In den vergangenen Tagen spielte sich am Peutinger - und am Hariolfgymnasium der Französischunterricht nicht wie gewohnt ausschließlich im Klassenzimmer und im Rhythmus der Schulstunden ab. Über 50 Austauschschüler und ihre Begleitlehrer vom Collège Diderot, mit dem das Peutinger – Gymnasium im vergangenen Jahr eine Schulpartnerschaft unterzeichnet hat, und dem Lycee Diderot aus Langres waren zu Gast in Ellwangen.
|
|
Nicht die neuen Nobelkarossen, sondern
die Faszination der Oldtimer stand im Mittelpunkt des Besuchs im Mercedes Benz Museum in Stuttgart. (Foto: Privat) |
ELLWANGEN Renate Kalka, die schon seit Jahren den Schüleraustausch organisiert, und Robert Weng vom Hariolfgymnasium hatten auch in diesem Jahr die Fäden wieder in der Hand.
Fast schon traditionell stand zu Beginn der Empfang bei der Stadt auf dem Terminplan, wobei Bürgermeister Karl Bux die Gäste aus der Partnerstadt begrüßte. Nach einem „Kennenlernabend“ bei den Gastfamilien, startete das Programm am nächsten Tag mit einer ausgedehnten Stadtführung.
Aber nicht nur Freizeitgestaltung und Ausflüge kamen auf die französischen Gäste zu, auch ein Blick auf den deutschen Schulalltag war fester Bestandteil des Schüleraustauschs. Neben einem „feuchtfröhlichen“ Besuch im Hallenbad, der von beiden Schulen organisiert wurde, zeigten die „HGler“ ihren Gästen bei einem Brauereibesuch in Neuler, wie auf der Ostalb Bier gebraut wird, und im Ulmer Brotmuseum, wie schwäbisches Brot schmeckt.
Die PG-Schüler starteten dagegen mit einem Stadtspiel, zeigten ihren Gästen den „Tiefen Stollen“, das „Limesmuseum“ in Aalen und das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.
Die ereignisreichen Tage, die auch viele deutsch-französische Freundschaften brachten, finden im kommenden Frühjahr in Langres eine Fortsetzung. (PG)