„Es ist schön, wenn so junge Gesichter zu uns kommen und uns Gedichte und Balladen vortragen, die uns an unsere Schulzeit erinnern“ – so lautete der Kommentar der Leiterin des Literaturkreises im Schönbornhaus, Frau Raab, als die Literatur-AG des Peutinger-Gymnasiums unter Leitung von Dr. Hubert Klausmann am vergangenen Montag dort zu Gast war.
Begleitet von Lisa
Köppel (Gitarre) führte Helena
Bosanis durch das Programm. Und das begann
gleich mit einem Klassiker, Goethes
„Zauberlehrling“. Während beim
Zuhören dieser Ballade die „gute,
alte Schulzeit“ in der Tat noch einmal
wachgerufen wurde, war die Begegnung mit
Chamissos „Riesen-Spielzeug“ doch
für viele neu. Danach ging es wieder auf
gewohnten Pfaden weiter, denn es folgten mit
„John Maynard“, der
„Brück’ am Tay“ und
„Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im
Havelland“ echte Schulklassiker der
Balladenliteratur Fontanes. Mit Goethes
„Erlkönig“ wurde der erste
Vortragsteil abgeschlossen. Das traurige Ende
dieser Ballade wurde aber sogleich aufgefangen
durch die Parodie „König Erl“
von Heinz Erhard, von dem auch das
„Lehrgedicht“ von der
„Made“ stammte. Noch einmal erklang
Lisa Köppels Gitarre, bevor sich die
Schüler mit Gedichten von Heine und
Eichendorff unter dem Beifall des
Literaturkreises verabschiedeten. Der Leiter
des Schönbornhauses, Achim Rohr, freute
sich über das Engagement der
Schülerinnen und bedankte sich bei allen
Beteiligten für diese gelungene, kleine
Literaturstunde.