Investition für die Zukunft

Die Schülerinnen und Schüler des
Schulsanitätsdienstes am Peutinger
Gymnasium bei der Fortbildung zum Thema
Sportverletzungen im DRK Heim in Ellwangen
(im Bild rechts Helmut Gentner). (Foto: Rupp)

Michael hat es eilig und überspringt die letzten Stufen der Treppe auf dem Weg zum Klassenzimmer. Er landet mit dem rechten Fuß nicht richtig und knickt um. Ein Unfall wie er tagtäglich vorkommen kann. Die Erstversorgung der Verletzung erfolgt am Peutinger - Gymnasium in solchen Fällen sofort. Die diensthabenden Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes sind in kürzerster Zeit vor Ort und leisten Erste Hilfe.

Damit im Ernstfall alles reibungslos abläuft, wurden extra Funkgeräte angeschafft. Vom Sekretariat aus kann somit der diensthabende Schulsanitäts- dienst angefunkt werden, was eine schnelle Hilfe garantiert. Da nichts dem Zufall überlassen wird, regelt ein Dienstplan, welche Schülerinnen und Schüler Bereitschaft haben.

Vor drei Jahren wurden die ersten Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Renate Kalka und Jochen Rupp ausgebildet. Was damals als Versuch begann, ist längst fester Bestandteil des schulischen Alltags. Derzeit gehören vor allem Schülerinnen und Schüler der elften und zwölften Klassen zum Sanitätsteam. Damit immer genügend Personal vorhanden ist, wird demnächst wieder ein Kurs für die Zehnerklassen angeboten.

Mit dem Grundkurs ist es aber nicht getan. Zur Programm gehören regelmäßige Fortbildungen. Deshalb tauschten vor kurzem Margret Schmid, Tamina Horber, Katharina Högg, Franziska Schärff, Manuela Köder, Ines Rup und Felix Klausmann bei einem Fortbildungstag im Heim des DRK Ellwangen Schulbücher mit Mullbinden und Dreiecktücher. Unter der Leitung von Lehrrettungsassistent Helmut Gentner vom DRK-Kreisverband Aalen wurden die verschiedensten Sportverletzungen besprochen und die entsprechenden Hilfeleistungen geübt. Der Schulsanitätsdienst ist nicht nur während der Unterrichtszeiten aktiv, sondern auch bei Klassenfahrten, Ausflügen, Sportveranstaltungen oder sonstigen schulischen Veranstaltungen. Für die beiden betreuenden Lehrer Kalka und Rupp ist neben der zusätzlichen Qualifikation der Schülerinnen und Schüler auch die soziale Kompetenz wichtig. Die Mitarbeit beim Schulsanitätsdienst wirke sich durch die übernommene Verantwortung positiv auf die Persönlichkeit des Einzelnen aus. (hb)