltag, es vermittelt ein intensives  Erlebnis und nach einer überschaubaren Zeit kehrt man in den normalen Alltag zurück.
 Die Entscheidung, ob man einem Menschen menschlich begegnet und sozial-
 verpflicht zu handeln bereit ist, fällt bewusst.
 Ethische Haltungen beruhen also auf Einsicht, Urteil und Entscheidung. Das CP ist
 deshalb mehr als ein Praktikum.

 

 Schüler- und Elternreaktionen

 Rund 80% der Schülerinnen und Schüler beurteilen das Praktikum und dem  begleitenden Unterricht als „eine gute und wichtige Erfahrung“ und meinen, „das sollte  jeder einmal machen.
 60% sagen, sie hätten in diesem Schuljahr „etwas Wichtiges geleistet“.
 Die Hälfte der Befragten hatte das Gefühl „gebraucht zu werden“.

 Die Schüler erkannten, wie wichtig das sorgfältige Handel ist, wenn ein anderer  Mensch davon abhängt. Es beeindruckte sie, wie wichtig es für Menschen am Rande  der Gesellschaft ist, dass man ihnen ihre Würde lässt.
 Die Schüler haben erfahren, dass sich ihnen bisher unbekannte Situationen stellten,  dass sie Berührungsängste abbauen konnten und die Wichtigkeit sozialen Handelns  im Alttag begreifen lernen.


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