Auf dem Weg zur Großen Mauer

Cloisonné Fabrik

In der Cloisonné-Fabrik. Eine Spezialität chinesischen Kunsthandwerks sind emaillierte Vasen. Diese Kunst  der Zellenemail nennt sich Cloisonné - Wikipedia weiß wieder einmal mehr darüber.

Wir sehen, wie mit Handarbeit kleine kupferne Rähmchen auf die ebenfalls kupfernen Vasen aufgeklebt werden, welche dann mit Farbe ausgefüllt werden. Nach dem Trocknen werden die so verzierten Vasen im Ofen gebrannt und anschließend poliert.

Die große Mauer

Auf der großen Mauer. "Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine W..." - Zweifellos einer der absoluten Höhepunkte unserer Reise ist die Besteigung der großen Mauer, eines der noch erhaltenen einst sieben Weltwunder. Ganz im Gegensatz zu der frühsommerlichen Witterung in Pekings Gärten weht hier ein fast alpiner Wind, der einige unserer Schülerinnen und Schüler in die Souvenierläden treibt, um sich mit einem Pulli auszurüsten.

Wer einmal auf der großen Mauer entlanggegangen ist, der wird die unwahrscheinliche Größe dieses Bauwerkes niemals mehr vergessen. Nicht auszudenken, mit welchen Anstrengungen dieses Weltwunder an diesen so unzugänglichen Bergkämmen errichtet wurde...

Der Himmelstempel

Im Himmelstempel. Für chinesische Rentner steht die Parkanlage des Himmelstempels ohne Eintrittsgeld offen. Daher kann man hier eine rege Geselligkeit beobachten. Man macht zusammen Tai Chi, man grübelt gemeinsam über eine Partie chinesischen Schachs oder spielt miteinander Karten, oder man musiziert zusammen auf traditionellen Instrumenten, sei es Folklore oder gar klassische chinesische Oper(!).

Wir besichtigen aber auch die Gebäude des Himmelstempels, ein wichtiger zeremonieller Ort des chinesischen Kaisers. Auf dem Foto sieht man unsere Reisegruppe vor der Halle des Ernteopfers, in welcher der Kaiser jährlich um eine gute Ernte bat.

Peking-Ente

Ein Koch bereitet eine Ente zu. Bei einem Besuch in Peking darf eine kulinarische Besonderheit nicht fehlen: Die Peking-Ente. Anders als in vielen deutschen Chinarestaurants serviert, wird in Peking die Ente in einer Art kleinen Pfannkuchen eingewickelt, in den außer der Ente auch noch Gemüse und eine Art Sojasauce hinzu kommen.

Mit der Ente endet für uns der Besuch in China, denn am nächsten Morgen heißt es Koffer packen, ab zum Flughafen und auf nach Hause.

Einige nutzen den letzten Abend noch für eine Kungfu-Vorführung im Roten Theater, welche uns von unserer Fremdenführerin anempfohlen wurde - ein weiteres unvergessliches Erlebnis.

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