Zusätzliche GFS-Methode „Internetseite

Die wenigsten wissen es – sowohl unter der Schüler- als auch unter der Lehrerschaft – aber es ist längst auch möglich, eine GFS auf der Schulwebsite zu machen. Dabei bietet die Methode “Internetseite“ interessante Möglichkeiten, die sich bei einem Referat oder einer Hausarbeit so nicht ergeben: Man kann bspw. die Reihenfolge des Lesens dem Leser überlassen, und man kann auf weitere Beispiele oder auf vertiefende Quellen im Internet direkt verweisen.

Bild Zusätzliche GFS Methode

Was geht?

Wenn man sich beim Webmaster einen Zugang hat einrichten lassen (momentan ist das bei uns Herr Riesterer), dann kann man dort eine Seite gestalten, fast wie in der zuhause gewohnten Textverarbeitung (z.B. Word). Bei Fragen kann man auch jederzeit per Email um Hilfe bitten.

Dabei kann man von jedem Computer mit Internet aus an der Seite arbeiten, egal ob von zuhause, aus dem Internetcafé der Schule oder von wo auch immer.

Auf der Seite kann man dann beliebig viele Unterseiten anlegen und Bilder hochladen, um sie auf der Seite einzubinden.

Durch das Verlinken kann man seinen Lesern vielfältige Möglichkeiten einräumen, die sie sich das Thema anlesen möchten.

Als sozusagen „krönenden Abschluss“ kann man dann ans Ende seiner GFS noch ein Quiz anfügen, um den Leser sein frisch erworbenes Wissen austesten zu lassen.

Ist das kompliziert?

Bisher konnten alle Schüler(innen) auf Anhieb mit dem Seiteneditor (siehe Bild) umgehen. Und wenn einmal doch Fragen auftraten, dann war ein Blick in die integrierte Hilfe meistens schon genug, um weiterarbeiten zu können. Im Notfall gibt es ja immer noch Email…

Wo liegen die Vorteile?

Wer bisher mit seinen Gliederungen immer so ein bisschen auf Kriegsfuß stand, hat mit dem hypertextuellen Format vielleicht eine Chance, um um dieses lästige Detail einen geschickten Bogen zu machen. Gerade dann, wenn der Leser selbst entscheidet, in welcher Reihenfolge er die Unterseiten anschaut, ist eine Gliederung im herkömmlichen Sinne so gut wie hinfällig.

Besonders das Verlinken zu weiteren Quellen im Internet eignet sich besonders dazu, um Themen eher überblickartig anzugehen, da man mittels solcher Links den Leser bei Interesse auf Erkundung schicken kann. Und das Anbieten geeigneter Links ist ja auch selbst geleistete Recherche-Arbeit!

Andere Themen wie “interaktiver Rundgang“ (z.B. bei Fremdsprachen „A visit to New York“ und ähnliche) lassen sich so auch besonders geschickt umsetzen, da man für jede Sehenswürdigkeit eine eigene Unterseite erstellen und verlinken kann, auf der sich der Leser dann bei Interesse informieren kann.

Gibt es Nachteile?

Kommt darauf an, wie man das empfindet. Manche mögen es lieber einen fortlaufenden Text zu verfassen und tun sich dann schwer, etwas “für das Internet“ zu schreiben. Andere wiederum finden genau das wesentlich leichter, als eine Hausarbeit in der bisherigen Form zusammenzustellen

Fazit

Für Experimentierfreudige ist diese Methode eine sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen Möglichkeiten, eine GFS abzuleisten. Auch die Lehrkräfte können sich so bequem die Ergebnisse in Ruhe zu Gemüte führen.

Fragt Eure Lehrer, ob ihr eure GFS auch als Internetseite ableisten könnt! Die sollten euch dann an den Webmaster verweisen, mit dem ihr alles Technische absprechen könnt. Und wenn sie noch immer nichts von dieser Methode gehört haben, dann klärt sie auf!    

Autor: Felix Riesterer