Barack Obama ist schon jetzt eine schillernde Persönlichkeit unter den Politikern unserer Zeit. Als erster schwarzer Präsident Amerikas genießt er weltweite Anerkennung und Sympathie, und er hat große Pläne…
Doch was wird die Amtsübernahme Obamas den USA und der Welt bringen?
Das Ziel von Obamas Wirtschaftspolitik ist es, die Lage des Mittelstands und der Arbeiter in Amerika zu verbessern. Dies will er durch Steuererleichterungen erreichen. Außerdem will er die Bürger durch die Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung unterstützen.
Langfristig besteht eine Mammutaufgabe seiner Regierung darin, das Staatsdefizit von 1,2 Billionen Dollar zu sanieren. Hierzu hat er bereits einen Expertengipfel einberufen.
Weiterhin wird er sein Wahlversprechen wahrmachen müssen, die amerikanischen Truppen aus dem Irak zurückzuziehen, auch wenn dies wohl nicht wie vor der Wahl geplant im Laufe des Jahres 2009, sondern in einem „verantwortungsvollen Rückzug“ (was als Textverschlüsselung für eine längere Zeitdauer gesehen werden kann) stattfinden wird.
In Afghanistan spricht er sich hingegen absolut für eine Fortsetzung des Anti-Terror-Kampfes, notfalls auch mit militärischen Mitteln, aus. Das in letzter Zeit oft in die Medien geratene Gefangenenlager auf Kuba, Guantanamo, will er schließen. Was mit den Insassen geschieht, ist noch unklar.
Auch klimapolitisch engagiert sich Obama stark:
Er hat bereits einen Plan vorgelegt, die USA binnen 10 Jahren unabhängig von Ölimporten zu machen sowie den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2050 um 80% zu reduzieren.
Abschließend ist zu sagen, dass die USA mit Barack Obama über einen enthusiastischen und engagierten Präsidenten verfügen, dem man bei der Lösung der Probleme der USA viel Glück wünschen darf und will.
Autor: Anton Kohnle