Mathe – Preise am PG

Über 90 Schülerinnen und Schüler des Peutinger Gymnasiums nahmen am diesjährigen europäischen Mathewettbewerb „Kanguru des Mathematiques“ teil. Neben sieben dritten Plätzen konnten Schulleiter Dr. Hermann Rieger und Mathelehrer Philipp Sperka an Sebastian Späth und Simon Walter zwei erste Preise überreichen.

ELLWANGEN Ziel des Wettbewerbes ist es, die eigene Leistungsfähigkeit im Fach Mathematik mit Schülerinnen und Schüler in anderen europäischen Ländern zu vergleichen und so den eigenen Wissenstand zu überprüfen.

Gruppenfoto. Die Idee für diesen mathematischen Wettstreit kommt allerdings aus Australien. Dort war vor über 30 Jahren der „Australian Mathematics Competition“ ins Leben gerufen worden, an dem sich dann wenige Jahre später etwa 80 Prozent der Secondary Schools und über 30 000 weitere Schüler aus zwölf weiteren Staaten der Südpazifik-Region beteiligten.

Zwei französische Mathematiklehrer waren von der Konzeption der australischen Mathematiker so angetan, dass sie den Wettbewerb nach Franreich holten und ihn zu Ehren der australischen Erfinder „Kanguruou des Mathematiques“ tauften. Von Beginn an versuchten sie, auch hierin dem australischen Vorbild folgend, andere europäische Länder für die Teilnahme zu begeistern.

In Deutschland beteiligen sich seit 1995 Schülerinnen und Schüler am Känguru Wettbewerb. 1998 wurden bereits über 1,3 Millionen Teilnehmer in 21 europäischen Ländern erreicht. Im Jahre 2002 waren es europaweit über zwei Millionen Teilnehmer, davon über 100 000 aus Deutschland.

Besonders stolz war der betreuende Mathelehrer Philipp Sperka darauf, dass „unwahrscheinlich viele Schülerinnen und Schüler“ den Mathewettbewerb und somit den internationalen Vergleich gewagt haben.

Neben der beiden Preisträgern, die mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurden, erhielten Franziska Feil, Viola Kurz, Carolin Berhalter, Markus Geist, Lena Missel und Andreas Wolfrom dritte Preise.